69 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Investorensuche:
Welche Fehler man vermeiden kann

Jan Rothenberger, 17. Februar 2010 um 15.01 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

“Deal Killer” und Dinge, die von Investoren nicht gern gesehen werden.

Ratgeber zur Investorensuche gibt es im Netz mittlerweile wie Sand am mehr. Für einen ersten Überblick sind diese zwar oft nicht schlecht, bieten aber keine Tipps dazu, wie man mögliche Fallstricke vermeiden kann. Mögliche Abhilfe leisten da Ratgeber mit Fingerzeigen, wie man es im konkreten Fall genau nicht machen soll. Diese Art von “Anti-Tipps” gibt es spätestens seit Kurt Tucholsky für alles mögliche – auch in der Investorensuche, wir haben die besten Beispiele versammelt. » weiterlesen

Teamfindung:
Die richtigen Mitgründer

Jan Rothenberger, 3. Februar 2010 um 8.00 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wenn die Geschäftsidee einmal da ist, kommt eine Frage immer gleich an nächster Stelle: Mit wem lässt sich das umsetzen?

Man hört und liest es immer wieder: Sowohl Investoren wie die Gründer selbst werden nicht müde zu betonen, wie wichtig das richtige Gründerteam für ein erfolgreiches Startup ist.
Simeon Simeonov hat auf Venture Hacks dazu einen lesenswerten Gastbeitrag gepostet. Während der Artikel mit When to fire your co-founders etwas provokativ getitelt ist, geht er hauptsächlich der Frage nach der richtigen Rezeptur für Teams nach.
Ausgehend von ein paar Negativbeispielen kommt Simeon zum Problem, was bei einem Startup alles schiefgehen kann, wenn die Chemie nicht stimmt. Und das auch aus der Perspektive eines Investors, der bei echten Zweifeln an einer guten Zusammensetzung wahrscheinlich passen wird, ohne dabei aber diesen Grund zu nennen. » weiterlesen

Geistiges Eigentum II/II:
Wann lohnt sich ein Patent?

Gastautor, 2. Februar 2010 um 8.19 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum

Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?

Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.

Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen

Geistiges Eigentum I/II:
Die wichtigsten Fragen zum Patentrecht

Gastautor, 29. Januar 2010 um 7.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum


Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?

Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen

Psychoanalyse für Startups:
“Welche Ihrer Business Operations hassen Sie?”

Jan Rothenberger, 6. Januar 2010 um 10.15 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In einem lesenwerten Artikel gibt Jason Cohen Anregungen, welchen Fragen man sich als Startup regelmässig stellen sollte – auch wenn es unangenehm ist.

Man muss den Fragen ja nicht gleich therapeutischen Wert zumessen, aber der Artikel Ten questions to ask yourself every month von Jason Cohen versucht, zur Konfrontation mit vielleicht unangenehmen Fragen anzuregen.

Jasons Idee ist, dass die Fragen zur (Rück-)Gewinnung des Überblick zwingen sollen. Wer mit viel Tagesgeschäft eingedeckt ist, hat notorisch wenig Zeit, sich das “big picture” ständig vor Augen zu halten. Hinzu kommt, dass man sich erstaunlich schnell immunisieren kann gegen die Bulletpoints auf den zahlreichen Strategie-Checklisten da draussen. » weiterlesen

Geschäftsmodelle:
Freemium und seine Tücken

Jan Rothenberger, 23. Dezember 2009 um 7.30 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Das Freemiumidee ist besonders bei Webstartups sehr beliebt. Wir fragen ob zu Recht.

Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Skype, Flickr, Xing, Trillian oder Dropbox sind einige der bekanntesten Freemium-Dienstleister im Web und sind damit erfolgreich. Entsprechend oft trifft man das Ertragsmodell in den Businessplänen von Webstartups an. Das heisst aber nicht, dass eine solche Preisstrategie leicht anzuwenden ist.

Im Web finden sich jede Menge Beiträge mit mehr oder weniger hilfreichen Überlegungen zu Freemium, von allgemeinen Tipps bis hin zu Berechnungsgrundlagen. Startwerk- und Netzwertig-Autor Andreas Göldi hat ebenfalls einen lesenwerten Beitrag zum Thema geschrieben. Also jede Menge Theorie; wir möchten hier versuchen, etwas Überblick zu schaffen. » weiterlesen

Startup-Diary:
Scheinbar unscheinbare Details

Gastautor, 21. Dezember 2009 um 7.41 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Persönliche Erscheinung und Corporate Identity sind nicht zu trennen und zentral für ein professionelles Auftreten, meint Opia-Gründerin Claudia Desax.

