Thema: Best Practice

 

Alle 9 Artikel zum Thema Best Practice auf startwerk.ch:

Wandel der Startup-Kultur:
Fünf Dinge, die heute nicht
mehr gehen

Früher gang und gäbe, inzwischen längst überholt. Hier fünf Startup-Untugenden, die unserer Meinung nach abgeschafft gehören.

rotekarte_is-150x1501. Die Idee eines gerade grosszügig finanzierten US-Startups kopieren

Man sieht es immer wieder: Startups, die ihre Geschäftsidee von Techcrunch haben. Jedes in Übersee erfolgreiche Jungunternehmen provoziert im deutschsprachigen Raum sofort Kopien, die auf schnellen Erfolg im Windschatten des Originals spekulieren. Oft sogar in der Hoffnung, vom Vorbild gekauft zu werden, bevor ihnen das Geld ausgeht. Unabhängig davon, wie wenig innovativ das ist – heute landet man mit dieser Strategie unter ferner liefen, Bespiele finden sich etwa im E-Commerce.

Es lohnt es sich kaum, mit einem solchen Klon in den Ring zu steigen – ausser, man hat zufällig Millionen im Rücken. Egal, wie gut das Gründerteam ist, wenn man gleichzeitig mit einem Dutzend identischer Wettbewerber an den Start geht, wird es schwierig. Ganz abgesehen davon, dass viele kurzfristig hippe Themen schnell wieder in sich zusammenfallen. Und wer will schon einem schnell verblassenden Hype hinterher rennen?

2. «Wir sind ein Lean Startup» als Ausrede haben  » weiterlesen

Startup Compass:
Warum Startups fehlschlagen

Häufig sorgen falsche Wachstumsstrategien und eine ungünstige Teamzusammensetzung für Misserfolg bei Neugründungen. Sichere Rezepte dagegen gibt es trotz immer neuer Untersuchungen nicht.

Der «Tod» bei einem Startup tritt dann ein, wenn das Geld ausgeht. Was sich aber hinter diesem stets gleichen Endstadium an einzelnen Ursachen verbirgt, bleibt dem Beobachter von aussen meist verborgen.

Was es gibt, sind Einblicke in spannende Einzelfälle. Niemand hat bisher einen vertieften Überblick in genügend Startups, um daraus eine aussagekräftige Datenbank von Startup-Krankheiten zu zimmern. Am nächsten dran ist vielleicht das Team des Startup Compass und des Startup Genome Projects. Sie sammelten zunächst über eine Umfrage, später über ihre Dashboard-Lösung eine Menge Informationen über die Entwicklung von Jungunternehmen; über 6’000 Datensätze sollen es mittlerweile sein (3’200 flossen in die Auswertung ein).

Dabei ist zu beachten: Es sind alles Tech-Startups und hier ist, US-typisch, alles ein paar Nummern grösser: Die eingesammelte Finanzierung, die ausgewiesenen Kundenzahlen, die Bewertungen der Unternehmen. Zudem zielt die Untersuchung nur auf wachstumsorientierte Unternehmen.

Falsches Wachstum als Killer? » weiterlesen

Nachrichtenarme Zeit:
Startups, nutzt das Sommerloch


In den kommenden Wochen werden Blogs, IT-Portale und Nachrichtenangebote viele Artikel publizieren, die es sonst maximal zu einer Randnotiz gebracht hätten. Startups und Webfirmen sollten das Sommerloch nutzen.

Bessere Chancen auf Berichterstattung im SommerDie nächsten vier Wochen wird es im Netz deutlich ruhiger werden. Millionen Menschen verbringen den Juli traditionsgemäß lieber im Urlaub, auf der Terrasse, im Schwimmbad oder im Café, statt bei der (vielleicht auch in diesem Jahr noch eintreffenden) Hitze im Büro zu schwitzen.

Das berühmt-berüchtigte Sommerloch ist die Folge, mit all seinen Schlagzeilen und Meldungen, die eigentlich nicht mehr als ein paar Zeilen wert sind, aber aus Ermangelung an wirklich wichtigen Ereignissen zu großen Stories aufgeblasen werden. Auch die Tech-Presse bleibt davon nicht verschont. Schon seit einigen Tagen erhalten wir merklich weniger Pressemitteilungen, und auch Pitches von jungen Webfirmen sind zur Zeit eher selten. Die wenigsten (hiesigen) Gründerteams nutzen die Sommerzeit für Produktlancierungen oder größere Ankündigungen. Denn wenn die Zielgruppe ohnehin nicht vor dem Rechner sitzt sondern sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, ist es sinnlos, die PR-Trommel in Gang zu setzen, so die Annahme. An dieser mag etwas dran sein. Trotzdem empfehlen wir jungen Onlineservices, genau das Sommerloch dafür zu nutzen, sich ins mediale Rampenlicht zu begeben.

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Problem Analyse-Paralyse:
Gründen mit oder ohne Geld?

Boostrapping oder Investorensuche? Keine Frage mit eindeutiger Antwort.

Bootstrapping: ja oder nein? {marlon-bunday;http://www.flickr.com/photos/marlon-bunday-mmx/}

Bootstrapping: ja oder nein? (Quelle: marlon-bunday)

Die Bootstrapping-Philosophie hat in der Startup-Szene Fuss gefasst: Mittlerweile gibt es eine Menge Ratschläge und How-Tos zum günstigen Gründen.

Bei den best practices zum Auftreiben von Finanzierung sieht es ähnlich aus. Auch hier finden sich eine Menge Infos, zum Beispiel dazu, wie man VCs angeht oder wo sonst noch Geldquellen bereitstehen.

