venture leaders:
Startups auf Studienreise

venture leaders hat diesen Sommer das zehnjährige Jubiläum gefeiert. Seit Kurzem kann man sich für die nächste Durchführung anmelden.

Dania Gerhardt von Amazee, Stéphane Doutriaux von Poken und Raphael Briner von HyperWeek feiern das JubiläumWie jedes Jahr werden zwanzig Jungunternehmer nach Boston reisen und dort einen Mix aus Networking, Training und Feedback erleben. Zusammen mit den 187 Teilnehmern der letzten zehn Jahre werden dann über zweihundert Personen von venture leaders (welches früher NETS, New Entrepreneurs in Technology and Science hiess) profitiert haben. NETS wurde ursprünglich von der Gebert Rüf Stiftung ins Leben gerufen und 2005 unter dem Namen venture leaders in das staatliche Förderprogramm venturelab integriert.

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Nicolas Berg:
“Überzeugende Gründer wirken wie Winner”

Der Managing Partner von Redalpine über seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Team, die notwendigen Fähigkeiten von Gründern und weshalb das Team oftmals wichtiger ist als die Idee.


Interview: Matthias Mirbeth

Nicolas BergWas verstehen Sie unter “convincing founders/managers”, wie Sie es auf Ihrer Homepage beschreiben?
Ein überzeugendes Team kann seine Geschäftsidee und sich selbst gegenüber Redalpine Venture Partners sehr gut verkaufen. Die Gründer müssen glaubwürdig und wie Winner wirken. Ihr Energielevel muss von einem kaum zu löschendes Feuer für die Umsetzung ihrer Vision genährt sein. Wenn jemand ein künftiger Winner ist, hat er in er Regel bereits in jungen Jahren überdurchschnittliche Leistungen gezeigt in wirtschaftlichen Projekten, im Sport, als Musiker oder im Verein. Was man unter einem überzeugenden Gründerteam versteht, lässt sich jedoch nicht zu 100 Prozent in Worte fassen, ebenso wenig wie die Definition eines überzeugenden Lebenspartners. Wenn er eines Tages vor einem steht, spürt man es.

Welche Kriterien müssen junge Managementteams erfüllen, um von Ihnen unterstützt zu werden?
Es müssen mindestens bereits zwei überdurchschnittlich erfolgsträchtige Leute im Kernteam vorhanden und zu 100 Prozent für das Startup verfügbar sein. Wir müssen daran glauben, das genau diese Leute die richtigen sind, um die Idee innerhalb von drei bis fünf Jahren im Markt umzusetzen bis zum erfolgreichen Verkauf der Firma zum mehrfachen Wert. Die fehlenden ein bis zwei Teammitglieder helfen wir später gerne rekrutieren.

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Recht für Startups:
Welches ist die geeignete Rechtsform für mein Unternehmen?

In loser Folge werden auf Startwerk Beiträge zu den rechtlichen Hürden für Startups erscheinen. Der erste Artikel ist der Gründung des Unternehmens gewidmet.

Von Stefan Schönberger, Advokat und Notar

Jeder, der ein Unternehmen gründen will, steht unweigerlich vor der Frage: “Welches ist die geeignete Rechtsform für mein Unternehmen?”. Selbstredend lässt sich diese Frage nicht in wenigen Sätzen abschliessend beantworten. Die nachfolgenden Ausführungen sollen jedoch einen ersten Überblick verschaffen und als Wegweiser dienen.

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venture challenge:
Wie die Jungfrau zum Kind

Ein Teilnehmer berichtet, wie er dazu kam und was es ihm gebracht hat. Sein Unternehmen ist nun in der Gründungsphase.


Von Tobias Heilmann

Tobias HeilmannIch spielte schon seit mehreren Monaten mit dem Gedanken, ein Startup zu gründen. Die Idee war da, die Motivation auch, sogar an einem Businessplan hatte ich mich – mehr schlecht als recht – versucht. Die Betonung liegt auf dem Wort “versucht”. Ich merkte schnell, dass da etwas fehlte: Essentielle Basics, um überhaupt die Idee respektive den Geschäftsplan einigermassen strukturiert und zielorientiert weiterverfolgen zu können. Business Strategy? Finance? Ich hatte keine Ahnung von solchen Dingen.

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Geschäftsidee:
Der gefährliche Schluss
von sich auf die anderen

startupdiary logo 100px1Im heutigen Startup-Diary geht es um den Reality Check: Ist die eigene Idee mehrheitsfähig oder findet man sie bloss selber gut?

