156 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.
Unsicherheiten gehören für Startups zum Alltag, damit auch die ständige Ungewissheit des Künftigen. Ein Plädoyer fürs Planen ohne Businessplan.
Viele Startups beginnen ihre Existenz mit dem Aufsetzen eines Businessplans. Aus meiner Erfahrung als Teilzeit-Juror bei einem recht bedeutenden Businessplan-Wettbewerb weiß ich, dass diese Businesspläne dann manchmal bis zu 80 Seiten lang werden.
Was ich seitdem ganz offen sage (und auch schreibe): Ich halte Businesspläne generell für falsch. Planen ist nicht mehr als raten.
Was Businesspläne nicht können » weiterlesen
AG, GmbH, gründen mit oder ohne Sacheinlage – was für Kosten fallen da an? Unser Gastautor erklärt, womit man rechnen muss.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
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Wieviel Geld man für eine Firmengründung in die Hand nehmen muss, darum dreht sich unsere neueste Leserfrage:
«Gründung einer AG oder GmbH: was sind die Kosten, wie hoch ist der Aufwand, was sind die späteren Konsequenzen und gibt es für die Führung der AG teure Vorschriften, die viel Geld kosten, da man Experten benötigt?»
Die Kosten der Gründung einer Kapitalgesellschaft wie einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) lässt sich nicht pauschal benennen. Die Gründungskosten hängen von zahlreichen Faktoren ab. Beratung durch Fachpersonen und die Höhe des Aktien- beziehungsweise Stammkapitals können zu einer erheblichen Steigerung der Gründungskosten führen.
Die Kosten für die Gründung einer AG oder GmbH unterscheiden sich, abgesehen vom notwendigen Gründungskapital, nicht erheblich. Bei der Bargründung einer Kapitalgesellschaft mit Minimalkapital – 100’000 Franken für eine AG und 20’000 Franken für eine GmbH –, fallen insbesondere folgende Kosten an: » weiterlesen
Bedürfnisse machen Geschäftsideen – darum lohnt es, die eigenen auf ihre Lösbarkeit abzuklopfen. Denn es hat ein paar Vorteile, wenn man sich selbst als ersten Kunden hat.
Die immer noch einfachste Methode, eine Idee für ein Startup zu finden, lautet
Scratch your own itch (frei übersetzt:
Kratz Dich am besten selber, Abkürzung: SYOI). Wenn Du ein Problem hast, das Du gerne gelöst hättest, und für dessen Lösung Du bereit wärst Geld auszugeben – dann könnte das auch ein Problem sein, für dessen Lösung evtl. Kunden bereit sind, Geld auszugeben. Das wäre dann möglicherweise bereits ein funktionierendes Geschäftsmodell.
Beispiele für Scratch your own itch
In ihrem Buch Rework (Affiliate-Link) nennen die Gründer von 37Signals, Jason Fried und David Heinemeier Hansen einige Beispiele, welch gute Ideen aus Scratch your own itch bereits entstanden sind: » weiterlesen
Was Zombies bei Einstellungsgesprächen zu suchen haben und drei andere Tests, um den richtigen Mitgründer zu finden.
Zumindest die erfolgreichen Startups erreichen irgendwann den Punkt, wo sie Mitarbeiter einstellen. Das ist eine wichtige Entscheidung, und zugleich ein fundamentales Problem.
Die ersten Mitarbeiter bedeuten gerade für junge Gründer erste Teamleitungs-Erfahrungen. Zudem bringen die Mitarbeiter oft nicht den Enthusiasmus der Gründerinnen und Gründer auf. Wie also vorgehen bei der ersten Bewerberauswahl Deines neuen Startups? » weiterlesen
Um erfolgreich ein Startup zu gründen, bedarf es nicht unbedingt Millionen an Risikokapital und umfangreiche Businesspläne. Ein alternativer Ansatz erfordert nicht nur weniger Mittel, sondern beinhaltet im Prinzip keinerlei Risiko.
Thomas Jakel ist Geschäftsführer des Berliner Startups Strandschicht und Mit-Initiator des Idea Camp (“Startup-Gründung in drei Tagen”).
In der deutschsprachigen Startup-Szene gibt es verschiedene Philosophien zum Gründen. Die Vertreter des „bigger is better“-Ansatzes sammeln Millionen an Venture Kapital ein und gründen Unternehmen zum Verkauf.
