241 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Der Weg zum Wachstum:
Piraten-Marketing für Startups

Wie sieht der Aufbau einer Kundenbasis in einem Webstartup aus? Die Formel «Aarrr!» liefert dafür einen einfachen Bauplan.

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So holt man Nutzer an Bord

Nach Internetmassstäben steinalt, trotzdem aktuell wie nie: Der Leitfaden Startup Metrics for Pirates von Dave McClure. McClure war unter anderem Marketingleiter von Paypal, ist heute Business Angel und leitet den Inkubator 500 startups. Die Wortmeldungen des polarisierenden Investors sind im Silicon Valley bekannt. Meistens wegen ihrer Lautstärke, oft wegen des Tonfalls, manchmal aber auch wegen ihres Inhalts.

Wir schauen uns einen von Letzteren an: Das Akronym «Aarrr!» und die «Startup Metrics for Pirates»  - so geheissen, weil dieser Ausruf von einem typischen Hollywood-Piraten stammen könnte. Er steht für

  • acquisition
  • activation
  • retention
  • referral
  • revenue

Diese Begriffe pflastern den Weg vom ersten Kontakt bis zur echten Kundenbeziehung. Wichtig ist, sie von Anfang an zu quantifizieren, also messbar zu machen.

Acquisition  » weiterlesen

Verkaufstipps für Startups:
Kein Krokodil sein

Worum geht es bei Schlagworten wie Pain-Points, USP oder ROI? Einige Lesetipps mit Anregungen für erfolgreiches Verkaufen.

3575000735_6ba08467d9_zAuf dem Weg zum meinem ersten Verkaufgespräch in Blogwerk-Diensten fragte ich meinen Chef, was ich denn genau sagen sollte im Lauf des Meetings. Die Antwort: «Wir hören erst einmal gut zu.»

Oder anders gesagt: Kern des Verkaufsgspräch ist kein vorgefertigter Super-Pitch, der jeden potentiellen Kunden im Sturm erobert. Vielmehr das Interesse am Gegenüber und seinen Problemen.

Das blieb hängen. Ich lernte: im ersten Gespräch geht es um Input, nicht um Output. Wo drückt der Schuh beim Gegenüber und wie machen wir ihm das Leben leichter ? Das sind die wichtigen Erkenntnisse jedes Verkaufsprozesses. » weiterlesen

Geschäftsideen finden:
Mit welchem Thema gründen?

startup-erfahrung2.pngEs gibt viele Gründungswillige, die auf der Suche nach einem Geschäftsmodell sind. Aber wie findet man ein passendes Thema und die richtige Idee?

Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

376588066_ae1f1f8363Da ich selbst einen ähnlichen Background habe, kenne ich einige Gründer, die vorher einer eher analytischen Tätigkeit nachgegangen sind, zum Beispiel Banking oder Unternehmensberatung.

Ganz natürlich bietet sich da eine analytische Herangehensweise an – über einen strukturierten Prozess – viele nähern sich der Ideensuche so. Hier einmal exemplarisch:  » weiterlesen

Gut zu wissen:
Unternehmenssteuern in der Schweiz

Was erwartet Jungunternehmer, die sich erstmals mit dem Thema Steuern befassen? Unser Gastautor erklärt die Grundzüge des Schweizer Steuersystems aus Firmensicht.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Martin Steiger

Anlässlich der aktuellen Leserfrage liefern wir einen Überblick für angehende Unternehmer:

«In welchem prozentualen Bereich bewegen sich Unternehmenssteuern und wie berechnen sie sich?» 

Unternehmen in der Schweiz wie Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder Genossenschaften, das heisst juristische Personen, müssen Gewinn und Kapital versteuern. Natürliche Personen, die selbständig als Unternehmer tätig sind, müssen Einkommen und Vermögen versteuern.  » weiterlesen

Pitchen allein reicht nicht:
Vorschläge für wirksame Startup-PR

Die meisten Pressemitteilungen landen im Papierkorb. Wir schlagen einen Strategiewechsel vor.

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Was in eine Pressemitteilung gehört: Überlegt euch eure Story.

PR-Texte verschicken ist eine frustrierende Angelegenheit. Die allermeisten davon bleiben unbeachtet, man ärgert sich leicht über die scheinbar willkürlich agierenden Redaktionen. Der Misserfolg der meisten PR ist aber selbstgemacht, wie wir auch schon argumentiert haben: Kollege Martin Weigert hat eine Liste von vermeidbaren Fehlern zusammengestellt, ich habe an dieser Stelle auch schon erwähnt, wie Pressemitteilungen meiner Ansicht nach geschrieben sein sollten. Was gibt es sonst noch zu beachten? » weiterlesen

«Half» statt «half-assed»:
Zwei Stolperfallen der Produktentwicklung

Zu viele Features oder die falschen: Warum Startups lieber ihr Produkt halbieren sollten als ihre Ambitionen.

halber_apfelDie Vision bewahren, nicht den Kern des Produkts aus den Augen verlieren und so weiter: Solche Grundsätze klingen inzwischen reichlich abgegriffen.

Sie halten sich aber so hartnäckig, weil immer wieder neue Jungunternehmen in ähnliche Fallen tappen. Kein Wunder, hört man sie immer wieder.

Falle Nummer 1: Zu viele Probleme lösen wollen.  » weiterlesen

Alarmsignale bei Startups:
13 Warnzeichen für drohenden Misserfolg

Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

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Alarmzeichen

In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.

Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.

Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten:  » weiterlesen

Allgemeine Geschäftsbedingungen:
Was Startups bei AGB
beachten sollten

Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger

«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»

Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.

AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.

Nicht notwendig, aber vorteilhaft  » weiterlesen

Tipps zur Messenpräsenz als Startup:
Wann lohnt sich ein Messeauftritt?

Praktisch jede Branche hat Ihre Messe und als Startup wird man von den Veranstaltern bald einmal umworben, Aussteller zu werden. Ob und wie man es tut, muss gut überlegt sein.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Einige sind klein und familiär, andere gross und weitaus bekannt: Messen und ähnliche Branchentreffe. In meist jährlichem Rhythmus treffen sich die Anbieter und Konsumenten der verschiedenen Branchen in den Hallen dieser Welt.

Da das Veranstalten von Messen selbst ein Business ist, wird auch ein Startup sehr bald mal angelockt, mit einem Stand vor Ort zu sein. Bei sorgfältiger Abwägung, Planung und Durchführung kann sich eine Präsenz durchaus lohnen.

Die Wahl der richtigen Messe  

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Vier Tipps:
So sparen AGs und GmbHs Versicherungsprämien

Startups und Versicherungen – unser Gastautor erklärt, wie man eine AG oder GmbH versichert und dabei Geld sparen kann.

Gastbeitrag von Philippe Blank, bfox-Gründer und Versicherungsexperte

Jungunternehmer sind risikobereit. Mein erster und wichtigster Spartipp ist entsprechend einfach. Man soll nur das versichern, was die Existenz der Firma im Schadensfall gefährdet (z.B. Liquidität) oder die finanzielle Zukunft der Gründer ruinieren kann (z.B. Arbeitsunfähigkeit).

Spartipp 1: Versichere nur, was essentiell ist!

Der Versicherungsbedarf kann grob in drei Kategorien unterteilt werden:

1. Bei den Betriebsversicherungen ist die Betriebshaftpflicht quasi zwingend. Geht etwas im Unternehmen schief und eine Person fordert Schadenersatz, dann springt die Versicherung ein. Diese Versicherung ist sofort nach der Gründung abzuschliessen.  » weiterlesen