236 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Die Leere nach dem Launch:
Produkt fertig, was nun?

Das Produkt ist bereit, die erste Pressemitteilung verschickt – und nichts passiert. Erfahrungen mit fehlender Sichtbarkeit.

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

Nach dem Start gilt es ernst (Bild: keystone)

In der Wahrnehmung des eigenen Produkts neigt man dazu, dessen Eindruck auf potentielle Kunden zu überschätzen. Die erhoffte Nachfrage bleibt oft nicht nur hinter den Erwartungen zurück sondern dümpelt überhaupt vor sich hin – trotz etwa guter Berichterstattung. Die Chrometa-Gründer haben genau das erlebt.

Das im Bootstrapping aufgezogene Startup aus Sacramento stellte fest, dass der überbevölkerte Markt der Zeiterfassung-Tools schwierig zu bearbeiten war. Im März 2009 stand die erste verkaufsbereite Version ihrer Applikation bereit. Die versandte Pressemitteilung blieb schlicht ohne Resonanz. Dabei hatte man ein gutes Produkt parat, das auch bald entsprechende Reviews einsackte.

Wie weiter? » weiterlesen

Businessplan:
Günstige Software statt teurer Berater

Für die meisten Gründer steht ganz am Anfang der Selbständigkeit bereits eine grosse Herausforderung: Das Schreiben eines Businessplans. Tools wie der Business Navigator können helfen.

Der Busines Navigator des IFJ erleichter das Schreiben eines BusinessplansInvestoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen ist nie einfach. Eine der ersten Fragen ist fast immer diejenige Nach dem Geld und nach den Zukunftsplänen. Wenn ein Gründer darauf nur auf sein grossartiges Produkt verweisen kann, wird er nicht sehr weit kommen.

Deshalb ist es wichtig, einen soliden Businessplan vorweisen zu können. Doch nicht nur um Investoren zu überzeugen ist ein Businessplan nützlich, genauso hilft er einem beim Planen des Bargeldbedarfs oder beim Abwägen verschiedener Strategien.

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Anders sein statt Lippenbekenntnissen:
Firmenkultur und Phrasen

“Bei uns steht der Kunde im Zentrum” – Aussagen zur Firmenkultur sind oft leere Platitüden. Woran erkennt man eine echte Kultur?

Company Culture: Wohin soll die Reise gehen?

Company Culture: Wohin soll die Reise gehen?

Die Frage nach der Firmenkultur löst meist reflexhaftes Gähnen aus. Kein Wunder, ist sie doch die Domäne der PR-Abteilungen und taucht – gerade bei grösseren Firmen – meist nur in der Repräsentation nach aussen und in Stellenangeboten auf. Sieht man sich im Web nach Firmenkultur-Beispielen um, findet man entweder Management-Ratgeber oder Mission Statements mit den immer gleichen Themen.

Für die meisten ist die Firmenkultur ein Aushängeschild, eine Art Beiwerk, das man sich leistet, weil es eben dazugehört. In der Mehrzahl der Unternehmen kommen darum bei der Nachfrage auch nur Platitüden heraus – Phrasen, die wenig aussagen und sich nicht in der Realität niederschlagen. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist eine Kultur selten. » weiterlesen

Hilfe beim Pitching:
Nützliche Tools fürs Präsentieren

Ressourcen und technische Helferlein – diese Tools erleichtern das Bauen von überzeugenden Präsentationen.

Diese Tools helfen beim Pitching

Diese Tools helfen beim Pitching

Eine Geschäftsidee zu finden und überzeugend zu präsentieren ist schwer genug, da sollte man sich wenigstens mit dem Einfacheren – guten Slides – die Arbeit erleichtern.

Wir haben darum 15 Tools zusammen gestellt, die beim Basteln und Gestalten von Präsentationen gute Dienste leisten. Tipps auf weitere sind immer willkommen.

