206 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Nachrichtenarme Zeit:
Startups, nutzt das Sommerloch


In den kommenden Wochen werden Blogs, IT-Portale und Nachrichtenangebote viele Artikel publizieren, die es sonst maximal zu einer Randnotiz gebracht hätten. Startups und Webfirmen sollten das Sommerloch nutzen.

Bessere Chancen auf Berichterstattung im SommerDie nächsten vier Wochen wird es im Netz deutlich ruhiger werden. Millionen Menschen verbringen den Juli traditionsgemäß lieber im Urlaub, auf der Terrasse, im Schwimmbad oder im Café, statt bei der (vielleicht auch in diesem Jahr noch eintreffenden) Hitze im Büro zu schwitzen.

Das berühmt-berüchtigte Sommerloch ist die Folge, mit all seinen Schlagzeilen und Meldungen, die eigentlich nicht mehr als ein paar Zeilen wert sind, aber aus Ermangelung an wirklich wichtigen Ereignissen zu großen Stories aufgeblasen werden. Auch die Tech-Presse bleibt davon nicht verschont. Schon seit einigen Tagen erhalten wir merklich weniger Pressemitteilungen, und auch Pitches von jungen Webfirmen sind zur Zeit eher selten. Die wenigsten (hiesigen) Gründerteams nutzen die Sommerzeit für Produktlancierungen oder größere Ankündigungen. Denn wenn die Zielgruppe ohnehin nicht vor dem Rechner sitzt sondern sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, ist es sinnlos, die PR-Trommel in Gang zu setzen, so die Annahme. An dieser mag etwas dran sein. Trotzdem empfehlen wir jungen Onlineservices, genau das Sommerloch dafür zu nutzen, sich ins mediale Rampenlicht zu begeben.

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Werben für Startups:
Rechtliche Tipps zu Flyern
und Guerilla-Werbung

Im aktuellen Rechtstipp erklärt unser Gastautor, was Startups bei Werbeaktionen beachten müssen, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt


Mittels Werbung wecken Unternehmen Aufmerksamkeit für ihre Produkte und Dienstleistungen.

Für frisch in den Markt einsteigende Startups ist Werbung überlebenswichtig, denn nur so wird ihr Zielpublikum überhaupt auf ihre Angebote aufmerksam. Aber was ist ist erlaubt und was nicht? Darauf zielt unsere aktuelle Frage:

Was ist bei Werbung aus rechtlicher Sicht zu beachten?

Werberecht in der Schweiz

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«Die meisten haben Angst vor dem Erfolg»:
100-Dollar-Startup-Autor Chris Guillebeau im Interview

Startups lassen sich auch mit wenig Kapital gründen. Wir haben den Autor des Buchs «The 100-Dollar-Startup» gefragt, worauf es dabei ankommt.

das Interview führte Ute Mündlein

Chris Guillebeau{zvg;http://www.flickr.com/photos/chrisguillebeau/sets/72157623060686146/;http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de}

Chris Guillebeau(Quelle: zvg / CC)

Im Buch The 100-Dollar-Startup (Affiliate-Link) geht es nicht um die Gründung des «Next Big Thing» mit viel Geld. Chris Guillebeau stellt stattdessen Menschen vor, die sich mit geringem Startkapital (weniger als 100 Dollar) erfolgreich selbständig gemacht haben.

Ist das, so die zentrale Frage des Buches, reproduzierbar? Gibt es Erfolgsrezepte, denen man folgen kann? Dazu hat der Autor Daten von 1’500 Unternehmen mit mindestens 50’000 Dollar Umsatz ausgewertet.

Wir haben mit Chris über Produktfindung, Erfolgskriterien und Ängste gesprochen.

Für viele Gründer ist die wichtigste Frage: Welche Produkte oder Dienstleistungen soll ich anbieten? » weiterlesen

Customer Development Manifesto 2/2:
Messen, schnell sein, lernen

Tempo, kundesnahes Entwickeln und flexible Planung sind einige der Eckpfeiler einer zeitgemässen Startup-Entwicklung. Wir stellen sieben weitere Thesen zum Customer Development vor.

