US-Trend “Mompreneur”:
Wenn Frauen Mütter werden, gründen sie zunehmend ihr eigenes Unternehmen

Wenn Frauen Nachwuchs bekommen, dann müssen sie sich oft zwischen Karriere und Kind entscheiden. Weil viele Unternehmen in der Schweiz noch immer relativ unflexibel sind, um beides zu vereinen, gründen viele Mütter ihr eigenes Startup. In den USA sind die so genannten “Mompreneurs” bereits im Vormarsch – aber auch in der Schweiz wagen immer mehr Frauen den Schritt in die Selbständigkeit, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Frauen sind in der Schweiz bei der Gründung von Startups noch immer in Unterzahl: Nur knapp 4000 Frauen wählen hierzulande den Weg in die Selbständigkeit. Das sind rund 25 Prozent der Jungunternehmer. In Deutschland ist die Zahl doppelt so hoch: Dort sind rund 40 Prozent der Gründer weiblich. Verschiedene Initiativen wie etwas Aspire wollen Frauen zur Selbständigkeit ermutigen (Startwerk berichtete). Diese Initiativen sprechen jedoch vorwiegend Frauen ohne Familien und mit einem grossen Wille, Karriere zu machen oder mit einem eigenen Startup erfolgreich zu sein, an. Inzwischen macht aber ein neuer Trend die Runde: Die Anzahl der so genannten “Mompreneurs” steigt auch in der Schweiz, nachdem diese Entwicklung in den USA bereits Fuss gefasst hat. » weiterlesen

In eigener Sache:
Danke an unsere Sponsoren!

ineigenersacheDie Blogs von Blogwerk sind eines der führenden Blog-Netzwerke im deutschsprachigen Raum. Möglich wird unsere Arbeit durch unsere Leserinnen und Leser sowie dank unserer Sponsoren.

Einmal pro Monat wollen wir Euch darum unsere Sponsoren näher vorstellen – Ihr findet in diesem Posting eine kurze Beschreibung der Unternehmen. Firmen, die sich und ihre Dienstleistungen und Produkte ebenfalls auf einem der Themenblogs präsentieren wollen, erhalten hier mehr Informationen.

Wir sagen auch in diesem Monat: Vielen Dank an alle, die uns lesen, mit uns diskutieren und uns unterstützen! » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Neuartiger Rucksack gewinnt Award, Nezasa landet Coup, Netflix in der Schweiz, The Perils of Man bestes Game

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

news

James Dyson Award ehrt Diplomarbeit über einen neuartigen Rucksack

David Freitag aus Schaffhausen hat mit seinem neuartigen Outdoor-Rucksack Caturix den James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Das technische Herzstück zeigt in seiner Diplomarbeit an der Hochschule der Künste ein innovatives Verschlusssystem. Mit der Technik kann man den Inhalt des Rucksacks jederzeit und einfach erreichen – das ist besonders geeignet für Bergsteiger beim Klettern. » weiterlesen

Sunbeat:
Schweizer Startup entwickelt UV-Strahlenmesser im Mini-Format

Ein Startup aus dem Kanton Zürich entwickelt einen smarten UV-Strahlenmesser, der an Kleidung angesteckt oder von Partnern in existierende Produkte integriert werden kann. Per App lässt sich so das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko verringern. Mein hoch geschätzter Kollege Martin Weigert von unserem Schwesternblog netzwertig.com hat eine Einschätzung über das Schweizer Startup geschrieben.

Wearable-Trend hin oder her – die meisten am Körper tragbaren Smart Devices lassen mich kalt. Im Gegensatz zu leidenschaftlichen Gadget-Anhängern, für die das Ausprobieren neuer Hardware ein kurzweiliges Hobby darstellt, fehlt mir das Interesse an Spielereien mit digitalen Gerätschaften als Selbstzweck. Entscheidendes Kriterium ist deshalb, inwieweit ein Wearable mich davon überzeugen kann, meine subjektive und tatsächliche Lebensqualität so signifikant zu erhöhen, dass sich die Anschaffung und der zusätzliche Aufwand (Akku, Pflege, ein weiteres Gerät auf das man aufpassen muss etc.) lohnt. Bislang ist das extrem selten der Fall – auch nicht bei der Apple Watch (wobei sich das ändern kann, wenn ich sie vor mir sehe).

Den ganzen Artikel über Sunbeat gibt es auf netzwertig.com. Einen weiteren Artikel über das Startup Bitsplitters, das Sunbeat erfunden hat, ist auf Startwerk erschienen.

TOP 100 Swiss Startups:
Das beste Startup der Schweiz ist InSphero

Das Medtech-Startup InSphero wurde gestern im Rahmen der “Top 100 Swiss Startups” in der Maag Hall auf den ersten Platz der TOP 100 Swiss Startups gewählt.

