98 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

Schluss mit Trockenübungen:
Der Marketing-Plan und
die ersten Schritte

Mehr aus dem Marking-Plan herausholen und Besucher auf die eigene Website bringen – ein Startup-Tagebuch zum Rühren der Werbetrommel.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io


Nach unserem letzten Startup-Diary bekam ich mehrfach den Input, dass ich weiter über unsere Marketing-Anstrengungen berichten solle. Während es dort darum ging, wie wir unseren Plan erstellt haben, dreht sich dieser Beitrag um die ersten Schritte der Umsetzung.

First things first: Um die Umsetzung überhaupt zu ermöglichen haben wir unser Team erweitert. Neben Michael ist Fabio zu unserem Unternehmen gestossen, was unser Team auf sechs Leute hat anwachsen lassen. Wer mehr über unser letztes Jahr und die Gründunggeschichte erfahren möchte, dem kann ich unseren dreiteiligen Post empfehlen, welchen wir über die Jahreswende auf dem connex.io-Blog veröffentlicht haben.

Wer sind unsere Kunden?
Nachdem wir unseren Marketing-Plan in groben Zügen formuliert hatten, war und ist es unser Ziel, möglichst viel über unsere potentiellen Kunden zu erfahren. » weiterlesen

Unternehmertum ist lernbar:
“Die Studierenden möchten
viel mehr Praxis”

Unternehmertum aus dem Hörsaal? Interview mit Christoph Müller zum Center for Entrepreneurial Excellence der Universität St. Gallen.

Das Interview führte Dariush Daftarian

Die St. Galler HSG steht bisweilen im Verdacht, eine abgehobene Kaderschmiede für Investmentbanken und Unternehmensberater sein. Die Ostschweizer Universität zielt jedoch auch auf die Förderung von Unternehmertum.

Seit 2009 zeigt die Uni dies an ihrem KMU-Institut mit einem neu lancierten Center for Entrepreneurial Excellence (CEE-HSG).

Worum geht es bei den Kursen?
Kern der Tätigkeit des CEE-HSG ist ja die Zusatzausbildung Entrepreneurship. Der erste Kurs, der vor rund eineinhalb Jahren begonnen hat, umfasst nach wie vor rund 50 Studierende. Immer mehr der Teilnehmenden lancieren auch eigene Projekte und beginnen zu gründen. Dabei ist in allen Veranstaltungen ein aktives Mitdenken der Studierenden spürbar.

Der zweite Kurs ist vergangenen Sommer gestartet und wurde bis anhin wie der erste Kurs durch die Alumni und Sponsoren co-finanziert. Per Ende des Herbstsemesters 2010 umfasst der zweite Kurs rund 30-35 von ursprünglich 60 Teilnehmenden – sie müssen ab dem kommenden Semester mit rund 1000 Franken einen Beitrag an die Unkosten des Kurses leisten. Wie sich das auf die Teilnehmerzahl auswirken wird, bleibt noch offen, ich bin aber zuversichtlich. Alles in allem ist, wie Sie sehen, noch einiges an Bewegung im Kurs.

Wie wird die Zusatzausbildung Entrepreneurship finanziert?
Die Teilnehmenden des zweiten Kurses tragen einen Teil des Kurses selbst. Ab dem Frühjahr 2011 wird der Zertifikatskurs an der Executive School selbsttragend sein und das offene Kursprogramm für die Studierenden wird eine Mischfinanzierung aus Sponsorenmittel, universitären Ressourcen und allenfalls Eigenbeiträgen sein. » weiterlesen

Vom Hobbyunternehmer zum Vollzeit-Flaschenpöstler:
Der Schritt in die Selbständigkeit

Vollzeit oder Nebenjob? Dominic Blaesi blickt zurück auf die Entscheidung, seinen Job zu kündigen und zu 100% für sein Startup zu arbeiten.

von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch


Flaschenpost ist damals aus der Diplomarbeit meines Geschäftspartners Renzo Schweri entstanden. Renzo hat sich damals mit der Frage beschäftigt, inwiefern Qualitätsweine als Finanzanlage etwas taugen. Das Resultat: Wein sollte man trinken und nicht für Investitionszwecke halten.

