Jobzippers lanciert Startup-Event:
Karriereziel Unternehmer?

Die Entscheidung zum eigenen Startup: Eine schweizweite Speaker Series widmet sich dem Karriereziel Unternehmer.

Mit dem Event wollen die Organisatoren Studierenden einen Einblick ins Unternehmertum geben. Im Zentrum stehen Tipps und Erfahrungen von Jungunternehmern und vor allem die Frage: Was spricht für’s Gründen?

Die Speaker Series geht am 30. November über die Bühne, und zwar an (zurzeit) sieben Hochschulen, möglicherweise kommen noch weitere dazu. Die Idee der Organisatoren ist, die Speaker Series an allen Orten parallel stattfinden zu lassen. Es wird eine Live-Übertragung der Keynote geben, anschliessend kommen jeweils zwei Speaker vor Ort zu Wort.

Der Event läuft unter dem Motto «Karriereziel Unternehmer». Passend dazu ist das Ziel, die Referate auf die Situation der Studierenden zu fokussieren: » weiterlesen

venture kick:
100’000 Franken
für Gastros und Bcomp

Bei Startups denkt man kaum als erstes an Gastrotechnologie und Materialwissenschaften – nun haben aber zwei Jungunternehmen aus diesen Bereichen bei venture kick abgeräumt.

Auch in Feldern, wo alles bereits erfunden scheint, ist noch Innovation möglich. Das beweist das Startup Gastros mit einem Produkt, das genau auf die Bedürfnisse seiner Kundschaft zugeschnitten ist.

Die Gastros-Tüftler haben sich die Nische der gehobenen Gastronomie für ihre Produktinnovation herausgepickt. Das Inductwarm-System ist eine neuartige Lösung für warme Buffets, die per Induktiontechnologie Speisen in speziell beschichteten Porzellangefässen warm hält. Laut den Gründern punktet das System bei Energieeffizienz und geringerem Personalaufwand.

Bcomp aus Freiburg hat sich auf sogenannte natural fiber composites spezialisiert. » weiterlesen

Recht für Startups:
Die kommende Impressumspflicht

Web-Startups aufgepasst: Mit der kommenden Impressumspflicht brauchen alle Webangebote klare Angaben über den Anbieter und dazugehörige Kontaktadressen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Muss ich mich auf meiner Website zu erkennen geben und meine Identität transparent machen? Darum geht’s in der aktuellen Rechtsfrage:

Gibt es in der Schweiz, ähnlich wie in Deutschland, eine Impressumspflicht für Websites?

In der Schweiz gibt es bislang keine generelle Impressumspflicht für Websites, wie man sie beispielsweise in Deutschland als Anbieterkennzeichnung kennt. Lediglich für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gilt eine ausdrückliche Impressumspflicht. Andere Publikationen – auch Websites – unterliegen bloss einer Auskunftspflicht auf Anfrage hin.

Für Unternehmen und Unternehmer, die im Handelsregister eingetragen sind, besteht eine gesetzliche Firmen- und Namensgebrauchspflicht, nicht aber eine Impressumspflicht. Im Recht des unlauteren Wettbewerbs sind irreführende Angaben untersagt, doch besteht keine Verpflichtung zu Angaben über die eigene Identität.

Auch ohne Impressumspflicht ist ein Impressum mit Angaben zur eigenen Identität für Website-Anbieter empfehlenswert. Transparente Kontaktadressen erlauben in vielen Fällen, Probleme im direkten Kontakt zu lösen anstatt kostspielig und zeitraubend den Rechtsweg beschreiten zu müssen. Für Websites, die sich an Benutzer in der Europäischen Union richten, ist ein Impressum üblicherweise heute bereits notwendig.

