185 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

9 Fragen an Matthias Baldinger von Additively:
“Wir möchten einen Beitrag leisten, dass 3D-Druck mehr von Firmen genutzt wird”

Der 3D-Druck wird unsere Welt in den nächsten Jahren entscheidend prägen – vor allem für Firmen eröffnen sich im Prototypen-Bau und in der Herstellung von Kleinserien neue Möglichkeiten. Matthias Baldinger und Fabian Rahm möchten auf ihrer Plattform Additively Dienstleister für 3D-Druck mit professionellen Käufern zusammenbringen, wie Baldinger in den 9 Fragen erklärt.

Matthias Baldinger, was bietet Additively.com an?

Wir bieten Lösungen für Unternehmen an, die 3D gedruckte Teile und Produkte benötigen. Das ist aber nicht in erster Linie die Art von Heim-3D-Druck, der jetzt in den Medien oft erwähnt wird. Es handelt sich hier um professionellen 3D Druck, den wir auch als additive Fertigung bezeichnen.  » weiterlesen

9 Fragen an Andreas Guggenbühl und Michael Berli vom Zürcher Startup Selfnation:
“Welche Frau wünscht sich nicht die perfekte Jeans?”

Selfnation möchte Frauen vom Frust befreien, nie die passende Jeans zu finden. Dank ausgeklügelten Algorithmen für ein 3D-Modell und Schnittmuster können Selfnation die perfekt sitzenden Jeans herstellen. Die Macher Andreas Guggenbühl und Michael Berli sind fasziniert von der Fashionwelt, haben aber an der ETH studiert, um die neuartige Technologie zu entwickeln. Selfnation vereint damit Ingenieurkunst aus Zürich und Design aus Berlin – ihre Jeans  finden bereits Anklang bei Dutzenden von Frauen.

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Wie schafft Selfnation, dass die Jeans genau passen?

Selfnation bietet perfekt passende massgeschneiderte Jeans für Frauen online an. Dafür haben wir zwei neue Technologien entwickelt: Ein 3D-Modell für Jeans und ein rasch zu entwickelndes Schnittmuster. Frauen ziehen zwischen 15 und 20 Paar Jeans an, bis sie sich für ein Paar entscheiden können. Diesen Frust kennt jede Frau. Wir lösen dieses Problem, indem unsere Kundinnen sieben Masse ihres Unterkörpers erfassen lassen und dann auf dem 3D-Modell sehen, wie die Jeans sitzt. Mit einem Algorithmus wird ein passendes Schnittmuster berechnet. Anschliessend werden die Jeans in Deutschland in traditioneller Schneiderkunst hergestellt und innert zehn Tagen nach Hause geliefert.  » weiterlesen

Kooperation von Mila und Swisscom:
Interview mit Mila-Gründer Manuel Grenacher

Mila kooperiert neu mit der Swisscom und bietet auf ihrer Shareconomy-Plattform privaten Supportdienst bei technischen Fragen für Swisscom-Produkte an. Mit diesem Schritt öffnet sich Mila erstmals einem Grosskonzern und bietet ihm Zugang zu der Mila-Community und deren Skills. “Eine Win-Win-Situation”, sagt Mila-Gründer Manuel Grenacher.

Manuel Grenacher

Manuel Grenacher

Manuel Grenacher, Gründer von Coresystems und Mila, sitzt zurzeit in Berlin und arbeitet am Fortschritt seines Startups. Die Shareconomy-Plattform Mila, die Dienstleistungen an Privatpersonen vermittelt, hat mit der Zusammenarbeit mit Swisscom eine neue Richtung eingeschlagen. Manuel Grenacher spricht im Startwerk-Interview über die Kooperation mit Swisscom.

Manuel Grenacher, warum die Kooperation mit der Swisscom?

