263 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

MountainDayz:
Deal-Modell für den Skitourismus

MountainDayz adaptiert das Modell Rabattplattform für den Wintersport-Tourismus.

Noch sind nicht alle Territorien abgesteckt. Im E-Commerce entsteht zuweilen der Eindruck, alle denkbare Märkte für Shoppingclubs und Rabattmodelle seien realisiert. Aber wie MountainDayz zeigt, ist sogar im besonders innovationsfreudigen Tourismus noch Platz für neue Konzepte.

Schauplatz Skigebiete: In Zeiten schlechter Winter und eines teuren Frankens kämpfen Bergbahnen umso verbissener um Gäste. Diese  auf zusätzlichen Wegen zu erreichen, könnte darum wichtiger werden. » weiterlesen

iCompare:
Handytarife per App vergleichen

iCompare will sich als neuer Vergleichsspezialist für Handytarife profilieren.

Mit iCompare hat das Startup iC21 einen Vergleichsdienst für Handytarife lanciert. Er soll Mobilfunknutzern dabei helfen, das passende Angebot im Tarifwirrwarr zu identifizieren. Im Web oder per Smartphone-App lassen sich dazu die persönlichen Nutzungsgewohnheiten detailliert erfassen. Anschliessend zeigt eine grafische Auswertung Sparmöglichkeiten auf. Auf Wunsch ermittelt die App auch, welche Handymodelle mit welchem Abotarif am günstigen zu haben sind.

Das Erfassen will das Startup noch aufbohren. So versprechen die Gründer, dass sich auf der Android-Plattform künftig die Nutzungsdaten automatisch ermitteln lassen. Damit würde für die Nutzer die Eingabe von Hand wegfallen. » weiterlesen

Die kleine Vorstellungsrunde:
Qiibee, MyNews.is, bayoom und aclado

In den vergangenen Tagen haben sich gleich mehrere Jungunternehmen der Öffentlichkeit präsentiert. Wir geben einen Überblick über die Neuzugänge für die Startup-Szene.

Virtuell werben, real Auto fahren

Mobile Advertising meint gewöhnlich etwas anderes: Das Startup Qiibee lässt ein mit Logos und Werbebotschaften beklebtes Auto durch die Gegend kurven. Neu daran ist die Verknüpfung mit Social Media. Wer das Auto fährt, soll nämlich auf Facebook und Twitter emsig darüber berichten, wo er gerade unterwegs ist. Dafür suchen die Gründer «urbane Social-Media-Nutzer». Im Gegenzug darf der Bewerber, der den Zuschlag bekommt, das Auto drei Jahre lang mehr oder weniger kostenlos fahren.

Für die Qualität ihrer Marketingarbeit werden die Fahrer bewertet und belohnt. Dabei geht es um Präsenz an belebten Orten und die gemachten Postings, schliesslich sollen die Werbekunden auch einen Gegenwert für ihre Investition erhalten. Hiner dieser neuen Idee stehen HSG-Absolvent Gabriele Giancola und sein Bruder Gianluca. Ein erstes Auto sei bereits in Zürich unterwegs, weitere sollen folgen. Wie 20Minuten online schreibt, hat der VCS Bedenken gegenüber der Idee angemeldet.

Nachrichten remixen » weiterlesen

ElectricFeel:
E-Bikes als Service anbieten

Per Dienstleistungsmodell die städtische Mobilität grüner machen: Dazu will ein Startup Unternehmen mit E-Bike-Fuhrparks ausstatten.

ElectricFeel möchte Vorbehalte gegen E-Bikes abbauen: Zum Beispiel die Meinung, dass diese nur etwas für alte Leute sind oder Autos nach wie vor das Mass aller Dinge.

Dabei setzen die Gründer des Startups darauf, dass sich das Nachdenken über Mobilität rasant ändert. Car-Sharing ist in der Gesellschaft angekommen und Angebote wie Mobility sind breit akzeptiert. Gleichzeitig sind Elektro-Fahrzeuge technisch auf einem Stand, der sie zusehends tauglich für den Massenmarkt macht. E-Bikes sind hier am weitesten, hierzulande werden jährlich 40’000 Stück verkauft. Noch eindrucksvoller sind die Zahlen aus China, wo Schätzungen zufolge über 100 Millionen E-Bikes im Einsatz sind.

