221 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

9 Fragen an Andreas Guggenbühl und Michael Berli vom Zürcher Startup Selfnation:
“Welche Frau wünscht sich nicht die perfekte Jeans?”

Selfnation möchte Frauen vom Frust befreien, nie die passende Jeans zu finden. Dank ausgeklügelten Algorithmen für ein 3D-Modell und Schnittmuster können Selfnation die perfekt sitzenden Jeans herstellen. Die Macher Andreas Guggenbühl und Michael Berli sind fasziniert von der Fashionwelt, haben aber an der ETH studiert, um die neuartige Technologie zu entwickeln. Selfnation vereint damit Ingenieurkunst aus Zürich und Design aus Berlin – ihre Jeans  finden bereits Anklang bei Dutzenden von Frauen.

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Wie schafft Selfnation, dass die Jeans genau passen?

Selfnation bietet perfekt passende massgeschneiderte Jeans für Frauen online an. Dafür haben wir zwei neue Technologien entwickelt: Ein 3D-Modell für Jeans und ein rasch zu entwickelndes Schnittmuster. Frauen ziehen zwischen 15 und 20 Paar Jeans an, bis sie sich für ein Paar entscheiden können. Diesen Frust kennt jede Frau. Wir lösen dieses Problem, indem unsere Kundinnen sieben Masse ihres Unterkörpers erfassen lassen und dann auf dem 3D-Modell sehen, wie die Jeans sitzt. Mit einem Algorithmus wird ein passendes Schnittmuster berechnet. Anschliessend werden die Jeans in Deutschland in traditioneller Schneiderkunst hergestellt und innert zehn Tagen nach Hause geliefert.  » weiterlesen

9 Fragen an Richard Jann, Co-Founder von everyglobe:
“Reisen zu buchen ist heute immer noch viel zu kompliziert”

Das Zürcher Startup everyglobe möchte mit einem neuen Reiseportal die Organisation von Reisen unter Freunden vereinfachen: everyglobe soll ein Art Google Docs fürs Reisen werden, wie Co-Founder Richard Jann erklärt. Der 29-jährige Absolvent der L´Ecole hôtelière de Lausanne ist überzeugt, dass noch Platz für Reiseportale im Markt vorhanden ist. Und setzt mit everyglobe nicht nur auf den Preis, sondern auf die Leistung und Qualität seines neuen Reiseportals.

Richard Jann

Richard Jann

Richard Jann – was bietet dein Travel-Startup everyglobe an?

everyglobe ist ein Portal für einfaches und flexibles Reisen. Heute ist eine Reisebuchung immer noch viel zu kompliziert. Wir möchten eine Plattform anbieten, wo man mit Freunden und Familien eine Reise organisieren kann ohne sich stundenlang durch unzählige Webseiten klicken zu müssen.

Aber es gibt doch mehr als genug Reiseportale. Warum braucht es noch eins?  » weiterlesen

9 Fragen an Remo Brunner von Dodiz:
“Jeder kann etwas lehren oder lernen”

Die Zürcher Vermittlungsplattform Dodiz vereint Wissen und bietet Lehrenden uns Lernenden eine Anlaufstelle für die Lust an mehr Wissen. Dodiz-Gründer und Ex-Werber Remo Brunner hat sich in 9 Fragen über die Herausforderung in seinem Startup auseinander gesetzt und erklärt, warum man über Mittag an einer Brownbag Sessions (Lunch und dazu einen Kurs) teilnehmen sollte.

Remo Brunner

Remo Brunner

Hat Dodiz das Potenzial, herkömmliche Lerninstitute abzulösen. So wie Airbnb immer mehr Hotelübernachtungen ablöst…?

Dodiz.com vermittelt Wissen, Können und Inspiration.Die Faszination eines Themas – beispielsweise Klettern – kann von Privaten an Private weitergegeben werden. Lehrende und Lernende sollen sich auf dieser Plattform finden. Im Falle von Klettern könnte man Knöpfe lernen, Tipps und Tricks für die Ausrüstung geben, von Touren erzählen oder die Organisation einer Himalaya-Besteigung aufzeigen. Lerninstitute als Institutionen verlieren meiner Meinung nach  an Bedeutung. Heute geht es um den Dozenten und sein Wissen, nicht um die Institution. Auf dodiz.com kann sich die Lehrperson profilieren. Wo will man heute 1:1 etwas über Politik ausserhalb der Universität erfahren? Irgendwo gibt es aber einen Politkcrack, der sein Wissen weitergeben kann. Dort knüpft Dodiz an – jeder Mensch kann lehren oder lernen!

