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Bootstrapping-Serie:
Drei Sparmöglichkeiten für Gründer

Beim Gründen sparen und seiner eigener Chef bleiben: Wir haben einige Anregungen dazu, wie das gehen kann.

Bootstrapping für Startups

Bootstrapping für Startups

Fremdfinanzierung eines Startups bringt bekanntlich Trade-Offs mit sich. Diese in Kauf zu nehmen, ist aber nicht die Hauptherausforderung. Denn einen oder mehrere Investoren zu finden, bleibt für den Grossteil aller Startups ein unerreichbares Ziel.

High-Profile Universitäts-Spinoffs mit Patenten im Rücken haben in der Regel gute Aussichten. Wer aber einen Onlinehandel aufziehen will oder ein mässig skalierbares Unternehmen, der hat nur minime Chancen. Guy Kawasaki meinte einmal, für den Durchschnittsunternehmer sei es kaum so wahrscheinlich, wie auf dem Grund eines Swimmingpools vom Blitz getroffen zu werden – an einem sonnigen Tag.

Die Alternative ist das Gründen aus eigenen Mitteln. » weiterlesen

Nicolas Berg:
“Überzeugende Gründer wirken wie Winner”

Der Managing Partner von Redalpine über seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Team, die notwendigen Fähigkeiten von Gründern und weshalb das Team oftmals wichtiger ist als die Idee.


Interview: Matthias Mirbeth

Nicolas BergWas verstehen Sie unter “convincing founders/managers”, wie Sie es auf Ihrer Homepage beschreiben?
Ein überzeugendes Team kann seine Geschäftsidee und sich selbst gegenüber Redalpine Venture Partners sehr gut verkaufen. Die Gründer müssen glaubwürdig und wie Winner wirken. Ihr Energielevel muss von einem kaum zu löschendes Feuer für die Umsetzung ihrer Vision genährt sein. Wenn jemand ein künftiger Winner ist, hat er in er Regel bereits in jungen Jahren überdurchschnittliche Leistungen gezeigt in wirtschaftlichen Projekten, im Sport, als Musiker oder im Verein. Was man unter einem überzeugenden Gründerteam versteht, lässt sich jedoch nicht zu 100 Prozent in Worte fassen, ebenso wenig wie die Definition eines überzeugenden Lebenspartners. Wenn er eines Tages vor einem steht, spürt man es.

Welche Kriterien müssen junge Managementteams erfüllen, um von Ihnen unterstützt zu werden?
Es müssen mindestens bereits zwei überdurchschnittlich erfolgsträchtige Leute im Kernteam vorhanden und zu 100 Prozent für das Startup verfügbar sein. Wir müssen daran glauben, das genau diese Leute die richtigen sind, um die Idee innerhalb von drei bis fünf Jahren im Markt umzusetzen bis zum erfolgreichen Verkauf der Firma zum mehrfachen Wert. Die fehlenden ein bis zwei Teammitglieder helfen wir später gerne rekrutieren.

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Recht für Startups:
Welches ist die geeignete Rechtsform für mein Unternehmen?

In loser Folge werden auf Startwerk Beiträge zu den rechtlichen Hürden für Startups erscheinen. Der erste Artikel ist der Gründung des Unternehmens gewidmet.

Von Stefan Schönberger, Advokat und Notar

Jeder, der ein Unternehmen gründen will, steht unweigerlich vor der Frage: “Welches ist die geeignete Rechtsform für mein Unternehmen?”. Selbstredend lässt sich diese Frage nicht in wenigen Sätzen abschliessend beantworten. Die nachfolgenden Ausführungen sollen jedoch einen ersten Überblick verschaffen und als Wegweiser dienen.

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Finanzierungskriterien:
Der Unternehmer im Team

Venture-Kapital-Geber sehen ein funktionierendes Team als wichtigste Voraussetzung für eine Beteiligung an einem Startup. Doch nach welchen Kriterien beurteilt man ein Team?

Von Matthias Mirbeth

Wenn man sich bei Venture-Kapital-Gesellschaften nach dem typischen Merkmalen eines guten Teams umhört, so ist die erste Reaktion oftmals, dass es gar kein exemplarisches Musterteam geben kann. Jedes Unternehmen ist unterschiedlich, und deshalb müssen auch die Teamstrukturen immer unterschiedlich sein. Dennoch gibt es einen grundsätzlichen gemeinsamen Nenner, den jedes Team benötigt, um Investoren von sich zu überzeugen: Es ist die Leidenschaft für die eigene Firma und das Selbstverständnis von Unternehmertypen bei jedem Mitarbeiter. Denn diese Eigenschaften prägen nach Ansicht von VC-Gebern massgeblich die Wachstumschancen, aber vor allem auch das Jungunternehmen selbst.

