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My Swiss Chocolate:
Personalisierte Schokolade
aus dem Webshop

Die Schweizer Version von My Muesli – Schokolade nach Wunsch selber zusammenstellen. Beim Marketing setzen die Gründer auf die Zutat Social Media.

My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi

Wer sich traut, in den gerade in der Schweiz bekanntlich ziemlich überfüllten Markt für Schokolade einzusteigen, hat entweder eine Menge Selbstvertrauen oder eine besondere Idee. Wer vorletzte Woche das Startupcamp in Basel besucht hat, kennt letztere schon. Sven Beichler und Christian Philippi stellten My Swiss Chocolate dort nämlich vor.

Der Name sagt es bereits: Schoggi, Swissness und Customization – das ist das Konzept hinter dem Unternehmen. Kunden werden im Onlineshop, der im Sommer gestartet werden soll, ihre Wunschschokolade zusammenstellen können. Und zwar die Couverture – also die Schokoladensorte der Tafel, ein Zusatzaroma, und weitere Zutaten. Diese machen die Personalisierung aus, es soll darum eine grosse Palette wählbarer Möglichkeiten geben, von klassischem Schoggibeiwerk wie Haselnüssen oder Rosinen bis hin zu Gummibärchen, Wasabinüsschen oder Chilis. » weiterlesen

Simply Paper:
Augmented Reality zum Zusammenfalten

Ein Spinoff der ETH Lausanne setzt dem Trend immer dünnerer Bildschirme und Multitouch eine neue Idee entgegen – Papier als Display.

Guillaume Zufferey von Simply Paper

Guillaume Zufferey von Simply Paper

Tablet-Computer und Smartphones sind auf dem Vormarsch. Neben dem Aspekt der Mobilität ist es die Augmented Reality, die als Treiber dieser Technologien wirkt. Einen faszinierenden neuen Take auf dieses Thema hat Simply Paper, ein EPFL-Spinoff in Gründung. Das “Augmented Paper” soll einen neuen Zugang zu digitaler Information bieten, indem es den Benutzer mit etwas vertrautem interagieren lässt – Papier – und gleichzeitig die Vorteile interaktiver Informationsverarbeitung bietet.

Simply Paper ist ein Projektions- und Kamerasystem, das von oben Information auf Papier projiziert und gleichzeitig anhand der Kamera auf Inputs reagiert. Es wird stationär aufgebaut und funktioniert mit dafür designtem Printmaterial. » weiterlesen

Vilea:
Webbasiertes Videolearning

Das ETH-Spinoff Vilea bearbeitet eine schmale Nische im Bildungsmarkt: Software für Video-Content-Plattformen.

Ivan und Fabio

Ivan und Fabio

Fabio Vena und Ivan Guajana haben Vilea zu zweit im letzten Frühjahr gegründet. Sie bieten ein Content Management System mit Bearbeitungfunktionen für Videos an sowie Beratung und Entwicklung, was das verfügbar Machen von Videoinhalten angeht. Die Kunden dafür sind einerseits Bildungsinstitutionen, die selbst solche Videolearning-Plattformen betreiben wollen, andererseits Medienangenturen, die dieselben Dienste ausgelagert anbieten. Vilea will dabei helfen, die Bereitstellung von Videomaterial im Web zu automatisieren und günstiger zu machen. Dazu dienen zum Beispiel Funktionen, die Videos mit Präsentationen synchronisieren. Als Grundfeatures bringt die webbasierte Software mit, was zum Schneiden, Konvertieren und verfügbar Machen von Videos nötig ist.

Die Uni Zürich bietet E-Learing und besonders auch Videolearning, z.B. via Podcast seit mehreren Jahren an. Erarbeitet wurden die Grundlagen dafür bei Switch, wo Fabio und Ivan vor der Gründung von Vilea als Projektleiter und Entwickler für Multimediaanwendungen tätig waren. » weiterlesen

Nviso:
Marktforschung per Webcam

Nviso will die Marktforschung automatisieren. In Zukunft sollen sich emotionale Reaktionen durch eine Kamera direkt vom Gesicht des Kunden ablesen lassen.

