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Tipps zur Messenpräsenz als Startup:
Wann lohnt sich ein Messeauftritt?

Praktisch jede Branche hat Ihre Messe und als Startup wird man von den Veranstaltern bald einmal umworben, Aussteller zu werden. Ob und wie man es tut, muss gut überlegt sein.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Einige sind klein und familiär, andere gross und weitaus bekannt: Messen und ähnliche Branchentreffe. In meist jährlichem Rhythmus treffen sich die Anbieter und Konsumenten der verschiedenen Branchen in den Hallen dieser Welt.

Da das Veranstalten von Messen selbst ein Business ist, wird auch ein Startup sehr bald mal angelockt, mit einem Stand vor Ort zu sein. Bei sorgfältiger Abwägung, Planung und Durchführung kann sich eine Präsenz durchaus lohnen.

Die Wahl der richtigen Messe  

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Vier Tipps:
So sparen AGs und GmbHs Versicherungsprämien

Startups und Versicherungen – unser Gastautor erklärt, wie man eine AG oder GmbH versichert und dabei Geld sparen kann.

Gastbeitrag von Philippe Blank, bfox-Gründer und Versicherungsexperte

Jungunternehmer sind risikobereit. Mein erster und wichtigster Spartipp ist entsprechend einfach. Man soll nur das versichern, was die Existenz der Firma im Schadensfall gefährdet (z.B. Liquidität) oder die finanzielle Zukunft der Gründer ruinieren kann (z.B. Arbeitsunfähigkeit).

Spartipp 1: Versichere nur, was essentiell ist!

Der Versicherungsbedarf kann grob in drei Kategorien unterteilt werden:

1. Bei den Betriebsversicherungen ist die Betriebshaftpflicht quasi zwingend. Geht etwas im Unternehmen schief und eine Person fordert Schadenersatz, dann springt die Versicherung ein. Diese Versicherung ist sofort nach der Gründung abzuschliessen.  » weiterlesen

Typische Startup-Fehler vermeiden:
Sales nicht vergessen

Wer an den Verkäufern spart, spart auch an den Verkäufen: Warum Startups Salesprofis brauchen.

saleManchmal führen Schlagworte auf die falsche Fährte, besonders, wenn sie gut klingen. «Skalierbar» ist so ein Kandidat. Startup-Geschäftsmodelle sollen skalierbar sein – das heisst, dem Wachstum darf nichts im Wege stehen; ein Produkt oder eine Dienstleistung soll mit einem überschaubaren Team breit vertrieben werden. Möglichst «lean», darum wird auch gleich am Vertrieb gespart. Schliesslich will man sich keine Verkaufsarbeit aufhalsen, die zeitraubend und personalintensiv ist.

Skalierbarkeit ist anstrebenswert, aber hier fängt es an, problematisch zu werden. Nehmen wir ein Jungunternehmen, das Software für Geschäftskunden herstellt. Das Startup steht vor der Frage: Wie bringen wir unser Produkt zu den Kunden? Zu oft machen sich Jungunternehmen hier Illusionen und sind der Ansicht, es gehe auch ohne Sales. Der Druck, sich möglichst schlank aufzustellen und Kosten zu sparen, trägt dazu bei. Und es besteht oft die Hoffnung, das Internet richte es schon irgendwie und die Kunden fänden sich auf magische Weise von selbst auf der Website ein – allenfalls befeuert von ein wenig Onlinewerbung. Hier mahnt auch VC Mark Suster Vorsicht an.  » weiterlesen

Die Prämie für den Startup-Erfolg:
Das Einmaleins der Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.

investmentIn den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.

Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.

Motivieren, aber wie?  » weiterlesen

Durch dick und dünn:
Freundschaft und Gründung – gute Idee oder tickende Zeitbombe?

Startup-Gründung mit Freunden: Gute Kombination oder garantierter Ärger? Unsere Gastautoren haben es gewagt und wissen, wo die Risiken liegen.

Gastbeitrag von Garry Spanz und Benjamin Bremmer, Linksert

Freundschaften verbinden: Kulturen, Unternehmen, Gründer, Arbeitskollegen. Viele Unternehmen entstehen durch Freundschaften und umgekehrt. Die gemeinsam bewältigten Herausforderungen schweissen zusammen, die Erfolge lassen sich gemeinsam feiern, Verluste stellen die Stärke der Beziehung auf die Probe.

Die Vorteile einer gemeinsamen Unternehmensgründung mit Freunden liegen auf der Hand: Man kennt sich bereits untereinander, die einzelnen Stärken und Schwächen sind (vermeintlich) bekannt und die Suche nach einem «externen» Mitgründer entfällt, so dass man direkt loslegen kann. Häufig hat man bereits im Voraus gemeinsam eine gewisse Zeit über Möglichkeiten, Ideen und Potentiale nachgedacht, bevor es zur Gründung kommt – und ist zu Beginn entsprechend entschlossen und enthusiastisch.

Emotionen im Spiel  » weiterlesen

Wo die Techies zu finden sind:
Gute Ideen helfen bei der
Suche nach Mitgründern

Für Jungunternehmen ist es oft schwierig, qualifizierte und bezahlbare Mitarbeiter zu finden. Darum lohnt es sich, erfinderisch zu sein. Local.ch ist nicht mehr wirklich ein Startup, kann hier aber als Vorbild dienen.

Gastbeitrag von Philipp Keller, Leiter System Engineering bei local.ch

Gute Ideen helfen bei der Suche

Gute Ideen helfen bei der Suche

Es ist schwierig, gute Engineers einzustellen. Sehr schwierig. Joel Spolsky sagt es treffend: «Die besten Software-Entwickler, und überhaupt die besten Leute in jedem Fachgebiet, kommen ganz einfach nie auf dem Markt.»

