kooaba:
Das Bild der Medien

Kooaba, das Schweizer Startup für Bild/Welt-Erkennung, ist vom Fernsehen DRS in 10vor10 porträtiert worden.

Herbert Bay (Ausschnitt 10v10, SFDRS)

Herbert Bay (Ausschnitt 10v10, SFDRS)

Mehr denn je sorgen TV-Berichte für Öffentlichkeit: Heute landen sie nämlich – wenn sie etwas zu bieten haben – binnen Minuten auf Youtube und sind zeitunabhängig zu sehen. Ein TV-Bericht ist demnach das beste Marketing-Video, das derzeit existiert:

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Keylemon:
Gross werden mit B2C

Die Gesichtserkennungssoftware des Westschweizer Startups Keylemon würde sich Zusatzsoftware für Hersteller von Webcams und Software anbieten. Aber das Jungunternehmen hat sich auf eine andere Strategie verlegt.

Boston war “anstregend, aber sehr, sehr interessant”, sagt Gilles Florey, CEO des Startups “KeyLemon”: Als “Ventureleader” gehört Gilles zur “Nationalmannschaft” der Schweizer Jungunternehmer und hat mit dieser grade eine zehntägige Reise an die Ostküste der USA absolviert.

Und ja, er habe sich die eine oder andere Frage eines Amerikaners betreffend seinen Firmennamen gefallen lassen müssen: Eine “lemon” ist in den USA sowohl eine Limone als auch ein Montagsprodukt, ein pannenanfälliges Auto beispielsweise. “Macht nichts,” lacht Gilles: Immerhin erweckt der Produkt- und Firmenname Aufsehen.

Aufsehen: Darum geht es den Keylemon-Gründern vorerst:

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busuu.com:
Silberner Pfeif-Löwe

Die Sprachlern-Website Busuu.com hat in Cannes mit ihrem Marketing-Video einen silbernen Löwen gewonnen. Inhalt: Eine Pfeifsprache der Bewohner von Gomera.

El Silbo: Die Pfeifsprache der Guanchen.

El Silbo: Die Pfeifsprache der Guanchen.

Die Schafe verstehen sie, die Menschen verstehen sie, und sie kennt keine Verbindungsprobleme: El Silbo, die Pfeifsprache der Guanchen, der “Ureinwohner” der kanarischen Insel Gomera, hat viele Vorzüge über andere Fernsprech-Erfindungen wie das Mobiltelefon.

Das finden die Gomeraner; und busuu.com, die Sprachwebsite des Schweizer Unternehmers Adrian Hilti, hat das bemerkenswerte System aufgegriffen, auf der eigenen Site als Lernprogramm verfügbar gemacht und in einer Kurzdokumentation als Marketing-Video für Furore gesorgt.

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GEM Deutschland:
Risikoscheue Notgründer

Deutschland ist als Gründerland hinter die meisten andern hochentwickelten europäischen Länder gefallen. Die Schweizer sind deutlich gründungsfreudiger.

Gründeranteil der Werktätigen Bevölkerung (Quelle IAB)

Gründeranteil der Werktätigen Bevölkerung (Quelle IAB)

Jeder zweite Deutsche würde sich keine Firmengründung zutrauen: Die Angst, mit einem Unternehmen auch scheitern zu können, würde gemäss der Befragung von fast 5000 deutschen die meisten davon abhalten, eine Firma zu gründen.

Entsprechend tief ist der Gründeranteil (Prozentsatz der Menschen im Berufstätigenalter, die in den letzten 3.5 Jahren an einer Gründung beteiligt waren oder es jetzt sind), der in Deutschland auf 3.8 gesunken ist.

In der Schweiz dagegen hatten im Jahr zuvor 6.3 Personen direkt mit Startups zu tun, und dieser Prozentsatz hatte sich auch im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.

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Bauanleitung für Startups:
Projektmanagement mit Scrum

Mit dem Projektmanagement-System Scrum lassen sich IT-Projekte so vorantreiben, dass immer alle wissen, wer wofür verantwortlich ist. Der Wasserfall wird umgedreht.

Von Dorian Selz, Nektoon

Die Umdrehung des Wasserfalls: Alles fließt zusammen.

Die Umdrehung des Wasserfalls: Alles fließt zusammen.

Die Erfindung von Computern war dicht gefolgt von ihrem Zwillingsbruder: Dem Scheitern grosser IT-Projekte. Die Informatik-Geschichte ist voll von den Trümmern solcher Ereignisse.

In den fünfziger und sechziger Jahren erledigten die Abteilungsleiter genau die Arbeit, die ihrer Abteilung zugedacht war, und warfen dann den Ball in die IT-Abteilung in der Hoffnung, dass jemand in der IT-Entwicklung das Projekt auffangen würde. Dann wuschen sie ihre Hände in Unschuld, für den Fall, dass etwas schiefgehen würde.

Die IT-Abteilung erklärte üblicherweise die Vorgaben für ungenügend und schob die Verantwortung zurück. Wie auch immer:

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Internet, Open Source & Co:
Wir sind süchtig

Offline arbeiten? Geht nicht, kann ich nicht. Die Freiheit, die uns das Internet gegeben hat, nimmt es uns bisweilen wieder weg. Und mehr.

