Spontacts:
Virtuelles Startup, reale Chancen

In seinem zweiten Startup-Diary beschreibt Christoph Seitz die Herausforderungen, denen sich ein virtuelles Startup stellen muss und gibt Tipps, wie man die Distanz überwinden kann.

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Viele Geschäftsideen versanden, weil hohe Produktionskosten den Start verunmöglichen. Mit dem Webprojekt „Spontacts“ sind wir in der glücklichen Lage, unsere Idee virtuell zu produzieren. Als „Cloud Startup“ können wir nicht nur weltweite Ressourcen anzapfen, sondern auch die Kosten tief halten.

Wir drei Gründer sehen uns nicht sehr oft. Zumindest nicht in der Realität. Jeden Tag treffen wir uns um 10 Uhr morgens auf Skype. Im „Standup-Meeting“ besprechen wir kurz, woran wir gerade arbeiten und was die nächsten Aufgaben sind. Daniel sitzt in Helsinki, Florian und ich je in der eigenen Wohnung in Zürich. Wir entwickeln so schon 6 Monate zusammen. Da wir gleichzeitig auch alte Freunde sind, können wir uns diese virtuelle Arbeitsweise leisten. » weiterlesen

Young Enterprise Switzerland:
Eine Spielwiese für künftige Unternehmer

Im Company Program von Young Enterprise Switzerland gründen Mittelschüler ein Miniunternehmen und führen dieses für ein Jahr. Dabei erwacht in manchem die Begeisterung für das Unternehertum.


Mit solchen Etuis gewann Pnööö den europäischen WettbewerbSeit zehn Jahren gibt es Young Enterprise Switzerland (YES). Nach einer Idee, die ursprünglich aus den USA stammt, nämlich dass Jugendliche praktische Erfahrungen sammeln können sollten, bevor sie dem “Ernst des Lebens” ausgesetzt sind. Seit den sechziger Jahren verbreitet sich diese Idee unter dem Namen Young Enterprise in ganz Europa. Zwar gibt es zwischen den Ländern unterschiede in der Ausführung, die Idee eines von Schülern geführten Miniunternehmens ist jedoch der gemeinsame Nenner.

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Messebesuch:
Zeitverschwendung oder Chance?

Der Besuch einer Messe ist häufig teuer und aufwändig. Trotzdem kann diese Möglichkeit zu entscheidenden Kundenkontakten oder Inputs führen.

Networken an der Lift Conference (Foto Ivo Näpflin)Wer ein innovatives Produkt an den Kunden bringen will, muss dieses irgendwie einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Bei Webdienstleistern können die Gründer dabei häufig auf virales Marketing bauen und so mit relativ geringen Kosten viele Leute erreichen. Anders vehält es sich bei Startups, die ein physisches Produkt im Angebot haben. Sei es um Investoren, potentielle Produktionspartner oder die Presse auf sich aufmerksam zu machen: der Direktvergleich mit anderen Anbietern aus einem ähnlichen Segment, sowie die Möglichkeit, das Produkt an sich anstelle von Pressemitteilungen sprechen zu lassen, können den entscheidenden Unterschied ausmachen.

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Amiando:
Wettbewerbsfähige Preise

Die Ticketingplattform Amiando hat mit dem gestrigen Relaunch auf breiter Front die Preise gesenkt. Dadurch und mit neuen Tools soll die Kundenbasis verbreitert werden.


Gute Neuigkeiten für Eventveranstalter: Wer die Services von Amiando für einen kostenlosen Anlass nutzt, bezahlt künftig keine Gebühr mehr. Ausserdem sind neu alle Tools von Amiando auch für Kleinkunden zugänglich. Durch diese Neuerungen will sich das Münchner Startup mit Schweizer Beteiligung den Zugang zu einer neuen Zielgruppe eröffnen. » weiterlesen

Startup-Bücher:
Top Lesestoff für Gründer

Was für Literatur in den Gründerrucksack gehört. 16 empfohlene Bücher für Unternehmer.

Bücher für Gründer (Keystone)

Bücher für Gründer (Keystone)

Lässt sich das Unternehmerhandwerk aus Büchern lernen? Bestimmt nicht nur, aber Anregungen und frische Konzepte sind etwas, das die Lektüre auf jeden Fall bereit hält. Wir haben darum eine (unvollständige) Literaturliste zusammengestellt, basierend auf eigenen Leseerfahrungen und Empfehlungen aus dem Web, gegliedert nach den wichtigsten Themen für Jungunternehmer.

