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Das Webstartup BuddyBroker bringt Jobanzeigen mit einem Empfehlungssystem unter die Leute. Damit wollen die Gründer Unternehmen die Kraft sozialer Netzwerke zur Verfügung stellen.
«Social recruiting» ist so etwas wie das next big thing im HR-Bereich. Das Zürcher Startup BuddyBroker arbeitet daran, diese goldene Nuss zu knacken.
Dafür setzt es auf Daten aus sozialen Netzwerken. BuddyBroker holt sich Daten aus den verbundenen Profilen seiner Nutzer, um per Matching passende Stellen für sie auszusuchen. Das funktioniert in beide Richtungen: inserierenden Firmen werden nur geeignete Kandidaten für Stellen vorgeschlagen. Ziel sei, so Gründer Flurin Müller, den Suchaufwand für beide Seiten zu reduzieren.
Grob sind es zwei Kernideen, die die Gründer umtreiben. Zum einen wollen sie ein Ökosystem aufbauen, in dem Empfehlungen belohnt werden. Zum anderen soll es für Nutzer eine Art Karrierefenster geben, mit welchem sie personalisiert passende Jobs für sich und ihre Freunde finden – basierend auf Infos aus Xing- oder LinkedIn-Profilen.
Build, measure, learn.. test? Das Webstartup TestingTime positioniert sich als Dienstleister für Benutzertests.

Nicht erst seit Lean Startup ist es zum Mantra geworden; «stell den Nutzer ins Zentrum» ist mittlerweile der wohl wichtigste Glaubenssatz für Startupgründer. Bei vielen bleibe er aber ein Lippenbekenntnis, meint Reto Lämmler. «Wenn es an die Umsetzung geht, macht man immer Abstriche.» Denn für benutzerzentriertes Entwickeln brauche es Tests – und die kämen aufgrund ihres Aufwands meist zu kurz.
Das im Hinterkopf hat Lämmler ein Startup lanciert, welches sich hier als Dienstleister positioniert. Es ist sein drittes eigenes Unternehmen. Der Ex-Doodler und Xcellery-Gründer hatte zuletzt vor einem Jahr zusammen mit André Huber die App RememberTheName lanciert. Diese hilft beim Networking, indem sie Nutzer ihr Namensgedächtnis trainieren und Kontakte aus sozialen Netzwerken auswendig lernen lässt. Eine Windows Phone App ist zur Zeit als private Beta verfügbar.
Die erste Herausforderung bei Benutzertests ist, dass zunächst einmal passende Leute gefunden werden müssen, die App oder Website ausprobieren. Darauf baut der Service von TestingTime: Das Startup organisiert Testnutzer. Der Auftraggeber bestimmt Kriterien und gewünschte Termine, TestingTime liefert die Tester. Bislang handelt es sich um moderierte Remote-Tests, die online stattfinden. Dabei sind Tester und Auftraggeber via Sprachchat in Kontakt. Die Gründer wollen nun herausfinden, ob auch Tests vor Ort ein Kundenbedürfnis sind. » weiterlesen
Internet und Landwirtschaft – so richtig will das nicht zusammenpassen. Zumindest bis anhin. Denn ändern will dies ein Zürcher Jungunternehmen.
von Tobias Gillen
«Making farming easier» hat sich das Startup Yield Pop auf die Fahnen geschrieben, mit dem Ziel, die Landwirtschaft besser zu vernetzen. «Wir haben immer wieder von Farmern gehört, dass mehr Technologie nur ein Teil der Lösung für den Ausbau der Landwirtschaft ist», sagt Matthew Perkins, einer der drei Gründer. «Bauern brauchen vielmehr bessere Informationen, wie sie die Technologien und Standards einsetzen können, die bereits da sind.» » weiterlesen
Das Webstartup Mingle organisiert Informationen und baut sich rund um das Prinzip «open data» ein Geschäftsmodell.
