9 Fragen an Peter Kauf von PrognosiX

PrognosiX hat bei Venture Kick die erste Stage erfolgreich gemeistert. Das Startup entwickelt eine neue Art von Absatzprognosen für den Handel. Mit ausgereiften Algorithmen kann die Technologie Informationen liefern, wie viel Stück eines Artikels ein Lebensmittelhändler bestellen soll, erklärt Gründer Peter Kauf im Interview mit Startwerk.

ProngosiX AG entwickelt zusammen mit dem IAS Institut für Angewandte Simulation der ZHAW eine neuartige Business Intelligence Lösung für Absatzprognosen im Lebensmittel­handel. Durch eine nachhaltige, signifikante Verbesserung von Absatzprognosen sollen Planungsprozesse optimiert werden. Lebensmittelhändler können dadurch Lebensmittelabfälle reduzieren, die Verfüg­bar­keit der nachgefragten Produktpalette steigern (weniger Stock-Out), Produktionsprozesse planbarer machen, Lagerkosten reduzieren, Transportlogistik optimieren und Kundenbindungen nachhaltig festigen.

Peter Kauf, gratuliere zur Teilnahme an Venture Kick. Wie viel bedeutet dir die Teilnahme an diesem Wettbewerb?
Es hat mich sehr gefreut, weil es eine Bestätigung für mich als Unternehmer ist und ich mich durch Venture Kick nun in einem spannenden Netzwerk befinde. Dieser unternehmerische Geist ist wichtig für mich, da ich von Hause aus eigentlich Wissenschaftler bin. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Supertext geht nach Deutschland, Translation-Probst arbeitet mit Swisscom Vidia

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

news

Supertext expandiert nach Deutschland

Ausgerechnet an der Dudenstrasse in Berlin hat das Schweizer Sprachdienst-Startup Supertext eine Filiale eröffnet und will nun von der Hauptstadt aus den deutschen Markt beackern. Der Sprachspezialist aus Zürich wächst jedes Jahr und möchte nun nach einer guten Marktdurchdringung in der Schweiz auch in Deutschland Kunden gewinnen.  » weiterlesen

Zusammenarbeit:
Die Bekanntgabe von Kooperationen zwischen Startups und Grosskonzernen in der Schweiz häufen sich

Dass sich ein Startup und ein Unternehmen in der Schweiz zusammenschliessen ist nichts Neues. Dennoch gab es in den vergangenen Wochen mehr Meldungen über Kooperationen zwischen Startups und Grosskonzernen oder Unternehmen in der Schweiz – zumindest subjektiv betrachtet. Die Unternehmen holen sich das Know-how von Startups, übernehmen deren Technologie oder spannen für temporäre Projekte zusammen. Ein Überblick.

Schweizer Startups und gestandene Unternehmen nähern sich in der Schweiz zunehmend an – und vermelden immer mehr Kooperationen in verschiedenen Märkten. Erst heute wurde bekannt, dass die Crowdfunding-Plattform wemakeit und die Swisscom zusammenspannen. Auf der Basis der von wemakeit entwickelten Software baut Swisscom eine Crowdfunding Plattform auf. Der Telekomkonzern bietet ihren Unternehmenskunden damit eine Software-as-a-Service (Saas) an. Durch ein cloudbasiertes Angebot können Unternehmen einen eigenen Crowdfunding-Marktplatz mit ihrem Label eröffnen. Die Swisscom liefert die Infrastruktur und Software dazu, tritt aber nicht als Marktplatzbetreiber auf. » weiterlesen

DACH-Raum erlebt kleine Bitcoin-Gründungswelle

Im deutschsprachigen Raum entstehen immer mehr Startups, die sich virtuellen Währungen widmen. Nach Bitbond und Coinbau folgt nun Yacuna, eine europäische Börse für Bitcoin und andere virtuelle Währungen. Wie wirkt sich die Kryptowährung auf die Schweizer Startup-Szene in Zukunft aus?

Kryptowährungen wie Bitcoin sind schon seit einigen Jahren ein Branchenthema. Entsprechend viele Startups wurden in dem Segment gegründet. Aus dem deutschsprachigen Raum allerdings gab es bisher sehr wenige Beiträge. Doch jetzt ändert sich dies. Kürzlich ging in Berlin die Bitcoin-Kreditplattform Bitbond an den Start und konnte auch gleich eine kleine Kapitalspritze einsacken. In Dresden entsteht mit Coinbau unterdessen ein Chip-Spezialist, der sich ganz dem Thema Bitcoin-Mining verschreibt. Und in Zürich erblickt in dieser Woche offiziell Yacuna, ein von zwei deutschen Firmen gegründeter internationaler Handelsplatz für digitale Währungen, das Licht der Welt. » weiterlesen

Neuer Trend:
Mila bietet technischen Support nun auch für Vodafone in Deutschland an

Mila leistet bereits technischen Support mit Privaten für die Swisscom. Heute wurde bekannt, dass der international agierende Mobilfunkanbieter Vodafone aus Deutschland dazu kommt. Das Modell von Mila verfolgt einen spannenden Ansatz, weil es Private zu “Mitarbeitern” von Grossunternehmen macht. Ob noch weitere Unternehmen, allenfalls aus anderen Branchen diese Dienstleistung beanspruchen, wird sich zeigen.