Moritz Meenen ist CEO des im Februar 2012 gegründeten Unternehmens. Er ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und Mitgründer des Karlsruher Jungunternehmerclubs PionierGarage. Die Idee für das Startup geht auf ein Forschungsprojekt an der ETH Zürich zum Thema Bike-Sharing zurück.

Mit Zweirädern zu weniger CO2 » weiterlesen

MyMoneyPark:
Das Geschäftsmodell Beratung
neu denken

Das Finance-Startup MyMoneyPark setzt auf Vergleichsmöglichkeiten und Transparenz als Kundenmehrwert. Dazu haben die Gründer ein Geschäftsmodell gezimmert, das alte Beratungskonzepte umkrempelt.

Ein Umdenken im Banking ist im Gang: Die Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben viel Vertrauen in die klassischen Anbieter zerstört. Das schafft Raum für neue Player, die spezialisierte Dienstleistungen anbieten. Im vergangenen Jahr positionierten sich zum Beispiel Assetinum (Startwerk-Porträt) und Hypoplus in diesem Bereich.

Die Idee von MyMoneyPark erklärt mir COO Jan Rihak, der als Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Startups Aiducation International (Startwerk-Porträt) kein Unbekannter in der Startup-Szene ist. MyMoneyPark ist eine Finanzberatung, die Privatkunden eine Alternative zur klassischen Bankberatung offerieren will. MyMoneyPark verzichtet dabei auf eigene Produkte und bietet stattdessen à la Comparis Vergleich als Dienstleistung.

Zielgruppe: Selbstbewusste Kunden

Das Jungunternehmen setzt passend zu aktuellen Trends auf emanzipierte Bankingkunden. » weiterlesen

Innovative Vertriebslösungen:
Pitcher macht das iPad zum Verkaufswerkzeug

Das Startup Pitcher will Unternehmen das Verkaufen leichter machen und vereint dazu Salespitch und CRM auf dem iPad.

Pitcher will Unternehmen das Verkaufen erleichtern, per App. Das ist ein Trend, der auf Joe Jimenez’ Begeisterung für das iPad zurückgeht. Der Novartis-Chef hatte verkündet, Apples Tablet erlaube dem Pharmariesen, «wegweisende» neue Technologie im Verkauf einzusetzen. Die Idee: Mit dem Gadget das Heer der eigenen Aussendienstmitarbeiter zu bestücken. Diese präsentieren in ihren Verkaufsgesprächen digitales Werbematerial direkt aus der Zentrale. Anders als auf Papier wäre das stets aktuell und kann laufend optimiert werden. Das Zauberwort: Closed Loop Marketing. » weiterlesen

HUB Zürich:
Unternehmerische Wege zur Nachhaltigkeit

Eineinhalb Jahre nach dem Start ist der Coworking-Space HUB Zürich zur festen Grösse in der Startup-Szene geworden. Neue Programme sollen nun dafür sorgen, dass auch die finanzielle Bilanz stimmt.

HUB Zürich (Bild: zvg)

HUB Zürich (Bild: zvg)

Neue Ideen unter alten Bögen: Der Coworking-Space HUB Zürich im Zürcher Viadukt ist ein Forum für nachhaltig orientierte Startup-Gründer. Durchschnittlich 15-20 Leute werkeln hier täglich an wechselnden Arbeitplätzen an Geschäftsideen mit Mehrwert.
18 Monate nach der Eröffnung hat sich der HUB als Anlaufstelle für Jungunternehmer etabliert, die marktkompatible Antworten auf gesellschaftliche Fragen suchen. Rund 220 Mitglieder hat der Verein inzwischen, die zu verschiedenen Tarifen im HUB Arbeitsplätze mieten. Neben dem Raumangebot offeriert der HUB auch Veranstaltungen zum gegenseitigen Austausch und Netzwerk-Hilfe.

