273 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

42matters:
App-Empfehlungen per Crowdsourcing

Wie findet man die Nadel im App-Store-Heuhaufen? Ein ETH-Spin-off hat sich in einem dynamisch entwickelnden Markt mit zwei interessanten Ansätzen positioniert.

1,4 Millionen: Zählt man iOS und Android zusammen, ist die Auswahl an Apps für die gängigsten Smartphones bereits unüberschaubar riesig. Wer sie alle ausprobieren wollte, hätte eine ebenso grosse Aufgabe, wie alle Bewohner Münchens persönlich kennen zu lernen.

Und das Wachstum ist ungebrochen. Ähnlich stürmisch wie das Angebot der App-Märkte wächst darum ein Feld, das damit eng verknüpft ist: App Discovery oder App Recommendation. Ein Zürcher Startup tritt an, hier mitzumischen. » weiterlesen

Fitonic und WeightDoc:
Neue Web-Startups bearbeiten das
Thema Gesundheit

Fitonic und WeightDoc: Zwei Startupschmieden haben diese Woche Projekte vorgestellt, wir werfen einen Blick auf die Geschäftsmodelle der neuen Health-Startups.

Zunehmend wagen sich Web-Startups auch auf Geschäftsfelder, die nicht auf den ersten Blick als Internetthemen auffallen. Fitonic aus Zürich und das HSG-Spinoff WeightDoc wollen das an sich sehr physische Feld «Gesundheit» vom Netz her angehen.

Onlinebooking für Fitnessangebote

Mit Fitonic geht ein Projekt live, das sich in den kommenden Monaten als umfassendes Sport- und Fitnessportal positionieren will. Kern der Webseite ist ein Anbieterverzeichnis, das vom Fitnessstudio bis zum Ernährungsberater reicht. Nutzer sollen hier Dienstleister in der Nähe finden und vergleichen können. Laut Gründer Stefan Verling will Fitonic Transparenz über Angebote und ihre Qualität schaffen – ähnlich wie etwa auf booking.com können Nutzer Anbieter bewerten.

Die Pläne sind ambitioniert. Bemerkenswert ist, dass die Gründer von Beginn an auf den gesamten deutschsprachigen Markt setzen – was sich zu wenige Schweizer Web-Startups zutrauen. » weiterlesen

Thingle:
Schweizer Pinterest mit Kollaboration

Es ist wieder passiert: Ein Jungunternehmen eifert dem US-Startup Pinterest nach. Das Zürcher Jungunternehmen Thingle will sich aber mit Zusatzfunktionen vom Vorreiter absetzen.

Thingle sieht wie das Vorbild aus: Bilder aus dem Netz lassen sich per Browserbutton auf ein virtuelles Pinbrett heften. Nutzer können einander folgen, worauf ihre angepinnten Bilder auf dem eigenen Homebereich erscheinen – ähnlich dem Prinzip von Twitter.

Zwei Ideen sollen Thingle von Pinterest unterscheiden, einerseits das Versehen von Bildern mit Schlagworten, andererseits das kollaborative Erstellen von Inhalten. Letzteres funktioniert so, dass Nutzer Beiträge anderer ergänzen können, mit Bildern oder Beschreibungen. Der ursprüngliche Veröffentlicher bleibt dabei Kurator der Ergänzungen. Das ist ein interessanter Ansatz, der aber noch einen klaren Usecase braucht. » weiterlesen

Dacuda:
Das Smartphone per App
zum Scanner machen

Scanmaus-Pionier Dacuda will aufs Smartphone: Der Sprung auf die neue Plattform verspricht interessant zu werden.

Einer Computermaus, mit der sich Dokumente einscannen lassen. Mit dieser Idee starteten die Dacuda-Gründer 2009. Nach dem Marktstart der LG-Scanmaus im Herbst 2011, für die Dacuda die Technologie geliefert hatte, wurde es still um das Startup. Jetzt zeigt sich, woran das Zürcher Jungunternehmen gearbeitet hat: Dacuda will seine Scansoftware aufs Handy bringen.

