78 Artikel in der Kategorie Trends auf startwerk.ch.

E-Commerce für Startups:
Alles outsourcen, ausser der Idee

Anlässlich des Swiss E-Commerce Awards haben wir den Branchenspezialisten Thomas Lang gefragt, wo im Onlinehandel Chancen für Startups liegen.

E-Commerce und Startups {mikekline;http://www.flickr.com/photos/mikekline/329178996/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}
E-Commerce und Startups (Quelle: mikekline / CC)
Die gute Nachricht gleich vorab: Es gibt nach wie vor Potential für Innovation, vielleicht sogar mehr denn je. Wer bei Konzeption, Kundenansprache und Umsetzung clevere Ideen und neue Modelle findet, hat trotz der steigenden Anzahl von Anbietern Aussichten auf Erfolg. Entscheidend ist die richtige Nische.

Innovationspotential erschliesst E-Commerce vor allem bei neuartigen Vertriebswegen. Auch bestehende Onlineshops lassen sich ausstechen, sofern man die richtige USP mitbringt.

Vorzeigehändler und ehemaliges Startup Zappos ist dafür ein gutes Beispiel. Mit einem attraktiven Serviceangebot hat Gründer Tony Hsieh den Schuhhandel nachhaltig umgekrempelt.

Der Blick von aussen » weiterlesen

prospektli.ch und Dealscout:
Geschäftsmodell Angebotskatalog

Prospektli.ch bietet Händlern einen zusätzlichen Kanal fürs Onlinemarketing. DealScout erweitert seine Reichweite auf alle Plattformen.

Navigieren im digitalen Einkaufsdschungel {andrewprickett;http://www.flickr.com/photos/andrewprickett/6698182759/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de}
Navigieren im digitalen Einkaufsdschungel (Quelle: andrewprickett / CC)
Gleich von zwei Diensten mit Angebotskatalogen gibt es Neues zu melden: Mit prospektli.ch geht ab Mitte Mai eine Plattform online, die sich als zusätzlichen Marketingkanal für Detailhändler positioniert.

Gleichzeitig ist der Deal-Aggregator Dealscout nun auch im Web und auf dem iPhone verfügbar. Genau betrachtet basieren beide Startups auf einer ähnlichen Idee. Als Geschäftsmodell setzen sie auf das Katalogisieren von im Web verstreuten (oder bislang gar nicht online verfügbaren) Deals und Angeboten. » weiterlesen

Lean-Startup-Erfinder Eric Ries im Interview:
«You can launch right now»

Seit kurzem gibt es die Lean-Startup-Philosophie auch in Buchform. Wir haben mit dem Autor Eric Ries über das Lean-Prinzip gesprochen, das inzwischen auch ein Startup Weekend in Zürich inspiriert hat.

Lean-Startup-Pionier Eric Ries {technotheory;http://www.flickr.com/photos/dancingwithwords/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}
Lean-Startup-Pionier Eric Ries (Quelle: technotheory / CC)

Der Yale-Absolvent Eric Ries ist Mitgründer mehrerer Startups. Seit 2008 rührt er die Werbetrommel für eine Gründungsmethode, die er selbst entwickelt hat: Das Lean Startup. Der 32-jährige hat ein Buch zu seiner Methode verfasst, das seit kurzem auch auf deutsch verfügbar ist, Lean Startup (Affiliate-Link). Ich habe Eric gefragt, worum es beim schlanken Gründen geht und ihm eure Leserfragen gestellt.

Eric, to get everybody started: What is the lean startup method? » weiterlesen

Flexibles Arbeiten für Basel und Zug:
Neue Coworking-Möglichkeiten

Die Coworking-Bewegung nimmt in der Schweiz an Fahrt auf – zwei neue Spaces und ein Interessenverband haben den Betrieb aufgenommen.

Coworking {mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/}
Coworking (Quelle: mdanys / CC)
Keine Fixkosten und keine Kündigungsfristen, dafür mehr Flexibilität für Menschen, die projektorientiert Arbeiten und mobil bleiben möchten. Hinzu kommt die Kostentransparenz der üblichen Abomodelle – man bezahlt nur für das wirklich Genutzte.

Die preisliche Schuhgrösse für einen einfachen Arbeitsplatz ist in den verschiedenen Spaces etwa gleich: ein Tagesticket ist meist erhältlich für 25 – 30 Franken, ein Wochenticket für 150 – 170 Franken, flexible Monatsmieten für 300 – 500 Franken. » weiterlesen

Weniger Angst vor grossen Ideen:
Ambitionen führen zu Innovationen

Paul Graham wirbt für grosse Würfe – und verrät seine Methode für die Suche nach Startup-Ideen.

Grosse Startup-Ideen (Bild: istockphoto)
Grosse Startup-Ideen (Bild: istockphoto)
Wie kommt man zum vielbeschworenen «next big thing»? Paul Graham, Business Angel und Gründer von Y Combinator, wirbt in einem Essay für die richtig grossen Geschäftsideen, die üblicherweise in der Schublade landen, weil man ihnen selbst keine Chancen einräumt.