Ein Flaggschiffprojekt dieses Treffpunkts sind die Fellowships: Gründer haben in einem Businessplan-Wettbewerb Gelegenheit, eine Art von Stipendium zu gewinnen, um ihre Ideen während eines Jahr umzusetzen. Preise sind eine Vollmitgliedschaft im HUB und ein gesponserter Geldbetrag. Bisherige Fellows sind Roman Gaus’ UrbanFarmers, Superar und Eaternity.

Auf dem Weg zum Break-Even

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Zhitch:
Mitfahrkosten per App begleichen

Bei Autofahrten mit mehreren Personen kommt öfters die Frage auf: wer übernimmt die Benzinkosten? Die mobile Applikation Zhitch hilft beim Kostenmanagement für gemeinsame Fahrten.

Die Smartphone-App Zhitch will zu Car-Sharing motivieren, indem sie das gerechte Teilen von Benzinkosten vereinfacht. Ein Autolenker aktiviert dazu auf dem Handy die aktuelle Fahrt und fügt seine Mitfahrer hinzu. Diese können auch gleich von der eigenen Facebook Freundesliste synchronisiert werden. Durch GPS wird die Route aufgezeichnet und falls eine weitere Person während der Fahrt zusteigt, kann diese auch hinzugefügt werden. Genauso werden Fahrgäste, die das Auto verlassen, per Knopfdruck entfernt. Am Schluss können die Benzinkosten verursachergerecht aufgeteilt werden.

Als zusätzliche Motivation für die Nutzung dient das Sammeln von Punkten für Ranglisten und Badges, die man mit jeder Fahrt erhält. Somit kann man sich mit den eigenen Freunden bei der zurückgelegten Distanz messen. » weiterlesen

Launch der Karrieresuchmaschine:
Bei Silp spielen die Facebook-Freunde Jobvermittler

Jobempfehlungen aus dem Freundeskreis sind das Prinzip der Social-Recruiting-App Silp. Hinter dem neuen Startup steht Wuala-Gründer Dominik Grolimund.

Ein Talentpool auf Facebook: Mit diesem neuen Ansatz bringt sich das Startup Silp für den aufkommenden Trend Social Recruiting in Stellung. Nach erster Publicity im März ist es nun soweit; die Facebook-App öffnet ihre Pforten und akzeptiert Anmeldungen von Jobinteressierten und Recruitern. Erster Fokus sind «Jobs in der Technologiebranche in Tech Hubs wie San Francisco, London, Berlin, und natürlich Zürich».

Die Kernidee: gute Jobs werden oft durch Freunde vermittelt. Silp will hier ansetzen und diesen Empfehlungsprozess verstärken und automatisieren. Konsequenterweise verwendet Silp dazu Facebook. Der Dienst will aber nicht à la BranchOut ein eigenes Businessnetzwerk auf Facebook aufpfropfen.
Vielmehr ist Silp eine App, die basierend auf Empfehlungen und cleverem Matching Jobangebote an den richtigen Ort bringen will. Jobs sollen dazu den Social Graph, also das erweiterte Netzwerk der Nutzer durchwandern. Diese können Angebote weiterreichen, wodurch die Jobs mobil werden und die richtigen Kandidaten finden können. » weiterlesen

Gbanga:
Neue Wege im Mobile Gaming

Wie vermarktet man Mobile Games? Ein Blick auf das Spiele-Startup Millform, das sich mit B2B-Angeboten im Geolocation-Bereich positionieren will.

Gbanga ist das Flaggschiffprodukt einer der wenigen Schweizer Spieleschmieden. Das Startup will sich von seinem kleinen Studio an der Zürcher Brauerstrasse aus eine Nische im weltweiten Mobile-Gaming-Markt erobern. Kein Wunder: Wenige Sektoren erleben derzeit ein vergleichbares Wachstum. Laut Transparency Market Research betrug die Grösse des Weltmarkts für Mobile Gaming im vergangenen Jahr stolze 3,5 Milliarden US-Dollar, bis 2017 soll es dreimal so viel sein. » weiterlesen