Was dabei aber oft ausgeklammert wird, ist die Frage, welchen Weg man denn nun wählen sollte. Jason Cohen befasst sich damit in einem aktuellen Blogpost. Wann eignet sich Bootstrapping, wann sollte man Kapital suchen? » weiterlesen

Wege in die Selbständigkeit:
Freelance-Fotografie

Sich selbständig machen als Einzelunternehmer und Freelance-Fotograf: Worauf kommt es an?

Fotografie (Bild: istockphoto)Anfang November 2011 hat sich Barbara Hess mit pictura selbständig gemacht. Vorher hatte sie bereits Startup-Erfahrung gesammelt bei Frühjahr und Fashion Friends. Dort arbeitete sie zuletzt vollzeit als Produktionsleiterin. Ich habe Barbara gefragt, worauf es ihrer Meinung nach ankommt für einen Start in Selbständigkeit als Fotografin.

Überraschend für mich: Als Freelance-Fotografin unterwegs zu sein, sei heute einfacher, als eine Festanstellung zu ergattern, sagt Barbara. Die Jobsituation sei schwierig, so schwierig dass sie eigentlich niemandem mit gutem Gewissen zu dieser Berufswahl raten könne. Warum hat sich die gelernte Fotografin da trotzdem für’s Selbstständigmachen entschieden statt bei ihrer Festanstellung zu bleiben? » weiterlesen

8. CEO Day in Bern:
Networking und Best Practices

Der CEO Day 2011 bringt High-Tech-Startups, Coaches und Investoren zusammen. Dieses Jahr stehen verschiedene Neuerungen auf dem Programm.

Am diesjährigen CEO Day gibt es erstmals Gelegenheit für CEO Pitches. An diesen können sich Startups in einer Kurzvorstellung Investoren präsentieren. Kurz heisst wirklich kurz, denn für die Pitches gilt ungefähr das Pecha-Kucha-Prinzip: 15 Folien, für jede 20 Sekunden Zeit.

Auch an anderen Stellen wird Neues ausprobiert: » weiterlesen

Startup-Bücher:
Top Lesestoff für Gründer

Was für Literatur in den Gründerrucksack gehört. 16 empfohlene Bücher für Unternehmer.

Bücher für Gründer (Keystone)

Bücher für Gründer (Keystone)

Lässt sich das Unternehmerhandwerk aus Büchern lernen? Bestimmt nicht nur, aber Anregungen und frische Konzepte sind etwas, das die Lektüre auf jeden Fall bereit hält. Wir haben darum eine (unvollständige) Literaturliste zusammengestellt, basierend auf eigenen Leseerfahrungen und Empfehlungen aus dem Web, gegliedert nach den wichtigsten Themen für Jungunternehmer.

Geschäftsmodelle & Co.
Rework (Affiliate-Link): Die 37Signals-Gründer Jason Fried und David Hansson erklären die Philosophie hinter ihrem Unternehmen – verteiltes Arbeiten, schlanke Strukturen, unternehmerischen Ballast über Bord werfen, Kernprodukte: Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist sparsames Gründen. Einige der Themen lassen sich auch in früheren Einträgen aus dem Firmenblog probelesen. » weiterlesen

Die Leere nach dem Launch:
Produkt fertig, was nun?

Das Produkt ist bereit, die erste Pressemitteilung verschickt – und nichts passiert. Erfahrungen mit fehlender Sichtbarkeit.

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

In der Wahrnehmung des eigenen Produkts neigt man dazu, dessen Eindruck auf potentielle Kunden zu überschätzen. Die erhoffte Nachfrage bleibt oft nicht nur hinter den Erwartungen zurück sondern dümpelt überhaupt vor sich hin – trotz etwa guter Berichterstattung. Die Chrometa-Gründer haben genau das erlebt.

Das im Bootstrapping aufgezogene Startup aus Sacramento stellte fest, dass der überbevölkerte Markt der Zeiterfassung-Tools schwierig zu bearbeiten war. Im März 2009 stand die erste verkaufsbereite Version ihrer Applikation bereit. Die versandte Pressemitteilung blieb schlicht ohne Resonanz. Dabei hatte man ein gutes Produkt parat, das auch bald entsprechende Reviews einsackte.

Wie weiter? » weiterlesen

Tücken der Statistik:
Survivor bias und Startup-Ratgeber

Was taugen sie wirklich? Positiv-Beispiele, Success Storys und ihre Grenzen als verlässliche Startup-Ratgeber.

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

«Survivor bias» ist auch für Nicht-Statistiker ein spannendes Konzept. Im Grunde genommen dreht es sich einfach darum, dass Gewinner uns mehr interessieren als die Verlierer. Wer sich auf der Suche nach Erfolgsrezepten Sportteams, Stars oder Aktienkurse anschaut, wird sich typischerweise auf die Gewinner zu konzentrieren und deren Taktiken viel Aufmerksamkeit schenken. Zu viel: Wer die Verlierer ausblendet, gelangt zu einem schiefen Bild.

Wenn es um erfolgreiche Geschäftsmodelle geht, passiert dies besonders oft. Die Taktiken von Gründern, die es geschafft haben, Firmen mit globalem Einfluss auf die Beine zu stellen, unterscheiden sich oft gar nicht so stark von denen, die damit gescheitert sind. Wie viele Mitbewerber hatte beispielsweise Starbucks, von denen wir nie etwas gehört haben und die genau dieselbe Vision hatten?

Auf der falschen Fährte

Steven Levitt, Autor von Freakonomics, untersuchte Business-Literatur auf dieses Problem und fand Interessantes heraus. » weiterlesen