Quora:
Ein Q&A für Startup-Themen

Selektives Crowdsourcing, kostenlos: Warum Quora eine ideale Ressource für Startups ist.

Zugang zu einem schlauen Publikum: Quora

Zugang zu einem schlauen Publikum: Quora

Gut möglich, dass beim Launch von Facebook-Questions das junge Startup Quora dereinst wieder von der Bildfläche verschwinden lassen wird. Der Anfang diesen Jahres gestartete Mix zwischen sozialem Netzwerk und Frage-Antwort-Plattform besetzt nämlich ein attraktives Geschäftsfeld für den Giganten.

Vieles deutet aber daraufhin, dass Quora gerade die Nische an Techies, Gründern und Early-Adoptern, die es sich anfangs erschlossen hat, als Kundschaft wird bewahren können. Mit anderen Worten: Quora könnte sich zu einer Plattform vor allem für die US-zentrierte, aber letztlich internationale Startupszene entwickeln – und damit zur wertvollen Ressource für Jungunternehmer weltweit werden. Insofern wäre fast zu hoffen, dass Quora nicht zum Mainstream wird und sein kleines, aber feines Publikum behält. Aber der Reihe nach. » weiterlesen

StartUp Weekend:
Es geht in die zweite Runde

Nach dem ersten Schweizer StartUp Weekend im Mai werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Neben Organisation und Planung wird zurzeit auch ein neues Team rekrutiert.

Von Dariush Daftarian, Mitorganisator Startupweekend

Der Autor dieses Beitrags, Dariush DaftarianNachdem der Start im laufenden Jahr geglückt ist, haben die Organisatoren in einer ausführlichen Klausur bestimmt, wie es mit dem innovativen Gefäss zur Jungunternehmerförderung weitergehen soll. Primär wurde festgelegt, dass eine stehende Struktur geschaffen werden soll, die gleichzeitig den erforderlichen Freiraum zur Verwirklichung innovativer Ideen ermöglicht. So hat sich das Team entschieden, mit dem bestehenden Verein und dessen Vorstand ein Rumpfgefäss zu schaffen, das die mittel- und langfristigen Interessen des StartUp Weekend verfolgt.

Gleichzeitig soll der jährlich stattfindende Hauptevent von einem immer wieder neuen, unabhängigen Team von Grund auf geplant und durchgeführt werden. “Wir wollen damit sicherstellen, dass die Lerneffekte für die Teammitglieder weiter genutzt werden können. Zudem soll sich der Anlass auch mit neuen, innovativen Ideen weiterentwickeln können”, so Jochen Schanbacher, Initiator des ersten StartUp Weekend der Schweiz.

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Jobtourist.net:
Traumjob für einen Tag

Dank der Plattform Jobtourist.net kann man für einen Tag den Traumjob aus Kindertagen ausüben. Die Güder planen auch bereits den Schritt ins Ausland.

Die Idee der drei Gründer ist im Grunde simpel: Leute mit einem interessanten Beruf öffnen einem so genanten Jobtouristen ihr Büro, ihre Werkstatt, ihren Führerstand oder ihr Studio für einen Tag. Gegen ein Entgeld kann der Jobtourist dann erleben, was es zum Beispiel heisst, Lokführer zu sein.

Mit diesem einfachen – und laut den Gründern bisher europaweit einzigartigen – Geschäftsmodell will Jobtourist.net die Welt erobern. Bereits ist eine Expansion ins Ausland geplant. So möchte man zum Beispiel auch einen Ausflug zu einem Schafhirten in Neuseeland oder einem Winzer im Napa Valley anbieten. Konkret wird Jobtourist.net als nächstes in Deutschland und Österreich lanciert.

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Technopark Allianz:
Gesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation

In einem Gastbeitrag wird die Sicht der Technopark-Allianz auf das neue Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation dargelegt.

Von Thomas von Waldkirch, Präsident Stiftung TECHNOPARK® Zürich und Verein TECHNOPARK®-Allianz

Thomas von Waldkirch, Autor dieses Beitrags

Thomas von Waldkirch, Autor dieses Beitrags

Die TECHNOPARK®-Allianz, die bekanntlich mit ihren inzwischen sechs Mitgliedern in Zürich, Winterthur, Aargau, Luzern, Lugano und Schlieren-Zürich eine sehr hohe Kompetenz im Bereich der Überführung neuer Möglichkeiten aus der Forschung in Innovationen am Markt aufweist und geographisch breit abgestützt ist, begrüsst es, dass im Gesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) neben der Forschungsförderung auch die Innovationsförderung als eine Bundesaufgabe aufgenommen wurde. Dies unterstreicht die stark gestiegene Bedeutung eines wirkungsvollen und raschen Technologietransfers (TT) Wissenschaft-Wirtschaft im internationalen Wettbewerb.