Neben diesem Ergebnis sind wir aber auch zum Schluss gekommen, dass das Weinsuchen- und bestellen viel komplizierter ist, als es eigentlich sein könnte: Einen bestimmten Wein zu finden kann mit einem erheblichen Suchaufwand verbunden sein. Will man dann noch Wein bei verschiedenen Händlern bestellen, so muss man mehrere Bestellungen vornehmen und bezahlt am Ende erst noch mehrmals Transportgebühren – von der verpassten Möglichkeit eines kumulierten Mengenrabatts ganz abgesehen. » weiterlesen

Die Ideen ersetzen das Geld:
Startup-Marketing selbst gemacht

Der Release rückt näher und eine Going-to-Market Strategie muss her. Marcus Kuhn verrät im Startup-Tagebuch seine Überlegungen zum Marketing.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Um Nezami, einen persischen Poeten zu zitieren: „Im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten.“ Das stimmt auch für connex.io. Technisch sind wir mittlerweile an einem Punkt angelangt wo wir uns nach draussen wagen können – das heisst aber auch, dass wir uns nun langsam an die Vermarktung unseres Produktes machen müssen.

Auch wenn wir das natürlich konstant im Hinterkopf hatten – mit dem bevorstehenden Release unserer Beta bekommt das Marketing eine neue Bedeutung und Dringlichkeit.

Uns ist der Zugang zu teuren Marktdaten und Werbemitteln leider versagt. Wie die meisten Startups versuchen wir das mit kreativer Arbeit und Eigenleistung zu kompensieren. Vieles kann bereits mit einem Computer und einem Internetzugang erreicht werden. In diesem Post wollen wir kurz skizzieren, wie wir bei der Erarbeitung unserer Going-to-Market Strategie vorgehen. » weiterlesen

Spontacts:
Timing ist die halbe Miete

Ein Startup kann sich nicht viele Fehlversuche leisten. Deshalb ist das richtige Timing viel wichtiger als für eine gestandene Firma.

Von Christoph Seitz, Mitgründer Spontacts

Es geht darum, mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Neben der Markteinführung spielt das Timing auch beim Start in die Selbständigkeit, bei der Firmengründung und bei der Technologiewahl eine wichtige Rolle.

Wann mache ich mich selbständig?
In der Schweiz besteht grundsätzlich kein Anreiz, sich selbständig zu machen. Wieso soll man sich vom warmen, gut bezahlten Büroplatz in die Kälte wagen? Der Schritt will wohl überlegt sein. Die Phase des Überlegens darf aber nicht zu lange dauern. Wer weiss, vielleicht sieht das Leben in einem Jahr ja völlig anders aus? Vielleicht ist der Traum vom Selbstständigsein dann gar nicht mehr möglich? Hier gilt der Grundsatz: » weiterlesen

Startup Gurus:
Weisheit aus Übersee

Auf Startwerk haben wir schon verschiedentlich grosse Namen aus Übersee zitiert. Eine kurzes Who is Who.

Mit Sicherheit gibt es mehr Personen, die man mit Fug und Recht als Startup Guru bezeichnen könnte. Bei diesen fünf haben wir es selbst schon getan. Neben dem – reichlich abgenutzten – Wort Guru könnte man natürlich auch von Serial Entrepreneurs mit aussergewöhnlichen Selbstvermarktungsfähigkeiten sprechen. Minimale Erfordernisse sind also mehrere erfolgreich gegründete Unternehmen und ein Blog, wenn nicht sogar einige Bücher.

Darmesh Shah

Dharmesh Shah, erfolgreicher Gründer von HubSpot, wo er als CEO amtet und von Pyramid Digital Solutions, welche 2005 von SunGard gekauft wurde. An den obigen Kriterien gemessen, ist Shah eher untypisch, da er sein eigenes Profil bei OnStartups, seinem Blog sehr bescheiden hält – für amerikanische Verhältnisse auf jeden Fall. Ein Buch hat er auch geschrieben, es heisst “Inbound Marketing: Get Found Using Google, Social Media, and Blogs”

Guy Kawasaki » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Wie man sich bettet, so liegt man – über die Wahl der richtigen Partner

In seinem dritten Diary gibt der Mitgründer der Online Weinhandlung Tipps zur Wahl von Partnerunternehmen.

