Gründerleben:
Input und Feedback

Gründer verlieren schnell den Boden unter den Füssen. Einige Tipps um das zu verhindern.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus KuhnAls Startup-Gründer lebt man ein wenig in einer Blase. Unbeteiligte Leute verstehen oftmals nicht, was es heisst, ein Unternehmen zu gründen und damit alles auf eine Karte zu setzen. Dadurch wird der Austausch nicht einfacher. Aber gerade Startups brauchen viel Input und Feedback, um ihr Produkt zu verbessern und sich am Markt ausrichten zu können. Die Frage ist: Wo holt man sich Input und Feedback?

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Startup-Kooperation:
Gbanga und Coupies spannen zusammen

Experiment im E-Commerce. Das Zürcher Startup Gbanga und die Kölner Gründer von Coupies kombinieren mobile gaming und mobile shopping.



Kooperation zwischen Gbanga und Coupies.

Wie gestern bekannt wurde, kooperieren Gaming-Startup Gbanga und Mobilmarketer Coupies im Rabatt-Marketing.

Die Gründer der beiden Startups hatten sich im April in München kennen gelernt, an der Wahl zur Internet World Business Idee 2010. Gbanga wird in Deutschland künftig standortbezogene Sonderangebote, in Gestalt von Coupons, in seiner Spielwelt verfügbar machen.

Die Kooperation bringt laut Gbanga-Gründer Matthias Sala Coupies mehr Reichweite und Gbanga-Nutzern zusätzliche Anreize zum Spielen und einen neuen Revenuekanal. » weiterlesen

Business Model Generation:
Wo ist die neue Unternehmergeneration?

“It’s a book for the Business Model Generation”, schreiben Alexander Osterwalder und Yves Pigneur. Wer aber ist die Generation “Business Model” und wie gut ist das Buch wirklich?

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Kennengelernt habe ich das Werk mit Beiträgen von über 470 Praktikern aus der ganzen Welt im Rahmen der Zusatzausbildung Entrepreneurship an der Universität St. Gallen. Jasper Bouwsma unterrichtet als externer Dozent im Rahmen des Programms und hat das Buch voller Elan mit dem Satz präsentiert: “Ich schleppe die zwei Kilo tagtäglich mit mir rum, also muss es was Wert sein.” In der Tat ist es so, dass die Originalversion des Buchs in zwei Kartonplatten eingefasst (der Buchrücken fehlt) und an sich kein Leichtgewicht ist.

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PCU-Unternehmerball:
Gediegenes Networking zum zweiten

Am 20. November findet zum zweiten Mal der Unternehmerball des Pioneers’ Club PCU statt. Ein paar Tickets sind noch übrig.


Fein essen und netzwerken am UnternehmerballWie schon letztes Jahr findet der Ball für Jungunternehmer, etablierte Unternehmer und alle anderen im Baur au Lac statt. Ein grosser Teil der 280 Tickets ist bereits verkauft. Wer sich schnell entscheidet kann sich auf der Website zum Ball noch eines sichern. Die Tickets kosten 230 Franken pro Person und man sollte sich einen Smoking besorgen.

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Schweizer Myspace-Konkurrent:
Hausbesuch bei restorm

Wie heute noch Geld verdienen mit Musik im Internet? Restorm versucht es als soziales Netzwerk für Hörer, Bands, Labels, Venues und die Medien.

Das erste, was mir klar wird bei meinem Besuch: restorm hat einen der hübschesten Arbeitsplätze in Zürich. Einquartiert hat sich das zwölfköpfige Team zuoberst in einem Bürogebäude an der Hardturmstrasse, direkt über den Bernoulli-Häusern. Die vermutlich für eine Penthouse-Wohnung gedachten Räume schauen zur Limmat. Auch wenn das Büro eher knapp bemessen scheint für das grosse Team, das hauptsächlich aus Entwicklern besteht – Neid kommt bei mir trotzdem auf.

Anfang August hat das restorm-Team den Look der Musikplattform generalüberholt und neue Funktionen eingeführt. Daneben sind für die nächsten Monate neue Features geplant, ausserdem möchte man ins europäische Ausland expandieren. Eine spannende Zeit für restorm und eine gute Gelegenheit für einen Blick auf das Zürcher Startup.

Nach dem Relaunch

Zur Erinnnerung: restorm.com hatte sich 2007 mit der Idee aufgemacht, ein führendes Musikvideoportal zu werden. Das scheiterte unter anderem am Problem der Lizenzkosten für die Inhalte. Das Team änderte daraufhin die Ausrichtung der Plattform. » weiterlesen

Paul Graham über Angel Investors:
High Resolution Fundraising

Anstelle traditioneller Investorenrunden sollten sich Startups bei Business Angels auf Wandelanleihen verlassen.


