240 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

Edles Bündnerfleisch für bewusste Konsumenten:
9 Fragen an Adrian Hirt von AlpenHirt

Bündnerfleisch – spätestens seit dem Lacher von Alt-Bundesrat Merz hat das Schweizer Fleisch weltweit Berühmtheit erlangt. Der Bündner Adrian Hirt möchte nun mit seinem Startup AlpenHirt eine edle Variante von Bündnerfleisch – die ohne Verwendung von Pökelsalz gemacht wird – weltweit vertreiben.

Adrian Hirt von AlpenHirt

Adrian Hirt von AlpenHirt

Was ist die Idee hinter AlpenHirt und warum dieser Name?
AlpenHirt steht für gutes und unverfälschtes Essen. Wir werden das traditionelle Produkt Bündnerfleisch in einem noch traditionelleren Gewand (die Rezeptur stammt aus einer Zeit vor der chemischen Industrialisierung) an moderne und bewusste Konsumenten verkaufen. Der Alpenhirt ist eigentlich mein Urgrossvater, der auch im Logo verewigt ist. Das Rezept für das Bündnerfleisch stammt ebenfalls von ihm. » weiterlesen

Relish Guitars Switzerland:
Luzerner rocken mit einzigartiger Gitarre auf internationalem Parkett

Die Chancen stehen gut, dass Eric Clapton bald eine Gitarre von zwei Luzerner Jungunternehmern spielen wird. Sie heisst „Jane“ – entworfen haben sie Silvan Küng und Pirmin Giger von Relish Guitars. “Jane” besticht jedoch nicht nur durch ihren einzigartigen Klang, sondern auch durch ihr herausragendes Design. Die Jungunternehmer stehen mit “Relish Guitars” im Gespräch mit grossen Gitarrenbauern wie Fender. Ein Interview über die Zukunft ihres Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Mit relish guitars habt ihr eine neue E-Gitarre entwickelt. Wie entstand die Idee dazu?
Pirmin machte den ersten Prototyp in seinem Studium zum Industrial Designer. Wir investierten nun die letzten zwei Jahre um die Gitarre zur Marktreife zu bringen. Witzig ist auch, dass mir Pirmin vor zehn Jahren beigebracht hat, wie man Gitarre spielt und heute zeigt er mir, wie man eine baut. Pirmin und ich wussten schon zur Jugendzeit, dass wir Unternehmer werden wollen und ergänzen uns ideal: Marketing, Sales und Erfindergeist trifft auf handwerkliche Präzision. Daraus entstand schliesslich “relish guitars Switzerland. » weiterlesen

Zürcher Startup Bienos:
Neue Charity-Dating-Plattform will Singles verkuppeln, die beim Chatten Gutes tun möchten

Die neu gestartete Online-Dating-Plattform Bienos vermittelt Singles mit einem wirklich guten Herzen: Mit Hilfe von Benutzer-Credits unter den einsamen Herzen werden 33 Prozent des Umsatzes für wohltätige Zwecke gespendet. Flirten und dabei etwas Gutes tun. Trotz der speziellen Idee ist es aber wohl schwierig, sich bei den Platzhirschen durchzusetzen.

Dating-Plattformen florieren in der Schweiz: Rund 700 000 Menschen versuchen per Mausklick den Partner fürs Leben zu finden. Dabei geben sie rund 33 Millionen Franken pro Jahr aus. Und es werden täglich mehr einsame Herzen, die im Dschungel der Dating-Seiten die Nadel im Heuhaufen bzw. die Richtige oder den Richtigen zu finden hoffen. Eine steigende Anzahl von Menschen in der Schweiz interessieren sich auch vermehrt für “eine bessere Welt” und Unternehmen, die höhere Ziele als eine blosse Gewinnmaximierung verfolgen. Mit dieser Kombination zweier gesellschaftlicher Trends, dem Onlinedating und dem Bedürfnis, etwas Gutes zu tun, hat das Zürcher Startup Bienos nun die gleichnamige Online-Dating-Plattform ins Leben gerufen. Ganz nach dem Motto “Wenn zwei sich verlieben, freut sich der Dritte” sammeln Mitglieder beim Chatten Geld für wohltätige Projekte in Syrien oder “Jeder Rappen zählt”. » weiterlesen

9 Fragen an Vincent Delattre von G-Therapeutics:
“Wir wollen führender Anbieter bei der Rehabilitation von Rückenmarksverletzungen werden”.

