Schweizer Innovationspreis:
Dacuda wird geehrt

Heute wird Dacuda der Schweizer Innovationspreis überreicht. Eine gute Wahl: Scheinbar gibt es die Scan-Mäuse schon bald überall zu kaufen.


Die Ehrung von Dacuda mit dem Maus-Scanner zeigt, dass eine Idee nicht kompliziert sein muss, um gut zu sein. Die Verknüpfung zweier so alltäglicher Produkte scheint, hat man die Idee erst gehört, logisch. Trotzdem gibt es diese Kombination von Maus und Scanner bisher noch nirgends. Die Gründer von Dacuda – die sich im Venture Challenge Kurs kennen gelernt haben – erschaffen mit ihrem Knowhow ein Produkt, welches auch für den durchschnittlich begabten Verbraucher geeignet sein wird. Dank der ausgeklügelten Software wischt man einfach mit der Maus über das zu scannende Dokument, wie auch in diesem Portrait auf Startwerk beschrieben.

Auf den Markt kommen soll die Maus voraussichtlich im dritten Quartal 2011, wie mir Alexander Ilic, CTO und VR-Präsident von Dacuda schreibt. Leider darf aber der Lizenzpartner noch nicht bekanntgegeben werden.

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Wettbewerbe und Startups, immer aktuell:
Alle Schweizer Förderpreise für Jungunternehmer

“Startups: bitte bewerbt Euch” – wir haben eine ausführliche Liste aller Schweizer Förder-Wettbewerbe zusammengestellt. (aktualisiert: Mai 2013)

Eine übersichtliche Liste mit allen für Jungunternehmer gedachten Wettbewerben hatten wir schon länger vor. Nach einer expliziten Nachfrage haben wir uns jetzt die Zeit genommen und nachgestöbert. Das Resultat habt ihr vor Euch.

Wir haben versucht, die Einträge mit den wichtigsten Infos über die einzelnen Preise zu versehen, am Schluss der Zeile findet Ihr jeweils die Siegesprämie. Das ist entweder eine Geldsumme, Support (steht für Coaching und andere Dienstleistungen) oder ein Titel (wenn nur Sichtbarkeit und potentielles Medieninteresse zum gewinnen sind). Beim Zusammentragen auch überraschend für uns: » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Der Igel und der Fuchs

Good to Great: Dominic Blaesi beschreibt, wie es den Flaschenpost-Gründern auf der Suche nach der richtigen Strategie erging.

Von Dominic Blaesi, Gründer FLaschenpost

Dominic BlaesiDer griechische Dichter Archilochos hat einmal geschrieben: “Der Fuchs weiss viele Dinge, aber der Igel weiss eine grosse Sache.” Der Igel ist dabei aber keineswegs simplifizierend, sondern versteht es, seine Welt in einem einfachen, gleichzeitig umfassenden System zu beschreiben, das ein tief greifendes Verständnis dieser Welt ermöglicht.

In seinem Buch “Good to Great” hat Jim Collins die Leistungen von 1’435 Unternehmen untersucht und schliesslich elf Firmen identifiziert, die während einem Betrachtungszeitraum von 40 Jahren nicht bloss gute, sondern “herausragende” Leistungen erbracht haben. Interessant dabei ist, dass alle elf “great companies” Igel sind. Jede dieser Firmen hat ein glasklares “Igel-Konzept”, das die Antworten auf drei entscheidende Fragen miteinander verbindet:

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FoodArena:
Essen bestellen leicht gemacht

Seit gestern steht die iPhone-App von FoodArena.ch zur Verfügung. Damit kann Essen von Unterwegs bestellt werden – egal wo man gerade ist.


FoodArena.ch gibt es als Website schon seit längerer Zeit. An einem faulen Abend mit bestellter Pizza kamen die Gründer Pernille und Karim-Alexandre Koubâa-Olesen auf die Idee eines Portals, welches die Bestellung von Essen vereinfacht. Karim-Alexandre Koubâa-Olesen hatte davor bereits sein Studium mit dem Programmieren von Websites finanziert, deshalb lag die Idee wohl nahe. 2005 wurde sie erstmals im kleinen Rahmen umgesetzt. Seit 2007 gibt es die Firma FoodArena GmbH, welche zuerst nur von den Gündern finanziert wurde. Ende 2007 stieg der European Founders Fund der Gebrüder Samwer als Investor ein. Einkommen generiert FoodArena.ch mittels einer Kommission von 6% der Bestellsumme, die dem Restaurant verrechnet wird.

