Das Solo-Startup:
Wieviel Team braucht man?

Ganz “solo” natürlich nicht, aber warum ein Gründer die Verantwortung tragen und das letzte Wort haben sollte: Ein Plädoyer gegen 50/50-Gründungen.

Team ist nicht gleich Team

Team ist nicht gleich Team

Soweit sind sich alle einig: Startups sind eine Teamsache. Für viele Investoren ist das richtige Gründerteam sogar ebenso wichtig wie Geschäftsmodell oder die Technologie. Der Grund leuchtet ein: Die Umsetzung und Vermarktung einer Geschäftsidee ist ein Job, der nie ganz planbar ist und stellt Anforderungen aus dem ganzen Spektrum unternehmerischer Fähigkeiten. Eine Gruppe kluger Köpfer kann schnell reagieren, adaptieren, oder sich sogar komplett neu ausrichten – sofern man das Produkt nach Markttests radikal anpassen muss.

Da scheint klar zu sein, dass jemand mit einer Geschäftsidee als erstes daran gehen sollte, sich talentierte Mitgründer an Bord zu holen. Nur teilweise richtig, meint Mark Suster in einem aktuellen Blogpost. » weiterlesen

Aktueller Deal:
Doodle mit Teil-Exit an die Tamedia

Die Doodle-Gründer realisieren einen Teil-Exit: Der Zürcher Medienkonzern Tamedia steigt beim wohl bekanntesten Schweizer Jungunternehmen ein.

Per 49-Prozent-Beteiligung steigt die Tamedia bei Doodle ein. Offensichtlich wollten die Gründer zusammen mit den bisherigen Investoren, darunter die Schwyzer Kantonalbank, das Ruder zumindest vorerst in der Hand behalten: Die Leitung von Doodle bleibt weiterhin bei Michael Näf und Paul E. Sevinç als Mitinhaber, Geschäftsführer und Verwaltungsräte. Welche Summe bei der Beteiligung eine Rolle spielte, war bislang nicht zu erfahren.

Doodle entwickelte sich bekanntlich aus einem selbstgebastelten Tool des Gründers Michael “Myke” Näf. Es entstand aus der einfachen, aber hellsichtigen Feststellung, dass Terminplanung per E-Mail eine mühselige Angelegenheit ist. Zur Firmengründung kam es 2007, nachdem Myke seinen Studienkollegen Paul Sevinç als Mitgründer an Bord geholt hatte. Eine ausführlichere Unternehmensgeschichte gibt’s in unserem Porträt. » weiterlesen

Neue Businessideen:
Open Data als Geschäftsmodell

Open Data ist nicht bloss eine staatspolitische Angelegenheit. Startups dürften sich zukünftig Andockstellen für smarte Geschäftsideen bieten.

Businessmodell Open Data?

Businessmodell Open Data?

Eigentlich ja eine grosse Überraschung: In den letzten 12 Monaten hat es mit Open Data ein sehr technisches Thema ins Bewusstsein – zumindest der internetaffinen – Bevölkerung geschafft.

Grund dafür ist – neben der Popularität von Open Source – dass sich die Netzgemeinde zunehmend dafür interessiert, wie Behörden arbeiten und darauf pocht, dass diese ihre Daten auf dem Web verfügbar machen. Die Stossrichtung geht vor allem entlang dem Konzept von Open Government, das sich die Forderung nach mehr Transparenz im Staatswesen auf die Fahnen geschrieben hat.

Ein wichtiger Aspekt offener Datenreservoire, die Journalisten und Bürgern neue Einblicke und Kontrollmöglichkeiten eröffnen, ist aber auch der monetäre Wert der Daten. Gerade der hat bislang auch die Freigabe von vorhandenden Daten gebremst. So haben viele einzelne Amtstellen, die auf spannenden Ressourcen sitzen, bislang die Auflage diese nur gegen Entgeld herauszugeben. Entsprechende Gesetzesänderungen sind darum bei den Hauptpunkten auf der Wunschliste von Open-Data-Befürwortern.

