169 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Mitarbeiter finden:
Motivation zählt

Die Motivation ist bei der Suche nach Arbeitnehmern ein zentraler Punkt. Das macht Leute in Zweitausbildung und Lehrlinge zu interessanten Mitarbeitern, sagt Daniel Niklaus von Netlive.

Ein paar Artikel zurück habe ich die Frage nach der richtigen Personalpolitik für Startups aufgeworfen. Daniel Niklaus von der 14jährigen Webagentur Netlive hat daraufhin einen Einblick in seine Erfahrungen und die Strategie in ein paar Punkten zusammengefasst.

“Eins weiss ich inzwischen mit Sicherheit: Soll eine Firma gross werden, muss ihr System stärker sein als der einzelne Mitarbeiter. Bis es soweit ist, gehören Personalentscheide zu den Prioritäten Entscheidungen eines Unternehmers.”

Niklaus hat sich ein Dokument mit den wichtigsten Kernsätzen zu Personalentscheideungen – persönlichen und allgemein bekannten – zusammengestellt. Der letzte Satz in diesem Dokument lautet: » weiterlesen

Darmesh Shah:
21 Tipps zum Online-Fundament

In den USA geht ohne online-Selbstvermartung nichts mehr – und das gilt für Firmen genauso wie für Privatpersonen. Darmesh Shah liefert die grundlegenden Bausteine einer aktiven Online-Präsenz. Und bittet um weitere Ideen.

Hah! einen eigenen Blog, findet Startup-Guru Darmesh Shah, braucht man unbedingt – aber er nennt die Notwendigkeit für ein sichtbares, inhaltstarkes Blog erst an neunter Stelle, nach den Visitenkarten und dem “netten Logo”. Shah wird demnächst in San Francisco an einer Marketing-Messe sprechen und sammelt in seinem Blog Ideen für die Keynote (habe ich schon mal erwähnt, dass Bloggen eine perfekte Methode ist, die eigenen Ideen zu bündeln und weitere von dritten zu kriegen?)

Shah kommt auf 21 Massnahmen, die alle für sich nicht viel bringen mögen, aber in der Gesamtheit das Fundament für eine Online-Präsenz bilden. Ich gebe sie hier stichwortartig wieder (einen habe ich ausgelassen) – das ganze Posting auf englisch ist auf Shahs Blog zu finden.

1. Wähle einen eingängigen Namen. Die “.com”-Domain dafür sollte verfügbar sein, ohne dass man sich ein BEin ausreissen muss, um sie “kaufen” zu können – lange Nachforschungen sind Zeitverschwendung.

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Bauanleitung für Startups:
Projektmanager-Inflation

Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.

Von Dorian Selz, Nektoon

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.

Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.

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Bauanleitung für Startups:
Der Kunde ist König

Welche versteckten und bekannten Geheimnisse gilt es bei der Gründung eines skalierbaren Startups zu beachten? Dorian Selz von Nektoon und local.ch gibt in dieser Serie Einblicke.

Von Dorian Selz, Nektoon

Nach einem aufregenden Tag in Venice Beach waren wir auf dem Heimweg in unser Billig-Motel in Downtown Los Angeles. Wir ahnten nicht, welche Aufregung noch auf uns wartete.

Es war im Sommer 1988 während der Schulferien: Zusammen mit meinem besten Freund Daniel reiste ich fünf Wochen lang durch die USA – mit einem Greyhound-Ameripass. Eine epische Reise von Küste zu Küste. Als Zahlungsmittel hatte ich Traveller Cheques dabei, Daniel hatte Cheques eines andern Anbieters.

Startup-Erfahrungen ist eine Beitrags-Serie der Mitarbeiter von Nektoon, die in deren Blog auf Englisch publiziert wird – startwerk.ch bringt ausgewählte Folgen auf Deutsch.
Im Hotel machten wir eine unangenehme Entdeckung. Der Zimmersafe war aufgebrochen. Die Traveller Cheques waren weg.

Der Einbruch war ein Schock. Klar, wir waren nicht grade in einem Fünf-Sterne-Hotel, aber es war immer noch die wohl teuerste Unterkunft der ganzen Reise. Es war Samstag Abend, Bargeld hatten wir kaum: Wir waren pleite und ziemlich verängstigt. » weiterlesen

Warum Startups scheitern:
Zehn Erfahrungen

Firmengründungen sind nicht immer erfolgreich. Grade Online sind Ungewissheit und Risiko hoch. Zehn Lektionen aus einem Misserfolg.

Mark Goldenson weiss, wovon er spricht: Vor anderthalb Jahren hat er eine Mischung aus interaktiver Gaming-Plattform und Web-TV namens PlayCafe gegründet. Der Begeisterung der Benutzer zum Trotz – die durchschnittliche Online-Zeit betrug 87 Minuten – erreichten Mark und sein Partner Dev Nag nicht genügend Nutzer. Sie haben das Projekt eingefroren und den Investoren die verbliebenen Mittel zurückgezahlt.

