Wurst & Moritz:
Gastro-Startup crowdsourcen

Kann eine Restaurantgründung innovativ sein? Die Gründer von Wurst & Moritz meinen: ja – per Social Media.

Wenn man «skalierbares Geschäftsmodell» hört, denkt man nicht als erstes an ein Imbiss-Restaurant.

Zu unrecht, denn eigentlich ist die klassische Würstchenbude ein gutes Beispiel für ein Business, bei dem kleine variable Kosten und geringer Produktionsaufwand für gute Skalierbarkeit sorgen: Eine Wurst verkaufen ist nicht besonders beratungsintensiv (geringe cost per sale) und Produktionsaufwand sowie «Materialkosten» sind klein.

Anders als beim typischen Webstartup stehen hier hohe Kosten ganz zu Beginn, umgekehrt locken Umsätze von Tag eins an. Während ein Webstartup Design und Produkt jederzeit schnell anpassen kann, hängen grosse Investitionen an der Ausstattung eines Gastroangebots – Anpassungen im Nachhinein sind schwierig und teuer.

Web-Imbiss

Über solche Unterschiede und Gemeinsamkeiten kann man sich mit Wurst & Moritz-Investor Samuel Manz gut unterhalten – er kennt beide Welten aus erster Hand. Der Unternehmer ist mit mehreren Unternehmungen im Onlinebereich unterwegs, jetzt unterstützt er das Gastrostartup Wurst & Moritz von Beat Otzenberger und Patrick Schneebeli. » weiterlesen

Amen triumphiert:
Das sind Europas Startups
und Investoren des Jahres

Am Donnerstagabend wurden in London Europas beste Startups und Investoren des Jahres gekürt. Das polarisierende Berliner Startup Amen darf sich ebenso über einen Award freuen wie einige andere Jungunternehmen und Personen mit Bezug zur D-A-CH-Region.

Am Donnerstabend kürte TechCrunch mit seinen “The Europas“-Awards in London Europas beste Startups, Investoren und Internetpersönlichkeiten. In 21 Kategorien konnten Branchenbeobachter und Interessierte jüngst über ihre Favoriten abstimmen. Das Ergebnis wurde dann von Initiator und TechCrunch Europe-Redakteur Mike Butcher mit den Stimmen des 20-köpfigen Advisory Boards (zu dem ich auch gehöre) vereint.

Eine offizielle Liste der Preisträger ist noch nicht online. Gut also, dass ich selbst das Event in der Carbon Bar im Zentrum der britischen Hauptstadt besucht und versucht habe, die von Butcher im Eiltempo verkündeten Sieger zu notiereren – offenbar hatte er im Vergleich zum Vorjahr sogar bereits einen Gang heruntergeschaltet.

Uns bei netzwertig.com interessiert besonders, wie Akteure aus Deutschland, der Schweiz und Österreich – oder mit entsprechender Beteiligung – abgeschnitten haben. Fazit: besser als in den zwei vergangenen Jahren.

» weiterlesen auf netzwertig.com

Die Politik gibt grünes Licht:
1,5 Millionen für
Zürcher Startup-Inkubator

Die Stadt Zürich will ihr Profil als Innovationsstandort schärfen und schafft dazu ein neues Raumangebot für ICT- und Cleantech-Startups.

Ein ICT-Inkubator für Zürich {Werkerei;http://www.werkerei-schwamendingen.ch/}

Ein ICT-Inkubator für Zürich (Quelle: Werkerei)

Mit der gestrigen Zustimmung des Zürcher Gemeinderats ist der neue ICT- und Cleantech-Inkubator der Stadt in den Startlöchern. Der gesprochene Zusatzkredit der Stadt stellt einen Teil der Mittel für die neue «BlueLion»-Stiftung zur Startup-Förderung bereit.

Der Umbau des schon gewählten Standort kann nun beginnen, bereits im Frühling 2012 sollen die ersten Räume beziehbar sein. Auf den 1’200 Quadratmetern in der Werkerei Schwamendingen, einem ehemaligen AMAG-Standort, werden zwischen 60 und 90 Arbeitsplätze für angehende Jungunternehmer enstehen, teils abgeschlossene Büros, teils open space. » weiterlesen

Kopf oder Zahl:
Unternehmerisch mit Risiko umgehen

Ohne Risiko kein Gewinn. Hier ein einfaches Gedankenexperiment, das zeigt, wie ein mit Risiko behaftetes Geschäft funktionieren kann.

Risiko {Topher76;http://www.flickr.com/photos/topher76/293277608/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}

Risiko (Quelle: Topher76 / CC)

Denke mal über folgendes Angebot nach: Wir werfen eine Münze. Bei Kopf kriegst du zwei Franken, bei Zahl verlierst Du einen Franken. Würdest Du diesen Deal eingehen?

Die meisten von uns erkennen sofort, dass sie doppelt soviel gewinnen wie verlieren können. Da die Chance für Verlust und Gewinn in etwa gleich ist, ist das ein gutes Geschäft, wenn Du es oft genug spielen darfst.

Nehmen wir mal an, wir werfen die Münze und Du kriegst bei Kopf zwei Millionen Franken, aber bei Zahl musst Du eine Million Franken einzahlen. Würdest Du das auch noch spielen? » weiterlesen

Swiss Equity fair:
Hier bewerben für Wachstumsfinanzierung

An der diesjährigen Swiss Equity fair geht es für vier Startups um viel Geld als Schlüssel zu raschem Wachstum.

Swiss Equity fair {venturelab;http://venturelab.ch/}Am 14. Dezember 2011 findet in Zürich zum siebten Mal die Swiss Equity fair statt. Der Finanzierungsevent ist das Zürcher Stelldichein für Investoren, Analysten und Jungunternehmer.

