Lebenslauf und Karriere:
Warum Absolventen bei einem
Startup anfangen sollten

Viele Erfahrungen, früh Verantwortung tragen und sich ein Kontaktnetzwerk erarbeiten – das Startup als Lernfabrik.

Der Weg nach dem Studium (Bild: keystone)

Der Weg nach dem Studium (Bild: keystone)

Auch in Deutschland bieten mittlerweile viele Universitäten Unterstützung für gründungs-interessierte Studenten. Trotzdem fragen sich viele, ob es richtig ist, gleich nach dem Studium bei einem Startup anzufangen. Wir liefern ein paar Gründe, die dafür sprechen.

Einer meiner Bekannten steckt mitten drin in dieser Diskussion: Er arbeitet an Suchmaschinen-optimierten Nischen-Webshops, seine Freundin ist Krankenschwester. Sie macht sich Sorgen um die Sicherheit seines Jobs, er hat Spaß daran, seine Ideen umzusetzen und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen. Sie hat regelmäßig denselben Betrag am Monatsende auf ihrem Konto, er hat mal gute und mal schlechte Monate. Wenn die Diskussion auf das Thema kommt, warum er sich nicht einfach einen ganz normalen Job nehmen kann, schlage ich mich auf seine Seite. Ich sehe folgende Gründe, warum es Sinn macht, direkt nach dem Studium ein Startup zu gründen oder sich bei einem Startup zu bewerben: » weiterlesen

Kundenansprache und Marketing:
So ist Newsletter-Versand legal

Newsletter sind eine preisgünstige Möglichkeit zur Kundenansprache. Beim Versand muss aber die Gesetzeslage beachtet werden – unser Gastautor gibt im aktuellen Rechtstipp einen Überblick.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtstipps für Startups, von Martin Steiger

Rechtstipps für Startups, von Martin Steiger

Wann sind Newsletter Spam und damit unlauterer Wettbewerb? Die aktuelle Leserfrage dreht sich um die rechtlichen Fragen, die bei Massenmailings beachtet werden sollten.

«Wie ist die Rechtslage in der Schweiz beim Versand von Newslettern? Wer genau darf angeschrieben werden und wo ist das geregelt?»

Seit dem 1. April 2007 regelt in der Schweiz das Lauterkeitsgesetz (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, UWG) in Artikel 3 Buchstabe o ausdrücklich den Massenversand von Werbung per E-Mail. Diese Regelung ist auch beim Versand von Newslettern zu beachten.

Der Massenversand von E-Mail ist unter folgenden drei Bedingungen erlaubt: » weiterlesen

Nutzer gewinnen:
Memonic mit Promo-Coup

Memonic rührt mit Sonderangeboten kräftig die Werbetrommel. Das Zürcher Startup geht zum Anfang Juni in die Offensive.

Memonic will bekannter werden, und zwar schnell. Darum hat das Startup eine konzentrierte Werbeaktion am Start und will mit Sonderangeboten neue Premiumnutzer an Bord holen.

Herzstück der Kampagne ist eine Co-Promo mit der deutschen Computer Bild. Leser der morgen, am 4. Juni, am Kiosk liegenden Ausgabe erhalten einen lebenslangen Memonic-Account für 3,33 Euro. Der Deal kommt mit editorialer Begleitung im Heft und online, Memonic wird auf der Titelseite vertreten sein. Das reichenweitenstarke Magazin dürfte dem Online-Notizbuch einen markanten User-Pickup bescheren. Gleichzeitig gehen sechs weitere Co-Promos in Grossbritannien und der Schweiz an den Start, Jahres-Premium-Accounts sind online zum halben Preis zu haben – für 11 statt 22 Euro.

Rechtzeitig zur Promo hat das Team das User-Interface generalüberholt sowie die Device-Abdeckung nochmals erweitert. » weiterlesen

Startmesse Zürich:
“Sind Sie ein Unternehmertyp?”

Am 7. Juni 2011 findet im Zürcher Kongresshaus die StartMesse statt. Der Anlass schnürt ein reichhaltiges Informationspaket.

