Syndc.com ist aus der Doktorarbeit von Sven hervorgegangen; dort entstand der erste Prototyp unter dem Projektnamen Syndicate. Die Namensfindung war kein Kinderspiel.
Von Eric Fischer, Syndc.com

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben. Den Anfang machen
Sven Rizzotti und Eric Fischer von Syndicate.
“Syndicate sollte ausdrücken, dass unsere Plattform es dem User ermöglicht, viele Kräfte in Form von Missions zu einer starken Anwendung zu kombinieren und für sich nutzbar zu machen.
Schwierige Namensfindung
Als wir anfingen über die Weiterentwicklung von Syndicate zu einem Produkt nachzudenken und uns neben der Technik auch mit der Vermarktung beschäftigten, sind wir relativ schnell über die Namensgebung gestolpert. Aus mehreren Gründen erschien uns Syndicate als problematisch.
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Intelligente Produktinnovation und ganzheitliche Ansätze: In Teil zwei unserer Serie zu Social Entrepreneurship schauen wir einigen kreativen Sozialunternehmern in die Karten.
Von Jan Rothenberger
Es gibt vielfältige Beispiele für überraschende Projekte im Social Entrepreneurship. Das Spektrum reicht von Plattformen, die mehr Transparenz im karitativen Bereichen schaffen wollen (Jolkona lässt Engagements spezifisch aussuchen und Mikrospenden nachverfolgen), über Stadtentwicklung (die Johannisburg Housing Company versucht, Slumbildung entgegen zu wirken und safe housing zur Verfügung zu stellen) bis hin zu neuen, ökologischen Produkten (Belu Water produziert kompostierbare Flaschen, der Gewinn geht an Wasserprojekte). Die Schwab Foundation für Social Entrepreneurship unterstützt und prämiert jedes Jahr besonders erfolgreiche Projekte. Hier finden sich einige interessante Beispiele, die von den Beteiligten auch zur Nachahmung empfohlen werden. Was andernorts Plagiarismus genannt würde, ist nämlich unter Sozialunternehmern explizit erwünscht: » weiterlesen
Andreas von Bechtolsheim ist schon lange dabei im Silicon Valley. Der Sun-Mitbegründer und Google-Investor der ersten Stunde spricht im Interview mit Cicero über seine Laufbahn.
Von Lukas Meyer-Marsilius

Andreas von Bechtolsheim (Bild: Brian Struble)
Mit 17 entwickelte der am Bodensee aufgewachsene
Andreas von Bechtolsheim seinen ersten Mikrocomputer, ehe er in München und Pittsburgh Informatik studierte und als Doktorand an die Stanford University wechselte. Anfang der 1980er gründete er mit Kommilitonen
Sun Microsystems. 1998 lernte er über einen Freund und Stanford-Professor die Studenten Larry Page und Sergej Brin kennen, welche ihm nicht nur einen Prototypen einer neuartigen Suchmaschine präsentierten, sondern auch gleich ein Geschäftsmodell dazu.
“Da damals immer mehr und mehr Menschen Suchmaschinen zu benutzen begannen, dachte ich mir: Eine Million Links am Tag sind realistisch, das macht fünfzigtausend Dollar Einnahmen täglich. Also, die Jungs werden nicht pleitegehen.”
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Die Website autofreieorte.com ist zunächst ein Nebenwerwerb zweier Enthusiasten – und ein Beispiel für Projekte mit Nischenmarketing im Internet.

autofreieorte.com: Einzigartige Anlaufstelle für nachhaltige Urlauber.
Christian Röthlisberger, fleissigen Internetnutzern und Blogosphären-Surfern auch bekannt als Bugsierer, hat einige Erfahrung mit Blogs und dem Publizieren im Netz – und sehr wenig mit Marketing, wie er selber sagt.
Trotzdem hat er zusammen mit Webdesigner und Webmaster David Worni eine Art Mini-Webstartup gegründet: Die Tourismussite Autofreie Orte. Die Idee kam ihm, als er sich über entsprechende Feriendestinationen informieren wollte und feststellte, dass es keine zentrale Anlaufstelle gibt. Dabei haben diese Ortschaften, ob sie sich nun dem Tourismus explizit verschrieben haben oder (noch) nicht, einen einzigartigen gemeinsamen Wert im modernen Tourismusgeschäft:
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Für moderne Web-Startups sind Standardkomponenten, die Trennung aller Software-Bestandteile und ein System von Redundanzen ein massgebliches Erfolgsgeheimnis.
Von Dorian Selz, Nektoon