Bitte lächeln: Emotionserkennung durch Kamerasoftware

Bitte lächeln: Emotionserkennung durch Kamerasoftware

Micro-Expressions: Das sind Gesichtsausdrücke, die wir beinahe unmerklich zeigen, ohne es selbst zu merken. Nviso hat eine webbasierte Software entwickelt, die darauf ausgelegt ist, per Kamera kleine Bewegungen der Gesichtsmuskeln emotionalen Zuständen zuzuordnen. Das Startup will damit dem bekannten Online-Fragebogen eine neue Tiefendimension geben, automated emotion capture heisst das Stichwort. Funktionieren soll die webbasierte Anwendung über jede herkömmliche Webcam, die dafür während einer Befragung aktiviert wird. » weiterlesen

Webrepublic:
Die richtigen Worte finden für Google

Suchmaschinenmarketing: Die Webrepublic versucht mit den Argumenten Google-Erfahrung und Full-Service den Markt zu erobern.

Webrepublic-Gründer Tom und Tobias

Webrepublic-Gründer Tom und Tobias

Seit August ist die Webrepublic als Agentur für SEM im Geschäft, hat aber erst seit wenigen Tagen eine richtige Webseite. Dabei hat sie bereits jetzt ein Kundenportfolio in dem etwa Manor, die SBB oder Orell Füssli vorkommen. Wie geht das?

Einerseits brachte Gründer Tom schon ein solides Netzwerk mit, andererseits setzt die Firma konsequent auf Verbreitung über Mundpropaganda.

Angefangen hat die Webrepublic mit zwei Leuten: Thomas Hanan und Tobias Zehnder. CEO Tom war der erste Schweizer Googler und hat die Vertriebsseite für Google Schweiz und Österreich und das Zürcher Office mitaufgebaut. Was unter anderem hiess, eine erste Fuhre von Büromöbeln von der Ikea für die zukünftigen Büros heranzuschaffen. » weiterlesen

Coguan:
Marktplatz für Onlinewerbung und SAAS

Coguan ist ein Marktplatz für Onlinewerbung. Das Spinoff von ETH und HSG hat sich dafür aber nicht den Schweizer Markt ausgesucht, sondern den Spanischen.

Das Gründerteam: Antonio Gimeno, Carlos Bravo und Corinna Hoppe

Das Gründerteam: Antonio Gimeno, Carlos Bravo und Corinna Hoppe

Grosse Pläne: Adbrite in den USA oder Adscale in Deutschland haben Pate gestanden für den schweizerisch-spanischen Onlinewerbe-Dienstleister Coguan. Das Spinoff von HSG und ETH hat das spanischsprachige Internet im Visier, seine Wurzeln aber in der Schweiz, Gründer Carlos Bravo absolvierte hier sein Wirtschaftsstudium. Bei der Suche nach einem Markt, für den sich das Modell adaptieren liess, lag Spanien nahe – sowohl von Carlos’ Background her wie von der offenen Marktsituation. Carlos entwarf den ersten Businessplan 2007, während seiner Diss, die er über onlinebasierte Dienstleistungen schrieb.

Ein Broker für Onlinewerbung

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Exthanded:
Verlängerter Arm ins Filmgeschäft

Die Steadicam für jedermann: Als innovatives Kamerastativ will Exthanded eine Marktlücke schliessen.

Das Team von Exthanded

Das Team von Exthanded

Alte Binsenweisheit: Nur wenn man einen echten Bedarf entdeckt hat, kann ein tragfähiges Geschäft mit einem passenden Produkt enstehen. Dass dabei jedes bisschen Insiderwissen Gold wert ist, zeigt das Beispiel des Studentprojekts Exthanded. Dass viel Detektivarbeit beim Suchen der richtigen Lösung nötig ist aber auch.

