36 Artikel in der Kategorie Trends auf startwerk.ch.
Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.
Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen
Wie bereitet man sich am besten für einen Pitch vor? Crash-Tests für Startups sind im Kommen.
Techcrunch Europe hat in den letzten Tagen über Crash-Test-Anlässe in der
Ukraine und
Russland berichtet. Die Idee: In einer Art Workshop üben Jungunternehmer das Präsentieren von Geschäftsideen und üben das Umgehen mit kritischen Fragen. Dieses ziemlich fordernde Stress-Testing soll auf den Ernstfall vorbereiten, wie zum Beispiel ein Vorsprechen bei potentiellen Investoren. Erste Anlässe in der Art fanden in den vergangenene Monaten in Kiev und neu auch in St. Petersburg statt. Die Treffen haben Paneldiskussionen, längere und kürzere Pitches und Workshops auf dem Programm. Ganz allgemein wird darauf gezielt, in offenen Diskussionen Marktstrategien, Geschäftsmodelle und Businesspläne auf Herz und Nieren zu prüfen.
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Seit Dezember sind in Deutschland über zehn Groupon-Klone gestartet oder angekündigt worden. Gibt es auch hierzulande einen Markt?
Bei unseren nördlichen Nachbarn groupon-t es sehr. Es ist der grösste Hype der Deutschen Startup-Szene im noch jungen Jahr mit einer dazu passenden Medialisierung. Unter anderem hat Deutsche Startups mehrfach berichtet (
Übersicht),
Gründerszene ebenso, Ecommerce hat gleich eine
Serie draus gemacht und die Kollegen von Netzwertig.com haben sogar schon den ersten dokumentierten Fall von
Groupon-Satire angetroffen.
Jetzt fragt sich natürlich, ob das Geschäftsmodell mit den lokalen Rabattaktionen auch für den Schweizer Markt kopierbar ist. Oder handelt es sich um eine kurzzeitige Mode, die die Schweiz links liegen lassen wird?
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Die Lage der Schweizer Konjunktur spiegelt sich natürlich auch in den Gründungen und Konkursen 2009. Dabei sanken die Neugründungen jedoch weniger stark als erwartet.
Viele Neugründungen, trotz Krise
Grösster Einbruch der Wirtschaft seit 1928, Kollaps der Finanzmärkte, Systemkrise: An drastischen Worten in der Beschreibung der Konjunktur hat es dieses Jahr nicht gefehlt. Ein denkbar schlechtes Klima für Startups also. Wie schaut nun die Bilanz des Krisenjahrs bei den (Jung-)unternehmern aus?
Handfestes Zahlenmaterial bringt eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie von Dun & Bradstreet (D&B) Schweiz. Der international tätige Informationsdienstleister liefert einen Überblick über Neugründungen und Konkurse 2009, verglichen mit den Vorjahren. » weiterlesen
Viele Orte zählen inzwischen den Ausbau von Raumangeboten zu den wichtigsten Aspekten der Standortförderung. Auch in Basel, wo dieser Tage der Spinoff-Inkubator eröffnet.
Der Stücki Business Park
Basel hat einen Spinoff-Inkubator für seine Hochschulen lanciert. Das Raumangebot ist eine Kooperation des Kantons, der
EVA, der Uni Basel und der FHNW. Die Basler Innovationsförderung
i-net Basel hat im
Stücki Businesspark Räume angemietet und ausgestattet, die von der Life Science Startup Agentur EVA betrieben und vermietet werden. Rund 370 Quadratmeter sind fertiggestellt und bezugbereit, dazu gehören drei Einzelbüros, ein Grossraumbüro mit Plätzen für 14 Firmen und ein Labor. Eine Vergrösserung des Angebots ist jederzeit denkbar, da weitere Flächen schon angemietet sind und nur noch ausgebaut werden müssen.
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Im dritten Teil dieser Serie gehe ich auf die kommerziell nicht oder ungenügend verwertbare Kunst ein.
Bisher haben wir die Unterscheidung in Kreativwirtschaft, kommerziell verwertbare Kunst und kommerziell nicht oder nicht genügend verwertbare Kunst kennengelernt. Auf letztere und die damit zusammenhängenden Probleme möchte ich im Folgenden eingehen.
Was produziert ein Künstler?