Von Claudia Desax, Gründerin Opia

Startup-Diary von Claudia Desax
Startup-Diary von Claudia Desax
“Im Retail-Geschäft sind Äusserlichkeiten und Auftritt so wichtig wie ein solides Geschäftsmodell. Von der Einrichtung über Logos bis zur Musik, die im Hintergrund läuft: Alles kann entscheidend sein.

Sämtliche Anbieter sind sich bewusst, dass sie diesem Thema grosse Aufmerksamkeit widmen müssen. Daraus ist bekanntlich eine Nachfrage nach Services entstanden, für die viel Geld an Agenturen, Berater und Designer fliesst.

Das soll nicht heissen, dass jeder Jungunternehmer Unsummen in das Erscheinungsbild seiner Firma investieren muss. Oft lässt sich schon mit wenig viel erreichen und zum Beispiel mit Hilfe von Bekannten kann man einen Webauftritt oder eine Ladenaustattung befriedigend herrichten. Zumindest ein professionelles Konzept für Logo und Druckmaterial ist aber ein absolutes Muss, Fettnäpfchen wie unprofessionell aussehende, selbstgedruckte Visitenkarten sollte man unbedingt vermeiden. » weiterlesen

Startup-Finanzierung:
Unkonventionelle Geldquellen

Jan Rothenberger, 16. Dezember 2009 um 8.08 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Eine gute Idee und Marktpotential sind vorhanden, trotzdem fehlt es an Startkapital? Wege abseits des Üblichen, das nötige Kleingeld auftreiben.

Unkonventionelle Ideen sind manchmal gefragt wenn es darum geht, Startkapital zu beschaffen. Nicht jeder ist dabei so kreativ wie Jason Satler, der Geld brauchte, um seine Onlinewerbeagentur zu finanzieren. Er hat 2009 seinen Oberkörper als Werbefläche vermarktet, läuft darum jeden Tag in T-Shirts von anderen Sponsoren herum und bloggt und twittert darüber. Mit einem Tarif von von 1 Dollar zum 1. Januar bis zu 365 am 31. Dezember wird Jason aufgrund des regen Medieninteresses zu Silvester rund 70′000 Dollar verdient haben.


Finanzierungs-Alternativen

Wege zur Finanzierung von Unternehmensgründungen gibt es viele, aber nicht alle sind in wirtschaftlich schlechten Zeiten gleich gangbar.
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Startup-Diary:
Die Freundschafts-Zwickmühle

Gastautor, 14. Dezember 2009 um 7.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Was für Unterschiede darf man bei Kooperationen mit Freunden machen? Keine, meint Opia-Gründerin Claudia Desax: Fürs Geschäften mit Freunden ist das gleiche Mass an Professionalität gefordert wie sonst auch.

Von Claudia Desax, Opia

“Ich habe bereits in einem früheren Beitrag über Risiken der Zusammenarbeit mit Freunden geschrieben. Dieses Thema möchte ich an dieser Stelle nochmals aufgreifen, besonders die Trennung von privaten und geschäftlichen Treffen.

Man kennt das: Oft fällt es leicht, in lockerer Atmosphäre über Ideen und mögliche Szenarien zu diskutieren. Ich habe mich jedoch aus solchen Situationen heraus schon auf Kooperationen eingelassen, die ich anschliessend bereut habe. Ich zog besonders eine Lehre aus diesen Erfahrungen: Es ist absolut essentiell, informell besprochene Punkte nochmals in einem geschäftlichen Termin genau festzulegen. Dazu gehört unbedingt auch das schriftliche Festhalten aller dieser Punkte. » weiterlesen

Startup-Diary:
Improvisieren mit Zeit und Geld

Gastautor, 7. Dezember 2009 um 7.04 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Eine plötzliche Chance tut sich auf, birgt aber auch ein gewisses Risiko – und man muss schnell entscheiden: Claudia Desax berichtet im Startup-Diary von einer solchen Situation bei Opia.

Von Claudia Desax, Gründerin Opia

“Am Anfang eines jeden Unternehmens stehen bekanntlich viele Investitionen.

Bei Opia ist dies nicht anders, und die begrenzten finanziellen Ressourcen schränken uns oftmals ziemlich ein. Klar ist, dass wir Prioritäten setzen müssen. Gleichzeitig will man aber auch auf Unvorhergesehenes vorbereitet sein. Beispielsweise kann sich eine Chance ergeben, die finanziell das geplante Budget sprenge würde. Und meistens, das haben Chancen an sich, muss man sich schnell entscheiden. Die Diskussion aller Pros und Contras, kalkulieren und genau abwägen – dafür reicht die Zeit oft nicht. So etwas erlebten wir vor kurzem. » weiterlesen