136 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

Gründer mit Kindern:
Startup und Familie – geht das zusammen?

Was bedeutet der Traum vom eigenen Unternehmen für den Traum von der eigenen Familie? Wir haben drei Gründer gefragt, wie der Startup-Alltag mit Kindern aussieht.

Baby on board (Bild: iStockphoto)

Baby on board (Bild: iStockphoto)

Dass Startup-Gründerinnen und Gründer meist lange Tage schieben und nicht auf freie Wochenenden pochen können, ist bekannt.

Was heisst diese notorisch hohe Arbeitsbelastung aber für Pläne zur Familiengründung? Wir haben drei Jungunternehmer nach ihren Erfahrungen gefragt. Dabei zeigt sich schnell: Jeder Lebensentwurf ist individuell und allgemeingültige Rezepte gibt es nicht. » weiterlesen

«Je mehr Brain, desto besser»:
9 Fragen an Roman Gaus von UrbanFarmers

Kurze Fragen, kurze Antworten – regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Startups, das Dachgärten für die städtische Nahrungsmittelproduktion popularisieren will.

Roman Gaus: urbaner Farmer (Bild: zvg)

Roman Gaus: urbaner Farmer (Bild: zvg)

Was ist die Idee hinter UrbanFarmers?

Wir revolutionieren die Lebensmittelversorgung in der Stadt und bieten Systemlösungen die es erlauben, nachhaltig und zuverlässig Lebensmittel in grossem Massstab in der Stadt zu produzieren.

Was beschäftigt euch derzeit?

Fragen wie: «Wie können wir unser Geschäftsmodell international skalieren? Was sind die interessantesten Kundengruppen für unsere Systeme, z.B. Hotels, Supermärkte oder Gastronomie? Wie können wir die Stückpreise für Dachfarmen weiter reduzieren und die Technologie schützen?»

Wie wollt ihr an die Vermarktung der Dachfarmen gehen? » weiterlesen

Startup-Kultur:
No-Gos im Gründeralltag

Mal eine etwas andere Antwort auf die Frage «Wie ticken Startups?» Was die Kultur von Jungunternehmern ausmacht, lässt sich daran ablesen, was im Gründeralltag für Stirnrunzeln sorgen würde.

No-Gos im GründeralltagGibt es so etwas wie eine Startup-Kultur? Statt von der üblichen Seite her zu kommen und Startup-Kultur anhand von typischen Charakterzügen definieren zu wollen, lässt sich die Frage auch umgekehrt angehen: Was passt nicht ins Startup?

Das macht Sinn: In einem früheren Beitrag ging es hier darum, dass die Kultur von Unternehmen und Startups nichts damit zu tun hat, was man von sich selbst behauptet. Entscheidend ist einzig, was man im Alltag lebt, Tag für Tag; oder eben nicht. Ein spannender Quora-Thread dreht sich um kulturelle No-Gos für Jungunternehmer – was für Verhaltensweisen für Stirnrunzeln bei den Kollegen sorgen würden.

Dabei kommen eine Menge vielsagender Punkte zusammen, die in der Tat ein gutes Bild davon ergeben, wie Gründer ticken.

Was im Startup gar nicht geht: » weiterlesen

Von der Flirtplattform zur Plauderecke:
Spocals Evolution anhand von Zahlen

Unser Gastautor gibt einen Einblick in die Kernzahlen des Webstartups Spocal und erklärt, wie die Gründer Designentscheidungen auf Basis von Daten treffen.

von Cristian Grossmann, Mitgründer Spocal

Cristian Grossmann, Spocal

Cristian Grossmann, Spocal

Eric Ries’ Ansatz und Philosophie des Lean Startup ist in letzter Zeit in der Startup Community sehr populär geworden. Bei kaum einem Startup-Pitch fehlt mehr der Satz «…und wir sind wirklich Lean unterwegs». Aber was heisst das genau?

