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Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?
Ebenso wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich auch ohne viel Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.
Wenn man es nicht idealisiert, heisst es aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen müssen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld der Gründer muss zuerst herhalten und imm sogenannten “valley of death” die Firma über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das ist auch ein Trade-off. Zwar verliert man keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.
Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen
Viele Startups wissen zu Beginn noch nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Das muss kein Nachteil sein – siehe Beispiele.
Wirklich niemand hatte das kommen sehen können: Caterina Fake und Stewart Butterfield programmierten 2002 ein originelles, aber letztlich nebensächliches Feature für ihr Onlinerollenspiel Game Neverending. Und legten damit die Grundlage für ein Unternehmen, das sie später für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten.
Game Neverending war ein browserbasiertes, nie sonderlich populäres Spiel, in dem Crafting gross geschrieben wurde – das Basteln von Objekten in der Spielwelt. Die neue Flashapplikation im Spiel sollte es erlauben, zunächst Spielobjekte, später auch Bilder auszutauschen, indem man sie per drag-and-drop in ein Chatfenster zog. Den Spielern gefiel dieses Feature bald besser als das Spiel selbst – worauf sich die Gründer entschieden, eine Webseite für Fotosharing zu lancieren. Der Rest ist Geschichte, zwei Jahre später wurde Flickr von Yahoo gekauft. » weiterlesen
Kaum ein Business kommt mehr ohne Mobile-Application aus, viele sind um eine solche herum aufgebaut. Stellen die Apps eine einmalige Chance für Junguternehmer dar oder machen sie die Firmengründung zum Glücksspiel?
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Den Nutzern muss es gefallen ...
Eine App für das iPhone zu programmieren, ist relativ einfach. Klar, schliesslich sollen möglichst viele Leute ihre Ideen für das iPhone umstetzen können. Praktisch unmöglich ist es hingegen vorauszusagen, welche Apps erfolgreich sein werden. Ähnlich wie bei Musik orientieren sich die Benutzer – bewusst oder unbewusst – daran, was andere tun. Sobald so ein Programm also eine kritische Masse an Nutzern erreicht hat, ist die Chance gross, dass es ganz nach oben kommt.
Der Architekt einer gut laufenden App ist unter umständen ein gemachter Mann (oder eine gemachte Frau). Sei es, weil die App an Verkaufseinnahmen generiert, oder weil begeisterte Nutzer bereit sind für zusätzliche Features zu bezahlen.
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Der Proof-of-Concept ist gemacht, das technische Know-How wäre vorhanden – wo bleiben die Schweizer Farmvilles?
Social Games sind längst kein Geheimtipp mehr – Fallbeispiele von erfolgreichen Startups gibt es inzwischen einige. Die grössten: Playfish, das von Kristian Segerstrale 2007 in London gegründet wurde und Mark Pincus’ Zynga, im selben Jahr in San Francisco gestartet. Spätenstens seit dem gewaltigen Investment von Google in Zynga vor wenigen Tagen muss man kein Trendguru mehr sein, um das Marktpotential der Spiele zu erkennen.
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Tatsächlich kann schon ein Blick in den eigenen Bekanntenkreis aufschlussreich sein, der das Erfolgsrezept der Social Games aufzeigt:
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Wer eine überzeugende Idee hat, muss nicht mehr auf reiche Verwandte und Business Angels hoffen: In Politik und Kultur schon länger bekannt, könnte Crowdfunding auch für Startups zur Chance werden.
Vielen Gründern mangelt es in erster Linie an Geld. Oft bräuchte es keine grossen Summen, um eine Idee auf den richtigen Weg zu bringen. Trotzdem ist dieses erste Kapital für viele Gründer und ihr Umfeld schwierig aufzubringen. Crowdfunding könnte ein einfacher Weg sein, diese Hürde zu überwinden.
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Auch die Swiss Cleantech Association hat Ideen und Forderungen zur Förderung der Innovation im Land.
Swisscleantech will die Innovation fördern
Der Wirtschaftsverband
Swisscleantech ist aus der
Foundation For Global Sustainability hervorgegangen und setzt sich auf politischer Ebene für die Cleantech-Branche in der Schweiz ein. Der Verband unterstützt verschiedene
Projekte im Cleantechbereich. Namentlich das Swiss Village Abu Dhabi und die Idee eines
Swiss Cleantech Innovationsparks.
Natürlich gehört zur Förderung von Cleantech in der Schweiz auch die Förderung von Innovation in diesem Bereich. Wie die meisten Advokaten besserer Startupförderung will auch die SCA dabei nicht alles dem Markt überlassen. » weiterlesen
Die Anzahl der Coworking Spaces im Ausland nimmt zu. Auch in der Schweiz bewegt sich etwas, aber die Arbeitsgemeinschaften sind noch spärlich gesäht.
“Coworking ist kein weiteres miete-einen-Schreibtisch-Konzept”, beteuern die Verfechter der Idee. Die Coworking Spaces wollen keine Bürogemeinschaft im klassischen Sinn sein, sondern ein Ort an dem kreativer Austausch, Kollaboration und Networking gross geschrieben werden.
Das hat Konjunktur, gerade bei den neuen Selbständigen, die zum Arbeiten nicht mehr als einen Laptop und eine Kaffeemaschine brauchen.
Diese Coworking Spaces konzentrieren sich darum auf das Wesentliche und bieten grosse Tische, schnelles Internet, Gleichgesinnte und eine eigene Philosophie.
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Eine neue Plattform will Investoren und Jungunternehmer zusammen bringen.
“In der Schweiz liegt ganz viel Investitionspotential brach”, sagt Lukas Weber, mit Steffen Wagner zusammen Gründer von investiere.ch. Mit der Plattform geht es ihnen darum, ein grösseres Publikum für Risikoanlagen zu erschliessen. Gerade bei Kleininvestoren und Privatanlegern, die nicht gut vernetzt sind, sieht Lukas bisher eine Lücke. Darum ist das Ziel von investiere.ch ein auf diese zugeschnittenes Angebot, auch für den etwas kleineren Geldbeutel. Ansprechen möchten die Gründer unter anderem unternehmerisch interessierte Leute mit einem gehobenen Einkommen. Das Minimum für Beteiligungen liegt derzeit bei 6’000 bis 20’000 Franken. » weiterlesen
Ältere Firmengründer sind im Mainstream angekommen – aus gutem Grund. Teil eins unserer vierteiligen Serie zu Silver Startups.
Wenn von Jungunternehmern die Rede ist, stellen sich die meisten Menschen jemand vor, der kurz nach der Hochschule loszieht und sein eigenes Unternehmen startet. Dabei wird vergessen, dass inzwischen bereits ein Drittel der Neugründungen auf das Konto von Unternehmern 50+ geht. Gründen nach 50 entspricht dem Zeitgeist. Mit aktuellen Daten kann zum Beispiel die Studie Die neuen Selbständigen 2009 der FHNW aufwarten.
Ein Fazit: Startups werden zunehmend von älteren Semestern gegründet. Eine durchschnittliche Gründungsperson ist heute nämlich 45 Jahre alt – vor zehn Jahren waren es noch 42 Jahre. Tendenz steigend. » weiterlesen
Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.
Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen