122 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.
Das ETH-Spinoff Hirschfactor nutzt soziale Netzwerke um Mitarbeiter an Finanzunternehmen zu vermitteln. Bei Erfolg winkt dem “Hunter” eine Prämie.
Das Gründerteam: Fabio Magagna, Crista Henggeler und Kai Eberhardt
Das Prinzip ist einfach: Auf der
Website des jungen Unternehmens kann man sich als “Hunter” registrieren und anschliessend Bekannte für die ausgeschriebenen Jobs empfehlen, oder sich gleich selbst bewerben. Falls die empfohlene Person die Stelle bekommt, wird der Hunter mit der ausgelobten Summe belohnt.
Dieses Anreizsystem scheint bestechend. Gerade für Personen, die sich selbst in einem Startup-Umfeld bewegen oder noch studieren, dürften beispielsweise die 3000 Franken, welche Kooaba für die Vermittlung eines Software Engineers bezahlt einen recht grossen Anreiz darstellen. Zudem kennen Kollegen oder Freunde die Qualitäten der Emfpohlenen aus erster Hand. Die Quote ungeeigneter Kandidaten dürfte also tiefer ausfallen, als wenn sich diese aus eigener Initiative bewerben würden. Zudem erhält jeder Nutzer einen Hirschfactor zugeteilt, welcher die Qualität seiner Referrals widergibt. Der Algorithmus hinter diesem Hirschfactor ist Teil eines Forschungsprojektes an der ETH.
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Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.
Das Team von Swisslaunch
Nachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit
Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer
Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.
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Die Anschubfinanzierung durch Normalbürger ist keine Idee aus dem Internet. Wer seinem Quartier etwas bietet, kann es ja mal in der Nachbarschaft statt bei den Facebook-Freunden versuchen. Jedenfalls im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
San Francisco ist nicht nur die Hauptstadt der Tech-Gründerszene (was Leute aus dem Silicon Valley vehement verneinen und Palo Alto nennen), sondern auch ein gutes Pflaster für Non-Profit-Organisationen. Und überhaupt für neue, freche und andere Ideen. Und jedenfalls alles, was online stattfindet.
Lisa Lane hatte eine andere Idee – seit Monaten plant sie ihr Dessert-Restaurant gleich um die Ecke in meinem Quartier – “Yummy Stuff”, was soviel heisst wie leckeres Zeug. Ihre Leckereien allerdings erfüllen ganz spezielle Anforderungen: Sie sollen Allergikern die Sicherheit geben, die sie brauchen, um solche Mischprodukte essen zu können: Strikte Trennung von Nuss-, Ei-, Gluten und allen anderen, typischen Allergikerstoffen.
Aber auch oder grade in San Francisco ist es einfacher, für die 150ste Youtube-Kopie einen Risikokapitalgeber zu finden als für ein Allergiker-Restaurant. Also versucht es Lisa mit Croudfunding:
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Anonymes Online-Flirten während der Vorlesung – der Webservice blicKlick will mit dieser Idee Schweizer Hochschulen erobern.
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Romantische Gefühle und Web2.0: Für die Gründer von blicKlick kein Widerspruch. Der Onlinedienst soll am 21. Februar starten, und zwar vorerst nur in Zürich, mit ETH und Universität als Startcampus.
Auf der Webseite finden die Nutzer eine Art Twitter-Wall, auf der sie anonym Flirts veröffentlichen können. Diese bestehen aus einer kurzen (hoffnungsvollen) Botschaft, mit der Angabe von Haarfarbe und Ort der Begegnung, damit sich die oder der Angesprochene auch erkennt. Die Antworten sind als Kommentare für alle Leser sichtbar. Vorbild des Diensts ist das Stanford-Startup Likealittle.
Ein Turbo-Startup
Hinter dem Startup stehen die ETH-ler Philip Reichen, Cristian Grossmann und Flavio Pfaffhauser, der hauptsächlich für die Technik zuständig ist und die Plattform innerhalb lediglich eines Monats aus dem Boden gestampft hat. » weiterlesen
Campusfashion will mit dem Claim “Markenkleidung zu Studipreisen” eine Nische im Onlineshopping besetzen.
Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig? Vor dieser Frage steht auch fast jeder Student des Öfteren. Viele möchten aber trotzdem nicht auf teure Markenkleidung verzichten.
Zunutze macht sich dies CampusFashion, das Startup will sich mittels Direktimporten, Verzicht auf Ladenlokale und knapper Kalkulation als günstige Alternative zu bestehenden Shoppingmöglichkeiten etablieren – Zielgruppe: Studenten.
Das Team, sieben Studis von verschiedenen Schweizer Universitäten, bietet unter anderem Marken wie Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger im Shop an. Von der zahlreichen Konkurrenz im World Wide Web will sich Campusfashion durch sein Sonderangebot für Hochschulangehörige abgrenzen. » weiterlesen
Mit Joiz will ein Schweizer TV-Sender am 28. März 2011 crossmedial auf Sendung gehen. Joiz will Internet und TV verschmelzen und so junge Zuschauergenerationen anlocken.
von Pascal Howald, Developer und Geolocation-Experte bei unserem Verlag Blogwerk AG
Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen.
Interaktion und Swissness
Interaktive Kanäle sollen den Zuschauern in Echtzeit ermöglichen, das Programm mitzubestimmen. Anvisiert wird ein Publikum zwischen 15 und 29 Jahren, dass sich, so Joiz’ Rechnung, durch ein deutlich anderes Mediennutzungsverhalten auszeichne. Das Programm wird ausschliesslich in dem Studio in Zürich produziert und soll sich durch eine ausgeprägte Swissness von der Konkurrenz wie Viva oder MTV abheben. » weiterlesen
Die neue Online-Jobplattform Janzz bläst zum Grossangriff auf die Konkurrenz. Wir haben 50 Gratisaccounts für Startups.
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Nach dem ersten Pitch ging es schnell: Innerhalb von zwei Monaten habe man das Geld beisammen gehabt, erzählt Gründer und CEO Stefan Winzenried. Sein Ziel: den grössten, europäischen Online-Jobvermittlungen Konkurrenz machen.
Das Unternehmen, das seit Anfang des Jahres aktiv ist mittlerweile kräftig Werbung macht, sitzt im Zürcherischen Zollikon. 18 Monate dauerte der Aufbau des Unternehmens, neun Monate die Entwicklung der Webplattform.
Janzz (englisch ausgesprochen) ist ein webbasierter Jobvermittlungsdienst, der stärker als bisher üblich auf Matching setzen will. Das geschieht anhand eines detaillierten Kategoriensystems statt über Volltextsuche, was die Plattform als Hauptargument für eine bessere Qualität ins Feld führt. Die Idee der Gründer: Skillmatching wird wichtiger, da traditionelle Lehrberufe und langlebige Arbeitsverhältnisse schwinden, während es mehr und mehr Freelancer und Spezialisten gibt. Davon will Janzz profitieren, » weiterlesen
MySpace ist als Musikplattform nach wie vor beliebt, doch technisch nicht auf der Höhe. Das Schweizer Startup restorm.com will MySpace als internationale Community für Musikfans, Künstler, Labels und Veranstalter ablösen. Unser Schwesterblog netzwertig.com hat sich das Unternehmen angeschaut.
Die Marktführerschaft unter den klassischen Social Networks musste
MySpace an
Facebook abgeben. Doch auch den Status als oberste Musikplattform hat MySpace nicht für immer gepachtet, selbst wenn aktuell noch viele namhaften Bands und Interpreten dort ein Profil betreiben.
Ein Blick auf den US-Dienst zeigt, dass er funktionell und technisch rückständig wirkt – und unaufgeräumt sowieso. Das Züricher Startup restorm.com jedenfalls sieht erheblichen Verbesserungsbedarf und hat es sich zum Ziel gesetzt, MySpace als die führende internationale Musik-Community abzulösen.
» Den ganzen Artikel bei netzwertig.com lesen
Das Schweizer Startup SmallRivers bietet mit paper.li einen kostenlosen Dienst der Twitter-Feeds zur digitalen Zeitung macht.
Als aktiver Twitter-Nutzer häuft sich Tag für Tag ein grosse Menge Tweets in meiner Timeline an. Ein Tag Online-Abstinenz kann da schnell zu einer unübersichtlichen Informationsflut führen. Eine leserfreundliche und nützliche Abhilfe will hier
paper.li bieten. Mit Hilfe des webbasierten Dienstes können Informationen von Twitter-Nutzern, -Tags oder –Listen sowie seit Neustem Facebook-Informationen zu einer Zeitung aufbereitet werden.
Die Anmeldung ist simpel: » weiterlesen
Der Computer hört mit: Ein junges, internationales Startup möchte vom Wallis aus die Spracherkennung für neue Anwendungen nutzbar machen.
Hin und wieder habe ich die Gelegenheit, für Startwerk über Startups zu schreiben, die bis dahin noch keine Berichterstattung bekommen haben. Das Westschweizer Jungunternehmen Koemei gehört in diese Kategorie.
Das Tech-Startup, das seit Dezember 2010 zu den Laureaten der IMD Startup Competition gehört, ist mit einer beeindruckenden Technologie am Start. Und zwar bietet Koemei eine neuartige, besonders robust Spracherkennungssoftware. Koe-mei (gesprochen wie man es schreibt – so klärt mich CEO Temi auf) heisst übersetzt soviel wie “Meine Stimme”.
Neu an Koemei ist das Einsatzgebiet: » weiterlesen