Spocal ist ein ETH-Spin-off mit der Vision, gleichgesinnten Personen, die viel Zeit am selben Ort verbringen, einen einfachen Kommunikationskanal über mobile Apps anzubieten um sie so zusammenzubringen. Daher der Name Spocal: «Speak. Local.» In diesem Diary-Beitrag will ich mit euch teilen, wie wir die Prinzipien der Lean-Startup-Philosophie anwenden und dies mit wirklichkeitsnahen Beispielen aus unserem Alltag schildern.

Im ersten Artikel geht es um die drei Produktiterationen, die wir mit Spocal gefahren sind, wie wir Entscheidungen getroffen haben und was jede Iteration für Resultate hatte. » weiterlesen

«Lasst Euch nicht ablenken»:
9 Fragen an Stella Schieffer
von PolyPort

Kurze Fragen, kurze Antworten – regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit Stella Schieffer vom Mobilitätsstartup PolyPort.

Stella, was ist die Idee von PolyPort?

PolyPort entwickelt einen kollaborativen Marktplatz, auf dem jeder seinen freien Platz auf seinen Trips und Reisen als Transportkapazität zur Verfügung stellen und damit Geld verdienen kann. Personen mit Liefer- und Transportbedarf können über PolyPort Transporteure in Ihrer Nähe finden, buchen und zahlen.

Was beschäftigt euch derzeit?

Unser erstes Produkt «BringBee» soll diesen Herbst lanciert werden. Kern ist die bessere Ausnutzung von Einkaufsverkehr zu IKEA. Über BringBee können Kunden, die zu beschäftigt sind selbst bei IKEA einzukaufen, ihre Einkaufsliste online zusammenstellen und jemanden in Ihrer Nähe finden, der den Einkauf für sie mitbringt. BringBee ermöglicht die Kommunikation der Einkaufswünsche, übernimmt die sichere Zahlung zwischen Kunden und Einkäufern, bietet eine Transportversicherung und Kunden-Support.

Wie wollt ihr an die Vermarktung gehen? » weiterlesen

«Lass deine Kunden das Business finanzieren»:
9 Fragen an David Brunner von cabtus

Kurze Fragen, kurze Antworten – regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO des Mobilitäts-Startups cabtus.

David Brunner, cabtus (Bild: zvg)Was ist die Idee von cabtus?

Cabtus bietet ICT-Lösungen im Mobilitätsbereich an, so dass unsere Mobilität nicht nur bequemer und ökologischer wird, sondern auch mehr Spass macht. Dazu setzen wir unsere modulare Technologie «lumos» ein, die wir unseren Kunden im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) anbieten.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Mein Geschäftspartner, Stefan Kaspar, hat in Australien ein ICT-Unternehmen aufgebaut. Eine Firma mit einer Lösung für den Zahlungsverkehr für Taxis war sein Kunde. Da ist ihm das grosse Potenzial neuer ICT-Technologien in der Mobilität aufgefallen. Zurück in der Schweiz, hat er gleich die cabtus AG gegründet. Mittlerweile hat sich bestätigt, dass wir uns zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Markt befinden, denn in unserer Branche wird sich in den kommenden 5-10 Jahren sehr viel bewegen.

Wie soll die Vermarktung funktionieren? » weiterlesen

«Ohne Allgemeinplätze, ohne Bullshit»:
Doodle-Gründer Myke Näf
im Interview zu Zeeder

Geld für Web-Startups in der Frühphase: Welche Pläne das Investorennetzwerk Zeeder hat, verrät uns Doodle-CEO Michael «Myke» Näf im Interview.

Vier Internetunternehmer haben in Zürich ein Investorennetzwerk gegründet. Zeeder zielt auf Frühphasen-Finanzierung für Web-Startups. Mit von der Partie sind Doodle-CEO Myke Näf, Thomas Dübendorfer (Entwickler bei Google), Luzius Meisser (Mitgründer bei Wuala) und Eric Schmid von Elevate Partners. Wir haben Myke nach der Idee hinter Zeeder gefragt.

