44 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

Papernow:
E-Publishing und soziales Netzwerk

Jan Rothenberger, 5. März 2010 um 13.36 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Ein Schweizerisch-Indisches Startup will mit einer Onlineplattform für Printmedien die Verlagsbranche retten.

Florian und Abraham von Papernow
Florian und Abraham von Papernow

Papernow hat sich einiges vorgenommen. “Wir wollen Paid Content salonfähig machen” sagt Florian, CEO des jungen Unternehmens Touchweb, das hinter dem Startup steht. Die Gründer möchten das Internet zu einem besseren Vertriebskanal für die taumelnden Printverlage machen als bisher. Auf einer Online-Plattform will Papernow Inhalte von Printmedien aus aller Welt zusammen bringen und personalisierbar machen. Das Ziel ist ein Nachrichtenangebot, zugeschnitten auf den jeweiligen Leser, der sich auf einem persönliche Dashboard seine Wunschzeitung zusammenstellen kann.

Hinter Papernow stehen Florian Menevis und Abraham Daniel, der die Entwicklung der Plattform im indischen Bangalore leitet, wo ein 20-köpfiges Team für Programmierung der Plattform zuständig ist. » weiterlesen

Dacuda:
Eine Maus, die scannen kann

Jan Rothenberger, 26. Februar 2010 um 13.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Maus und Scanner in einem: Das ETH-Spinoff Dacuda hat ein Eingabegerät entwickelt, das den Scannermarkt umkrempeln soll.

Neben jedem Computer liegt eine Maus. Die Gründer von Dacuda haben sich Gedanken gemacht, was für zusätzliche Funktionalität dieses alltägliche Eingabegerät neu erfinden könnte. Die Idee: Wenn statt einem optischen Sensor eine kleine Kamera verbaut wird, lässt sich die Maus zum Scannen einsetzen.

Die Technik hinter den schlauen Mäusen ist in Entwicklung seit 2007. Die Alphaversion, die Entwickler Erik Fonseka vorführt, überzeugt durch die simple Bedienung: Eine Vorlage wird gescannt, indem man mit der Maus über sie wischt. » weiterlesen

Genepartner:
Partnersuche via Reagenzglas

Jan Rothenberger, 23. Februar 2010 um 9.16 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Biologische Attraktivität hängt vom Erbgut ab. Voraussage und Vergleich mittels Tests hat das Startup Genepartner als Geschäftsmodell für sich entdeckt.

Das Zürcher Startup Genepartner wertet die Gene von Singles auf Kompatibilität aus. Die Idee: schon auf der Onlinedating-Plattform feststellen können, ob man sich beim persönlichen Treffen “riechen können” wird. Studien in der Humangenetik vertreten nämlich die Ansicht, dass der unbewusst wahrgenommene Geruch von Menschen ein enscheidender Faktor für gegenseitige Attraktivität ist.
Die chemische Zusammensetzung dieses olfaktorischen Fingerabdrucks hängt ab von der DNS einer Person. Dabei sind besonders die Sequenzen von Interessen, welche die sogenannten HLA-Moleküle kodieren. Diese für die Immunabwehr wichtigen Proteine werden über die Nase wahrgenommen und beinflussen gemäss Genepartner subtil unsere Partnerwahl. Hier kommt das Labor ins Spiel: Anhand einer DNS-Probe können Profile erstellt werden, die biologistisch eingestellte Singles ihrer Kompatibilität online vergleichen lassen. » weiterlesen

My Swiss Chocolate:
Personalisierte Schokolade
aus dem Webshop

Jan Rothenberger, 22. Februar 2010 um 7.49 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Die Schweizer Version von My Muesli – Schokolade nach Wunsch selber zusammenstellen. Beim Marketing setzen die Gründer auf die Zutat Social Media.

My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi
My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi

Wer sich traut, in den gerade in der Schweiz bekanntlich ziemlich überfüllten Markt für Schokolade einzusteigen, hat entweder eine Menge Selbstvertrauen oder eine besondere Idee. Wer vorletzte Woche das Startupcamp in Basel besucht hat, kennt letztere schon. Sven Beichler und Christian Philippi stellten My Swiss Chocolate dort nämlich vor.

Der Name sagt es bereits: Schoggi, Swissness und Customization – das ist das Konzept hinter dem Unternehmen. Kunden werden im Onlineshop, der im Sommer gestartet werden soll, ihre Wunschschokolade zusammenstellen können. Und zwar die Couverture – also die Schokoladensorte der Tafel, ein Zusatzaroma, und weitere Zutaten. Diese machen die Personalisierung aus, es soll darum eine grosse Palette wählbarer Möglichkeiten geben, von klassischem Schoggibeiwerk wie Haselnüssen oder Rosinen bis hin zu Gummibärchen, Wasabinüsschen oder Chilis. » weiterlesen

Simply Paper:
Augmented Reality zum Zusammenfalten

Jan Rothenberger, 9. Februar 2010 um 12.26 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ein Spinoff der ETH Lausanne setzt dem Trend immer dünnerer Bildschirme und Multitouch eine neue Idee entgegen – Papier als Display.

Tablet-Computer und Smartphones sind auf dem Vormarsch. Neben dem Aspekt der Mobilität ist es die Augmented Reality, die als Treiber dieser Technologien wirkt. Einen faszinierenden neuen Take auf dieses Thema hat Simply Paper, ein EPFL-Spinoff in Gründung. Das “Augmented Paper” soll einen neuen Zugang zu digitaler Information bieten, indem es den Benutzer mit etwas vertrautem interagieren lässt – Papier – und gleichzeitig die Vorteile interaktiver Informationsverarbeitung bietet.

