Von der Suche nach Geld:
Internetideen brauchen begeisterungsfähige Investoren

In seinem heutigen Startup-Diary erzählt Christoph Seitz von Investorenfeedback und wie Spontacts darauf reagiert hat. Ein Einblick in eine Odyssee:


Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph SeitzEs ist nicht ganz trivial, Geld für ein Internet-Startup zu finden. Wer kann voraussagen, ob eine Idee zündet oder nicht? Viele Faktoren wie Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Design, Marketingstrategie und Wettbewerbssituation entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Internet-Projekte lassen sich auch selten mit Patenten schützen. Deshalb bekommen High-Tech-Startups, z.B. im Bereich Biotech, oft den Vorzug. Ist es aber für Investoren nicht verlockend, eine “Wette” mit bescheidenem Einsatz zu platzieren, um die Sprengkraft einer Internet-Idee zu testen? Unsere Erfahrungen mit der Investorensuche haben uns darin bestärkt, die “Wette” statt die Grossinvestition zu suchen.

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Suisse EMEX:
Altruismus pur

Dieser Tage findet in Zürich die SuisseEMEX statt. An der grössten Marketing und Kommunikationsmesse der Schweiz ist auch das IFJ mit einem Startup-Park vertreten.

In der Lounge können die Jungunternehmer Kontakte pflegen

Um jungen Unternehmen den Messebesuch so einfach wie möglich zu machen, ist das IFJ Institut für Jungunternehmen seit acht Jahren mit einem Startup-Park an Messen präsent. Die Idee dahinter ist, Synergien zu nutzen und es dadurch für Startups und KMU einfacher zu machen, an einer Messe teilzunehmen. Anders als wenn die Unternehmen auf eigene Faust an die SuisseEMEX kämen, stellt ihnen das IFJ einen fixfertigen Stand, Lounge inkl. Caterer sowie eine Präsentationsfläche (Unternehmer Forum) zur Verfügung und organisiert eine grosse Standparty mit über 300 Teilnehmenden. Wie mir Timur Sagirosman, Projektleiter vom IFJ erklärt, brauchen die Unternehmer lediglich ihr Logo und ein Poster für ihren Stand einzuschicken um den Rest kümmert sich das IFJ. Die Kosten für ein Unternehmen, welches vor weniger als drei Jahren gegründet wurde belaufen sich auf ungefähr 3‘000 Franken.

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Startup Definition:
Keine klare Sache

Startup ist ein weiter Begriff. Welche jungen Unternehmen fallen darunter und wann hören sie auf es zu sein? Startwerk hat im Internet nach Antworten gesucht.

Die meisten Leute erkennen ein Startup, wenn sie eines sehen. Trotzdem fällt eine abstrakte Definition schwer. Die einfachste Beschreibung, die ich finden konnte war diejenige auf FundingPost, einer Plattform für Investoren und Gründer:

Startup is a new business venture in its earliest stage of development.

Diese Definition würde allerdings fast jede Art von Neugründung abdecken, von einem revolutionären Biotechnologieunternehmen bis zum Friseursalon. Und bei letzterem würde – trotz zweifellos vorhandenem Unternehmergeist – niemand von einem Startup sprechen.

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KeyLemon:
Zwischenziel erreicht

Der Computerhersteller Semptoshiba stattet künftig seine Computer mit der Software von KeyLemon aus. Damit hat das Walliser Startup Keylemon einen entscheidenden Schritt gemacht.

Das geschlossene Abkommen erlaubt es der brasilianischen Firma Semptoshiba, künftig die Software von KeyLemon in die von ihr hergestellten Computer zu integrieren. Damit will sich SEMPTOSHIBA, die Produkte in Lizenz von Toshiba produziert, von der Konkurrenz abheben. Laut der Pressemitteilung von KeyLemon dauerten die Verhandlungen seit Januar dieses Jahres an und mündeten Anfang August in der Vertragsunterzeichnung. Für das junge Walliser Unternehmen sei dies ein wichtiges Abkommen, da es auch für Glaubwürdigkeit in einem stark umkämpften Markt sorge. » weiterlesen

Serie Bootstrapping:
Gründen mit wenig Ressourcen

Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?


Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

So wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich ohne Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.

Idealisiert man nicht, heisst das aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld muss zuerst herhalten und die Firma im sogenannten «valley of death» über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das bringt einen Trade-off mit. Zwar verlieren Gründer keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.

Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen

Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg:
Tools für virtuelle Teams

Geographisch verteilte Entwickler-Teams sind vielleicht bald der Normalfall. Wir zeigen, wie sie sich via Web organisieren können.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Diary: Marcus Kuhn von connex.io

Startup-Diary: Marcus Kuhn von connex.io

Connex.io besteht aus einem kleinen Kern-Team von zwei Personen. Ata und ich, wir haben uns in Singapur kennen gelernt, haben dort mit unserer Zusammenarbeit begonnen, und sitzen nun an verschiedenen Enden der Welt. Er in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Dies macht es nötig, Mittel und Wege zu finden, um auch virtuell zusammenarbeiten zu können. Wir haben lange gesucht und viel ausprobiert (Basecamp, Wiki etc.). Inzwischen haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir sehr zufrieden sind. Unsere Kriterien für diese Lösung sind relativ simpel:

  • Einfache und schnelle Möglichkeit der Kommunikation, welche zentral gespeichert wird.
  • Die Möglichkeit, Projekte zu planen und deren Fortschritt zu messen.
  • Ein Weg, Daten (Dokumente & Quellcode) zentral zu verwalten.

Hier das Setup, welches wir für unser Coworking verwenden: » weiterlesen

Websites:
Wem wieviel verraten?

Die Website ist das Aushängeschild jedes Unternehmens. Entsprechend wichtig ist es für ein junges Unternehmen, sich darüber Gedanken zu machen.

Die meisten Startups haben in der Anfangsphase noch keine Gelegenheit, sich einen Namen zu machen, der allgemein geläufig ist. Wann immer also das Interesse eines potentiellen Kunden, Investors oder Mitarbeiters geweckt werden kann, wird sich dieser auf der Website des Unternehmens informieren. Auch wenn sich kein allgemeingültiges Rezept für die perfekte Firmenwebsite formulieren lässt, ist es sehr wichtig, dass diese drei Zielgruppen schnell und leicht zur gesuchten Information kommen.

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venture kick:
Sechs Geförderte mehr

Am 17. und 18. August hat die Jury von venture kick vier mal 10’000 und zwei mal 20’000 Franken verteilt. Die ausgewählten Unternehmen kommen aus allen Bereichen – von High Tech bis convenience Food


Die Gewinner der zweiten venture kick Runde von heute Mittwoch sind Marc Spafford mit Cookits und Michael Iten mit Marmota. Die Startups gingen mit jeweils 20’000 Franken nach Hause.

Marmota

Die beiden Unternehmen kommen aus vollkommen verschiedenen Branchen: Marmota ist ein Kind der ETH Zürich. Die Gründer wollen mittels Glasfasersensoren ein Instrument zur Überwachung von Pipelines, Wasserleitungen oder auch Gebäuden auf den Markt bringen. Scheinbar haben sie sich damit für einen wachsenden Markt entschieden. Eine kurze Googlesuche zeigt, dass sich schon verschiedene Firmen in diesem Bereich zu etablieren versuchen. » weiterlesen

Alternative zur eigenen Gründung:
Worauf achten bei Startup-Jobs?

Die beste Alternative zur eigenen Gründung: bei einem jungen Startup anheuern. Sechs wichtige Punkte, die es dabei zu beachten gilt.

von Tao Tao, Mitgründer GetYourGuide

Startup-Tagebuch: Tao Tao von GetYourGuide

Startup-Tagebuch: Tao Tao von GetYourGuide

Schon mal daran gedacht ein Startup zu gründen, aber Dir fehlt gerade die zündende Idee, Du hast nicht die Ressourcen um die erste Phase der Firma zu stemmen, Du kennst nicht die passenden Mitgründer oder möchtest Startup-Luft schnuppern ohne volles Risiko?

Die Arbeit bei einem Startup ist selten der Weg zum grossen Geld – hierzulande erst recht nicht. In erster Linie ist es eine Lifestyle-Entscheidung und die Mitarbeit bei einem Startup ermöglicht diesen Lifestyle, ohne gleich alles aufs Spiel setzen zu müssen. » weiterlesen

Wir machen jetzt was anderes:
Die Evolution von Geschäftsmodellen

Viele Startups wissen zu Beginn noch nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Das muss kein Nachteil sein – wir zeigen einige Beispiele.


Neue Ideen brauchen oft radikale Kursänderungen

Neue Ideen brauchen oft radikale Kursänderungen

Wirklich niemand hatte das kommen sehen können: Caterina Fake und Stewart Butterfield programmierten 2002 ein originelles, aber letztlich nebensächliches Feature für ihr Onlinerollenspiel Game Neverending. Und legten damit die Grundlage für ein Unternehmen, das sie später für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten: Flickr.

Game Neverending war ein browserbasiertes, nie sonderlich populäres Spiel, in dem Crafting gross geschrieben wurde – das Basteln von Objekten in der Spielwelt. Die neue Flashapplikation im Spiel sollte es erlauben, zunächst Spielobjekte, später auch Bilder auszutauschen, indem man sie per drag-and-drop in ein Chatfenster zog. Den Spielern gefiel dieses Feature bald besser als das Spiel selbst – worauf sich die Gründer entschieden, eine Webseite für Fotosharing zu lancieren. Der Rest ist Geschichte, zwei Jahre später wurde Flickr von Yahoo gekauft. » weiterlesen

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