Flaschenpost-Diary:
Wie man sich bettet, so liegt man – über die Wahl der richtigen Partner

In seinem dritten Diary gibt der Mitgründer der Online Weinhandlung Tipps zur Wahl von Partnerunternehmen.

Von Dominic Blaesi, Flaschenpost

Dominic BlaesiSowohl als Startup, als auch als etabliertes Unternehmen wird man seine Marktleistung meist nicht alleine, sondern unter Einbezug verschiedener Partner erbringen. Die sich daraus ergebenden Partnerbeziehungen sind je nach Bereich von unterschiedlicher Bedeutung für das Unternehmen. Dabei gibt es in der Regel immer auch eine Anzahl von Partnern mit strategischer Relevanz, die eine besondere Beachtung verdienen und mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden wollen.

Fundierte, langfristig ausgerichtete Partnerwahl

Unsere Erfahrung mit Flaschenpost hat uns gelehrt, dass sich (vor-)schnelle Entscheide – die man möglicherweise fällt, weil man das Tempo in der Startup-Phase hochhalten will – meistens nicht lohnen. In diesen Entscheidungen die für erfolgreiche Unternehmer typische langfristige Sichtweise einzunehmen und solange zu suchen, bis man den “perfekten Partner” gefunden hat, zahlt sich immer aus.
Aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen sehen wir hauptsächlich vier Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine erfolgreiche strategische Partnerschaft entstehen kann:

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Liberovision:
Übernahme für 10 Millionen perfekt

Das Zürcher Startup Liberovision ist bald kein solches mehr, das junge Unternehmen hat einen Käufer gefunden.

Gründer Würmlin und Niederberger

Gründer Würmlin und Niederberger

Grund zur Feier im Technopark: Das vierjährige Startup Liberovision ist unter die Haube gekommen. Wie das Zürcher ETH-Spinoff und der Mediendienstleister Vizrt bekannt gegeben haben, übernimmt dieser Liberovision für eine Summe von 10 Mio. Franken.

Wir haben Liberovision bereits letztes Jahr schon porträtiert. Das Startup hat eine Software entwickelt, die in Echtzeit die Analyse von Spielsituationen in Fussball, Rugby oder anderen Spielarten erlaubt. Sie gewinnt die Informationen über Spielerpositionen und -bewegungen aus Fernsehbildern und setzt diese anschliessend in 3D-Daten um. So können Sportkommentatoren Offside-Situationen oder taktische Spielzüge übersichtlich dargestellt besprechen, ohne nur auf Videoreplays zurückgreifen zu müssen. » weiterlesen

Selbstkontrolle:
Computerprogramme zur Produktivitätsförderung

Es gibt Software, die einem von möglichen Ablenkungen fernhält. Für alle, die Facebook am Durchbruch hindert.

Egal ob Internetunternehmer oder Student: Twitter, Facebook, Startwerk.ch und ähnliches laden zum Surfen ein und halten einem von der Arbeit ab. Wenn man diese Plattformen bei der Arbeit auch noch braucht, wird die Gefahr entsprechend grösser.

Doch nicht nur Durchschnittsmenschen sind davon betroffen. Auch der amerikanische Guru Guy Kawasaki kämpft mit diesen Problemen, wie er in diesem Blogpost gesteht. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man zu der Sorte Mensch gehört, die am Morgen aufsteht und mit intakem Fokus ans Tagwerk geht. Für die grosse Mehrheit jedoch, bei der das nicht so ist, gibt es nun Hilfe.

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R2EL:
Inspiration im Widder Hotel

Am 29. November 2010 findet der erste R2EL-Event in Zürich statt. Die Initiatoren wollen eine Inspiration für potentielle Jungunternehmer sein.

Update

Aufgrund einer Überbuchung des Ballrooms im Dolder findet der Event im Hotel Widder statt. Zeitlich bleibt es bei 16.00 Uhr. Diese Änderung wurde am 23.11.2010 auf Twitter bekannt gegeben.
Unter dem Namen R2EL (Road to Entrepreneurial Leadership) hat Peter Alfred-Adekeye eine Event Serie ins Leben gerufen. Der erste Anlass findet am 29. November 2010 im Ballroom des Dolder Grand Hotel Widder in Zürich statt. Erster Redner in der Vortragsreihe ist Ulf Michael (Monty) Widenius, einer der drei Gründer von MySQL AB (2008 von Sun Microsystems gekauft). Wie es auf der Website heisst, richtet sich der Vortrag an “Studenten die ihr eigenes Technologie Startup gründen möchten, und angehende Unternehmer, die Inspiration und Unterstützung von denen suchen, die es geschafft haben”.

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Swiss ICT Award:
Linguistic Search Solutions, Namics und Netcetera geehrt

Am 18. November 2010 wurden im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern die Swiss ICT Awards vergeben.

In der Kategorie Newcomer, welche die Leser von Startwerk am meisten interessieren dürfte, hat sich die Jury für die Firma Linguistic Search Solutions entschieden. Wie mir Adolf Dörig, der Vorsitzende der Jury erklärt, hat dieses Jungunternehmen die vier Kriterien am vollständigsten erfüllt, so dass die Jury zu einem einstimmigen Ergebnis kommen konnte. Die Entscheidung sei allerdings keineswegs leicht gefallen. Alle Unternehmen der Kategorie Newcomer haben grosses Potential.