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts

Start-ups sind innovativ. Sie suchen Kundenbedürfnisse, die noch nicht befriedigt sind. Sie entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Sie wenden “Guerilla”-Strategien im Marketing an. Sie erproben neue Geschäftsmodelle. Die Begeisterung für Innovation zeichnet den Enterpreneur aus. In seiner Euphorie läuft er aber Gefahr, von sich auf andere zu schliessen und so am Markt vorbei zu produzieren

Realitätstests sind wichtig

Ob Kundenbedürfnis, USP, Benutzerfreundlichkeit, visueller Auftritt, Geschäftsmodell oder Marketinggeschenk – überall lauert die Gefahr, eigene Ansichten für mehrheitsfähig zu halten. Besonders tückisch ist die “positive Verstärkung”: Man fühlt sich in seiner Ansicht sofort bestätigt, wenn ab und zu positive Feedbacks eintreffen. Zurückhaltende oder gar negative Rückmeldungen blendet man dagegen schnell aus.

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Finanzierungskriterien:
Der Unternehmer im Team

Venture-Kapital-Geber sehen ein funktionierendes Team als wichtigste Voraussetzung für eine Beteiligung an einem Startup. Doch nach welchen Kriterien beurteilt man ein Team?

Von Matthias Mirbeth

Wenn man sich bei Venture-Kapital-Gesellschaften nach dem typischen Merkmalen eines guten Teams umhört, so ist die erste Reaktion oftmals, dass es gar kein exemplarisches Musterteam geben kann. Jedes Unternehmen ist unterschiedlich, und deshalb müssen auch die Teamstrukturen immer unterschiedlich sein. Dennoch gibt es einen grundsätzlichen gemeinsamen Nenner, den jedes Team benötigt, um Investoren von sich zu überzeugen: Es ist die Leidenschaft für die eigene Firma und das Selbstverständnis von Unternehmertypen bei jedem Mitarbeiter. Denn diese Eigenschaften prägen nach Ansicht von VC-Gebern massgeblich die Wachstumschancen, aber vor allem auch das Jungunternehmen selbst.

Gefordertes Stellenprofil: ein Unternehmertyp » weiterlesen

Mobile Energie:
Jeder sein eigenes Kraftwerk

Unter der Marke e5 Solar vertreibt die Firma DaoChu Taschen mit Solarpanel. Obwohl das Produkt sehr ausgereift ist, soll es nur eine Zwischenstufe sein.


Pascal Landolt hat eine Vision. “Überall um uns herum ist Energie”, sagt er. Wir sind stark auf Steckdosen und damit auf konventionelle Stromquellen wie Wasser, Kohle und Nuklearenergie fixiert. Dabei gäbe es im Alltag und in unserer Umgebung viele Möglichkeiten, Energie zu gewinnen. Solarenergie ist offensichtlich. Doch Bremsenergie bei Fahrrädern, Wind, Magnetismus oder einfach die Bewegungsenergie eines Menschen im Alltag könnten ebenso als Stromquellen herhalten.

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StartupDay September 2010:
Innovation, Förderung und Umsetzung

StartupDay – der schweizweite Feiertag für Jungunternehmer am 23. und 28. September 2010 wartet mit einem neuen Veranstaltungsort auf.

StartupDay 2010

StartupDay 2010

Fünf Orte in fünf Kantonen gehörten bislang zum Lineup des schweizweit stattfindenden StartupDay. Dieses Jahr ist ein Veranstaltungsort hinzugekommen: Das Technologiezentrum Steinen im Kanton Schwyz.

Die übrigen Veranstaltungsorte für diesen alljährlichen “Tag des Jungunternehmens” sind wie im vergangenen Jahr Bern, Zürich, Frauenfeld, St.Gallen und Chur, wobei der Anlass in Bern erst am 28. September stattfindet, die übrigen am 23. September. » weiterlesen

Technopark:
Einheitlicher Auftritt als Verein

Anfang August haben sich die sechs Technoparks zu einem Verein zusammengeschlossen. Was bedeutet dies für Jungunternehmer?


Bereits seit 1993 gibt es den Technopark Zürich. Als 2001 in Winterthur ebenfalls ein Technologietransferzentrum gegründet werden sollte, wurde erstmals das Franchising-Modell angewandt, durch welches auch die vier neueren Technoparks – Aarau, Lugano, Luzern und Schlieren – zu diesem Label kamen. Vorteil dieses Modells ist, dass sich alle Technoparks bei voller Eigenverantwortung dem gleichen Qualitätsstandard verschrieben haben und gegenseitig von der Strahlkraft der Marke profitieren.

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Gründerleben:
Input und Feedback

Gründer verlieren schnell den Boden unter den Füssen. Einige Tipps um das zu verhindern.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus KuhnAls Startup-Gründer lebt man ein wenig in einer Blase. Unbeteiligte Leute verstehen oftmals nicht, was es heisst, ein Unternehmen zu gründen und damit alles auf eine Karte zu setzen. Dadurch wird der Austausch nicht einfacher. Aber gerade Startups brauchen viel Input und Feedback, um ihr Produkt zu verbessern und sich am Markt ausrichten zu können. Die Frage ist: Wo holt man sich Input und Feedback?

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