Worauf man sich verlassen kann:
Das Plattform-Dilemma

Wie sehr soll man sich von der Infrastruktur einzelner Akteure abhängig machen? “Gar nicht” wäre schön, geht aber selten.

Aufeinander aufbauen.

Aufeinander aufbauen.

Es begegnet Startups in diversen Varianten – das Plattform-Dilemma. Für Startups ist es eine wichtige Frage, wie sehr sie bei ihrer Suche nach Nischen in einer veränderlichen Umgebung abhängig sind von anderen Playern. Gerade IT-Unternehmen bauen in der Regel auf Bestehendem auf.

Wie stark man sich dabei auf ein bestimmtes Gleis begibt und sich den Rückweg verbaut, ist Teil eines grundlegenden Trade-offs.

Es geht bereits los bei den Partnership-Programmen der Software-Giganten: » weiterlesen

Spontacts:
Timing ist die halbe Miete

Ein Startup kann sich nicht viele Fehlversuche leisten. Deshalb ist das richtige Timing viel wichtiger als für eine gestandene Firma.

Von Christoph Seitz, Mitgründer Spontacts

Es geht darum, mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Neben der Markteinführung spielt das Timing auch beim Start in die Selbständigkeit, bei der Firmengründung und bei der Technologiewahl eine wichtige Rolle.

Wann mache ich mich selbständig?
In der Schweiz besteht grundsätzlich kein Anreiz, sich selbständig zu machen. Wieso soll man sich vom warmen, gut bezahlten Büroplatz in die Kälte wagen? Der Schritt will wohl überlegt sein. Die Phase des Überlegens darf aber nicht zu lange dauern. Wer weiss, vielleicht sieht das Leben in einem Jahr ja völlig anders aus? Vielleicht ist der Traum vom Selbstständigsein dann gar nicht mehr möglich? Hier gilt der Grundsatz: » weiterlesen

Shopalive:
Streetview-Feeling und
Geolocation für Shops

Das Genfer Startup Shopalive hat ambitionierte Pläne, raffinierte Technologie und steht kurz vor dem Launch.

Shopalive will den E-Commerce umkrempeln

Shopalive will den E-Commerce umkrempeln

“Streeview für drinnen” oder “E-Commerce und Location zusammenführen”, so liesse sich das Programm von Shopalive am einfachsten zusammenfassen. Was das Genfer Startup für die Zukunft des Onlineshopping verspricht, klingt sehr ergeizig.

Im Januar 2009 gegründet, ist Shopalive bereits seit etwa drei Jahren in Entwicklung. Die Gründer sind Jean-Charles “JC” Tramasure, Sabine Chmetz und Pascal Pochet. Alle drei sind offenbar bereits langjährig unternehmerisch tätig und bringen Erfahrung in verschiedenen, E-Commerce-relevaten Bereichen mit. Rund 40’000 Arbeitsstunden stecken laut “Chefarchitekt” JC in dem Startup, das ein ungewöhnlich grosses Team beschäftigt: Über dreissig Entwickler arbeiten an der Plattform.

Die Idee der Gründer startete damit, ein Streetview-ähnliches Einkaufserlebnis für Ladengeschäfte möglich zu machen. » weiterlesen

Twitter:
Habt Ihr uns noch im Auge?

Wir haben die Twitter-Kanäle der Blogwerk-Blogs “konsolidiert”: Ihr findet uns unter dem Namen dieses Blogs auf Twitter – ohne “.com”.

Wer bisher “netzwertig_feed” auf Twitter gefolgt ist, könnte sich heute kurz gewundert haben, denn der Account heisst ab sofort nur noch “netzwertig”. Natürlich ist netzwertig.com genauso wie die andern Blogwerk-Blogs (neuerdings.com, imgriff.com, fokussiert.com, startwerk.ch) weiterhin auf Twitter vertreten. Aber wir haben das bisherige Vorgehen, Tweets über neue Artikel in einem anderen Feed zu posten als Hinweise und persönliche Tweets der Redakteure, zugunsten eines kombinierten Twitterkontos mit dem ganzen Mehrwert der Blogs angepasst.

