ZKB Pionierpreis:
Ehrung für YouRehab

Am 5. April 2011 wurde zum 21. Mal der ZKB-Pionierpreis verliehen. Gewinner von fast 100’000 Franken ist heuer das junge Unternehmen YouRehab.


Das Team von YouRehab  v.l.n.r. Kynan Eng, Oliver Ullmann, Edith Chevrier und Pawel PykRehabilitation von behinderten Gliedmassen mit Hilfe von Computerspielen: YouRehab hat mit dem YouGrabber® ein Tool geschaffen, welches sich den Spieltrieb des Menschen zunutze macht und damit den Erfolg der Bewegungsrehabilitation verbessert. Anstelle von herkömmlichen Bewegungsübungen sieht der Patient seine Bewegungen durch spezielle Handschuhe auf einen Bildschirm übertragen, wo er Karotten vor gefrässigen Hasen retten muss. Je nach Behinderungsgrad werden die Bewegungen dabei auch verstärkt.

Das Tool wird bereits mit Prototypen in verschiedenen Spitälern getestet. Laut der Website von YouRehab sind die Ergebnisse bisher positiv und auch die Akzeptanz und Zufriedenheit der Patienten sind hoch. Selbst das Schweizer Fernsehen hat in der Gesundheitssendung Puls schon einen Beitrag über den YouGrabber® gebracht. Ziel der Jungenunternehmer ist es, ihre Produkte – bald soll noch ein Tool für die unteren Extremitäten dazukommen – im Markt so zu etablieren, dass sie breit als Ergänzung zur klassischen Ergotherapie zum Einsatz kommen.

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connex.io:
Lean Startup in der Praxis

In seinem Diary berichtet Marcus Kuhn diesen Monat von der Umsetzung des “Lean Startup Konzepts” bei connex.io

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus Kuhn zu Lean Startups

Marcus Kuhn zu Lean Startups

Lean Startup ist der letzte Schrei in der US Startup Szene und so langsam schwappt das Konzept auch auf unsere Seite des Atlantiks über. Obwohl der Name es vermuten lassen würde, geht es bei Lean Startup nicht darum, eine möglichst kleine, schlanke Unternehmung aufzubauen, sondern darum, Ideen so schnell als möglich zu validieren um die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren.

Hierzu gibt es verschiedenste Ansätze und Leute mit einigem mehr Wissen die darüber geschrieben haben. So finden sich beispielsweise auf Eric Ries’s Blog oder Hiten Shah’s Twitter Account zusätzliche Informationen.

In diesem Post schreibe ich darüber wie wir uns bei connex.io daran gemacht haben, die Lean Startup Prozesse zu nutzen und wie wir sie stellenweise implementiert haben.

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mySwissChocolate.ch:
Expansionskurs

Das Schweizer Startup mySwissChocolate.ch übernimmt den italienischen Konkurrenten Miraqo.com. Ziel ist, auch im südlichen Nachbarland Marktführer zu werden.


MySwissChoclolate.ch wird grösser. Das junge Unternehmen hat ein gutes organisches Wachstum, welches zu viel Arbeit und zusätzlichen Mitarbeitern im Weihnachtgeschäft 2010 geführt hat, wie mySwissChocolate in einer Pressemitteilung auf dem eigenen Blog schreibt. Wie heute bekannt gegeben wird, wächst das Startup aber auch durch Akquisitionen: Mit dem Ziel, nach der Schweiz und Deutschland auch dort Marktführer zu werden, hat mySwissChocolate.ch den italienischen Anbieter Miraqo.com übernommen.

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venture leaders 2011:
Zwanzig Startups fliegen nach Boston

Am 31. März wurden die Gewinner von venture leaders 2011 bekannt gegeben. Diese werden im Juni zu einem Business-Development-Programm in die USA reisen.


Eine solche Gelegenheit wünschen sich viele: Die zwanzig ausgewählten Startups, die sich auf eine Reise nach Amerika freuen dürfen, wurden aus rund hundert Bewerbern ausgewählt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Abgesehen davon, dass die Reisespesen übernommen werden und die Auswahl an sich schon eine Auszeichnung ist, wird den Teilnehmern von venture leaders die Möglichkeit geboten, erste Fühler nach dem amerikanischen Markt auszustrecken. Das wertvollste daran sind wohl die Kontakte, welche die Unternehmen in Übersee knüpfen können. Doch auch die Begegnung mit der amerikanischen Gründer- und Investitionsphilosophie führt zu wertvollen Inputs für die Schweizer Besucher.

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Recht für Startups:
Arbeitsvertrag

Um jemanden einzustellen reicht ein Handschlag. Doch ein unzureichender Arbeitsvertrag kann zu einem bösen Erwachen führen. Unser Rechtstipp zeigt die wichtigsten Punkte auf.

Von Martin Steiger, Rechtsanwalt

«Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes […]» – so der einschlägige Absatz 1 von Artikel 319 im schweizerischen Obligationenrecht (OR). Ein solcher Arbeitsvertrag kann grundsätzlich formlos abgeschlossen werden, das heisst beispielsweise mündlich oder schriftlich sowie online oder offline. Relevant für das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages ist gemäss den allgemeinen Bestimmungen des OR, dass die erforderlichen übereinstimmenden gegenseitigen Willensäusserungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausdrücklich oder stillschweigend in allen wesentlichen Punkten erfolgt sind. Wesentlich sind insbesondere die Bezeichnung der Vertragsparteien, der Vertragsbeginn, das Pflichtenheft des Arbeitnehmers, der Arbeitsort, die Arbeitszeit und der Lohn.

Empfehlenswert: Schriftlicher Arbeitsvertrag » weiterlesen

Dacuda “brainstormt” auf Atizo:
Mit der Scanner-Maus das Leben vereinfachen

Die LG Scanner Mouse von Dacuda kommt diesen Sommer auf den Markt. Die Zürcher arbeiten bereits an der nächsten Stufe und suchen Ideen, wie man die gescannten Inhalte intelligenter mit bestehenden Anwendungen integrieren kann – mit Unterstützung der Internet-User.


LG Scanner Mouse von DacudaDie Resonanz auf Messen und Produktveranstaltungen ist durchwegs positiv: Die Maus, die gleichzeitig Scannen kann, kommt nach Auskunft der Gründer in der Branche sehr gut an. Und deshalb ist man bei Dacuda schon gespannt auf Mitte des Jahres, wenn nach drei Jahren Entwicklungszeit die Mäuse – basierend auf Dacudas Technologie – auf den Markt kommen. Für voraussichtlich 99 Euro wird das erste Produkt, die LG LSM-100, weltweit lanciert. “Es ist schon ein spannendes Gefühl, wenn es dann Produkte mit ‚Dacuda inside’ in allen Läden zu kaufen gibt”, erklärt CEO Dr. Alexander Ilic, der vor wenigen Tagen erst zum HSG-Gründer des Jahres gekürt wurde.

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Networking:
So holt man externe Fachleute ins eigene Startup

Ob als fixe Erweiterung des Teams oder zur kurzfristigen Wissenserweiterung: Es gibt immer Leute, die ins eigene Startup passen würden. Manuel Reinhard erklärt, wie man sie an Bord holt.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel ReinhardUngeachtet dessen, wie gut das Team eines Startups ist, es werden immer wieder Situationen auftauchen, in welchen man die Grenzen des eigenen Know-Hows oder Erfahrungsschatzes erreicht. Vielleicht fehlt es den Gründern an grundsätzlichem Wissen in einem notwendigen Teilbereich oder man würde einfach gerne fokussierte Drittmeinungen von Experten beiziehen. Dies ist keine Schande, denn es ist durchaus als Stärke zu rechnen, sich der eigenen Schwächen bewusst zu sein. Und Schwächen hat jedes Gründerteam.