Über diese Investitionen und Deals wird häufig berichtet. So denken viele unerfahrene Gründungsinteressierte auch direkt, dass das Gründen eines Unternehmens mit dem Schreiben eines Businessplans und der Suche nach einer Finanzierung beginnt. Vor diesem Hintergrund scheuen viele das (finanzielle) Risiko beim Gründen und die Statistiken darüber, wie viele Unternehmen fünf Jahre nach Gründung noch existieren, nehmen ihnen den letzten Mut. » weiterlesen bei netzwertig.com
Wer Geschäftsunterlagen nicht vorschriftsmässig aufbewahrt, handelt sich vielleicht grosse Schwierigkeiten ein. Unser Gastautor erklärt, worauf Startups achten sollten.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
In der Schweiz unterliegen Unternehmen einer handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen. Diese Aufbewahrungspflicht wird erfahrungsgemäss von vielen kleinen und mittleren Unternehmen, gerade auch Startups, vernachlässigt.
Welche Unternehmen unterliegen der Aufbewahrungspflicht?
Die Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen besteht einerseits handelsrechtlich für Unternehmen, die zum Eintrag ins Handelsregister verpflichtet sind. Dazu zählen insbesondere Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), aber unter bestimmten Umständen auch Einzelunternehmer. » weiterlesen
Typische Gründerfehler sieht man immer wieder – eine Liste von wiederkehrenden Missgriffen.
Firmengründer sind in der Regel schlaue Leute. Aber gerade das hindert sie nicht daran, immer wieder ähnliche Fehler zu machen. Vielleicht ist das kein Widerspruch, denn viele der gängisten Startup-Fehler passen zu einem Muster: es sind typische Missgriffe von cleveren Menschen.
Gerade bin ich auf Quora auf ein Thema gestossen, das gut zu dieser Frage passt: What are some stupid things smart people do? Hier eine Liste der meistgenannten:
- Die Wichtigkeit von Design und Gestaltung vernachlässigen.
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Geld lindert zwar die Sorgen des Startup-Lebens, hilft aber bei den wirklich wichtigen Problemen nicht weiter. Das wissen auch Investoren.
Etwas gehört immer zu den Grundklemmen des Jungunternehmertums: das fehlende Geld. Ausreichend finanzielle Mittel können eine Menge Probleme lösen, allerdings nicht alle. Bei vielem hilft auch eine gut gefüllte Kriegskasse nicht weiter.
Das ist auf der einen Seite frustrierend – denn die Ausflucht “Sobald wir einen Investor finden wird alles gut!” ist nicht haltbar. Gleichzeitig sollte es aber auch motivieren: Denn der Kampf David gegen Goliath wird dadurch etwas ausgeglichener. Drei Beispiele:
Finden eines guten Teams
Das Team ist die wichtigste Komponente jedes Startups. Zugegeben: Wer gute Löhne zahlen kann, hat eine Hürde bei der Personalsuche ausgeräumt. Aber auch wenn man eine noch so gute Finanzierungsrunde hingelegt hat – kein Startup kann sich lohntechnisch mit einem Grosskonzern messen.
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Welche Webinhalte schützbar sind und welche nicht erklärt unser Gastautor in dieser Einführung ins Online-Urheberrecht.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
Für Jungunternehmen sind Webauftritte ein unverzichtbarer Kommunikationskanal. Welche eigenen Inhalte man dort sicher veröffentlichen kann und welche fremden Inhalte übernommen werden dürfen, ist aber für viele unklar. Darauf bezieht sich auch die aktuelle Leserfrage:
Copyright im Internet: Wie ist dies in der Schweiz geregelt? Bis wohin ist eine Seite schützbar?
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Weniger Schnick-Schnack, mehr Marke: Ihr geistiges Kapital macht Ihre Marke aus, also sollten Sie auch dieses kommunizieren.
von Thomas Kupferschmied, Marketing-Spezialist
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Viele Unternehmen definieren ihre Marke über die Produkte, die sie vertreiben. Das heisst, sie konzentrieren sich auf die Dinge, die sie sehen, die sie anfassen können.
Doch was ist mit dem Wissen, das in Ihrem Unternehmen steckt? Erfahrungen, die Ihr Unternehmen sammelt und die Kompetenzen der Mitarbeiter bilden ein geistiges Kapital – genauso die Ideen, die Ihre innovativen Produkte einzigartig ausmachen. All dies sind Eigenschaften, die nicht fassbar oder sichtbar sind, die nur gesehen werden, wenn Produkte entstehen. Dieses geistige Kapital macht Ihre Marke aus.
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