Vom Hobby zur Idee

Maria Tarcsay ist Hobbyfilmerin und engagiert sich beim studentischen Hochschulfernsehen Unitedvisions. Als bei einer interdisziplinären Projektplattform eine Produktidee gefragt war, lag es für sie nahe, etwas im Bereich Filmtechnik zu machen. » weiterlesen

Geroco:
Ein Facebook für Energieeffizienz

Das Walliser Cleantech-Startup Geroco will Energieverbrauch transparenter machen – mit Hilfe von Hardware zur Überwachung von Stromfressern und dem Social Web.

Michael Dupertuis von GerocoSelten ist man sich in Wirtschaft, Politik und Bevölkerung so einig: Energieeffizienz wollen alle, schliesslich spart man gleichzeitig Geld und schont die Umwelt. Erst bei der Umsetzung gehen die Meinungen auseinander. Eine mögliche Lösung schlägt das Walliser Startup Geroco vor.

Gerocos Prämisse ist, dass umweltbewussten Konsumenten bisher oft die Möglichkeit fehlt, auch entsprechend zu handeln. Ein grüner Lebensstil ist zwar im Mainstream angekommen, aber es bleibt meist bei guten Vorsätzen. Den Grund dafür sieht Geroco-Gründer Michael Dupertuis im fehlenden Wissen über eigenen Energieverbrauch. Wer wisse schliesslich, wieviel Energie sein Fernseher oder Kühlschrank verbrauchen oder welchen Anteil Geräte-Standbys an der Stromrechnung haben.
Hier wollen die Geroco-Gründer ansetzen. » weiterlesen

BioVersys:
Kampf den Bakterien

Von der Hightech-Forschung an der ETH zum hoffnungsvollen Startup: BioVersys entwickeln Stoffe zur Umgehung von Antibiotikaresistenzen um damit die Lebensdauer von Medikamenten zu verlängern.

Marc Gitzinger und Marcel Tigges (Foto IFJ)Bioversys wurde 2008 von Marc Gitzinger, Marcel Tigges, Wilfried Weber und ihrem Professor Martin Fussenegger als ETH-Spin-off gegründet. Gitzinger und Tigges, beide promovierte Molekularbiologen, leiten die Firma heute, während Weber mittlerweile als Professor in Freiburg lehrt, aber wie auch Fussenegger immer noch im Advisory Board sitzt. Die Firma ist vor allem im Bereich der Forschung und Entwicklung von Medikamenten und Präparaten tätig, die herkömmliche Antibiotika stärken sollen. Sie mischen damit in einem 27-Milliarden-Dollar-Markt mit. » weiterlesen

Gryps Offertenplattform:
Ein Angebots-Broker für KMUs

Ein Online-Vermittler für Services und Güter an KMUs: Die Beschaffungsplattform Gryps will ein bewährtes Geschäftsmodell für die Schweiz adaptieren.

Gaby Stäheli und Priska SchochGaby Stäheli und Priska Schoch erfinden mit ihrer Offertenplattform das Rad nicht neu. Andere Gründer haben mit Buyerzone oder Käuferportal schon ähnliches realisiert. Aber auch bei Web2.0-Plattformen, die ein nicht zu komplexes Geschäftsmodell haben, sind Umsetzung und Markteinführung nochmals mindestens so wichtig wie die Idee. Die beiden Gründerinnen mit IT-Hintergrund und Erfahrung im Sales Management bringen vermutlich die keine schlechten Voraussetzungen mit, um das Unternehmen zum Laufen zu bringen: “die Begeisterung am Verkaufen,” wie Gaby Stäheli meint. Sie und Priska Schoch arbeiteten schon zehn Jahre zusammen bei IBM. Nach dem Entschluss zur Gründung und dem Besuch von Venture Plan und CTI-Coachings begannen sie diesen Sommer mit der Entwicklung der Webseite, Ende Januar soll Gryps dann komplett live gehen.

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