Startup-Wochenüberblick:
Nominierte für E-Commerce Award, Sprungbrett für Post-Docs, DSwiss kauft Entrustet

This Week in Swiss Startups: Beim E-Commerce Award stehen die Wettbewerber fest, das SECO hat seinen Online-Gründungsschalter aufgemöbelt und die Firmenkonkurse steigen.

Swiss E-Commerce Award mit Startups

Beim neu lancierten Preis für den besten Onlinehändler hat die Jury die Nominationen bekannt gegeben. Unter den Wettbewerbern sind auch einige Jungunternehmen, etwa bitboard.ch, guzuu.com oder der Schweizer Ableger von Zalando. Die Preisverleihung findet am 9. Mai an der ONE-Messe statt. » Nominierungen 2012

DSwiss kauft Konkurrenten

Auch keine schlechte Strategie gegen Wettbewerber: Das 2008 gegründete Zürcher Startup DSwiss übernimmt seinen US-Konkurrenten Entrustet. Das Produkt von DSwiss, Secusafe, ist ein Online-Daten- und Passwortsafe. » SecureSafe übernimmt Entrustet

Sprungbrett für Post-Docs  » weiterlesen

Tipps zum Telefonieren:
Feedback sammeln und Verkaufen

Bei der Kundenansprache punkten: Wir verraten wie man erfolgreich telefoniert.

{jpovey;http://www.flickr.com/photos/jpovey/2580770303/;http://www.flickr.com/photos/jpovey/2580770303/}Viele Startups scheitern, weil sie eigentlich nie mit ihren Kunden reden.

Je früher du Feedback einholst, desto besser. Idealerweise tust du das sogar, bevor du und dein Startup überhaupt anfangen, euer Produkt zu entwickeln. Das ist Teil der Philosophie von Lean Startup, aber auch Carol Tice von Entrepreneur.com sieht das so. Dafür musst du den Hörer in die Hand nehmen und mit möglichen Kunden reden. Das gleiche gilt fürs Verkaufen, auch hier wirst du nicht ohne eine ganze Menge Telefonate auskommen. Viele Leute werden aber nervös, wenn sie «einfach so» jemanden anrufen sollen.

Hier haben wir darum einige Tipps zusammengestellt:

» weiterlesen

Mögliche Seedfinanzierung:
High-Tech Gründerfonds
investiert in CH-Startups

Der High-Tech Gründerfonds investiert auch in der Schweiz. Wird das die Diskussion um einen staatlichen Seedfonds neu beleben?

Wie Startupolic schreibt, ist der deutsche High-Tech Gründerfonds seit kurzem auch in der Schweiz aktiv, was Mediensprecherin Stefanie Zillikens auf Anfrage bestätigt: «Wir freuen uns auf Businesspläne und Konzeptskizzen von innovativen Schweizer Hochtechnologie-Startups.»

Der HTGF ist ein schweres Geschütz: Der Public-Private-Partnership-Fonds wurde 2005 mit einem Volumen von 272 Millionen Euro lanciert. Seither hat er in rund 250 Unternehmen investiert. Im Oktober 2011 wurde der Gründerfonds II mit weiteren Investoren aus der Industrie und staatlichen Mitteln aufgesetzt. Im neuen Topf befinden sich rund 290 Millionen Euro. » weiterlesen

Werbung Blogwerk auf der ONE Konferenz:
Spendenaktion für Wikimedia Foundation und Rabatt auf Tickets

Die Internet-Konferenz ONE für CHF 220.00 statt CHF 295.00 besuchen und dabei Wikimedia unterstützen? Klingt nicht nur gut, sondern ist es auch.

Am 9. und 10. Mai 2012 finden in Zürich die ONE Messe und ONE Konferenz statt. Weil sich da alles um E-Commerce, Social Media und Online Marketing dreht, ist auch Blogwerk mit zwei Tracks und einem Vortrag an der Konferenz beteiligt:

Am Mittwoch 9. Mai beleuchtet Mathias Vettiger aktuelle Entwicklungen im Bereich Social Media und bietet einen Überblick über neue Apps und Services. (Die Tickets zu diesem Track gibt es hier.)

Am Donnerstag 10. Mai gibt Sabine Gysi zusammen mit Ursula Darmstädter von der Swisscom in einem Werkstattbericht praktische Einblicke ins Corporate Blogging. (Die Tickets zu diesem Track gibt es hier.)

Zudem organisiert Blogwerk im Zusammenarbeit mit dem Team von Meili Pfortmüller und Keystone am Donnerstag 10. Mai um 15 Uhr einen Vortrag zum Thema Bildverwendung im Internet. » weiterlesen

Ecowizz:
Geroco plant die Internationalisierung

Das Top-100-Startup aus dem Wallis will in neue Märkte vorstossen. Im Gespräch verrät der CEO, warum die Software Gerocos Kernprodukt bleibt.

Das 2009 gegründete Walliser Startup Geroco bereitet nach dem Start von Ecowizz in der Deutschschweiz den Marktstart in weiteren Ländern vor, darunter Deutschland und Skandinavien. Einher mit der Internationalisierung geht eine Zurückbesinnung auf die ursprüngliche Vision der Gründer. Denn, wie uns CEO Michael Dupertuis im Gespräch erzählt: Die Ecowizz-Hardware ist gar nicht das Kernprodukt des Unternehmens. » weiterlesen

Recht für Startups:
Verein als Rechtsform für
Startup-Projekte?