Wer sich einen Start ins Unternehmertum überlegt, der hat kommenden Dienstag Gelegenheit, sich dazu kostenlos Expertenratschläge zu holen. Im Zentrum stehen die Themen Firmengründung, Franchising und Nachfolge.

Die Zürcher Förderplattformen werden ebenso Info-Angebote vor Ort haben wie zahlreiche Dienstleister. Neben Anlaufstellen der verschiedenen Organisationen gibt es fünf Referate rund um Gründung, Finanzierung und Führung eines Unternehmens. Der Schweizerische Franchise Verband wird über einen Einstieg ins Unternehmertum als Franchisenehmer informieren. Ein weiteres Referat widmet sich beispielsweise Stolpersteinen bei der Firmenübernahme. Wissenswertes zu Risikomanagement für Gründer steht ebenfalls auf dem Programm. » weiterlesen

Lizenzverkauf und Downloadshop:
restorm.com hilft Musikern
bei der Monetarisierung

Die Zürcher Musikplattform restorm.com stellt heute ein System vor, mit dessen Hilfe Künstler die Nutzungsrechte zu ihren bei der Plattform hochgeladenen Songs in wenigen Schritten zum Verkauf anbieten können. Außerdem lanciert der Dienst einen Downloadshop.

Auch wenn es manch ein Musiker oder Label-Boss noch immer nicht wahrhaben will: Die Ära, in der Künstler ihren Unterhalt allein durch den Verkauf ihrer Produktionen bestreiten konnten, ist vorbei (von Ausnahmen abgesehen). Alternative Erlösquellen und indirekte Monetarisierung heißen die Zauberwörter.

Konzerte, Privatauftritte oder Merchandising sind gängige Wege, mit denen Musiker heute Kasse machen können. Eine andere Option: Die Lizensierung ihrer Stücke.
Das Zürcher Startup bezeichnet sein heute lanciertes rightcearing-Feature als “weltweit einzigartiges System zur Musiklizensierung”. Zum ersten Mal überhaupt sei es möglich, mit dem gleichen System Copyright-geschützte Songs sowie Songs unter einer Creative Commons Lizenz zu monetarisieren.

» weiterlesen bei netzwertig.com

Startup Genome Project:
Die Suche nach der Unternehmer-DNA

Wie wirken sich Team, Mentoring, Finanzierung und andere Faktoren auf Startup-Erfolg aus? Ein Studie sucht nach Antworten.

Startup-DNA? (Bild keystone)

Startup-DNA? (Bild keystone)

Bislang gibt es noch kein Buch mit dem Titel “Startups für Dummies”. Und es dürfte auch dabei bleiben – was Unternehmer an Problemen zu lösen haben, lässt sich nicht in eine allgemeingültige Theorie pressen. Eine Firmengründung, die auf ein neues Geschäftsmodell zurückgreift, ist immer mit unvorhersehbaren Fragestellungen konfrontiert.

Trotzdem hat sich eine Initiative nun mit der Frage “Was macht Startups erfolgreich?” wissenschaftlich auseinander gesetzt. Nach einer im Februar 2011 lancierten Befragung, an der 650 Startups teilgenommen haben, liegen die Resultate vor. Einige der Erkenntnisse gehören zum Alltagswissen, es ist aber spannend, sie einmal mit quantitativen Daten belegt zu sehen. » weiterlesen

Die Story zum OpenFeint-Exit:
Zwei Jahre und 104 Millionen später

Cleveres Marketing und eine gut platzierte, dreiste Ankündigung haben Jungunternehmer Jason Citron mit 26 zum Millionär gemacht.

Jason Citron

Jason Citron

Jason Citron darf zufrieden sein: Er hat eine erfolgreiche Spieleplattform aufgebaut, und das in nur zwei Jahren. Als ob das noch nicht reichen würde: Im April 2011 konnte er seinen Namen unter den Vertrag setzen, der einen spektakulären Exit besiegelte: Das japanische Mobile-Gaming-Unternehmen Gree kaufte Jasons Startup für imposante 104 Millionen Dollar.