Von Dominic Blaesi, Flaschenpost

Dominic Blaesi
Dominic Blaesi
Sowohl als Startup, als auch als etabliertes Unternehmen wird man seine Marktleistung meist nicht alleine, sondern unter Einbezug verschiedener Partner erbringen. Die sich daraus ergebenden Partnerbeziehungen sind je nach Bereich von unterschiedlicher Bedeutung für das Unternehmen. Dabei gibt es in der Regel immer auch eine Anzahl von Partnern mit strategischer Relevanz, die eine besondere Beachtung verdienen und mit besonderer Sorgfalt ausgewählt werden wollen.

Fundierte, langfristig ausgerichtete Partnerwahl

Unsere Erfahrung mit Flaschenpost hat uns gelehrt, dass sich (vor-)schnelle Entscheide – die man möglicherweise fällt, weil man das Tempo in der Startup-Phase hochhalten will – meistens nicht lohnen. In diesen Entscheidungen die für erfolgreiche Unternehmer typische langfristige Sichtweise einzunehmen und solange zu suchen, bis man den “perfekten Partner” gefunden hat, zahlt sich immer aus.
Aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen sehen wir hauptsächlich vier Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine erfolgreiche strategische Partnerschaft entstehen kann:

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connex.io:
Der erste Schritt zum Geld

Marcus Kuhn berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit der Investorensuche am ICT Investor’s Day

Von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus Kuhn
Marcus Kuhn
Als Startup kann man sich für verschiedene Finanzierungsstrategien entscheiden. Bei connex.io folgten wir bisher der Bootstrapping Strategie, was bedeutet, dass wir uns selbst finanzierten. Nun sind wir an einem Punkt angekommen wo es darum geht zu beschleunigen. Für connex.io ist Geschwindigkeit entscheidend, weshalb wir momentan die Möglichkeit eines ersten Investments abklären. Da kam uns der ICT Investor’s Day – der am 15. November 2010 zum ersten Mal durchgeführt wurde – natürlich äusserst gelegen. Das Format des Investor’s Day war neu für die Schweiz und stellte schon deshalb eine Herausforderung dar. Nach einer Anmeldephase wurden wir als eines der acht Startups gewählt welche am Investor’s Day pitchen durften.

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Spontacts:
Die täglichen 100 Klicks

Christoph Seitz berichtet über seine Sucht nach Google Analytics und wie er daran Arbeitet, dort erfreuliche Statistiken finden zu können.

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Das Team von Spontacts
Das Team von Spontacts

Zugegeben: Ich bin süchtig nach Google Analytics. Google hat es geschafft, meine Arbeit in ein Spiel zu verwandeln. Oft erwische ich mich dabei, unsere Webseiten-Statistik stündlich abzurufen. Online Marketing in Echtzeit, sozusagen. Mein Ziel ist es, täglich mehr als 100 Besucher auf unsere Webseite zu locken. Ohne Werbeausgaben und ohne PR, weil unsere Applikation “Spontacts” noch im Betastadium ist.

100 Klicks am Tag? Das hört sich einfacher an, als es ist. Die Informationsflut ist so gross auf dem Internet, dass man sich Aufmerksamkeit regelrecht erkämpfen muss. Das A und O dabei: Nicht auf Besucher warten, sondern aktiv auf diese zugehen.

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Internet-Startups:
Wie man den richtigen Provider findet

Damit die gewünschte Technik auch läuft, braucht ein Web-Unternehmen den passenden Provider. Marcus Kuhn erklärt seinen Entscheidungsprozess.


von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn
Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn

Als Web-Startup sind für uns die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit unserer Server essentiell. Sind unsere Dienste einmal nicht erreichbar, schädigt das nicht nur unsere Kunden sondern auch deren Vertrauen in uns. Ist unsere Webapp zu langsam, verlieren wir potentielle und existierende Kunden. Deshalb lohnt es sich, sorgfältig nach dem richtigen Provider zu suchen.

Bis wir unseren Provider schliesslich gefunden hatten, dauerte es eine Weile und wir haben einige Dienstleister ausprobiert. Doch von Anfang an: » weiterlesen