Die Blogwerk-Blogs sind jetzt alle jeweils unter dem Blogname (ohne “.com”) auf Twitter zu finden und verfolgbar. In diesem Kanal werden neu alle Tweets der Redaktion des Blogs zu finden sein, und wir freuen uns, wenn Ihr uns folgt.

Ziel 2’000-Watt-Gesellschaft:
Geroco erhält Investment
von 800’000 Franken

Eine kräftige Kapitalspritze für das Walliser Cleantech-Startup – Geroco hat private Investoren gefunden.

Im Oktober 2009 an den Start gegangen, hat sich das Unternehmen nun etwa ein Jahr nach der Firmengründung zusätzliche Finanzierung sichern können: Stolze 800’000 Franken werden von privaten Investoren eingebracht.

Laut den Gründern haben sich Geroco und die Kapitalgeber über die Plattform Capital Proximité gefunden. Das Unternehmen ist mittlerweile auf zehn Mitarbeiter angewachsen und hat sein erstes Produkt bereits seit wenigen Monaten auf dem Markt.

Wir hatten anfangs Jahr über das Cleantech-Startup aus dem Wallis berichtet (Porträt Geroco). Das Jungunternehmen ist im Inkubator theArk in Martigny beheimatet. » weiterlesen

Social Media und Startups:
Marketing kostet Geld – oder Zeit

Social Media genutzt als nachhaltiges Marketing für Zeit statt Geld. Mathias Vettiger von Blogwerk erklärt die Vorzüge am Venture-Aperéro in Schaffhausen.

Social Media: Zeit statt Geld fürs Marketing

Social Media: Zeit statt Geld fürs Marketing

Werbung kostet Geld. Marketing kostet Geld. Selbst networking kostet Geld. Es sei denn, Du betrachtest Deine Zeit als wertlos.

Aber Zeit ist das, was viele Jungunternehmer noch am ehesten freimachen können, um Werbung und Marketing zu betreiben. Diese Zeit sollte möglichst gewinnbringend eingesetzt werden, und dabei helfen die Sozialen Medien enorm: “Günstig zum Kunden” ist der Titel des Vortrags von Mathias Vettiger am Venture-Apéro in Schaffhausen. Man beachte:

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Ticketpark:
Vorverkauf in der Bäckerei

Mit Ticketpark versucht ein weiteres Unternehmen im Schweizer Ticketmarkt Fuss zu fassen. Der Fokus liegt auf kleinen Veranstaltungen.

Die Ticketpark GmbH gibt es seit 2010. Zwar betreiben die Macher der Plattform diese schon seit 2001 als Ticketbörse, doch erst vor Kurzem haben sie sich zur Lancierung einer Ticketing- und Vorverkaufslösung entschieden.

Anders als die Konkurrenten Amiando und Ticketino, über welche wir hier geschrieben haben, will sich Ticketpark auf eher kleine Kunden konzentrieren. Wie der Geschäftsführer Manuel Reinhard erklärt, hat man ein Bedürfnis bei Theater und Musikvereinen festgestellt, die sich bis anhin mit umständlichen Vorverkaufsmethoden herumgeplagt haben. In diesem Marktsegment sieht Ticketpark eine Nische.

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Emeritus-Work:
Jobportal für aktive Senioren

Qualifizierte ältere Menschen wieder in den Arbeitsmarkt integrieren – das ist die Idee von Social-Entrepreneurship-Startup Emeritus-Work.com.

Fabio Babey und Christian Wittmer

Fabio Babey und Christian Wittmer

Ob es einen echten Bedarf für ihre Idee gebe, dabei verliessen sich Fabio Babey und Christian Wittmer nicht auf ihre eigene Meinung. Stattdessen machten sie mehrere kleine Marktstudien, sprachen mit diversen Seniorenorganisationen und stellten sich sogar selbst in die Fussgängerzone um Passanten zu interviewen.