Vom Angriff auf Google bis zu neuen Ausbildungsmodellen, Graham gibt darin eine Reihe von Startpunkten für künftige, disruptive Innovationen. Keine pfannenfertigen Ideen zwar, aber gute Denkanstösse. Seine Botschaft: Die besten Ideen scheinen beinahe unmöglich zu realisieren, aber dafür besteht ein echter Bedarf. Darum wird sie früher oder später wird jemand umsetzen – wenn es die Sache richtig angeht, auch ein Startup. Hier sind die Ideen, verpackt in sieben provokante Thesen: » weiterlesen

H-Farm:
Interessantes Inkubator-Modell
aus Italien

Begleitung von der Idee übers Investment bis zum Exit: Warum die Idee von H-Farm nachahmenswert ist.

Der italienische Startup-Inkubator H-Farm geht neue Wege. Bei H-Farm müssen Startups mehrere Stufen durchlaufen, während sie bereits erste Finanzspritzen erhalten und vom Inkubator-Netzwerk und -Know-How profitieren. Erst nach erfolgreich überstandener Anfangsphase wird richtig investiert.

Durch den engen Kontakt zum Startup während seines gesamten Lebenszyklus hoffen die H-Farm-Gründer Ricardo Donadon und Maurizio Rossi, ein grosses Problem zu lösen, dem sich italienische Startups gegenüber sehen: pro Kopf investieren Italiener im Schnitt 1$ in Startups (zum Vergleich: Grossbritannien 39$, Schweiz 69$), so das Ergebnis einer Studie von Verve Capital Partners. Die verfolgen mit investiere.ch ein eigenes Konzept, das wir hier vorgestellt haben.

Der Ablauf eines Investments bei H-Farm

Wie sieht der Investment-Ablauf bei H-Farm nun aus? » weiterlesen

Frische Geschäftsideen:
Crowdfunding neu erfinden

Frische Geschäftsideen aus dem Ausland: Spezialisierung ist Trumpf – wir schauen uns neue Crowdfunding-Modelle an.

Crowdfunding (Bild: iStockphoto)
Crowdfunding (Bild: iStockphoto)
Kickstarter ist die wohl populärste Crowdfunding-Plattform im Netz und hat weltweit jede Menge Nachahmer gefunden. Auch hierzulande rangeln gleich mehrere Anbieter um Projekte und Publikum.

Eben erst sind zwei neue Plattformen gestartet. 100 Days, hinter dem die Ronorp-Macher stehen, orientiert sich klar an Kickstarter. Einen ähnlichen Fokus hat mydreamis, eine andere Crowdfunding-Seite, die kürzlich aus der Taufe gehoben worden ist. Sie gesellen sich zu den bestehenden Plattformen. Darunter c-crowd, das seit 2011 gleich mehrere Funktionen aus einer Hand anbietet: Startup-Finanzierung, Spenden für gemeinnützige Zwecke und kleinere, kommerziell orientierte Projekte. Weiter gibt es investiere.ch, das sich ganz auf Startup-Finanzierung spezialisiert hat.

Mit der Zunahme an Anbietern stellt sich die Frage: Kommt es zu einer Ausdifferenzierung der Plattformen? Neue Crowdfunding-Gründungen im Ausland deuten darauf hin. » weiterlesen

Startup-Investments:
Business Angels vs. Venture-Kapital

Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}
Business Angels (Quelle: saw2th)
Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.

Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.

Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen

Berlin, London, Zürich:
Was macht eine Stadt
zum Startup-Mekka?

Was braucht ein Ort, um Startups ein gutes Umfeld zu bieten? Wir wagen den Vergleich Berlin/Zürich.

Startup City (Bild: istockphoto)
Startup City (Bild: istockphoto)
Zum ersten Mal überhaupt gibt es Alternativen zu Amerika, was den Standort von Web-Startups angeht. Die deutsche Hauptstadt zum Beispiel. Selbst TechCrunch schreibt, dass Berlin als Startup-Standort derzeit kaum schlagbar sei und den Hotspot London hinter sich gelassen habe.

Kann die Schweiz hier mithalten mit dem Standort Zürich? Wir listen die Vorteile von Berlin auf und fragen uns, wie allgemein sie sind.

Keine Alternative zum Gründen » weiterlesen

Venture-Kapital in Europa:
So schneidet die Schweiz ab

Eine Studie hat die Startup-Investitionen der europäischen Länder verglichen. Was für ein Zeugnis stellt sie der hiesigen Szene aus?

Investitionen nach Ländern {istock;istockphoto.com}
Investitionen nach Ländern (Quelle: istock)
Das Startup-Ökosystem eines Landes wird neben seiner Innovationskraft auch stark davon geprägt, wieviel Geld in neu gegründete Unternehmen fliesst.

Einen kompakten Überblick gibt da eine aktuelle Mini-Studie. Steffen Wagner und Lucas Laib von investiere.ch haben sich dafür die VC-Ausgaben in Europa angeschaut und mit einem Ranking der IESE verglichen, das die Attraktivität von Ländern für Investoren aufzuschlüsseln versucht.

Die Take-Away-Erkenntnisse: » weiterlesen