Die Funktionen der bestehenden Scanapp sollen sich bald auf dem Smartphone nutzen lassen: Scannen eines beliebigen Dokuments per Kamera, automatische Bild- und Texterkennung, die Vernetzung mit anderer Software. Beim Entwicklungsstand und den Verhandlungen mit Partnern gibt sich das Startup aber noch sehr zugeknöpft. Dacuda-Mitgründer und Technikchef Alexander Ilic will keine Details verraten und hält sich bedeckt, was den Marktstart angeht. 2013 soll es soweit sein.  » weiterlesen

Viewster:
Brücke vom Filmgeschäft ins Netz

Trotz guter Zahlen kennt die Video-on-Demand-Plattform Viewster bisher kaum jemand namentlich. Nun will das Startup wachsen – mit einer komplett anderen Idee als zu Beginn.

Für die Viewstergründer war 2012 ein gutes Jahr. Der Dienst verbuchte ein Wachstum von 700 Prozent, insgesamt liefert Viewster heuer eine Milliarde Videos aus. Viewster ist eine Video-on-Demand-Plattform, die Filme übers Internet schauen lässt. Über den Browser oder mobile Geräte können Kunden Filme leihen, kaufen oder kostenlos ansehen.

Das Zürcher Unternehmen ging bereits 2007 an den Start. Die Gründer hatten damals aber noch andere Pläne: Jörg Boksberger und Kai Henniges starteten die Diva AG als Dienstleister für digitale Inhalte. Wer Filme online bringen wollte, konnte das rundum von der jungen Firma managen lassen, von der Digitalisierung bis hin zum Hosting und Streaming übers Internet.

Dann entschied man sich aber für eine Evolution beim Geschäftsmodell. Diva nutzte das erworbene Wissen und seinen Draht zu Filmverleihern und wurde wieder zum Startup. Das Unternehmen erfand sich neu, mit neuem Namen und neuem Zielmarkt. » weiterlesen

HSG-Startup UniRecycling:
Das Studenten-eBay

UniRecycling hat einen Marktplatz für Studienmaterial geschaffen. Das Projekt ist derzeit dabei, auch in Deutschland Fuss zu fassen.

Foucault, Akerlof oder Lévi-Strauss aus zweiter Hand: UniRecycling richtet sich an Studierende, die Geld sparen möchten. Die Plattform startete als Online-Büchermarkt, über den gebrauchte Lehrbücher weiterverkauft werden konnten. Im vergangenen Jahr erweiterten die Gründer das Angebot, seither lässt sich auf UniRecycling alles feilbieten, was im Studium von Nutzen sein kann: Vom Bürostuhl über den Laptop bis hin zum Fahrrad.

Der Dienst ist an eBay angelehnt, aber denkbar einfach gehalten. Wer ein Angebot annimmt, trifft den Verkäufer am Campus und tauscht Geld und Ware. Bei der Terminfindung hilft die Plattform mit einem Onlineformular.

Gestartet mit zwei Leuten, hat UniRecycling inzwischen ein neunköpfiges Team, mit drei Technikern, je einem Verantwortlichen für den deutschen und den Schweizer Markt, zwei Marketern, einer Person für Sales und dem CEO. » weiterlesen

Evrythng:
Das Internet der Dinge
im Dienst des Marketings

Wenn die Whiskyflasche online geht: Ein Startup möchte Konsumartikel internettauglich machen. «Evrythng» soll ein Facebook für Produkte werden.

«Das ist keine Science-Fiction», sagt Vlad Trifa, Produktchef und Mitgründer des Startups. Das junge Unternehmen Evrythng mit Büros in Zürich und London hat eine eigene Vision für das «Internet der Dinge».