Wäre das Feedback nicht so positiv gewesen, wie es herauskam, hätten die beiden Gründer ihre Idee nicht umgesetzt.
So lancierten Fabio und Christian Emeritus-Work im Frühling 2010. Das Ziel: Eine Arbeitsvermittlung für Senioren, insbesondere Pensionäre, die eine Beschäftigung aus Interesse und Spass am Job suchen. So etwas ist für die beiden beiden Sozialunternehmer längst überfällig angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung: Ein stetig wachsender Anteil der Bevölkerung befindet sich im Ruhestand, und sei gleichzeitig fitter und aktiver je zuvor. Bei vielen sehen die Gründer den Wunsch, sich nach dem Ruhestand beruflich neu zu engagieren.

Im Fokus bei Emeritus stehen dabei Teilzeitjobs von ein bis zwei Tagen pro Woche. Angezielt bei den Arbeitgebern sind primär KMUs. Emeritus will sich auf diese konzentrieren, da grössere Firmen oftmals eigene Seniorenprogramme hätten oder prinzipiell nur jüngere Menschen einstellten. » weiterlesen

Startup Gurus:
Weisheit aus Übersee

Auf Startwerk haben wir schon verschiedentlich grosse Namen aus Übersee zitiert. Eine kurzes Who is Who.

Mit Sicherheit gibt es mehr Personen, die man mit Fug und Recht als Startup Guru bezeichnen könnte. Bei diesen fünf haben wir es selbst schon getan. Neben dem – reichlich abgenutzten – Wort Guru könnte man natürlich auch von Serial Entrepreneurs mit aussergewöhnlichen Selbstvermarktungsfähigkeiten sprechen. Minimale Erfordernisse sind also mehrere erfolgreich gegründete Unternehmen und ein Blog, wenn nicht sogar einige Bücher.

Darmesh Shah

Dharmesh Shah, erfolgreicher Gründer von HubSpot, wo er als CEO amtet und von Pyramid Digital Solutions, welche 2005 von SunGard gekauft wurde. An den obigen Kriterien gemessen, ist Shah eher untypisch, da er sein eigenes Profil bei OnStartups, seinem Blog sehr bescheiden hält – für amerikanische Verhältnisse auf jeden Fall. Ein Buch hat er auch geschrieben, es heisst “Inbound Marketing: Get Found Using Google, Social Media, and Blogs”

Guy Kawasaki » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Wie man sich bettet, so liegt man – über die Wahl der richtigen Partner

In seinem dritten Diary gibt der Mitgründer der Online Weinhandlung Tipps zur Wahl von Partnerunternehmen.

Von Dominic Blaesi, Flaschenpost

Dominic BlaesiSowohl als Startup, als auch als etabliertes Unternehmen wird man seine Marktleistung meist nicht alleine, sondern unter Einbezug verschiedener Partner erbringen. Die sich daraus ergebenden Partnerbeziehungen sind je nach Bereich von unterschiedlicher Bedeutung für das Unternehmen. Dabei gibt es in der Regel immer auch eine Anzahl von Partnern mit strategischer Relevanz, die eine besondere Beachtung verdienen und mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden wollen.

Fundierte, langfristig ausgerichtete Partnerwahl

Unsere Erfahrung mit Flaschenpost hat uns gelehrt, dass sich (vor-)schnelle Entscheide – die man möglicherweise fällt, weil man das Tempo in der Startup-Phase hochhalten will – meistens nicht lohnen. In diesen Entscheidungen die für erfolgreiche Unternehmer typische langfristige Sichtweise einzunehmen und solange zu suchen, bis man den “perfekten Partner” gefunden hat, zahlt sich immer aus.
Aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen sehen wir hauptsächlich vier Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine erfolgreiche strategische Partnerschaft entstehen kann:

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