Im Rampenlicht stehen hier jeweils die Wachstumsunternehmen. An zwei regionalen Ausscheidungen in Aarau und Zürich haben sich die vier präsentierenden Startups vor einer Fachjury gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Um Finanzierung bewerben sich: » weiterlesen

Design Thinking Startup:
Ein Unternehmen
aus dem Reagenzglas

Zuerst das Geld, dann die Idee – das Design Thinking Startup will mit Vorschussfinanzierung innert zehn Monaten eine Geschäftsidee für ein funktionierendes Jungunternehmen finden.

Zu Besuch in Stanford: Das Team des Design Thinking Startups {HSG;http://dthsg.com/dtsag/}Fragt man, worin ein Startup-Investor sein Geld investiert, erhält man immer die gleiche Antwort: In Idee und Team. Das Design Thinking Startup hatte anfangs weder das eine noch das andere, denn beim Projekt der HSG wird das Pferd von hinten aufgezäumt.

Mittels Design Thinking soll in diesem Experiment ein Startup aus der Retorte entstehen. Für die Idee suchte die HSG per Crowdfunding auf c-crowd zunächst nach Kapital, 100’000 Franken für die Gründung einer AG kamen zusammen. Parallel dazu konnten sich Studis schweizweit für das Startupteam bewerben. Nachdem das Coaching-Team der HSG ein Team aus den Bewerbern zusammengestellt hat, kann es jetzt losgehen. Die zusammengewürfelte Gruppe hat zehn Monate Zeit, eine Geschäftsidee zu finden und daraus ein Unternehmen zu basteln.

Vetrauensvorschuss

Einer der vier frischgebackenen Gründer heisst Fabio Carlucci. Er studiert BWL an der HSG. Ist er nicht nervös, angesichts der gesammelten Erwartungen von Investoren und der eigenen Uni? » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Dominic Blaesi
von flaschenpost.ch

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von flaschenpost.ch.

Dominic BlaesiWas ist die Idee hinter deinem Startup?

Wir möchten für den Wein das werden, was Amazon fürs Buch ist. Wir haben die grösste Weinauswahl der Schweiz mit einem Angebot von über 15’000 verschiedenen Weinen der renommiertesten Schweizer Weinfachhandlungen. Alle Weine können auf flaschenpost.ch oder via iPhone App bestellt werden und am Ende bekommt man immer nur eine Lieferung, auch wenn die Weine von verschiedenen Weinhandlungen stammen.

Wie seid ihr darauf gekommen? » weiterlesen

Finanzierungsrunde:
1,2 Millionen für Nanotion

Das Zürcher Nanotech-Startup sichert sich eine Series-A-Runde.

Christopher Latkoczy und Bartjan den HartoghBei dem Investment über rund 1,2 Millionen Franken handelt es sich um eine gemeinsame Beteiligung der Startup-Finanzplattform der Zürcher Kantonalbank, privater Investoren, Business Angels aus dem Start Angels Netzwerk sowie Mittel der Crowdfunding-Plattform investiere.ch.

Bei dieser Gelegenheit wird der Verwaltungsrat um zwei Mitglieder verstärkt, mit Investor Philip Bodmer und Finanzspezialist Clement Spiess.

Das 2010 von Christopher Latkoczy und Bartjan den Hartogh gegründete Unternehmen gehört zu den Tech-Startups, die ein praktisch universelles Backing der Förderlandschaft erhalten haben. Nanotion hat unter anderem die Jurys von de Vigier und venture kick überzeugen können und hat das Spinoff-Label der ETH Zürich.

Nanotions Technologie zielt auf die Analyse und Detektion von Nanopartikeln, was die Gründer sowohl als Dienstleistung als auch als mobiles Analysegerät kommerzialisieren wollen.

Jobzippers lanciert Startup-Event:
Karriereziel Unternehmer?

Die Entscheidung zum eigenen Startup: Eine schweizweite Speaker Series widmet sich dem Karriereziel Unternehmer.

Mit dem Event wollen die Organisatoren Studierenden einen Einblick ins Unternehmertum geben. Im Zentrum stehen Tipps und Erfahrungen von Jungunternehmern und vor allem die Frage: Was spricht für’s Gründen?

Die Speaker Series geht am 30. November über die Bühne, und zwar an (zurzeit) sieben Hochschulen, möglicherweise kommen noch weitere dazu. Die Idee der Organisatoren ist, die Speaker Series an allen Orten parallel stattfinden zu lassen. Es wird eine Live-Übertragung der Keynote geben, anschliessend kommen jeweils zwei Speaker vor Ort zu Wort.

Der Event läuft unter dem Motto «Karriereziel Unternehmer». Passend dazu ist das Ziel, die Referate auf die Situation der Studierenden zu fokussieren: » weiterlesen

venture kick:
100’000 Franken
für Gastros und Bcomp

Bei Startups denkt man kaum als erstes an Gastrotechnologie und Materialwissenschaften – nun haben aber zwei Jungunternehmen aus diesen Bereichen bei venture kick abgeräumt.

Auch in Feldern, wo alles bereits erfunden scheint, ist noch Innovation möglich. Das beweist das Startup Gastros mit einem Produkt, das genau auf die Bedürfnisse seiner Kundschaft zugeschnitten ist.

Die Gastros-Tüftler haben sich die Nische der gehobenen Gastronomie für ihre Produktinnovation herausgepickt. Das Inductwarm-System ist eine neuartige Lösung für warme Buffets, die per Induktiontechnologie Speisen in speziell beschichteten Porzellangefässen warm hält. Laut den Gründern punktet das System bei Energieeffizienz und geringerem Personalaufwand.

Bcomp aus Freiburg hat sich auf sogenannte natural fiber composites spezialisiert. » weiterlesen

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