Marketing-Grundkurs I/II:
Markenaufbau für Jungunternehmen

Unser Gastautor vermittelt die wichtigsten Marketing-Basics und Tipps zu Namensfindung und Logogestaltung.

von Thomas Kupferschmied, Marketing-Spezialist

Thomas Kupferschmied

Thomas Kupferschmied

Viele Startups sind sich nicht bewusst, dass sie bei der Gründung eine Marke aufbauen. Genauso haben grosse Unternehmen als kleine Marken angefangen. Der Aufbau der Marke sollte kreativ, effektiv und konsequent sein. Doch wie erreicht man das?

Mit der Marke, die das Unternehmen repräsentiert, gehen Sie auf die Zielgruppe zu. Mit dem Logo (Markenzeichen) versuchen wir dem Betrachter eine Schublade im Kopf und im Herzen zu schaffen, in die er die Informationen über Ihr Unternehmen ablegen kann. Wann immer das Logo in Erscheinung tritt, werden die nötigen Informationen aus der Schublade (dem Unterbewusstsein) abgerufen.

Eine Marke muss belohnen » weiterlesen

Grüne Technologien:
Zentraler Cleantech Business Incubator gefordert

Eine neue Studie plädiert für mehr Startup-Förderung im Cleantech-Sektor – bevor die Schweiz im internationalen Wettbewerb weiter an Boden verliere.

Gute Noten für Innovation und Technologie, schlechte für Umsetzung und Kommerzialisierung, so lautet die Diagnose in Kurzform.

Insbesondere verglichen mit der ausländischen Cleantech-Industrie sieht laut einem neuen Paper die Bilanz durchwachsen aus. Die Studie befasst sich anhand von Fallstudien und Infrastrukturanalysen mit der Attraktivität der Gründens von Cleantech-Unternehmen hierzulande. Das Verdikt des über 80-seitigen Berichts ist eindeutig: Ein Aufholen der Schweiz gegenüber dem Ausland ist nicht gratis.

Der Katalog an Empfehlungen und Lücken bei der Umsetzung von mehr Förderung umfasst 17 einzelne Punkte. Hier die wichtigsten: » weiterlesen

Lessons learned im Aufbau eines Webshops:
Keine Investitionen als Selbstzweck

Das Team von flaschenpost.ch denkt heute kritisch über seine erste grosse Investitionsentscheidung – ein Rückblick auf das Gelernte.

von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch

Startup-Tagebuch von Dominic Blaesi

Startup-Tagebuch von Dominic Blaesi

Nachdem Renzo und ich (wie im letzten Startup-Diary erzählt) 2008 100% bei Flaschenpost einstiegen, war für uns klar, dass wir unsere Marktleistung noch einmal deutlich verbessern wollen. Dabei waren wir angetrieben von der Überzeugung, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen werden, wenn wir nur über das „perfekte Angebot“ verfügen. Unter Angebot verstanden wir damals vor allem unseren Webshop. (Diese Sichtweise stellte sich natürlich als viel zu eng heraus – doch darüber mehr in einem späteren Beitrag.)

Feature-Overload? » weiterlesen

CampusFashion:
Fashion-Shop von Studenten für Studenten

Campusfashion will mit dem Claim “Markenkleidung zu Studipreisen” eine Nische im Onlineshopping besetzen.

Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig? Vor dieser Frage steht auch fast jeder Student des Öfteren. Viele möchten aber trotzdem nicht auf teure Markenkleidung verzichten.

Zunutze macht sich dies CampusFashion, das Startup will sich mittels Direktimporten, Verzicht auf Ladenlokale und knapper Kalkulation als günstige Alternative zu bestehenden Shoppingmöglichkeiten etablieren – Zielgruppe: Studenten.

Das Team, sieben Studis von verschiedenen Schweizer Universitäten, bietet unter anderem Marken wie Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger im Shop an. Von der zahlreichen Konkurrenz im World Wide Web will sich Campusfashion durch sein Sonderangebot für Hochschulangehörige abgrenzen. » weiterlesen

Joiz:
Schweizer Startup will das
Fernsehen neu erfinden

Mit Joiz will ein Schweizer TV-Sender am 28. März 2011 crossmedial auf Sendung gehen. Joiz will Internet und TV verschmelzen und so junge Zuschauergenerationen anlocken.

von Pascal Howald, Developer und Geolocation-Experte bei unserem Verlag Blogwerk AG

Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen.

