Paul Graham über Angel Investors:
High Resolution Fundraising

Anstelle traditioneller Investorenrunden sollten sich Startups bei Business Angels auf Wandelanleihen verlassen.


Paul GrahamScheinbar haben – zumindest in den USA – Startups begonnen, schon in den allerersten Investorenrunden Wandelanleihen auszugeben. Laut Paul Graham erlaubt das den Startups die Unternehmensbewertung für jeden Investor individuell zu machen. Ausserdem kann man so den Teufelskreis durchbrechen, bei welchem jeder Investor darauf wartet, dass ein anderer zuerst investiert.

Wegen diesem Teufelskreis kann eine althergebrachte Finanzierungsrunde mehrere Wochen dauern. Mit der Herausgabe einer Wandelanleihe kann dem ersten, der sich zum Einstieg entscheidet ein tieferer Unternehmenswert angeboten werden. Das macht Sinn, denn wenn einmal jemand investiert hat, ist das Risiko für die Nachfolgenden bereits kleiner – besonders wenn der erste Investor ein Guru seines Gebiets ist.

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Open Source Awards:
Buchhaltung leicht gemacht

Gestern Mittwoch wurden in Zürich die CH Open Source Awards vergeben. In der Kategorie Business Case teilt sich Run my Accounts den ersten Platz mit Doodle.

Die Gewinner der Open Source Awards. Ganz links Thomas Brändle von Run my AccountsDie Swiss Open Systems User Group /ch/open vergibt jedes Jahr die Open Source Awards in den Kategorien Business Case, Contribution und Advocacy. Den ersten Platz in der Kategorie Business Case teilen sich dieses Jahr Doodle – altbekannt in der Schweizer Internetszene – und Run my Accounts. Der KMU Buchhalter setzt Open-Source-Programme intensiv ein und hat damit eine kleine Revolution im Bereich der Buchhaltung geschafft.

Laut Thomas Brändle, CEO von Run my Accounts, ist die Anwendung exemplarisch dafür, wie man die Vorteile von OSS nutzen kann. Die Verknüpfung von verschiedenen Programmen wäre bei proprietärer Software zu teuer für ein Startup wie Run my Accounts und hätte auch zuviel Zeit in Anspruch genommen.

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Flaschenpost:
Amazon des Weins

Seit 2007 kann man bei Flaschenpost online Wein bestellen. Mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit haben sich die Gründer in eine gute Position gebracht.


Die beiden Gründer von Flaschenpost interessieren sich schon länger für Wein: Renzo Schweri schrieb seine Abschlussarbeit an der Universität über Qualitätsweine als Finanzanlage. Im Verlauf vieler Diskussionen mit seinem damaligen Mitbewohner Dominic Blaesi zum Thema Wein wurde klar, dass der Kauf von Wein vergleichsweise anstrengend ist. Bei Büchern ist es beispielsweise sehr einfach, sich das gewünschte auf Amazon zu bestellen. Das gleiche sollte auch beim Wein möglich sein.

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Publikumsliebling:
Abstimmung über den Sieger eines Businessplanwettbewerbs

Zum ersten Mal verteilt auch Startups.ch über einen Businessplanwettbewerb Geld. Anders als bei der Konkurrenz kann das Publikum hier mitreden.

Nicht nur für Hightech-Firmen, sondern für jede Art Geschäftsidee soll der Award von Startups.ch sein. Da ist es nur logisch, dass nicht nur eine Jury aus Experten sondern jedermann die Gewinner mitbestimmen kann. Nachdem die Jury aus den Bewerbern die besten elf herausgepickt hat, kann man diese Woche auf Startups.ch die Pitches ansehen und abstimmen.

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Finanzierung für visuelle Suche:
Drei Millionen für Kooaba

Frisches Geld für das Zürcher ETH-Spinoff Kooaba, das mit seiner visuellen Suchmaschine Google Konkurrenz macht.

Das Schweizer Startup und ETH-Spinoff Kooaba (Startwerk-Porträt) hat ein grösseres Investment erhalten. Das bis jetzt durch einen Investmentmix von Freunden, Familie, Business Angels und der ZKB getragene Unternehmen hat soeben eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Rund drei Millionen Franken sind laut Firmenblog von bestehenden und neuen Investoren eingebracht worden.