Gefordertes Stellenprofil: ein Unternehmertyp » weiterlesen

Gründerleben:
Input und Feedback

Gründer verlieren schnell den Boden unter den Füssen. Einige Tipps um das zu verhindern.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus KuhnAls Startup-Gründer lebt man ein wenig in einer Blase. Unbeteiligte Leute verstehen oftmals nicht, was es heisst, ein Unternehmen zu gründen und damit alles auf eine Karte zu setzen. Dadurch wird der Austausch nicht einfacher. Aber gerade Startups brauchen viel Input und Feedback, um ihr Produkt zu verbessern und sich am Markt ausrichten zu können. Die Frage ist: Wo holt man sich Input und Feedback?

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Serie Bootstrapping:
Gründen mit wenig Ressourcen

Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?


Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

Bootstrapping: Gründen mit (fast) leerer Kasse

So wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich ohne Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.

Idealisiert man nicht, heisst das aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld muss zuerst herhalten und die Firma im sogenannten «valley of death» über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das bringt einen Trade-off mit. Zwar verlieren Gründer keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.

Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen

Websites:
Wem wieviel verraten?

Die Website ist das Aushängeschild jedes Unternehmens. Entsprechend wichtig ist es für ein junges Unternehmen, sich darüber Gedanken zu machen.

Die meisten Startups haben in der Anfangsphase noch keine Gelegenheit, sich einen Namen zu machen, der allgemein geläufig ist. Wann immer also das Interesse eines potentiellen Kunden, Investors oder Mitarbeiters geweckt werden kann, wird sich dieser auf der Website des Unternehmens informieren. Auch wenn sich kein allgemeingültiges Rezept für die perfekte Firmenwebsite formulieren lässt, ist es sehr wichtig, dass diese drei Zielgruppen schnell und leicht zur gesuchten Information kommen.

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Messebesuch:
Zeitverschwendung oder Chance?

Der Besuch einer Messe ist häufig teuer und aufwändig. Trotzdem kann diese Möglichkeit zu entscheidenden Kundenkontakten oder Inputs führen.

Networken an der Lift Conference (Foto Ivo Näpflin)Wer ein innovatives Produkt an den Kunden bringen will, muss dieses irgendwie einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Bei Webdienstleistern können die Gründer dabei häufig auf virales Marketing bauen und so mit relativ geringen Kosten viele Leute erreichen. Anders vehält es sich bei Startups, die ein physisches Produkt im Angebot haben. Sei es um Investoren, potentielle Produktionspartner oder die Presse auf sich aufmerksam zu machen: der Direktvergleich mit anderen Anbietern aus einem ähnlichen Segment, sowie die Möglichkeit, das Produkt an sich anstelle von Pressemitteilungen sprechen zu lassen, können den entscheidenden Unterschied ausmachen.

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Startup-Bücher:
Top Lesestoff für Gründer

Was für Literatur in den Gründerrucksack gehört. 16 empfohlene Bücher für Unternehmer.

Bücher für Gründer (Keystone)

Bücher für Gründer (Keystone)

Lässt sich das Unternehmerhandwerk aus Büchern lernen? Bestimmt nicht nur, aber Anregungen und frische Konzepte sind etwas, das die Lektüre auf jeden Fall bereit hält. Wir haben darum eine (unvollständige) Literaturliste zusammengestellt, basierend auf eigenen Leseerfahrungen und Empfehlungen aus dem Web, gegliedert nach den wichtigsten Themen für Jungunternehmer.

Geschäftsmodelle & Co.
Rework (Affiliate-Link): Die 37Signals-Gründer Jason Fried und David Hansson erklären die Philosophie hinter ihrem Unternehmen – verteiltes Arbeiten, schlanke Strukturen, unternehmerischen Ballast über Bord werfen, Kernprodukte: Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist sparsames Gründen. Einige der Themen lassen sich auch in früheren Einträgen aus dem Firmenblog probelesen. » weiterlesen

Non-disclosure Agreements:
Des Teufels Papier und seine Jünger

Geheimhaltungsvereinbarungen sind umstritten und ihre Diskussion birgt böses Blut. Doch sie schaffen die Grundlage dafür, dass Jungunternehmer bei Anlässen frei diskutieren können.

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Dariush Daftarian

Dariush Daftarian

Dieser Gastbeitrag ist eine Replik auf den Bericht zum StartUp Weekend und einen weiteren Post zum Thema NDAs.

Als am 16. Mai das erste Schweizer StartUp Weekend zu Ende ging, wurden die Organisatoren, ich eingeschlossen, in den Himmel gelobt und gleichzeitig vernichtend gescholten. Der grösste Kritikpunkt in einer durchwegs positiven Bilanz waren die am Anlass im Technopark Zürich durchgesetzten Non-Disclosure Agreements oder kurz NDAs. Diese Geheimhaltungsvereinbarungen legen vertraglich fest, dass über gewisse erörterte Punkte Stillschweigen gewahrt wird.

Das StartUp-Weekend-Team hat sich primär aus Bedenken gegenüber der offenen Präsentation von Ideen für eine Durchsetzung von NDAs entschieden. Die Organisatoren befürchteten, dass die rund 100 Teilnehmenden nicht ihre besten oder erfolgversprechendsten Ideen präsentieren und der Anlass inhaltlich so an Qualität einbüssen würde.

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