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Karin Stierlin vom Startup taboobreaker:
“Viele Themen werden aufgrund ihres Konfliktpotenzials in der Gesellschaft tabuisiert”

Tabus sind im Bildungswesen noch immer an der Tagesordnung. Mit ihrem Startup taboobreaker setzt Karin Stierlin dagegen – und hat damit den Motivationspreis der 9. Women`s Business Conference an der Hochschule Luzern gewonnen. Im Interview mit Startwerk erklärt die Unternehmerin, worauf ihr Konzept beruht.  

Karin Stierlin, Gründerin von taboobreaker

Karin Stierlin, Gründerin von taboobreaker

Wie ist dein Background?
Ich war lange Jahre in den Bereichen der Pädagogik, Sexualerziehung, Coaching und als Dozentin an der pädagogischen Hochschule tätig, bevor ich mich im April 2012 selbständig machte. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in allen Berufsfeldern war zentral und wegweisend für die Gründung meiner jetzigen Firma taboobreaker.

Wie kam es zur Gründung von Taboobreaker – ist dieses Thema ein persönliches Anliegen von dir? Oder war es viel mehr eine Marktlücke, die du beackern wolltest?
Es ist leider noch immer so, dass Jugendliche in zentralen Themen wie der sexuellen Bildung oder der Prävention von Suizid sowohl im schulischen wie auch im sozialen Umfeld zu wenig unterstützt werden. Diese Themen werden aufgrund ihres Konfliktpotentials in der Gesellschaft tabuisiert und es fehlt an entsprechenden Lehrmitteln. Dies fiel mir in meiner Arbeit mit Jugendlichen vermehrt auf und hat mich zum Handeln animiert: Das Umsetzen von Lernwelten, in welchen Wissen mit der Realität der Zielgruppe verlinkt ist und einen vielseitigen Zugang zu komplexen Themen ermöglichen, entsprach schon immer meinen Vorstellungen von ganzheitlichem und effektivem Lernen. Diese zwei Fakten haben sich schlussendlich ergänzt und mich zu meiner Firmengründung bewogen.

Gratuliere zur Auszeichnung der Hochschule Luzern. Ist das eine Genugtuung für dich oder ein Hinweis, dass es in diesem Thema noch viel zu tun gibt? Was bedeutet dir der Preis?
Danke schön. Der Preis ist für mich in erster Linie eine offizielle Würdigung meiner Vision. Und natürlich motiviert eine solche Auszeichnung dazu, weiterhin dran zu bleiben: es gibt noch viele Tabus zu brechen! » weiterlesen

Gängige Arbeitsbekleidung für den eigenen Betrieb – eine Übersicht

In der Schweiz ereignen sich pro Jahr zwischen 260’000 bis 270’000 Berufsunfälle, wie eine Statistik der Eidgenossenschaft aussagt. Über die vergangenen fünf Jahre betrachtet ist diese Zahl relativ konstant geblieben. 2012 lag die Fallzahl bei circa 269’600 Unfällen, im Jahr darauf verzeichnete das Bundesamt für Statistik 268’900 Berufsunfälle. Besonders gravierend sind dabei das verarbeitende Gewerbe, die Bauwirtschaft und die Kfz-Instandhaltungswirtschaft betroffen.

Gastbeitrag von: IFJ Institut für Jungunternehmen

Mit einer Schutzbrille vor Funken beim Schleifen schützen - nur ein Beispiel für Schutzkleidung!