Geschäftsmodelle & Co.
Rework (Affiliate-Link): Die 37Signals-Gründer Jason Fried und David Hansson erklären die Philosophie hinter ihrem Unternehmen – verteiltes Arbeiten, schlanke Strukturen, unternehmerischen Ballast über Bord werfen, Kernprodukte: Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist sparsames Gründen. Einige der Themen lassen sich auch in früheren Einträgen aus dem Firmenblog probelesen. » weiterlesen

Kundenwerbung und Anreize:
Vorteile von Double Sided Incentives

Empfehlungsmarketing ist ein beliebtes Mittel zur Neukundengewinnung. Mit einem Trick lässt sich die bekannte Methode aber noch effektiver machen.

Von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn, connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn, connex.io

Momentan ist connex.io ein eigenfinanziertes, Startup – bootstrapped. Dadurch verfügen wir nur über eine relativ geringe Menge an finanziellen Mitteln und müssen Wege finden unsere Ziele ohne den Einsatz von Geld zu erreichen. Der sorgvolle Umgang mit Ressourcen trifft aver nicht nur auf Startups wie unseres zu, sondern eigentlich auf alle Startups. Unternehmertum heisst, das beste aus den eigenen Ressourcen zu machen.

Promotion ist ein Gebiet, das mit hohem Finanzaufwand verbunden ist. Jemandem das eigene Produkt zu verkaufen kostet Geld. » weiterlesen

Startup Konferenz:
“Alle Aspekte abdecken”

Die Erfa-Gruppe Internet Briefing veranstaltet im September eine Startup Konferenz. Die Referenten bringen Inputs zu Lancierung und Finanzierung von Startups sowie zu rechtlichen Aspekten.

Zu dieser eintägigen Konferenz, die am siebten September in Zürich statt findet, konnten die Veranstalter einige Altbekannte gewinnen. Dorian Selz von Memonic, Marc Bernegger von amiando, Nicolas Berg von Redalpine Venture Partners und weitere Exponenten der Schweizer Startup-Szene teilen ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern der Konferenz. Gaby Stäheli, die an der Startup Konferenz über “Risiken und Nebenwirkungen einer Low Budget Gründung” spricht hat in ihrem Startup-Diary auch schon auf Startwerk.ch ihre Erfahrungen geteilt.

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Preisvergleich:
Sehen wo man steht

An der Fachhochschule Nordwestschweiz wurde ein Preisvergleichstool für IT-Dienstleister entwickelt. Mit wenigen Klicks lässt sich herausfinden, ob man konkurrenzfähig ist.

Beim Start in die Selbständigkeit ist es nicht ganz einfach abzuschätzen, was die Konkurrenz so macht. Schon gar nicht, wenn man den Sprung ins kalte Wasser direkt nach dem Abschluss der Ausbildung wagt.

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Non-disclosure Agreements:
Des Teufels Papier und seine Jünger

Geheimhaltungsvereinbarungen sind umstritten und ihre Diskussion birgt böses Blut. Doch sie schaffen die Grundlage dafür, dass Jungunternehmer bei Anlässen frei diskutieren können.

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Dariush Daftarian

Dariush Daftarian

Dieser Gastbeitrag ist eine Replik auf den Bericht zum StartUp Weekend und einen weiteren Post zum Thema NDAs.

Als am 16. Mai das erste Schweizer StartUp Weekend zu Ende ging, wurden die Organisatoren, ich eingeschlossen, in den Himmel gelobt und gleichzeitig vernichtend gescholten. Der grösste Kritikpunkt in einer durchwegs positiven Bilanz waren die am Anlass im Technopark Zürich durchgesetzten Non-Disclosure Agreements oder kurz NDAs. Diese Geheimhaltungsvereinbarungen legen vertraglich fest, dass über gewisse erörterte Punkte Stillschweigen gewahrt wird.

Das StartUp-Weekend-Team hat sich primär aus Bedenken gegenüber der offenen Präsentation von Ideen für eine Durchsetzung von NDAs entschieden. Die Organisatoren befürchteten, dass die rund 100 Teilnehmenden nicht ihre besten oder erfolgversprechendsten Ideen präsentieren und der Anlass inhaltlich so an Qualität einbüssen würde.

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Gonnado.com:
Freizeitplanung zwischen
Foursquare und Facebook

Für seine Freizeitaktivitäten-Plattform wildert das Berner Startup Gonnado in den Revieren zahlreicher Netzwerke und Online-Dienste.

Das Gonnado-Team, ganz links: CEO Samuel Mäder

Das Gonnado-Team, ganz links: CEO Samuel Mäder

Wer sich im Moment auf die Gonnado-Website begibt, bekommt bloss eine Beta-Anmeldung zu sehen. Erst ab dem 12. August wird die Plattform für die breitere Öffentlichkeit zugänglich sein. Pech für die Besucher, die aufgrund eines der zahlreichen Medienberichte zurzeit auf die Seite kommen.

Bis hin zu 20 Minuten und der Sonntagszeitung haben diverse Medien nämlich bereits über Gonnado berichtet. Der Buzz kommt etwas zu früh, muss auch Gründer und CEO Samuel Mäder zugeben. » weiterlesen

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