In eigener Sache:
Serie zu Social Entrepreneurship

Ab August 2009 wollen wir unseren Lesern jeden Freitag einen etwas ausführlicheren Artikel zu Themen bringen, die in der Startup-Szene Aufmerksamkeit erregen. Die einzelnen Posts sind Teil einer Serie. Den Anfang machen wir mit einem Vierteiler zu Social Entrepreneurship.

Social Entrepreneurship: Die Q-Drum.Es gibt Themen, die verdienen unseres Erachtens mehr Raum, als ein einzelner Post gewähren kann – in der Kürze liegt meist die Würze. Also planen wir Serien mit Beiträgen, die für sich selber stehen können, inhaltlich aber zusammengehören und in Summe die Nuancen des behandelten Themas adäquat wieder geben können.

Die erste Serie kommt von Jan Rothenberger. Er studiert Germanistik und hat bei Praktika im Print- und TV-Journalismus sowie als Redaktor und Autor studentischer Zeitschriften journalistische Erfahrungen gesammelt. Seine Serie in vier Teilen beschäftigt sich mit dem Thema Social Entrepreneurship.

NZZ:
Wie fördert man Unternehmergeist?

Der Fokus der Wirtschaft der NZZ vom 4. August geht der Frage nach, wie es um Jungunternehmer in Deutschland steht. Sie diagnostizieren schwachen Unternehmergeist und betonen, die Ausbildung der Schüler und Studenten, aber auch gesellschaftliche Werte müssten sich wandeln.

NZZ: Wie fördert man den Unternehmergeist?Wieder verweise ich auf einen Text der Print-Welt und wieder auf einen NZZ-Artikel, der online nicht verfügbar ist – warum eigentlich stellt Falkenstrasse-Online gewisse Artikel nicht ins Netz und andere schon?

Die Autoren dieses Texts sehen in Deutschland wenig ausgeprägten Unternehmergeist. Schuld daran seien Bildung und Ausbildung. Mit Blick auf das BWL-Studium kritisieren die Autoren folgende Punkte:

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Jeff Bezos:
Der Kunde steht im Zentrum

In einem knapp 10-minütigen Youtube-Video erklärt Jeff Bezos, Gründer von Amazon.com, wie wichtig für ihn und sein Unternehmen Kundenfokussierung sei. Das Video wurde am Tag der Übernahme von Zappos.com durch Amazon.com ins Netz gestellt (Der NZZ-Betablog zur Übernahme). Neben seinen Ausführungen zur Kundenfokussierung plaudert Jeff über die erste Phase von Amazon. Der eine oder andere Jungunternehmer wird sich in diesen witzigen Schilderungen wieder erkennen.

Jeff BezosIn den ersten Minuten spricht Jeff über die Gründerphase von Amazon, erzählt, wie die Gründer Mühe hatten, ihre Infrastruktur mit Strom zu versorgen oder schon nach kurzer Zeit eine Glocke entsorgen mussten, die bei jedem Bestelleingang läutetet. Über diese Anekdoten hinaus erklärt der Amazon-Gründer knapp und klar, was sein Geschäft erfolgreich gemacht hat: » weiterlesen

Politnetz.ch:
Eine Online-Plattform
für Schweizer Politik

Gut zwei Wochen nach dem Start Mitte Juli 2009 hat die Internetplattform Politnetz.ch bereits 200 User und 20 Diskussionsstränge. In der Anfangsphase will das Team in einer Art Laborbetrieb aufzeigen, welche Möglichkeiten das Internet politischen Akteuren eröffnen kann.

Das Politnetz.ch-TeamDas Politnetz.ch-Team um Projektleiter Andreas Amsler will mit Politnetz.ch erreichen, dass sich Politiker und politisch interessierte Bürger auf gleicher Augenhöhe begegnen, Themen setzen und diskutieren, auf einer Plattform, die kostenlos und von politischen Parteien unabhängig ist. Eine Frage drängt sich auf: Gibt’s diese Möglichkeit nicht schon, und zwar auf Facebook? » weiterlesen

Startup-Diary:
Testumgebung für Syndicate

Ein Thema, welches das Syndicate-Team immer wieder beschäftigt hat, sind die technischen Ressourcen, die im Produktivbetrieb für Syndicate nötig sein werden. Nun hat Syndicate ein Tool gefunden, um die Leistungsfähigkeit seines Systems realitätsnah testen zu können.

Von Eric Fischer, Syndicate

Startup-Diary-Big

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben. Den Anfang machen Sven Rizzotti und Eric Fischer von Syndicate.
 ”Während der Entwicklung sind die technischen Ressourcen, die wir im Produktivbetrieb für Syndicate benötigen, äusserst schwierig abzuschätzen; das System ist noch nicht auf Geschwindigkeit optimiert, es läuft in einer Testumgebung, permanent treten Fehler auf und man “stolpert” über unfertige Stellen im Code. Und User, die Last produzieren sind natürlich auch noch nicht vorhanden.