Mit einer Schutzbrille vor Funken beim Schleifen schützen – nur ein Beispiel für Schutzkleidung

In diesen Bereichen ist die Zahl der Berufsunfälle besonders hoch. So erreichten Bau- und verarbeitendes Gewerbe im Jahr 2013 einen Anteil von rund 36 Prozent am Gesamtunfallgeschehen am Arbeitsplatz. Eine Reduzierung der Unfallhäufigkeit lässt sich nur erreichen, wenn konsequent auf die Vermeidung von Unfallgefahren hingearbeitet wird. Neben dem betrieblichen Arbeitsschutz im Zusammenhang mit technischen Verbesserungen ist eine angemessene Berufsbekleidung zwingend notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

Besonders deutlich wird dieser Zusammenhang am Beispiel der Forstwirtschaft. Zu deren Kernaufgaben gehört die Pflege des Baumbestandes – und damit auch Baumfällarbeiten. Die Kettensäge ist deshalb eines der Werkzeuge, mit denen Beschäftigte in Forstbetrieben häufig zu tun haben. Unerfahrenheit oder Fehler haben hier schnell dramatische Folgen – wenn nicht mit einer entsprechenden Schutzkleidung gearbeitet wird. Schnittschutzhosen, Sicherheitsschuhe und Handschuhe sind als Arbeitsbekleidung für diese Berufsgruppe Pflicht.

Arbeitsbekleidung – die rechtlichen Rahmenbedingungen
In der Schweiz geniesst die Gesundheit der Arbeitnehmer für den Gesetzgeber einen hohen Stellenwert. Es gehört nach dem Arbeitsgesetz (ArG) zu den Aufgaben der Arbeitgeber „… zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer alle Massnahmen zu treffen …“. Artikel 6 des ArG mutet den Unternehmen hier technische Lösungen zu, bleibt in Detailfragen allerdings eher vage. Konkretere Vorgaben macht die 3. Verordnung zum Arbeitsgesetz (ArGV 3).

Sofern keine technische Lösung am Arbeitsplatz eine Gesundheitsgefährdung ausschliessen kann, sind Unternehmen nach der ArGV 3 verpflichtet, ihren Beschäftigten entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Wie diese aussieht, hängt letztlich von der Branche und den individuellen Rahmenbedingungen ab. Schutzkleidung kann die bereits eingangs genannte Schnittschutzhose sein aber auch Kleidung, die gegen den Kontakt mit Chemikalien schützt oder Ähnliches.

Parallel lässt sich ein rechtlicher Rahmen hinsichtlich der Schutzausrüstung auch aus der Verordnung über die Unfallverhütung (VUV; unter anderem siehe Artikel 5) ableiten. Die Pflicht zur Stellung einer entsprechenden Schutz-/Arbeitsbekleidung ist auch Gegenstand des Obligationsrechts und hier unter anderem über die Artikel 327 bzw. 327a OR erfasst. Allerdings kann ein Arbeitnehmer die Kostenerstattung/Stellung nur verlangen, wenn die Berufsbekleidung für die Erledigung der Aufgaben unbedingt notwendig ist. Die Messe Arbeitssicherheit Schweiz ist ein wichtiges Forum, um neueste Trends im Bereich Arbeitsschutz einer breiten Masse vorzustellen.

Arbeitsbekleidung im Baugewerbe – worauf ist zu achten

Schutzwesten sorgen für die nötige Sicherheit

Schutzwesten sorgen für die nötige Sicherheit

Die Bauwirtschaft gehörte mit mehr als 52’000 Berufsunfällen im Jahr 2013 zu den Spitzenreitern im Unfallgeschehen des Bundesamts für Statistik. Gesundheitliche Risiken sind hier oft schon für den Laien erkennbar. Das Arbeiten mit Maschinen, schweren Lasten und teils in grosser Höhe führt per se zu einem Gefahrenpotenzial. Zudem wird in der Bauwirtschaft mit teils gesundheitsgefährdenden Stoffen gearbeitet. Und nicht immer lässt sich das erforderliche Höchstmass an Schutz auf technischem Wege erreichen. Eine umfassende Schutz- und Arbeitsbekleidung ist für die Beschäftigten der Baubetriebe daher meist Standard. Wie sieht die Arbeitsbekleidung im Detail aus?

