«Ideen gehören einem nie ganz alleine»:
9 Fragen an Caspar Coppetti
von On Running

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.

Caspar Coppetti (zvg)Was ist die Idee von On Running?

On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht – bei der Landung – und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh – sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.

Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat?  » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
Geld für connex.io, AXSionics ist insolvent, Award für Onlineshops

Unser News-Digest für diese Woche: connex.io erhält Investment, AXSionics muss seine Bilanz deponieren und die Schweizer KMUs erwarten ein ungutes Jahr.

Startup-News (Bild: istock)Geld für connex.io

Das Startup Zürcher Webstartup connex.io darf sich über eine Finanzierung in Höhe von rund 300’000 Franken freuen. Beteiligt haben sich sieben Business Angels, darunter Andreas Knöpfli und Nicolas Berg. Connex.io bietet einen Dienst zur Adressbuchverwaltung und -Synchronisierung an. » Schluss mit dem Adressbuchchaos

AXSionics gibt auf

Das Bieler Security-Startup hat Konkurs angemeldet. Erst im Dezember war der Authentisierungsspezialist von der österreichischen IT-Firma Agses übernommen worden. Die BZ meldet mit Berufung auf das «Bieler Tagblatt», dass die Beteiligungsgesellschaft des in Untersuchungshaft sitzenden Martin Gloor Investments an AXSionics vermittelt habe, von denen nur ein Teil beim Unternehmen angekommen sein soll.

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AppAware:
Per App Apps entdecken

AppAware ist unter den Preisträgern von Venture 2012. Ein Blick auf das unkonventionelle B2B-Geschäftsmodell des Startups.

Der Use Case von AppAware war von Anfang an bestechend einfach: “Wir helfen Dir beim Entdecken von coolen Apps”. Sicher ein Grund für den guten Auftakt der Android-Applikation.

Übersicht zu liefern im wuchernden Dschungel – es leuchtet sofort ein, dass da eine Nachfrage besteht. Nicht nur aufgrund der inflationären Zunahme an Anbietern im Market. 600’000 Android-Apps gibt es bereits, täglich kommen 1’200 neue dazu.

AppAwares Service ist es, den Market nach Trends zu durchsuchen und dem Nutzer aufgrund seines Profils passende Apps zu empfehlen. Dabei lässt sich das Profil auch mit anderen Nutzern teilen. Dazu gibt es Empfehlung für bestimmte Rubriken wie zum Beispiel Produktivität oder Games.  » weiterlesen

Berlin, London, Zürich:
Was macht eine Stadt
zum Startup-Mekka?

Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.

Startup City (Bild: istockphoto)Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.

Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.

Keine Alternative zum Gründen » weiterlesen

«Durchhalten!»:
9 Fragen an Pascal König von Limmex

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Limmex.

Pascal KönigWas macht Limmex?

Limmex ist die weltweit erste Notruf-Uhr, mit der man überall auf Knopfdruck Hilfe anfordern kann. Dank eingebautem Lautsprecher und Mikrofon ist es möglich, direkt mit den angerufenen Personen zu sprechen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

In der Stadt Zürich werden fast täglich Menschen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie bleiben teilweise Stunden oder sogar Tage unentdeckt. Häufig handelt es sich um ältere Menschen, die alleine leben. Als wir vor einigen Jahren von dieser Tatsache erfuhren, gab uns das zu denken. Wir kannten uns mit Sicherheitstechnologien und Telemedizin gut aus. Also entschieden wir, Lösungsansätze für dieses Problem zu entwickeln.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
venture kick, Finanzierungen, bguided

Unser News-Digest für diese Woche: Venture und venture kick, neue Finanzierungen, Mobicamp-Startups stehen fest.

Neue Finalisten bei venture kick

Die nächsten Finalisten bei venture kick stehen fest: Es sind drei Startups der ETH Lausanne.

