loqize.me:
New Yorker erhalten bald ortsbasierte Empfehlungen

Ein Zürcher Startup versucht es in Übersee: Die Gründer von loqize.me haben sich New York als Startort für ihre Geolocation-Plattform ausgesucht.

Hyperlocal nennt sich die letzte, goldene Meile der Onlinewerbung und sämtliche grossen Player unter den Webdiensten hätten gern ein Stück dieses noch weitgehend unverteilten Kuchens.

Langsam wird klar, dass der Weg zu Werbekunden über Empfehlungen (social advice) läuft, und Foursquare hat erst vor wenigen Tagen angekündigt, diese in den Fokus zu rücken. Entsprechend fragt sich, wer den entscheidenden Schritt machen wird und die lukrative Werbung auf mobilen Geräten als erster wirklich gewinnbringend betreiben kann.

Ein in Zürich gegründetes, aber bald in New York an den Start gehendes Webstartup hat dazu gute Karten: loqize.me.

Grundidee: local advice » weiterlesen

Hirschfactor:
Jobvermittlung unter Freunden

Das ETH-Spinoff Hirschfactor nutzt soziale Netzwerke um Mitarbeiter an Finanzunternehmen zu vermitteln. Bei Erfolg winkt dem “Hunter” eine Prämie.


Das Gründerteam: Fabio Magagna, Crista Henggeler und Kai EberhardtDas Prinzip ist einfach: Auf der Website des jungen Unternehmens kann man sich als “Hunter” registrieren und anschliessend Bekannte für die ausgeschriebenen Jobs empfehlen, oder sich gleich selbst bewerben. Falls die empfohlene Person die Stelle bekommt, wird der Hunter mit der ausgelobten Summe belohnt.

Dieses Anreizsystem scheint bestechend. Gerade für Personen, die sich selbst in einem Startup-Umfeld bewegen oder noch studieren, dürften beispielsweise die 3000 Franken, welche Kooaba für die Vermittlung eines Software Engineers bezahlt einen recht grossen Anreiz darstellen. Zudem kennen Kollegen oder Freunde die Qualitäten der Emfpohlenen aus erster Hand. Die Quote ungeeigneter Kandidaten dürfte also tiefer ausfallen, als wenn sich diese aus eigener Initiative bewerben würden. Zudem erhält jeder Nutzer einen Hirschfactor zugeteilt, welcher die Qualität seiner Referrals widergibt. Der Algorithmus hinter diesem Hirschfactor ist Teil eines Forschungsprojektes an der ETH.

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exthanded:
Startups entdecken Crowdfunding

Crowdfunding scheint im Bewusstsein von Gründern und Publikum angekommen – Schweizer Startups machen mit dem Modell erste Gehversuche.

exthanded versucht sich am Crowdfunding

exthanded versucht sich am Crowdfunding

2010 waren Crowdfunding-Websites wie Pilze aus dem Boden geschossen: Allein in deutschsprachigen Raum liessen sich zum Beispiel Pling, Inkubato, Startnext oder MySherpas nennen. Mit dieser Zerstückelung haben Publikum und Projektinitianten momentan auch zu kämpfen – eine Marktbereinigung täte Not.  Nichtsdestotrotz scheint es so, als wäre das Modell inzwischen dabei, sich auch hierzulande zu etablieren.

Aktuelles Beispiel: Das Zürcher Startup exthanded (Startwerk-Porträt von 2010), das ein selbstentwickeltes Kameraschwebestativ in Serie produzieren lassen will. » weiterlesen

Achtung Ressourcenfalle:
Die Anstellung des ersten Mitarbeiters

Auch beim Bootstrapping ist es irgendwann so weit: Wenn die Arbeitskraft des Gründerteams nicht mehr reicht und die erste Anstellung not tut.

von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch

Startup-Tagebuch: Dominic Blaesi

Startup-Tagebuch: Dominic Blaesi

Im November 2008 haben Renzo und ich unseren ersten Mitarbeiter eingestellt. Doch es war nicht nur die Anstellung unseres ersten Mitarbeiters, sondern das erste Mal überhaupt, dass wir jemanden fest eingestellt haben.

Dominik Sieber arbeitete nach seiner Matura seit August 2008 auf Stundenlohnbasis sporadisch bei uns und unterstützte uns bei der Aufbereitung von Weindaten. Hin und wieder sammelte Domi die bestellten Weine bei unseren Partnerweinhandlungen ein, immer dann, wenn Renzo oder ich das aus Kapazitätsgründen nicht selber machen konnten. Um die Kosten möglichst tief zu halten, versuchten wir grundsätzlich so viel wie möglich selber zu machen und Domi nur einzusetzen, wenn es nicht anders ging. Des Weiteren hatten wir mit uns selber abgemacht, dass wir seinen Support nur bis längstens Ende Oktober 2008 beanspruchen wollen, um Spitzen zu brechen. Anschliessend wollten wir die Geschäfte wieder zu zweit führen.

Monstertage

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be.project:
Europäischer Wettbewerb für Studierende

BearingPoint richtet einen Projektwettbewerb für Studierende aus ganz Europa aus. Bis zum 15. April 2011 können die Teams sich einschreiben.

