169 Artikel in der Kategorie Ratgeber auf startwerk.ch.

Kundenfeedback und Produktentwicklung:
Umfragen per Crowdsourcing-Plattform

Feedback und Daten sind der Schlüssel einer kundennahen Produktentwicklung. Aber wo beschafft man sich die nötigen Teilnehmer?

Kürzlich haben wir für unser Interview mit dem Lean-Startup-Evangelisten Eric Ries nach Leserfragen gesucht. Eine betraf das Entwickeln mit Feedback: Wie schafft man es, ein Produkt an Kundenbedürfnissen auszurichten, wenn man nicht an genügend Nutzer herankommt? Denn bei zu wenigen Testern drohen wenig repräsentative Resultate; man entwickelt vielleicht am eigentlichen Kundenbedürfnis vorbei.

US-Startupper Dan Shapiro hat sich intensiv mit diesem Problem beschäftigt. Dylan Tweney von VentureBeat hat den Gründer von Sparkbuy und Ontela und Startup-Investor darum nach Ratschlägen gefragt. » weiterlesen

Firmengründung:
Kann man als Ausländer
in der Schweiz gründen?

Startups mit ausländischem Pass: Der neue Ratgeber zu rechtlichen Fragen dreht sich ums Gründen ohne Schweizer Staatsangehörigkeit.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Recht für Startups: Martin Steiger
Recht für Startups: Martin Steiger
Startups haben häufig internationale Teams. Darauf zielt unsere aktuelle Leserfrage:

Ist es als Ausländer möglich, in der Schweiz ein Startup zu gründen?

Antwort: Ausländerinnen und Ausländer können in der Schweiz als Startup-Unternehmer tätig sein. Für die notwendigen Voraussetzungen gilt ein zweiteiliges Zulassungssystem, das bei der Erwerbstätigkeit zwischen Ausländern aus dem europäischen Raum und aus Drittstaaten unterscheidet.

Erwerbstätigkeit

Personen aus dem europäischen Raum (EU/EFTA): » weiterlesen

Problem Analyse-Paralyse:
Gründen mit oder ohne Geld?

Boostrapping oder Investorensuche? Keine Frage mit eindeutiger Antwort.

Bootstrapping: ja oder nein? {marlon-bunday;http://www.flickr.com/photos/marlon-bunday-mmx/}
Bootstrapping: ja oder nein? (Quelle: marlon-bunday)
Die Bootstrapping-Philosophie hat in der Startup-Szene Fuss gefasst: Mittlerweile gibt es eine Menge Ratschläge und How-Tos zum günstigen Gründen.

Bei den best practices zum Auftreiben von Finanzierung sieht es ähnlich aus. Auch hier finden sich eine Menge Infos, zum Beispiel dazu, wie man VCs angeht oder wo sonst noch Geldquellen bereitstehen.

Was dabei aber oft ausgeklammert wird, ist die Frage, welchen Weg man denn nun wählen sollte. Jason Cohen befasst sich damit in einem aktuellen Blogpost. Wann eignet sich Bootstrapping, wann sollte man Kapital suchen? » weiterlesen

Kollaborationssoftware Podio:
Must-have-Tool für CRM und mehr

Zeiterfassung, CRM, Ticketing, Aufgabenplanung: Alles Aufgaben, die mit der passenden Software leichter von der Hand gehen. Unser Gastautor erklärt, für welche Lösung sich sein Startup entschieden hat.

von Nils Seiter, Gründer Localina

Es gibt zahlreiche Tools, welche in einem Startup zum Einsatz kommen können:

Neben den Klassikern wie E-Mail und Kalendern braucht man vielleicht Google Docs zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten, Dropbox zur Online-Datenspeicherung, Wunderlist als Taskmanager und Salesforce als Verkaufs- und CRM-Tool.

Daneben gibt es noch einen Wust von Desktop-Anwendungen wie Excel, Powerpoint, Word, Skitch, Chrome, Skype und so weiter.