G-Therapeutics möchte die Rehabilitation von Patienten grundlegend verändern. Davon ist auch die Jury von venture kick überzeugt und hat dem Startup in einer zweiten Runde weiteres Kapital in der Höhe von 20 000 Franken zugesprochen. Gründer und EFPL-Absolvent Vincent Delattre erklärt sein Modell in 9-Fragen.

Vincent Delattre von G-Therapeutics

Vincent Delattre von G-Therapeutics

Du sagst, die Behandlungsmodelle von G-Therapeutics seien völlig neu. Weshalb?
Unser Behandlungsansatz hat die Wiederherstellung der Körperfunktion und der Fortbewegung bei völlig gelähmten Tieren ermöglicht. Dieses Ergebnis wurde bisher noch nie so erzielt.  » weiterlesen

Shoppingportal Outfittery:
Gründerin zieht erste positive Bilanz über Start in der Schweiz – und erhält 13 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde

Schweizer Kunden schätzen Qualität und sind zuvorkommend, sagt Julia Bösch, Mitbegründerin des Online-Shopppingportals Outfittery aus Berlin. Seit September 2013 ist der “kuratierte Einkaufsbegleiter” für Herren auch im Schweizer Markt tätig. Bösch ist zufrieden mit der bisherigen Entwicklung, wie sie im Gespräch mit Startwerk sagt. Gestern berichtete TechCrunch zudem über eine weitere Finanzierungsrunde für Outfittery von 13 Millionen Euro. Mit dem Geld möchte das Berliner Startup ihre neuen Märkte – darunter auch die Schweiz – weiter beackern.

Julia Bösch von Outfittery

Julia Bösch von Outfittery

Für Outfittery läuft es zurzeit wie geschmiert: Mittlerweile kleidet das Berliner Startup nach eigenen Angaben über 100 000 Männer in Deutschland, der Schweiz und Österreich ein. Im Unternehmen arbeiten 100 Personen, davon viele Stilberaterinnen. Die Kundschaft von Outfittery sind nämlich Männer. Nun setzt das Gründerszene-Startup des Jahres 2012 seine Expansion fort und hat in einer Finanzierungsrunde weitere 13 Millionen Euro Kapital erhalten, wie das amerikanische Startup-Businessportal  TechCrunch gestern berichtete. Mit dem Kapital sollen die Märkte ausserhalb von Deutschland weiter ausgebaut werden – darunter Österreich und eben die Schweiz. Grund genug, mit Mitbegründerin Julia Bösch über ein erstes Fazit von ihren Erfahrungen im Schweizer Markt zu sprechen. » weiterlesen

Schweizer Naturfaser-Technologie ist begehrt:
9 Fragen an Cyrille Boinay von Bcomp

Das Fribourger Startup Bcomp entwickelt und verkauft Halbfabrikate aus Naturfaserverbundstoff. Grosse Skihersteller, aber auch Autohersteller interessieren sich dank den Eigenschaften und der Nachhaltigkeit für die Technologie von Bcomp.

Cyrille Boinay von Bcomp

Cyrille Boinay von Bcomp

Wie funktioniert die Technologie von Bcomp?
Bcomp verkauft hochwertige Halbfabrikate, die aus Naturfaserverbundwerkstoffen hergestellt sind. Flachsfasern sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil ihr Einsatz sehr mannigfaltig ist. Bcomp hat Technologien entwickelt, die den Einsatz von Flachsfasern steigern kann und das Anwendungsgebiet erweitert. Damit können einerseits Aluminium, Kohle- oder Glasfaserverbundstoffe ersetzt werden, anderseits gibt es eine Effizienzsteigerung in Bezug auf Gewicht, Festigkeit und Dämpfung. Wir spüren, dass diese Leistungsmerkmale immer mehr Hersteller von Ski oder Snowboards, Autos oder Musikanlagen überzeugt. » weiterlesen

Internet der Dinge:
Qipp lanciert digitalen Assistenten für Lieblingsdinge

Qipp verbindet Menschen digital mit den Dingen, die sie mögen. Mit der App kann man ein Online-Portfolio seiner Besitztümer anlegen – und sie mit spezifischen Produktinformationen anreichern. Dazu soll Qipp auch ein Kanal für die Hersteller sein, ihre Kunden auf neue Funktionen hinzuweisen. Die App wird heute lanciert.