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eKnife:
Doodle, Memonic und Wuala spannen zusammen

Drei Platzhirsche in der Schweizer Startupszene haben eine gemeinsame Marketing-Aktion gestartet.

Auch dafür ist Twitter gut: Weil Tom Brühwiler (BloggingTom) zusätzlichen Speicherplatz benötigte und dies auf Twitter äusserte, wurde ihm direkt ein Angebot von Wuala gemacht. Doodle legte da noch eine Premium-Subscription drauf um das Bundle perfekt zu machen. Nachdem auch Christian Leu (leumund.ch) und Michel Rossier die Idee guthiessen, war eKnife geboren.

Unter diesem – konsequent mit “Swissness” beworbenen – Angebot kann man sich für 59 Franken für ein Jahr das Paket aus 10 GB Speicherplatz bei WUALA, unlimitierten Notizen bei Memonic und Premium Doodle kaufen. Wie sich auch am allgmeinen Rauschen im elektronischen Blätterwald (siehe unten) zeigt, haben die drei Startups damit marketingtechnisch ins Schwarze getroffen. Da alle drei Applikationen einen gewissen Lock-in-Effekt generieren dürfte sich eine Mehrheit der so gewonnenen Kunden nach Ablauf dieses ersten Jahres nicht einfach wieder verabschieden.

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DeinDeal-Gründer Amir Suissa:
“Erfolg hat man nur mit guten Produkten”

Vor einem halben Jahr ging die Einkaufsplattform deindeal.ch online. Wir haben Gründer und CEO Amir Suissa um ein erstes Zwischenfazit gebeten.

Amir Suissa, Gründer und CEO von DeinDealAmir, Ende März 2010 ist deindeal.ch auf den Markt gegangen, startwerk hat damals eure Geschäftsidee vorgestellt. Wie ist es euch seither ergangen?
Sehr gut. In den letzten Monaten sind wir stetig gewachsen und haben uns zum Schweizer Marktführer im Group Buying mit bislang weit über 25’000 verkauften Gutscheinen entwickelt. Zudem beschäftigen wir bereits 25 Mitarbeiter und bieten neben Zürich mittlerweile unsere Deals auch in Bern, Basel, St. Gallen, Winterthur, Luzern, Lausanne und Genf an. Und wir planen mit weiteren Städten in der Schweiz online zu gehen.

Wir sprachen im März von einem bevorstehenden “execution game” unter den Group Buying-Anbietern, welches nur mit der richtigen Wachstumsstrategie erfolgreich bewältigt werden kann. Wie hat diese Strategie in den letzten Monaten bei euch ausgesehen?
Wir halten uns an ein einfaches Konzept: Erfolg hat man nur mit guten Produkten. Wenn wir interessante Deals für unsere Kunden anbieten, dann werden unsere Kunden bei diesen Deals auch zuschlagen. Deshalb achten wir bei der Auswahl unserer Angebote sehr auf die Qualität der Produkte und die Wünsche unserer Kunden.

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Quora:
Ein Q&A für Startup-Themen

Selektives Crowdsourcing, kostenlos: Warum Quora eine ideale Ressource für Startups ist.

Zugang zu einem schlauen Publikum: Quora

Zugang zu einem schlauen Publikum: Quora

Gut möglich, dass beim Launch von Facebook-Questions das junge Startup Quora dereinst wieder von der Bildfläche verschwinden lassen wird. Der Anfang diesen Jahres gestartete Mix zwischen sozialem Netzwerk und Frage-Antwort-Plattform besetzt nämlich ein attraktives Geschäftsfeld für den Giganten.

