George Zachary:
Grosse Vision, grosser Spielraum

Im Silicon Valley heisst es, grosse Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.

George Zachary, CRVAuf der Heimfahrt von einem “Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten dreissig Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?

Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden:

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Serie Bootstrapping:
Tipps fürs Überleben mit wenig Geld

Bootstrapping heisst, mit begrenzten Ressourcen ein Unternehmen hochzuziehen. Fünf konkrete Tipps aus dem Tagesgeschäft von connex.io.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io


Startup-Tagebuch connex.io

Startup-Tagebuch connex.io

Connex.io ist bis heute, abgesehen von unserem Venture Kick Preisgeld, komplett eigenfinanziert. Das heisst, dass wir mit unseren Ressourcen haushalten müssen. Unser Ziel ist ja, mit eigenen Mitteln bis zu einem nutzbaren Produkt zu gelangen und es schaut so aus, als wäre uns dies gelungen.

Wir sind der Meinung, dass unsere Schritte dahin einfach und einleuchtend waren, wir wollen sie hier trotzdem aber gern mit Euch teilen – vielleicht sind unsere Vorschläge als Anregung ein Hilfe.

1. Lebenskosten der Gründer

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Crowdsourcing für die Startup-Szene:
Teilt Eure Kontakte mit uns!

Ein Crowdsourcing-Aufruf von uns in eigener Sache: Wir möchten mit Eurer Hilfe eine Startup-Adresskartei bauen.

Schickt uns Eure Tipps.

Schickt uns Eure Tipps.

Richtig gelesen – wir sammeln Adressen und hilfreiche Ressourcen für Startups, am besten mit Euren Tipps.

Der Hintergrund: Wir haben vor kurzem versucht, endlich mal ein bisschen Ordnung und Übersicht in den Dschungel der Schweizer Förderwettbewerbe zu bringen. Es gab und gibt zwar verschiedene Quellen und Verzeichnisse, keines davon ist aber vollständig und die meisten erstaunlich unübersichtlich. In diesem Beitrag haben wir darum alle uns bekannten Preise einmal zusammengeführt, geordnet und mit den wichtigsten Kriterien.

Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass Ihr solche Verzeichnisse schätzt. Darum haben wir uns entschlossen nachzulegen. » weiterlesen

Swiss Economic Forum:
Ausschreibung zum Award 2011
läuft bis Ende Februar

Ab sofort können sich Jungunternehmen für den Swiss Economic Award 2011 bewerben; die Frist endet am 28. Februar 2011.

Der mit 75’000 Franken dotierte Jungunternehmerpreis wird am 13. Mai 2011 im Rahmen des 13. Swiss Economic Forums in Interlaken verliehen. Der Wettbewerb steht allen Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz offen, deren Firma nach dem 1. Januar 2005 gegründet wurde. Gesucht wird nach «herausragenden unternehmerischen Leistungen» in den drei Kategorien «Produktion / Gewerbe», «Dienstleistungen» und «Hightech / Biotech». Und so werden die Gewinner gekürt: » weiterlesen

1111. Venture Apéro in Chur:
Social Media Marketing für Startups

Social Media genutzt als nachhaltiges Marketing für Zeit statt Geld. Mathias Vettiger von Blogwerk erklärt die Vorzüge am Venture-Apéro in Chur.

Mathias Vettiger spricht über Social Media

Mathias Vettiger spricht über Social Media

Für kurzentschlossene Social-Media-Interessierte gibt es heute Abend einen Pflichttermin in der Ostschweiz: Am Jubiläumsapéro in Chur geht es darum, wie Ihr Facebook, Twitter und Co am besten in Eure Kommunikationsmassnahmen einbindet und wie man eine Community aufbaut und so neue Kunden akquiriert und seine Eigenmarke pflegt.

Social Media ist keine Wunderlösung, mit der man dank einer Facebook-Seite und einem Twitter-Account binnen Tagen zu zehntausend “Fans” oder Followern kommt – was ohne eine weiterführende Strategie ohnehin nichts bringt, weil man denen nicht einfach etwas verkaufen kann. » weiterlesen

Superlative statt Werbung:
Wenn das Produkt für
sich selbst spricht

Warum nicht einmal die Kalkulation umdrehen und das bestmögliche Produkt lancieren, zu einem ruinös guten Preis? Ein frecher Vorschlag.

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Unternehmer und Blogger Jason Cohen findet, dass Firmen eigentlich zu wenig daran interessiert sind, ihre Kunden glücklich zu machen. In einem Beitrag, der nicht ganz ohne Promo für sein eigenes Startup auskommt, macht er eine interessante Beobachtung.

