206 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.
Zu viele Features oder die falschen: Warum Startups lieber ihr Produkt halbieren sollten als ihre Ambitionen.
Die Vision bewahren, nicht den Kern des Produkts aus den Augen verlieren und so weiter: Solche Grundsätze klingen inzwischen reichlich abgegriffen.
Sie halten sich aber so hartnäckig, weil immer wieder neue Jungunternehmen in ähnliche Fallen tappen. Kein Wunder, hört man sie immer wieder.
Falle Nummer 1: Zu viele Probleme lösen wollen. » weiterlesen
Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

Alarmzeichen
In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.
Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.
Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten: » weiterlesen
Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger
«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»
Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.
AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.
Nicht notwendig, aber vorteilhaft » weiterlesen
Praktisch jede Branche hat Ihre Messe und als Startup wird man von den Veranstaltern bald einmal umworben, Aussteller zu werden. Ob und wie man es tut, muss gut überlegt sein.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Einige sind klein und familiär, andere gross und weitaus bekannt: Messen und ähnliche Branchentreffe. In meist jährlichem Rhythmus treffen sich die Anbieter und Konsumenten der verschiedenen Branchen in den Hallen dieser Welt.
Da das Veranstalten von Messen selbst ein Business ist, wird auch ein Startup sehr bald mal angelockt, mit einem Stand vor Ort zu sein. Bei sorgfältiger Abwägung, Planung und Durchführung kann sich eine Präsenz durchaus lohnen.
Die Wahl der richtigen Messe
» weiterlesen
Startups und Versicherungen – unser Gastautor erklärt, wie man eine AG oder GmbH versichert und dabei Geld sparen kann.
Gastbeitrag von Philippe Blank, bfox-Gründer und Versicherungsexperte
Jungunternehmer sind risikobereit. Mein erster und wichtigster Spartipp ist entsprechend einfach. Man soll nur das versichern, was die Existenz der Firma im Schadensfall gefährdet (z.B. Liquidität) oder die finanzielle Zukunft der Gründer ruinieren kann (z.B. Arbeitsunfähigkeit).
Spartipp 1: Versichere nur, was essentiell ist!
Der Versicherungsbedarf kann grob in drei Kategorien unterteilt werden:
1. Bei den Betriebsversicherungen ist die Betriebshaftpflicht quasi zwingend. Geht etwas im Unternehmen schief und eine Person fordert Schadenersatz, dann springt die Versicherung ein. Diese Versicherung ist sofort nach der Gründung abzuschliessen. » weiterlesen
Wer an den Verkäufern spart, spart auch an den Verkäufen: Warum Startups Salesprofis brauchen.
Manchmal führen Schlagworte auf die falsche Fährte, besonders, wenn sie gut klingen. «Skalierbar» ist so ein Kandidat. Startup-Geschäftsmodelle sollen skalierbar sein – das heisst, dem Wachstum darf nichts im Wege stehen; ein Produkt oder eine Dienstleistung soll mit einem überschaubaren Team breit vertrieben werden. Möglichst «lean», darum wird auch gleich am Vertrieb gespart. Schliesslich will man sich keine Verkaufsarbeit aufhalsen, die zeitraubend und personalintensiv ist.
Skalierbarkeit ist anstrebenswert, aber hier fängt es an, problematisch zu werden. Nehmen wir ein Jungunternehmen, das Software für Geschäftskunden herstellt. Das Startup steht vor der Frage: Wie bringen wir unser Produkt zu den Kunden? Zu oft machen sich Jungunternehmen hier Illusionen und sind der Ansicht, es gehe auch ohne Sales. Der Druck, sich möglichst schlank aufzustellen und Kosten zu sparen, trägt dazu bei. Und es besteht oft die Hoffnung, das Internet richte es schon irgendwie und die Kunden fänden sich auf magische Weise von selbst auf der Website ein – allenfalls befeuert von ein wenig Onlinewerbung. Hier mahnt auch VC Mark Suster Vorsicht an. » weiterlesen
Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.
In den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.
Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.
Startup-Gründung mit Freunden: Gute Kombination oder garantierter Ärger? Unsere Gastautoren haben es gewagt und wissen, wo die Risiken liegen.
Gastbeitrag von Garry Spanz und Benjamin Bremmer, Linksert
Freundschaften verbinden: Kulturen, Unternehmen, Gründer, Arbeitskollegen. Viele Unternehmen entstehen durch Freundschaften und umgekehrt. Die gemeinsam bewältigten Herausforderungen schweissen zusammen, die Erfolge lassen sich gemeinsam feiern, Verluste stellen die Stärke der Beziehung auf die Probe.
Die Vorteile einer gemeinsamen Unternehmensgründung mit Freunden liegen auf der Hand: Man kennt sich bereits untereinander, die einzelnen Stärken und Schwächen sind (vermeintlich) bekannt und die Suche nach einem «externen» Mitgründer entfällt, so dass man direkt loslegen kann. Häufig hat man bereits im Voraus gemeinsam eine gewisse Zeit über Möglichkeiten, Ideen und Potentiale nachgedacht, bevor es zur Gründung kommt – und ist zu Beginn entsprechend entschlossen und enthusiastisch.
Für Jungunternehmen ist es oft schwierig, qualifizierte und bezahlbare Mitarbeiter zu finden. Darum lohnt es sich, erfinderisch zu sein. Local.ch ist nicht mehr wirklich ein Startup, kann hier aber als Vorbild dienen.
Gastbeitrag von Philipp Keller, Leiter System Engineering bei local.ch

Gute Ideen helfen bei der Suche
Es ist schwierig, gute Engineers einzustellen. Sehr schwierig.
Joel Spolsky sagt es treffend: «Die besten Software-Entwickler, und überhaupt die besten Leute in jedem Fachgebiet, kommen ganz einfach nie auf dem Markt.»
Ich wurde im letzten Oktober Leiter der Abteilung System Engineering bei local, und eine meiner ersten Aufgaben bestand darin, einen erfahrenen System-Engineer anzustellen. Ich wusste, dass es schwierig werden würde. Von Anfang an war klar, dass Stellenanzeigen auf Job-Plattformen nicht ausreichen. Darum dachten wir uns das System Engineering Quiz aus. Das Quiz besteht aus fünf Stufen; die Teilnehmer müssen in jeder Stufe die URL des nächsten Teils finden. Am Ende wurde der Link zur eigentlichen Stellenbeschreibung sichtbar, wo man sich auch bewerben konnte.
Wo tummeln sich die Engineers? » weiterlesen
Wer sich selbständig macht und Startkapital braucht, darf dafür seine Vorsorgekonti leerräumen. Unser Gastautor erklärt, wo dabei Vorsicht geboten ist.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Beim Schritt in die Selbständigkeit ist es grundsätzlich möglich, angespartes Freizügigkeitskapital bei einer Pensionskasse oder auf Freizügigkeitskonten vorzeitig in bar zu beziehen. Die gleiche Möglichkeit besteht auch für Guthaben in der privaten Vorsorge (Säule 3a).
Unter welchen Bedingungen ist das erlaubt und welche Regeln müssen angehende Selbständige dabei beachten?
Das BVG-Altersguthaben – BVG steht für das einschlägige Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge – wird nur unter zwei Bedingungen ausbezahlt: » weiterlesen