Startwerk-Wochenüberblick:
Neuartiger Rucksack gewinnt Award, Nezasa landet Coup, Netflix in der Schweiz, The Perils of Man bestes Game

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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James Dyson Award ehrt Diplomarbeit über einen neuartigen Rucksack

David Freitag aus Schaffhausen hat mit seinem neuartigen Outdoor-Rucksack Caturix den James Dyson Award in der Schweiz gewonnen. Das technische Herzstück zeigt in seiner Diplomarbeit an der Hochschule der Künste ein innovatives Verschlusssystem. Mit der Technik kann man den Inhalt des Rucksacks jederzeit und einfach erreichen – das ist besonders geeignet für Bergsteiger beim Klettern. » weiterlesen

Sunbeat:
Schweizer Startup entwickelt UV-Strahlenmesser im Mini-Format

Ein Startup aus dem Kanton Zürich entwickelt einen smarten UV-Strahlenmesser, der an Kleidung angesteckt oder von Partnern in existierende Produkte integriert werden kann. Per App lässt sich so das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko verringern. Mein hoch geschätzter Kollege Martin Weigert von unserem Schwesternblog netzwertig.com hat eine Einschätzung über das Schweizer Startup geschrieben.

Wearable-Trend hin oder her – die meisten am Körper tragbaren Smart Devices lassen mich kalt. Im Gegensatz zu leidenschaftlichen Gadget-Anhängern, für die das Ausprobieren neuer Hardware ein kurzweiliges Hobby darstellt, fehlt mir das Interesse an Spielereien mit digitalen Gerätschaften als Selbstzweck. Entscheidendes Kriterium ist deshalb, inwieweit ein Wearable mich davon überzeugen kann, meine subjektive und tatsächliche Lebensqualität so signifikant zu erhöhen, dass sich die Anschaffung und der zusätzliche Aufwand (Akku, Pflege, ein weiteres Gerät auf das man aufpassen muss etc.) lohnt. Bislang ist das extrem selten der Fall – auch nicht bei der Apple Watch (wobei sich das ändern kann, wenn ich sie vor mir sehe).

Den ganzen Artikel über Sunbeat gibt es auf netzwertig.com. Einen weiteren Artikel über das Startup Bitsplitters, das Sunbeat erfunden hat, ist auf Startwerk erschienen.

TOP 100 Swiss Startups:
Das beste Startup der Schweiz ist InSphero

Das Medtech-Startup InSphero wurde gestern im Rahmen der “Top 100 Swiss Startups” in der Maag Hall auf den ersten Platz der TOP 100 Swiss Startups gewählt.

Die Schweiz ist ein Land der Startups: Das zeigte sich auch gestern Abend am Event „TOP 100 Swiss Startups“ in der Zürcher Maag Halle. Zum vierten Mal wählten rund 100 Brancheninsider die besten Jungunternehmen der Schweiz. Der erste Platz ging an das Zürcher Startup InSphero, welches die Entwicklung von neuen Medikamenten durch künstliche 3D-Organe beschleunigt. Bereits im Juli wurde InSphero am Startupbattle in Zürich zum Startup des Jahres gewählt (Startwerk berichtete).  Auf dem zweiten und dritten Platz folgten die beiden Lausanner Startups L.E.S.S. mit stromsparenden Licht jenseits von LEDs und ABIONIC mit dem ersten System für Allergieschnelltest in Arztpraxen. Startwerk hatte im Rahmen des “Venture”-Preises, den das Startup dieses Jahr gewann, über L.E.S.S. berichtet. Beide Jungunternehmen auf dem zweiten und dritten Platz stammen aus dem Umfeld der EPFL. Beide haben zudem auch schon bei venture kick gewonnen und nehmen am venturelab-Programm teil. » weiterlesen

Für Startups abseits von Metropolregionen:
Coworking-Spaces entstehen nun auch auf dem Lande