Die Schweiz ist ein Land der Startups: Das zeigte sich auch gestern Abend am Event „TOP 100 Swiss Startups“ in der Zürcher Maag Halle. Zum vierten Mal wählten rund 100 Brancheninsider die besten Jungunternehmen der Schweiz. Der erste Platz ging an das Zürcher Startup InSphero, welches die Entwicklung von neuen Medikamenten durch künstliche 3D-Organe beschleunigt. Bereits im Juli wurde InSphero am Startupbattle in Zürich zum Startup des Jahres gewählt (Startwerk berichtete).  Auf dem zweiten und dritten Platz folgten die beiden Lausanner Startups L.E.S.S. mit stromsparenden Licht jenseits von LEDs und ABIONIC mit dem ersten System für Allergieschnelltest in Arztpraxen. Startwerk hatte im Rahmen des “Venture”-Preises, den das Startup dieses Jahr gewann, über L.E.S.S. berichtet. Beide Jungunternehmen auf dem zweiten und dritten Platz stammen aus dem Umfeld der EPFL. Beide haben zudem auch schon bei venture kick gewonnen und nehmen am venturelab-Programm teil. » weiterlesen

Für Startups abseits von Metropolregionen:
Coworking-Spaces entstehen nun auch auf dem Lande

In den Metropolregionen der Schweiz gibt es bereits einige Coworking-Spaces, die höchste Dichte weist dabei Zürich auf. Nun scheint sich das Zeitgeist-Phänomen auch in ländlichen Regionen auszubreiten. Am 1. Januar eröffnet in Solothurn der Coworking Space Loreto in der ehemaligen gleichnamigen Schraubenfabrik

In Zürich, Bern, Basel oder Genf gibt es zumindest einen, wenn nicht sogar mehrere Coworking Spaces. Das „Gemeinsam-in-einem-Raum-Arbeiten“ hat zwar in der Schweiz noch nicht so richtig Fuss gefasst wie etwa in New York, London oder Berlin – kommt aber auch langsam auf. Und jetzt sogar auch kleineren Städten wie Solothurn. Dort soll am 1. Januar 2015 der Coworking-Space Loreto eröffnen. Wie auch andere Coworking Spaces wie etwa der Impact Hub in Zürich möchte Loreto Leute vernetzen, die sich für „ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ engagieren. » weiterlesen

GDI Handelstagung:
Gunter Dueck über das Neue und seine Feinde

Im Rahmen der 64. Handelstagung des GDI in Rüschlikon sprach der grossartige Mathematiker, Autor und ehemaliger IBM-CTO Deutschland Gunter Dueck vergangene Woche über Innovation und das Neue und seine Feinde. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund und zeigte schonungslos auf, woran Unternehmen scheitern.

Gunter Dueck, Autor und ehemaliger CTO von IBM Deutschland

Gunter Dueck, Autor und ehemaliger CTO von IBM Deutschland

Der deutsche Mathematiker und ehemaliger Innovationstreiber bei IBM Deutschland – Gunter Dueck -hielt an der Handelstagung des Gottlieb Duttweiler Instituts GDI am letzten Donnerstag einen Speech über das Neue und seine Feinde. Dabei teilte der bekannte deutsche Autor und Redner auch gerne aus – und zeigte die verschiedenen Stolpersteine auf dem Weg zur Innovation in Unternehmen auf. Vor rund 250 Vertretern aus dem Schweizer Handel und Retail-Geschäft gab Dueck  seine Visionen zur künftigen Welt preis und gab den Zuhörern klar zu verstehen, dass amerikanische Konzerne wie Google oder Amazon dem mitteleuropäischen Handel längst voraus sind. » weiterlesen

Internetgigant buhlt um Startups:
Google startet neues Cloud-Angebot für Startups

Auch Google buhlt aktiv um die Gunst von Startups: Nach Amazon und Microsoft lanciert der Internetgigant aus Kalifornien seine “Google Cloud Platform for Startups”, bei dem Jungunternehmen in einer Early-Stage im Fokus stehen. Diesen bietet Google eine Cloud-Leistung im Wert von 100 000 Dollar an, die ein Jahr lang zur Verfügung steht.

Zur “Google Cloud Platform for Startups”  gehören nach Angaben von Google Rechenleistung, Speicherplatz oder die hauseigene App-Plattform. Andere Internetbuden wie Microsoft oder Amazon haben solche Dienste bereits lanciert. Google will sich mit dem eigenen Angebot vor allem durch den Support absetzen. So soll etwa rund um die Uhr eine Leitung zum Google-Fachpersonal offen stehen, bei denen Fragen beantwortet werden sollen. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Neuer Auftritt der HSG, Berlin macht Strassenplanung mit Schweizer Startup, Uepaa! in UK

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

news

Neuer Auftritt des HSG Centre of Entrepreuneurship

Die HSG möchte sich im Bereich Startups und Entpreneurships stärker positionieren – den Anfang macht die Hochschule mit einem neuen Web-Auftritt. Auf der Seite kann man Success-Stories von Startups aus dem HSG-Umfeld lesen, aber auch zahlreiche Tipps und Tricks erfahren.  » weiterlesen

Schluss mit der mühsamen Administration:
Neue Business Software für Startups

Plötzlich ist die Präsentation für die Investoren weg oder ein wichtiges Kundenfeedback verloren? Das ist jedem Gründer schon passiert – deshalb soll ein neues und kostenloses Business Software Tool Abhilfe schaffen. Zusammen mit Unternehmen hat das IFJ den Business Navigator live gestellt

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Business Tool Navigator soll die ab und an mühsame Administration minimieren und dafür mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge wie Kundenbetreuung und Investorensuche fördern. Dabei bietet der Business Navigator komplette Funktionen für das Kundenmanagement (CRM), die Auftragsabwicklung (von der Offerte bis zur Rechnung), eine einfache Buchhaltung mit Kontenplan und Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung von ABACUS sowie einen Businessplangenerator, eine Dateiablage und ein Modul für das Aufgabenmanagement. Es stehen 30 MB Daten-Speicher zur Verfügung. Mit diesem Datenvolumen können rund 20 000 Kundendaten oder ebenso viele System-Rechnungen verwaltet werden. 

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit dem Entwickler der Software – André Brühlmann. Den kostenlosen Business Navigator kann ab sofort bestellt werden.
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