Wie verdient man Geld mit etwas, das von vornherein kostenlos ist? Das ICT-Startup mingle.io führt vor, wie das gehen kann.
Mingle fusst auf dem Prinzip open data, also der Idee, Daten von öffentlichem Interesse frei verfügbar zu machen. Davon gibt es bereits ein Menge: Prominente Beispiele sind Wikipedia oder OpenStreetMap, weniger bekannt etwa die offene Datenbibliothek Freebase. Da Initiativen wie opendata.ch daran arbeiten, dass Verwaltungen ihre Datenspeicher öffnen und Daten der Allgemeinheit zugänglich machen, entstehen immer mehr solche Reservoire kostenlos nutzbarer Datenschätze.
Startup-Idee Datenraffinerie » weiterlesen
Das Startup YouMo will mit seinen Design-E-Bikes das Image der Elektrovelos modernisieren.
Manchmal ist die wichtigste Knacknuss bei einer Innovation, das Image eines Produkts zu ändern. Computer gehörten früher ins Nerd-Territorium. Design, Bedienung und Marketing haben das geändert und den Heimrechnern einen riesigen Markt eröffnet. Einen ähnlichen Wandel versucht das Startup YouMo mit dem Konzept Elektrovelo – es will E-Bikes verjüngen. Schliesslich gelten Elektrovelos noch als wenig populär bei den unter 40-jährigen.
Federführend bei YouMo ist Elektroingenieur Knut Späte. Aufmerksam auf die Chancen von Elektrovelos wurde er während seines MBAs in Business Engineering. Nach einem Besuch in Shanghai, wo der Verkehr praktisch nur aus Zweirädern bestehe, fragte er sich, warum die Idee der Elektroroller hierzulande noch kaum Fuss gefasst hatte. Denn daheim fand er kein passendes Modell für seinen Sohn.
Vorbild: Mini
Erste Marktforschung zeigte schnell: Junge Leute wollten keine E-Bikes. Späte fragte sich, wie sich das ändern liesse. Es fehlte eine Marke, die jugendlich und hip war, wie etwa Mini. Der Gründer wollte nicht einfach ein weiteres E-Bike auf den Markt bringen, sondern das Konzept Scooter als Vorbild nehmen und nah an den Kundenwünschen entwickeln. Zielgruppe: Menschen von 12 bis 55. » weiterlesen
Das Luzerner Startup KEYP hat einen intelligenten Schlüsselfinder entwickelt. Nun suchen die Gründer die Mittel, um ihr Gadget auf den Markt zu bringen.
Wie wäre es, wenn verlorene Schlüssel künftig per SMS melden würden, wo sie liegen? Das Startup KEYP hat einen Schlüsselanhänger entwickelt, der das kann. Und noch mehr. KEYP in-touch heisst ein elektronisches Gadget, das Wiederfinden von Schlüsseln mit moderner Ortungstechnik erleichtern will.
Noch ist das Gerät Zukunftsmusik. Die Erfinder Yvan Kurzo und Christian Berger arbeiten noch daran, ihr Baby auf den Markt zu bringen. Die Idee entstand bereit 2009. Kurzo machte sie zum Thema einer Modularbeit während seines Studiums in Innovation Engineering. Das Projekt packte den Maschinenbauer: Statt der gefragten 40 Stunden investierte er über 200 Stunden in seine Arbeit , es entstand ein umfassender Business Case. Kurzo und Berger suchten daraufhin Investoren und gründeten 2011 ihr Unternehmen.
Vollgestopft mit Technik
So soll sich der Schlüsselanhänger orten lassen: » weiterlesen
Mila wagt sich mit einem Marktplatz für Dienstleistungen an ein besonders kniffliges Geschäftsmodell.
Das Vetrauen ist da: Insgesamt drei Millionen Franken stecken Technologie-Investoren, darunter Peter Zencke (vorher SAP) und Adrian Bult (vorher Swisscom und Avaloq) in das Webstartup Mila.