Open Data Startups

Mit fallenden Hürden werden die angehäuften Informationsberge zu einer spannenden Ressource für innovative Geschäftsmodelle – mit der Chance auf lukrative Verwertungsmöglichkeiten. » weiterlesen

Investment für Jobplattform-Entwickler:
HR Matching AG schliesst Finanzierungsrunde ab

Die Gründer der HR Matching AG sichern sich rund eine halbe Million Franken für ihre neue Gesellschaft, einen IT-Dienstleister mit Fokus auf Matching- und Recommendation.

Der Unternehmer und Jobzippers-Gründer Peter Vogel und seine Geschäftspartner Johannes Hübner (derzeit Stanford) und Gert Lucas haben gerade eine erfolgreiche Finanzierungsrunde für ihre neue Gesellschaft, die HR Matching AG, abgeschlossen. Centralway steigt mit einem Direktinvestment sowie einem Einsitz im Verwaltungsrat bei der HR Matching AG ein. » weiterlesen

Mehr Raum für Startups:
Technologie Park Basel öffnet
im Juni seine Tore

Basel macht Platz für Jungunternehmer. Ein neues Inkubatorangebot fördert gezielt Technologiestartups.

Standort Stücki Business Park

Standort Stücki Business Park

Basel erweitert sein Raumangebot für Jungunternehmen. Der Anfang 2010 eingeweihte Basel Inkubator bietet im Stücki Business Park nun nicht mehr allein Platz für Startups. Neu stehen ab Juni auch im frisch gegründeten Technologie Park Basel Büroräume und Labors speziell für Jungunternehmen bereit. Ergänzend zum bestehenden Inkubator mit seinem Raum- und Coachingangebot soll dieses aus dem Topf der Standortförderung finanzierte Angebot zusätzlichen Startups die Möglichkeit bieten, unter einem Dach zu arbeiten und zu entwickeln. » weiterlesen

aiciti 2011:
Für KMU ist ein Messebesuch
eine Überlegung wert

In den kommenden Tagen bietet die aiciti wieder Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Für Kurzentschlossene vergeben wir Gratistickets.

Vom 10. bis zum 12. Mai tummeln sich wieder 250 Aussteller an der bekannten Zürcher ICT-Messe, 36 Seminare werden während dreier Tage angeboten und sicherlich eine Menge Visitenkarten die Besitzer wechseln.

Wie wir in einem früheren Beitrag schon einmal diskutiert haben, ist ein Messebesuch gerade für Startups oft den Aufwand an Zeit und Geld wert, auch wenn dieser nicht zu unterschätzen ist. Wer im B2B-Bereich Kunden braucht, kann hier Erfahrungen sammeln und an seinem Pitch feilen. Vom Lucky Punch, der die Standgebühren auf einen Schlag wieder herausholt bis zum Kontakt, der sich vielleicht Monate später bezahlt macht: Messen stehen für direkte Kundenansprache und intensives Networking. » weiterlesen

Unternehmensgründung:
Die passende Rechtsform

Wozu ist eine formelle Gründung gut und was sind die Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen? Unser Gastautor gibt im aktuellen Rechtstipp einen Überblick.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Martin Steigers Rechtstipp

Martin Steigers Rechtstipp

Die aktuelle Leserfrage dreht sich um die erste Entscheidung, die ein angehendes Startup treffen muss – nämlich mit welcher Rechtsform man gründet:

«Wann eine GmbH oder AG gründen und wieso: Wieso muss ich überhaupt als Web-Startup eine Firma gründen, wenn ich ohnehin für die ersten paar Monate oder Jahre keinen Gewinn machen werde?»

