57 Artikel in der Kategorie Portraits auf startwerk.ch.

Flaschenpost:
Amazon des Weins

Jeffrey Vögeli, 1. September 2010 um 19.36 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Seit 2007 kann man bei Flaschenpost online Wein bestellen. Mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit haben sich die Gründer in eine gute Position gebracht.


Die beiden Gründer von Flaschenpost interessieren sich schon länger für Wein: Renzo Schweri schrieb seine Abschlussarbeit an der Universität über Qualitätsweine als Finanzanlage. Im Verlauf vieler Diskussionen mit seinem damaligen Mitbewohner Dominic Blaesi zum Thema Wein wurde klar, dass der Kauf von Wein vergleichsweise anstrengend ist. Bei Büchern ist es beispielsweise sehr einfach, sich das gewünschte auf Amazon zu bestellen. Das gleiche sollte auch beim Wein möglich sein.

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Young Enterprise Switzerland:
Eine Spielwiese für künftige Unternehmer

Jeffrey Vögeli, 12. August 2010 um 10.11 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Im Company Program von Young Enterprise Switzerland gründen Mittelschüler ein Miniunternehmen und führen dieses für ein Jahr. Dabei erwacht in manchem die Begeisterung für das Unternehertum.


Mit solchen Etuis gewann Pnööö den europäischen Wettbewerb
Mit solchen Etuis gewann Pnööö den europäischen Wettbewerb
Seit zehn Jahren gibt es Young Enterprise Switzerland (YES). Nach einer Idee, die ursprünglich aus den USA stammt, nämlich dass Jugendliche praktische Erfahrungen sammeln können sollten, bevor sie dem “Ernst des Lebens” ausgesetzt sind. Seit den sechziger Jahren verbreitet sich diese Idee unter dem Namen Young Enterprise in ganz Europa. Zwar gibt es zwischen den Ländern unterschiede in der Ausführung, die Idee eines von Schülern geführten Miniunternehmens ist jedoch der gemeinsame Nenner.

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Gonnado.com:
Freizeitplanung zwischen
Foursquare und Facebook

Jan Rothenberger, 2. August 2010 um 10.12 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Für seine Freizeitaktivitäten-Plattform wildert das Berner Startup Gonnado in den Revieren zahlreicher Netzwerke und Online-Dienste.

Wer sich im Moment auf die Gonnado-Website begibt, bekommt bloss eine Beta-Anmeldung zu sehen. Erst ab dem 12. August wird die Plattform für die breitere Öffentlichkeit zugänglich sein. Pech für die Besucher, die aufgrund eines der zahlreichen Medienberichte zurzeit auf die Seite kommen.

Bis hin zu 20 Minuten und der Sonntagszeitung haben diverse Medien nämlich bereits über Gonnado berichtet. Der Buzz kommt etwas zu früh, muss auch Gründer und CEO Samuel Mäder zugeben. » weiterlesen

Spontacts:
Weg vom Bildschirm
und etwas unternehmen

Jeffrey Vögeli, 22. Juli 2010 um 18.09 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ende August wird Spontacts lanciert. Mit Hilfe des mobilen Internets wollen die Gründer den Leuten helfen, mehr gemeinsam zu unternehmen.


Spontanacts-Gründer Dani Kästli, Florian Specker und Christoph Seitz (von vorne nach hinten) bei Dani Kästlis Hochzeit
Spontanacts-Gründer Dani Kästli, Florian Specker und Christoph Seitz (von vorne nach hinten) bei Dani Kästlis Hochzeit
Die drei Gründer von Spontacts, Florian Specker, Daniel Kästli und Christoph Seitz kennen sich schon lange: Christoph und Florian waren zusammen in der Schule, Dani und Christoph kennen sich von den Pfadfindern. Zum Studium verschlug es die drei an verschiedene Universitäten, doch die Begeisterung für Unternehmertum und das Internet als Möglichkeit führte zur Gründung von Spontacts.

Sowohl Daniel Kästli als auch Florian Specker waren schon davor mit eigenen Internetprojekten beschäftigt. Da die Gründer von Spontacts alle sehr aktiv sind und viel unternehmen, lag es nahe, dass auch diese sich mit der Freizeitgestaltung befassten. Von Christoph Seitz zusammengebracht, entwickelten die drei dann in einem Brainstorming die Idee für Spontacts: Die Plattform soll es einerseits ermöglichen, Freizeitaktivitäten effizient zu organisieren, indem man direkt über die Kontaktliste des iPhones Freunde dazu einlädt. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zusammenzutun um etwas zusammen zu unternehmen.

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Zu Besuch bei Micro Mobility Systems:
Die Jahre nach dem Hype

Jeffrey Vögeli, 15. Juli 2010 um 16.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Jeder erinnert sich an die Kickboards und Micro Scooters, die vor einigen Jahren allgegenwärtig waren. Der grosse Ansturm ist vorüber, doch das Unternehmen gibt es noch. Und es wächst.


micro luggage - der neuste Wurf
micro luggage - der neuste Wurf
Manche Jungunternehmer wären mit diesem Ansturm nicht fertig geworden: Zwei Jahre nach dem ersten Prototyp machte Wim Ouboters junge Firma einen Umsatz von 100 Millionen. Und dann, fast von einem Tag auf den anderen, war es vorbei; der Markt war gesättigt.

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SalsaDev:
Suchen, finden und SAASen

Jan Rothenberger, 22. Juni 2010 um 9.13 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Konzepte statt Keywords – ein Genfer Startup hat eine Suchmaschine entwickelt, die gerade vor grossen Texten keine Angst hat.

