Startup-Wochenüberblick:
Jede Menge Beta, PhytoArk eröffnet, Startupchancen in Indien

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Jede Menge Beta

Gleich zwei Startups gingen diese Woche in die Betaphase. Das Nachhaltigkeits-Startup eaternity sucht Tester, die den frisch entwickelten CO2-Rechner ausprobieren. Das Projekt möchte klimafreundliches Essen popularisieren; also Essen, dessen Herstellung möglichst wenig Treibhausgase produziert. Gleichzeitig macht auch yutongo erste Schritte an die Öffentlichkeit. Die Plattform für Ideencrowdsourcing will für die Betaphase erste Firmen und Innovatoren an Bord holen.

Lausanne prämiert Startups mit total 100’000 Franken

Der Westschweizer Kanton hat fünf lokale Unternehmen mit Innovationspreisen zwischen 10’000 und 50’000 Franken bedacht. Unter den Gewinnern sind die Techstartups Domosafety, Swissto12 und Tinynode. » Les Trophées PERL dévoilent les lauréats 2013

Swisscom schnappt sich App  » weiterlesen

«Ich liebe die Herausforderung»:
9 Fragen an Eva Kohli von Luva

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin eines Mode- und E-Commerce-Startups.

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Erfindet die Kapuze neu: Eva Kohli

Luva bedeutet Kapuze auf Schwedisch und ist ein Design-Label für Kapuzen als Accessoires.

Wie kam das Ganze ins Rollen?

Die Idee entstand aus einem Eigenbedarf. Selber trage ich gerne Kapuzen, jedoch wirkt mir der Kapuzenpulli zu jugendlich. So entwickelte ich die Kapuze mit Bolero, die auch in einen Schal umgewandelt werden kann. Nachdem ich für Freunde nähte und nach und nach neue Modelle entstanden, zum Beispiel Kapuzen mit Krawatte oder Hosenträgern, habe ich die Produkte im Herbst vor zwei Jahren auf den Markt gebracht.

Mode selbst zu vermarkten, statt einen grossen Vertriebspartner zu haben, scheint mir schwierig. Geht das für dich auf?  » weiterlesen

TestingTime:
Recrutingdienst für Online-Nutzertests

Build, measure, learn.. test? Das Webstartup TestingTime positioniert sich als Dienstleister für Benutzertests.

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Nicht erst seit Lean Startup ist es zum Mantra geworden; «stell den Nutzer ins Zentrum» ist mittlerweile der wohl wichtigste Glaubenssatz für Startupgründer. Bei vielen bleibe er aber ein Lippenbekenntnis, meint Reto Lämmler. «Wenn es an die Umsetzung geht, macht man immer Abstriche.» Denn für benutzerzentriertes Entwickeln brauche es Tests – und die kämen aufgrund ihres Aufwands meist zu kurz.

Das im Hinterkopf hat Lämmler ein Startup lanciert, welches sich hier als Dienstleister positioniert. Es ist sein drittes eigenes Unternehmen. Der Ex-Doodler und Xcellery-Gründer hatte zuletzt vor einem Jahr zusammen mit André Huber die App RememberTheName lanciert. Diese hilft beim Networking, indem sie Nutzer ihr Namensgedächtnis trainieren und Kontakte aus sozialen Netzwerken auswendig lernen lässt. Eine Windows Phone App ist zur Zeit als private Beta verfügbar.

Die erste Herausforderung bei Benutzertests ist, dass zunächst einmal passende Leute gefunden werden müssen, die App oder Website ausprobieren. Darauf baut der Service von TestingTime: Das Startup organisiert Testnutzer. Der Auftraggeber bestimmt Kriterien und gewünschte Termine, TestingTime liefert die Tester. Bislang handelt es sich um moderierte Remote-Tests, die online stattfinden. Dabei sind Tester und Auftraggeber via Sprachchat in Kontakt. Die Gründer wollen nun herausfinden, ob auch Tests vor Ort ein Kundenbedürfnis sind.  » weiterlesen

Deal:
Swisscom kauft Tweasy

Swisscom holt sich das Westschweizer Startup Tweasy und will damit sein Angebot im Online-Marketing verstärken.

tweasyDer Telko hat für eine unbekannte Summe das Neuenburger Startup Tweasy gekauft. Bereit zuvor war Swisscom als Reseller aufgetreten und vertrieb die Tweasy-Applikation seit vergangenem Jahr über seinen Marktplatz für KMU-Dienste.