Myke, ihr wollt mit Zeeder nur Frühphasen-Investments machen. Warum?
Wir glauben, dass es im Frühphasenbereich – konzentriert auf ICT – in der Schweiz noch Bedarf gibt. In der Frühphase können wir unsere Erfahrungen besonders gut einbringen. Und es macht uns Spass, früh zu unterstützen und mitzuhelfen, starke Produkte und Unternehmen zu entwickeln.

Gibt es nicht schon genug Angebote, die auf die Anfangsphase zielen? (mit Coaching, Wettbewerben, Schulungsprogrammen, etc.)  » weiterlesen

«Das Team ist das A und O»:
9 Fragen an Daniel Moser von quitt.ch

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Webstartups, das bei der Administration von Angestellten hilft.

Daniel Moser, quitt.ch (Bild: zvg)Was ist die Idee hinter quitt.ch?

Mit quitt.ch können Arbeitgeber in Privathaushalten in wenigen Minuten die eigene Putzfrau sowie alle anderen Haushaltshilfen legal anstellen, ohne lästigen Papierkram. Der Service deckt alle nötigen Themen wie Versicherungen, Verträge, Abrechnungen und Lohnzahlungen ab und benötigt keine rechtlichen Vorkenntnisse.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Ursprünglich wollten wir mit ServiceHunter eine Internetplattform ins Leben rufen, mit der Dienstleistungen aller Art legal bezogen werden können, z.B. Computer reparieren oder Rasen mähen. Die Vermarktung dieser Plattform hat sich aber als sehr schwierig erwiesen, auch weil es bereits Konkurrenz in diesem Gebiet gab. Was jedoch allen Plattformen fehlte war ein Service, welcher die daraus entstehenden Arbeitsverhältnisse legalisiert. » weiterlesen

«Networken ist das A und O»:
9 Fragen an Andreas Hüppi
von Bitforge

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem Gründer eines Spiele- und Appentwicklungsstudios.

Andreas Hüppi (Bild: zvg)

Andreas Hüppi (Bild: zvg)

Andreas, was ist die Idee von Bitforge?

Wir waren bereits 2004 der Überzeugung, dass Handys und Smartphones die nächste Revolution in der Softwareindustrie sein werden. Wir beschlossen, auf dieses Pferd zu setzen und als erste Schweizer Firma Apps und Spiele für mobile devices anzubieten und damit unsere Passion zum Beruf zu machen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Reto, mein Geschäftspartner, hat während des Studiums für einen deutschen Publisher Spiele programmiert. Er kam auf mich zu mit der Idee, zu zweit eine Firma zu gründen. Gemeinsam haben wir dann Bitforge gegründet und erste Aufträge hereingeholt. Damals gab es noch keine Smartphones und Internet auf dem Handy war teuer. Trotzdem setzten wir beispielsweise den EuroGuide zur Europameisterschaft 2008 für Swisscom um und programmierten kleine Spiele für Axe, Alinghi oder Orange.

Gab es eine Idee beim Vermarkten, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen

«Ich werde mich wohl nie zurücklehnen»:
9 Fragen von Edith Meier von
Oh! sweetest thing

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin einer Startup-Bäckerei.

Edith Meier (Bild: zvg)Edith, was ist die Idee hinter deinem Startup?

Oh! sweetest thing ist eine Startup-Bäckerei, welche auf spielerische Weise Design mit Essbarem verbindet.

Wie bist Du darauf gekommen?

Ich habe schon lange mit der Idee gespielt, ein eigenes Cafe zu eröffnen. Erste konkrete Formen nahm diese Idee erst nach einer Städtereise nach Paris an. Da entdeckte ich eine Bäckerei mit diesen leckeren Cheesecakes und Cupcakes, die zu diesem Zeitpunkt in Zürich nicht oder nur schwierig erhältlich waren. Die Cupcakes reizten mich dabei am meisten, da sie gestalterisch sehr vielfältig sind.

Gab es eine Idee beim Vermarkten, die besonders gut funktioniert hat?  » weiterlesen