Schweizer Startup-News:
Finanzierungsrunden, Wettbewerbe, Crowdfunding, ETH-Spinoffs

Unser News-Digest für diese Woche: Unter anderem zu neuem Revisionsrecht, Finanzierung für Credentis, Preisen für Hochschul-Spinoffs und neuen Schweizer Startups.

Startup-News

Startup-News

Neu gekürte Venture Kicker
Kandou (energiesparende Mobilfunktechnik) und Winterthur Instruments (Messtechnologie) sind die Sieger der aktuellen, zweiten Runde bei Venture Kick und erhalten je 20’000 Franken.

Homerun für ETH-Spinoffs
Mirasense und DyBuster gewinnen bei den europäischen ACES-Awards in den Kategorien “Fast Start” und “ICT”. 150 Jungunternehmen hatten sich um sechs mögliche Auszeichnungen beworben.

Investoren beissen an bei Zahnmedizin-Startup » weiterlesen

Investoren-Szene:
Liste Schweizer Business Angels

Gründen nur mit Eigenkapital ist nicht immer eine Option, wenn es um ambitiöse Pläne geht. Bei der Suche nach passender Finanzierung hilft unsere Liste.

Schweizer Angel Netzwerke

Schweizer Angel Netzwerke

Wir werfen in einem ersten Schritt vor allem ein Blick auf Business Angels und ihre Netzwerke. Angels investieren in der Regel in einem früheren Stadium in Unternehmen und mit geringeren Summen als Venture-Kapital-Gesellschaften, die vor allem bereits lancierten Firmen Wachstumsfinanzierung zu Verfügung stellen.

Aus diesem Grund konzentrieren wir uns hier auf die Angels – wer zu einem späteren Zeitpunkt nach VC-Beteiligung sucht, hat dann mit Sicherheit schon die dazu nötigen Kontakte.

Wichtig: Die einzelnen Institutionen funktionieren nicht unabhängig voneinander. Viele aktive Angels sind Mitglied von mehr als einer Vereinigung und über verschiedene Plattformen auffindbar. Das bedeutet auch, das sich besondere gute (oder schlechte) Pitches herumsprechen können – eine Sache, die es zu bedenken gilt bei der Suche nach Finanzierung.

A3 Angels Investor Group
Die Mitglieder sind Alumni der ETH-Lausanne, die sich für Frühphaseninvestments in Technologiestartups interessieren, vor allem auf die Romandie fokussiert. Sitz in Lausanne. » weiterlesen

Bootstrapping-Serie:
Es geht auch mit wenig Startkapital

Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.

von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch

Startup-Diary von Gaby Stäheli

Startup-Diary von Gaby Stäheli

Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.

Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:

Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.

Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.

Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen.  » weiterlesen

Ein Tag mit Gleichgesinnten:
StartupCamp Switzerland 2011

Gründer reden mit Gründern – so einfach ist das Konzept des StartupCamps. Dazu gibt es Workshops, Networking und nicht zuletzt Wir-Gefühl.

StartupCamp Switzerland

An der Basler FHNW findet am 19. Februar das Schweizer StartupCamp eine Fortsetzung. Barcamp-typisch heisst das wie üblich kein festes Programm, sondern Sessions, die nach und Interesse durchgeführt werden. Interessierte Speaker können ihr Thema kurz vorstellen und erhalten einen 45-minütigen Slot, für den sich die Hörer eintragen können. Dann werden immer mehrere Sessions parallel durchgeführt.

Wir sind dieses Jahr wiederum dabei und sehr gespannt. Vor allem darauf, viele von Euch persönlich kennen zu lernen. Von den Veranstaltern ist über die Workshops bislang folgendes zu erfahren: » weiterlesen

George Zachary:
Grosse Vision, grosser Spielraum

Im Silicon Valley heisst es, grosse Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.

George Zachary, CRVAuf der Heimfahrt von einem “Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten dreissig Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?

Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden:

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Serie Bootstrapping:
Tipps fürs Überleben mit wenig Geld

Bootstrapping heisst, mit begrenzten Ressourcen ein Unternehmen hochzuziehen. Fünf konkrete Tipps aus dem Tagesgeschäft von connex.io.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io


Startup-Tagebuch connex.io

Startup-Tagebuch connex.io

Connex.io ist bis heute, abgesehen von unserem Venture Kick Preisgeld, komplett eigenfinanziert. Das heisst, dass wir mit unseren Ressourcen haushalten müssen. Unser Ziel ist ja, mit eigenen Mitteln bis zu einem nutzbaren Produkt zu gelangen und es schaut so aus, als wäre uns dies gelungen.