Ich wurde im letzten Oktober Leiter der Abteilung System Engineering bei local, und eine meiner ersten Aufgaben bestand darin, einen erfahrenen System-Engineer anzustellen. Ich wusste, dass es schwierig werden würde. Von Anfang an war klar, dass Stellenanzeigen auf Job-Plattformen nicht ausreichen. Darum dachten wir uns das System Engineering Quiz aus. Das Quiz besteht aus fünf Stufen; die Teilnehmer müssen in jeder Stufe die URL des nächsten Teils finden. Am Ende wurde der Link zur eigentlichen Stellenbeschreibung sichtbar, wo man sich auch bewerben konnte.

Wo tummeln sich die Engineers? » weiterlesen

BVG als Startkapital:
Vorsorgegelder für Selbständigkeit einsetzen?

Wer sich selbständig macht und Startkapital braucht, darf dafür seine Vorsorgekonti leerräumen. Unser Gastautor erklärt, wo dabei Vorsicht geboten ist.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtliche Tipps von Martin Steiger

Beim Schritt in die Selbständigkeit ist es grundsätzlich möglich, angespartes Freizügigkeitskapital bei einer Pensionskasse oder auf Freizügigkeitskonten vorzeitig in bar zu beziehen. Die gleiche Möglichkeit besteht auch für Guthaben in der privaten Vorsorge (Säule 3a).

Unter welchen Bedingungen ist das erlaubt und welche Regeln müssen angehende Selbständige dabei beachten?

Das BVG-Altersguthaben – BVG steht für das einschlägige Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge – wird nur unter zwei Bedingungen ausbezahlt: » weiterlesen

Unterstützung für Startup-Gründer:
Das sind die ersten Schritte

Zwischen einer anfangs noch vagen Idee und der Gründung eines Unternehmens liegen schwierige erste Schritte. Wir verraten, wo sich Hilfe finden lässt.

Erste Hilfe für Gründer

Erste Hilfe für Gründer

Startwerk zielt auf Gründer und Startupinteressierte, passend dazu geht es hier meist sehr Insider-mässig zu. Neuigkeiten, Analysen und sogar die Ratgeber richten sich an Leute, die sich mit Startupbegriffen und -konzepten auskennen. Wir geben darum heute Gegensteuer, inspiriert von einem Beitrag von Jan Fülscher. Das mit der Frage: Welche ersten Schritte macht man am besten als angehender Jungunternehmer?

Für Studenten

Wer noch gar nicht weiss, worauf er sich einlässt und wohin diese Reise gehen soll, bringt seine Fragen am besten bei einer Beratungsstelle unter. Oder er wendet sich an eine Support-Organisation. Studenten sind hier im Vorteil – viele Hochschulen haben Anlaufstellen, Vereine und Anlässe im Angebot, die in der Anfangsphase aushelfen. Hier finden sich sowohl Kontakt zu anderen angehenden Gründern als auch Beratung. Beispiele sind etwa Startup@UZH, Startglobal oder der Entrepreneur Club der ETH Zürich.  » weiterlesen

Einzelkämpfer vs. Teamstartups:
Solo oder im Team gründen?

Haben Sologründer eine Chance oder sollten sie von Beginn an ein Team ins Boot holen? Wir schauen uns die Pros und Contras an.

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Wir haben’s selber schon gesagt: wir halten Team-Gründungen für aussichtsreicher. Aber es gibt auch erfolgreiche Solo-Gründer. Welcher Weg ist besser?

Pro Team-Gründung: Schweinehund bezwingen

Fürs im-Team-gründen spricht der psychologische Gruppendruck. Das ist wie beim Joggen: nehmen wir an, ich will meine Gewohnheiten ändern, um abzunehmen, und fange nun mit dem Joggen an. Wenn ich das alleine mache, finde ich schnell viele Ausreden. Insbesondere um sechs Uhr morgens fallen mir Millionen davon ein. Wenn ich mich aber mit jemandem zum Joggen verabrede, nützen mir meine eigenen Ausreden nichts: ich habe mein Wort gegeben, und die andere Person wird enttäuscht sein, wenn ich nicht in Laufklamotten am Treffpunkt stehe. Also verfluche ich mich, meine Joggingpartnerin – und stehe pünktlich am Treffpunkt. Für sie gilt wahrscheinlich dasselbe.

Aber: Wir haben uns gegenseitig motiviert, uns anzustrengen. Das ist ein grosser Vorteil beim Gründen im Team.

Pro Team-Gründung: kreativer, schlauer, produktiver » weiterlesen

Mist bauen gehört dazu:
Wie Startups aus Fehlern lernen

Eins der relativ neuen Mantras der Startup-Szene ist «fail fast» und dabei etwas dazulernen. Was ist gut daran, so schnell wie möglich Mist zu bauen?

Wenns nicht klappt {Aaron Jacobs;http://www.flickr.com/photos/aaronjacobs/66393869/;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/}

Wenns nicht klappt (Quelle: Aaron Jacobs / CC)

«Fail Fast» will vermeiden helfen, was oft passiert, wenn Ingenieure neue Produkte entwickeln: sie verlieben sich in ihre Idee, werkeln bis zur Perfektion im stillen Kämmerchen daran herum, verbraten endlos Zeit und Geld – und wenn sie dann mit ihrem Produkt auf den Markt kommen, interessiert sich niemand dafür. Das hätten sie auch schneller herausfinden können, wären sie damit früher aufs Gesicht gefallen.

Bei fail fast geht es darum, zu lernen, was deine Kunden wirklich wollen, und zwar BEVOR dein Geld aufgebraucht ist.

YouTube war anfangs ein Fehler

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