So natürlich auch wir. Um unser Wissen im Bereich Marketing, auszubauen, haben wir eine ausgewiesene Fachkraft aus der Branche als externen Berater an Bord geholt. Dass dies gelingen konnte, schreiben wir folgenden vier Vorgehensweisen zu:

1. Geh offen mit deiner Idee und deren Umsetzungsstand um
Wir haben uns angewöhnt, jede Möglichkeit zu nutzen, Personen, die Erfahrungen in unserem Geschäftsfeld oder mit unserem Kundenzweig haben, unser Projekt vorzustellen. Man weiss nie, wo ein Kontakt hergestellt werden kann, der später einmal hilfreich ist – sei es in der Kundenvermittlung oder auch als Fachperson innerhalb des eigenen Teams. Dabei bringt es auch nichts, Scheu vor Konkurrenten zu haben. Wenn das eigene Produkt gut ist, wird die Konkurrenz früher oder später sowieso aufmerksam.

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Gbanga:
Geld ist Macht

Die Spieleschmiede Gbanga verzeichnet solide Wachstumsraten und wartet mit einer Neuheit auf: Ohne Umweg über Spielwährungen kann man sich Tools kaufen.


Dass man sich in den virtuellen Welten von Multiplayer-Spielen einen Vorteil verschaffen kann, indem man Gadgets kauft, ist nicht an sich neu. Was die neu lancierten Utensilien im Spiel Gbanga Famiglia anders macht, ist, dass man nicht erst eine spielspezifische Währung kaufen muss, um diese zu bezahlen. Wie Gründer Matthias Sala erklärt, muss man diese Währungen oft in Paketen kaufen, sodass mehr übrig bleibt, als man ausgeben wollte. Bei Gbanga weiss man dagegen genau, was man bekommt und wieviel es kostet.

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GetYourGuide und Tripadvisor:
So gewinnt man Kunden

GetYourGuide hat am 10. März 2011 eine Partnerschaft mit Tripadvisor bekanntgegeben. Das Startup gewinnt damit vierzig Millionen potentielle Kunden pro Monat hinzu.

Das Team von GetYourGuideDer Kern der Kooperation wird ein “Button” sein, der es den Nutzern von Tripadvisor erlaubt, Aktivitäten direkt zu buchen. So soll man zuerst anhand den Beurteilungen auf der – mit 45 Millionen Reviews und 40 Millionen Besuchern pro Monat – grössten Travel-Website der Welt entscheiden können was man tun will und anschliessend mit nur einem Klick oder Antippen eines Smartphone ein Ticket kaufen.

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Startup Kommunikation:
Wenigstens Deutsch sollte man können

Es kommt der Moment, da man der Welt von einer Innovation erzählen möchte. Beim Verfassen der Pressemitteilung sorgfältig zu sein, lohnt sich.

Quelle: http://www.faen.de/html/presse.htmlAuch wenn gerade Internet-Startups bei der Verbreitung ihres Produkts häufig auf Blogs, Social Media und Mundpropaganda verlassen: viele Unternehmen geben über kurz oder lang einmal eine Pressemitteilung heraus. Diese sollte gut geschrieben sein, denn unabhängig davon wie wohlwollend der Empfänger grundsätzlich eingestellt sein mag, aus der Qualität der ersten Information über ein Unternehmen zieht man immer auch Schlüsse über die Kompetenz des Absenders.

Es ist nachvollziehbar, dass ein ausgeklügeltes PR-Konzept nicht zu den Prioritäten beim Aufbau eines Unternehmens gehört. Tatsächlich sollte es das auch nicht, denn in erster Linie muss wohl schon das Produkt stimmen. Doch wenn es soweit ist, dass man eine breite Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen will, muss man wenigstens ein paar Maximen beachten:

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