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Social Entrepreneurship Initiative:
Projekte gehen in die zweite Runde

Seit diesem Jahr gibt es endlich ein eigenes Förderprogramm für Social Entrepreneurship in der Schweiz. Die Resonanz überzeugt.

Der neue Förderwettbewerb

Der neue Förderwettbewerb

Zwischenstand beim Förderwettbewerb SEI für Social Entrepreneurship: rund 40 Prozent der 50 eingesandten Projektideen sind in der Ausarbeitungsphase. Gesucht waren Konzepte, “die gesellschaftliche Herausforderungen auf unternehmerische Art und Weise lösen”.

Jetzt sind in einer zweiten Phase detaillierte Businesspläne gefragt. Neben üblichen Kriterien wie Team, Innovation und Geschäftsmodell berücksichtigt der Wettbewerb die soziale Seite anhand von Replizierbarkeit und Impact der Projekte.

Breite Palette

Die vor ein paar Tagen online gegangene Liste der Exposés erlaubt einen Überblick über die bis jetzt eingegangenen Projektvorschläge. » weiterlesen

Gründer-Wettbewerbe:
venture pitch, venture case, venture kick

In den vergangenen zwei Wochen wurden auf allen drei Stufen von venture kick neue Gewinner erkoren. Wie immer kommen sie aus ganz verschiedenen Branchen.

In der venture kick Runde vom 23. September haben die beiden Startups AOT von der Uni Basel und QualySense von der Uni Zürich die maximale Gewinnsumme von 130’000 Franken erreicht.

Chirurgie und Getreide

AOT, zur Zeit leider noch ohne Webauftritt, hat ein Tool entwickelt, mit welchem man Knochen nach beliebigen Mustern präzis zuschneiden kann. Dank der Lasertechnologie von CARLO (Computer Assisted and Robot-Guided Laser Osteotome) kommt es zu weniger Blutungen und die Heilung verläuft schneller. Noch kommt das Produkt nicht zum Einsatz, da noch klinische Tests gemacht werden müssen.

QualySense zielt auf eine ganz andere Branche: Francesco Dell’Endice hat ein System entwickelt, mit welchem sich Getreidekörner nach ihrer biochemischen Zusammensetzung sortieren lassen. Damit lässt sich die Qualität des produzierten Mehls steigern. Die junge Firma hat grosse Ziele: Wie Dell’Endicie in der Pressemitteilung von venture kick zitiert wird, will er, dass sein System in den nächsten Jahren zum Standard wird.

Mit diesen beiden Unternehmen hat auch venture kick einen Meilenstein erreicht. Die insgesamt ausgeschütteten Preisgelder belaufen sich jetzt auf über fünf Millionen Franken.

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Spontacts-Diary:
Die Kunst, motiviert zu bleiben

Übersichtliche Ziele setzen und hin und wieder Abstand nehmen: Christoph Seitz gibt Tipps, wie man dran bleibt.


Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Fällt ins Kerngeschäft: GokartingBegeisterung ist das A und O des Unternehmertums. Wenn der innere Antrieb fehlt, scheitert die beste Idee. Gleichzeitig sehen durchschnittliche Ideen das Tageslicht, weil Unternehmer für sie kämpfen.
Wie gelingt es, die Motivation hoch zu halten? Es gibt kein einfaches Erfolgsrezept. Ich möchte ein paar mögliche Ansatzpunkte skizzieren:

  • Strukturieren

Als Kreativgeist widerstrebt mir das Planen auf Wochen und Monate hinaus. Wie also soll Struktur meine Motivation unterstützen? Sie tut es indirekt, indem sie verhindert, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Die Meilensteine für unsere Software verstehen wir als grobe und rollende Planung. Trotzdem helfen sie mir, täglich 3 Marketingziele abzuleiten, die ich erreichen will. Jedes abgehakte Ziel gibt ein Erfolgserlebnis. Mehr Ziele zu definieren macht für mich keinen Sinn, denn a) steigt damit das Frustrationspotential und b) erledige ich gerne mehr, quasi als “nice to have”.