Aufgebohrtes Google, Kontext-basierte Suche, cognitive-science language acquisition? SalsaDevs Konzept ist nicht ganz leicht zu erklären. Entsprechend schwer taten sich zunächst auch die Gründer, die Idee des Produkts zu kommunizieren. Trotz langer Erklärungen schien die Idee oft abstrakt zu bleiben.

Inzwischen behilft man sich mit Live-Demos, die laut CEO Nicolas Gamard gute Dienste leisten: Statt langfädiger Erklärungen habe man einen “real case” vor sich, die Kunden könnten den Mehrwert so gleich erkennen.

Dass das System auf diese Weise überzeugt, zeigt die Tatsache, dass das Genfer Startup bereits ein Dutzend grössere Kunden gewinnen konnte – für ein System, das nicht ganz billig ist.
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Trekksoft, Bus2alps, Outdoor Interlaken:
Von Zielgruppen und Webplattformen

Jan Rothenberger, 10. Juni 2010 um 13.21 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Jungunternehmer Philippe Willi erklärt Trekksoft, eine spezialisierte Buchungsplattform für Outdoor-Aktivitäten, und wie er zum Gründer im Tour-Operator-Geschäft wurde.

Ich treffe Philippe Willi im ehemaligen Büro der Zürcher Webentwickler Zimtkorn an der Sumatrastrasse. Inzwischen ist hier als Nachmieterin die Goodshine GmbH eingezogen, die hinter dem Groupon-Klon Deindeal.ch steht. Die Verbindung der beiden Unternehmen ist Adrian Locher, Gründer in beiden Unternehmen.

Philippe hat heute einen seiner zwei Tage in Zürich pro Monat, sein Arbeitsplatz ist sonst Interlaken. Die Funktion als CFO von Zimtkorn liesse sich gut von dort aus erledigen, meint er. Der einzige Grund, warum er gern mehr Zeit in Zürich verbringen würde sei die Nähe zur Startupszene, meint er: “Alles passiert in Zürich.” Neben den Meetings, die jeweils hier auf dem Programm stehen, rührt Philippe gerade die Werbetrommel für Trekksoft. Vorher hat er etwa Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch für ein Gespräch getroffen. Und jetzt hat er die Gelegenheit genutzt, um sich schnell die Fortschritte bei Goodshine anzuschauen.

Trekksoft ist das neueste Venture von Phillippe, Adrian und Valentin Binnendijk, ebenfalls bei Zimtkorn. Trekksoft ist eine Online-Buchungsplattform, die für Tour Operators im Outdoor-Sport-Sektor gedacht ist. » weiterlesen

Cmsbox:
Webentwickler überflüssig machen?

Jan Rothenberger, 19. Mai 2010 um 9.11 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wie positioniert man sich im umkämpften CMS-Markt? Mit guten Ideen eine Nische besetzen wie das Berner Startup Cmsbox.

Die Berner Entwicklerfirma Netstyle.ch haben Christoph Wysseier und Adrian Lienhard schon zu Beginn ihres Studiums, 2000 gegründet und führten das kleine Unternehmen sechs Jahre neben der Uni bis sie 2006 bzw. 2008 abschlossen.
Ende 2005 hatte ein Kollege der Gründer, Simon Raess, die Idee für ein Produkt das er inzwischen auch mitentwickelt. 2007 begann das Team mit der Arbeit an Cmsbox, einem Content Management System, das inzwischen das zweite Standbein der Gründer geworden und gleich viel Umsatz erwirtschaft wie Netstyle. » weiterlesen

Socential:
Kreative Finanzierung
für soziale Projekte

Jan Rothenberger, 4. Mai 2010 um 14.30 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Soziale Rendite – Socential will der Online-Marktplatz für Social Entrepreneurs und Mittler für Investoren und Entwicklungsprojekte werden.

Patrik Elsa und Linus Gabrielsson gründeten Socential Anfang 2009, seit Januar diesen Jahres ist das Startup nun operativ tätig. Inzwischen das Team um die beiden Gründer auf acht Mitarbeiter angewachsen.
Die Idee hinter Socential ist einfach, und in der Zeit der Plattform-Geschäftsmodelle nichts allzu Neues: Sociental will als Mittler Investitionen in soziale Projekte erleichtern. Als Möglichkeiten der Unterstützung werden Anschubsfinanzierung, Darlehen, Dienstleistungen und Know-How angeboten.

Im Gegensatz zum klassischen Spendenmodell wendet sich Socential dabei an Investoren, die die Ökonomie humanitären Engagements spannend finden, den Investitionsgedanken favorisieren, und die eine Affinität zum sozialen Unternehmertum haben. » weiterlesen

Game-Startups:
Hausbesuch bei Gbanga

Jan Rothenberger, 30. April 2010 um 13.08 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ortsbezogene mixed-reality Games aus der Schweiz. Startwerk zu Besuch beim Team von Gbanga in Zürich.

Hausbesuch bei Gbanga
Hausbesuch bei Gbanga

Eingemietet hat sich das Spiele-Startup einen Steinwurf entfernt von der Langstrasse. Hier hat das neunköpfige Team von Gbanga seine bisherigen Veröffentlichungen entwickelt, von denen das aktuelle Flaggschiff Gbanga Famiglia, eine mixed-reality-Mafiasimulation, seit wenigen Wochen als Iphone-App erhältlich ist und am 27. April zusätzlich zur Schweiz auch in Deutschland gestartet ist.

An diesem Morgen beschäftigt das Team gerade die Überarbeitung des Tutorials, das die Spielmechanismen möglichst einfach erklären soll. » weiterlesen