Startup-Investments:
Business Angels vs. Venture-Kapital

Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.

Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.

Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen

PumpTire:
Das Rad neu erfinden

Mit einer selbst-aufpumpenden Velobereifung will Benjamin Krempel das Aufpumpen von Hand überflüssig machen. Das Projekt hat kürzlich die Jury von Venture 2012 überzeugt.

In der Alltagstechnik sind alle denkbaren Erfindungen schon gemacht. Oder doch nicht?

Dass Innovation auch bei scheinbar banalem wie einem Veloreifen noch möglich ist, zeigt Benjamin Krempels Startup PumpTire.

Wer denkt, dass clevere Erfindungen immer ein once-in-a-lifetime Erleuchtungsmoment voraussetzen, findet hier übrigens ein Gegenbeispiel. Erfinden kann nämlich ein gezielter Prozess sein. Wie Benjamin erzählt, suchte er dezidiert nach Ideen für Produktinnovationen. Sein Ansatz: » weiterlesen

Startup-Recruiting:
Wie Kontingente dem
Standort schaden

Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig.

Insel Schweiz? {walthubis;http://www.flickr.com/photos/walthubis/4344228989/}Vier Arbeitsplätze weniger in der Schweiz: das ist das Fazit von connex.io angesichts der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte. Marcus Kuhn und Ata Hezretkuliyev hätten gerne ihr Startup-Team komplett in Zürich aufgebaut, nachdem sie Anfangs 2010 die Idee zu connex.io hatten. Doch Marcus gelang es nicht, seinen turkmenischen Mitgründer in die Schweiz zu holen. Die nötige Arbeitsbewilligung zu bekommen war nicht realistisch. » weiterlesen

Guy Kawasaki:
Gute Ideen für den Start

Guy Kawasakis «The Art of the Start» ist eines der beliebtesten Gründer-Bücher. Wir fassen die fünf Kernpunkte zusammen.

Guy Kawasaki {scobleizer;http://www.flickr.com/photos/scobleizer/3366624781/}In seinem überaus empfehlenswerten Buch The Art of the Start (Affiliate-Link) gibt Guy Kawasaki unglaublich viele Tipps für angehende Gründer. Den Anfang macht GIST – Great Ideas for Starting Things.

GIST sind die fünf bedeutenden Dinge, die Gründer/Gründerinnen erreichen müssen: Bedeutung schaffen, ein Mantra finden, Businessmodell und MATs definieren, loslegen.

Schaffe Bedeutung

Der beste Grund, etwas Neues wie ein Startup zu beginnen, ist Bedeutung zu erschaffen – positive Bedeutung logischerweise. Wenn Du ein Produkt oder eine Dienstleistung schaffst, die die Welt positiv verändern, hat das einige nicht zu unterschätzende Vorteile. Wenn Deine Kunden davon überzeugt sind, dass Dein Produkt die Welt zum Guten wendet, werden sie es Dir aus den Händen reißen UND die Botschaft darüber verkünden. » weiterlesen

«Ideen gehören einem nie ganz alleine»:
9 Fragen an Caspar Coppetti
von On Running

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.

Caspar Coppetti (zvg)Was ist die Idee von On Running?

On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht – bei der Landung – und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh – sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.

Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat?  » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
Geld für connex.io, AXSionics ist insolvent, Award für Onlineshops

Unser News-Digest für diese Woche: connex.io erhält Investment, AXSionics muss seine Bilanz deponieren und die Schweizer KMUs erwarten ein ungutes Jahr.

Startup-News (Bild: istock)Geld für connex.io

Das Startup Zürcher Webstartup connex.io darf sich über eine Finanzierung in Höhe von rund 300’000 Franken freuen. Beteiligt haben sich sieben Business Angels, darunter Andreas Knöpfli und Nicolas Berg. Connex.io bietet einen Dienst zur Adressbuchverwaltung und -Synchronisierung an. » Schluss mit dem Adressbuchchaos

AXSionics gibt auf

Das Bieler Security-Startup hat Konkurs angemeldet. Erst im Dezember war der Authentisierungsspezialist von der österreichischen IT-Firma Agses übernommen worden. Die BZ meldet mit Berufung auf das «Bieler Tagblatt», dass die Beteiligungsgesellschaft des in Untersuchungshaft sitzenden Martin Gloor Investments an AXSionics vermittelt habe, von denen nur ein Teil beim Unternehmen angekommen sein soll.

» weiterlesen

AppAware:
Per App Apps entdecken

AppAware ist unter den Preisträgern von Venture 2012. Ein Blick auf das unkonventionelle B2B-Geschäftsmodell des Startups.

Der Use Case von AppAware war von Anfang an bestechend einfach: “Wir helfen Dir beim Entdecken von coolen Apps”. Sicher ein Grund für den guten Auftakt der Android-Applikation.

Übersicht zu liefern im wuchernden Dschungel – es leuchtet sofort ein, dass da eine Nachfrage besteht. Nicht nur aufgrund der inflationären Zunahme an Anbietern im Market. 600’000 Android-Apps gibt es bereits, täglich kommen 1’200 neue dazu.

AppAwares Service ist es, den Market nach Trends zu durchsuchen und dem Nutzer aufgrund seines Profils passende Apps zu empfehlen. Dabei lässt sich das Profil auch mit anderen Nutzern teilen. Dazu gibt es Empfehlung für bestimmte Rubriken wie zum Beispiel Produktivität oder Games.  » weiterlesen

Berlin, London, Zürich:
Was macht eine Stadt
zum Startup-Mekka?

Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.

Startup City (Bild: istockphoto)Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.

Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.

Keine Alternative zum Gründen » weiterlesen

«Durchhalten!»:
9 Fragen an Pascal König von Limmex

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Limmex.

Pascal KönigWas macht Limmex?

Limmex ist die weltweit erste Notruf-Uhr, mit der man überall auf Knopfdruck Hilfe anfordern kann. Dank eingebautem Lautsprecher und Mikrofon ist es möglich, direkt mit den angerufenen Personen zu sprechen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

In der Stadt Zürich werden fast täglich Menschen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie bleiben teilweise Stunden oder sogar Tage unentdeckt. Häufig handelt es sich um ältere Menschen, die alleine leben. Als wir vor einigen Jahren von dieser Tatsache erfuhren, gab uns das zu denken. Wir kannten uns mit Sicherheitstechnologien und Telemedizin gut aus. Also entschieden wir, Lösungsansätze für dieses Problem zu entwickeln.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen

Startup-Wochenrückblick:
venture kick, Finanzierungen, bguided

Unser News-Digest für diese Woche: Venture und venture kick, neue Finanzierungen, Mobicamp-Startups stehen fest.

Neue Finalisten bei venture kick

Die nächsten Finalisten bei venture kick stehen fest: Es sind drei Startups der ETH Lausanne.

Light Efficient SystemS hat neue, stromsparende LED-Displays im Visier, Immersive Vision Technologies hat eine Kameratechnologie am Start, die 360-Grad-Aufnahmen im HD-Format machen kann und das Cleantech-Startup BlueWatt Engineering will die Energieeffizienz von Kläranlagen verbessern. Sie erhalten alle 20’000 Franken Preisgeld. » venture kick Projekte überzeugen Jury

2,6 Millionen für Proteomedix  » weiterlesen

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