241 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Messebesuch:
Zeitverschwendung oder Chance?

Der Besuch einer Messe ist häufig teuer und aufwändig. Trotzdem kann diese Möglichkeit zu entscheidenden Kundenkontakten oder Inputs führen.

Networken an der Lift Conference (Foto Ivo Näpflin)Wer ein innovatives Produkt an den Kunden bringen will, muss dieses irgendwie einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Bei Webdienstleistern können die Gründer dabei häufig auf virales Marketing bauen und so mit relativ geringen Kosten viele Leute erreichen. Anders vehält es sich bei Startups, die ein physisches Produkt im Angebot haben. Sei es um Investoren, potentielle Produktionspartner oder die Presse auf sich aufmerksam zu machen: der Direktvergleich mit anderen Anbietern aus einem ähnlichen Segment, sowie die Möglichkeit, das Produkt an sich anstelle von Pressemitteilungen sprechen zu lassen, können den entscheidenden Unterschied ausmachen.

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Startup-Bücher:
Top Lesestoff für Gründer

Was für Literatur in den Gründerrucksack gehört. 16 empfohlene Bücher für Unternehmer.

Bücher für Gründer (Keystone)

Bücher für Gründer (Keystone)

Lässt sich das Unternehmerhandwerk aus Büchern lernen? Bestimmt nicht nur, aber Anregungen und frische Konzepte sind etwas, das die Lektüre auf jeden Fall bereit hält. Wir haben darum eine (unvollständige) Literaturliste zusammengestellt, basierend auf eigenen Leseerfahrungen und Empfehlungen aus dem Web, gegliedert nach den wichtigsten Themen für Jungunternehmer.

Geschäftsmodelle & Co.
Rework (Affiliate-Link): Die 37Signals-Gründer Jason Fried und David Hansson erklären die Philosophie hinter ihrem Unternehmen – verteiltes Arbeiten, schlanke Strukturen, unternehmerischen Ballast über Bord werfen, Kernprodukte: Dreh- und Angelpunkt des Buchs ist sparsames Gründen. Einige der Themen lassen sich auch in früheren Einträgen aus dem Firmenblog probelesen. » weiterlesen

Non-disclosure Agreements:
Des Teufels Papier und seine Jünger

Geheimhaltungsvereinbarungen sind umstritten und ihre Diskussion birgt böses Blut. Doch sie schaffen die Grundlage dafür, dass Jungunternehmer bei Anlässen frei diskutieren können.

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Dariush Daftarian

Dariush Daftarian

Dieser Gastbeitrag ist eine Replik auf den Bericht zum StartUp Weekend und einen weiteren Post zum Thema NDAs.

Als am 16. Mai das erste Schweizer StartUp Weekend zu Ende ging, wurden die Organisatoren, ich eingeschlossen, in den Himmel gelobt und gleichzeitig vernichtend gescholten. Der grösste Kritikpunkt in einer durchwegs positiven Bilanz waren die am Anlass im Technopark Zürich durchgesetzten Non-Disclosure Agreements oder kurz NDAs. Diese Geheimhaltungsvereinbarungen legen vertraglich fest, dass über gewisse erörterte Punkte Stillschweigen gewahrt wird.

Das StartUp-Weekend-Team hat sich primär aus Bedenken gegenüber der offenen Präsentation von Ideen für eine Durchsetzung von NDAs entschieden. Die Organisatoren befürchteten, dass die rund 100 Teilnehmenden nicht ihre besten oder erfolgversprechendsten Ideen präsentieren und der Anlass inhaltlich so an Qualität einbüssen würde.

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Unternehmer werden:
Erst mal üben

Unternehmer sein ist hart: Viel Arbeit, ständiges Improvisieren, schlechter Lohn und hohes Risiko. Doch Unternehmer sein kann man auch erst mal im Kleinen. Einige Beispiele.

Gerade neben dem Studium ist es leicht, sich einige Stunden Zeit zu nehmen und etwas auf die Beine zu stellen. Natürlich gibt es viele ausserordentlich motivierte und talentierte Studenten, die nebenher gleich schon ein Startup im engeren Sinn ins Leben rufen. Manch einer wäre damit aber überfordert. Deshalb hier einige Möglichkeiten, wie man erst mal klein anfangen kann:

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Lean Startup:
Mit den Kunden statt für die Kunden

Über die richtige Strategie eines Startups gibt es viele Philosophien. Eine davon ist die Idee des “Lean Startup”: Schnell in der Entwicklung, nah am Kunden und hochflexibel.


Lean Startup visualisiert Quelle:www.ashmaurya.comImmer wieder hört man, ein Problem der Startups in der Schweiz sei, dass sie zu gute Produkte auf den Markt bringen wollen. Nun ist es natürlich nicht schlecht an sich, ein möglichst gutes Produkt haben zu wollen. Nach dem Prinzip des Lean Startup ist der Fehler vielmehr, dass der Kunde dieses erst zu Gesicht bekommt, wenn es fertig ist. Falls sich dann durch das Kundenfeedback herausstellt, dass das Produkt eben doch noch Mängel hat, kann es sehr schwierig sein, diese zu beheben – auch weil schon viel Geld und Arbeit investiert wurde.

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Die Leere nach dem Launch:
Produkt fertig, was nun?