Interaktion und Swissness
Interaktive Kanäle sollen den Zuschauern in Echtzeit ermöglichen, das Programm mitzubestimmen. Anvisiert wird ein Publikum zwischen 15 und 29 Jahren, dass sich, so Joiz’ Rechnung, durch ein deutlich anderes Mediennutzungsverhalten auszeichne. Das Programm wird ausschliesslich in dem Studio in Zürich produziert und soll sich durch eine ausgeprägte Swissness von der Konkurrenz wie Viva oder MTV abheben. » weiterlesen

Schweizer Startup-News:
Finanzierungsrunden, Wettbewerbe, Crowdfunding, ETH-Spinoffs

Unser News-Digest für diese Woche: Unter anderem zu neuem Revisionsrecht, Finanzierung für Credentis, Preisen für Hochschul-Spinoffs und neuen Schweizer Startups.

Startup-News

Startup-News

Neu gekürte Venture Kicker
Kandou (energiesparende Mobilfunktechnik) und Winterthur Instruments (Messtechnologie) sind die Sieger der aktuellen, zweiten Runde bei Venture Kick und erhalten je 20’000 Franken.

Homerun für ETH-Spinoffs
Mirasense und DyBuster gewinnen bei den europäischen ACES-Awards in den Kategorien “Fast Start” und “ICT”. 150 Jungunternehmen hatten sich um sechs mögliche Auszeichnungen beworben.

Investoren beissen an bei Zahnmedizin-Startup » weiterlesen

Investoren-Szene:
Liste Schweizer Business Angels

Gründen nur mit Eigenkapital ist nicht immer eine Option, wenn es um ambitiöse Pläne geht. Bei der Suche nach passender Finanzierung hilft unsere Liste.

Schweizer Angel Netzwerke

Schweizer Angel Netzwerke

Wir werfen in einem ersten Schritt vor allem ein Blick auf Business Angels und ihre Netzwerke. Angels investieren in der Regel in einem früheren Stadium in Unternehmen und mit geringeren Summen als Venture-Kapital-Gesellschaften, die vor allem bereits lancierten Firmen Wachstumsfinanzierung zu Verfügung stellen.

Aus diesem Grund konzentrieren wir uns hier auf die Angels – wer zu einem späteren Zeitpunkt nach VC-Beteiligung sucht, hat dann mit Sicherheit schon die dazu nötigen Kontakte.

Wichtig: Die einzelnen Institutionen funktionieren nicht unabhängig voneinander. Viele aktive Angels sind Mitglied von mehr als einer Vereinigung und über verschiedene Plattformen auffindbar. Das bedeutet auch, das sich besondere gute (oder schlechte) Pitches herumsprechen können – eine Sache, die es zu bedenken gilt bei der Suche nach Finanzierung.

A3 Angels Investor Group
Die Mitglieder sind Alumni der ETH-Lausanne, die sich für Frühphaseninvestments in Technologiestartups interessieren, vor allem auf die Romandie fokussiert. Sitz in Lausanne. » weiterlesen

Bootstrapping-Serie:
Es geht auch mit wenig Startkapital

Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.

von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch

Startup-Diary von Gaby Stäheli

Startup-Diary von Gaby Stäheli

Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.

Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:

Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.

Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.

Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen.  » weiterlesen

Ein Tag mit Gleichgesinnten:
StartupCamp Switzerland 2011

Gründer reden mit Gründern – so einfach ist das Konzept des StartupCamps. Dazu gibt es Workshops, Networking und nicht zuletzt Wir-Gefühl.

StartupCamp Switzerland

An der Basler FHNW findet am 19. Februar das Schweizer StartupCamp eine Fortsetzung. Barcamp-typisch heisst das wie üblich kein festes Programm, sondern Sessions, die nach und Interesse durchgeführt werden. Interessierte Speaker können ihr Thema kurz vorstellen und erhalten einen 45-minütigen Slot, für den sich die Hörer eintragen können. Dann werden immer mehrere Sessions parallel durchgeführt.

Wir sind dieses Jahr wiederum dabei und sehr gespannt. Vor allem darauf, viele von Euch persönlich kennen zu lernen. Von den Veranstaltern ist über die Workshops bislang folgendes zu erfahren: » weiterlesen

George Zachary:
Grosse Vision, grosser Spielraum

Im Silicon Valley heisst es, grosse Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.

George Zachary, CRVAuf der Heimfahrt von einem “Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten dreissig Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?

Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden:

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