Wir sind der Meinung, dass unsere Schritte dahin einfach und einleuchtend waren, wir wollen sie hier trotzdem aber gern mit Euch teilen – vielleicht sind unsere Vorschläge als Anregung ein Hilfe.

1. Lebenskosten der Gründer

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Crowdsourcing für die Startup-Szene:
Teilt Eure Kontakte mit uns!

Ein Crowdsourcing-Aufruf von uns in eigener Sache: Wir möchten mit Eurer Hilfe eine Startup-Adresskartei bauen.

Schickt uns Eure Tipps.

Schickt uns Eure Tipps.

Richtig gelesen – wir sammeln Adressen und hilfreiche Ressourcen für Startups, am besten mit Euren Tipps.

Der Hintergrund: Wir haben vor kurzem versucht, endlich mal ein bisschen Ordnung und Übersicht in den Dschungel der Schweizer Förderwettbewerbe zu bringen. Es gab und gibt zwar verschiedene Quellen und Verzeichnisse, keines davon ist aber vollständig und die meisten erstaunlich unübersichtlich. In diesem Beitrag haben wir darum alle uns bekannten Preise einmal zusammengeführt, geordnet und mit den wichtigsten Kriterien.

Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass Ihr solche Verzeichnisse schätzt. Darum haben wir uns entschlossen nachzulegen. » weiterlesen

Swiss Economic Forum:
Ausschreibung zum Award 2011
läuft bis Ende Februar

Ab sofort können sich Jungunternehmen für den Swiss Economic Award 2011 bewerben; die Frist endet am 28. Februar 2011.

Der mit 75’000 Franken dotierte Jungunternehmerpreis wird am 13. Mai 2011 im Rahmen des 13. Swiss Economic Forums in Interlaken verliehen. Der Wettbewerb steht allen Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz offen, deren Firma nach dem 1. Januar 2005 gegründet wurde. Gesucht wird nach «herausragenden unternehmerischen Leistungen» in den drei Kategorien «Produktion / Gewerbe», «Dienstleistungen» und «Hightech / Biotech». Und so werden die Gewinner gekürt: » weiterlesen

1111. Venture Apéro in Chur:
Social Media Marketing für Startups

Social Media genutzt als nachhaltiges Marketing für Zeit statt Geld. Mathias Vettiger von Blogwerk erklärt die Vorzüge am Venture-Apéro in Chur.

Mathias Vettiger spricht über Social Media

Mathias Vettiger spricht über Social Media

Für kurzentschlossene Social-Media-Interessierte gibt es heute Abend einen Pflichttermin in der Ostschweiz: Am Jubiläumsapéro in Chur geht es darum, wie Ihr Facebook, Twitter und Co am besten in Eure Kommunikationsmassnahmen einbindet und wie man eine Community aufbaut und so neue Kunden akquiriert und seine Eigenmarke pflegt.

Social Media ist keine Wunderlösung, mit der man dank einer Facebook-Seite und einem Twitter-Account binnen Tagen zu zehntausend “Fans” oder Followern kommt – was ohne eine weiterführende Strategie ohnehin nichts bringt, weil man denen nicht einfach etwas verkaufen kann. » weiterlesen

Superlative statt Werbung:
Wenn das Produkt für
sich selbst spricht

Warum nicht einmal die Kalkulation umdrehen und das bestmögliche Produkt lancieren, zu einem ruinös guten Preis? Ein frecher Vorschlag.

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Unternehmer und Blogger Jason Cohen findet, dass Firmen eigentlich zu wenig daran interessiert sind, ihre Kunden glücklich zu machen. In einem Beitrag, der nicht ganz ohne Promo für sein eigenes Startup auskommt, macht er eine interessante Beobachtung.

Das Problem des Survivor Bias einmal beiseite gelassen: Meistens sind die Unternehmen am spektakulärsten erfolgreich, die wir als Kunden am überzeugtesten weiter empfehlen. Dazu reicht nicht, dass sie eine solide Leistung vorzuweisen haben. Sie müssen schon einen dermassen dicken Mehrwert bieten, so halsbrecherisch günstig sein oder einen so übertrieben guten Service offerieren, dass es Eindruck macht. » weiterlesen

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