Für die Gründung eines Unternehmens ist es in der Schweiz aus rechtlicher Sicht nicht notwendig, von Anfang an die Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zu wählen. Auch ohne formelle Gründung kann man als Unternehmer geschäftlich tätig sein. Die entscheidende Frage für Jungunternehmer lautet aber:

Können sich die Gründer leisten, mit ihrem gesamten Privatvermögen für etwaige Forderungen gegen ihr Unternehmen zu haften oder möchten sie ihr Risiko als Unternehmer beschränken? » weiterlesen

venture ideas:
Skype-Gründer zu Gast in Zürich

Niklas Zennström kommt nach Zürich. Der milliardenschwere Serienunternehmer und Gründer von Skype stellt sich an der ETH den Fragen des Publikums.

Skype-Gründer Niklas Zennström

Skype-Gründer Niklas Zennström

Von diesem Mann ein paar Tipps und inspirierende Unternehmer-Anekdoten zu ergattern ist eine Aussicht, die dem kommenden Venture-Ideas-Anlass an der ETH Zürich einen Besucheransturm bescheren dürfte.

Zennström ist ein Serienunternehmer mit viel Weitblick für disruptive Technologien und inzwischen auch auf der Investorenseite tätig. Der 55-jährige ist eine spannende Figur. Zur Erinnerung: Der in Schweden geborene Zennström entwickelte 2001 die P2P-Tauschbörse Kazaa. 2003 folgte die auf der gleichen Technologie basierende Telekom-Software Skype, die mehr registrierte Nutzer als Facebook ausweisen kann. » weiterlesen

Die Qual der Wahl:
Die neue Komplexität
der Startup-Welt

Der beste Dienst siegt? So einfach lässt sich über die Erfolgschancen von Social-Web-Startups nicht mehr urteilen. Zahlreiche Faktoren haben die Komplexität im Markt kräftig erhöht.

Angenommen, ihr seid auf der Suche nach einer nativen Chat-Applikation für euer Smartphone. Zur Auswahl stehen zahlreiche Anbieter, von Kik über PingChat!, WhatsApp, yuilop bis zu GroupMe oder Beluga. Der Funktionsumfang variiert ein wenig, aber beim Grundkonzept sind die Ähnlichkeiten groß. Welchen würdet ihr wählen oder anderen empfehlen?

Kaum anders sieht es bei den mobilen Foto-Sharing-Anwendungen aus: Hier tritt Instagram unter anderem gegen picplz, Burstn und das ganz frische Snapbucket an. Die Unterschiede liegen im Detail. Für Smartphone-Neulinge dürften diese aber nur schwer ersichtlich sein.

» Weiterlesen bei netzwertig.com

Sobees NewsMix:
Mit Kooperationen zur Hebelwirkung

Sobees hat gute Produkte, aber auch harte Konkurrenz. Das Startup setzt auf darum vor allem auf Kooperationen als Beschleuniger.

Den Firmennamen kennt man kaum, die Software hat aber bereits eine Menge Presse bekommen. Sowohl DeskNETs 2008 entwickelte Social-Media-Plattform Sobees wie der aktuelle, im Februar gelaunchte News-Aggregator NewsMix haben Resonanz auf den Techkanälen gefunden.

Sobees, das als Desktop-Client sowie als Android- und iPad-App verfügbar ist, aggregiert Facebook, Twitter und LinkedIn und führt Nachrichten und Statusmitteilungen auf einer Oberfläche zusammen. Bei Sobees hatten das Team zunächst die Absicht, seine Applikation via ein Freemium-Modell zu monetarisieren.

Zu diesem Zweck beschränkte Sobees die Funktionalität des kostenlosen Clients, um später für ein Premiumversion weitere Features offerieren zu können, wie Gründer und CEO François Bochatay erzählt. » weiterlesen

  • Sponsoren

  • Sponsoren

  • Newsletter

    Jeden Freitag die Artikel der Woche bequem per E-Mail erhalten? Melden Sie sich für unseren Startup-Newsletter an.

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.