Web-Startups:
Es kommt sowieso anders, als man denkt!

In seinem ersten Startup-Diary beschreibt Christoph Seitz wie die Ideenfindung bei Spontacts ablief und wie Begeisterung und ein Quäntchen Glück oft zu positiven Entwicklungen beitragen.


Von Christoph Seitz

Auch dazu wird man sich über Spontacts verabreden können: Christoph Seitz beim Kochen

Auch dazu wird man sich über Spontacts verabreden können: Christoph Seitz beim Kochen

Das Internet setzt der unternehmerischen Kreativität keine Grenzen. Jeder träumt davon, mit seinem Webprojekt die Massen zu begeistern. Vielversprechend sind Geschäftsideen, die ein Marktbedürfnis treffen, ein ganzes Team zur Höchstleistung inspirieren und das nötige Quäntchen Glück herausfordern. Das heisst aber nicht, dass die Idee von Anfang an genau definiert sein muss, wie das Beispiel von Spontacts zeigt.

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Unternehmer werden:
Erst mal üben

Unternehmer sein ist hart: Viel Arbeit, ständiges Improvisieren, schlechter Lohn und hohes Risiko. Doch Unternehmer sein kann man auch erst mal im Kleinen. Einige Beispiele.

Gerade neben dem Studium ist es leicht, sich einige Stunden Zeit zu nehmen und etwas auf die Beine zu stellen. Natürlich gibt es viele ausserordentlich motivierte und talentierte Studenten, die nebenher gleich schon ein Startup im engeren Sinn ins Leben rufen. Manch einer wäre damit aber überfordert. Deshalb hier einige Möglichkeiten, wie man erst mal klein anfangen kann:

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Lean Startup:
Mit den Kunden statt für die Kunden

Über die richtige Strategie eines Startups gibt es viele Philosophien. Eine davon ist die Idee des “Lean Startup”: Schnell in der Entwicklung, nah am Kunden und hochflexibel.


Lean Startup visualisiert Quelle:www.ashmaurya.comImmer wieder hört man, ein Problem der Startups in der Schweiz sei, dass sie zu gute Produkte auf den Markt bringen wollen. Nun ist es natürlich nicht schlecht an sich, ein möglichst gutes Produkt haben zu wollen. Nach dem Prinzip des Lean Startup ist der Fehler vielmehr, dass der Kunde dieses erst zu Gesicht bekommt, wenn es fertig ist. Falls sich dann durch das Kundenfeedback herausstellt, dass das Produkt eben doch noch Mängel hat, kann es sehr schwierig sein, diese zu beheben – auch weil schon viel Geld und Arbeit investiert wurde.

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iPhone-Apps:
Fluch oder Segen?

Kaum ein Business kommt mehr ohne Mobile-Application aus, viele sind um eine solche herum aufgebaut. Stellen die Apps eine einmalige Chance für Junguternehmer dar oder machen sie die Firmengründung zum Glücksspiel?

Den Nutzern muss es gefallen ...Eine App für das iPhone zu programmieren, ist relativ einfach. Klar, schliesslich sollen möglichst viele Leute ihre Ideen für das iPhone umstetzen können. Praktisch unmöglich ist es hingegen vorauszusagen, welche Apps erfolgreich sein werden. Ähnlich wie bei Musik orientieren sich die Benutzer – bewusst oder unbewusst – daran, was andere tun. Sobald so ein Programm also eine kritische Masse an Nutzern erreicht hat, ist die Chance gross, dass es ganz nach oben kommt.

Der Architekt einer gut laufenden App ist unter umständen ein gemachter Mann (oder eine gemachte Frau). Sei es, weil die App an Verkaufseinnahmen generiert, oder weil begeisterte Nutzer bereit sind für zusätzliche Features zu bezahlen.

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Die Leere nach dem Launch:
Produkt fertig, was nun?

Das Produkt ist bereit, die erste Pressemitteilung verschickt – und nichts passiert. Erfahrungen mit fehlender Sichtbarkeit.

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

In der Wahrnehmung des eigenen Produkts neigt man dazu, dessen Eindruck auf potentielle Kunden zu überschätzen. Die erhoffte Nachfrage bleibt oft nicht nur hinter den Erwartungen zurück sondern dümpelt überhaupt vor sich hin – trotz etwa guter Berichterstattung. Die Chrometa-Gründer haben genau das erlebt.

Das im Bootstrapping aufgezogene Startup aus Sacramento stellte fest, dass der überbevölkerte Markt der Zeiterfassung-Tools schwierig zu bearbeiten war. Im März 2009 stand die erste verkaufsbereite Version ihrer Applikation bereit. Die versandte Pressemitteilung blieb schlicht ohne Resonanz. Dabei hatte man ein gutes Produkt parat, das auch bald entsprechende Reviews einsackte.

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Startup-Diary:
Richtig Gründen am richtigen Ort

Am Anfang jedes Startups steht die Gründung mit den dazugehörigen rechtlichen Finessen. In seinem ersten Startup-Diary teilt Marcus Kuhn seine Erfahrungen und gibt Tips.