Was für ein Produkt kann ein Künstler anbieten? » weiterlesen
Es gibt einige erfolgreiche Künstler, die auf eigenen Beinen stehen. Andere sind auf Unterstützung angewiesen. Auch die Infrastruktur wird meist vom Staat zur Verfügung gestellt. Wo kann man die Trennlinie ziehen zwischen kommerziell verwertbaren Projekten und subventionsabhängigen?
In der Schweiz gibt es einige erfolgreiche Komiker und Satiriker, wie zum Beispiel Andreas Thiel, der aus Prinzip keine Subventionen annimmt und dies auch gerne betont. Auch Viktor Giacobbo, bekannt geworden beim Schweizer Staatsfernsehen, verzichtet bei seinem Casinotheater in Winterthur ebenfalls auf staatliche Unterstützung. Auch das Theater 11 in Zürich verzichtet auf öffentliche Subventionen und setzt auf private Kulturförderung, zum Beispiel kann man dort seinen persönlichen „Kultursitz“ erwerben, » weiterlesen
Haben Startups im Kulturbereich – einem von Subventionen beherrschten Feld – eine Chance auf Erfolg? Ich werde in der November-Serie Chancen und Risiken für Jungunternehmer in diesem Bereich beleuchten.
Die meisten Kulturbetriebe in der Schweiz sind öffentliche Institutionen, in Zürich zum Beispiel das
Schauspielhaus, das
Opernhaus, das
Kunsthaus und andere Museen. Das Schauspielhaus zum Beispiel erhält drei Viertel seines 40-Millionen-Budgets über Subventionen, der Ertrag aus dem Ticketverkauf macht nicht mal einen Viertel aus. Die Kulturförderung in der Schweiz gibt pro Jahr 1,8 Mrd. Fr. aus (Gemeinden, Kantone und Bund zusammen);
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Im letzten Teil unserer Serie zur Standortförderung in der Schweiz werfen wir einen Blick auf die Region Zentralschweiz und kommen zum Schluss: Der Standortwettbewerb kann für Jungunternehmer sehr positive Folgen haben.
Für die Zentralschweiz zeichnet die Standortstudie der Credit Suisse ein gemischtes Bild. Die Kantone Nidwalden und Obwalden liegen hauptsächlich aus steuerlichen Gründen weit vorn, während Uri auf dem zweitletzten Rang liegt. Luzern liegt im hinteren Mittelfeld, wobei sich nicht der ganze Kanton in einen Topf werfen lässt. Die Agglomeration um die Stadt und die Stadt selber schneiden wohl deutlich besser ab als zum Beispiel das Entlebuch. Dies einerseits dank der Nähe zu Zürich und dem Flughafen, andererseits aber auch deshalb, weil Luzern selber als Zentrum gelten kann. Uri leidet, wie der Kanton Wallis, unter der relativ grossen Entfernung zu den Ballungszentren und seiner „anspruchsvollen“ Topografie.
Zug schneidet in der CS-Studie hervorragend ab. Ob der kleine Kanton aber auch für Startups attraktiv ist,
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Der Jurabogen wird in Studien als “unterdurchschnittlich leistungsfähig” klassifiziert. Der Kanton Jura versucht mittels der Firma Creapole SA Jungunternehmen anzulocken; 2009 wurde ein erster Technopark eröffnet.
In unseren Startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Das Bundesamt für Statistik bezeichnet als Jurabogen Teile der Kantone Basel Landschaft, Bern, Jura, Solothurn und Waadt. Ein Blick auf die
Standortqualitätsstudie der Credit Suisse (CS) zeigt, dass diese Regionen durchwegs im hinteren Teil der Rangliste figurieren. Der Kanton Jura bildet gar das Schlusslicht, Neuenburg ist auf dem drittletzten Platz.
Viel Aufholpotenzial…
Der Jurabogen teilt mit dem Wallis das Schicksal der verhältnismässig peripheren Lage und einer teilweise anspruchsvollen Topografie, welche eine günstige und schnelle Verbindung zwischen den Kernorten verhindert. BAK Basel Economics hat unabhängig von der CS-Studie ebenfalls die Qualitäten der Region untersucht (BAK Basle-Studie) und in einem internationalen Benchmarking Stärken und Schwächen geortet: » weiterlesen