Die Informationstechnologie lässt alte Geschäftsmodelle einbrechen und schafft völlig neue. Damit stehen Spezialisten auch viele Wege zu Dienstleistungsangeboten offen.

Stuart (rechte Hälfte) und Damien (linke Hälfte).
Vom Profi-Produzent zum Dienstleister: Wie die Senkung der Einstiegsschwelle in Profi-Berufe von denen genutzt werden kann, zeigt dieses Beispiel aus meinem privaten Umfeld.
Dreissig Jahre lang hat Stuart Schwartz sein Geld mit professioneller Fotografie verdient – viele Jahre lang in Zürich in der Werbebranche, danach in seiner Heimat in Kalifornien vor allem mit Manager-Porträts für Corporate-Kunden.
Stuart hat miterlebt, wie das Profi-Fotobusiness durch die Digitalisierung langsam zu einem Gewerbe mit tiefer Schwelle, vielen Einstiegswilligen und sinkender Honorare wurde.
Heute hat Stuart in Mill Valley, einem noblen Vorort von San Francisco, ein völlig neues Business:
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Die Motivation ist bei der Suche nach Arbeitnehmern ein zentraler Punkt. Das macht Leute in Zweitausbildung und Lehrlinge zu interessanten Mitarbeitern, sagt Daniel Niklaus von Netlive.
Ein paar Artikel zurück habe ich die Frage nach der richtigen Personalpolitik für Startups aufgeworfen. Daniel Niklaus von der 14jährigen Webagentur Netlive hat daraufhin einen Einblick in seine Erfahrungen und die Strategie in ein paar Punkten zusammengefasst.
“Eins weiss ich inzwischen mit Sicherheit: Soll eine Firma gross werden, muss ihr System stärker sein als der einzelne Mitarbeiter. Bis es soweit ist, gehören Personalentscheide zu den Prioritäten Entscheidungen eines Unternehmers.”
Niklaus hat sich ein Dokument mit den wichtigsten Kernsätzen zu Personalentscheideungen – persönlichen und allgemein bekannten – zusammengestellt. Der letzte Satz in diesem Dokument lautet: » weiterlesen
Ein Biotech-Unternehmen als Open-Source-Projekt: Wie geht sowas, und was ist das Geheimnis des Geschäftsmodells? Fabio Cavalli hat dazu am Venture Apero in St. Gallen ein paar Merksätze geliefert.

Fabio Cavalli, CEO von Mondobiotech, am Venture-Apéro in St. Gallen (© PS)
“Alle glauben, etwas brandneues machen zu müssen. Das ist ihr erster Fehler”, sagte Cavalli, CEO und Gründer der Mondobiotech, dem “Open Source”-Biotech-Unternehmen, das aus frei verfügbaren Informationen und Forschungsarbeiten über Eiweisse ganz ohne Labors neue Stoffe gegen seltene Krankheiten entwickelt.
Statt einfach eine Firmenpräsentation abzuspulen, liess sich Cavalli vor rund 80 Personen von Simon May vom veranstaltenden Institut für Junguntenehmen* zu einzelnen Stichworten befragen, wobei die Apéro-Teilnehmer immer wieder zu Fragen Gelegenheiten erhielten.
So sagte Cavalli, » weiterlesen
Im Informationszeitalter geht nichts mehr ohne Webpräsenz, Blogs und Online-Verbindungen. Aber wie war das eigentlich vorher? Sagen wir, anfangs der neunziger? Wir suchen Zeitzeugen.

Ohne Netz und PC: Firmengründung - wie ging das? (iStockphoto)
Angesichts von
Anleitungen zum Webmarketing wie jener von Darmesh Shah, die ich kürzlich hier vorgestellt habe, frage ich mich bisweilen: Wie hat man denn früher eine neue Firma auf die Beine gestellt, Verbindungen geknüpft und vor allem: Kundschaft gewonnen?
Wer mehr darüber weiss, soll sich doch bitte melden: » weiterlesen
In den USA geht ohne online-Selbstvermartung nichts mehr – und das gilt für Firmen genauso wie für Privatpersonen. Darmesh Shah liefert die grundlegenden Bausteine einer aktiven Online-Präsenz. Und bittet um weitere Ideen.