Da es für uns aber aus mehreren Gründen sehr wichtig zu wissen ist, wieviele Server und welche Leitungskapazitäten wir für eine bestimmte Anzahl Nutzer auf unserer Plattform benötigen, mussten wir uns etwas einfallen lassen. » weiterlesen

Startwerk.ch im Juli:
Unsere besten Artikel

Die besten Artikel auf startwerk.ch und den andern Blogwerk-Blogs im Juli.

Im vergangenen Monat haben wir auf startwerk.ch einige sehr gut beachtete Artikel präsentiert. Anlass genug, die besten Postings noch einmal zu nennen – und die auf den andern Blogwerk-Blogs auch gleich:

Und dann gab’s in den anderen Blogwerk-Blogs diese spannenden Highlights:

» weiterlesen

Sampa:
Geschichte eines gescheiterten Web-Startups

Nico von Sandbox Network hat mich auf einen TechCrunch-Post aufmerksam gemacht, der für Internet-Jungunternehmer von grossem Interesse ist. Marcelo Calbucci, Gründer der Web-Plattform Sampa, legt in “The Little Secrets of Web Startups” dar, mit welchen Schwierigkeiten sein gescheitertes Startup hinsichtlich seiner Zielgruppe zu kämpfen hatte.

Sampa-Gründer Marcelo Calbucci (© TechCrunch)Der TechCrunch-Post ist einer in einer Reihe von Posts, die Marcelo auf Sampa publiziert hat, welche die Geschichte seines gescheiterten Startups behandelt. Die achtteilige Serie ist folgendermasssen aufgebaut: » weiterlesen

Sandbox:
Networking 3G – Gutes Essen, Gute Leute, Gute Ideen

Gestern Abend trafen sich im Garten der Reithalle in Zürich über 20 Jungunternehmer und High-Potentials, eingeladen hatte Sandbox Network. Bis spät Abends wurden im informellen Rahmen neue Kontakte geknüpft, alte aufgefrischt sowie Ideen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Die Gäste waren sich einig: Im ungezwungenen Umfeld entstehen bisweilen die besten Ideen. Fabian Pfortmüller von Sandbox Network hat mir ein paar Impressionen zukommen lassen.

Sandbox Networking 3G: Good food, Good people, Good ideas. (Bilder Sandbox Network)

  • Sandbox Network
  • Reithalle

Startup-Erfolg:
Wissen, was die Kunden wollen

Wie wird aus einem Startup eine erfolgreiche Firma? Das ist wohl die zentralste aller Jungunternehmenfragen. Aber was ist das Essentielle? Worauf muss man sich wirklich konzentrieren?

Wenn die Kunden vor dem Laden campieren, hat man etwas richtig gemacht (key)

Wenn die Kunden vor dem Laden campieren, hat man etwas richtig gemacht (key)

Es gibt Dutzende von Büchern und noch mehr Blogartikel zu dieser Schlüsselfrage. Nur hin und wieder traut sich mal jemand, die ganze Komplexität auf einfache Regeln herunterzubrechen.

Ein erfrischend geradliniges Beispiel ist etwa dieser Blogpost von RescueTime-Gründer Tony Wright . Wright stellte fest, dass es sehr unterschiedliche Wege zum Ziel gibt, dass aber alle erfolgreichen Firmen zwei Dinge beherzigen:

1. Biete etwas an, was die Leute wollen.
2. Hör nie auf, mach weiter, sei hartnäckig.

Nun, da kann man kaum widersprechen. Aber diese beiden “Rezepte” erscheinen so allgemein, dass sie fast schon nutzlos banal sind.

Oder etwa doch nicht? Wie immer steckt der Teufel im Detail, oder genauer gesagt, in der Umsetzung.

Gerade die erste Regel klingt einfach:

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Malcolm Gladwell:
Warum sind
manche Menschen erfolgreich?

Malcolm Gladwell will in seinem neuen Buch Überflieger. Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht mit Vorurteilen über Erfolgsmenschen aufräumen. Er will zeigen, dass nicht herausragendes Talent allein zum Erfolg führt, sondern auch Glück und Zufall. Eine Einsicht, die für Jungunternehmer durchaus relevant ist.

Malcolm Gladwell (© Brooke Williams)Bill Gates muss ein Genie sein. Wie sonst sollte man sich seine Karriere erklären? Joe Flum, ein pummeliges aber brillantes Einwandererkind wird zu einem der mächtigsten Anwälte in New York. Die klassische Geschichte eines verschrobenen Genies, das dank seiner aussergewöhnlichen Begabung zu Macht, Ruhm und Ehre gelangt? Malcolm Gladwell will in seinem neuen Buch Überflieger. Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht (Affiliate-Link) seinen Protagonisten weder Begabung noch Ehrgeiz und Disziplin absprechen, aber deren Erfolgsgeschichten genauer betrachten und dem Leser aufzeigen, dass die Geschichten erfolgreicher Sportler, Musiker und Unternehmer massgeblich geprägt sind durch… » weiterlesen

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