Recht für Startups:
Arbeitsvertrag

Um jemanden einzustellen reicht ein Handschlag. Doch ein unzureichender Arbeitsvertrag kann zu einem bösen Erwachen führen. Unser Rechtstipp zeigt die wichtigsten Punkte auf.

Von Martin Steiger, Rechtsanwalt

«Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes […]» – so der einschlägige Absatz 1 von Artikel 319 im schweizerischen Obligationenrecht (OR). Ein solcher Arbeitsvertrag kann grundsätzlich formlos abgeschlossen werden, das heisst beispielsweise mündlich oder schriftlich sowie online oder offline. Relevant für das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages ist gemäss den allgemeinen Bestimmungen des OR, dass die erforderlichen übereinstimmenden gegenseitigen Willensäusserungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausdrücklich oder stillschweigend in allen wesentlichen Punkten erfolgt sind. Wesentlich sind insbesondere die Bezeichnung der Vertragsparteien, der Vertragsbeginn, das Pflichtenheft des Arbeitnehmers, der Arbeitsort, die Arbeitszeit und der Lohn.

Empfehlenswert: Schriftlicher Arbeitsvertrag » weiterlesen

Dacuda “brainstormt” auf Atizo:
Mit der Scanner-Maus das Leben vereinfachen

Die LG Scanner Mouse von Dacuda kommt diesen Sommer auf den Markt. Die Zürcher arbeiten bereits an der nächsten Stufe und suchen Ideen, wie man die gescannten Inhalte intelligenter mit bestehenden Anwendungen integrieren kann – mit Unterstützung der Internet-User.


LG Scanner Mouse von DacudaDie Resonanz auf Messen und Produktveranstaltungen ist durchwegs positiv: Die Maus, die gleichzeitig Scannen kann, kommt nach Auskunft der Gründer in der Branche sehr gut an. Und deshalb ist man bei Dacuda schon gespannt auf Mitte des Jahres, wenn nach drei Jahren Entwicklungszeit die Mäuse – basierend auf Dacudas Technologie – auf den Markt kommen. Für voraussichtlich 99 Euro wird das erste Produkt, die LG LSM-100, weltweit lanciert. “Es ist schon ein spannendes Gefühl, wenn es dann Produkte mit ‚Dacuda inside’ in allen Läden zu kaufen gibt”, erklärt CEO Dr. Alexander Ilic, der vor wenigen Tagen erst zum HSG-Gründer des Jahres gekürt wurde.

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Networking:
So holt man externe Fachleute ins eigene Startup

Ob als fixe Erweiterung des Teams oder zur kurzfristigen Wissenserweiterung: Es gibt immer Leute, die ins eigene Startup passen würden. Manuel Reinhard erklärt, wie man sie an Bord holt.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel ReinhardUngeachtet dessen, wie gut das Team eines Startups ist, es werden immer wieder Situationen auftauchen, in welchen man die Grenzen des eigenen Know-Hows oder Erfahrungsschatzes erreicht. Vielleicht fehlt es den Gründern an grundsätzlichem Wissen in einem notwendigen Teilbereich oder man würde einfach gerne fokussierte Drittmeinungen von Experten beiziehen. Dies ist keine Schande, denn es ist durchaus als Stärke zu rechnen, sich der eigenen Schwächen bewusst zu sein. Und Schwächen hat jedes Gründerteam.

So natürlich auch wir. Um unser Wissen im Bereich Marketing, auszubauen, haben wir eine ausgewiesene Fachkraft aus der Branche als externen Berater an Bord geholt. Dass dies gelingen konnte, schreiben wir folgenden vier Vorgehensweisen zu:

1. Geh offen mit deiner Idee und deren Umsetzungsstand um
Wir haben uns angewöhnt, jede Möglichkeit zu nutzen, Personen, die Erfahrungen in unserem Geschäftsfeld oder mit unserem Kundenzweig haben, unser Projekt vorzustellen. Man weiss nie, wo ein Kontakt hergestellt werden kann, der später einmal hilfreich ist – sei es in der Kundenvermittlung oder auch als Fachperson innerhalb des eigenen Teams. Dabei bringt es auch nichts, Scheu vor Konkurrenten zu haben. Wenn das eigene Produkt gut ist, wird die Konkurrenz früher oder später sowieso aufmerksam.