Jetzt benennt Mark auf Venturebeat.com die zehn wichtigsten Gründe für das Scheitern: » weiterlesen

Marktstudie:
Zwei Fliegen, eine Klatsche

Publikumsbefragungen sind mehr als Marktforschung. Wer spannende Fakten liefert, kann auf Nennung in den Medien zählen. Einige Tipps.

Vor einigen Tagen hat das Schweizer Startup Doodle eine Studie veröffentlicht, die klassisches Schlagzeilenfutter für die Medien enthielt: Manager vergeuden einen halben Tag pro Woche damit, Termine für Sitzungen zu finden . Genau 4.9 Stunden, für durchschnittlich 7 Sitzungen.

Für Doodle sind diese Zahlen sekundär. Bedeutender ist wohl, dass erst ein Prozent der Manager Online-Terminfindungsdienste nutzt. Das zeigt, das noch viel Wachstumspotential vorhanden ist.

Aber die konkrete Zahl sind die zweite Fliege, welche Doodle mit dieser Klatsche erlegt hat:

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Leidenschaft:
Explosiver Treibstoff

Leidenschaft ist der Antrieb, Ratio die Steuerung eines Startups. Das führt zu Konflikten – aber die sind besser als der Verzicht auf eins von beiden.

“Eine Kündigung ist doch kein Grund, emotional zu werden”: Der Satz hat sich in mein Bewusstsein gebrannt. Er stammt von einem Vorgesetzten, der ihn anlässlich einer Sparmassnahme von sich gab, die rund ein halbes Dutzend meiner Arbeitskollegen den Job kostete.

Mit andern Worten: Ein Job ist ein Job ist ein Job. Selber schuld, wer sich mit seiner Arbeit oder dem Produkt identifiziert hat.

Eigenartig nur, dass bei Stellenausschreibungen so häufig “hungrige” Mitarbeiter gesucht werden (hart an der Grenze zum Zynismus), die bereit sind, sich “ganz der Herausforderung” zu stellen.

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Startup-Voraussetzungen:
Eine Idee, Tiere und Geiz

Eine erfolgreiche Firmengründung hat drei Voraussetzungen: Eine gute Idee, engagiert-besessene Mitarbeiter und sparsamen Umgang mit Geld. Das Problem: für den Erfolg brauchts alle drei.

In meiner ersten Betrachtung zu Patenten habe ich mich bereits von der Annahme verabschiedet, dass jeder neuen Firma ein brillianter Gedanke repsektive eine technische Erfindung zu Grunde liegt. Jetzt muss ich darauf zurückkommen. Es muss nicht eine technische Erfindung sein. Aber eine brilliante Idee braucht jede Firma. Neben zwei andern Dingen: Einem äusserst geizigen Umgang mit Geld und einem Team, das aus sehr smarten, geradezu verbissenen Leuten besteht – “animals”, “Tiere”, müssen das laut Gründerpapst Paul Graham sein.

Aber im Zentrum steht die Idee, oder? Und wie wertvoll ist die? » weiterlesen

Guy Kawasaki über Tutorials:
Firma in zwei Minuten erklärt

Nicht nur dem VC, auch der potentiellen Kundschaft sollte man seine Firma in zwei Minuten erklären können. Guy Kawasaki zeigt einige Beispiele.

Kawasaki erklärt Teryaki
Kawasaki erklärt Teryaki
Ich bin immer wieder erstaunt, welche Probleme selbst Amerikaner (die schon in der Primarschule im Fach “Show and Tell” zur Präsentation vor Publikum erzogen werden) beispielsweise an Startup-events haben, das Herz und den Zweck ihrer Firma zu erklären.

Am schlimmsten erschreckt hat mich kürzlich die Website von Poken, als ich dort unter dem entsprechenden Menüpunkt nachlesen wollte, wie Poken funktioniert – da ist zwar im ersten Satz von Verbindung und sozialen Netzwerken, von USB-Connector und “hochladen” die Rede. Aber dass es sich eigentlich einfach um die elektronische Form der Visitenkarte handelt, mit der zwei Poken-Besitzer in Sekunden ihre Daten austauschen können, das steht nirgends.

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Visitenkarten:
Das Paradox des Stils

Noch ist sie nicht verschwunden, die Visitenkarte. Wer etwas auf sich (und seine Firma) hält, verteilt noch immer Papier. Mit ein wenig Stil: Zehn Merkpunkte zur Visitenkarte.

Silicon Valley ist ein Land der Widersprüche. Hier, wo die Geeks jeden Tag die Welt neu erfinden, wirkt die Infrastruktur wie aus dem letzen Jahrhundert (aus dem sie ja auch tatsächlich stammt). Und die Menschen selber geben sich im Alltag bereitwillig mit Konzepten zufrieden, die auf den ersten Blick völlig obsolet erscheinen – wie demjenigen der Visitenkarte.

Ein exemplarisches Paradox dieser technophilen Gesellschaft habe ich mir deshalb vor zwei Jahren erst angeschafft: Einen Visitenkarten-Scanner. Wie absurd dieses Gerät eigentlich ist, wird erst richtig deutlich, wenn man sich mal mit dem Entwurf der eigenen Karte beschäftigt hat:

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