Simply Paper ist ein Projektions- und Kamerasystem, das von oben Information auf Papier projiziert und gleichzeitig anhand der Kamera auf Inputs reagiert. Es wird stationär aufgebaut und funktioniert mit dafür designtem Printmaterial. » weiterlesen

Vilea:
Webbasiertes Videolearning

Jan Rothenberger, 8. Februar 2010 um 7.40 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Das ETH-Spinoff Vilea bearbeitet eine schmale Nische im Bildungsmarkt: Software für Video-Content-Plattformen.

Fabio Vena und Ivan Guajana haben Vilea zu zweit im letzten Frühjahr gegründet. Sie bieten ein Content Management System mit Bearbeitungfunktionen für Videos an sowie Beratung und Entwicklung, was das verfügbar Machen von Videoinhalten angeht. Die Kunden dafür sind einerseits Bildungsinstitutionen, die selbst solche Videolearning-Plattformen betreiben wollen, andererseits Medienangenturen, die dieselben Dienste ausgelagert anbieten. Vilea will dabei helfen, die Bereitstellung von Videomaterial im Web zu automatisieren und günstiger zu machen. Dazu dienen zum Beispiel Funktionen, die Videos mit Präsentationen synchronisieren. Als Grundfeatures bringt die webbasierte Software mit, was zum Schneiden, Konvertieren und verfügbar Machen von Videos nötig ist.

Die Uni Zürich bietet E-Learing und besonders auch Videolearning, z.B. via Podcast seit mehreren Jahren an. Erarbeitet wurden die Grundlagen dafür bei Switch, wo Fabio und Ivan vor der Gründung von Vilea als Projektleiter und Entwickler für Multimediaanwendungen tätig waren. » weiterlesen

Nviso:
Marktforschung per Webcam

Jan Rothenberger, 4. Februar 2010 um 7.42 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Nviso will die Marktforschung automatisieren. In Zukunft sollen sich emotionale Reaktionen durch eine Kamera direkt vom Gesicht des Kunden ablesen lassen.

Micro-Expressions: Das sind Gesichtsausdrücke, die wir beinahe unmerklich zeigen, ohne es selbst zu merken. Nviso hat eine webbasierte Software entwickelt, die darauf ausgelegt ist, per Kamera kleine Bewegungen der Gesichtsmuskeln emotionalen Zuständen zuzuordnen. Das Startup will damit dem bekannten Online-Fragebogen eine neue Tiefendimension geben, automated emotion capture heisst das Stichwort. Funktionieren soll die webbasierte Anwendung über jede herkömmliche Webcam, die dafür während einer Befragung aktiviert wird. » weiterlesen

Webrepublic:
Die richtigen Worte finden für Google

Jan Rothenberger, 26. Januar 2010 um 7.42 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Suchmaschinenmarketing: Die Webrepublic versucht mit den Argumenten Google-Erfahrung und Full-Service den Markt zu erobern.

Seit August ist die Webrepublic als Agentur für SEM im Geschäft, hat aber erst seit wenigen Tagen eine richtige Webseite. Dabei hat sie bereits jetzt ein Kundenportfolio in dem etwa Manor, die SBB oder Orell Füssli vorkommen. Wie geht das?

Einerseits brachte Gründer Tom schon ein solides Netzwerk mit, andererseits setzt die Firma konsequent auf Verbreitung über Mundpropaganda.

Angefangen hat die Webrepublic mit zwei Leuten: Thomas Hanan und Tobias Zehnder. CEO Tom war der erste Schweizer Googler und hat die Vertriebsseite für Google Schweiz und Österreich und das Zürcher Office mitaufgebaut. Was unter anderem hiess, eine erste Fuhre von Büromöbeln von der Ikea für die zukünftigen Büros heranzuschaffen. » weiterlesen

Coguan:
Marktplatz für Onlinewerbung und SAAS

Jan Rothenberger, 21. Januar 2010 um 7.39 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Coguan ist ein Marktplatz für Onlinewerbung. Das Spinoff von ETH und HSG hat sich dafür aber nicht den Schweizer Markt ausgesucht, sondern den Spanischen.

Grosse Pläne: Adbrite in den USA oder Adscale in Deutschland haben Pate gestanden für den schweizerisch-spanischen Onlinewerbe-Dienstleister Coguan. Das Spinoff von HSG und ETH hat das spanischsprachige Internet im Visier, seine Wurzeln aber in der Schweiz, Gründer Carlos Bravo absolvierte hier sein Wirtschaftsstudium. Bei der Suche nach einem Markt, für den sich das Modell adaptieren liess, lag Spanien nahe – sowohl von Carlos’ Background her wie von der offenen Marktsituation. Carlos entwarf den ersten Businessplan 2007, während seiner Diss, die er über onlinebasierte Dienstleistungen schrieb.

Ein Broker für Onlinewerbung

» weiterlesen

Exthanded:
Verlängerter Arm ins Filmgeschäft

Jan Rothenberger, 20. Januar 2010 um 7.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Die Steadicam für jedermann: Als innovatives Kamerastativ will Exthanded eine Marktlücke schliessen.

Alte Binsenweisheit: Nur wenn man einen echten Bedarf entdeckt hat, kann ein tragfähiges Geschäft mit einem passenden Produkt enstehen. Dass dabei jedes bisschen Insiderwissen Gold wert ist, zeigt das Beispiel des Studentprojekts Exthanded. Dass viel Detektivarbeit beim Suchen der richtigen Lösung nötig ist aber auch.

Vom Hobby zur Idee

Maria Tarcsay ist Hobbyfilmerin und engagiert sich beim studentischen Hochschulfernsehen Unitedvisions. Als bei einer interdisziplinären Projektplattform eine Produktidee gefragt war, lag es für sie nahe, etwas im Bereich Filmtechnik zu machen. » weiterlesen