Standortförderung IV/IV:
Uneinheitliche Zentralschweiz

Im letzten Teil unserer Serie zur Standortförderung in der Schweiz werfen wir einen Blick auf die Region Zentralschweiz und kommen zum Schluss: Der Standortwettbewerb kann für Jungunternehmer sehr positive Folgen haben.

Alles grau? (©webcam.aet.ch)Für die Zentralschweiz zeichnet die Standortstudie der Credit Suisse ein gemischtes Bild. Die Kantone Nidwalden und Obwalden liegen hauptsächlich aus steuerlichen Gründen weit vorn, während Uri auf dem zweitletzten Rang liegt. Luzern liegt im hinteren Mittelfeld, wobei sich nicht der ganze Kanton in einen Topf werfen lässt. Die Agglomeration um die Stadt und die Stadt selber schneiden wohl deutlich besser ab als zum Beispiel das Entlebuch. Dies einerseits dank der Nähe zu Zürich und dem Flughafen, andererseits aber auch deshalb, weil Luzern selber als Zentrum gelten kann. Uri leidet, wie der Kanton Wallis, unter der relativ grossen Entfernung zu den Ballungszentren und seiner „anspruchsvollen“ Topografie.
Zug schneidet in der CS-Studie hervorragend ab. Ob der kleine Kanton aber auch für Startups attraktiv ist, » weiterlesen

Technopole Le Noirmont:
Innovation in der Schweizer Peripherie

Der Technopark Technopole in Le Noirmont soll nicht nur Innovation hervorbringen sondern ist selbst Innovation. Am 24. September 2009 wurde er offiziell eingeweiht, Startwerk.ch war vor Ort.

Startup-Snack bei der Eröffnung des Technopole.In seiner Serie zur Standortförderung in der Schweiz hat Startwerk.ch-Autor Philipp Aeschlimann einen Beitrag der jurassischen Standortförderung gewidmet. Ich habe die offizielle Eröffnungsfeier des Technopole in Le Noirmont zum Anlass genommen, » weiterlesen

Insphero:
Kopfüber ins Pharmabusiness

Medikamententests könnten bald billiger und einfacher werden, dank neuer Testmethoden mit Zellkulturen, so genannten micro tissues. Damit spart man Geld und später vielleicht sogar Tierversuche.

Insphero Zellkulturen, micro tissues genannt. (Insphero)Neue Pharmaka auf den Markt zu bringen ist teuer. Kosten für Forschung und Entwicklung in mehrstelliger Millionenhöhe sind Standard. Darum ist jede Innovation, die diese Prozesse billiger oder effizienter macht, für die Pharmaindustrie Gold wert. Das hat das Gründerteam von Insphero erkannt. Dabei sind besonders Methoden in den labortechnischen Phase der Medikamentendesigns interessant, da hier mögliche Blindgänger bereits lange vor den kostspieligen klinischen Tests ausgeschieden werden können. Jan Lichtenberg, Wolfgang Moritz, Jens Kelm und Simon Hoerstrup wollen mit ihren Produkten hier ansetzen. » weiterlesen

Getyourguide.com:
Globaler Marktplatz für lokale Tourismusangebote

Ab Herbst 2009 bietet Getyourguide.com KMUs der Reisebranche einen Vertriebskanal für ihre Dienstleistungen an. Qualitätssicherung spielt für das Schweizer Startup eine entscheidende Rolle.

Die Getyourguide-GründerWer die Ferienplanung nicht einem Reisebüroagenten überlassen will, findet im Internet unzählige Services. Von der Mietwagenreservierung über die Hotelauswahl bis zur Eventbuchung kann der Reisefreudige fast alles selbstständig planen. Ein Nachteil dabei: die schiere Zahl der Angebote macht es schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit Getyourguide.com tritt im Herbst 2009, Anfang November peilen die Gründer an, ein Schweizer Startup in den Markt des Onlinetourismus ein, das dieses Problem im Griff haben will: » weiterlesen

Startup-Diary:
Ein Web-Startup auf Fehlersuche

Wer Software entwickelt verbringt viel Zeit und Energie mit Jagd auf Fehler im Code. Die Systematisierung dieser Käferjagd spart Zeit und Nerven.

Von Eric Fischer, Syndc.

Startwerk.ch Startup-Diary.

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
 Während der Entwicklung einer komplexen Anwendung wie Syndc.com treten immer wieder Probleme und Bugs auf. Daher sind Bugtracking und -fixing zentrale Tätigkeiten des Entwicklungsteams. Um Bugs systematisch zu begegnen und zu beheben, benötigen wir ein System, mit dem sich die Bugs tracken und und deren Ursachen und Behebung dokumentieren lassen. Für uns gab es dabei mehrere Elemente, die ein Bugtracking-System erfüllen muss: » weiterlesen

Standortförderung III/IV:
Technopark für den Jura

Der Jurabogen wird in Studien als “unterdurchschnittlich leistungsfähig” klassifiziert. Der Kanton Jura versucht mittels der Firma Creapole SA Jungunternehmen anzulocken; 2009 wurde ein erster Technopark eröffnet.

