Thema: Corporate Identity

 

Alle 3 Artikel zum Thema Corporate Identity auf startwerk.ch:

Anders sein statt Lippenbekenntnissen:
Firmenkultur und Phrasen

“Bei uns steht der Kunde im Zentrum” – Aussagen zur Firmenkultur sind oft leere Platitüden. Woran erkennt man eine echte Kultur?

Die Frage nach der Firmenkultur löst meist reflexhaftes Gähnen aus. Kein Wunder, ist sie doch die Domäne der PR-Abteilungen und taucht – gerade bei grösseren Firmen – meist nur in der Repräsentation nach aussen und in Stellenangeboten auf. Sieht man sich im Web nach Firmenkultur-Beispielen um, findet man entweder Management-Ratgeber oder Mission Statements mit den immer gleichen Themen.

Für die meisten ist die Firmenkultur ein Aushängeschild, eine Art Beiwerk, das man sich leistet, weil es eben dazugehört. In der Mehrzahl der Unternehmen kommen darum bei der Nachfrage auch nur Platitüden heraus – Phrasen, die wenig aussagen und sich nicht in der Realität niederschlagen. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist eine Kultur selten. » weiterlesen

Startup-Diary:
Scheinbar unscheinbare Details

Persönliche Erscheinung und Corporate Identity sind nicht zu trennen und zentral für ein professionelles Auftreten, meint Opia-Gründerin Claudia Desax.

Von Claudia Desax, Gründerin Opia

Startup-Diary von Claudia Desax
Startup-Diary von Claudia Desax
“Im Retail-Geschäft sind Äusserlichkeiten und Auftritt so wichtig wie ein solides Geschäftsmodell. Von der Einrichtung über Logos bis zur Musik, die im Hintergrund läuft: Alles kann entscheidend sein.

Sämtliche Anbieter sind sich bewusst, dass sie diesem Thema grosse Aufmerksamkeit widmen müssen. Daraus ist bekanntlich eine Nachfrage nach Services entstanden, für die viel Geld an Agenturen, Berater und Designer fliesst.

Das soll nicht heissen, dass jeder Jungunternehmer Unsummen in das Erscheinungsbild seiner Firma investieren muss. Oft lässt sich schon mit wenig viel erreichen und zum Beispiel mit Hilfe von Bekannten kann man einen Webauftritt oder eine Ladenaustattung befriedigend herrichten. Zumindest ein professionelles Konzept für Logo und Druckmaterial ist aber ein absolutes Muss, Fettnäpfchen wie unprofessionell aussehende, selbstgedruckte Visitenkarten sollte man unbedingt vermeiden. » weiterlesen

Visitenkarten:
Das Paradox des Stils

Noch ist sie nicht verschwunden, die Visitenkarte. Wer etwas auf sich (und seine Firma) hält, verteilt noch immer Papier. Mit ein wenig Stil: Zehn Merkpunkte zur Visitenkarte.

Silicon Valley ist ein Land der Widersprüche. Hier, wo die Geeks jeden Tag die Welt neu erfinden, wirkt die Infrastruktur wie aus dem letzen Jahrhundert (aus dem sie ja auch tatsächlich stammt). Und die Menschen selber geben sich im Alltag bereitwillig mit Konzepten zufrieden, die auf den ersten Blick völlig obsolet erscheinen – wie demjenigen der Visitenkarte.

Ein exemplarisches Paradox dieser technophilen Gesellschaft habe ich mir deshalb vor zwei Jahren erst angeschafft: Einen Visitenkarten-Scanner. Wie absurd dieses Gerät eigentlich ist, wird erst richtig deutlich, wenn man sich mal mit dem Entwurf der eigenen Karte beschäftigt hat:

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