Paul GrahamScheinbar haben – zumindest in den USA – Startups begonnen, schon in den allerersten Investorenrunden Wandelanleihen auszugeben. Laut Paul Graham erlaubt das den Startups die Unternehmensbewertung für jeden Investor individuell zu machen. Ausserdem kann man so den Teufelskreis durchbrechen, bei welchem jeder Investor darauf wartet, dass ein anderer zuerst investiert.

Wegen diesem Teufelskreis kann eine althergebrachte Finanzierungsrunde mehrere Wochen dauern. Mit der Herausgabe einer Wandelanleihe kann dem ersten, der sich zum Einstieg entscheidet ein tieferer Unternehmenswert angeboten werden. Das macht Sinn, denn wenn einmal jemand investiert hat, ist das Risiko für die Nachfolgenden bereits kleiner – besonders wenn der erste Investor ein Guru seines Gebiets ist.

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Open Source Awards:
Buchhaltung leicht gemacht

Gestern Mittwoch wurden in Zürich die CH Open Source Awards vergeben. In der Kategorie Business Case teilt sich Run my Accounts den ersten Platz mit Doodle.

Die Gewinner der Open Source Awards. Ganz links Thomas Brändle von Run my AccountsDie Swiss Open Systems User Group /ch/open vergibt jedes Jahr die Open Source Awards in den Kategorien Business Case, Contribution und Advocacy. Den ersten Platz in der Kategorie Business Case teilen sich dieses Jahr Doodle – altbekannt in der Schweizer Internetszene – und Run my Accounts. Der KMU Buchhalter setzt Open-Source-Programme intensiv ein und hat damit eine kleine Revolution im Bereich der Buchhaltung geschafft.

Laut Thomas Brändle, CEO von Run my Accounts, ist die Anwendung exemplarisch dafür, wie man die Vorteile von OSS nutzen kann. Die Verknüpfung von verschiedenen Programmen wäre bei proprietärer Software zu teuer für ein Startup wie Run my Accounts und hätte auch zuviel Zeit in Anspruch genommen.

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Flaschenpost:
Amazon des Weins

Seit 2007 kann man bei Flaschenpost online Wein bestellen. Mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit haben sich die Gründer in eine gute Position gebracht.


Die beiden Gründer von Flaschenpost interessieren sich schon länger für Wein: Renzo Schweri schrieb seine Abschlussarbeit an der Universität über Qualitätsweine als Finanzanlage. Im Verlauf vieler Diskussionen mit seinem damaligen Mitbewohner Dominic Blaesi zum Thema Wein wurde klar, dass der Kauf von Wein vergleichsweise anstrengend ist. Bei Büchern ist es beispielsweise sehr einfach, sich das gewünschte auf Amazon zu bestellen. Das gleiche sollte auch beim Wein möglich sein.

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Publikumsliebling:
Abstimmung über den Sieger eines Businessplanwettbewerbs

Zum ersten Mal verteilt auch Startups.ch über einen Businessplanwettbewerb Geld. Anders als bei der Konkurrenz kann das Publikum hier mitreden.

Nicht nur für Hightech-Firmen, sondern für jede Art Geschäftsidee soll der Award von Startups.ch sein. Da ist es nur logisch, dass nicht nur eine Jury aus Experten sondern jedermann die Gewinner mitbestimmen kann. Nachdem die Jury aus den Bewerbern die besten elf herausgepickt hat, kann man diese Woche auf Startups.ch die Pitches ansehen und abstimmen.

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Finanzierung für visuelle Suche:
Drei Millionen für Kooaba

Frisches Geld für das Zürcher ETH-Spinoff Kooaba, das mit seiner visuellen Suchmaschine Google Konkurrenz macht.

Das Schweizer Startup und ETH-Spinoff Kooaba (Startwerk-Porträt) hat ein grösseres Investment erhalten. Das bis jetzt durch einen Investmentmix von Freunden, Familie, Business Angels und der ZKB getragene Unternehmen hat soeben eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Rund drei Millionen Franken sind laut Firmenblog von bestehenden und neuen Investoren eingebracht worden.

Das Geld soll primär in den Ausbau der Marketing- und Salesaktivitäten fliessen. Ausserdem bereitet Kooaba, dessen zehnköpfiges Team in Zürich arbeitet, einen Markteintritt in Nordamerika vor. » weiterlesen

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