Startup-Glaubenssätze:
“Es gibt kein Risiko beim Gründen”

Um erfolgreich ein Startup zu gründen, bedarf es nicht unbedingt Millionen an Risikokapital und umfangreiche Businesspläne. Ein alternativer Ansatz erfordert nicht nur weniger Mittel, sondern beinhaltet im Prinzip keinerlei Risiko.

Thomas Jakel ist Geschäftsführer des Berliner Startups Strandschicht und Mit-Initiator des Idea Camp (“Startup-Gründung in drei Tagen”).

In der deutschsprachigen Startup-Szene gibt es verschiedene Philosophien zum Gründen. Die Vertreter des „bigger is better“-Ansatzes sammeln Millionen an Venture Kapital ein und gründen Unternehmen zum Verkauf.

Über diese Investitionen und Deals wird häufig berichtet. So denken viele unerfahrene Gründungsinteressierte auch direkt, dass das Gründen eines Unternehmens mit dem Schreiben eines Businessplans und der Suche nach einer Finanzierung beginnt. Vor diesem Hintergrund scheuen viele das (finanzielle) Risiko beim Gründen und die Statistiken darüber, wie viele Unternehmen fünf Jahre nach Gründung noch existieren, nehmen ihnen den letzten Mut. » weiterlesen bei netzwertig.com

Unternehmen und ihre Unterlagen:
Die vernachlässigte Aufbewahrungspflicht

Wer Geschäftsunterlagen nicht vorschriftsmässig aufbewahrt, handelt sich vielleicht grosse Schwierigkeiten ein. Unser Gastautor erklärt, worauf Startups achten sollten.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtstipps für Startups

Rechtstipps für Startups

In der Schweiz unterliegen Unternehmen einer handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen. Diese Aufbewahrungspflicht wird erfahrungsgemäss von vielen kleinen und mittleren Unternehmen, gerade auch Startups, vernachlässigt.

Welche Unternehmen unterliegen der Aufbewahrungspflicht? 

Die Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen besteht einerseits handelsrechtlich für Unternehmen, die zum Eintrag ins Handelsregister verpflichtet sind. Dazu zählen insbesondere Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), aber unter bestimmten Umständen auch Einzelunternehmer. » weiterlesen

Achtung, Falle:
Clevere Leute und dumme Fehler

Typische Gründerfehler sieht man immer wieder – eine Liste von wiederkehrenden Missgriffen.

Firmengründer sind in der Regel schlaue Leute. Aber gerade das hindert sie nicht daran, immer wieder ähnliche Fehler zu machen. Vielleicht ist das kein Widerspruch, denn viele der gängisten Startup-Fehler passen zu einem Muster: es sind typische Missgriffe von cleveren Menschen.

Gerade bin ich auf Quora auf ein Thema gestossen, das gut zu dieser Frage passt: What are some stupid things smart people do? Hier eine Liste der meistgenannten:

  • Die Wichtigkeit von Design und Gestaltung vernachlässigen.
    » weiterlesen

Dealkompass:
Nische im Group-Shopping-Ökosystem

Der frisch gegründete Dienst Dealkompass aggregiert Group-Shopping-Angebote. Daneben wollen die Gründer mit Leistungen für die Anbieter punkten.

Die hiesige Group-Shopping-Szene hat sich nach einiger Vorlaufzeit zu dem Punkt entwickelt, wo sie in Deutschland vor einem Jahr stand. Neue Markteintritte haben zu einem einigermassen zersplitterten Markt mit unterschiedlichen Anbietern geführt. Mit der angekündigten Neugründung scoup.ch der Tamedia, bei der Peter Schüpbach an Bord ist, soll im August 2011 sogar noch ein weiterer dazu kommen. Noch ist schwer zu sagen, ob und wie bald vom Markt eine Konsolidierung zu erwarten ist.

Diese Situation kam den Gründern von Dealkompass.ch wie gerufen. Sie haben sich mit ihrem Anfang Juni gestarteten Dienst eine Nische im Groupshopping-Ökosystem erschlossen. » weiterlesen

Heuberger Jungunternehmerpreis 2011:
600’000 Franken für sechs Startups

Im Dezember kürt die Heuberger-Stiftung zum fünften Mal drei Startups mit je 150’000 Franken. Neu erhalten auch drei weitere Unternehmen als Runner-Ups je 50’000 Franken.

Der Heuberger Jungunternehmerpreis ist der Schweizer Förderpreis mit dem grössten Geldbetrag – im Dezember wird der Mammutpreis zum fünften Mal verliehen. Bewerben für den Preis können sich Startups noch bis zum 24. August 2011. Gesucht werden “Geschäftsideen, Produkte oder Dienstleistungen mit einem hohen Innovationsgrad und Wachstumspotenzial” aus der Deutschschweiz.

Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbes hat eine grosse Neuerung: » weiterlesen

NFC und Poken 3.0:
Back to the roots für Poken

Poken wandelt sein Geschäftsmodell zum zweiten Mal und geht nun aufs Ganze.