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Gbanga:
Geld ist Macht

Die Spieleschmiede Gbanga verzeichnet solide Wachstumsraten und wartet mit einer Neuheit auf: Ohne Umweg über Spielwährungen kann man sich Tools kaufen.


Dass man sich in den virtuellen Welten von Multiplayer-Spielen einen Vorteil verschaffen kann, indem man Gadgets kauft, ist nicht an sich neu. Was die neu lancierten Utensilien im Spiel Gbanga Famiglia anders macht, ist, dass man nicht erst eine spielspezifische Währung kaufen muss, um diese zu bezahlen. Wie Gründer Matthias Sala erklärt, muss man diese Währungen oft in Paketen kaufen, sodass mehr übrig bleibt, als man ausgeben wollte. Bei Gbanga weiss man dagegen genau, was man bekommt und wieviel es kostet.

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GetYourGuide und Tripadvisor:
So gewinnt man Kunden

GetYourGuide hat am 10. März 2011 eine Partnerschaft mit Tripadvisor bekanntgegeben. Das Startup gewinnt damit vierzig Millionen potentielle Kunden pro Monat hinzu.

Das Team von GetYourGuideDer Kern der Kooperation wird ein “Button” sein, der es den Nutzern von Tripadvisor erlaubt, Aktivitäten direkt zu buchen. So soll man zuerst anhand den Beurteilungen auf der – mit 45 Millionen Reviews und 40 Millionen Besuchern pro Monat – grössten Travel-Website der Welt entscheiden können was man tun will und anschliessend mit nur einem Klick oder Antippen eines Smartphone ein Ticket kaufen.

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Startup Kommunikation:
Wenigstens Deutsch sollte man können

Es kommt der Moment, da man der Welt von einer Innovation erzählen möchte. Beim Verfassen der Pressemitteilung sorgfältig zu sein, lohnt sich.

Quelle: http://www.faen.de/html/presse.htmlAuch wenn gerade Internet-Startups bei der Verbreitung ihres Produkts häufig auf Blogs, Social Media und Mundpropaganda verlassen: viele Unternehmen geben über kurz oder lang einmal eine Pressemitteilung heraus. Diese sollte gut geschrieben sein, denn unabhängig davon wie wohlwollend der Empfänger grundsätzlich eingestellt sein mag, aus der Qualität der ersten Information über ein Unternehmen zieht man immer auch Schlüsse über die Kompetenz des Absenders.

Es ist nachvollziehbar, dass ein ausgeklügeltes PR-Konzept nicht zu den Prioritäten beim Aufbau eines Unternehmens gehört. Tatsächlich sollte es das auch nicht, denn in erster Linie muss wohl schon das Produkt stimmen. Doch wenn es soweit ist, dass man eine breite Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen will, muss man wenigstens ein paar Maximen beachten:

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Scheitern:
Wenn schon, sollte man Spass daran haben

Baba Shiv, Marketingprofessor in Stanford, erklärt in einem Artikel, wie man von Fehlschlägen profitieren kann: Man muss sie als Segen sehen, nicht als Fluch.


Baba ShivIn seinem Posting auf der Website der Graduate School of Business beschreibt Baba Shiv die von ihm definierten zwei Arten, Fehlschläge hinzunehmen: Typ 1 und Typ 2.

Nach der Definition des Professors ist Typ 1 die häufiger anzutreffende Persönlichkeit. Aus der Perspektive dieser Leute ist ein Fehlschlag beschämend und schmerzhaft. Dem entsprechend nehmen Typ 1-Personen eine vorsichtige Haltung gegenüber Innovation ein.