In den Metropolregionen der Schweiz gibt es bereits einige Coworking-Spaces, die höchste Dichte weist dabei Zürich auf. Nun scheint sich das Zeitgeist-Phänomen auch in ländlichen Regionen auszubreiten. Am 1. Januar eröffnet in Solothurn der Coworking Space Loreto in der ehemaligen gleichnamigen Schraubenfabrik

In Zürich, Bern, Basel oder Genf gibt es zumindest einen, wenn nicht sogar mehrere Coworking Spaces. Das „Gemeinsam-in-einem-Raum-Arbeiten“ hat zwar in der Schweiz noch nicht so richtig Fuss gefasst wie etwa in New York, London oder Berlin – kommt aber auch langsam auf. Und jetzt sogar auch kleineren Städten wie Solothurn. Dort soll am 1. Januar 2015 der Coworking-Space Loreto eröffnen. Wie auch andere Coworking Spaces wie etwa der Impact Hub in Zürich möchte Loreto Leute vernetzen, die sich für „ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ engagieren. » weiterlesen

GDI Handelstagung:
Gunter Dueck über das Neue und seine Feinde

Im Rahmen der 64. Handelstagung des GDI in Rüschlikon sprach der grossartige Mathematiker, Autor und ehemaliger IBM-CTO Deutschland Gunter Dueck vergangene Woche über Innovation und das Neue und seine Feinde. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund und zeigte schonungslos auf, woran Unternehmen scheitern.

Gunter Dueck, Autor und ehemaliger CTO von IBM Deutschland

Gunter Dueck, Autor und ehemaliger CTO von IBM Deutschland

Der deutsche Mathematiker und ehemaliger Innovationstreiber bei IBM Deutschland – Gunter Dueck -hielt an der Handelstagung des Gottlieb Duttweiler Instituts GDI am letzten Donnerstag einen Speech über das Neue und seine Feinde. Dabei teilte der bekannte deutsche Autor und Redner auch gerne aus – und zeigte die verschiedenen Stolpersteine auf dem Weg zur Innovation in Unternehmen auf. Vor rund 250 Vertretern aus dem Schweizer Handel und Retail-Geschäft gab Dueck  seine Visionen zur künftigen Welt preis und gab den Zuhörern klar zu verstehen, dass amerikanische Konzerne wie Google oder Amazon dem mitteleuropäischen Handel längst voraus sind. » weiterlesen

Internetgigant buhlt um Startups:
Google startet neues Cloud-Angebot für Startups

Auch Google buhlt aktiv um die Gunst von Startups: Nach Amazon und Microsoft lanciert der Internetgigant aus Kalifornien seine “Google Cloud Platform for Startups”, bei dem Jungunternehmen in einer Early-Stage im Fokus stehen. Diesen bietet Google eine Cloud-Leistung im Wert von 100 000 Dollar an, die ein Jahr lang zur Verfügung steht.

Zur “Google Cloud Platform for Startups”  gehören nach Angaben von Google Rechenleistung, Speicherplatz oder die hauseigene App-Plattform. Andere Internetbuden wie Microsoft oder Amazon haben solche Dienste bereits lanciert. Google will sich mit dem eigenen Angebot vor allem durch den Support absetzen. So soll etwa rund um die Uhr eine Leitung zum Google-Fachpersonal offen stehen, bei denen Fragen beantwortet werden sollen. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Neuer Auftritt der HSG, Berlin macht Strassenplanung mit Schweizer Startup, Uepaa! in UK

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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Neuer Auftritt des HSG Centre of Entrepreuneurship

Die HSG möchte sich im Bereich Startups und Entpreneurships stärker positionieren – den Anfang macht die Hochschule mit einem neuen Web-Auftritt. Auf der Seite kann man Success-Stories von Startups aus dem HSG-Umfeld lesen, aber auch zahlreiche Tipps und Tricks erfahren.  » weiterlesen

