Die Politik gibt grünes Licht:
1,5 Millionen für
Zürcher Startup-Inkubator

Die Stadt Zürich will ihr Profil als Innovationsstandort schärfen und schafft dazu ein neues Raumangebot für ICT- und Cleantech-Startups.

Ein ICT-Inkubator für Zürich {Werkerei;http://www.werkerei-schwamendingen.ch/}

Ein ICT-Inkubator für Zürich (Quelle: Werkerei)

Mit der gestrigen Zustimmung des Zürcher Gemeinderats ist der neue ICT- und Cleantech-Inkubator der Stadt in den Startlöchern. Der gesprochene Zusatzkredit der Stadt stellt einen Teil der Mittel für die neue «BlueLion»-Stiftung zur Startup-Förderung bereit.

Der Umbau des schon gewählten Standort kann nun beginnen, bereits im Frühling 2012 sollen die ersten Räume beziehbar sein. Auf den 1’200 Quadratmetern in der Werkerei Schwamendingen, einem ehemaligen AMAG-Standort, werden zwischen 60 und 90 Arbeitsplätze für angehende Jungunternehmer enstehen, teils abgeschlossene Büros, teils open space. » weiterlesen

Kopf oder Zahl:
Unternehmerisch mit Risiko umgehen

Ohne Risiko kein Gewinn. Hier ein einfaches Gedankenexperiment, das zeigt, wie ein mit Risiko behaftetes Geschäft funktionieren kann.

Risiko {Topher76;http://www.flickr.com/photos/topher76/293277608/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}

Risiko (Quelle: Topher76 / CC)

Denke mal über folgendes Angebot nach: Wir werfen eine Münze. Bei Kopf kriegst du zwei Franken, bei Zahl verlierst Du einen Franken. Würdest Du diesen Deal eingehen?

Die meisten von uns erkennen sofort, dass sie doppelt soviel gewinnen wie verlieren können. Da die Chance für Verlust und Gewinn in etwa gleich ist, ist das ein gutes Geschäft, wenn Du es oft genug spielen darfst.

Nehmen wir mal an, wir werfen die Münze und Du kriegst bei Kopf zwei Millionen Franken, aber bei Zahl musst Du eine Million Franken einzahlen. Würdest Du das auch noch spielen? » weiterlesen

Swiss Equity fair:
Hier bewerben für Wachstumsfinanzierung

An der diesjährigen Swiss Equity fair geht es für vier Startups um viel Geld als Schlüssel zu raschem Wachstum.

Swiss Equity fair {venturelab;http://venturelab.ch/}Am 14. Dezember 2011 findet in Zürich zum siebten Mal die Swiss Equity fair statt. Der Finanzierungsevent ist das Zürcher Stelldichein für Investoren, Analysten und Jungunternehmer.

Im Rampenlicht stehen hier jeweils die Wachstumsunternehmen. An zwei regionalen Ausscheidungen in Aarau und Zürich haben sich die vier präsentierenden Startups vor einer Fachjury gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Um Finanzierung bewerben sich: » weiterlesen

Design Thinking Startup:
Ein Unternehmen
aus dem Reagenzglas

Zuerst das Geld, dann die Idee – das Design Thinking Startup will mit Vorschussfinanzierung innert zehn Monaten eine Geschäftsidee für ein funktionierendes Jungunternehmen finden.

Zu Besuch in Stanford: Das Team des Design Thinking Startups {HSG;http://dthsg.com/dtsag/}Fragt man, worin ein Startup-Investor sein Geld investiert, erhält man immer die gleiche Antwort: In Idee und Team. Das Design Thinking Startup hatte anfangs weder das eine noch das andere, denn beim Projekt der HSG wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

Mittels Design Thinking soll in diesem Experiment ein Startup aus der Retorte entstehen. Für die Idee suchte die HSG per Crowdfunding auf c-crowd zunächst nach Kapital, 100’000 Franken für die Gründung einer AG kamen zusammen. Parallel dazu konnten sich Studis schweizweit für das Startupteam bewerben. Nachdem das Coaching-Team der HSG ein Team aus den Bewerbern zusammengestellt hat, kann es jetzt losgehen. Die zusammengewürfelte Gruppe hat zehn Monate Zeit, eine Geschäftsidee zu finden und daraus ein Unternehmen zu basteln.