Mila eröffnet mit der Zusammenarbeit einen neuen Support-Kanal für die Swisscom. Der Grosskonzern kann so mit einem neuen Ansatz mit ihren Kunden in Kontakt treten. Nachbarn können sich gegenseitig bei technischen Problemen mit dem Internet oder dem TV helfen. Solche “Offline”-Supporter werden heute wieder wichtig, weil die Konsumenten nicht alles über Telefon und Internet abwickeln möchten. Es ist aber auch nicht immer sinnvoll, wegen eines kleinen Problems einen Swisscom-Techniker einzusetzen. Die Kooperation mit der Swisscom ist eine Win-Win-Situation.  » weiterlesen

9 Fragen an Richard Jann, Co-Founder von everyglobe:
“Reisen zu buchen ist heute immer noch viel zu kompliziert”

Das Zürcher Startup everyglobe möchte mit einem neuen Reiseportal die Organisation von Reisen unter Freunden vereinfachen: everyglobe soll ein Art Google Docs fürs Reisen werden, wie Co-Founder Richard Jann erklärt. Der 29-jährige Absolvent der L´Ecole hôtelière de Lausanne ist überzeugt, dass noch Platz für Reiseportale im Markt vorhanden ist. Und setzt mit everyglobe nicht nur auf den Preis, sondern auf die Leistung und Qualität seines neuen Reiseportals.

Richard Jann

Richard Jann

Richard Jann – was bietet dein Travel-Startup everyglobe an?

everyglobe ist ein Portal für einfaches und flexibles Reisen. Heute ist eine Reisebuchung immer noch viel zu kompliziert. Wir möchten eine Plattform anbieten, wo man mit Freunden und Familien eine Reise organisieren kann ohne sich stundenlang durch unzählige Webseiten klicken zu müssen.

Aber es gibt doch mehr als genug Reiseportale. Warum braucht es noch eins?  » weiterlesen

9 Fragen an Remo Brunner von Dodiz:
“Jeder kann etwas lehren oder lernen”

Die Zürcher Vermittlungsplattform Dodiz vereint Wissen und bietet Lehrenden uns Lernenden eine Anlaufstelle für die Lust an mehr Wissen. Dodiz-Gründer und Ex-Werber Remo Brunner hat sich in 9 Fragen über die Herausforderung in seinem Startup auseinander gesetzt und erklärt, warum man über Mittag an einer Brownbag Sessions (Lunch und dazu einen Kurs) teilnehmen sollte.

Remo Brunner

Remo Brunner

Hat Dodiz das Potenzial, herkömmliche Lerninstitute abzulösen. So wie Airbnb immer mehr Hotelübernachtungen ablöst…?

Dodiz.com vermittelt Wissen, Können und Inspiration.Die Faszination eines Themas – beispielsweise Klettern – kann von Privaten an Private weitergegeben werden. Lehrende und Lernende sollen sich auf dieser Plattform finden. Im Falle von Klettern könnte man Knöpfe lernen, Tipps und Tricks für die Ausrüstung geben, von Touren erzählen oder die Organisation einer Himalaya-Besteigung aufzeigen. Lerninstitute als Institutionen verlieren meiner Meinung nach  an Bedeutung. Heute geht es um den Dozenten und sein Wissen, nicht um die Institution. Auf dodiz.com kann sich die Lehrperson profilieren. Wo will man heute 1:1 etwas über Politik ausserhalb der Universität erfahren? Irgendwo gibt es aber einen Politkcrack, der sein Wissen weitergeben kann. Dort knüpft Dodiz an – jeder Mensch kann lehren oder lernen!

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9 Fragen an Bernhard Brechbühl von Storyfilter:
“Ich glaube an das
Lean Startup-Modell”

Das Newsportal Storyfilter.com ist seit rund einem Monat online und hat in der Schweizer Medienszene bereits für Diskussionen gesorgt. Mit ausgewählten Geschichten und Videos aus aller Welt möchte Gründer und Ex-20-Minuten-Journalist Bernhard Brechbühl seine Community aufbauen. Welche Ziele Brechbühl mit Storyfilter erreichen will und was sein Fazit nach einem Monat ist, haben wir nachgefragt.

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Wie unterscheidet sich Storyfilter von herkömmlichen Newsportalen?