Die Story von OpenFeint begann mit einem Bluff. Jason hatte seine erste Firma Aurora Feint 2008 gegründet, zusammen mit Danielle Cassley. Sie hatten das Ziel, Spiele für die iPhone-Plattform zu entwickeln. » weiterlesen

Schnellere Produktentwicklung:
Ein Hoch auf die gute alte 80-20-Regel

Designst du noch oder verkaufst du schon? Unser Gastautor plädiert für schnellere Produktentwicklung und dafür, es früher am Markt zu versuchen.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

In meinem Februar-Post habe ich unsere erste grosse Investitionsentscheidung kritisch hinterfragt. Unter anderem habe ich bemängelt, dass wir der Qualität unserer Dienstleistung eine zu grosse Bedeutung beigemessen und dabei die Vermarktung vernachlässigt haben.

Kurz zur Vorgeschichte: Im Rahmen unseres Strategieprozesses 2009 haben wir unsere Dienstleistung in zahlreiche Komponenten zerlegt, wie beispielsweise Sortiment, Logistik, Produktdarstellung und machten uns zum Ziel, in diesen Disziplinen „excellence“ zu erreichen. Entsprechend arbeiteten wir in den folgenden Monaten fast ausschliesslich an diesen Themen. Wir taten dies guten Gewissens, obschon nur wenig Zeit für die Vermarktung unserer Dienstleistung blieb. Einfach weil wir überzeugt waren, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen würden, wenn wir erst einmal das „perfekte Angebot“ hätten. In diesem Sinne hielten wir diese Vorgehensweise für absolut richtig und hatten eine gute Ausrede nicht verkaufen zu müssen.

Gefährlicher Perfektionismus

Wieso „Ausrede“? Was ist falsch daran, wenn man zunächst sein Angebot perfektioniert, bevor man es vermarktet? » weiterlesen

connex.io gegen Apple:
Ärger um App-Store-Zulassung

Dieser Tage ärgern sich die connex.io-Gründer über Apple. Der Grund: Ihre iPhone-App hängt bei Apple fest, alle Nachfragen bleiben unbeantwortet.

connex.io hat Ärger mit Apple

Gründer Marcus Kuhn meint dazu, Apples Verhalten sei frustierend für ihn und sein Team und schade connex.io: “Wir möchten auch iPhone-Nutzer mit der bestmöglichen Lösung versorgen und Apple hält uns davon ab.”

Connex.io hat eine Lösung entwickelt, die Kontaktverwaltung bequemer machen soll, indem die zahlreichen Adressbücher eines Nutzers in ein einziges vereinigt und synchronisiert werden. Wie viele andere Startups möchte connex.io auch Apples iPhone unterstützen und hat deshalb eine Applikation dafür entwickelt. Apple ist aber mittlerweile seit 35 Tagen dabei diese zu testen und hat die Applikation in dieser Zeit weder bewilligt noch zurückgewiesen. Üblich sind dem Vernehmen nach ein bis zwei Wochen.

Alle Anfragen nach Informationen blieben bisher resultatslos. » weiterlesen

Dacuda, Loylogic und Gourmet15Box:
Swiss Economic Award verliehen

Drei Jungunternehmen haben am Swiss Economic Forum einen Award gewonnen und teilen sich ein Preisgeld von 75’000 Franken.

Am jährlich durchgeführten Swiss Economic Forum in Interlaken geben sich nicht nur die CEOs grosser Unternehmen die Klinke in die Hand, sondern auch den Jungunternehmen gehört zwischendurch die Bühne. So bei der Verleihung des Swiss Economic Award.

Gekürt werden jedes Mal drei Unternehmen in drei Kategorien: Hightech/Biotech, Produktion/Gewerbe und Dienstleistung. Die erste Kategorie konnte das 2008 gegründete Unternehmen Dacuda für sich entscheiden. » weiterlesen

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