169 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.
Unternehmerisches Scheitern ist nicht selten gleichbedeutetend mit Konkurs – hier einige Hinweise um das Schlimmste zu verhindern.
Auch wenn niemand gern darüber spricht, Konkurse sind eine Realität: Rund 4’000 insolvenzbedingte Firmenpleiten gab es 2010 in der Schweiz. Der Abschwung im Gefolge der Finanzkrise hat dazu das seinige beigetragen. Gleichzeitig ist das Klima aber inzwischen eines, in dem gescheiterte Unternehmer nicht mehr auf dem bleibenden Stigma des Versagens behaftet werden, wie früher oft der Fall.
Rechtsanwalt Martin Steiger hat beruflich oft mit Jungunternehmern zu tun. Auch er ist der Meinung, dass im momentanen wirtschaftlichen Umfeld Firmenkonkurse von Jungunternehmern grundsätzlich auf Verständnis stossen. Vorausgesetzt natürlich, dass diese nicht unter dubiosen Umständen stattfinden.
Das kann sich auch volkwirtschaftlich rechnen: Eine wohlwollendere Wahrnehmung einmal gescheiterter Unternehmer erleichtert diesen einen Neuanfang und eine zweite Chance. Dazu beitragen können auch folgende Punkte.
Rechtsform ist kritisch » weiterlesen
So simpel, dass es oft vergessen geht: Wer erfolgreich ein Unternehmen gründen und betreiben will, muss etwas besser machen als die Konkurrenz.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Paul Morgenthaler
Bei einer Veranstaltung zum Thema Unternehmertum wurde ich vor Kurzem von einem potenziellen Gründer gefragt, wie er «sichergehen» kann, dass seine Gründung ein Erfolg wird. Er wolle nämlich nur gründen, wenn seine Idee «garantiert» funktioniert!
Welcher Gründer hätte nicht gerne diese Sicherheit?
Entscheidend ist der richtige Markt
Obwohl es eine Erfolgsgarantie bei Gründungen nicht gibt: Die Auswahl des richtigen Marktes kann die Erfolgsaussichten von Gründungen dramatisch verbessern. So investieren viele VCs in Startups, deren Gründer-Teams aus ihrer Sicht zwar nicht optimal sind, die sich mit ihrer Idee aber in einem attraktiven Markt bewegen. Was so einen attraktiven Markt aber genau ausmacht, daran scheiden sich die Geister. » weiterlesen
Wie sehr soll man sich von der Infrastruktur einzelner Akteure abhängig machen? “Gar nicht” wäre schön, geht aber selten.
Es begegnet Startups in diversen Varianten – das Plattform-Dilemma. Für Startups ist es eine wichtige Frage, wie sehr sie bei ihrer Suche nach Nischen in einer veränderlichen Umgebung abhängig sind von anderen Playern. Gerade IT-Unternehmen bauen in der Regel auf Bestehendem auf.
Wie stark man sich dabei auf ein bestimmtes Gleis begibt und sich den Rückweg verbaut, ist Teil eines grundlegenden Trade-offs.
Es geht bereits los bei den Partnership-Programmen der Software-Giganten: » weiterlesen
Social Media genutzt als nachhaltiges Marketing für Zeit statt Geld. Mathias Vettiger von Blogwerk erklärt die Vorzüge am Venture-Aperéro in Schaffhausen.
Werbung kostet Geld. Marketing kostet Geld. Selbst networking kostet Geld. Es sei denn, Du betrachtest Deine Zeit als wertlos.
Aber Zeit ist das, was viele Jungunternehmer noch am ehesten freimachen können, um Werbung und Marketing zu betreiben. Diese Zeit sollte möglichst gewinnbringend eingesetzt werden, und dabei helfen die Sozialen Medien enorm: “Günstig zum Kunden” ist der Titel des Vortrags von Mathias Vettiger am Venture-Apéro in Schaffhausen. Man beachte:
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Es gibt Software, die einem von möglichen Ablenkungen fernhält. Für alle, die Facebook am Durchbruch hindert.
Egal ob Internetunternehmer oder Student: Twitter, Facebook, Startwerk.ch und ähnliches laden zum Surfen ein und halten einem von der Arbeit ab. Wenn man diese Plattformen bei der Arbeit auch noch braucht, wird die Gefahr entsprechend grösser.
Doch nicht nur Durchschnittsmenschen sind davon betroffen. Auch der amerikanische Guru Guy Kawasaki kämpft mit diesen Problemen, wie er in diesem Blogpost gesteht. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man zu der Sorte Mensch gehört, die am Morgen aufsteht und mit intakem Fokus ans Tagwerk geht. Für die grosse Mehrheit jedoch, bei der das nicht so ist, gibt es nun Hilfe.
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Drei warm empfohlene Blogposts, die einem originelle Ideen oder gar neue Erkenntnisse bringen können.
Auch er hat Tipps für Unternehmer
Der erste Blogbeitrag, den ich all jenen ans Herz legen kann, die etwas in einem Onlineshop verkaufen, stammt aus der Feder von Thomas Lang, Geschäftsführer von
Carpathia Consulting. In seinem
Blogpost kritisiert er, dass die übliche Bestätigungsmail nach dem Kauf meist sehr trocken daherkommt. Statt sich einfach mit dem elektronischen Äquivalent einer Quittung zu begnügen, sollten die Unternehmen gerade in dieser Mail noch einmal etwas die Werbetrommel rühren.