Das Produkt ist bereit, die erste Pressemitteilung verschickt – und nichts passiert. Erfahrungen mit fehlender Sichtbarkeit.

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

In der Wahrnehmung des eigenen Produkts neigt man dazu, dessen Eindruck auf potentielle Kunden zu überschätzen. Die erhoffte Nachfrage bleibt oft nicht nur hinter den Erwartungen zurück sondern dümpelt überhaupt vor sich hin – trotz etwa guter Berichterstattung. Die Chrometa-Gründer haben genau das erlebt.

Das im Bootstrapping aufgezogene Startup aus Sacramento stellte fest, dass der überbevölkerte Markt der Zeiterfassung-Tools schwierig zu bearbeiten war. Im März 2009 stand die erste verkaufsbereite Version ihrer Applikation bereit. Die versandte Pressemitteilung blieb schlicht ohne Resonanz. Dabei hatte man ein gutes Produkt parat, das auch bald entsprechende Reviews einsackte.

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Businessplan:
Günstige Software statt teurer Berater

Für die meisten Gründer steht ganz am Anfang der Selbständigkeit bereits eine grosse Herausforderung: Das Schreiben eines Businessplans. Tools wie der Business Navigator können helfen.

Der Busines Navigator des IFJ erleichter das Schreiben eines BusinessplansInvestoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen ist nie einfach. Eine der ersten Fragen ist fast immer diejenige Nach dem Geld und nach den Zukunftsplänen. Wenn ein Gründer darauf nur auf sein grossartiges Produkt verweisen kann, wird er nicht sehr weit kommen.

Deshalb ist es wichtig, einen soliden Businessplan vorweisen zu können. Doch nicht nur um Investoren zu überzeugen ist ein Businessplan nützlich, genauso hilft er einem beim Planen des Bargeldbedarfs oder beim Abwägen verschiedener Strategien.

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Anders sein statt Lippenbekenntnissen:
Firmenkultur und Phrasen

“Bei uns steht der Kunde im Zentrum” – Aussagen zur Firmenkultur sind oft leere Platitüden. Woran erkennt man eine echte Kultur?

Company Culture: Wohin soll die Reise gehen?

Company Culture: Wohin soll die Reise gehen?

Die Frage nach der Firmenkultur löst meist reflexhaftes Gähnen aus. Kein Wunder, ist sie doch die Domäne der PR-Abteilungen und taucht – gerade bei grösseren Firmen – meist nur in der Repräsentation nach aussen und in Stellenangeboten auf. Sieht man sich im Web nach Firmenkultur-Beispielen um, findet man entweder Management-Ratgeber oder Mission Statements mit den immer gleichen Themen.

Für die meisten ist die Firmenkultur ein Aushängeschild, eine Art Beiwerk, das man sich leistet, weil es eben dazugehört. In der Mehrzahl der Unternehmen kommen darum bei der Nachfrage auch nur Platitüden heraus – Phrasen, die wenig aussagen und sich nicht in der Realität niederschlagen. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist eine Kultur selten. » weiterlesen

Hilfe beim Pitching:
Nützliche Tools fürs Präsentieren

Ressourcen und technische Helferlein – diese Tools erleichtern das Bauen von überzeugenden Präsentationen.

Diese Tools helfen beim Pitching

Diese Tools helfen beim Pitching

Eine Geschäftsidee zu finden und überzeugend zu präsentieren ist schwer genug, da sollte man sich wenigstens mit dem Einfacheren – guten Slides – die Arbeit erleichtern.

Wir haben darum 15 Tools zusammen gestellt, die beim Basteln und Gestalten von Präsentationen gute Dienste leisten. Tipps auf weitere sind immer willkommen.

Für die Slides

  • Erstaunlich wenig in Gebrauch sieht man Prezi, dabei lassen sich mit dem einfach zu bedienenden Tool leicht schicke und aufwändig animierte Präsentationen erstellen. Tipp: Schnell verwenden, bevor es zu sehr in Mode kommt. » weiterlesen

Tücken der Statistik:
Survivor bias und Startup-Ratgeber

Was taugen sie wirklich? Positiv-Beispiele, Success Storys und ihre Grenzen als verlässliche Startup-Ratgeber.

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

«Survivor bias» ist auch für Nicht-Statistiker ein spannendes Konzept. Im Grunde genommen dreht es sich einfach darum, dass Gewinner uns mehr interessieren als die Verlierer. Wer sich auf der Suche nach Erfolgsrezepten Sportteams, Stars oder Aktienkurse anschaut, wird sich typischerweise auf die Gewinner zu konzentrieren und deren Taktiken viel Aufmerksamkeit schenken. Zu viel: Wer die Verlierer ausblendet, gelangt zu einem schiefen Bild.

Wenn es um erfolgreiche Geschäftsmodelle geht, passiert dies besonders oft. Die Taktiken von Gründern, die es geschafft haben, Firmen mit globalem Einfluss auf die Beine zu stellen, unterscheiden sich oft gar nicht so stark von denen, die damit gescheitert sind. Wie viele Mitbewerber hatte beispielsweise Starbucks, von denen wir nie etwas gehört haben und die genau dieselbe Vision hatten?

Auf der falschen Fährte

Steven Levitt, Autor von Freakonomics, untersuchte Business-Literatur auf dieses Problem und fand Interessantes heraus. » weiterlesen