Ganz anders Typ 2. Dieser fürchtet sich nicht vor Fehlschlägen, sondern vor verpassten Gelegenheiten. Für diese Leute ist ein Fehlschlag nichts schlechtes, kann sogar aufregend sein. Denn nur aus Fehlern lernt man die Dinge, die zu einem “Aha-Moment” führen können.

Die Frage, die Baba Shiv nun stellt – und die sich alle Unternehmen, vom noch kaum gegründeten Startup bis zum multinationalen Konzern, täglich stellen müssen – ist, wie man die Typ 1 Mehrheit zu Typ 2 Persönlichkeiten macht und so die nächste weltverändernde Idee generiert.

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Schweizer Startup-News:
Doodle, Dacuda, IdeArk

Unser News-Digest für die erste Märzhälfte 2011: Neues Gebäude für IdeArk, neue Gewinner bei venture kick und neues Design für Doodle.

Startup-News

Startup-News

Neue Finalisten bei VentureKick: Vizago und Gastros meistern die zweite Runde

In der venture kick Runde vom 2. März haben das Basler Informatikstartup Vizago sowie das von einem St. Galler Studenten gegründete Unternehmen Gastros jeweils die Jury von sich überzeugt. Die beiden Unternehmen konnten jeweils 20’000 Franken einstreichen und dürfen weiter auf die letzte Preistranche von 100’000 Franken hoffen..

IFJ-Blog

Das Doodle-Redesign

Doodle hat mit dem am 8. März lancierten Redisign die – nach eigener Aussage – grösste Veränderung seit der Gründung vorgenommen. Das Navigieren auf der Website, sowie das Verwalten und Erstellen von Umfragen sollen damit einfacher werden. » weiterlesen

loqize.me:
New Yorker erhalten bald ortsbasierte Empfehlungen

Ein Zürcher Startup versucht es in Übersee: Die Gründer von loqize.me haben sich New York als Startort für ihre Geolocation-Plattform ausgesucht.

Hyperlocal nennt sich die letzte, goldene Meile der Onlinewerbung und sämtliche grossen Player unter den Webdiensten hätten gern ein Stück dieses noch weitgehend unverteilten Kuchens.

Langsam wird klar, dass der Weg zu Werbekunden über Empfehlungen (social advice) läuft, und Foursquare hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, diese in den Fokus zu rücken. Entsprechend fragt sich, wer den entscheidenden Schritt machen wird und die lukrative Werbung auf mobilen Geräten als erster wirklich gewinnbringend betreiben kann.

Ein in Zürich gegründetes, aber bald in New York an den Start gehendes Webstartup hat dazu gute Karten: loqize.me.

Grundidee: local advice » weiterlesen

Hirschfactor:
Jobvermittlung unter Freunden

Das ETH-Spinoff Hirschfactor nutzt soziale Netzwerke um Mitarbeiter an Finanzunternehmen zu vermitteln. Bei Erfolg winkt dem “Hunter” eine Prämie.


Das Gründerteam: Fabio Magagna, Crista Henggeler und Kai EberhardtDas Prinzip ist einfach: Auf der Website des jungen Unternehmens kann man sich als “Hunter” registrieren und anschliessend Bekannte für die ausgeschriebenen Jobs empfehlen, oder sich gleich selbst bewerben. Falls die empfohlene Person die Stelle bekommt, wird der Hunter mit der ausgelobten Summe belohnt.

Dieses Anreizsystem scheint bestechend. Gerade für Personen, die sich selbst in einem Startup-Umfeld bewegen oder noch studieren, dürften beispielsweise die 3000 Franken, welche Kooaba für die Vermittlung eines Software Engineers bezahlt einen recht grossen Anreiz darstellen. Zudem kennen Kollegen oder Freunde die Qualitäten der Emfpohlenen aus erster Hand. Die Quote ungeeigneter Kandidaten dürfte also tiefer ausfallen, als wenn sich diese aus eigener Initiative bewerben würden. Zudem erhält jeder Nutzer einen Hirschfactor zugeteilt, welcher die Qualität seiner Referrals widergibt. Der Algorithmus hinter diesem Hirschfactor ist Teil eines Forschungsprojektes an der ETH.

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