Knackpunkt Integration

Diese bekannten Tools erfüllen selbstverständlich ihren Zweck, bringen aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, wobei die wichtigste Einschränkung in der limitierten Integration liegt. Man verbringt einen guten Teil des Tages damit, Informationen mehrmals in verschiedenen Tools zu erfassen, zu verlinken, zu importieren oder anzupassen. Zusätzlich sind die Daten dann meist nicht überall aktuell, weil man vergessen hat, Änderungen in allen Tools nachzuführen. Dann folgen Herausforderungen wie den Zugriff von verschiedenen Geräten, Rechteverwaltung, Workflows, unterschiedliche Anforderungen und viele mehr. Wir hatten uns eigentlich schon an diese Umstände gewöhnt, als wir in der Anfangsphase von Localina auf Podio gestossen sind. » weiterlesen

Tipps zum Telefonieren:
Feedback sammeln und Verkaufen

Bei der Kundenansprache punkten: Wir verraten wie man erfolgreich telefoniert.

{jpovey;http://www.flickr.com/photos/jpovey/2580770303/;http://www.flickr.com/photos/jpovey/2580770303/}
(Quelle: jpovey / CC)
Viele Startups scheitern, weil sie eigentlich nie mit ihren Kunden reden.

Je früher du Feedback einholst, desto besser. Idealerweise tust du das sogar, bevor du und dein Startup überhaupt anfangen, euer Produkt zu entwickeln. Das ist Teil der Philosophie von Lean Startup, aber auch Carol Tice von Entrepreneur.com sieht das so. Dafür musst du den Hörer in die Hand nehmen und mit möglichen Kunden reden. Das gleiche gilt fürs Verkaufen, auch hier wirst du nicht ohne eine ganze Menge Telefonate auskommen. Viele Leute werden aber nervös, wenn sie «einfach so» jemanden anrufen sollen.

Hier haben wir darum einige Tipps zusammengestellt:

» weiterlesen

Recht für Startups:
Verein als Rechtsform für
Startup-Projekte?

Unter welchen Bedingungen eignet sich die Rechtsform Verein für (gemeinnützige) Startups? Unser Gastautor klärt auf über mögliche juristische Stolpersteine.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Martin Steiger
Rechtsanwalt Martin Steiger
Unsere aktuelle Leserfrage dreht sich um Vereine als Rechtsform: Sind sie ein Ersatz für die gewerblichen Gesellschaftsformen? Ist ein Verein gar als Zwischenlösung denkbar für die ertragsfreie Anfangszeit eines Startups?

Wann ist es angebracht, für ein neues Projekt die Rechtsform eines profitorientierten Vereins zu wählen anstelle einer GmbH?

Das ist nicht angebracht, denn die Rechtsform eines Vereins nach Schweizer Recht (Art. 60 ff. ZGB) ist dazu nicht geeignet. Der Grund ist, dass Vereine keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen dürfen. Ein Verein dient der Verfolgung nichtwirtschaftlicher, ideeller Zwecke und darf seinen Mitgliedern keine wirtschaftlichen Vorteile verschaffen. Bei Startups besteht aber üblicherweise ein wirtschaftlicher Zweck zugunsten der Gründer. » weiterlesen

Startups und das «Minimal Viable Product»:
Die Schwierigkeit des minimal notwendigen Funktionsumfangs

Einen neuen Onlinedienst lediglich mit minimaler Kernfunktionalität auszustatten, um damit Early Adopter anzusprechen, ist eine beliebte Strategie vieler junger Gründerteams. Doch für das sogenannte «Minimal Viable Product» die richtige Balance zu finden, kann schwierig sein.

(Bild: Flickr/Swift Benjamin, CC BY 2.0)
(Bild: Flickr/Swift Benjamin, CC BY 2.0)
Eine beliebte Strategie zahlreicher junger Entrepreneure im Web- und Mobile-Segment ist das Streben nach dem sogenanten Minimal Viable Product (MVP), also einem Produkt, das zu seiner ersten Veröffentlichung lediglich Kernfunktionalität beinhaltet. Die Philosophie des MVP trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Onlinedienste erst in die freie Wildbahn entlassen und von Nutzern getestet werden müssen, bevor sie ihren letzten Feinschliff erhalten und beweisen können, dass sie tatsächlich eine Nachfrage bedienen oder schaffen.

