Geschäftsidee:
Der gefährliche Schluss
von sich auf die anderen

startupdiary logo 100px1Im heutigen Startup-Diary geht es um den Reality Check: Ist die eigene Idee mehrheitsfähig oder findet man sie bloss selber gut?

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts

Start-ups sind innovativ. Sie suchen Kundenbedürfnisse, die noch nicht befriedigt sind. Sie entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Sie wenden “Guerilla”-Strategien im Marketing an. Sie erproben neue Geschäftsmodelle. Die Begeisterung für Innovation zeichnet den Enterpreneur aus. In seiner Euphorie läuft er aber Gefahr, von sich auf andere zu schliessen und so am Markt vorbei zu produzieren

Realitätstests sind wichtig

Ob Kundenbedürfnis, USP, Benutzerfreundlichkeit, visueller Auftritt, Geschäftsmodell oder Marketinggeschenk – überall lauert die Gefahr, eigene Ansichten für mehrheitsfähig zu halten. Besonders tückisch ist die “positive Verstärkung”: Man fühlt sich in seiner Ansicht sofort bestätigt, wenn ab und zu positive Feedbacks eintreffen. Zurückhaltende oder gar negative Rückmeldungen blendet man dagegen schnell aus.

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Finanzierungskriterien:
Der Unternehmer im Team

Venture-Kapital-Geber sehen ein funktionierendes Team als wichtigste Voraussetzung für eine Beteiligung an einem Startup. Doch nach welchen Kriterien beurteilt man ein Team?

Von Matthias Mirbeth

Wenn man sich bei Venture-Kapital-Gesellschaften nach dem typischen Merkmalen eines guten Teams umhört, so ist die erste Reaktion oftmals, dass es gar kein exemplarisches Musterteam geben kann. Jedes Unternehmen ist unterschiedlich, und deshalb müssen auch die Teamstrukturen immer unterschiedlich sein. Dennoch gibt es einen grundsätzlichen gemeinsamen Nenner, den jedes Team benötigt, um Investoren von sich zu überzeugen: Es ist die Leidenschaft für die eigene Firma und das Selbstverständnis von Unternehmertypen bei jedem Mitarbeiter. Denn diese Eigenschaften prägen nach Ansicht von VC-Gebern massgeblich die Wachstumschancen, aber vor allem auch das Jungunternehmen selbst.

Gefordertes Stellenprofil: ein Unternehmertyp » weiterlesen

Mobile Energie:
Jeder sein eigenes Kraftwerk

Unter der Marke e5 Solar vertreibt die Firma DaoChu Taschen mit Solarpanel. Obwohl das Produkt sehr ausgereift ist, soll es nur eine Zwischenstufe sein.


Pascal Landolt hat eine Vision. “Überall um uns herum ist Energie”, sagt er. Wir sind stark auf Steckdosen und damit auf konventionelle Stromquellen wie Wasser, Kohle und Nuklearenergie fixiert. Dabei gäbe es im Alltag und in unserer Umgebung viele Möglichkeiten, Energie zu gewinnen. Solarenergie ist offensichtlich. Doch Bremsenergie bei Fahrrädern, Wind, Magnetismus oder einfach die Bewegungsenergie eines Menschen im Alltag könnten ebenso als Stromquellen herhalten.

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StartupDay September 2010:
Innovation, Förderung und Umsetzung

StartupDay – der schweizweite Feiertag für Jungunternehmer am 23. und 28. September 2010 wartet mit einem neuen Veranstaltungsort auf.

StartupDay 2010

StartupDay 2010

Fünf Orte in fünf Kantonen gehörten bislang zum Lineup des schweizweit stattfindenden StartupDay. Dieses Jahr ist ein Veranstaltungsort hinzugekommen: Das Technologiezentrum Steinen im Kanton Schwyz.

Die übrigen Veranstaltungsorte für diesen alljährlichen “Tag des Jungunternehmens” sind wie im vergangenen Jahr Bern, Zürich, Frauenfeld, St.Gallen und Chur, wobei der Anlass in Bern erst am 28. September stattfindet, die übrigen am 23. September. » weiterlesen

Technopark:
Einheitlicher Auftritt als Verein

Anfang August haben sich die sechs Technoparks zu einem Verein zusammengeschlossen. Was bedeutet dies für Jungunternehmer?


Bereits seit 1993 gibt es den Technopark Zürich. Als 2001 in Winterthur ebenfalls ein Technologietransferzentrum gegründet werden sollte, wurde erstmals das Franchising-Modell angewandt, durch welches auch die vier neueren Technoparks – Aarau, Lugano, Luzern und Schlieren – zu diesem Label kamen. Vorteil dieses Modells ist, dass sich alle Technoparks bei voller Eigenverantwortung dem gleichen Qualitätsstandard verschrieben haben und gegenseitig von der Strahlkraft der Marke profitieren.