Schweizerische Impressumspflicht ab 2012

Im Frühjahr 2012 wird auch in der Schweiz eine Impressumspflicht für Websites eingeführt. » weiterlesen

Mit wenig Geld zum Produkt:
Niedrige Burn Rate
durch Bootstrapping

Connex.io-Gründer Marcus Kuhn erzählt, warum er wieder bootstrapped starten würde und wie sein Team mit 70’000 Franken für eineinhalb Jahre Entwicklung ausgekommen ist.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Diary: Marcus KuhnDie Zahlen sind deutlich, mit unter 70’000 Franken haben wir bei connex.io 18 Monate überstanden. Dabei hatten wir streckenweise bis zu fünf Leute, die am Projekt gearbeitet haben. Dies entspricht einer Burn Rate von unter  4’000 Franken pro Monat und wir sind stolz darauf.

Bootstrapping hat viele Vorteile aber natürlich auch Nachteile. Der grosse Vorteil: Sich als Unternehmer selbst zu bestimmen und einen Grossteil der Anteile am eigenen Unternehmen zu halten. Der grosse Nachteil: Die fehlende Unterstützung von Investoren, welche (bei Entscheidungen) mit Erfahrungswerten helfen und mit ihrem Geld die Entwicklung deutlich beschleunigen können. Der erste Nachteil kann durch aktives Networking zumindest gemildert werden, als Bootstrapper wird man jedoch immer über limitiertere Ressourcen als ein finanziertes Startup verfügen. » weiterlesen

Interview mit Bernhard Niesner von busuu.com:
«Internet-Startups können
überall erfolgreich sein»

Was treibt Gründer an auszuwandern und was prägt die Startup-Szene in Österreich und Spanien? Ein Interview mit Bernhard Niesner im Umfeld der Startup Week in Wien.

Bernhard NiesnerBernhard, was ist busuu.com und wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Bernhard: busuu.com ist eine Online-Community zum Sprachen lernen, wir verknüpfen individuelle Sprachkurse in derzeit neun verschiedenen Sprachen mit direkter Kommunikation mit Muttersprachlern unserer Community. Das funktioniert über eine integrierte Videochat-Applikation und gegenseitige Textverbesserungen.

Auf die Idee sind mein Geschäftspartner Adrian Hilti und ich gekommen, als wir einen MBA in Madrid an der IE Business School gemacht haben. Wir haben uns gefragt, warum Sprachenlernen langweilig und kompliziert sein muss und wollten dies ändern. Zu der Zeit kam gerade Facebook nach Spanien und so kamen wir auf die Idee, Sprachenlernen mit Social Media zu verknüpfen. Darauf haben wir während des MBAs den Businessplan geschrieben und kurz nachher die Firma gegründet.

Und warum habt ihr im Ausland gegründet? » weiterlesen

Weniger Angst haben:
Scheitern ist lernbar

Scheitern tut weh, aber wenn man es übt, wird man am irgendwann richtig gut darin. Das meint Sascha Lobo, selbsternannter Profi im Scheitern.

Profischeiterer: Sascha Lobo {Reto Klar;http://www.retoklar.de/}Einen sehr schönen Talk über das Scheitern im Unternehmertum hat der Netzbeobachter Sascha Lobo vor einigen Tagen auf dem Berliner Entrepreneurship Summit gehalten. Sein Argument: Mut für Unternehmer heisst zwei Dinge – keine Angst davor haben, lächerlich zu wirken und sich imprägnieren gegen eine lähmende Angst vor dem Scheitern. Das Scheitern bleibe eine reale Möglichkeit und habe unangenehme Folgen, Mut sei darum auch nur ein bisschen weniger Angst vor Scheitern, ganz los werde man sie nicht. Aber – und das ist der Aufhänger von Lobos Talk: » weiterlesen

Startup-Inspiration:
Drei frische Geschäftsideen

Ein App-Gegenmittel für verlegte Gegenstände, eine social commerce/gaming-Plattform und ein Tool für bildbasierte Signaturen: Drei neue Geschäftsideen aus dem Ausland.

