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Gut zu wissen:
Unternehmenssteuern in der Schweiz

Was erwartet Jungunternehmer, die sich erstmals mit dem Thema Steuern befassen? Unser Gastautor erklärt die Grundzüge des Schweizer Steuersystems aus Firmensicht.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Martin Steiger

Anlässlich der aktuellen Leserfrage liefern wir einen Überblick für angehende Unternehmer:

«In welchem prozentualen Bereich bewegen sich Unternehmenssteuern und wie berechnen sie sich?» 

Unternehmen in der Schweiz wie Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder Genossenschaften, das heisst juristische Personen, müssen Gewinn und Kapital versteuern. Natürliche Personen, die selbständig als Unternehmer tätig sind, müssen Einkommen und Vermögen versteuern.  » weiterlesen

Pitchen allein reicht nicht:
Vorschläge für wirksame Startup-PR

Die meisten Pressemitteilungen landen im Papierkorb. Wir schlagen einen Strategiewechsel vor.

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Was in eine Pressemitteilung gehört: Überlegt euch eure Story.

PR-Texte verschicken ist eine frustrierende Angelegenheit. Die allermeisten davon bleiben unbeachtet, man ärgert sich leicht über die scheinbar willkürlich agierenden Redaktionen. Der Misserfolg der meisten PR ist aber selbstgemacht, wie wir auch schon argumentiert haben: Kollege Martin Weigert hat eine Liste von vermeidbaren Fehlern zusammengestellt, ich habe an dieser Stelle auch schon erwähnt, wie Pressemitteilungen meiner Ansicht nach geschrieben sein sollten. Was gibt es sonst noch zu beachten? » weiterlesen

«Half» statt «half-assed»:
Zwei Stolperfallen der Produktentwicklung

Zu viele Features oder die falschen: Warum Startups lieber ihr Produkt halbieren sollten als ihre Ambitionen.

halber_apfelDie Vision bewahren, nicht den Kern des Produkts aus den Augen verlieren und so weiter: Solche Grundsätze klingen inzwischen reichlich abgegriffen.

Sie halten sich aber so hartnäckig, weil immer wieder neue Jungunternehmen in ähnliche Fallen tappen. Kein Wunder, hört man sie immer wieder.

Falle Nummer 1: Zu viele Probleme lösen wollen.  » weiterlesen

Alarmsignale bei Startups:
13 Warnzeichen für drohenden Misserfolg

Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

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Alarmzeichen

In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.

Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.

Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten:  » weiterlesen

Allgemeine Geschäftsbedingungen:
Was Startups bei AGB
beachten sollten

Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger

«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»

Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.

AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.

Nicht notwendig, aber vorteilhaft  » weiterlesen

Tipps zur Messenpräsenz als Startup:
Wann lohnt sich ein Messeauftritt?

Praktisch jede Branche hat Ihre Messe und als Startup wird man von den Veranstaltern bald einmal umworben, Aussteller zu werden. Ob und wie man es tut, muss gut überlegt sein.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Einige sind klein und familiär, andere gross und weitaus bekannt: Messen und ähnliche Branchentreffe. In meist jährlichem Rhythmus treffen sich die Anbieter und Konsumenten der verschiedenen Branchen in den Hallen dieser Welt.

Da das Veranstalten von Messen selbst ein Business ist, wird auch ein Startup sehr bald mal angelockt, mit einem Stand vor Ort zu sein. Bei sorgfältiger Abwägung, Planung und Durchführung kann sich eine Präsenz durchaus lohnen.

Die Wahl der richtigen Messe  

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Vier Tipps:
So sparen AGs und GmbHs Versicherungsprämien

Startups und Versicherungen – unser Gastautor erklärt, wie man eine AG oder GmbH versichert und dabei Geld sparen kann.

Gastbeitrag von Philippe Blank, bfox-Gründer und Versicherungsexperte

Jungunternehmer sind risikobereit. Mein erster und wichtigster Spartipp ist entsprechend einfach. Man soll nur das versichern, was die Existenz der Firma im Schadensfall gefährdet (z.B. Liquidität) oder die finanzielle Zukunft der Gründer ruinieren kann (z.B. Arbeitsunfähigkeit).

Spartipp 1: Versichere nur, was essentiell ist!

Der Versicherungsbedarf kann grob in drei Kategorien unterteilt werden:

1. Bei den Betriebsversicherungen ist die Betriebshaftpflicht quasi zwingend. Geht etwas im Unternehmen schief und eine Person fordert Schadenersatz, dann springt die Versicherung ein. Diese Versicherung ist sofort nach der Gründung abzuschliessen.  » weiterlesen

Typische Startup-Fehler vermeiden:
Sales nicht vergessen

Wer an den Verkäufern spart, spart auch an den Verkäufen: Warum Startups Salesprofis brauchen.

saleManchmal führen Schlagworte auf die falsche Fährte, besonders, wenn sie gut klingen. «Skalierbar» ist so ein Kandidat. Startup-Geschäftsmodelle sollen skalierbar sein – das heisst, dem Wachstum darf nichts im Wege stehen; ein Produkt oder eine Dienstleistung soll mit einem überschaubaren Team breit vertrieben werden. Möglichst «lean», darum wird auch gleich am Vertrieb gespart. Schliesslich will man sich keine Verkaufsarbeit aufhalsen, die zeitraubend und personalintensiv ist.

Skalierbarkeit ist anstrebenswert, aber hier fängt es an, problematisch zu werden. Nehmen wir ein Jungunternehmen, das Software für Geschäftskunden herstellt. Das Startup steht vor der Frage: Wie bringen wir unser Produkt zu den Kunden? Zu oft machen sich Jungunternehmen hier Illusionen und sind der Ansicht, es gehe auch ohne Sales. Der Druck, sich möglichst schlank aufzustellen und Kosten zu sparen, trägt dazu bei. Und es besteht oft die Hoffnung, das Internet richte es schon irgendwie und die Kunden fänden sich auf magische Weise von selbst auf der Website ein – allenfalls befeuert von ein wenig Onlinewerbung. Hier mahnt auch VC Mark Suster Vorsicht an.  » weiterlesen

Die Prämie für den Startup-Erfolg:
Das Einmaleins der Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.

investmentIn den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.

Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.

Motivieren, aber wie?  » weiterlesen

Durch dick und dünn:
Freundschaft und Gründung – gute Idee oder tickende Zeitbombe?

Startup-Gründung mit Freunden: Gute Kombination oder garantierter Ärger? Unsere Gastautoren haben es gewagt und wissen, wo die Risiken liegen.

Gastbeitrag von Garry Spanz und Benjamin Bremmer, Linksert

Freundschaften verbinden: Kulturen, Unternehmen, Gründer, Arbeitskollegen. Viele Unternehmen entstehen durch Freundschaften und umgekehrt. Die gemeinsam bewältigten Herausforderungen schweissen zusammen, die Erfolge lassen sich gemeinsam feiern, Verluste stellen die Stärke der Beziehung auf die Probe.

Die Vorteile einer gemeinsamen Unternehmensgründung mit Freunden liegen auf der Hand: Man kennt sich bereits untereinander, die einzelnen Stärken und Schwächen sind (vermeintlich) bekannt und die Suche nach einem «externen» Mitgründer entfällt, so dass man direkt loslegen kann. Häufig hat man bereits im Voraus gemeinsam eine gewisse Zeit über Möglichkeiten, Ideen und Potentiale nachgedacht, bevor es zur Gründung kommt – und ist zu Beginn entsprechend entschlossen und enthusiastisch.

Emotionen im Spiel  » weiterlesen