246 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

Taboobreaker:
Social Entrepreneurship als Spiel

Ein Spiel für den Schulunterricht – mit dieser Idee im Gepäck ist das Social Entrepreneurship Startup Taboobreaker international unterwegs.

Am eben verliehenen Förderpreis von de Vigier kam ein frisch gegründetes Startup in die engere Wahl, welches sich von den dort üblichen Technologie-Gründungen abhebt. Nämlich ein Spiel, das Lehrer im Unterricht für die HIV/Aids-Prävention einsetzen können. «Loveland» stellt interaktive Lernmaterialien bereit, um Jugendlichen das Thema spielerisch näher zu bringen und eben – das Gespräch möglich zu machen.

Karin Stierlins Projekt überrascht gleich zweifach: Taboobreaker kommt zum einen aus dem Social Entrepreneurship (solche Projekte sind bei den grossen Gründerpreisen eine Seltenheit), zum anderen hätte es das Startup fast nicht gegeben. » weiterlesen

mySollars:
Marketing und Klimaschutz zusammenbringen

MySollars will als Webplattform Firmenkunden und Konsumenten zum gemeinsamen Klimaschutz motivieren. Das Geschäftsmodell basiert auf einem innovativen Ansatz für Loyalitäts-Marketing.

Die Idee zu mySollars entstand während des Doktorats von Gründer Felix Cardenas, als sich dieser in das Thema CO2-Kompensation vertiefte. Seine Frage: Warum ist das Carbon-Offsetting bei Staaten und Firmen angekommen, aber noch nicht bei Endkunden? Mit etwas Marktforschung kam er zum Schluss, dass es bisher zu wenig motivierend sei, es fehle die Transparenz, ausserdem gebe es eine hohe Hürde für das Bezahlen von Kompensation.

Der Onlinedienst mySollars will diesen Markt knacken. » weiterlesen

E-Commerce, vertikal:
Das erste Startup im Startup
von Deindeal

Mit Home & Living hat das vor zwei Jahren gegründete Deindeal einen neuen Geschäftsbereich ganz nach Startup-Manier aufgebaut – und zeigt, wo es hingehen soll mit seinem Inkubatorprogramm.

E-Commerce-Gründungen spielen auf startwerk.ch eine weniger grosse Rolle – kein Wunder, sind sie doch meist Verlängerungen bestehender Vertriebsmodelle ins Netz und wenig innovativ.

Bei Deindeal spricht einiges dafür, eine Ausnahme zu machen. Denn hier lässt sich mitverfolgen, wie sich Startups methodisch bauen und skalieren lassen. Mit dem hauseigenen Angebot Incubate@Deindeal hat das Unternehmen eine Plattform, die gezielt Jungunternehmer für E-Commerce-Projekte sucht. Laut Deindeal-Mitgründer Adrian Locher ist das Ziel, die Startup-Kultur beizubehalten und eigenständige Unternehmer auf Projekten arbeiten zu lassen, nicht einfach leitende Angestellte. » weiterlesen

cabtus:
Kursänderung und grosse Pläne

CEO David Brunner zur Neuausrichtung von cabtus und einem Stealth-Projekt, das in den nächsten Wochen lanciert werden soll.

Zwei Monate ist es her, dass cabtus den Kampf um den Taxivermittlungsmarkt aufgegeben hat. Wir erinnern uns: Cabtus trat an, mit einer Mobile App zur Taxibestellung eine Alternative zu bestehenden Taxizentralen zu bieten. Offizieller Launch war im Oktober.

Das deutsche Startup myTaxi, das mit demselben Konzept bereits im Heimatmarkt Fuss gefasst hatte, versenkte diese Idee aber. Seit Oktober 2011 akquiriert das in Hamburg gegründete Startup in der Schweiz und wurde schnell zum dominierenden Player. Entscheidend war wie bei vielen schnell skalierenden Jungunternehmen der schlagkräftige Sales-Apparat, den die Gründer in Stellung brachten. Üppige Finanzierung (mittlerweile über 10 Millionen Euro) sorgt gleichzeitig dafür, dass beim Marketing nicht gekleckert wird. Dem hatte das Zürcher Startup nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen.

B2B statt B2C

Cabtus’ Reaktion: ein Kurswechsel und eine Besinnung auf die Stärken der eigenen Technologie. Laut CEO David Brunner ist es ein Zurück zu den Wurzeln für das 2009 gegründete Startup. Statt sich im Aufbau eines zweiseitigen Marktes mit Akquise abzumühen, will das Team sich künftig auf Entwicklung konzentrieren. Beim Geschäftsmodell zielt man den Schwenk auf B2B an. » weiterlesen

Clickmap:
Vom Projekt zum Produkt bei arteria

Arteria: Von der virtuellen Bar zum Online-Analysetool – vom Projekt zum Produkt.

arteria: Pascal Bender und Philippe Wagner (Bild: zvg)Mit Clickmap haben Pascal Bender und Philippe Wagner, die Gründer des Basler Startups arteria, mit überschaubaren Ressourcen einen kompetitiven Webservice auf die Beine gestellt. Der Dienst ist ein Online-Analysetool: mittels Click-, Heat- und Foldmaps können Websitebetreiber das Klick- und Scrollverhalten ihrer Besucher unter die Lupe nehmen und Design sowie Struktur optimieren.