Generell sind an dieser Stelle die verschiedenen Gewerbesegmente voneinander abzutrennen. Ein Stuckateur oder Maler stellt an die Arbeitsbekleidung andere Ansprüche als ein Zimmermann oder Maurer und Dachdecker. Die Bekleidung muss:
- vor berufsbedingten Gefahren schützen
- ein hohes Mass an Beweglichkeit erlauben und
- funktional sein.

Dies beinhaltet in der Bauwirtschaft beispielsweise lange Arbeitsschutzhosen aus einem derben Gewebe, Arbeitsschutzschuhe, Sicherheitshelm, Arbeitshandschuhe usw. Ebenfalls gebräuchlich kann das Tragen von Overalls in Installations- bzw. Innenausbauberufen sein. Generell ist im Baugewerbe an:
- Schutzschuhe (durchtrittsichere Sohle)
- Schutzhelm
- Schutzbrille
- Gehörschutz
- Hand- und Atemschutz
zu denken.

Arbeitsbekleidung hat viele Gesichter
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung ist nicht allein den Berufen der Bauwirtschaft vorbehalten. Auch in vielen anderen Berufen ist der Griff zu entsprechender Bekleidung nötig, wie sich auf www.engelbert-strauss.ch erkennen lässt. Beispielsweise sind die Verletzungsgefahren für Arbeitnehmer in Metzgereibetrieben durchaus hoch. Hier kommen oft besondere Schutzhandschuhe – gefertigt aus einem Metallgeflecht – zum Einsatz.

Diese Stahlhandschuhe schützen beim Zerlegen der Schlachttiere. Des Weiteren gehört zum Metzger im Allgemeinen auch die Latex-/Zerlegeschürze, eine Stechschutzschürze und ein Haarnetz/eine Schutzkappe. Ganz andere Anforderungen an die Arbeitsbekleidung haben beispielsweise Schreiner. Hier steht neben dem Schutzgedanken die Beweglichkeit mit im Mittelpunkt.

Aufgrund der teils hohen Staub- und Lärmbelastung sind Gehör- und Atemschutz im Allgemeinen wichtige Bestandteile der Arbeitsbekleidung in diesem Gewerbe. Mindestens genauso wichtig ist aber auch der Handschutz und die Verwendung von Schutzbrillen, da Schreiner und Tischlereibetriebe sehr oft mit abtragenden Maschinen arbeiten. Und es muss auch an Schutzschuhe gedacht werden, da Holzplatten und Balken schnell mehrere Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen.
Die bis hierhin genannten Berufe sind vor allem durch mechanische Gesundheitsgefahren gekennzeichnet. In der chemischen Industrie sind aber Säuren, Laugen und andere Flüssigkeiten für die Arbeitnehmer eine Gefahr. Deren Arbeitsbekleidung muss den besonderen Erfordernissen dieser Stoffgruppe gewachsen sein. Je nach Arbeitsplatz kommen in diesem Zusammenhang Schutzbrillen, Schutzhandschuhe mit PVC-Beschichtung oder Komplettanzüge mit säurefester Beschichtung zum Einsatz, die mit einem autonomen Beatmungssystem kombiniert werden können.

Schutz beim Schweissen - eine weitere wichtige Massnahme

Schutz beim Schweissen – eine weitere wichtige Massnahme

Arbeitsbekleidung kann Unfallfolgen erheblich mindern
Berufsunfälle sind in der Schweiz keine Seltenheit. Dass deren Zahl nicht steigt bzw. nur gering schwankt, verdeutlicht die Wirksamkeit der aktuellen Arbeitssicherheitsmassnahmen. Auf der anderen Seite ist nach Ursachen zu suchen, warum das Geschehen auf diesem Niveau stagniert und trotz technischer Weiterentwicklungen nicht sinkt.