Vetrauensvorschuss

Einer der vier frischgebackenen Gründer heisst Fabio Carlucci. Er studiert BWL an der HSG. Ist er nicht nervös, angesichts der gesammelten Erwartungen von Investoren und der eigenen Uni? » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Dominic Blaesi
von flaschenpost.ch

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von flaschenpost.ch.

Dominic BlaesiWas ist die Idee hinter deinem Startup?

Wir möchten für den Wein das werden, was Amazon fürs Buch ist. Wir haben die grösste Weinauswahl der Schweiz mit einem Angebot von über 15’000 verschiedenen Weinen der renommiertesten Schweizer Weinfachhandlungen. Alle Weine können auf flaschenpost.ch oder via iPhone App bestellt werden und am Ende bekommt man immer nur eine Lieferung, auch wenn die Weine von verschiedenen Weinhandlungen stammen.

Wie seid ihr darauf gekommen? » weiterlesen

Finanzierungsrunde:
1,2 Millionen für Nanotion

Das Zürcher Nanotech-Startup sichert sich eine Series-A-Runde.

Christopher Latkoczy und Bartjan den HartoghBei dem Investment über rund 1,2 Millionen Franken handelt es sich um eine gemeinsame Beteiligung der Startup-Finanzplattform der Zürcher Kantonalbank, privater Investoren, Business Angels aus dem Start Angels Netzwerk sowie Mittel der Crowdfunding-Plattform investiere.ch.

Bei dieser Gelegenheit wird der Verwaltungsrat um zwei Mitglieder verstärkt, mit Investor Philip Bodmer und Finanzspezialist Clement Spiess.

Das 2010 von Christopher Latkoczy und Bartjan den Hartogh gegründete Unternehmen gehört zu den Tech-Startups, die ein praktisch universelles Backing der Förderlandschaft erhalten haben. Nanotion hat unter anderem die Jurys von de Vigier und venture kick überzeugen können und hat das Spinoff-Label der ETH Zürich.

Nanotions Technologie zielt auf die Analyse und Detektion von Nanopartikeln, was die Gründer sowohl als Dienstleistung als auch als mobiles Analysegerät kommerzialisieren wollen.

Jobzippers lanciert Startup-Event:
Karriereziel Unternehmer?

Die Entscheidung zum eigenen Startup: Eine schweizweite Speaker Series widmet sich dem Karriereziel Unternehmer.

Mit dem Event wollen die Organisatoren Studierenden einen Einblick ins Unternehmertum geben. Im Zentrum stehen Tipps und Erfahrungen von Jungunternehmern und vor allem die Frage: Was spricht für’s Gründen?

Die Speaker Series geht am 30. November über die Bühne, und zwar an (zurzeit) sieben Hochschulen, möglicherweise kommen noch weitere dazu. Die Idee der Organisatoren ist, die Speaker Series an allen Orten parallel stattfinden zu lassen. Es wird eine Live-Übertragung der Keynote geben, anschliessend kommen jeweils zwei Speaker vor Ort zu Wort.

Der Event läuft unter dem Motto «Karriereziel Unternehmer». Passend dazu ist das Ziel, die Referate auf die Situation der Studierenden zu fokussieren: » weiterlesen

venture kick:
100’000 Franken
für Gastros und Bcomp

Bei Startups denkt man kaum als erstes an Gastrotechnologie und Materialwissenschaften – nun haben aber zwei Jungunternehmen aus diesen Bereichen bei venture kick abgeräumt.