Die beiden Entwickler kennen sich aus dem Studium. Erste Gehversuche wagten sie mit – wie sie selbst sagen – Spass-Projekten. shruggy.com, mischbar.ch und flypost.in. Die Monetarisierung spielte bei diesen Ideen keine grosse Rolle. Am nächsten an einer Startupidee lag mischbar.ch, das eine virtuelle Getränkebar mit einem physischen Lieferservice kombiniert.

Kriterium: Skalierbarkeit
» weiterlesen

OnlineGV:
Aktionärsplattform mit
Online-Stimmabgabe

Wieder keine Zeit, um an der Generalversammlung teilzunehmen? OnlineGV ermöglicht die Stimmabgabe via Internet. Wir haben mit Mitgründer Roman Bühler gesprochen.

OnlineGV, das Flaggschiff-Projekt der Agilentia AG, möchte den Aktionären das Prozedere von Generalversammlungen erleichtern. Da eine physische Anwesenheit mit Reisekosten und Zeit verbunden ist, ermöglicht OnlineGV die Stimmabgabe per Internet.

Der Vorgang ist dabei leicht verständlich: Der Aktionär erhält beim Einladungsbrief zur GV einen Benutzernamen sowie ein Passwort. Mit diesen Logindaten wird ein Aktionärsaccount eröffnet. Den kann ein Nutzer auch für weitere Unternehmen auf OnlineGV verwenden.  » weiterlesen

Ventureworks:
Startup-Inkubator aus St. Gallen

Vier Studenten haben in St. Gallen einen Startup-Inkubator auf die Beine gestellt. Wir stellen das Konzept vor.

Startup-Fabriken schiessen dieser Tage überall aus dem Boden. Ein seit kurzem aktiver Inkubator mit einem eigenen Ansatz ist Ventureworks. Die Ventureworks-Teammitglieder steigen nämlich aktiv als Gründungsmitglieder bei Startups ein und koordinieren die Produktentwicklung mit. » weiterlesen

Ecowizz:
Geroco plant die Internationalisierung

Das Top-100-Startup aus dem Wallis will in neue Märkte vorstossen. Im Gespräch verrät der CEO, warum die Software Gerocos Kernprodukt bleibt.

Das 2009 gegründete Walliser Startup Geroco bereitet nach dem Start von Ecowizz in der Deutschschweiz den Marktstart in weiteren Ländern vor, darunter Deutschland und Skandinavien. Einher mit der Internationalisierung geht eine Zurückbesinnung auf die ursprüngliche Vision der Gründer. Denn, wie uns CEO Michael Dupertuis im Gespräch erzählt: Die Ecowizz-Hardware ist gar nicht das Kernprodukt des Unternehmens. » weiterlesen

Kick a file:
Dateien austauschen via Facebook

Kick a file ist eine Facebook-App zum Transfer von Dateien – kann man aus einer solchen Idee ein Startup bauen?

Kick a file ist eine Facebook-App, die den Austausch von Dateien bis zu einer Grösse von einem Gigabyte ermöglicht. Die Verwendung ist einfach: Nach der Autorisierung der App kann der Nutzer einen seiner Kontakte als Empfänger auswählen, der daraufhin eine Einladung zur App erhält. Nach dem Akzeptieren wird die Datei entweder direkt übertragen – sofern beide Nutzer online sind -, oder kann auf dem Server für 24 Stunden zwischengelagert werden. In beiden Fällen hat Facebook keinen Zugriff auf die Datei.

Kick a file ist ein Nebenprojekt von BlankPage-CEO Boris Stock (Gründerfragerunde). Der Software-Entwickler, der seit vergangenem Jahr das Zürcher Startup leitet, begann im November 2011 mit dem Real Time Media Flow Protocol (RTMFP) von Adobe zu experimentieren. Das Protokoll erlaubt direkte P2P-Verbindungen zwischen Flash-Clients und eröffnet so die Möglichkeit, über Facebook-Apps Transfers zu realisieren.

In der Freizeit entwickelt » weiterlesen

Webdoc:
Publishing zwischen Twitter
und Tumblr

Eine smarte Wachstumsstrategie und eine solide Plattformarchitektur machen Webdoc zu einem Webservice mit Potential.

«Webdoc zielt auf eine Lücke, die noch niemand anders besetzt», meint Mitgründer Mathieu Fivaz zur Positionierung des Lausanner Startups.

Er verortet sein Unternehmen irgendwo zwischen Twitter und Tumblr.

Webdoc bietet die Möglichkeit, rich-media-gestützte Inhalte zu kreieren, für die man bislang HTML-Kenntnisse gebraucht hätte, so der Claim. Die «Webdocs» stellt man sich am besten als Collagen verschiedener Medien vor: Videos, Bilder, Text, Sounds und so weiter. Verwenden können Nutzer Inhalte zahlreicher integrierter Dienste – Twitter, Soundcloud, Youtube, Instagram und andere. Ausserdem lässt sich eine Reihe vorgefertigter Widgets nutzen, Clipart und Malwerkzeuge stehen ebenfalls zur Verfügung. Das per drag-and-drop erstellte Webdoc können die User innerhalb der Plattform veröffentlichen (Webdoc bietet ein Followersystem), über andere Dienste teilen oder per embed-Code beliebig auf dem Web unterbringen.

Ein Video erklärt den Usecase: » weiterlesen