Ein möglicher Ansatzpunkt kann der konsequente Einsatz passender Arbeitskleidung sein. Diese verhindert den eigentlichen Unfall zwar nicht – speziell, wenn der Faktor Mensch hier eine Rolle spielt. Allerdings kann eine optimal auf den Arbeitsplatz abgestimmte Bekleidung die Unfallfolgen mindern. Eine Tatsache, die am Ende allen Beteiligten zugutekommt. In besonderer Weise profitieren aber die Arbeitnehmer durch ein sinkendes Verletzungsrisiko vom Tragen entsprechender Berufsbekleidung. Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Angestellten entsprechend auszustatten oder die Kosten für die Anschaffung zu erstatten.

Bildquellen:
Abbildung 1: @Odwarific (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 2: @Tolea (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
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Fashionlabel Selfnation lanciert massgeschneiderte Jeans für Herren

Selfnation hat sich im ersten Jahr ihres Bestehens erfolgreich etabliert und verzeichnet bereits über zweitausend Kundinnen. Ihre Idee von massgeschneiderten Frauenjeans stösst auf grosse Beliebtheit. Nun möchte das Zürcher Startup auch die Herrenwelt mit ihren perfekt sitzenden Jeans beglücken. Im Januar 2015 startet Selfnation zudem in Deutschland, wo sie bereits jetzt rund 20 Prozent ihrer Jeans ausliefern.

Zum einjährigen Jubiläum zählt das junge Fashionlabel aus Zürich bereits über zweitausend Kundinnen, die die perfekt sitzenden Jeans von Selfnation tragen. Nachdem das Startup die Frauenwelt für Ihre Idee begeistern konnte, sind nun die Männer dran: Heute lanciert Selfnation die Kollektion von massgeschneiderten Jeans für Männer. Wie auch die Frauen können sich auf der Website acht Masse eingeben, daraus berechnet der von Andreas Guggenbühl und Michael Berli entwickelte Algorithmus ein Schnittmuster und Tage später liegt die perfekt sitzende Jeans im Briefkasten. Erst vor einem Jahr haben Andreas Guggenbühl und Michael Berli Selfnation als ETH-Spinoff gegründet und beschäftigen heute neun Mitarbeitende in Zürich und Berlin. Seit Dezember 2013 ist der Shop online. Im Juli 2014 haben die beiden Gründer von Selfnation bei venture kick 130 000 Franken Fördergeld zugesprochen erhalten und wurden zwei Monate später auch unter den Top 100 Startups gelistet. Zudem haben Sie eine Auszeichnung von Idee Suisse, der Schweizerischen Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement erhalten. » weiterlesen

Inspire 925:
Sunnie J. Groeneveld will für mehr Engagement am Arbeitsplatz sorgen

Sunnie J. Groeneveld, die Gründerin des preisgekrönten Startups “Inspire 925″, möchte mit ihren Rezepten für mehr Innovation und Engagement am Arbeitsplatz sorgen. Ihr 2013 gegründetes Startup führt Beratungen und Programme zur Steigerung des Mitarbeiter-Engagements durch. Am Startimpuls-Event und hier im Startwerk-Interview berichtet Groeneveld über die besten Methoden und kreativen Tipps für ein inspirierendes Arbeitsumfeld.

Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin des Startups Inspire 925

Sunnie J. Groeneveld ist Gründerin des Startups Inspire 925

Sunnie J. Groeneveld ist eine Frau, die leicht Bewunderung auslöst. Noch keine 30 Jahre alt, hat sie mehr erreicht als viele im gesamten Berufsleben. Sie steht für eine neue Art von Unternehmerin, die durch eine Top-Ausbildung und einem unermüdlichen Engagement künftig noch von sich reden machen wird. Obwohl sie das bereits jetzt getan hat: Groeneveld ist neben ihrer Aufgabe als CEO ihres eigenen Startups Inspire 925 Mitglied der “Global Shapers Community” des World Economic Forum WEF und gehört zu den Top 50 Business Frauen, die 2014 ans Swiss Economic Forum (SEF) eingeladen wurden. Zudem schreibt sie Kolumnen, etwa für die Huffington Post. Groneveld hat Wirtschaft an der renommierten Yale University studiert und schrieb dort ihre Diplomarbeit zum Thema “The Economic Value of a Positive Work Environment”.