Das Thema ist ein Dauerbrenner in den Technikmagazinen. Meist geht es um intelligente, vernetzte Haushaltsgeräte. So lässt sich der Backofen schon auf dem Heimweg vorheizen oder mit appgestützten Gadgets das eigene Fitnessprogramm managen. Der Hype um die schlauen Geräte ist aber nicht der Ansatz von Evrythng. Evrythng kümmert sich weniger um Geräte mit Sensoren und Internetanschluss, vielmehr wollen die Gründer des britisch-schweizerischen Startups Konsumartikeln eine digitale Identität verpassen. » weiterlesen

TheSmarterPlace:
Social Networking für Häuser

TheSmarterPlace will Hausbesitzer zum Einrichten eines virtuellen Zuhauses motivieren. Für seine Plattform hat sich das Startup viel vorgenommen.

Für Alex Schmid ist es das zweite Startup. Der ehemalige Journalist hat 2003 die Softwareschmiede Savannah Simulations gegründet; das Unternehmen vertreibt Ingenieursoftware. Seit zwei Jahren entwickelt ein nun zweiköpfiges Team mit TheSmarterPlace ein erstes Consumer Product.

TheSmarterPlace ist ein Webdienst mit Teilen eines sozialen Netzwerks. Nutzer sollen hier ihr bestehendes oder künftiges Zuhause virtuell nachbauen können.  Im Stil des Videospiels The Sims soll das Haus detailliert mit eigenen Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden können, die echten Markenartikeln entsprechen. Dies ähnlich wie beim britischen Startup Fantasy Shopper, wo Nutzer Markenkleider zu Outftis kombinieren können. Hier findet sich auch ein mögliches Geschäftsmodell: TheSmarterPlace könnte Partnerunternehmen Marketingleistungen anbieten. » weiterlesen

bfox:
Nicht nur der Preis zählt

Versicherungsberatung online – mit diesem Modell will sich bfox als neuer Onlinevergleichsdienst positionieren.

«Genug vom rein strategischen Denken» im Consulting habe er gehabt, sagt Philippe Blank. Die Chance, etwas Neues selbst zu gestalten überzeugte ihn, ins Unternehmertum zu wechseln. Philippe ist einer der drei Gründer des Vergleichsdienstes bfox. Das Webstartup will Kunden beim Abschluss von Versicherungen beraten – und kämpft dabei gegen etablierte Vergleichsdienste an. » weiterlesen

linksert greift refer.ly an:
Geld verdienen mit Links

Mit linksert lassen sich per Verlinkung Kommissionen von Onlinehändlern ergattern. Das St. Galler Startup will das sogenannte Affiliatemarketing für eine breite Netzgemeinde erschliessen.

«Kein grosser Knall» beim Start, sondern ein Testlauf ohne viel Wirbel: So wollen die Gründer von linksert herausfinden, wie ihr Dienst bei den Nutzern ankommt und ob die Technik wie gedacht funktioniert.

Die Gründer sind Zachar Tolmachev, Garry Spanz, Benjamin Bremmer und Simon Kreuz. Ihr frisch lanciertes Startup ist linksert, ein Dienst, mit dem sich ohne Aufwand Affiliatelinks erstellen lassen. Affiliateprogramme sind eine feste Grösse im Onlinehandel. Die Idee ist stets dieselbe: Wer einem Anbieter Kunden verschafft, erhält im Gegenzug eine Kommission auf den Umsatz.

Die einfachste Form dieses Prinzips ist die Verlinkung. Ein Beispiel: Wer per Link einen Webnutzer auf eine Amazon-Produktseite lotst, erhält fünf Prozent Kommission, falls der Artikel über den virtuellen Ladentisch geht. Bedingung ist einzig, dass es sich um einen Affiliatelink handelt. Um solche Links zu erhalten, müssen sich Nutzer erst beim jeweiligen Onlinehändler registrieren und dort Zahlungsinformationen hinterlegen. Linksert will seinen Nutzern diese Arbeit abnehmen. » weiterlesen