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Gründerleben:
Input und Feedback

Gründer verlieren schnell den Boden unter den Füssen. Einige Tipps um das zu verhindern.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus KuhnAls Startup-Gründer lebt man ein wenig in einer Blase. Unbeteiligte Leute verstehen oftmals nicht, was es heisst, ein Unternehmen zu gründen und damit alles auf eine Karte zu setzen. Dadurch wird der Austausch nicht einfacher. Aber gerade Startups brauchen viel Input und Feedback, um ihr Produkt zu verbessern und sich am Markt ausrichten zu können. Die Frage ist: Wo holt man sich Input und Feedback?

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Startup-Kooperation:
Gbanga und Coupies spannen zusammen

Experiment im E-Commerce. Das Zürcher Startup Gbanga und die Kölner Gründer von Coupies kombinieren mobile gaming und mobile shopping.



Kooperation zwischen Gbanga und Coupies.

Wie gestern bekannt wurde, kooperieren Gaming-Startup Gbanga und Mobilmarketer Coupies im Rabatt-Marketing.

Die Gründer der beiden Startups hatten sich im April in München kennen gelernt, an der Wahl zur Internet World Business Idee 2010. Gbanga wird in Deutschland künftig standortbezogene Sonderangebote, in Gestalt von Coupons, in seiner Spielwelt verfügbar machen.

Die Kooperation bringt laut Gbanga-Gründer Matthias Sala Coupies mehr Reichweite und Gbanga-Nutzern zusätzliche Anreize zum Spielen und einen neuen Revenuekanal. » weiterlesen

Business Model Generation:
Wo ist die neue Unternehmergeneration?

“It’s a book for the Business Model Generation”, schreiben Alexander Osterwalder und Yves Pigneur. Wer aber ist die Generation “Business Model” und wie gut ist das Buch wirklich?

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Kennengelernt habe ich das Werk mit Beiträgen von über 470 Praktikern aus der ganzen Welt im Rahmen der Zusatzausbildung Entrepreneurship an der Universität St. Gallen. Jasper Bouwsma unterrichtet als externer Dozent im Rahmen des Programms und hat das Buch voller Elan mit dem Satz präsentiert: “Ich schleppe die zwei Kilo tagtäglich mit mir rum, also muss es was Wert sein.” In der Tat ist es so, dass die Originalversion des Buchs in zwei Kartonplatten eingefasst (der Buchrücken fehlt) und an sich kein Leichtgewicht ist.

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PCU-Unternehmerball:
Gediegenes Networking zum zweiten

Am 20. November findet zum zweiten Mal der Unternehmerball des Pioneers’ Club PCU statt. Ein paar Tickets sind noch übrig.


Fein essen und netzwerken am UnternehmerballWie schon letztes Jahr findet der Ball für Jungunternehmer, etablierte Unternehmer und alle anderen im Baur au Lac statt. Ein grosser Teil der 280 Tickets ist bereits verkauft. Wer sich schnell entscheidet kann sich auf der Website zum Ball noch eines sichern. Die Tickets kosten 230 Franken pro Person und man sollte sich einen Smoking besorgen.

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Schweizer Myspace-Konkurrent:
Hausbesuch bei restorm

Wie heute noch Geld verdienen mit Musik im Internet? Restorm versucht es als soziales Netzwerk für Hörer, Bands, Labels, Venues und die Medien.

Das erste, was mir klar wird bei meinem Besuch: restorm hat einen der hübschesten Arbeitsplätze in Zürich. Einquartiert hat sich das zwölfköpfige Team zuoberst in einem Bürogebäude an der Hardturmstrasse, direkt über den Bernoulli-Häusern. Die vermutlich für eine Penthouse-Wohnung gedachten Räume schauen zur Limmat. Auch wenn das Büro eher knapp bemessen scheint für das grosse Team, das hauptsächlich aus Entwicklern besteht – Neid kommt bei mir trotzdem auf.

Anfang August hat das restorm-Team den Look der Musikplattform generalüberholt und neue Funktionen eingeführt. Daneben sind für die nächsten Monate neue Features geplant, ausserdem möchte man ins europäische Ausland expandieren. Eine spannende Zeit für restorm und eine gute Gelegenheit für einen Blick auf das Zürcher Startup.

Nach dem Relaunch

Zur Erinnnerung: restorm.com hatte sich 2007 mit der Idee aufgemacht, ein führendes Musikvideoportal zu werden. Das scheiterte unter anderem am Problem der Lizenzkosten für die Inhalte. Das Team änderte daraufhin die Ausrichtung der Plattform. » weiterlesen

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