Nach dem Studium wollte Groeneveld noch mehr über dieses Thema wissen und hat dafür in den Bereichen Finance, Environmental Consulting, Non-Profit-Management sowie bei einem Startup im Silicon Valley Erfahrung gesammelt. 2013 gründete sie mit Hilfe von IFJ ihr eigenes Startups “Inspire 925″ in Zürich. Die Beratungsfirma führt Programme zur Steigerung des Mitarbeiter-Engagements bei Unternehmen durch. Auf den beeindruckenden Lebenslauf möchte Sunnie im Interview mit Startwerk aber gar nicht so sehr zu sprechen kommen. Vielmehr erzählt sie von ihren verschiedenen Ideen und Ansätzen, wie Unternehmen konkret das Engagement der Mitarbeitenden fördern können. Zu diesem Thema erscheint heute ihr neues Buch “Inspired at Work - 66 Ideen für mehr Engagement und Innovation im Unternehmen” erschienen, das sie zusammen mit Christoph Küffer geschrieben hat. In zwei Wochen referiert Sunnie J. Groeneveld am Startimpuls-Event des IFJ im Swisscom Tower in Zürich » weiterlesen

Die Deutung von Zukunftstrends ist für Startups unentbehrlich

Der Verkauf von 3D-Druckern wird sich 2015 verdoppeln, Ikea launcht einen höhenverstellbaren Tisch. Was haben diese beiden Entwicklungen mit Startups zu tun? Vieles – denn der Erfolg eines Startups hängt auch davon ab, den richtigen Zeitpunkt bei der Massenverbreitung von Technologien zu erwischen.

3D-Drucker

3D-Drucker

Zwar wird seit 30 Jahren an 3D-Druckern getüftelt, doch nun kommt tatsächlich Bewegung in diesen Markt. Das IT-Forschungsinstitut Gartner sagt voraus, dass im Jahre 2015 doppelt so viele 3D-Drucker weltweit verkauft werden – und prognostiziert den Verkauf auf rund 217 000 Geräte. Bis im Jahre 2018 soll sich der Verkauf auf über 2,3 Millionen Geräte erhöhen. Der Markt für 3D-Drucker befinde sich an einem Höhepunkt, schreibt Gartner. Die technologischen Möglichkeiten werden sich dabei nochmals deutlich verändern. Die Preise für die Drucker werden zwar nicht so rasch, aber doch stetig sinken. Einige Schweizer Startups, darunter etwa Additively, sind im Feld von 3D-Printing tätig und verzeichnen ebenfalls einen Wachstum: “Wir spüren ein steigendes Interesse an unserer Plattform und dem Bedürfnis, Sachen mit 3D-Printern herzustellen”, sagt Matthias Baldinger von Additively. Er scheint sein Startup zur richtigen Zeit lanciert zu haben – nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. » weiterlesen

Startups:
Rechtssicherheit bei der Eröffnung eines Onlineshops

Viele Menschen träumen davon, sich selbstständig zu machen. Die Eröffnung eines Online-Shops ist dabei eine Methode, um den Traum der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Neue Softwarelösungen machen es heute einfach, einen Online-Shop zu betreiben und ermöglichen auch Menschen ohne umfassende IT-Kenntnisse, ihr Projekt umzusetzen. Dabei sollten einige rechtliche Punkte beachtet werden.