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Eine gute Idee ist die halbe Miete. Doch wie verhält man sich, wenn andere plötzlich ein Stück vom Kuchen wollen? Unser Gastautor teilt seine persönlichen Erfahrungen.
Von Marcel Graf, Gewinner Startup-Weekend
Ständig heißt es: “Neue Unternehmer braucht das Land.” Natürlich wird das ein steiniger Weg, gerade am Anfang. Aber der Ausblick, dass eine Abkürzung wie IKEA meinen Namen anstelle dessen von Ingvar Kamprad in alle Welt hinaustragen könnte, und ich mich irgendwann als Steuerflüchtling mit meinen Milliarden am Genfersee niederlassen müsste, erscheint mir reizvoll. Das Beste ist, dass es in der Schweiz viele Startup-Veranstaltungen gibt, die solche (noch) kleinen Visionäre fördern wollen.
Es gibt Startup-Events unterschiedlicher Couleur, aber stets dreht es sich um Innovationen und Networking. Du gehst dort hin, um Erfahrungen zu sammeln und es ist völlig in Ordnung, dass Deine Idee noch nicht marktreif ist und Du erst einmal Fehler begehst. Startup-Events sind eine tolle Sache, weil sie da sind um Dir zu helfen. Die Teilnehmer sind allerdings nicht mehr so altruistisch, wenn sie Geld am Horizont sehen. Es wäre schade darum, wenn Du Dein Lehrgeld mit dem Verlust Deiner Idee bezahlen müsstest. Anhand meiner eigenen Fehler und durch Beobachtung konnte ich viel fürs Leben lernen.
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Selektives Crowdsourcing, kostenlos: Warum Quora eine ideale Ressource für Startups ist.
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Gut möglich, dass beim Launch von Facebook-Questions das junge Startup Quora dereinst wieder von der Bildfläche verschwinden lassen wird. Der Anfang diesen Jahres gestartete Mix zwischen sozialem Netzwerk und Frage-Antwort-Plattform besetzt nämlich ein attraktives Geschäftsfeld für den Giganten.
Vieles deutet aber daraufhin, dass Quora gerade die Nische an Techies, Gründern und Early-Adoptern, die es sich anfangs erschlossen hat, als Kundschaft wird bewahren können. Mit anderen Worten: Quora könnte sich zu einer Plattform vor allem für die US-zentrierte, aber letztlich internationale Startupszene entwickeln – und damit zur wertvollen Ressource für Jungunternehmer weltweit werden. Insofern wäre fast zu hoffen, dass Quora nicht zum Mainstream wird und sein kleines, aber feines Publikum behält. Aber der Reihe nach. » weiterlesen
In einem Gastbeitrag wird die Sicht der Technopark-Allianz auf das neue Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation dargelegt.
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Von Thomas von Waldkirch, Präsident Stiftung TECHNOPARK® Zürich und Verein TECHNOPARK®-Allianz
Die TECHNOPARK®-Allianz, die bekanntlich mit ihren inzwischen sechs Mitgliedern in Zürich, Winterthur, Aargau, Luzern, Lugano und Schlieren-Zürich eine sehr hohe Kompetenz im Bereich der Überführung neuer Möglichkeiten aus der Forschung in Innovationen am Markt aufweist und geographisch breit abgestützt ist, begrüsst es, dass im
Gesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) neben der Forschungsförderung auch die Innovationsförderung als eine Bundesaufgabe aufgenommen wurde. Dies unterstreicht die stark gestiegene Bedeutung eines wirkungsvollen und raschen Technologietransfers (TT) Wissenschaft-Wirtschaft im internationalen Wettbewerb.
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Übersichtliche Ziele setzen und hin und wieder Abstand nehmen: Christoph Seitz gibt Tipps, wie man dran bleibt.
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts
Fällt ins Kerngeschäft: Gokarting
Begeisterung ist das A und O des Unternehmertums. Wenn der innere Antrieb fehlt, scheitert die beste Idee. Gleichzeitig sehen durchschnittliche Ideen das Tageslicht, weil Unternehmer für sie kämpfen.
Wie gelingt es, die Motivation hoch zu halten? Es gibt kein einfaches Erfolgsrezept. Ich möchte ein paar mögliche Ansatzpunkte skizzieren:
Als Kreativgeist widerstrebt mir das Planen auf Wochen und Monate hinaus. Wie also soll Struktur meine Motivation unterstützen? Sie tut es indirekt, indem sie verhindert, dass ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe. Die Meilensteine für unsere Software verstehen wir als grobe und rollende Planung. Trotzdem helfen sie mir, täglich 3 Marketingziele abzuleiten, die ich erreichen will. Jedes abgehakte Ziel gibt ein Erfolgserlebnis. Mehr Ziele zu definieren macht für mich keinen Sinn, denn a) steigt damit das Frustrationspotential und b) erledige ich gerne mehr, quasi als “nice to have”.
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