Die Technopole in LeNoirmont (© Creapole)

In unseren Startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Das Bundesamt für Statistik bezeichnet als Jurabogen Teile der Kantone Basel Landschaft, Bern, Jura, Solothurn und Waadt. Ein Blick auf die Standortqualitätsstudie der Credit Suisse (CS) zeigt, dass diese Regionen durchwegs im hinteren Teil der Rangliste figurieren. Der Kanton Jura bildet gar das Schlusslicht, Neuenburg ist auf dem drittletzten Platz.

Viel Aufholpotenzial…

Der Jurabogen teilt mit dem Wallis das Schicksal der verhältnismässig peripheren Lage und einer teilweise anspruchsvollen Topografie, welche eine günstige und schnelle Verbindung zwischen den Kernorten verhindert. BAK Basel Economics hat unabhängig von der CS-Studie ebenfalls die Qualitäten der Region untersucht (BAK Basle-Studie) und in einem internationalen Benchmarking Stärken und Schwächen geortet: » weiterlesen

Supertext:
(Super-)Worte auf Bestellung

Supertext AG ist die erste Online-Textagentur der Schweiz. Ihre Mitarbeiter geben Texten den letzten Feinschliff, übersetzen sie bei Bedarf, oder schreiben gleich selber einen. Dabei lässt sich die ganze Prozedur vom Auftrag bis zur Ablieferung online abwickeln.

Die Supertext-Macher (© Supertext.ch)Zehn Jahre lang arbeitete Rinaldo Dieziger als Texter und Kreativer bei verschiedenen Schweizer Werbeagenturen. Als er vor einigen Jahren vor einem beruflichen Umbruch stand, kam er durch Zufall in Kontakt mit dem Institut für Jungunternehmen in St. Gallen. Angeregt vom dortigen Gründergeist entwickelte er eine Geschäftsidee, die er wenig später verwirklichte. Er gründete » weiterlesen

Venture Pitch:
Startkapital für Kartontische, Medizinaltechnologie und Twitter

Am 3. September 2009 fand im Zürcher Technopark die Septemberrunde des Venture Pitch statt. Die Jury überzeugt haben Projekte aus dem Bereich Industrial Design, Medizinaltechnologie und Social Media. Startwerk.ch stellt die Sieger dieser Runde vor.

Bemalbare Kartontische für die Schule (Kartontisch.ch)Kapital für Kartontische

Jean-Philippe Hagmann hat im Rahmen einer Bachelor-Arbeit an der FHNW Aarau (Fachbereich Industrial Design) Kartontische entwickelt (Kartontisch.ch). » weiterlesen

Startupday Schweiz am 24. September:
Lernen von Jungunternehmern

In fünf Deutschschweizer Städten werden am 24. September 2009 die Jungunternehmer “gefeiert”. Die kostenlosen Anlässe bieten Information, Inspiration und Networking.

StartupDay am 24. 9. in Zürich, Bern, Chur, St. Gallen und Frauenfeld. Kostenlos.

StartupDay am 24. 9. in Zürich, Bern, Chur, St. Gallen und Frauenfeld. Kostenlos.

Seit dem siebzehnten Jahrhundert wird ein Tag im Jahr den Müttern und ihren Leistungen gewidmet. Warum also nicht den Gründern neuer Unternehmen, die sich häufig um ihre Firma und die geschaffenen Arbeitsplätze kümmern wie eine Mutter um ihr Kind, auch einen solchen Tag bescheren?

Seit 1999 gibt es ihn in der Schweiz, und dieses Jahr wird der “StartupDay” am 24. September in Bern, Chur, St. Gallen, Frauenfeld und Zürich mit Informations- und Networking-Anlässen begangen.

Schade ist daran in meinen Augen eigentlich, dass alle fünf Anlässe zeitgleich stattfinden. Denn die Referenten – Jungunternehmer genauso wie Vertreter der lokalen Politik – sind je nach Interessenlage des Publikums durchaus eine kleine Reise wert.

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Startup-Diary:
Die beste Controlling-Software

Wie kann ein Startup seine finanziellen Ressourcen effektiv und effizient verwalten? Syndc ist nach langer Suche bei einer altbewährten Lösung gelandet.

Von Eric Fischer, Syndc

Startwerk.ch Startup-Diary.

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
“Als Startup-Unternehmen sind wir in der Situation, dass wir derzeit Geld verbrennen, ohne Umsätze zu generieren. Kosten und deren Finanzierung müssen daher sehr sorgfältig geplant werden und im Zeitverlauf auch permanent im Blick behalten werden. Das hört sich in der Theorie selbstverständlich und einfach an, wirft aber in der Praxis permanent Fragen auf und stellt uns vor immer neue Probleme. Gerade in der frühen Phase, in der wir uns immer noch sehen, kommt es häufig vor, » weiterlesen

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