Mila ist ein Mikrojob-Marktplatz, ähnlich dem US-Startup Taskrabbit. Nutzer können auf der Plattform Dienstleistungen nachfragen oder anbieten, um sich etwas dazuzuverdienen. Die Idee ist, dass sich mittels dieser Kleininserate Personen aus der Umgebung finden, die direkt miteinander ins Geschäft kommen. Zum Beispiel für Jobs wie Hausreinigung, Rasenmähen oder Babysitting.
Ein Art Outsourcing innerhalb der Nachbarschaft also. «Shareconomy» nennt das Mila, und ortet «grosses Potential in einem sich dynamischen entwickelnden Markt», so Marketingleiter Jan Alther.
Überfüllter Markt
Was auf den ersten Blick nach einer zukunftsträchtigen Idee aussieht, hat bereits viele Gründer zum Verzweifeln gebracht. » weiterlesen
Die Felder Social TV und Second Screen sind heiss umkämpft. Mit Filmwords tritt ein Startup auf den Plan, das mit seiner Plattform den Markt nachhaltig umkrempeln möchte.
Das Zürcher Startup Filmwords will kräftig mitmischen, wenn es um die Zukunft des Fernsehens geht – Stichwort Social TV. Den Anfang macht das Jungunternehmen mit einer Second-Screen-App für iOS und Android, die in den kommenden Wochen erscheinen sollen: zwap.tv.
Nutzer können damit in aktuelle Programme «einchecken» und preisgeben, was sie gerade sehen. So kann der Zuschauer vom Sofa aus Sendungen kommentieren und sich mit anderen unterhalten, zum Beispiel über die aktuelle Torchance oder darüber, wen er für den Mörder hält.
Die soeben gestartete Mobile-App talkbits möchte Sprachnachrichten zum Durchbruch verhelfen. Ortsbasierte Chatfunktionen sollen Wettbewerber wie Facebook auf Distanz halten.
Zurzeit schwirrt so viel mobile Kommunikation durch den Äther wie nie zuvor. Immer weniger davon läuft über die klassischen Kanäle wie Telefon und SMS, stattdessen haben Skype, Facebook, WhatsApp und andere Stück für Stück Teile des Kuchens ergattert.
Talkbits hat auch Appetit auf den Mobile-Markt. Dafür setzt das im März 2012 gegründete Startup auf Sprachnachrichten. Und liegt damit im Trend: Zum Jahresanfang stellte Facebook Voice-Messaging vor und weitere Nachrichten-Services sind dabei, die Idee zu popularisieren. Talkbits ist eine Mobile-App für Android und iPhone, die wie ein Walkie-Talkie funktioniert, quasi ein WhatsApp für Voice-Messaging (Erklärvideo). Nutzer sparen sich das Tippen und können ihren Freunden statt Text- Sprachnachrichten schicken. Sprache ist laut den Gründer persönlicher, einfacher und intimer als Text. Push-Nachrichten seien ausserdem praktischer als Live-Chats, zum Beispiel für Menschen in verschiedenen Zeitzonen. Für diese seien bestehende Dienste wie Skype, Facetime oder Google-Hangouts oft schwierig zu nutzen. » weiterlesen
Wie findet man die Nadel im App-Store-Heuhaufen? Ein ETH-Spin-off hat sich in einem dynamisch entwickelnden Markt mit zwei interessanten Ansätzen positioniert.
1,4 Millionen: Zählt man iOS und Android zusammen, ist die Auswahl an Apps für die gängigsten Smartphones bereits unüberschaubar riesig. Wer sie alle ausprobieren wollte, hätte eine ebenso grosse Aufgabe, wie alle Bewohner Münchens persönlich kennen zu lernen.
Und das Wachstum ist ungebrochen. Ähnlich stürmisch wie das Angebot der App-Märkte wächst darum ein Feld, das damit eng verknüpft ist: App Discovery oder App Recommendation. Ein Zürcher Startup tritt an, hier mitzumischen. » weiterlesen