Customer Development {Hibr;http://www.flickr.com/photos/hibr/6334558234/;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/}Vor ein paar Tagen haben wir Steve Blanks Customer Development Manifesto zusammengefasst und die ersten sieben von vierzehn Punkten vorgestellt. Hier ist der zweite Teil mit den übrigen sieben Regeln:
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8. Messen im Startup funktioniert anders

Es gibt Millionen von Controlling-Kennzahlen für etablierte Unternehmen – die vielleicht bei deinem Unternehmen auch einmal zu Einsatz kommen werden. Bis dahin besteht dein Controlling darin, deinen Fortschritt dabei zu überwachen, wie du die riskanten Annahmen in deinem Geschäftsmodell validierst. Es geht insbesondere um die Beantwortung der folgenden Fragen: » weiterlesen

Gutes Design will Probleme lösen:
Design-Inspiration für Startups

Design ist weit mehr als nur das «hübsch Machen» eines Produkts: Eine Design-Einführung für Startups.

Designen für Startups {kjcs;http://www.flickr.com/photos/kjcs/6933265542/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}Mit Startups, this is how design works hat Wells Riley einen Design-Leitfaden für Gründer gebastelt. Rileys Ziel dabei ist aber nicht, Jungunternehmern konkrete Tipps für das Styling ihrer Website oder ein elegantes User Inferface mitzugeben.

Stattdessen ist seine Seite eher ein Design-Manifest, das dazu anregen will, neu über Design nachzudenken. Rileys Herangehensweise: Design ist eine Methode zur Problemlösung. Das heisst auch, Design gehört integral zum Entwickeln von Produkten, wie es Startups betreiben. Denn Startups suchen neue Lösungen für noch ungelöste Probleme. » weiterlesen

Customer Development Manifesto 1/2:
14 Regeln für die
Produktentwicklung im Startup

Das Startup Owner’s Manual ist eine Anleitung für das Entwickeln und Testen von Geschäftsmodellen. Dabei will der Autor vor allem mit einer Sache aufräumen: dem starren Businessplan.

{mistermoss;http://www.flickr.com/photos/mistermoss/4911196950/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}In seinem neuen Buch The Startup Owner’s Manual (Affiliate-Link) holt sich Steve Blank die Krone des besten Autoren rund um Lean Startup zurück. Das Buch ist das bisher umfassendste und praktischste zu den Themen Lean Startup und Customer Development.

Fast an den Anfang hat Blank das «Customer Development Manifesto» gestellt. Diese Checkliste liefert 14 Regeln, welche die Prinzipien von Customer Development und Lean Startup abbilden und einen Leitfaden für schlankes und agiles Gründen bieten. Wir stellen hier die ersten sieben der 14 Punkte vor, die nächsten sieben Regeln folgen kommende Woche:

1. Du wirst keine Fakten in Deinem Gebäude finden, also geh raus » weiterlesen

Kundenfeedback und Produktentwicklung:
Umfragen per Crowdsourcing-Plattform

Feedback und Daten sind der Schlüssel einer kundennahen Produktentwicklung. Aber wo beschafft man sich die nötigen Teilnehmer?

Das Original

Das Original

Kürzlich haben wir für unser Interview mit dem Lean-Startup-Evangelisten Eric Ries nach Leserfragen gesucht. Eine betraf das Entwickeln mit Feedback: Wie schafft man es, ein Produkt an Kundenbedürfnissen auszurichten, wenn man nicht an genügend Nutzer herankommt? Denn bei zu wenigen Testern drohen wenig repräsentative Resultate; man entwickelt vielleicht am eigentlichen Kundenbedürfnis vorbei.