Beim Serviceportal Mila erbringen Private Dienstleistungen an Private. Ein Prinzip ist dabei die Nachbarschaftshilfe. Vor  rund einem halben Jahr hat das erfolgreiche Startup aus der Schweiz eine Kooperation mit der Swisscom bekannt gegeben. Unter “Swisscom Friends” leisten Privatkunden an anderen Swisscom-Kunden technischen Support und können sich dabei etwas dazuverdienen. Swisscom hat damit seine – intern teuren Servicetechniker – ausgelagert. » weiterlesen

ImagineCargo gewinnt bei Climate-KIC-Wettbewerb

Zuerst bei venture kick, jetzt bei Climate-KIC: Die Idee des umweltfreundlichen Paketlieferservices ImagineCargo scheint auf Interesse zu stossen. Das Startup hat beim Climate-KIC-Wettbewerb 24 000 Franken gewonnen.

Nick Blake sowie sein Co-Gründer Benjamin Duh von ImagineCargo haben eine klare Vision: Sie möchten Pakete und sonstige Sendungen CO2-arm transportieren – und zwar in der gleichen Zeit wie die grossen Player DHL oder FedEx. Dabei möchten sie ein neuartiges Netzwerk aus Lieferdiensten per Velo und Bahn schaffen und diese miteinander verzahnen. Das Velo soll die negative Öko-Bilanz unserer Gesellschaft wettmachen und Pakete anstatt mit Lastwagen und Flugzeug ausliefern. Erste Versuche hat Blake und sein Team bereits unternommen. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Neue Grafik-Plattform als Crowdsourcing

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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Graphical ID – Plattform für Grafik

Kunden mit grafischen Aufträgen und Grafiker zusammenbringen – das ist das Ziel des jungen
Zürcher Startups Graphical ID. Dabei setzten sie auf das Crowdsourcing-Prinzip: Die Auftraggeber schreiben einen Wettbewerb mit ihren Wünschen aus, zum Bespiel für ein Logo, ein Flyer oder die gesamte Corporate
Identity, und die auf der Plattform registrierten Grafiker können Vorschläge dafür einbringen.

Hier werfen wir jede Woche die Zeitmaschine an: Was war die wichtigste Meldung vor einem Jahr?
Die Meldung der Woche vor 12 Monaten:

Brückenschlag zwischen zwei Geld-Welten
Mobino

25 Jahre IFJ:
Jubiläumsfeier mit 300 geladenen Gästen in Zürich

Das IFJ feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum: Zusammen mit zahlreichen Jungunternehmer, Investoren und Vertreter der Wirtschaft hat Beat Schilling und seine Mitarbeiter vom Institut für Jungunternehmen gestern im “Tribhuus” gefeiert.

Seit 1989 dreht sich beim IFJ alles um den Traum der eigenen Firma. Daraus sind Tausende erfolgreicher Jungunternehmen entstanden, die der Schweizer Wirtschaft zahlreiche Jobs beschert haben. Diese Tätigkeit wurde gestern gebührend im Restaurant Tribhuus in Zürich gefeiert. Rund 300 Persönlichkeiten aus der Startup-Szene sowie Investoren und Wirtschaftsführer versammelten sich zu einem geselligen Abend, der vor allem das Networking fördern sollte. » weiterlesen

Impact Hub Zürich sucht Ideen für einen nachhaltigen Lebensstil

Impact Hub Zürich und Novartis suchen nach den innovativsten Ideen für einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil. Der Fellowship sucht nach Antworten bei der Herausforderung im Zusammenhang mit einer alternden Bevölkerung.

Die Industriegesellschaften alter schnell, weil die Generation er Babyboomer immer älter wird. Innerhalb der nächsten Jahre wird die Zahl der Menschen über 60 Jahre in der Schweiz stark ansteigen. Dieser demografische Wandel wird die Schweiz verändern und bringt Herausforderungen in Bezug auf Arbeitskräfte und Vorsorge. Um diesen komplexen Herausforderungen zu begegnen, sind innovative Ideen gefragt. » weiterlesen

Aspire setzt sich für Schweizer Unternehmerinnen ein und startet Programm

Der Verein Aspire sucht zehn Unternehmerinnen, die in einem speziell entwickelten Programm ihre Ideen für ein eigenes Unternehmen skalierbar machen. Auch sonst hat der Verein, der Frauen zu mehr Unternehmertum begeistern soll, einiges vor.

Mit einem neuen Mentoring-Programm möchte der Verein Aspire zehn Unternehmerinnen in einem Programm, das ab Oktober 2014 laufen soll, zu ihrem eigenen Startup begeistern. Wie Mitgründerin Melanie Kovacs bereits im Startwerk-Interview erklärt hat, möchte der Verein Aspire damit die Talente und die Motivation zum Unternehmertum bei Frauen stärken. Der Verein bestehe aus einem intensiven Austausch unter Jungunternehmerinnen und bereits gestandenen Unternehmerinnen, die ihre Erfolgsgeschichte weitergeben, so Kovacs. » weiterlesen

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