Gastbeitrag von: Maria Becker, freie Journalistin

Der gesamte Verkaufsprozess der Ware wird von diesen Programmen unterstützt. Doch was passiert, wenn der Kunde die Ware nicht erhält, die Ware beschädigt beim Kunden ankommt oder wenn der Käufer im europäischen Ausland lebt? Diese und viele weitere rechtliche Fragen sollten unbedingt im Vorfeld geklärt werden, damit es später nicht zu bösen Überraschungen und unvorhergesehen Kosten kommt. Da die Vorgaben für Online-Shops in der Schweiz nicht in allen Punkten mit den europäischen E-Commerce-Richtlinien übereinstimmen, ist die Sachlage für Shop-Betreiber und auch die Verbraucher in der Schweiz verwirrend. Jedoch ist es gerade für den deutschsprachigen Raum denkbar, einen einheitlichen Online-Shop aufzubauen, der die rechtlichen Besonderheiten, beispielsweise in Deutschland, direkt mitberücksichtigt. Auf diese Weise vergrößert sich der potentielle Kundenkreis und Shop-Betreiber sind rechtlich auf der sicheren Seite.

Der folgende Ratgeber verrät, worauf Betreiber eines Online-Shops in Punkto Rechtssicherheit achten müssen. » weiterlesen

Top-Referent Andreas Buhr über den Vetrieb 3.0:
“Der Kunde von heute entscheidet hybrid und unterscheidet nicht mehr zwischen on- und offline “

Der deutsche Top-Referent und Trainer Andreas Buhr beleuchtet am morgigen Vortrag von Startimpuls den Vertrieb 3.0 und den Kunden 3.0. Im Vertrieb ist ein neues Zeitalter angebrochen: Der Kunde 3.0 ist informiert, er handelt, ist viel mehr involviert und will seine Kaufentscheidungen mitgestalten. Das erfordere ein neues Denken und Handeln bei Unternehmen und im Vertrieb, sagt Buhr im Interview mit Startwerk.

Andreas Buhr ist der Experte für Führung im Vertrieb. Der mehrfach ausgezeichnete Speaker und erfolgreiche Trainer, Dozent und Autor ist Gründer und Vorstand der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG (vormals go! Akademie), Düsseldorf. Das Trainerteam ist auf Praxistrainings für Führung und Vertrieb spezialisiert. Bekannt geworden durch seine Vorträge auf großen Weiterbildungsforen und Kongressen, zählt Andreas Buhr zu den bekanntesten Speakern im Bereich Führung und Vertrieb. In den vergangenen 30 Jahren nahmen mehr als 500.000 Menschen an seinen Veranstaltungen teil

Andreas Buhr ist der Experte für Führung im Vertrieb. Der mehrfach ausgezeichnete Speaker und erfolgreiche Trainer, Dozent und Autor ist Gründer und Vorstand der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG  Düsseldorf. In den vergangenen 30 Jahren nahmen mehr als 500.000 Menschen an seinen Veranstaltungen teil

Herr Buhr, wie charakterisieren Sie den Kunde 3.0?
Keine unternehmerische Disziplin hat sich in den letzten fünf bis sieben stärker verändert als der Handel. Die Kommunikation über iPhone und iPad haben alles verändert. Es gibt viel mehr hybride Verkaufswege. Kunden sind informierter als je zuvor. Der Kunde 3.0 kann sich im Internet über alles informieren – und das bedeutet das Ende des klassischen Verkaufs. Der Verkäufer muss heute mittels Fragen und Moderation den Kunden zu seiner eigenen Verkaufsentscheidung führen und ihn nicht überzeugen. Der Kunde muss eine noch viel höhere Sicherheit haben, dass der Verkäufer die Kompetenz hat, seine Fragen zu beantworten. Denn es gibt so viele verschiedene Wege heute, zu kaufen. Die Kundenloyalität ist hart zu erkämpfen. Die Verkäuferseite muss viel kompetenter sein – früher war der Verkäufer der Experte. Heute liegt die Expertise beim Käufer und das verändert den Kaufprozess vollständig. » weiterlesen