Für die Slides

  • Erstaunlich wenig in Gebrauch sieht man Prezi, dabei lassen sich mit dem einfach zu bedienenden Tool leicht schicke und aufwändig animierte Präsentationen erstellen. Tipp: Schnell verwenden, bevor es zu sehr in Mode kommt. » weiterlesen

Tücken der Statistik:
Survivor bias und Startup-Ratgeber

Was taugen sie wirklich? Positiv-Beispiele, Success Storys und ihre Grenzen als verlässliche Startup-Ratgeber.

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

Das Gründungsteam von Microsoft: Survivor Bias?

«Survivor bias» ist auch für Nicht-Statistiker ein spannendes Konzept. Im Grunde genommen dreht es sich einfach darum, dass Gewinner uns mehr interessieren als die Verlierer. Wer sich auf der Suche nach Erfolgsrezepten Sportteams, Stars oder Aktienkurse anschaut, wird sich typischerweise auf die Gewinner zu konzentrieren und deren Taktiken viel Aufmerksamkeit schenken. Zu viel: Wer die Verlierer ausblendet, gelangt zu einem schiefen Bild.

Wenn es um erfolgreiche Geschäftsmodelle geht, passiert dies besonders oft. Die Taktiken von Gründern, die es geschafft haben, Firmen mit globalem Einfluss auf die Beine zu stellen, unterscheiden sich oft gar nicht so stark von denen, die damit gescheitert sind. Wie viele Mitbewerber hatte beispielsweise Starbucks, von denen wir nie etwas gehört haben und die genau dieselbe Vision hatten?

Auf der falschen Fährte

Steven Levitt, Autor von Freakonomics, untersuchte Business-Literatur auf dieses Problem und fand Interessantes heraus. » weiterlesen

«Don’t worry, be crappy»:
Overengineering vermeiden
und auf Kunden konzentrieren

Damit Geschäftsideen nicht an der Realität scheitern, gibt es nur eines: Kundenfokus. Einige Links zum Thema.

Welches Produkt für welchen Kunden?

Welches Produkt für welchen Kunden?

Die meisten Startups definieren sich über zwei Dinge: das Team und das Produkt. Das ist auch gut so. Ebenso wichtig ist aber eine dritte Kategorie, ohne die auch das beste Team mit dem grossartigsten Produkt zum Scheitern verurteilt ist: Der Markt, beziehungsweise die Kunden.

Viele Jungunternehmer kommen aus der Wissenschaft und haben zuerst die Idee für ein Produkt, welches es – irgendwann – an den Mann zu bringen und zu versilbern gilt. Oft werden dabei Produkte «overengineered»; das Tüfteln nimmt überhand. Da kann es helfen, einmal mehr ein Zitat von Guy Kawasaki zu bemühen: Don’t worry, be crappy. Das Produkt muss nicht perfekt sein oder unzähligen Features aufwarten, man kann auch mit einem nicht perfekten Produkt in den Markt eintreten: einem minimum Viable Product. » weiterlesen

Die 10/20/30 Regel:
Tipps für Präsentationen und Pitches

Warum mehr als zehn Folien keine gute Idee sind und weitere Ratschläge, die Guy Kawasaki für Präsentationen parat hat.

Erfahren im Präsentieren: Guy Kawasaki

Erfahren im Präsentieren: Guy Kawasaki

Präsentieren ist eine Kunstform. Schon im Studium leidet man regelmässig unter überladenen Slides, die von schlecht vorbereiteten Präsentatoren vorgelesen werden. Und selber macht man es kaum besser. Das setzt sich meist auch später fort, wenn es eigentlich darauf an käme: Beim entscheidenden Pitch der eigenen Idee. Anstatt die zentrale Botschaft zu kommunizieren verlieren sich viele in Details und verschwenden damit wertvolle Präsentationszeit, in welcher eigentlich Überzeugungsarbeit geleistet werden müsste.
Wie man auch in fortgeschrittenen Runden von Startup-Wettbewerben sieht, können die Presentation Skills durch Coaching und Übung stark verbessert werden. Doch trotz aller Verbesserungen sind wirklich geniessbare Präsentationen eher die Ausnahme.