Auch in Feldern, wo alles bereits erfunden scheint, ist noch Innovation möglich. Das beweist das Startup Gastros mit einem Produkt, das genau auf die Bedürfnisse seiner Kundschaft zugeschnitten ist.

Die Gastros-Tüftler haben sich die Nische der gehobenen Gastronomie für ihre Produktinnovation herausgepickt. Das Inductwarm-System ist eine neuartige Lösung für warme Buffets, die per Induktiontechnologie Speisen in speziell beschichteten Porzellangefässen warm hält. Laut den Gründern punktet das System bei Energieeffizienz und geringerem Personalaufwand.

Bcomp aus Freiburg hat sich auf sogenannte natural fiber composites spezialisiert. » weiterlesen

Recht für Startups:
Die kommende Impressumspflicht

Web-Startups aufgepasst: Mit der kommenden Impressumspflicht brauchen alle Webangebote klare Angaben über den Anbieter und dazugehörige Kontaktadressen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Muss ich mich auf meiner Website zu erkennen geben und meine Identität transparent machen? Darum geht’s in der aktuellen Rechtsfrage:

Gibt es in der Schweiz, ähnlich wie in Deutschland, eine Impressumspflicht für Websites?

In der Schweiz gibt es bislang keine generelle Impressumspflicht für Websites, wie man sie beispielsweise in Deutschland als Anbieterkennzeichnung kennt. Lediglich für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gilt eine ausdrückliche Impressumspflicht. Andere Publikationen – auch Websites – unterliegen bloss einer Auskunftspflicht auf Anfrage hin.

Für Unternehmen und Unternehmer, die im Handelsregister eingetragen sind, besteht eine gesetzliche Firmen- und Namensgebrauchspflicht, nicht aber eine Impressumspflicht. Im Recht des unlauteren Wettbewerbs sind irreführende Angaben untersagt, doch besteht keine Verpflichtung zu Angaben über die eigene Identität.

Auch ohne Impressumspflicht ist ein Impressum mit Angaben zur eigenen Identität für Website-Anbieter empfehlenswert. Transparente Kontaktadressen erlauben in vielen Fällen, Probleme im direkten Kontakt zu lösen anstatt kostspielig und zeitraubend den Rechtsweg beschreiten zu müssen. Für Websites, die sich an Benutzer in der Europäischen Union richten, ist ein Impressum üblicherweise heute bereits notwendig.

Schweizerische Impressumspflicht ab 2012

Im Frühjahr 2012 wird auch in der Schweiz eine Impressumspflicht für Websites eingeführt. » weiterlesen

Mit wenig Geld zum Produkt:
Niedrige Burn Rate
durch Bootstrapping

Connex.io-Gründer Marcus Kuhn erzählt, warum er wieder bootstrapped starten würde und wie sein Team mit 70’000 Franken für eineinhalb Jahre Entwicklung ausgekommen ist.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Diary: Marcus KuhnDie Zahlen sind deutlich, mit unter 70’000 Franken haben wir bei connex.io 18 Monate überstanden. Dabei hatten wir streckenweise bis zu fünf Leute, die am Projekt gearbeitet haben. Dies entspricht einer Burn Rate von unter  4’000 Franken pro Monat und wir sind stolz darauf.

Bootstrapping hat viele Vorteile aber natürlich auch Nachteile. Der grosse Vorteil: Sich als Unternehmer selbst zu bestimmen und einen Grossteil der Anteile am eigenen Unternehmen zu halten. Der grosse Nachteil: Die fehlende Unterstützung von Investoren, welche (bei Entscheidungen) mit Erfahrungswerten helfen und mit ihrem Geld die Entwicklung deutlich beschleunigen können. Der erste Nachteil kann durch aktives Networking zumindest gemildert werden, als Bootstrapper wird man jedoch immer über limitiertere Ressourcen als ein finanziertes Startup verfügen. » weiterlesen

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