237 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

BVG als Startkapital:
Vorsorgegelder für Selbständigkeit einsetzen?

Wer sich selbständig macht und Startkapital braucht, darf dafür seine Vorsorgekonti leerräumen. Unser Gastautor erklärt, wo dabei Vorsicht geboten ist.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtliche Tipps von Martin Steiger

Beim Schritt in die Selbständigkeit ist es grundsätzlich möglich, angespartes Freizügigkeitskapital bei einer Pensionskasse oder auf Freizügigkeitskonten vorzeitig in bar zu beziehen. Die gleiche Möglichkeit besteht auch für Guthaben in der privaten Vorsorge (Säule 3a).

Unter welchen Bedingungen ist das erlaubt und welche Regeln müssen angehende Selbständige dabei beachten?

Das BVG-Altersguthaben – BVG steht für das einschlägige Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge – wird nur unter zwei Bedingungen ausbezahlt: » weiterlesen

Unterstützung für Startup-Gründer:
Das sind die ersten Schritte

Zwischen einer anfangs noch vagen Idee und der Gründung eines Unternehmens liegen schwierige erste Schritte. Wir verraten, wo sich Hilfe finden lässt.

Erste Hilfe für Gründer

Erste Hilfe für Gründer

Startwerk zielt auf Gründer und Startupinteressierte, passend dazu geht es hier meist sehr Insider-mässig zu. Neuigkeiten, Analysen und sogar die Ratgeber richten sich an Leute, die sich mit Startupbegriffen und -konzepten auskennen. Wir geben darum heute Gegensteuer, inspiriert von einem Beitrag von Jan Fülscher. Das mit der Frage: Welche ersten Schritte macht man am besten als angehender Jungunternehmer?

Für Studenten

Wer noch gar nicht weiss, worauf er sich einlässt und wohin diese Reise gehen soll, bringt seine Fragen am besten bei einer Beratungsstelle unter. Oder er wendet sich an eine Support-Organisation. Studenten sind hier im Vorteil – viele Hochschulen haben Anlaufstellen, Vereine und Anlässe im Angebot, die in der Anfangsphase aushelfen. Hier finden sich sowohl Kontakt zu anderen angehenden Gründern als auch Beratung. Beispiele sind etwa Startup@UZH, Startglobal oder der Entrepreneur Club der ETH Zürich.  » weiterlesen

Einzelkämpfer vs. Teamstartups:
Solo oder im Team gründen?

Haben Sologründer eine Chance oder sollten sie von Beginn an ein Team ins Boot holen? Wir schauen uns die Pros und Contras an.

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Wir haben’s selber schon gesagt: wir halten Team-Gründungen für aussichtsreicher. Aber es gibt auch erfolgreiche Solo-Gründer. Welcher Weg ist besser?

Pro Team-Gründung: Schweinehund bezwingen

Fürs im-Team-gründen spricht der psychologische Gruppendruck. Das ist wie beim Joggen: nehmen wir an, ich will meine Gewohnheiten ändern, um abzunehmen, und fange nun mit dem Joggen an. Wenn ich das alleine mache, finde ich schnell viele Ausreden. Insbesondere um sechs Uhr morgens fallen mir Millionen davon ein. Wenn ich mich aber mit jemandem zum Joggen verabrede, nützen mir meine eigenen Ausreden nichts: ich habe mein Wort gegeben, und die andere Person wird enttäuscht sein, wenn ich nicht in Laufklamotten am Treffpunkt stehe. Also verfluche ich mich, meine Joggingpartnerin – und stehe pünktlich am Treffpunkt. Für sie gilt wahrscheinlich dasselbe.

Aber: Wir haben uns gegenseitig motiviert, uns anzustrengen. Das ist ein grosser Vorteil beim Gründen im Team.

Pro Team-Gründung: kreativer, schlauer, produktiver » weiterlesen

Mist bauen gehört dazu:
Wie Startups aus Fehlern lernen

Eins der relativ neuen Mantras der Startup-Szene ist «fail fast» und dabei etwas dazulernen. Was ist gut daran, so schnell wie möglich Mist zu bauen?

Wenns nicht klappt {Aaron Jacobs;http://www.flickr.com/photos/aaronjacobs/66393869/;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/}

Wenns nicht klappt (Quelle: Aaron Jacobs / CC)

«Fail Fast» will vermeiden helfen, was oft passiert, wenn Ingenieure neue Produkte entwickeln: sie verlieben sich in ihre Idee, werkeln bis zur Perfektion im stillen Kämmerchen daran herum, verbraten endlos Zeit und Geld – und wenn sie dann mit ihrem Produkt auf den Markt kommen, interessiert sich niemand dafür. Das hätten sie auch schneller herausfinden können, wären sie damit früher aufs Gesicht gefallen.

Bei fail fast geht es darum, zu lernen, was deine Kunden wirklich wollen, und zwar BEVOR dein Geld aufgebraucht ist.

YouTube war anfangs ein Fehler

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Sechs Tipps für Kunden- und Partnersuche:
B2B-Sales für Startups

Kunden gewinnen als B2B-Startup: Unser Gastautor erklärt in sechs Tipps, welche Erfahrungen er in der Praxis gesammelt hat.

Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Es gibt wahrscheinlich gefühlt mehr Consumer-Internetstartups als Startups mit B2B-Positionierung. Dennoch müssen auch Consumer-Internetstartups oft B2B-Sales machen, z.B. im Einkauf für E-Commerce Startups oder im Business Development für Vertriebsmodelle. Doch als Startup ohne überzeugende Argumente, wie Millionenumsätze oder hohe Nutzerzahlen, ist das Finden von Partnern oft schwierig – auch das ist «Sales». Insbesondere, wenn man ein neues und unbekanntes Produkt hat, noch nicht online ist und noch es noch keine Erfolge zu verzeichnen gibt.

Wie andere Startups vor uns, haben wir eben dies mit MountainDayz durchlebt. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns hierzu Tipps gegeben haben – vieleicht helfen unsere Erfahrungen anderen weiter. Ich schlage ein 6-Punkte-Programm vor, das meiner Erfahrung nach sowohl bei Kunden- als auch bei Partner-Akquise Sinn macht:

1. Verstehe das Ziel » weiterlesen

Recruiting:
Der steinige Weg zum guten Team

Den Startup-Groove ins Schaufenster stellen, authentisch sein und auf unkonventionellen Wegen suchen: So findet man gute Mitarbeiter fürs eigene Startup.

Die unangenehme Wahrheit vorab: Recruiting ist aufwändig. Man nicht darum herum kommt, sich dafür viel Zeit zu nehmen – obwohl Startups im Alltag ohnehin schon mit knappen Ressourcen kämpfen. Es hilft darum, stets die Augen nach möglichen Kandidaten offen zu halten, statt erst erst mit der Suche zu beginnen, wenn’s brennt.

Wir haben einige Ansätze dazu zusammen getragen, wie ein Jungunternehmen an gute Bewerber kommt. Zum Beispiel, warum man gelegentlich in einer Cafeteria herumstehen sollte: » weiterlesen

Internationalisierung:
So erschliessen kleine Startups ausländische Märkte

Startups, denen die Internationalisierung gelingt, profitieren vielfach von diesem Schritt. Auch mit geringem Budget ist der Gang in ausländische Märkte möglich.

Gastbeitrag von Robert Brandl

Es liegt so nahe, aber oft doch so fern: ein Geschäftsmodell, das sich im deutschsprachigen Raum bewährt hat, in internationale Märkte zu tragen. Das gilt vor allem, wenn es sich um rein webbasierte Firmen handelt, die sich in klar definierten Nischen bewegen: Content-Websites oder Software-Apps zum Beispiel.

Klappt die Internationalisierung, so kann man gleich von mehreren Vorteilen profitieren:

» weiterlesen bei netzwertig.com

(Foto: stock.xchng/lusi)

Rechtsformen und Risiken:
Englische Limited Company als Alternative zur Schweizer GmbH?

Zahlreiche Anbieter preisen die Gründung einer englischen Limited Company als kostengünstige Alternative zur Schweizer GmbH. Doch das Verfahren bringt auch Nachteile mit sich, etwa eine zweifelhafte Reputation und versteckte Kosten.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Martin Steiger

Eine schnelle Gründung ohne nennenswertes Gründungskapital und dennoch eine Haftungsbeschränkung – mit diesen Gründen werben auch in der Schweiz zahlreiche Anbieter für die Gründung einer englischen Limited Company anstelle einer schweizerischen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).

Wo liegen die Risiken und lohnt sich der Start ins Unternehmertum in Form einer Limited Company aus Schweizer Sicht?  » weiterlesen

«Tödliche Umarmung»:
Medienpartnerschaften für Startups

Medienpartnerschaften bringen grosse Chancen für Startups mit sich, Gefahren allerdings auch.

Die Startup-PR-Agentur Rollfeld lud zu einer Diskussionrunde über das Wie und Wozu der Zusammenarbeit mit Verlagen. Besonders für Webstartups sind Medien- oder sogenannte Reichweitenpartner eine attraktive Sache. Die Einbettung im Onlineangebot eines publikumsstarten Mediums könne einem Jungunternehmen einen «Wasserfall an Aufmerksamkeit» bieten, so Hansi Voigt, ehemaliger Chefredaktor von 20Minuten online.

Das leuchtet ein: Auf einem bekannten Onlineangebot präsent zu sein, kann einem Startup innert kurzer Zeit eine kritische Masse an Nutzern verschaffen.

Richtig eingesetzt schaffen Medienpartnerschaften Startups die Aufmerksamkeit, die sie in der Startphase brauchen. Gleichzeitig bieten sie Verlagen die Möglichkeit, ihre Onlineangebote auszubauen. Klassisches Win-win? Sind solche Partnerschaften zurecht eine Art heiliger Gral für Startups, wie oft behauptet wird? » weiterlesen

Drei Büchertipps für Startup-Gründer:
Vom Manual bis zum Ultimate Pitch

Das sollten Jungunternehmer gelesen haben: Aus der Masse erhältlicher Startupbücher haben wir die drei wichtigsten herausgesucht.

Lesestoff für Gründer {RLHyde;http://www.flickr.com/photos/breatheindigital/4692258762/;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/}

Lesestoff für Gründer (Quelle: RLHyde / CC)

Angesichts von viel möglicher Gründerliteratur ist es schwierig, die wirklich lesenswerten Titel zu finden. Diese Arbeit nehmen wir euch ab – mit drei klaren Empfehlungen für euren Wunschzettel.

Lean Startup erklärt » weiterlesen