US-Startupper Dan Shapiro hat sich intensiv mit diesem Problem beschäftigt. Dylan Tweney von VentureBeat hat den Gründer von Sparkbuy und Ontela und Startup-Investor darum nach Ratschlägen gefragt. » weiterlesen

Firmengründung:
Kann man als Ausländer
in der Schweiz gründen?

Startups mit ausländischem Pass: Der neue Ratgeber zu rechtlichen Fragen dreht sich ums Gründen ohne Schweizer Staatsangehörigkeit.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Recht für Startups: Martin SteigerStartups haben häufig internationale Teams. Darauf zielt unsere aktuelle Leserfrage:

Ist es als Ausländer möglich, in der Schweiz ein Startup zu gründen?

Antwort: Ausländerinnen und Ausländer können in der Schweiz als Startup-Unternehmer tätig sein. Für die notwendigen Voraussetzungen gilt ein zweiteiliges Zulassungssystem, das bei der Erwerbstätigkeit zwischen Ausländern aus dem europäischen Raum und aus Drittstaaten unterscheidet.

Erwerbstätigkeit

Personen aus dem europäischen Raum (EU/EFTA): » weiterlesen

Problem Analyse-Paralyse:
Gründen mit oder ohne Geld?

Boostrapping oder Investorensuche? Keine Frage mit eindeutiger Antwort.

Bootstrapping: ja oder nein? {marlon-bunday;http://www.flickr.com/photos/marlon-bunday-mmx/}

Bootstrapping: ja oder nein? (Quelle: marlon-bunday)

Die Bootstrapping-Philosophie hat in der Startup-Szene Fuss gefasst: Mittlerweile gibt es eine Menge Ratschläge und How-Tos zum günstigen Gründen.

Bei den best practices zum Auftreiben von Finanzierung sieht es ähnlich aus. Auch hier finden sich eine Menge Infos, zum Beispiel dazu, wie man VCs angeht oder wo sonst noch Geldquellen bereitstehen.

Was dabei aber oft ausgeklammert wird, ist die Frage, welchen Weg man denn nun wählen sollte. Jason Cohen befasst sich damit in einem aktuellen Blogpost. Wann eignet sich Bootstrapping, wann sollte man Kapital suchen? » weiterlesen

Kollaborationssoftware Podio:
Must-have-Tool für CRM und mehr

Zeiterfassung, CRM, Ticketing, Aufgabenplanung: Alles Aufgaben, die mit der passenden Software leichter von der Hand gehen. Unser Gastautor erklärt, für welche Lösung sich sein Startup entschieden hat.

von Nils Seiter, Gründer Localina

Startup-Tagebuch: Nils Seiter von Localina (Bild: zvg)

Startup-Tagebuch: Nils Seiter von Localina (Bild: zvg)

Es gibt zahlreiche Tools, welche in einem Startup zum Einsatz kommen können:

Neben den Klassikern wie E-Mail und Kalendern braucht man vielleicht Google Docs zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten, Dropbox zur Online-Datenspeicherung, Wunderlist als Taskmanager und Salesforce als Verkaufs- und CRM-Tool.

Daneben gibt es noch einen Wust von Desktop-Anwendungen wie Excel, Powerpoint, Word, Skitch, Chrome, Skype und so weiter.

Knackpunkt Integration

Diese bekannten Tools erfüllen selbstverständlich ihren Zweck, bringen aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, wobei die wichtigste Einschränkung in der limitierten Integration liegt. Man verbringt einen guten Teil des Tages damit, Informationen mehrmals in verschiedenen Tools zu erfassen, zu verlinken, zu importieren oder anzupassen. Zusätzlich sind die Daten dann meist nicht überall aktuell, weil man vergessen hat, Änderungen in allen Tools nachzuführen. Dann folgen Herausforderungen wie den Zugriff von verschiedenen Geräten, Rechteverwaltung, Workflows, unterschiedliche Anforderungen und viele mehr. Wir hatten uns eigentlich schon an diese Umstände gewöhnt, als wir in der Anfangsphase von Localina auf Podio gestossen sind. » weiterlesen