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connex.io:
Der erste Schritt zum Geld

Marcus Kuhn berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit der Investorensuche am ICT Investor’s Day

Von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus KuhnAls Startup kann man sich für verschiedene Finanzierungsstrategien entscheiden. Bei connex.io folgten wir bisher der Bootstrapping Strategie, was bedeutet, dass wir uns selbst finanzierten. Nun sind wir an einem Punkt angekommen wo es darum geht zu beschleunigen. Für connex.io ist Geschwindigkeit entscheidend, weshalb wir momentan die Möglichkeit eines ersten Investments abklären. Da kam uns der ICT Investor’s Day – der am 15. November 2010 zum ersten Mal durchgeführt wurde – natürlich äusserst gelegen. Das Format des Investor’s Day war neu für die Schweiz und stellte schon deshalb eine Herausforderung dar. Nach einer Anmeldephase wurden wir als eines der acht Startups gewählt welche am Investor’s Day pitchen durften.

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My Swiss Chocolate:
Social Marketing und Schoggi-Club

Bereits im Februar 2010 stellten wir euch das Start-Up mySwissChocolate vor. Die beiden Gründer Sven Bleichler und Christian Philippi planten personalisierte Schokolade im Internet zu verkaufen.

Von Vanessa Malke

Etwa ein dreiviertel Jahr später – Der Webshop ist gestartet und die Anhängerzahl nimmt stetig zu. Wer sich fragt was das Erfolgsrezept dieses Unternehmens ist, dem sei ein Besuch des Webshops angeraten.

MySwissChocolate verkauft nicht nur einfach Schoggi, sondern ein Shopping-Erlebnis. Der Kunde kann aus drei verschiedenen Schokoladensorten wählen. Hat er sich für eine Sorte entschieden stehen als nächstes verschiedene Geschmacksrichtungen, wie Ingwer, Orange oder Chili, zur Verfeinerung bereit. Ist auch diese Entscheidung gefallen, kann der Käufer die Schoggi anschliessend mit Früchten, Körnern, Gewürzen und weiteren Zutaten spicken. Insgesamt vier Zutaten können der süßen Verführung so noch hinzugefügt werden. Bei soviel Vielfalt findet jeder Schokoladenliebhaber seine Lieblingskreation.

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ICT Investor’s Day:
Speeddating für Gründer

Am 15. November fand der erste ICT Investor’s Day statt. Auf effiziente Weise wurde der Kontakt zwischen Gründern und Investoren hergestellt.

Acht Startups bekamen die Gelegenheit, in einem Elevator Pitch die anwesenden Investoren von sich zu überzeugen. Nach diesem Vorgeschmack wählten die Investoren fünf aus, welche dann jeweils zehn Minuten Zeit bekamen um noch einmal ausführlicher ihren Business Case darzulegen. Ursprünglich geplant waren zwar nur vier längere Präsentationen, aber scheinbar konnten mehrer Startups bereits im Kurzformat überzeugen.

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Velotaxi Basel:
Ökologischer Fahrdienst mit Rikscha

Als lärm- und abgasfreie Taxi-Alternative plant ein Basler Unternehmer einen Shuttledienst mit Elektro-Rikschas – und tritt auch selbst in die Pedale.

Gründer Tilmann Schor

Gründer Tilmann Schor

Tilmann Schor hat Lust auf ein Experiment. Der Basler Grafiker möchte einen kleinen Beitrag zur Verkehrsentspannung leisten, für mehr Umweltbewusstsein werben und gründet dazu ein Unternehmen. Am Anfang der Idee stand die Beobachtung, dass in seinem Stadteil der ÖV nicht engmaschig genug funktioniere.

Für ältere Menschen gebe es nicht genug Angebote und die Naherholungsgebiete seien schlecht erschlossen. Da eine Lücke zu füllen und gleichzeitig ein ökologisch sinnvolles Projekt zu lancieren, reizte Schor – und die Velotaxi Idee war entstanden.

Das Konzept: Ein velobasierter Taxi-Shuttleservice. Als Taxi dient ein Citycruiser, quasi eine moderne Form der Rikscha, zweisitzig, mit einem Elektro-Stützmotor. Später auch ausbaufähig, soll das Taxi zunächst für den Basler Stadtteil Gundeldingen-Bruderholz starten. Das “Gundeli”, wie das Quartier dort heisst, liegt südlich vom Bahnhof und auf der Kantonsgrenze, weshalb es ÖV-technisch weniger gut erschlossen ist als andere Quartiere. Zugute kommt Schor bei seinem Projekt, dass gerade kürzlich ein Verkehrsberuhigungsprojekt für das Viertel beschlossen wurde.

Anfang als One-Man-Show

Schor möchte das Projekt bewusst klein starten, statt einem grossangelegten Auftakt will der Gründer den Bedarf erst in einer Pilotphase testen. Das Anrühren “mit grosser Kelle” ist ihm zudem nicht sympathisch. Deshalb startet das Velotaxi zunächst als One-Man-Show. In einem Vorprojekt, das bis Ende 2011 gehen soll, tritt der umweltbewusste Graphiker erst einmal selbst in die Pedale. » weiterlesen

Online Ticketing:
Ein Geschäftsmodell in Mode

Amiando bekommt Konkurrenz. Seit einigen Monaten versucht Ticketino im Schweizer Markt Fuss zu fassen.

Etabliert: AmiandoDer traditionelle Ticketverkauf scheint viele Aspekte zu haben, die es zu verbessern bedarf. Anders kann man sich kaum erklären, dass immer wieder Startups auf den Plan treten, die den Markt umkrempeln und den Eventorganisatoren das Leben erleichtern wollen.

Auf Startwerk.ch haben wir schon verschiedentlich über Amiando berichtet. Der europäische Marktführer verlässt sich ganz auf Online-Lösungen und bietet verschiedene Tools für virales Marketing an. Wie in diesem Artikel auf Startwerk beschrieben, sind auch die Preise von Amiando durchaus wettbewerbsfähig.

Im Kommen: TicketinoNoch wettbewerbsfähiger scheinen die Preise des jüngeren Konkurenten Ticketino zu sein.

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