Das Startup von José de Bastos hat seine App im November 2012 auf den Markt gebracht. Die Idee: E-Marketing für KMU. Nutzer sollen damit Nachrichten lokaler Unternehmen abonnieren, diese können ihre Kunden per Push-Funktion mit Angeboten versorgen und Umfragen oder Wettbewerbe anzeigen (Erklärvideo).  » weiterlesen

Yield Pop:
Bauern online bringen

Internet und Landwirtschaft – so richtig will das nicht zusammenpassen. Zumindest bis anhin. Denn ändern will dies ein Zürcher Jungunternehmen.

von Tobias Gillen

yield_pop«Making farming easier» hat sich das Startup Yield Pop auf die Fahnen geschrieben, mit dem Ziel, die Landwirtschaft besser zu vernetzen. «Wir haben immer wieder von Farmern gehört, dass mehr Technologie nur ein Teil der Lösung für den Ausbau der Landwirtschaft ist», sagt Matthew Perkins, einer der drei Gründer. «Bauern brauchen vielmehr bessere Informationen, wie sie die Technologien und Standards einsetzen können, die bereits da sind.»  » weiterlesen

Werbung Das Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co.

LogoSignifikanz von Social Media für Start-Ups: Mehr und mehr Unternehmen investieren sowohl Zeit als auch Geld in ihren Online Auftritt. Dazu zählen zu einem großen Teil auch soziale Medien. In diesem Bereich sind auch sehr viele Start-Ups erfolgreich aktiv.

Social Media ist ein Sammelbegriff für Blogs, Foren, Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) Content-Sharing Portale (Youtube, Soundcloud, Vimeo) und jede andere Seite, auf der mehrere Nutzer als Community Informationen oder mediale Inhalte erstellen und austauschen. » weiterlesen

«Da bin ich ganz der Punk»:
9 Fragen an Ferdinand Felder
von Phocone

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Startups, das mit Lasern auf Gaswolken schiesst.

Ferdinand

Ferdinand Felder

Ferdinand, was ist die Idee hinter Phocone?
Phocone entwickelt und produziert neuartige Lasermodule. Diese erlauben die schnelle und präzise Messung von Gaskonzentrationen, insbesondere von brennbaren und toxischen Gasen.

Welche Anwendungen seht ihr für eure Technologie?

Unsere Hauptabnehmer sind im Bereich Öl-/Gas und der petrochemischen Industrie zu finden. Dies beinhaltet zum einen die Sicherheit bezüglich Lecks während der Förderung, dem Weitertransport, und bei ganz alltäglichen Produkten wie Haarspray. Andererseits ist die Qualitätssicherung während der Raffination zu Folgeprodukten wie zum Beispiel Plastik von grosser Bedeutung.

Da geht es meist um grosse, international tätige Firmen. Wie kommt man an so einen Konzern heran, um seine Technologie vorzuführen?  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Colab gestartet, VC-Bilanz 2012, Besuch im Silicon Valley

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Zu wenig «think big»

Die Investoren- und Financiervereinigung SECA hat ihr Jahrbuch für 2013 veröffentlicht. Mit dabei: eine Analyse der Schweizer Markts für Wagniskapital. 300 Millionen Franken VC-Gelder gingen 2012 an Schweizer Jungunternehmen. Bei den Branchen lag «Medical Devices» an der Spitze (38 Prozent), gefolgt von der ICT, die stark zulegte (35 Prozent). Grund dafür waren vor allem die drei grosse Investments in Housetrip, Bravofly und Typesafe. Cleantech dagegen sei schwach vertreten. Die Autoren machen auch ein Kulturproblem aus: «Die Think-Big-Mentalität hat sich noch zu wenig durchgesetzt.»

Rettungsapp sucht Betatester  » weiterlesen

Alarmsignale bei Startups:
13 Warnzeichen für drohenden Misserfolg

Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

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Alarmzeichen

In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.

Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.

Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten:  » weiterlesen

Allgemeine Geschäftsbedingungen:
Was Startups bei AGB
beachten sollten

Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger

«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»

Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.

AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.

Nicht notwendig, aber vorteilhaft  » weiterlesen

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