Linguistic Search Solutions:
Sprache statt Mathematik

Linguistic Search Solutions ist der einzige Finalist in der Newcomerkategorie der Swiss ICT Awards, den wir noch nicht portraitiert haben. Das haben wir jetzt nachgeholt.

Linguistic Search Solutions hat einen neuen Ansatz zur Suche nach Namen in Datenbanken und im Internet. Statt auf Algorithmen verlässt sich das Suchprogramm Traphoty auf die Regeln der Linguistik. So ist es beispielsweise möglich, bei verschiedenen lateinischen Schreibweisen desselben Chinesischen Namens Verwechslungen zu vermeiden.

Das junge Unternehmen – gegründet 2008 – hat damit eine noch wenig besetzte Marktnische gefunden. “Grosse Softwareproduzenten scheuen die Aufwände, die in namenkundlicher und linguistischer Forschung stecken – dies ist nicht ihr Fachgebiet. Stattdessen setzen sie lieber einfache nichtlinguistische Algorithmen ein”, wird der CEO Bertrand Lisbach in einem Artikel der Handelszeitung zitiert. Das hat dem Unternehmen auch schon einige grosse Kunden eingebracht, darunter zum Beispiel Dow Jones, World Check und Accuity. Diese Firmen bieten unter Anderem Namenslisten für Banking Compliance an.

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Unsere top five für Kreativität:
Die originellsten Geschäftsideen

Witzig, clever, überraschend. Unsere Favoritenliste besonders kreativer, aktueller Startupideen.

Kreative Geschäftsideen, die uns aufgefallen sind

Kreative Geschäftsideen, die uns aufgefallen sind

Der Prototyp der etwas abstrusen, aber originellen Long-Tail-Produktidee ist für mich der Banana Bunker. Paul Stremple erdachte das Frucht-Etui vor zehn Jahren, weil seine Schwester sich über den chronisch-unschönen Zustand ihrer Picknick-Bananen beschwert hatte.

Was anfangs noch den Anschub einer Designausstellung des Museum of Modern Art brauchte, ist mittlerweile ein Selbstläufer und verkauft sich über Webshops in aller Welt – wie immer bei guten Ideen gibt es schon diverse Nachahmer.

Ein gutes Beispiel für moderne Geschäftsideen ist der Banana Bunker deswegen, weil er ein einfaches aber cleveres Nischenprodukt ist, das erst durch den Vertriebskanal Internet seine Kundschaft wirklich finden konnte. » weiterlesen

Lektüre für Gründer:
Lesenswertes für das Wochenende

Drei warm empfohlene Blogposts, die einem originelle Ideen oder gar neue Erkenntnisse bringen können.

Auch er hat Tipps für UnternehmerDer erste Blogbeitrag, den ich all jenen ans Herz legen kann, die etwas in einem Onlineshop verkaufen, stammt aus der Feder von Thomas Lang, Geschäftsführer von Carpathia Consulting. In seinem Blogpost kritisiert er, dass die übliche Bestätigungsmail nach dem Kauf meist sehr trocken daherkommt. Statt sich einfach mit dem elektronischen Äquivalent einer Quittung zu begnügen, sollten die Unternehmen gerade in dieser Mail noch einmal etwas die Werbetrommel rühren.

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Startup-Events:
Überleben bei Pool-Party im Haifischbecken

Eine gute Idee ist die halbe Miete. Doch wie verhält man sich, wenn andere plötzlich ein Stück vom Kuchen wollen? Unser Gastautor teilt seine persönlichen Erfahrungen.

Von Marcel Graf, Gewinner Startup-Weekend

Ständig heißt es: “Neue Unternehmer braucht das Land.” Natürlich wird das ein steiniger Weg, gerade am Anfang. Aber der Ausblick, dass eine Abkürzung wie IKEA meinen Namen anstelle dessen von Ingvar Kamprad in alle Welt hinaustragen könnte, und ich mich irgendwann als Steuerflüchtling mit meinen Milliarden am Genfersee niederlassen müsste, erscheint mir reizvoll. Das Beste ist, dass es in der Schweiz viele Startup-Veranstaltungen gibt, die solche (noch) kleinen Visionäre fördern wollen.

Es gibt Startup-Events unterschiedlicher Couleur, aber stets dreht es sich um Innovationen und Networking. Du gehst dort hin, um Erfahrungen zu sammeln und es ist völlig in Ordnung, dass Deine Idee noch nicht marktreif ist und Du erst einmal Fehler begehst. Startup-Events sind eine tolle Sache, weil sie da sind um Dir zu helfen. Die Teilnehmer sind allerdings nicht mehr so altruistisch, wenn sie Geld am Horizont sehen. Es wäre schade darum, wenn Du Dein Lehrgeld mit dem Verlust Deiner Idee bezahlen müsstest. Anhand meiner eigenen Fehler und durch Beobachtung konnte ich viel fürs Leben lernen.

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Internet-Startups:
Wie man den richtigen Provider findet

Damit die gewünschte Technik auch läuft, braucht ein Web-Unternehmen den passenden Provider. Marcus Kuhn erklärt seinen Entscheidungsprozess.


von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn

Als Web-Startup sind für uns die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit unserer Server essentiell. Sind unsere Dienste einmal nicht erreichbar, schädigt das nicht nur unsere Kunden sondern auch deren Vertrauen in uns. Ist unsere Webapp zu langsam, verlieren wir potentielle und existierende Kunden. Deshalb lohnt es sich, sorgfältig nach dem richtigen Provider zu suchen.

Bis wir unseren Provider schliesslich gefunden hatten, dauerte es eine Weile und wir haben einige Dienstleister ausprobiert. Doch von Anfang an: » weiterlesen

Schweizer Innovationspreis:
Dacuda wird geehrt

Heute wird Dacuda der Schweizer Innovationspreis überreicht. Eine gute Wahl: Scheinbar gibt es die Scan-Mäuse schon bald überall zu kaufen.


