Thema: Business Angel

 

Alle 18 Artikel zum Thema Business Angel auf startwerk.ch:

Wie Business Angels Startups sehen:
Exit als Ziel muss sein

Business Angels sind keine Engel oder Mäzene, sondern Investoren genau wie Venture Capitalists, mit einer klaren Zielsetzung auf einen Profit. Worauf Sie bei der Wahl der Investitionsobjekte achten, verriet Dr. Peter Pfister, Business Angel des Jahres 2009, an der Startupfair.

DSF7410Alles in allem war spürbar: Business Angels sind Investoren, die mit dem Herzen bei der Sache sind und nicht nur mit ihrem Geld. Sie unterscheiden sich von Venture Capitalists vor allem dadurch, dass sie weniger und ihr eigenes Geld einsetzen – und neben rein finanziellen vielleicht noch ein bisschen anders gelagerte Motivation hätten. Peter Pfister warnte die Gründer im Publikum anlässlich seines Referats an der Startupfair aber davor zu glauben, dass sie aus blosser Sympathie von einem Business Angel Geld erhalten würden: Die schönste Präsentation und der ausgeklügeltste Businessplan führten nicht zum Erfolg, wenn nicht grundlegende Fragen zum Risiko zufriedenstellend beantwortet werden könnten.

Bei der Einschätzung der Risiken eines Startups habe sich in jüngster Zeit eine Verschiebung ergeben. Die Finanzrisiken hätten an Gewicht gewonnen; die Produktrisiken würden generell überschätzt, und das Marktrisiko sei meistens das grösste und zugleich im Businessplan am schlechtesten abgehandelte Problem. » weiterlesen

Interview mit Business Angel Carole Ackermann:
«Scheitern ist keine Schande»

Im Interview erzählt Carole Ackermann, Präsidentin der Business Angels Schweiz, worauf sie bei Startups achtet und fordert einen positiveren Umgang mit Startup-Misserfolgen.

Carole AckermannSind Startups eine gute Geldanlage?
Ja, als Ergänzung zu anderen Anlagen in einem Portfolio. Als ausschliessliches Investment nein, dafür haben sie ein zu hohes Einzelrisiko. Von zehn finanzierten Startups hat vielleicht eines grossen Erfolg, einige plätschern dahin, einige sind ein Totalverlust. Ganz viele Elemente spielen zusammen und müssen stimmen.

Was muss ein Business Angel mitbringen – abgesehen von Kapital?
Business Angels sollten ihre Startups unterstützen können. Sie helfen Startups mit Marktzugang, mit Beziehungen. Oder mit Erfahrung, wie man ein Unternehmen führt, von der Kapitalerhöhung bis zur Liquiditätsplanung. Da gibt es einen Rattenschwanz an Dingen, die Startups in kurzer Zeit lernen müssen. Wer sich hier nicht engagieren will, sollte besser Bluechip-Aktien kaufen.

Sie präsidieren die Business Angels Schweiz. Es gibt aber noch viele Angels, die nicht institutionell organisiert sind. Wie kommt man als Startup an diese heran?  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Geld für Hyperweek, KTI bildet Business Angels aus, Venturekapital wandelt sich

Die aktuellen Neuigkeiten aus der Startupszene: Hyperweek darf sich über eine Finanzierungsrunde freuen, Biotech-Startups könnten mehr Förderung vertragen, Adrian Locher holt sich einen Gründerpreis.

Adrian Locher ist «HSG-Gründer des Jahres»

Der Founder des Groupon-Klons Deindeal erhält den zum zweiten Mal vergebenen und mit 10’000 Franken dotierten Preis. Adrian war vorher bereits Mitgründer bei Smaboo und Zimtkorn. Ebenfalls nominiert für den Preis waren die Gründer von Dracoon Media, NoTube und Cultoria. » HSG Gründer des Jahres

Biotech braucht mehr Förderung

Laut Ernst & Young ist die Schweizer Biotech-Förderung zwar gut aufgestellt, der Staat könne aber noch bessere Bedingungen schaffen. F&E-Zuschüsse und Steuererleichterungen wären wünschenswert, so das Beratungsunternehmen. » Fehlende Steuererleichterungen bremsen Schweizer Biotech-Unternehmen

Technopark mit neuem Kapitän » weiterlesen

Interview mit Daniel Gutenberg:
«Ich habe Lars Hinrichs ausgelacht»

Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.

Business Angel Daniel GutenbergHerr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?

Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.

Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?

Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.

Was änderte sich da? » weiterlesen

Startup-Investments:
Business Angels vs. Venture-Kapital

Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.

Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.

Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen

Business Angel Daniela Hinrichs:
“Weder typisch Mann noch Frau. Sondern typisch Unternehmer”

Daniela Hinrichs, Partnerin von Xing-Gründer Lars Hinrichs und langjährige Pressesprecherin des Netzwerks, ist seit 2006 als Business Angel unterwegs. Ein Interview.

Daniela Hinrichs (Burda / Sascha Baumann)Über ihre Firma Yellowdine Ventures investiert Daniela Hinrichs, Unternehmerin, Kommunikatorin und nun eben Business Angel, in Unternehmen, deren Ideen sie für zukunftsträchtig hält. Auf dem DLDwomen moderierte sie die Session “Interactive Entrepreneur”. Unsere Gastautorin Katja Schönherr hat mit ihr gesprochen.