Das Problem des Survivor Bias einmal beiseite gelassen: Meistens sind die Unternehmen am spektakulärsten erfolgreich, die wir als Kunden am überzeugtesten weiter empfehlen. Dazu reicht nicht, dass sie eine solide Leistung vorzuweisen haben. Sie müssen schon einen dermassen dicken Mehrwert bieten, so halsbrecherisch günstig sein oder einen so übertrieben guten Service offerieren, dass es Eindruck macht. » weiterlesen

Wie eine Partnervermittlung:
Janzz lanciert Matching für
Firmen und Jobsuchende

Die neue Online-Jobplattform Janzz bläst zum Grossangriff auf die Konkurrenz. Wir haben 50 Gratisaccounts für Startups.

Startup im Online-Jobmatching

Startup im Online-Jobmatching

Nach dem ersten Pitch ging es schnell: Innerhalb von zwei Monaten habe man das Geld beisammen gehabt, erzählt Gründer und CEO Stefan Winzenried. Sein Ziel: den grössten europäischen Online-Jobvermittlungen Konkurrenz machen.

Das Unternehmen, das seit Anfang des Jahres aktiv ist und kräftig Werbung macht, sitzt im Zürcherischen Zollikon. 18 Monate dauerte der Aufbau des Unternehmens, neun Monate die Entwicklung der Webplattform.

Janzz (englisch ausgesprochen) ist ein webbasierter Jobvermittlungsdienst, der stärker als bisher üblich auf Matching setzen will. Das geschieht anhand eines detaillierten Kategoriensystems statt über Volltextsuche, was die Plattform als Hauptargument für eine bessere Qualität ins Feld führt. Die Idee der Gründer: Skillmatching wird wichtiger, da traditionelle Lehrberufe und langlebige Arbeitsverhältnisse schwinden, während es mehr und mehr Freelancer und Spezialisten gibt. Davon will Janzz profitieren, zudem bietet man sein Kategoriensystem auch Firmenkunden an. » weiterlesen

Linktipps:
Saas-Fonds, Namensfindung, bloggende Investoren

Die Links der Woche, unter anderem: Medtech-Preis verliehen, Mobilitäts-Startups im Kommen und Tipps für den eigenen Firmenblog.

Startup-Linktipps

Startup-Linktipps

50’000 Franken für Medtech-Innovationen
Verleihung des 5. Ypsomed Innovationspreises. Drei Projekte aus dem Medtech-Bereich, darunter Swiss Cardio Technologies, teilen sich den mit 50’000 Franken dotierten Preis.

Innovative Mobilität
Wie Startups das eigene Auto überflüssig machen wollen. Mehrere deutsche Neugründungen versuchen sich im On-Demand-Car-Sharing – vielleicht wäre auch Mobility mit einem einem passenden Konzept angreifbar.

Wie man richtig bloggt » weiterlesen

Scheitern und Konkurs:
Worauf man achten sollte

Unternehmerisches Scheitern ist nicht selten gleichbedeutetend mit Konkurs – hier einige Hinweise um das Schlimmste zu verhindern.

Auch wenn niemand gern darüber spricht, Konkurse sind eine Realität: Rund 4’000 insolvenzbedingte Firmenpleiten gab es 2010 in der Schweiz. Der Abschwung im Gefolge der Finanzkrise hat dazu das seinige beigetragen. Gleichzeitig ist das Klima aber inzwischen eines, in dem gescheiterte Unternehmer nicht mehr auf dem bleibenden Stigma des Versagens behaftet werden, wie früher oft der Fall.

Rechtsanwalt Martin Steiger hat beruflich oft mit Jungunternehmern zu tun. Auch er ist der Meinung, dass im momentanen wirtschaftlichen Umfeld Firmenkonkurse von Jungunternehmern grundsätzlich auf Verständnis stossen. Vorausgesetzt natürlich, dass diese nicht unter dubiosen Umständen stattfinden.

Das kann sich auch volkwirtschaftlich rechnen: Eine wohlwollendere Wahrnehmung einmal gescheiterter Unternehmer erleichtert diesen einen Neuanfang und eine zweite Chance. Dazu beitragen können auch folgende Punkte.

Rechtsform ist kritisch » weiterlesen

Digitale Musik:
restorm.com will das
bessere MySpace werden

MySpace ist als Musikplattform nach wie vor beliebt, doch technisch nicht auf der Höhe. Das Schweizer Startup restorm.com will MySpace als internationale Community für Musikfans, Künstler, Labels und Veranstalter ablösen. Unser Schwesterblog netzwertig.com hat sich das Unternehmen angeschaut.

Die Marktführerschaft unter den klassischen Social Networks musste MySpace an Facebook abgeben. Doch auch den Status als oberste Musikplattform hat MySpace nicht für immer gepachtet, selbst wenn aktuell noch viele namhaften Bands und Interpreten dort ein Profil betreiben.

Ein Blick auf den US-Dienst zeigt, dass er funktionell und technisch rückständig wirkt – und unaufgeräumt sowieso. Das Züricher Startup restorm.com jedenfalls sieht erheblichen Verbesserungsbedarf und hat es sich zum Ziel gesetzt, MySpace als die führende internationale Musik-Community abzulösen.

» Den ganzen Artikel bei netzwertig.com lesen

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