Vieles deutet aber daraufhin, dass Quora gerade die Nische an Techies, Gründern und Early-Adoptern, die es sich anfangs erschlossen hat, als Kundschaft wird bewahren können. Mit anderen Worten: Quora könnte sich zu einer Plattform vor allem für die US-zentrierte, aber letztlich internationale Startupszene entwickeln – und damit zur wertvollen Ressource für Jungunternehmer weltweit werden. Insofern wäre fast zu hoffen, dass Quora nicht zum Mainstream wird und sein kleines, aber feines Publikum behält. Aber der Reihe nach. » weiterlesen

StartUp Weekend:
Es geht in die zweite Runde

Nach dem ersten Schweizer StartUp Weekend im Mai werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Neben Organisation und Planung wird zurzeit auch ein neues Team rekrutiert.

Von Dariush Daftarian, Mitorganisator Startupweekend

Der Autor dieses Beitrags, Dariush DaftarianNachdem der Start im laufenden Jahr geglückt ist, haben die Organisatoren in einer ausführlichen Klausur bestimmt, wie es mit dem innovativen Gefäss zur Jungunternehmerförderung weitergehen soll. Primär wurde festgelegt, dass eine stehende Struktur geschaffen werden soll, die gleichzeitig den erforderlichen Freiraum zur Verwirklichung innovativer Ideen ermöglicht. So hat sich das Team entschieden, mit dem bestehenden Verein und dessen Vorstand ein Rumpfgefäss zu schaffen, das die mittel- und langfristigen Interessen des StartUp Weekend verfolgt.

Gleichzeitig soll der jährlich stattfindende Hauptevent von einem immer wieder neuen, unabhängigen Team von Grund auf geplant und durchgeführt werden. “Wir wollen damit sicherstellen, dass die Lerneffekte für die Teammitglieder weiter genutzt werden können. Zudem soll sich der Anlass auch mit neuen, innovativen Ideen weiterentwickeln können”, so Jochen Schanbacher, Initiator des ersten StartUp Weekend der Schweiz.

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Jobtourist.net:
Traumjob für einen Tag

Dank der Plattform Jobtourist.net kann man für einen Tag den Traumjob aus Kindertagen ausüben. Die Güder planen auch bereits den Schritt ins Ausland.

Die Idee der drei Gründer ist im Grunde simpel: Leute mit einem interessanten Beruf öffnen einem so genanten Jobtouristen ihr Büro, ihre Werkstatt, ihren Führerstand oder ihr Studio für einen Tag. Gegen ein Entgeld kann der Jobtourist dann erleben, was es zum Beispiel heisst, Lokführer zu sein.

Mit diesem einfachen – und laut den Gründern bisher europaweit einzigartigen – Geschäftsmodell will Jobtourist.net die Welt erobern. Bereits ist eine Expansion ins Ausland geplant. So möchte man zum Beispiel auch einen Ausflug zu einem Schafhirten in Neuseeland oder einem Winzer im Napa Valley anbieten. Konkret wird Jobtourist.net als nächstes in Deutschland und Österreich lanciert.

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Technopark Allianz:
Gesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation

In einem Gastbeitrag wird die Sicht der Technopark-Allianz auf das neue Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation dargelegt.

Von Thomas von Waldkirch, Präsident Stiftung TECHNOPARK® Zürich und Verein TECHNOPARK®-Allianz

Thomas von Waldkirch, Autor dieses Beitrags

Thomas von Waldkirch, Autor dieses Beitrags

Die TECHNOPARK®-Allianz, die bekanntlich mit ihren inzwischen sechs Mitgliedern in Zürich, Winterthur, Aargau, Luzern, Lugano und Schlieren-Zürich eine sehr hohe Kompetenz im Bereich der Überführung neuer Möglichkeiten aus der Forschung in Innovationen am Markt aufweist und geographisch breit abgestützt ist, begrüsst es, dass im Gesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) neben der Forschungsförderung auch die Innovationsförderung als eine Bundesaufgabe aufgenommen wurde. Dies unterstreicht die stark gestiegene Bedeutung eines wirkungsvollen und raschen Technologietransfers (TT) Wissenschaft-Wirtschaft im internationalen Wettbewerb.

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