Für den Wettbewerb können sich Teams mit zwei bis maximal zehn Mitgliedern auf der Wettbewerbswebsite einschreiben. Es sind Projekte jeder Art willkommen, es muss sich also nicht unbedingt um eine Geschäftsidee handeln. Allerdings haben zumindest in den vergangenen zwei Jahren Projekte gewonnen, welche sich im Erfolgsfall mit Sicherheit zu einer Firma aufbauen liessen. Im Jahr 2008 wurde aber ein humanitäres Projekt, der Aufbau eines Ernährungszentrums in Burkina Faso, honoriert. Innerhalb dieses breiten Spektrums können sich Studierende Hoffnung auf bis zu 30’000 Euro für ihr unternehmerisches Projekt machen. Diese verteilen sich auf einen länderabhängigen Betrag beim lokalen Wettbewerb (15’000 Euro in der Schweiz) und weitere 15’000 Euro für den Gewinner des Europäischen Wettbewerbs.

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Personalpolitik à la Google:
Exklusiver Club von Selbsteinschätzern

Eine Charakteristik, die Google von vielen anderen Firmen und Konzernen abhebt, ist die Anstellungspolitik. Deren Bottom-Up-Prinzip setzt sich aber auch in der Evaluation der Leistung aller Mitarbeiter fort.

Medientermin bei Google Schweiz: Stolz erklärt Nelson Mattos, Vice President EMEA Product & Engineering, die (berühmt-berüchtigte) Anstellungspolitik des Suchgiganten.

An der scheint sich seit den Anfängen im Dorm von Larry Page und Sergey Brin nicht viel geändert zu haben – und von der Methode könnten Startups und jedenfalls so manche etablierte Firma etwas lernen:

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HackFwd:
Wie man aus Unterhosen Geld macht

Von HackFwd gibt es seit Ende Januar 2011 den Phase 2 Generator, ein Tool zur Erstellung und Visualisierung von Businessmodellen. Man kann sich damit um ein Investment bewerben oder einfach eine Idee vertiefen.

HackFwd, initiiert von Xing-Gründer Lars Hinrichs, ist eine Plattform zur Seedfinanzierung von IT-Startups. Bisher war die einzige Möglichkeit, dort einen Pitch halten zu können, jemanden aus dem “Referral Network” von der Geschäftsidee zu überzeugen. Durch dieses so genannte “Virtual Front Door” machten die Investoren um Hinrichs eine erste Vorselektion der Projekte.

Ende Januar hat HackFwd dieses Prinzip nun etwas aufgeweicht und erlaubt es potentiellen Gründern auch, sich direkt bewerben. Allerdings nur, indem sie ihre Geschäftsidee mit dem Phase 2 Generator beschreiben.

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Unternehmenskultur:
Vorleben statt aufschreiben!

Richtige gehandhabte Unternehmenskultur ist ein Führungsinstrument, gerade auch für Startups. Dazu gehört vor allem Konsequenz vonseiten der Gründer, meint unser Gastautor.

von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way

Unternehmenskultur: Paul Morgenthaler

Unternehmenskultur: Paul Morgenthaler

Gründer müssen sich beim Aufbau eines Unternehmens um so vieles gleichzeitig kümmern, dass Themen wie Kultur oft zweitrangig scheinen. Spricht man jedoch mit erfahrenen Unternehmern, hört man immer wieder, dass gerade die richtige Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.

Heissluftrhetorik bringt nichts

Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass sich hinter dem Begriff „Unternehmenskultur“ keine wolkigen Sprüche verbergen, sondern dass Kultur ein Mittel ist, ihr Unternehmen nachhaltig effektiv zu führen. Wer eine Kultur hat, kann eine Ansammlung von Individuen in ein schlagkräftiges Team formen, das im Sinne des Unternehmens an einem Strang zieht.

Die Frage ist nicht, ob ein junges Unternehmen eine Kultur braucht, sondern welche Kultur die richtige ist und wie man sie als Gründer formen kann. » weiterlesen

Social Media hilft beim Matchmaking:
Mehr Transparenz – mehr
Business Angels

In den USA hat sich mit AngelList ein neuer Treiber für Startupfinanzierung etabliert. Warum wir ähnliche Instrumente brauchen.

Das Geld folgt den Followern: Investieren à la AngelList

Das Geld folgt den Followern: Investieren à la AngelList

Was zeichnet die US-amerikanische Startupszene aus? Neben Zuversicht und Machergeist sicher die Zugänglichkeit, gerade von Geldgeber-Zirkeln. Bei hiesigen Business Angels drängt sich ein anderes Bild auf, obwohl die Ausgangslage gar nicht so schlecht wäre.

Die wenigen Erhebungen zum Thema rechnen mit 2000 bis 3000 Business Angels in der Schweiz. Davon sind nur wenige hundert institutionell organisiert in Business-Angel-Netzwerken und Vereinen, und damit in der Szene präsent und erreichbar. Warum nicht mehr? An investitionsfähigem Kapital mangelt es hierzulande ja nicht. Mit rund 200’000 HNWIs (high net worth individuals – also Personen mit mindestens einer Million an flüssigen Mittel) lässt die Schweiz gerechnet auf die Bevölkerung die meisten Länder hinter sich. Aber nur ein Teil der genannten dicken Fische hat Interesse an der Förderung von Jungunternehmen.

Die Gruppe lässt sich klar umreissen, meist sind es arrivierte Firmeninhaber über 45, die Spass haben an der Begleitung eines Jungunternehmens – was als Motivation den wichtigsten Faktor ausmacht. Der andere Grund: Private Banking ist viel bequemer. Mit Beteiligungen an jungen Unternehmen den Markt zu schlagen (also mehr Rendite als mit Index-Investments zu erzielen) ist schwierig. Man braucht völliges Vertrauen in das eine Startup oder ein grösseres Portfolio um Pleiten abzufedern.

Hier könnte das Internet helfen – per Anleihen aus sozialen Netzwerken. » weiterlesen

Swisslaunch:
Basler Studenten verteilen Geld

Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.


Das Team von SwisslaunchNachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.

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