Unter welchen Bedingungen eignet sich die Rechtsform Verein für (gemeinnützige) Startups? Unser Gastautor klärt auf über mögliche juristische Stolpersteine.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Martin SteigerUnsere aktuelle Leserfrage dreht sich um Vereine als Rechtsform: Sind sie ein Ersatz für die gewerblichen Gesellschaftsformen? Ist ein Verein gar als Zwischenlösung denkbar für die ertragsfreie Anfangszeit eines Startups?

Wann ist es angebracht, für ein neues Projekt die Rechtsform eines profitorientierten Vereins zu wählen anstelle einer GmbH?

Das ist nicht angebracht, denn die Rechtsform eines Vereins nach Schweizer Recht (Art. 60 ff. ZGB) ist dazu nicht geeignet. Der Grund ist, dass Vereine keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen dürfen. Ein Verein dient der Verfolgung nichtwirtschaftlicher, ideeller Zwecke und darf seinen Mitgliedern keine wirtschaftlichen Vorteile verschaffen. Bei Startups besteht aber üblicherweise ein wirtschaftlicher Zweck zugunsten der Gründer. » weiterlesen

«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»:
9 Fragen von Edith Meier von
Oh! sweetest thing

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei.

Edith Meier (Bild: zvg)Edith, was ist die Idee hinter deinem Startup?

Oh! sweetest thing ist eine Startup-Bäckerei, welche auf spielerische Weise Design mit Essbarem verbindet.

Wie bist Du darauf gekommen?

Ich habe schon lange mit der Idee gespielt, ein eigenes Cafe zu eröffnen. Erste konkrete Formen nahm diese Idee erst nach einer Städtereise nach Paris an. Da entdeckte ich eine Bäckerei mit diesen leckeren Cheesecakes und Cupcakes, die zu diesem Zeitpunkt in Zürich nicht oder nur schwierig erhältlich waren. Die Cupcakes reizten mich dabei am meisten, da sie gestalterisch sehr vielfältig sind.

Gab es eine Idee beim Vermarkten, die besonders gut funktioniert hat?  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Prix Vittoz, Facebook-App Skim lanciert, neue Förderangebote

Was die Schweizer Startup-Szene diese Woche geprägt hat: Unter anderem der Prix Vittoz, Finanzierungsrunden für Bcomp und Aleva Neurotherapeutics und Nominationen für den Red Herring.

Vier Startups mit Waadtländer Preis

Über den Vittoz-Award freuen dürfen sich Jilion (mit Sublimevideo, einem cloudbasierten Videoplayer), Bug Buster (Testroboter für Web-Applikationen), Swissto12 (Terahertz-Datenübertragung) und Sensima Technologie (integrierte Sensorchips für die Positionserfassung.) Sie teilen sich insgesamt 110’000 Franken Preisgeld. » venturelab-Startups erhalten Vittoz-Preis 2012

Finanzierung für Bcomp  » weiterlesen

Flexibles Arbeiten für Basel und Zug:
Neue Coworking-Möglichkeiten

Die Coworking-Bewegung nimmt in der Schweiz an Fahrt auf – zwei neue Spaces und ein Interessenverband sind gestartet.

Coworking {mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/}Coworking-Modelle sind attraktiv für Startups und Selbständige: keine Fixkosten oder Kündigungsfristen, dafür mehr Flexibilität für Menschen, die projektorientiert arbeiten und mobil bleiben möchten. Hinzu kommt die Kostentransparenz der üblichen Abomodelle – man bezahlt nur für das wirklich Genutzte.

Kein Wunder, macht das Konzept Schule – in Basel und Zug gibt es neue Angebote.

Die preisliche Schuhgrösse für einen einfachen Arbeitsplatz ist in den verschiedenen Spaces etwa gleich: ein Tagesticket ist meist erhältlich für 25 – 30 Franken, ein Wochenticket für 150 – 170 Franken, flexible Monatsmieten für 300 – 500 Franken. » weiterlesen

Kick a file:
Dateien austauschen via Facebook

Kick a file ist eine Facebook-App zum Transfer von Dateien – kann man aus einer solchen Idee ein Startup bauen?

Kick a file ist eine Facebook-App, die den Austausch von Dateien bis zu einer Grösse von einem Gigabyte ermöglicht. Die Verwendung ist einfach: Nach der Autorisierung der App kann der Nutzer einen seiner Kontakte als Empfänger auswählen, der daraufhin eine Einladung zur App erhält. Nach dem Akzeptieren wird die Datei entweder direkt übertragen – sofern beide Nutzer online sind -, oder kann auf dem Server für 24 Stunden zwischengelagert werden. In beiden Fällen hat Facebook keinen Zugriff auf die Datei.

Kick a file ist ein Nebenprojekt von BlankPage-CEO Boris Stock (Gründerfragerunde). Der Software-Entwickler, der seit vergangenem Jahr das Zürcher Startup leitet, begann im November 2011 mit dem Real Time Media Flow Protocol (RTMFP) von Adobe zu experimentieren. Das Protokoll erlaubt direkte P2P-Verbindungen zwischen Flash-Clients und eröffnet so die Möglichkeit, über Facebook-Apps Transfers zu realisieren.

In der Freizeit entwickelt » weiterlesen

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