Von Marcus Kuhn, connex.io

Marcus Kuhn

Marcus Kuhn

connex.io ist ein Startup welches über die Welt verteilt ist. Ata sitzt in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Als virtuelles Team haben wir Vorteile, z.B. dass wir bei der Suche nach weiteren Mitgliedern für unser Team nicht geografisch beschränkt sind, aber auch Nachteile wie z.B. dass wir nicht im selben Raum sitzen. Und dann gibt es noch Besonderheiten um in die Strukturen der heutigen Geschäftswelt zu passen. Auch als länderübergreifendes Startup mussten wir uns für einen Standort entscheiden. » weiterlesen

Spontacts:
Weg vom Bildschirm
und etwas unternehmen

Ende August wird Spontacts lanciert. Mit Hilfe des mobilen Internets wollen die Gründer den Leuten helfen, mehr gemeinsam zu unternehmen.


Spontanacts-Gründer Dani Kästli, Florian Specker und Christoph Seitz (von vorne nach hinten) bei Dani Kästlis HochzeitDie drei Gründer von Spontacts, Florian Specker, Daniel Kästli und Christoph Seitz kennen sich schon lange: Christoph und Florian waren zusammen in der Schule, Dani und Christoph kennen sich von den Pfadfindern. Zum Studium verschlug es die drei an verschiedene Universitäten, doch die Begeisterung für Unternehmertum und das Internet als Möglichkeit führte zur Gründung von Spontacts.

Sowohl Daniel Kästli als auch Florian Specker waren schon davor mit eigenen Internetprojekten beschäftigt. Da die Gründer von Spontacts alle sehr aktiv sind und viel unternehmen, lag es nahe, dass auch diese sich mit der Freizeitgestaltung befassten. Von Christoph Seitz zusammengebracht, entwickelten die drei dann in einem Brainstorming die Idee für Spontacts: Die Plattform soll es einerseits ermöglichen, Freizeitaktivitäten effizient zu organisieren, indem man direkt über die Kontaktliste des iPhones Freunde dazu einlädt. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zusammenzutun um etwas zusammen zu unternehmen.

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Businessplan:
Günstige Software statt teurer Berater

Für die meisten Gründer steht ganz am Anfang der Selbständigkeit bereits eine grosse Herausforderung: Das Schreiben eines Businessplans. Tools wie der Business Navigator können helfen.

Der Busines Navigator des IFJ erleichter das Schreiben eines BusinessplansInvestoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen ist nie einfach. Eine der ersten Fragen ist fast immer diejenige Nach dem Geld und nach den Zukunftsplänen. Wenn ein Gründer darauf nur auf sein grossartiges Produkt verweisen kann, wird er nicht sehr weit kommen.

Deshalb ist es wichtig, einen soliden Businessplan vorweisen zu können. Doch nicht nur um Investoren zu überzeugen ist ein Businessplan nützlich, genauso hilft er einem beim Planen des Bargeldbedarfs oder beim Abwägen verschiedener Strategien.

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venture plan:
Ein BWL-Studium in fünf Tagen

Im August findet der nächste venture plan statt. Ob man schon gegründet hat oder es bald tun will: Eine grosse Chance, sich zusammen mit Gleichgesinnten wichtige Fähigkeiten anzueignen.


venture plan bietet Jungunternehmern die Möglichkeit, in einem fünftägigen Seminar die wichtigsten Grundlagen einer Gründung kennen zu lernen. Für den nächsten Kurs, der am 4. August startet, sind noch Plätze frei. Denjenigen, die ihre Geschäftsidee auch in den Sommerferien nicht loslässt, wird damit also ein perfektes Programm geboten.

Natürlich könnte man sich das theoretische Wissen auch anlesen. Sehr wertvoll ist aber – auch gemäss der Video-Testimonials auf der Website – der Austausch mit anderen Gründern, die alle ihre eigenen Erfahrungen einbringen. In einem solchen Umfeld ist das erste Ziel von venture plan bestimmt leichter zu erreichen: Die Trends im Markt zu erkennen und die strategische Stossrichtung festzulegen. » weiterlesen

Höchste Zeit:
Social Games made in Switzerland?

Der Proof-of-Concept ist gemacht, das technische Know-How wäre vorhanden – wo bleiben die Schweizer Farmvilles?

Lukrativ nicht nur für Facebook: Social Games

Lukrativ nicht nur für Facebook: Social Games

Social Games sind längst kein Geheimtipp mehr – Fallbeispiele von erfolgreichen Startups gibt es inzwischen einige. Die grössten: Playfish, das von Kristian Segerstrale 2007 in London gegründet wurde und Mark Pincus’ Zynga, im selben Jahr in San Francisco gestartet. Spätenstens seit dem gewaltigen Investment von Google in Zynga vor wenigen Tagen muss man kein Trendguru mehr sein, um das Marktpotential der Spiele zu erkennen.

Tatsächlich kann schon ein Blick in den eigenen Bekanntenkreis aufschlussreich sein, der das Erfolgsrezept der Social Games aufzeigt: » weiterlesen

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