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Der Grund für die Startup-Diaries:
Unternehmer die schreiben sind besser

In einem Blogpost erklärt der Serial Entrepreneur Jason Baptiste, weshalb das Teilen von Erfahrungen nicht nur den Lesern hilft.

Schreiben bildetJason Baptiste ist Mitgründer von verschiedenen Firmen, die er auf seiner Website beschreibt. In seinem zweiten Artikel für OnStartups.com liefert er bereits eine ausführliche Begründung für dieses Engagement.

Mit Amerikanischer Begeisterung erklärt Baptiste die Entscheidung zu schreiben zu einer der drei besten seines Lebens. In der Folge listet er sieben Gründe auf, weshalb ein Unternehmer sein Wissen über Artikel in Blogs und Zeitschriften teilen sollte.

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Swiss ICT Awards:
Fünf Startups brauchen Unterstützung

Am 18. November werden im Rahmen des Swiss ICT Forums drei Awards verliehen. Einer davon kommt vom Publikum.


Ziel der ICT Awards ist es laut Website, die ICT-Unternehmen in der Schweiz zu fürdern und dieser – wichtigen – Branche zu mehr Päsenz zu verhelfen. Neben der Verleihung der Awards beinhaltet das Swiss ICT Forum auch zwei Expertentalks zu den Themen Cloud Computing und Mobilität.

Bei den Awards werden in zwei Kategorien Preise vergeben. In der Kategorie Champion stellen Cambridge Technology Partners, Glaux Soft AG – evidence, InfoGuard, Namics und Netcetera die Finalisten.

Vier von fünf Finalisten der Kategorie Newcomer fanden in den letzten Monaten auch auf Startwerk Erwähnung. So haben wir über Run my Accounts, Gbanga, Kooaba und Memonic zum Teil schon mehrfach berichtet. Lediglich ein ausführliches Portrait von Linguistic Search Solutions fehlt uns.

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Ulf Claesson:
Entrepreneurship ist erlernbar

Die ETH Zürich bietet seit diesem Semester den englischsprachigen Kurs “Entrepreneurship in Technology Ventures” an.

Von Matthias Mirbeth

So sieht Thom Grüninger, Zeichner des ETH-Magazins Ulf Claesson

So sieht Thom Grüninger, Zeichner des ETH-Magazins Ulf Claesson

“Einen Kurs, der auf diese Weise technologische Expertise mit Wissen im Venture-Bereich verbindet, hat es an der ETH Zürich in dieser Form noch nie gegeben”, ist sich Kursleiter Ulf Claesson sicher,”indes war es höchste Zeit, dies zu korrigieren.” Claesson koordiniert den viermonatigen Kurs, der sich zum Ziel gesetzt hat, den technologischen Expertenkenntnissen der ETH-Studenten die Grundlagen des Entrepreneurships hinzuzufügen. “Wir wollen den Studenten sowohl einen theoretischen als auch praktischen Einblick ins Entrepreneurship geben, damit sie später ihre Ideen in einer eigenen Firma verwirklichen können.” Dazu gehört neben dem Wissen um die Gründung eines Start-ups natürlich auch grundsätzliche Managementfähigkeiten sowie Wachstums- und Exitstrategien.

“Unverdorbene” Managementkenntnisse bei den ETH-Studenten

Momentan sind 110 Studenten in dem Kurs, doppelt so viele wie ursprünglich gedacht. “Der Ansturm hat uns selbst ein wenig überrascht, aber die Motivation der Studenten ist gross”, so Claesson. Die Mehrzahl der Studenten ist fest davon überzeugt, später einmal eine eigene Firma zu besitzen, doch noch sind die wenigsten an einem Start-up beteiligt. “Bei ETH-Studenten überwiegt natürlich der technische Hintergrund, so dass sie in wirtschaftlichen Problemlösungen noch relativ unverdorben sind”, meint Claesson. Doch betrachtet er gerade das als Chance: “Gerade bei Technology Ventures ist meines Erachtens das Verständnis um Technik entscheidender als Managementfähigkeiten. Diese kann man sich auch recht schnell zu Eigen machen.” Und genau das ist das Ziel des Kurses.

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