Unsere Redaktion nimmt den Usern Arbeit ab, indem sie hunderte von Newsquellen, Blogs und Social-Media-Kanälen nach starken Geschichten durchforstet. Wo sind die Storys, die eine “Wow”-Reaktion auslösen und verblüffend sind? Im Netz gibt es jeden Tag Perlen, die für Gesprächsstoff sorgen. Unsere redaktionelle Arbeit nennen wir Kuratieren. Wir spüren Geschichten auf, die noch nicht auf jedem Newsportal herumschwirren. Frische Inhalte, die User mit ihren Freunden teilen können. Unsere Auswahl von zirka sieben Geschichten liefern wir jeden Werktag per Newsletter und natürlich via Facebook und Twitter. » weiterlesen

Fairphones’ Bas Van Abel:
Unternehmertum als Aktivismus

Der Niederländer Bas van Abel hat Fairphone nicht gegründet, um ein Unternehmen aufzubauen, sondern um unsere Realitäte zu verändern. Van Abel sprach an einer Tagung zur Problematik der Konflikt-Rohstoffe in Bern.

abel“Was man nicht öffnen kann, das besitzt man nicht.” Der Satz ist ein Lieblingszitat des Niederländers Bas Van Abel. Und er dient dem CEO und Gründer von Fairphone als Einstiegsanekdote in die Geschichte seines Unternehmens: Als der Nintendo DS seines Sohnes kurz vor Abreise in die Ferien kaputt ging, versprach Van Abel, das Gerät zu flicken. Nur um dann festzustellen, dass es sich nicht öffnen liess – weil es eine spezifische Art von Schrauben aufweist, für die man eine besondere Art von Schraubenzieher braucht. Abel fragte sich, was Nintendo dazu veranlassen würde, ein Gerät nicht aufmachbar zu machen: Hatten die was zu verstecken?

Und er fragte sich, wie viele andere Geräte es noch gibt, die wir zwar kaufen, aber nicht öffnen können. » weiterlesen

Coteries:
Die Community zurückgewinnen

Das Start-up Coteries versucht mit einer App für Musiker, der Macht von Facebook und Co. entgegenzuwirken und will sie ermöchtigen, “die Kontrolle über die eigene Community zurückzugewinnen.”

CoteriesApps für Musiker? Keine wirklich neue Idee. Coteries aber bietet Künstlern die Möglichkeit an, über die App eine neue Einnahmequelle zu erschließen – und versucht damit selbst genügend Geld zu verdienen. Aber auch fernab der Einnahmequelle gab es einen entscheidenden Grund für die Entwickler, Coteries zu starten: Die große Marktmacht von Facebook, Twitter und Co. » weiterlesen

9 Fragen an Flurin Müller von Buddybroker:
“Wie ein Facebook-Feed für Stellen”

Heute stellen wir Flurin Müller, dessen Startup Buddybroker.com in einer aktuellen Finanzierungsrunde neues Kapital in der Höhe von 580’000 Franken erhalten hat, neun Fragen. Flurin hat sich auf dem Sprung nach Warschau, wo sein Entwicklerteam stationiert ist, Zeit genommen.


flurin_largeGratulation zur Finanzspritze! Wie investiert ihr das Geld?

Wir werden die finanziellen Mittel dafür einsetzen, das Produkt weiter zu verbessern und das Wachstum gehörig voranzutreiben. BuddyBroker ist zwar bereits online, aber wir sind noch nicht in der Phase, wo wir aktiv dafür werben. Das möchten wir schon bald ändern – auch dafür brauchen wir Kapital.

Wie habt ihr eure Investoren gefunden?
Gewisse Personen sind via BuddyBroker zu uns gestossen, andere wiederum haben wir aus unserem privaten Umfeld akquiriert. Es sind Business Angels und Privatpersonen, keine institutionellen Anleger. » weiterlesen

“Eine Nische, die vielleicht nicht offen bleibt”:
9 Fragen an Thomas Wieser
von Old Fashion Services GmbH

Old Fashion Services GmbH ist ein Importeur amerikanischer Marken-Kleidung – und ein Nebenjob für die Studenten, welche das Geschäft in der Nische auf die Beine gestellt haben. Gründer Thomas Wieser stellt sich unseren Fragen.

Thomas Wieser, Old Fashion Services GmbH

Thomas Wieser, Old Fashion Services GmbH

Euer Name scheint Programm: Ich habe weder eine Website noch eine Telefonnummer im Web gefunden.

Online sind wir unter dem Begriff “Old Fashion St. Gallen” für unser Geschäft mit Privatkunden präsent und betreiben eine Facebook-Seite . Neben dem Import amerikanischer Kleidung für den Laden und damit unsere eigenen Privatkunden beliefern wir aber auch andere Shops.

Kann man heute als Startup jenseits der New Economy überhaupt noch überleben?
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