USA: U Grok it macht sich bestehende Technologie zu Nutzen, um ein chronisch ungelöstes Problem jedes Haushalts zu lösen: verlegte Schlüssel, Kleidungsstücke oder Portemonées. Das Startup aus dem US-Bundesstaat Colorado hat die Idee, diese per NFC suchbar zu machen. Ein Schlüsselanhänger oder (waschfestes) Etikett am Gegenstand macht diesen per Smartphone-App findbar.

Grossbritannien: » weiterlesen

Sean Parker über den Weg laufen:
Paul Graham zu Startup-Hubs

Welche Orte sind wirklich Startup-freundlich? Die, an denen man schlauen Leuten begegnet, meint Paul Graham.

Paul GrahamWoran liegt es, dass gewisse Städte überproportional viele Startups produzieren und andere deutlich weniger?

Gibt es Orte, die Startups den Garaus machen? Die Frage ist falsch gestellt: Es sind nicht einzelne Orte schlecht für Startups, sondern die meisten. Andere Orte hingegen fördern Unternehmertum und werden zu regelrechten Startup-Hubs. In jüngsten Beitrag von Startup-Guru und Y-Combinator-Gründer Paul Graham geht es darum, was die Orte ausmacht, die ein besonders gutes Umfeld für Jungunternehmen bieten.

Infrastruktur mag ein wichtiger Faktor sein, aber im Grunde ist es viel einfacher: Startups sind ein Katalysator für andere Startups.

Und: das Gegengift für Startup-Sterben besteht aus zwei Komponenten – Kultur und Menschen. » weiterlesen

Investitions-Flash:
Biognosys und Viroblock

Biognosys und Viroblock haben ihre Investoren überzeugt: Insgesamt sechs Millionen Franken gehen an die zwei Med-/Biotech-Startups. Das Security-Startup Arktis erhält einen Gründerpreis.

Investment-Flash (Bild: istockphoto)Das 2008 gegründete ETH-Spinoff Biognosys darf sich über eine Series-A-Finanzierung freuen. Insgesamt 2,7 Millionen Franken werden TVM-Gründer Hellmut Kirchner, Redalpine Capital, der ZKB Startup Finance, Syngenta Ventures sowie mehreren privaten Investoren eingebracht. Biognosys’ Technologie befasst sich mit dem Identifizieren von Proteinen für diagnostische und andere Zwecke in Biotech, Medtech und Pharmazie. » weiterlesen

Startup-Wettbewerb:
St. Galler Kantonalbank mit
neuem Gründerpreis

Die St. Galler Kantonalbank lanciert zusammen mit dem Verein Startfeld einen Startup-Preis für die Ostschweiz.

Ein weiterer Jungunternehmerpreis reiht sich ein in die Liste der Schweizer Förderwettbewerbe. Den Gewinnern des Startfeld Diamant, der erstmals im Juni 2012 verliehen wird, winken insgesamt 50’000 Franken. Es ist damit der bestdotierte regionale Förderpreis.

Bewerben können sich Startups bis zum 13. Januar 2012. Um teilnehmen zu können, darf ein Unternehmen maximal vier Jahre alt sein und muss vor mindestens einem Jahr offiziell gegründet worden sein (mit Handelsregistereintrag). Die Kriterien für den Preis sind gemäss den Organisatoren «Innovationsgehalt, Unternehmer(-team), Marktperspektiven und Wertschöpfungsnetzwerk».

Aus allen Bewerbern wird eine Vorjury im Februar 2012 fünf Unternehmen auswählen, die miteinander um den Hauptpreis im Wert von 30’000 Franken konkurrieren. Die Ränge zwei bis fünf erhalten jeweils 5’000 Franken Preisgeld. In der Phase nach der Vorselektion erwartet die Teilnehmer ähnlich wie bei anderen Gründerwettbewerben ein Business-Crashkurs: In mehreren Seminaren erhalten die Teilnehmer hier Coaching rund um Themen wie Geschäftsmodell, Marketing, Finanzen sowie Organisation und Recht.

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