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9 Fragen an Bernhard Brechbühl von Storyfilter:
“Ich glaube an das
Lean Startup-Modell”

Das Newsportal Storyfilter.com ist seit rund einem Monat online und hat in der Schweizer Medienszene bereits für Diskussionen gesorgt. Mit ausgewählten Geschichten und Videos aus aller Welt möchte Gründer und Ex-20-Minuten-Journalist Bernhard Brechbühl seine Community aufbauen. Welche Ziele Brechbühl mit Storyfilter erreichen will und was sein Fazit nach einem Monat ist, haben wir nachgefragt.

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Wie unterscheidet sich Storyfilter von herkömmlichen Newsportalen?

Unsere Redaktion nimmt den Usern Arbeit ab, indem sie hunderte von Newsquellen, Blogs und Social-Media-Kanälen nach starken Geschichten durchforstet. Wo sind die Storys, die eine “Wow”-Reaktion auslösen und verblüffend sind? Im Netz gibt es jeden Tag Perlen, die für Gesprächsstoff sorgen. Unsere redaktionelle Arbeit nennen wir Kuratieren. Wir spüren Geschichten auf, die noch nicht auf jedem Newsportal herumschwirren. Frische Inhalte, die User mit ihren Freunden teilen können. Unsere Auswahl von zirka sieben Geschichten liefern wir jeden Werktag per Newsletter und natürlich via Facebook und Twitter. » weiterlesen

Energiewende:
Eine Chance für Startups

Die Veränderung politischer Zielvorgaben ist immer auch ein Markt für neue Unternehmen. Beispiel Energiewende: Startups helfen den Stromkunden beim Sparen, den Lieferanten beim Energiemanagement und Investoren beim Anlegen von Geld in erneuerbare Energie.

Kann Informatik uns helfen, nachhaltiger zu leben? Ist die Energiewende als politisches Ziel vielleicht besser zu erreichen dank ICT, oder ist sie vor allem eine Chance für Startups? An einem Event zu diesem Thema in der Umwelt-Arena Spreitenbach präsentierte i-net, die gemeinsame Innovationsförderung der Nordwestschweiz, vier Startups, die sich mit unserem Energieverbrauch auseinandersetzen.

Ben Energy: Begeistern für Energieeffizienz

Jan Marckhoff

Jan Marckhoff

Ben Energy ist Herstellerin einer Software, die als White-Label von Energielieferanten eingesetzt werden kann. Es geht darum, den Konsumenten ein Feedback über ihren Energieverbrauch und ihr verhalten zu liefern, und das zeitgemäss auf den Medien, die sie benutzen und in einer Form, die sie anspricht: » weiterlesen

Auto-Kaufbegleiter:
Marktlücke gefunden, Lösung angepasst

Fabio und Fabian wollten einen Marktplatz für freie Autokauf-Experten eröffnen, die Gebrauchswagen-Käufer auf Abruf beraten. Einige Monate in den Start der Website hinein wissen Sie: Das Angebot der Beratung entspricht einem Bedürfnis, aber ihr Ansatz entspricht diesem zu wenig.

logoBisher haben sie nicht viel falsch gemacht, auch wenn Ihr Webangebot “www.auto-kaufbegleiter.ch” in den ersten Monaten noch keinen Käufer mit einem Experten zusammengebracht hat: Fabian Schneider und Fabio Blasi, 27 und 28 jahre alt, sind einem Bedürfnis der Konsumenten auf der Spur und wollen ihm ein Angebot gegenüberstellen: Wer einen Gebrauchtwagen kauft, ist in der Beurteilung der “Ware” auf sich allein gestellt und hat in den wenigsten Fällen die Sachkenntnis, die garantiert verhindert, dass er oder sie sich eine Rostlaube mit absehbaren Problemketten andrehen lässt.

Um jenen zu helfen, die nicht in der Familie auf einen gelernten Automechaniker zurückgreifen können, der bei der Einschätzung des Fahrzeugs helfen kann, haben Fabio und Fabian – beide voll Berufstätige Informatiker – zunächst die noviga GmbH gegründet und mit dieser das Angebot “auto-Kaufbegleiter.ch” lanciert. » weiterlesen

Batte.re:
Grüner Akku-Strom per Velokurier

Jedes Jahr werden in der Schweiz 120 Millionen Batterien verkauft und verwendet – ihr Abfall wiegt so viel wie 700 Elefanten. Das Züricher Start-up Batte.re möchte das ändern.