Shared Nothing Architecture
Wie sich die Zeiten ändern: Gelegentlich tauche ich ab in die Erinnerungen an unsere ersten Webprojekte vor fünfzehn Jahren. In dieser längst vergangenen Ära enthielten E-Commerce-Anwendungen bisweilen SQL-Befehle, die gar in der Website selber eingebaut waren.
Es gab keine Trennung zwischen der Präsentationsschicht und der logischen Schicht einer Anwendung. Wenn man die zugrunde liegende Datenbanktabelle veränderte, musste man meist auch die Website selber, die Präsentationsebene, anpassen.
Eine derart durchmischte Architektur war nicht gerade eine knackige Sache – selbst damals nicht, als “SQL-injection” ein unbekannter Begriff war.
Heute setzen wir auf ein gegenteiliges Konzept: Die “Shared Nothing Architecture”.
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Weil das Team von Syndicate deutlich gewachsen ist, sehen sich die Gründer mit einem neuen Problem konfrontiert: Die Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern muss einfach und für alle Beteiligten transparent gestaltet sein.
Von Eric Fischer, Syndicate

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben. Den Anfang machen Sven Rizzotti und Eric Fischer von
Syndicate.
“Wie ich in
meinem ersten Post berichtet habe, ist unser Team in der letzten Zeit stark gewachsen, und da wir unsere Leute hauptsächlich über bestehende Kontakte gesucht haben, hat es sich ergeben, dass die wenigsten am selben Ort leben. Dies bringt gewisse Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit sich. Wir mussten schnell lernen, dass auch in einer mit Kommunikationskanälen hochgerüsteten Welt der persönliche Kontakt nur schwer zu ersetzen ist. Wir mussten also einen Weg finden, um in unserem wachsenden Team die Zusammenarbeit zu fördern und effizienter zu gestalten.
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Sie verbinden gesellschaftliches Engagement mit Wirtschafts-Know-How und kreativen Lösungsansätzen: die Sozialunternehmer. Was ist dran am Konzept einer Gemeinwohlmaximierung? Teil eins unserer vierteiligen Serie.
Von Jan Rothenberger

In unseren startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Sozialen Mehrwert schaffen und dabei den wirtschaftlichen Erfolg nicht ausser Acht lassen. So lautet das Konzept des Social Entrepreneurship, das eine Erkenntnis aufgreift, die im Startup-Sektor längst ein Gemeinplatz ist: Grosse Organisationen tun sich schwer mit neuen Problemlösungen, besonders wenn sie kreative Denkansätze verlangen. Diese Lücke versuchen Sozialunternehmer zu besetzen – wo Hilfsorganisationen oder der Staat Schwierigkeiten haben, Probleme anzugehen, springen sie mit Know-How, Innovation und Kosteneffizienz in die Bresche.
Nur ein Hype?
Social Entrepreneurship ist momentan in aller Munde, und es könnte der Verdacht aufkommen, das habe etwas vom Charakter eines buzz words. Oft ist nicht ganz klar, was Social Entrepreneurship nun genau sein soll. Schliesslich hat Unternehmertum ja eigentlich per se eine soziale Komponente. Worin liegt also der Unterschied?
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Ab August 2009 wollen wir unseren Lesern jeden Freitag einen etwas ausführlicheren Artikel zu Themen bringen, die in der Startup-Szene Aufmerksamkeit erregen. Die einzelnen Posts sind Teil einer Serie. Den Anfang machen wir mit einem Vierteiler zu Social Entrepreneurship.
Es gibt Themen, die verdienen unseres Erachtens mehr Raum, als ein einzelner Post gewähren kann – in der Kürze liegt meist die Würze. Also planen wir Serien mit Beiträgen, die für sich selber stehen können, inhaltlich aber zusammengehören und in Summe die Nuancen des behandelten Themas adäquat wieder geben können.
Die erste Serie kommt von Jan Rothenberger. Er studiert Germanistik und hat bei Praktika im Print- und TV-Journalismus sowie als Redaktor und Autor studentischer Zeitschriften journalistische Erfahrungen gesammelt. Seine Serie in vier Teilen beschäftigt sich mit dem Thema Social Entrepreneurship.
Der Fokus der Wirtschaft der NZZ vom 4. August geht der Frage nach, wie es um Jungunternehmer in Deutschland steht. Sie diagnostizieren schwachen Unternehmergeist und betonen, die Ausbildung der Schüler und Studenten, aber auch gesellschaftliche Werte müssten sich wandeln.
Wieder verweise ich auf einen Text der Print-Welt und wieder auf einen NZZ-Artikel, der online nicht verfügbar ist – warum eigentlich stellt Falkenstrasse-Online gewisse Artikel nicht ins Netz und andere schon?
Die Autoren dieses Texts sehen in Deutschland wenig ausgeprägten Unternehmergeist. Schuld daran seien Bildung und Ausbildung. Mit Blick auf das BWL-Studium kritisieren die Autoren folgende Punkte:
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