Das Geld soll primär in den Ausbau der Marketing- und Salesaktivitäten fliessen. Ausserdem bereitet Kooaba, dessen zehnköpfiges Team in Zürich arbeitet, einen Markteintritt in Nordamerika vor. » weiterlesen

Von der Suche nach Geld:
Internetideen brauchen begeisterungsfähige Investoren

In seinem heutigen Startup-Diary erzählt Christoph Seitz von Investorenfeedback und wie Spontacts darauf reagiert hat. Ein Einblick in eine Odyssee:


Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph SeitzEs ist nicht ganz trivial, Geld für ein Internet-Startup zu finden. Wer kann voraussagen, ob eine Idee zündet oder nicht? Viele Faktoren wie Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Design, Marketingstrategie und Wettbewerbssituation entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Internet-Projekte lassen sich auch selten mit Patenten schützen. Deshalb bekommen High-Tech-Startups, z.B. im Bereich Biotech, oft den Vorzug. Ist es aber für Investoren nicht verlockend, eine “Wette” mit bescheidenem Einsatz zu platzieren, um die Sprengkraft einer Internet-Idee zu testen? Unsere Erfahrungen mit der Investorensuche haben uns darin bestärkt, die “Wette” statt die Grossinvestition zu suchen.

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Suisse EMEX:
Altruismus pur

Dieser Tage findet in Zürich die SuisseEMEX statt. An der grössten Marketing und Kommunikationsmesse der Schweiz ist auch das IFJ mit einem Startup-Park vertreten.

In der Lounge können die Jungunternehmer Kontakte pflegen

Um jungen Unternehmen den Messebesuch so einfach wie möglich zu machen, ist das IFJ Institut für Jungunternehmen seit acht Jahren mit einem Startup-Park an Messen präsent. Die Idee dahinter ist, Synergien zu nutzen und es dadurch für Startups und KMU einfacher zu machen, an einer Messe teilzunehmen. Anders als wenn die Unternehmen auf eigene Faust an die SuisseEMEX kämen, stellt ihnen das IFJ einen fixfertigen Stand, Lounge inkl. Caterer sowie eine Präsentationsfläche (Unternehmer Forum) zur Verfügung und organisiert eine grosse Standparty mit über 300 Teilnehmenden. Wie mir Timur Sagirosman, Projektleiter vom IFJ erklärt, brauchen die Unternehmer lediglich ihr Logo und ein Poster für ihren Stand einzuschicken um den Rest kümmert sich das IFJ. Die Kosten für ein Unternehmen, welches vor weniger als drei Jahren gegründet wurde belaufen sich auf ungefähr 3‘000 Franken.

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Startup Definition:
Keine klare Sache

Startup ist ein weiter Begriff. Welche jungen Unternehmen fallen darunter und wann hören sie auf es zu sein? Startwerk hat im Internet nach Antworten gesucht.

Die meisten Leute erkennen ein Startup, wenn sie eines sehen. Trotzdem fällt eine abstrakte Definition schwer. Die einfachste Beschreibung, die ich finden konnte war diejenige auf FundingPost, einer Plattform für Investoren und Gründer:

Startup is a new business venture in its earliest stage of development.

Diese Definition würde allerdings fast jede Art von Neugründung abdecken, von einem revolutionären Biotechnologieunternehmen bis zum Friseursalon. Und bei letzterem würde – trotz zweifellos vorhandenem Unternehmergeist – niemand von einem Startup sprechen.

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KeyLemon:
Zwischenziel erreicht

Der Computerhersteller Semptoshiba stattet künftig seine Computer mit der Software von KeyLemon aus. Damit hat das Walliser Startup Keylemon einen entscheidenden Schritt gemacht.

Das geschlossene Abkommen erlaubt es der brasilianischen Firma Semptoshiba, künftig die Software von KeyLemon in die von ihr hergestellten Computer zu integrieren. Damit will sich SEMPTOSHIBA, die Produkte in Lizenz von Toshiba produziert, von der Konkurrenz abheben. Laut der Pressemitteilung von KeyLemon dauerten die Verhandlungen seit Januar dieses Jahres an und mündeten Anfang August in der Vertragsunterzeichnung. Für das junge Walliser Unternehmen sei dies ein wichtiges Abkommen, da es auch für Glaubwürdigkeit in einem stark umkämpften Markt sorge. » weiterlesen

Serie Bootstrapping:
Gründen mit wenig Ressourcen

Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?


Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

So wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich ohne Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.

Idealisiert man nicht, heisst das aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld muss zuerst herhalten und die Firma im sogenannten «valley of death» über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das bringt einen Trade-off mit. Zwar verlieren Gründer keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.

Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen

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