Die Ehrung von Dacuda mit dem Maus-Scanner zeigt, dass eine Idee nicht kompliziert sein muss, um gut zu sein. Die Verknüpfung zweier so alltäglicher Produkte scheint, hat man die Idee erst gehört, logisch. Trotzdem gibt es diese Kombination von Maus und Scanner bisher noch nirgends. Die Gründer von Dacuda – die sich im Venture Challenge Kurs kennen gelernt haben – erschaffen mit ihrem Knowhow ein Produkt, welches auch für den durchschnittlich begabten Verbraucher geeignet sein wird. Dank der ausgeklügelten Software wischt man einfach mit der Maus über das zu scannende Dokument, wie auch in diesem Portrait auf Startwerk beschrieben.

Auf den Markt kommen soll die Maus voraussichtlich im dritten Quartal 2011, wie mir Alexander Ilic, CTO und VR-Präsident von Dacuda schreibt. Leider darf aber der Lizenzpartner noch nicht bekanntgegeben werden.

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Wettbewerbe und Startups, immer aktuell:
Alle Schweizer Förderpreise für Jungunternehmer

“Startups: bitte bewerbt Euch” – wir haben eine ausführliche Liste aller Schweizer Förder-Wettbewerbe zusammengestellt. (aktualisiert: Mai 2013)

Eine übersichtliche Liste mit allen für Jungunternehmer gedachten Wettbewerben hatten wir schon länger vor. Nach einer expliziten Nachfrage haben wir uns jetzt die Zeit genommen und nachgestöbert. Das Resultat habt ihr vor Euch.

Wir haben versucht, die Einträge mit den wichtigsten Infos über die einzelnen Preise zu versehen, am Schluss der Zeile findet Ihr jeweils die Siegesprämie. Das ist entweder eine Geldsumme, Support (steht für Coaching und andere Dienstleistungen) oder ein Titel (wenn nur Sichtbarkeit und potentielles Medieninteresse zum gewinnen sind). Beim Zusammentragen auch überraschend für uns: » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Der Igel und der Fuchs

Good to Great: Dominic Blaesi beschreibt, wie es den Flaschenpost-Gründern auf der Suche nach der richtigen Strategie erging.

Von Dominic Blaesi, Gründer FLaschenpost

Dominic BlaesiDer griechische Dichter Archilochos hat einmal geschrieben: “Der Fuchs weiss viele Dinge, aber der Igel weiss eine grosse Sache.” Der Igel ist dabei aber keineswegs simplifizierend, sondern versteht es, seine Welt in einem einfachen, gleichzeitig umfassenden System zu beschreiben, das ein tief greifendes Verständnis dieser Welt ermöglicht.

In seinem Buch “Good to Great” hat Jim Collins die Leistungen von 1’435 Unternehmen untersucht und schliesslich elf Firmen identifiziert, die während einem Betrachtungszeitraum von 40 Jahren nicht bloss gute, sondern “herausragende” Leistungen erbracht haben. Interessant dabei ist, dass alle elf “great companies” Igel sind. Jede dieser Firmen hat ein glasklares “Igel-Konzept”, das die Antworten auf drei entscheidende Fragen miteinander verbindet:

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FoodArena:
Essen bestellen leicht gemacht

Seit gestern steht die iPhone-App von FoodArena.ch zur Verfügung. Damit kann Essen von Unterwegs bestellt werden – egal wo man gerade ist.


FoodArena.ch gibt es als Website schon seit längerer Zeit. An einem faulen Abend mit bestellter Pizza kamen die Gründer Pernille und Karim-Alexandre Koubâa-Olesen auf die Idee eines Portals, welches die Bestellung von Essen vereinfacht. Karim-Alexandre Koubâa-Olesen hatte davor bereits sein Studium mit dem Programmieren von Websites finanziert, deshalb lag die Idee wohl nahe. 2005 wurde sie erstmals im kleinen Rahmen umgesetzt. Seit 2007 gibt es die Firma FoodArena GmbH, welche zuerst nur von den Gündern finanziert wurde. Ende 2007 stieg der European Founders Fund der Gebrüder Samwer als Investor ein. Einkommen generiert FoodArena.ch mittels einer Kommission von 6% der Bestellsumme, die dem Restaurant verrechnet wird.

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eKnife:
Doodle, Memonic und Wuala spannen zusammen

Drei Platzhirsche in der Schweizer Startupszene haben eine gemeinsame Marketing-Aktion gestartet.

Auch dafür ist Twitter gut: Weil Tom Brühwiler (BloggingTom) zusätzlichen Speicherplatz benötigte und dies auf Twitter äusserte, wurde ihm direkt ein Angebot von Wuala gemacht. Doodle legte da noch eine Premium-Subscription drauf um das Bundle perfekt zu machen. Nachdem auch Christian Leu (leumund.ch) und Michel Rossier die Idee guthiessen, war eKnife geboren.

Unter diesem – konsequent mit “Swissness” beworbenen – Angebot kann man sich für 59 Franken für ein Jahr das Paket aus 10 GB Speicherplatz bei WUALA, unlimitierten Notizen bei Memonic und Premium Doodle kaufen. Wie sich auch am allgmeinen Rauschen im elektronischen Blätterwald (siehe unten) zeigt, haben die drei Startups damit marketingtechnisch ins Schwarze getroffen. Da alle drei Applikationen einen gewissen Lock-in-Effekt generieren dürfte sich eine Mehrheit der so gewonnenen Kunden nach Ablauf dieses ersten Jahres nicht einfach wieder verabschieden.

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