Aufgrund dieser Erfahrungen freut es mich jedes Mal umso mehr, wenn das Gegenteil der Fall ist. » weiterlesen

Feedback und Marketing:
Was man jeden Kunden fragen sollte

Feedback einholen und nachhaken zur Kundenzufriedenheit gehören zur Produktentwicklung. Fünf Leitfragen für Unsichere.

Gibt die Richtung vor: Kundenfeedback

Gibt die Richtung vor: Kundenfeedback

Fischen im Trüben oder Kritikpunkte beheben? Den Unterschied macht die Qualität des Feedbacks, das ein Startup zu seinem Produkt oder Service einholt. Je nach Geschäftmodell sieht die Beschaffung davon anders aus, vom klassischen Feedback-Formular und der telefonischen Nachfrage bis hin zum Interview. Gute Ideen sind dabei gefragt: Das Team von Gbanga (Porträt auf Startwerk) zum Beispiel lädt regelmässig besonders aktive User zu einem Besuch in seinem Büro ein.

Wer eine iterative Produktentwicklung betreibt, also Schritt für Schritt entlang von Kundenwünschen eine Software, Dienstleistung oder ähnliches baut, ist besonders angewiesen auf Fingerzeige, was das Gros der Zielgruppe sucht.

Zusätzlich erweitert werden die Möglichkeiten, proaktiv Feedback einzuholen durch Kanäle wie Uservoice. Woher das Feedback kommt, ist aber weniger wichtig als die Qualität der Fragen. John Jantsch von Duct Tape Marketing formuliert fünf davon, die man jedem Kunden stellen sollte. » weiterlesen

Kanban:
Teamarbeit mal effizient

Jeder im Team ist bis über beide Ohren beschäftigt. Spätschichten sind an der Tagesordnung. Trotzdem stellen sich die Ergebnisse zu langsam ein. Vielleicht ist Euer Team reif für Kanban.

Kanban: Eine Landkarte für die Produktivität

Kanban: Eine Landkarte für die Produktivität

Das japanische Wort Kanban lässt sich mit Karte übersetzen. Der Begriff steht für ein System zur Steuerung von Produktionsabläufen, das Toyota seit Jahrzehnten für Teams einsetzt. Inzwischen wurde das System von anderen Branchen übernommen und adaptiert. Insbesondere in der IT-Branche etabliert es sich zunehmend. Für Teams in stark arbeitsteiligen Prozessen bieten Kanban Vorteile: Es ist sehr einfach einzuführen, verkürzt die Durchlaufzeiten und verbessert die Zusammenarbeit im Team.

Teamarbeit mit Post it-Zetteln
Ein Kanban zu bauen ist eine Sache von Minuten. » weiterlesen

Wer macht was:
Von Praktikanten
und virtuellen Geschäftsmodellen

Als kostenbewusstes Startup-Unternehmen kommt man schnell in ein Dilemma: was soll man auslagern, was soll man selber machen?

Von Marc Goertz, Gründer Allerlei Medien

Startup-Tagebuch von Marc Goertz

Startup-Tagebuch von Marc Goertz

Sich auf das konzentrieren, was man am besten kann, den Rest von den Experten erledigen lassen; das wäre sicher der professionellste und effizienteste Ansatz. Aber leider, so ist man geneigt zu glauben, auch der teuerste und wohl für viele Startups nicht zu finanzierende Weg. Also ist man versucht, so viel wie möglich selbst zu machen, womit so mancher Jungunternehmer zwangsweise zum Alleskönner mutiert und damit schnell in eine Falle tappt, die das folgende Bonmot treffend beschreibt:

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