Der Gegensatz zu einer Gründung nach dem Prinzip des MVP ist ein perfektionistischer Ansatz, bei dem ein neuer Service erst dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wenn jeder Pixel sitzt und jedes anvisierte Feature umgesetzt wurde. Wer so verfährt, ist zwar weit weniger auf die Toleranz und Geduld erster Nutzer angewiesen – da ja zum Debüt alles funktioniert wie im Bilderbuch – läuft aber Gefahr, viele Monate an einem Produkt zu basteln, das nach der Lancierung gar niemand haben möchte.

Mit dem MVP stellen Startup-Macher also sicher, nicht enorme Ressourcen (Zeit, Kapital) mit einem Vorhaben zu verschwenden, das nicht gut ankommt. In der Automobilindustrie, bei Flugzeugherstellern oder in der Pharmabranche könnte ein MVP im schlimmsten Fall Leben kosten. Bei Webangeboten und mobilen Apps steht allein die Laune und Loyalität von Early Adoptern auf dem Spiel, die üblicherweise die Zielgruppe eines MVP darstellen.

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Uni & Entrepreneurship:
Ein Paar mit Synergien

Die Uni als Networking-Plattform, Inspirationsquelle oder Kooperationspartnerin: ein Plädoyer fürs Drücken der (Hoch-)Schulbank.

Namhafte Gründer wie Steve Jobs haben ihr Studium nie beendet und immer wieder liest man dieselbe Aussage: Um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden, brauche man keinen Universitätsabschluss.

Vier Gründe, warum angehende Jungunternehmer eine Hochschulausbildung doch in Erwägung ziehen sollten.

Inspirationsquelle » weiterlesen

Lean Startup:
Wir suchen Fragen an Eric Ries

Die Methode «Lean Startup» prägt die Strategie von immer mehr Startups. Was haltet ihr von Eric Ries’ Konzept?

Wenn ein Startup die ersten drei Jahre nicht überlebt, liegt dies oft daran, dass an den Kunden und ihrem Bedarf vorbei entwickelt wird.

In unseren Breiten sind Startups oft zurückhaltend mit Vorabinfos zu ihrem Produkt: «Wir launchen bald. Aber was genau, das möchte ich noch nicht verraten», ist so eine typische Aussage. Der Nachteil? Es ist gut möglich, dass Du an Deinem Produkt arbeitest, viel Geld in die Entwicklung steckst, das Produkt vollendest und herausbringst – und niemand will es wissen. Denn niemand braucht es.

Lean Startup: am Kunden orientieren » weiterlesen

Startup gegründet:
Was Du nun als Chef nicht tun solltest

Wer ein Startup gründet, wird nicht lange alleine bleiben. Wir zeigen Euch welche fünf Fauxpas Ihr unbedingt vermeiden solltet, wenn Ihr Mitarbeiter führt.

Du hast Dein Startup gegründet. Es läuft, Du stellst Mitarbeiter ein. Nun bist Du Chef. Wir präsentieren eine kurze Liste von 5 Fehlern, die Du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Als Chef darf ich Dinge tun, die andere nicht dürfen - unbestritten, aber problematisch. Wenn Du regelmässig nachmittags golfen gehst, ist es möglich, dass Deine Mitarbeiter das auch machen. Entweder akzeptierst Du das, oder Du gehst eben nicht nachmittags golfen. Dasselbe betrifft die Ordnung am Arbeitsplatz: sieht’s bei Dir chaotisch aus, kannst Du auch von Deinen Kollegen keine aufgeräumten Büros erwarten.

Unsympathische Mitarbeiter einstellen – Du suchst ein gewisses Fachwissen, aber weil Du klein und unbekannt bist, bewerben sich nicht viele Menschen bei Dir. Du nimmst jemanden, den Du zwar nicht leiden kannst, aber diese Person erfüllt die fachlichen Anforderungen. Das solltest Du besser nicht tun, » weiterlesen