Batte.reWie viele Batterien verbrauchen Sie im Monat? Vielleicht zwei? Drei? Oder fünf? Sie stecken in Fernbedienungen, Weckern oder Taschenlampen. Sind sie leer, werden sie entsorgt – mal formgerecht im Sondermüll, mal umweltschädlich irgendwo anders.

Andreas Braendle und sein Team von Batte.re möchten helfen, den enormen Batterieverbrauch zu reduzieren. Sie setzen auf grünen Strom und wiederaufladbare Akkus. » weiterlesen

Glowbase:
Ohne Papierkrieg zum Doktorat

Das Zürcher Unternehmen Glowbase will den Bewerbungsprozess bei Doktoraten für Studenten, Professoren und Hochschulmitarbeiter vereinfachen und digital anstatt mit Papier und Stempel abwickeln. Gründer Thomas Ackermann hat mit dieser Idee den „People Choices Award“ an der diesjährigen Startupfair gewonnen. Und arbeitet bereits mit ETH und Uni Zürich zusammen.

Publikumspreis-Übergabe an Glowbase-Gründer Thomas Ackermann an der Startupfair

Publikumspreis der Startupbattle für Glowbase

Jeder Student hat sich schon mindestens einmal geärgert, weil er einen Stempel auf einem Formular zu spät beim Sekretariat eingeholt hat oder der Professor nach Wochen keine Rückmeldung auf die Bewerbung gegeben hat. Besonders bei Bewerbungen für strukturierte Doktorate steigt der Administrationsaufwand frappant an. Der 28-jährige Thomas Ackermann hat den Frust durch diesen „Papierkrieg“ selbst miterlebt: Nicht als Student, sondern als technischer Mitarbeiter an der Universität Zürich. Unübersichtliche Unterlagen und ein schwerfälliger Informationsaustausch führten zu langwierigen Sitzungen und häufigem Nachfragen durch Studenten. Auch, weil Doktoratsprogramme oft mehrere hundert Bewerbungen pro Jahr erhalten. » weiterlesen

Sciyent:
Sorglos-Ladestationen für E-Bikes

Mit einer kontaktlosen Ladestation für E-Bikes hat das Zürcher Unternehmen Sciyent von Prith David einen Trumpf in einem Markt, der grade erst entsteht. Sein System funktioniert mit allen erhältlichen E-Bikes, bei jedem Wetter und absolut ohne Wartung.

WP_20130915_013Es ist der Traum für viele der rasch wachsenden Zahl von E-Bike-Besitzer: Ein immer voll geladenes E-Bike. Sciyent will die entsprechende Lösung anbieten: Ladestationen in Form von Velo-Ständern, in welche der E-Bike-Besitzer sein Fahrzeug nur einstellen muss – worauf es automatisch während der ganzen Parkzeit aufgeladen wird. Er muss es dazu noch nicht einmal mit einer Steckverbindung anschliessen.

Denn der Vorgang geschieht rein kontaktlos: Via Induktion. Zwischen der als Nachrüst-Zubehör erhältlichen Kotanktplatte am Vorderrad des E-Bikes und der Kontaktplatte am Ständer wird ein Feld aufgebaut, über das der Ladestrom kontaktlos fliessen kann. Die Erkennung des Bikes, des Akku-Typs und die Überwachung des Ladevorgangs finden ebenfalls kontaktlos über Funk statt. » weiterlesen

Cuboyo:
Schweizer Plattform
für 3D-Druck-Objekte

Drei junge Westschweizer wollen mit der Webplattform Cuboyo einen Marktplatz für Objekte schaffen, welche sich die Kunden selber am 3D-Drucker herstellen sollen.

Logo_Cuboyo_orangeDass 3D-Druck die Welt verändern wird, darüber sind sich Fachleute einig. Wie schnell und auf welche Weise das geschehen wird, darüber gehen die Meinungen weit auseinander: Die einen reden von einer Revolution in allen Haushalten, die andern gehen von einer Service-Branche mit High-End-Druckern in sogenannten Fab-Labs aus. Und den drei jungen Westschweizern, die Cuboyo gegründet haben, ist beides recht. Ihnen ist auch bewusst, dass sie Ihren Dienst sehr, sehr früh lanciert und auf eine globale Schiene gestellt haben: Ihr Webplattform zum Verkauf von 3D-Objektdaten (richtig: nur der Daten, nicht der Objekte) verstehen ausser ein paar Insidern wohl die wenigsten Menschen. » weiterlesen