Schluss mit der mühsamen Administration:
Neue Business Software für Startups

Plötzlich ist die Präsentation für die Investoren weg oder ein wichtiges Kundenfeedback verloren? Das ist jedem Gründer schon passiert – deshalb soll ein neues und kostenloses Business Software Tool Abhilfe schaffen. Zusammen mit Unternehmen hat das IFJ den Business Navigator live gestellt

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Business Tool Navigator soll die ab und an mühsame Administration minimieren und dafür mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge wie Kundenbetreuung und Investorensuche fördern. Dabei bietet der Business Navigator komplette Funktionen für das Kundenmanagement (CRM), die Auftragsabwicklung (von der Offerte bis zur Rechnung), eine einfache Buchhaltung mit Kontenplan und Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung von ABACUS sowie einen Businessplangenerator, eine Dateiablage und ein Modul für das Aufgabenmanagement. Es stehen 30 MB Daten-Speicher zur Verfügung. Mit diesem Datenvolumen können rund 20 000 Kundendaten oder ebenso viele System-Rechnungen verwaltet werden. 

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit dem Entwickler der Software – André Brühlmann. Den kostenlosen Business Navigator kann ab sofort bestellt werden.

25 Jahre IFJ:
Informatiklösung von Lapala gewinnt erste Firmengründung

Das Institut für Jungunternehmen IFJ verschenkt im Rahmen ihres Jubiläums fünf Firmengründungen. Als erstes Startup hat die Lapala GmbH aus Bad Ragaz gewonnen. Die drei Gründer bieten eine webbasierte Informatiklösung für KMU´s an.

Das Institut für Jungunternehmen IFJ feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Und weil sich beim IFJ alles um Jungunternehmen dreht, belohnt Beat Schillig und sein Team junge Unternehmen mit einer Firmengründung.

Wer zwischen dem 1. Juni und 7. Dezember 2014 seine Einzelfirma, GmbH oder AG übers IFJ gründet, nimmt automatisch an der Jubiläumsverlosung teil. Insgesamt fünf Gründungen vergibt das IFJ – nun wurde das erste bekannt: Die Lapala GmbH aus Bad Ragaz bietet webbasierte Informatiklösungen für KMU´s an. Dabei kommen klassische Tools wie die Erweiterung von Websites, mobile Lösungen für firmeninterne Prozesse, aber auch Beratung beim Kauf von Software zum Zuge. » weiterlesen

Ludicious:
In zehn Tagen startet das erste Gamefestival Europas in Zürich

Das erste Gamefestival von Europa – Ludicious – findet in zehn Tagen in Zürich statt. Das Festival auf dem Kasernenareal möchte Newcomer in den Mittelpunkt stellen, Preise verleihen, neue Spiele präsentieren aber auch helfen, dass Gründer mit Gaming künftig Geld verdienen und Investoren anziehen können.

Gaming wird in der Schweiz ein zunehmend wichtiges Geschäftsfeld  der Kreativindustrie: Wie Startwerk vor rund einem halben Jahr berichtete, haben Serious Games Einzug in die Geschäftsleitung von Grosskonzernen und gestandenen Unternehmen gefunden und werden dort vermehrt als Marketingtool eingesetzt. Damals erklärte Matthias vom Internet-Startup Gbanga, dass sich mittlerweile einige Agenturen in der Schweiz mit der Entwicklung von Spielen beschäftigen und mit Games internationale Erfolge feiern. Er selbst arbeite zudem für Versicherungen und Banken an neuen Gaming-Konzepten.

Mit Ludicious, dem ersten Gamfestival in Europa, erhält die Szene nun einen eigenen Event in Zürich. Unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Stadt Zürich möchte das Festival den Nachwuchs fördern und Zürich als Standort für Game Designer etablieren. Die Plattform solle helfen, Talente in Europa anzulocken und das Netzwerk international zu festigen. » weiterlesen

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