Kreuzlein neben dem eigenen Namen: Das Telefon rät vom Gebrauch ab... (© PS)

Kreuzlein neben dem eigenen Namen: Das Telefon rät vom Gebrauch ab... (© PS)

In den neunziger Jahren lebte meine Freundin zwei Jahre in New York. Ich sass in Basel und hatte Sehnsucht, und die schlug sich in Rechnungen der Swisscom in Höhe von 800, 900 und 1000 Franken pro Monat nieder.

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Leonards Saftbar:
Junges Unternehmen

Wann beginnt die Lust am Unternehmertum? Leonard (8) hat mit seiner Saftbar am Sonntag bereits die zweite positive Erfahrung und gehörig Profit gemacht. Vor allem aber hat er viel Spass gehabt.

Unternehmer Leonard (8) an seiner Saftbar. (Bild © CR)

Unternehmer Leonard (8) an seiner Saftbar. (Bild © CR)

Wer erinnert sich nicht an die Limonade-Stände aus den Micky-Maus-Heften? Für mich waren diese Bauchläden findiger Vorort-Kids in den Siebzigern immer ein Vorbild, wie man mit eigener Kreativität ohne grosse Mittel etwas erreichen könnte (ich wusste bloss nicht, wie man Limonade macht).

Der achtjährige Leonard allerdings hat dieses Wochenende mehr Initiative gezeigt. Zuerst hat er im Garten Meertrübeli gesammelt und eine Geschäftsidee entwickelt, weil er wusste, dass sich aus ihnen Saft herstellen lässt. Ein Testangebot an einen Mitbewohner zeigte, dass es einen Markt für den Saft geben musste:

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Swiss Post Box:
Post lizenziert
«Startup Junkies»-Technologie

Vor gut einem Jahr drehte die US TV-Produktionsfirma «Mojo» eine Dokumentation namens «Startup Junkies». Darin kam ein innovatives Unternehmen vor, dessen Technologie man jetzt auch in der Schweiz benutzen kann – bei der Schweizer Post.

Szene aus Startup-Junkies, Mojo

Szene aus Startup-Junkies, Mojo

Vornehmste Aufgabe jedes Startups ist es, ein Problem des Kunden zu lösen. Die tollste Technologie nützt nichts, wenn man damit niemandem helfen kann.

Ich gestehe freimütig: Ich habe ein solches Problem, und das seit Jahren: Ich hasse jede Art von Korrespondenz auf Papier. Sie stapelt sich bei mir zuhaus, und ich kann mich nur aufraffen, sie anzugehen, wenn Anzeichen erkennbar sind, dass es wirklich andernfalls bös enden wird. Früher dachte ich, das sei eine generelle Charakterschwäche, und ich sei einfach nicht in der Lage, meine Dokumente in Ordnung zu halten. Heute weiss ich: E-Mail und Dateiablage kann ich ganz gut. Bei Papierpost dagegen wird es wohl nie was. Alles zu scannen wäre ein möglicher Ansatz, aber natürlich ein völlig unrealistischer. Was soll ich Rechnungen scannen, die ich nur einmal brauche? Und so sitze ich immer mal wieder nachts zuhaus und suche nach Einzahlungsscheinen, oder nach einer Rechnung, oder nach einem Dokument für die Steuererklärung, oder oder oder. » weiterlesen

Dienstleistungsbusiness:
Neues auf alten Mauern

Die Informationstechnologie lässt alte Geschäftsmodelle einbrechen und schafft völlig neue. Damit stehen Spezialisten auch viele Wege zu Dienstleistungsangeboten offen.

Stuart (rechte Hälfte) und Damien (linke Hälfte).

Stuart (rechte Hälfte) und Damien (linke Hälfte).

Vom Profi-Produzent zum Dienstleister: Wie die Senkung der Einstiegsschwelle in Profi-Berufe von denen genutzt werden kann, zeigt dieses Beispiel aus meinem privaten Umfeld.

Dreissig Jahre lang hat Stuart Schwartz sein Geld mit professioneller Fotografie verdient – viele Jahre lang in Zürich in der Werbebranche, danach in seiner Heimat in Kalifornien vor allem mit Manager-Porträts für Corporate-Kunden.

Stuart hat miterlebt, wie das Profi-Fotobusiness durch die Digitalisierung langsam zu einem Gewerbe mit tiefer Schwelle, vielen Einstiegswilligen und sinkender Honorare wurde.

Heute hat Stuart in Mill Valley, einem noblen Vorort von San Francisco, ein völlig neues Business:

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Mitarbeiter finden:
Motivation zählt

Die Motivation ist bei der Suche nach Arbeitnehmern ein zentraler Punkt. Das macht Leute in Zweitausbildung und Lehrlinge zu interessanten Mitarbeitern, sagt Daniel Niklaus von Netlive.

Ein paar Artikel zurück habe ich die Frage nach der richtigen Personalpolitik für Startups aufgeworfen. Daniel Niklaus von der 14jährigen Webagentur Netlive hat daraufhin einen Einblick in seine Erfahrungen und die Strategie in ein paar Punkten zusammengefasst.

“Eins weiss ich inzwischen mit Sicherheit: Soll eine Firma gross werden, muss ihr System stärker sein als der einzelne Mitarbeiter. Bis es soweit ist, gehören Personalentscheide zu den Prioritäten Entscheidungen eines Unternehmers.”

Niklaus hat sich ein Dokument mit den wichtigsten Kernsätzen zu Personalentscheideungen – persönlichen und allgemein bekannten – zusammengestellt. Der letzte Satz in diesem Dokument lautet: » weiterlesen

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