Qipp Applikation

Qipp Applikation

Das Internet der Dinge wird einer der nächsten grossen Technologietrends werden. Auch im Freizeitbereich. Jeder hat ein Fahrrad oder eine Digitalkamera. Diese Dinge benötigen aber Know-how und Pflege, und sollten auf dem neusten Stand gehalten werden. Zur Lift Conference in Genf lancieren die beiden Gründer Stefan Zanetti und Elgar Fleisch die App Qipp [sprich „kwipp“] . Die Webapplikation unterstützt Menschen bei der Organisation ihrer Lieblingsdinge, ihren Wert zu erhalten, sie mit anderen Menschen zu teilen und neue Features dazu zu lernen.  Das “Internet der Dinge”-Startup entstand als ETH Spin-off von Stefan Zanetti, Manfred Bausch und Claudio Büttler und ihrem  Team in Basel und Freiburg in Breisgau. » weiterlesen

Realmatch360:
Neues Big Data-Startup liefert Nachfragedaten im Immobilienmarkt

Durch die Analyse von Suchaufträgen der wichtigsten Schweizer Immobilienportale möchte Realmatch360 Planern, Entwicklern und Investoren aktuelle und präzise Daten zur Immobiliennachfrage liefern – die Plattform zur Immobiliennachfrage geht heute live.

Die Immobilienbranche investiert pro Jahr über 40 Milliarden Franken in Wohnobjekte. Einen ungefähren Aufschluss über die Nachfrage von potenziellen Abnehmern liefern dabei Immobilienreports von Banken, Analysen von Medien oder von Immobiliendienstleistern. Diese sind jedoch zeitverzögert und erscheinen nur periodisch. Die Nachfrage wird dabei meist nur anhand von Neubautätigkeiten und Leerbeständen errechnet. Das neue Portal Realmatch360 möchte Realtime-Daten über die Nachfrage nach Immobilien erzeugen und Planern, Investoren und Gemeindeverwaltungen zur Verfügung stellen. Die Daten schöpft Realmatch360 aus den wichtigsten Schweizer Immobilienportalen wie Homegate, Immoscout24, newhome oder wgzimmer.ch. Das Onlineportal geht heute im Zuge der Fondsmesse “Immo14″ live. » weiterlesen

Erstes Venture Kick Finale im 2014:
130 000 Franken für Startups im Bereich Energiegewinnung und ästhetische Medizin

Die beiden Startups OsmoBlue und PB&B – entstanden aus der EPFL, der ETH Lausanne, – gewannen je 130‘000 Franken Startkapital im ersten venture kick Finale 2014. OsmoBlue erforscht eine zukunftsfähige Energielösungen für Industrieunternehmen, um Wärmeabfall in Elektrizität umzuwandeln. PB&B bringt Schönheitsbehandlungen hervor, bei denen es kein Skalpell bedarf.

Energieeffizienz gehören zu den zentralen Herausforderungen von Industrieunternehmen. Elodie Dahan, eine Mikrotechnik-Ingenieurin und die Chemikerin Anna Laromaine sind die Köpfe hinter OsmoBlue und erforschen eine innovative Lösung zu dem weltweiten Energieproblem. Sie arbeiten an einer zukunftsfähigen Möglichkeit für Industrieunternehmen, ihren Wärmeabfall in Strom umzuwandeln. » weiterlesen

Neue Lern-App:
9 Fragen an Matthias Meyer von Schoolinmypocket

Schoolinmypocket ist eine neue App fürs Lernen für Kinder. Die App hört und sieht die Aufgabe und sagt anschliessend das Resultat. Dieser interaktive Austausch soll Spass machen und die Lernlust bei Kinder wecken. Erfinder Matthias Meyer hat im 9-Fragen-Interview erklärt, warum Kinder spielerisch besser Rechnen lernen können.

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Was bietet Schoolinmypocket?
Mit schoolinmypocket üben Kinder gezielt und spielerisch Kopfrechnen. Das gibt ihm Sicherheit und wir leisten einen Beitrag zur Chancengleichheit. Jedes Kind kann individuell üben und es wird vom System begleitet und unterstützt. Eltern und Lehrer erhalten dank der Auswertung die Möglichkeit zu sehen, wo sie etwas erklären müssen und wie sich das Kind entwickelt. » weiterlesen