Google Schweiz:
“Für Startups bieten sich spannende Möglichkeiten, um über Mobile neue Kunden zu finden”

Morgen führt das IFJ zusammen mit Google Schweiz einen besonders spannenden Startimpuls-Event durch. Das Thema: Mobile in der Mulitscreenwelt. Am Anlass erklären Spezialisten das enorme Potenzial von Smartphones bei Geschäftsmodellen von Startups. Im Interview erzählt Mobile Specialist Cagri Merdan von Google, weshalb die Schweizer bei der Internetnutzung über das Smartphone in Europa führend sind und welche Tipps er für Startups hat.

Cagri Merdan, Mobile Specialist, Google DACH (Deutschland/Österreich/Schweiz)

Cagri Merdan, Mobile Specialist, Google DACH (Deutschland/Österreich/Schweiz)

Welches sind die wichtigsten Trends in Sachen Mobile?
Immer mehr Nutzer leben in einer Multi-Screen Welt. Schweizer Nutzer sind europaweit mit führend, wenn es um die Internetnutzung über mobile Geräte geht. Laut der Connected Consumer Study 2014 verfügen nicht nur 60% der Schweizer über ein Smartphone, sondern besitzen durchschnittlich auch 2,8 internetfähige Geräte. Dabei werden die Geräte entweder parallel oder sequentiell genutzt. Smartphones nehmen in dieser Consumer Journey – der Weg vom Erstinteresse bis zum Kaufabschluss –  eine prominente Rolle ein, da diese kleinen Geräte als eine Art “Internet in der Hosentasche” immer dabei sind und die Interaktion mit anderen Screens sogar erleichtern. » weiterlesen

Internetgigant buhlt um Startups:
Google startet neues Cloud-Angebot für Startups

Auch Google buhlt aktiv um die Gunst von Startups: Nach Amazon und Microsoft lanciert der Internetgigant aus Kalifornien seine “Google Cloud Platform for Startups”, bei dem Jungunternehmen in einer Early-Stage im Fokus stehen. Diesen bietet Google eine Cloud-Leistung im Wert von 100 000 Dollar an, die ein Jahr lang zur Verfügung steht.

Zur “Google Cloud Platform for Startups”  gehören nach Angaben von Google Rechenleistung, Speicherplatz oder die hauseigene App-Plattform. Andere Internetbuden wie Microsoft oder Amazon haben solche Dienste bereits lanciert. Google will sich mit dem eigenen Angebot vor allem durch den Support absetzen. So soll etwa rund um die Uhr eine Leitung zum Google-Fachpersonal offen stehen, bei denen Fragen beantwortet werden sollen. » weiterlesen

Schluss mit der mühsamen Administration:
Neue Business Software für Startups

Plötzlich ist die Präsentation für die Investoren weg oder ein wichtiges Kundenfeedback verloren? Das ist jedem Gründer schon passiert – deshalb soll ein neues und kostenloses Business Software Tool Abhilfe schaffen. Zusammen mit Unternehmen hat das IFJ den Business Navigator live gestellt

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Mann hinter der neuen Software: André Brühlmann

Der Business Tool Navigator soll die ab und an mühsame Administration minimieren und dafür mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge wie Kundenbetreuung und Investorensuche fördern. Dabei bietet der Business Navigator komplette Funktionen für das Kundenmanagement (CRM), die Auftragsabwicklung (von der Offerte bis zur Rechnung), eine einfache Buchhaltung mit Kontenplan und Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung von ABACUS sowie einen Businessplangenerator, eine Dateiablage und ein Modul für das Aufgabenmanagement. Es stehen 30 MB Daten-Speicher zur Verfügung. Mit diesem Datenvolumen können rund 20 000 Kundendaten oder ebenso viele System-Rechnungen verwaltet werden. 

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit dem Entwickler der Software – André Brühlmann. Den kostenlosen Business Navigator kann ab sofort bestellt werden.