Es ist ja eines dieser Modewörter, die überall herumgeistern. Was genau macht denn ein “Business Angel”?

Klassischerweise ist ein Business Angel jemand, der eigenes Geld in eine Idee oder ein bestehendes Unternehmen investiert und dafür Anteile am Unternehmen erhält. Außerdem hilft er mit seiner Expertise und seinem Netzwerk, diese Idee weiterzuentwickeln und, im Idealfall, erfolgreich zu machen – im Interesse des Unternehmens und der eigenen Investition.

Mit Deiner Firma Yellowdine Ventures bist Du ja inzwischen selbst als Business Angel unterwegs. Welche Start-Ups förderst Du?

weiterlesen bei netzwertig.com

Investitionsentscheid:
Unternehmer, nicht Unternehmen

Der New Yorker Venture Capitalist Fred Wilson hat in einem Blogpost erklärt, weshalb man grossartige Unternehmer auch unterstützen sollte, wenn ihre Idee noch nicht ganz reif ist.

Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)Ob Airbnb “The Next Big Thing” ist oder nicht, soll hier dahingestellt bleiben. Für den Zweck dieses Posts ist vor allem interessant, was Business Angel Paul Graham und Venture Capitalist Fred Wilson darüber in ihren jeweiligen Blogs geschrieben haben.

Da ist auf der einen Seite Fred Wilson von Union Square Ventures, der in einem Blogpost darüber geschrieben hat, wie sehr er es bereut, nicht in Airbnb investiert zu haben. Obwohl die Gründer sehr grosses Potential versprachen, sah das Team von Union Square Ventures das Bahnbrechende am Konzept der Luftmatratze in Privatwohnungen als alternative zu Hotelzimmern nicht. Folglich hat Wilson nicht investiert, auch wenn das Team durch innovative Methoden, Geld aufzutreiben aufgefallen war. Sie hatten nämlich am Parteitag der Demokraten (an welchem Obama als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde) Frühstücksflocken mit dem Konterfei von Obama und McCain verkauft. Die Obama O’s und Cap’n McCains wurden in nummerierten Schachteln zu vierzig Dollar das Stück verkauft. Das ging so gut, dass die Einnahmen genügten, um Airbnb am leben zu halten.

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Swisslaunch:
Basler Studenten verteilen Geld

Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.


Das Team von SwisslaunchNachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.

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Investoren-Szene:
Liste Schweizer Business Angels

Gründen nur mit Eigenkapital ist nicht immer eine Option, wenn es um ambitiöse Pläne geht. Bei der Suche nach passender Finanzierung hilft unsere Liste.

Schweizer Angel Netzwerke

Schweizer Angel Netzwerke

Wir werfen in einem ersten Schritt vor allem ein Blick auf Business Angels und ihre Netzwerke. Angels investieren in der Regel in einem früheren Stadium in Unternehmen und mit geringeren Summen als Venture-Kapital-Gesellschaften, die vor allem bereits lancierten Firmen Wachstumsfinanzierung zu Verfügung stellen.

Aus diesem Grund konzentrieren wir uns hier auf die Angels – wer zu einem späteren Zeitpunkt nach VC-Beteiligung sucht, hat dann mit Sicherheit schon die dazu nötigen Kontakte.

Wichtig: Die einzelnen Institutionen funktionieren nicht unabhängig voneinander. Viele aktive Angels sind Mitglied von mehr als einer Vereinigung und über verschiedene Plattformen auffindbar. Das bedeutet auch, das sich besondere gute (oder schlechte) Pitches herumsprechen können – eine Sache, die es zu bedenken gilt bei der Suche nach Finanzierung.

A3 Angels Investor Group
Die Mitglieder sind Alumni der ETH-Lausanne, die sich für Frühphaseninvestments in Technologiestartups interessieren, vor allem auf die Romandie fokussiert. Sitz in Lausanne. » weiterlesen

Linktipps:
Startup-Todesuhr, ein Ideengenerator, Ruf der Copycats

Lesenswerte Artikel und Links der vergangenen Tage: Eine Lebenszeit-Anzeige für Startups, ein humoriger Ideen-Generator für Webgründungen und 20 empfohlene Diskussionthemen auf Quora.

Links zu Startup-Themen

Links zu Startup-Themen

Wie lang haben wir noch Geld?
Build your own startup deathclock. Unbestechliche Statistik als Motivator: Jason Cohen ist der Meinung, ein Spreadsheet mit dem Stichtag, an dem dem eigenen Startup das Geld ausgeht, sei der bestmögliche Ansporn für Gründer. Den Countdown zur drohenden Pleite gibt’s inzwischen im Web: Richard Rodger hat sich als Reaktion den Scherz erlaubt und eine solche Uhr als Flash-Website gebastelt.

Ideen am Fliessband
Wait, what does your startup do? ist die Frage, auf die der Startup-Ideen-Generator von Eric Kerr und Benjamin Gilbert Antworten gibt. Falls Ihr Euch jeweils nicht sicher seid, wie Ihr Euer Webstartup am besten erklären sollt – hier gibt es beliebig viele automatisierte Antworten im handlichen Format: “Es ist im Wesentlichen ein X für Y.” Neu laden und die nächste Vorschlag wartet, zum Beispiel: Basically, it’s a crowdsourcing service for beer!

Me-too Startups und ihr Ruf » weiterlesen

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