Light Efficient SystemS hat neue, stromsparende LED-Displays im Visier, Immersive Vision Technologies hat eine Kameratechnologie am Start, die 360-Grad-Aufnahmen im HD-Format machen kann und das Cleantech-Startup BlueWatt Engineering will die Energieeffizienz von Kläranlagen verbessern. Sie erhalten alle 20’000 Franken Preisgeld. » venture kick Projekte überzeugen Jury

2,6 Millionen für Proteomedix  » weiterlesen

Venture 2012:
Diese Geschäftsideen haben überzeugt

Von selbstaufpumpenden Reifen bis zu kugelsicheren Westen: In der ersten Runde des Förderwettbewerbs Venture 2012 wurden soeben 10 Geschäftsideen aus einem Pool von 191 gekürt.

Sieht man sich die Gewinner-Projekte an wird schnell klar: eigentlich ist Venture mehr ein Technologiepreis als ein Geschäftsideen-Wettbewerb. Es sind vor allem clevere Tüftler, Ingenieure und Wissenschaftler, die hier regelmässig Neuentwicklungen präsentieren. So auch dieses Jahr.

Der Venture-Wettbewerb gliedert sich in zwei Stufen, von denen die erste (Business idea) jetzt abgeschlossen ist. Nach dem Kick-off des Wettbewerbs Ende September 2011 hatten die Bewerber bis zum 1. Dezember Zeit, ihre Geschäftsideen einzureichen. Für die zweite Phase, die Prämierung des besten Business-Plans läuft die Anmeldungfrist noch bis zum 1. April 2012.

Teilnehmen können auch Projekte, die bei der ersten Phase nicht dabei waren. Am 24. Mai findet die finale Präsentation und die Kür der fünf Businesspläne aus zehn Finalisten statt. Hier sind die Gewinner der ersten Runde:  » weiterlesen

Drei frische Geschäftsideen:
Trunkclub, Meet & Seat und lagernperpost.de

Drei neue Geschäftsideen aus dem Ausland: Kleiderversand für Shoppingmuffel, Social-Media-Matching und ein Mietlager-Modell, das per Post funktioniert.

USA: Trunkclub heisst ein aktueller US-Trendsetter im E-Commerce. Der Kleiderhändler nimmt Shoppingmuffel aufs Korn und versendet fertige Outfits zum Anprobieren nach Hause. Gleich zwei Berliner Startups probieren seit kurzem, das Konzept für den deutschen Markt zu kopieren: Modomoto und Modemeister, beide versuchen es mit der Spezialisierung auf Herrenmode.

Holland: Warum wird eigentlich immer noch so wenig mit Social-Media-Profilen gemacht? » weiterlesen

Venture-Kapital in Europa:
So schneidet die Schweiz ab

Eine Studie hat die Startup-Investitionen der europäischen Länder verglichen. Was für ein Zeugnis stellt sie der hiesigen Szene aus?

Investitionen nach Ländern {istock;istockphoto.com}Das Startup-Ökosystem eines Landes wird neben seiner Innovationskraft auch stark davon geprägt, wieviel Geld in neu gegründete Unternehmen fliesst.

Einen kompakten Überblick gibt da eine aktuelle Mini-Studie. Steffen Wagner und Lucas Laib von investiere.ch haben sich dafür die VC-Ausgaben in Europa angeschaut und mit einem Ranking der IESE verglichen, das die Attraktivität von Ländern für Investoren aufzuschlüsseln versucht.

Die Take-Away-Erkenntnisse: » weiterlesen

Fehler, Erfolge, Widerstände:
Lessons learned von mySwissChocolate

Unser Gastautor schreibt über seine grössten Fehler, Erfolge und welche Steine die Konkurrenz seinem Startup in den Weg legt.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Sven BeichlerWir waren ganz schön erleichtert: Beim Thema Tücken des Exportgeschäfts lautet die frohe Botschaft, dass sich die Schweiz mit Deutschland (pardon der EU) auf eine Verlängerung der bestehenden Übergangsregelung bis mindestens 2013 – voraussichtlich 2016 – geeinigt hat.

Dies nicht in allen Fällen, aber es ist trotzdem eine vorläufige Entwarnung für unser eigenes Geschäftsmodell (Details dazu gerne auf Anfrage, was hier den Rahmen sprengen würde.) Das heisst, wir können weiterhin unsere Schoggitafeln in die weite Welt exportieren.

Hier im Rückblick die Fehler, Widerstände und Erfolge der letzten 18 Monate.

Die Fehler » weiterlesen

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