Wesentlich: Email-Benachrichtigung.
Hah! einen eigenen Blog, findet Startup-Guru Darmesh Shah, braucht man unbedingt – aber er nennt die Notwendigkeit für ein sichtbares, inhaltstarkes Blog erst an neunter Stelle, nach den Visitenkarten und dem “netten Logo”. Shah wird demnächst in San Francisco an einer Marketing-Messe sprechen und sammelt in seinem Blog Ideen für die Keynote (habe ich schon mal erwähnt, dass Bloggen eine perfekte Methode ist, die eigenen Ideen zu bündeln und weitere von dritten zu kriegen?)
Shah kommt auf 21 Massnahmen, die alle für sich nicht viel bringen mögen, aber in der Gesamtheit das Fundament für eine Online-Präsenz bilden. Ich gebe sie hier stichwortartig wieder (einen habe ich ausgelassen) – das ganze Posting auf englisch ist auf Shahs Blog zu finden.
1. Wähle einen eingängigen Namen. Die “.com”-Domain dafür sollte verfügbar sein, ohne dass man sich ein BEin ausreissen muss, um sie “kaufen” zu können – lange Nachforschungen sind Zeitverschwendung.
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Fabio Cavalli hat schon fast ein halbes Dutzend Startups gegründet. Sein jüngstes, Mondobiotech, will mit einem neuen Konzept Geld verdienen und Krankheiten bekämpfen.
So ganz klar ist es mir noch nicht, aber das wird sich am Montagabend in St. Gallen hoffentlich ändern: Dort spricht Fabio Cavalli, Serien-Firmengründer und Ernst & Young – Unternehmer des Jahres 2006, über sein Geschäftsmodell mit Mondobiotech.
Seine neuste Firma, die inzwischen auch schon 8 Jahre auf dem Buckel und ein Kloster als “Campus” hat, ist eine raffinierte Mischung aus Biotech- und Informationstechnologie-Unternehmen und will mit einem radikalen neuen Geschäftsmodell Geld verdienen:
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Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.
Von Dorian Selz, Nektoon

Verknappung
Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.
Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.
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Immer zu Monatsanfang blicken wir zurück auf die Artikel der letzten dreissig Tage. Hier folgt die Zusammenfassung der bestgelesenen Geschichten.
Auf startwerk.ch besondere Beachtung fand der Artikel über/von Mark Goldenson:
Warum Startups scheitern: Zehn Erfahrungen aus einem gescheiterten Startup: Mark Goldenson benennt die seine grössten Fehler.
Ausserdem haben wir mit der Serie von Startup-Porträts begonnen – zum Beispiel mit der Story über:
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MrLens ist der grösste Schweizer Online-Kontaktlinsenverkäufer. Gründer Markus Falb hat sich gegen diverse Widerstände durchgesetzt.

MrLens Markus Falb: Von der unliebsamen Konkurrenz zum Partner manchen Optikers.
MrLens ist kein Startup mehr. Der Online-Kontaktlinsenhändler ist heute, sieben Jahre nach der Gründung, zum umworbenen Partner der Kontaktlinsenhersteller und sogar einiger Optiker geworden – obwohl ihm diese wie jene anfangs mit Argwohn oder zumindest Gleichgültigkeit begegneten.
Seit Mitte der neunziger Jahre war Markus Falb in der Computer- und Online-Industrie unterwegs und hat damals nach eigenen Angaben einige Unternehmen mitgegründet, die funktionierten (und andere, die nicht funktionierten). Im Jahr 2002 wollte er etwas Neues machen und suchte sich ein Produkt, das sich für den Online-Handel eignen würde.
Als er auf dem Weg zu einer Freundin in deren Auftrag beim Optiker die bestellten Kontaktlinsen abholte, erkannte er seine Chance:
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Teambuilding-Event heisst der gute, alte Betriebsausflug in trendigem Denglisch. Dabei braucht es gar keine teuren Abenteuerausflüge mit Überlebenswochenende, um die Mitarbeiter einander näher zu bringen.

Zweimal im Jahr nehmen wir bei Amazee eine Auszeit vom geschäftigen Büro-Alltag, das aus verschiedenen Gründen. Nach unserem Frühlings-Retraite Anfang Mai möchte ich einen solchen Offsite-Termin ausdrücklich empfehlen. Hier meine Gedanken dazu:
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