Was nicht viele wissen: Poken hatte ursprünglich eine viel grössere Idee als die spätere, digitale Visitenkarte vermuten lässt. Statt einem Fokus auf den Austausch von Kontaktdaten waren eine ganze Reihe von Anwendungen für NFC (near field communication) angedacht. Damit hätten sich Gegenstände mit dem Web vernetzen oder zum Beispiel – als Foursquare und ähnliche Dienste noch weit entfernt waren – Promotionen und Produktinfos in Geschäften und Lokalen an die Kunden bringen lassen. Als Alternative zu QR-Codes hätten mit einem entsprechenden Gimmick Kunden diese auslesen und später zuhause anschauen können.

Laut Gründer Stéphane Doutriaux war aber 2007 die Technik noch nicht soweit. Stattdessen verlegten sich die Gründer auf NFC-Kontaktaustausch – der Rest ist bekannt. Unter dem Namen Poken kennt man USB-Sticks, die Nutzer aneinanderhalten können um Profile von sozialen Netzwerken auszutauschen.  » weiterlesen

Maximaler Ertrag vs. Moral:
Warum man seinen Werten
treu bleiben sollte

Wenn persönliche Werte und entgegengesetzte Kundenanliegen kollidieren – ein Plädoyer für mehr Mut zur Moral.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Ich habe mich sehr gefreut, den Artikel von Gastautor-Kollege Dominic Blaesi über den Wert von Werten zu lesen. Allzu oft kriege ich nämlich den Eindruck, dass im Geschäftsleben persönliche Werte zu Gunsten höherer Einnahmen eingetauscht werden. Nicht nur unter Erfolgsdruck stehende Startup-Gründer werden Opfer dieser Verlockung.

Noch gut im Erinnerung ist mir ein Radio-Interview vom Februar dieses Jahres, in welchem die Geschäftsführerin einer bekannten Schweizer Werbeagentur behauptete, noch nie mit einem Auftrag an die moralischen oder ethischen Grenzen ihrer Firma gestossen zu sein und sich auch keine konkreten Fälle vorstellen könne, bei welchen dies der Fall wäre. Dies mit einem Portfolio, welches mit Alkohol, Zigaretten und Kleinkrediten auch umstrittene Werbeinhalte enthält.

Für ein Startup scheinen mir solche Aussagen unangebracht, ja geradezu tödlich für die Glaubwürdigkeit.  » weiterlesen

Linktipps:
Crowdfunding, Bootstrapping,
Kunden finden

Interessante Links mit Lesestoff fürs Wochenende, unter anderem: Recht und Crowdfunding, die Bilanz der Samwer-Brüder und vermeidbare Kontrollverluste.

Startup-Linktipps

Startup-Linktipps

Crowdfunding und das Gesetz

Wagniskapital aus dem Internet. Ein Jurist wirft für die NZZ einen Blick auf das Modell Crowdfunding in der Schweiz und zeigt, dass die rechtlichen Fragen komplexer sind als man denken würde.

Bootstrapping-Tipps 
Learnings vom Soundcloud-Gründer. Eric Wahlforss ist CTO beim in Berlin gegründeten Webstartup Soundcloud, im Video erzählt der baumlange Skandinavier 4 hörenswerte Anekdoten aus seiner Anfangszeit. Einer der Tipps: “Schmeisst eine Party!”

3 Brüder, 25 Unternehmensverkäufe » weiterlesen

Survey.io:
Per Umfrage zum Kernprodukt

Survey.io hilft beim Einholen von Kundenfeedback, das besonders, aber nicht nur für Lean-Startups interessant ist.

Das beliebter werdende Konzept des Customer Development ist leichter abgenickt als umgesetzt. Dabei ist es gerade für Webstartups eine gute Möglichkeit, ihren Use Case auf schlanke Weise auszufeilen.

Nur bedeutet die Erhebung und Auswertung des dazu nötigen Kundenfeedbacks eine Menge Zusatzaufwand. Und wenn es etwas gibt, was bei Startups knapp ist, dann die Ressourcen für solche Vorhaben. Survey.io will hier Hand bieten. » weiterlesen

Die Bootstrapping-Falle vermeiden:
Aus der Gefahr eine Strategie machen

Falsches Vorbild Silicon Valley – wer den Kulturunterschied zwischen der Startup-Szene hierzulande und den USA vergisst, sorgt sich zu wenig um sein Geschäftsmodell.

von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback

Startup-Tagebuch: Bernhard Schindlholzer

Startup-Tagebuch: Bernhard Schindlholzer

Wie verdient mein Startup Geld? Dies ist die entscheidende Frage, die man sich als angehender Jungunternehmer stellen muss. Gerade die Internet-basierten Unternehmen erleben im Moment eine Renaissance, Unternehmen wie Groupon, LinkedIn, Pandora, Zynga und DemandMedia machen durch Bewertungen in Milliardenhöhe und Börsengänge Schlagzeilen.

Das motiviert viele Jungunternehmer, es ihnen gleichtun zu wollen. Auch weil durch technologischen Fortschritt die Einstiegsbarrieren rapide gesunken sind. Diese US-Unternehmen taugen aber nicht als Vorbild, denn die Schweizer Szene tickt anders. 
» weiterlesen

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