183 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

Neue Lern-App:
9 Fragen an Matthias Meyer von Schoolinmypocket

Schoolinmypocket ist eine neue App fürs Lernen für Kinder. Die App hört und sieht die Aufgabe und sagt anschliessend das Resultat. Dieser interaktive Austausch soll Spass machen und die Lernlust bei Kinder wecken. Erfinder Matthias Meyer hat im 9-Fragen-Interview erklärt, warum Kinder spielerisch besser Rechnen lernen können.

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Was bietet Schoolinmypocket?
Mit schoolinmypocket üben Kinder gezielt und spielerisch Kopfrechnen. Das gibt ihm Sicherheit und wir leisten einen Beitrag zur Chancengleichheit. Jedes Kind kann individuell üben und es wird vom System begleitet und unterstützt. Eltern und Lehrer erhalten dank der Auswertung die Möglichkeit zu sehen, wo sie etwas erklären müssen und wie sich das Kind entwickelt. » weiterlesen

Geschäftsfelder der Zukunft:
Mobile Games und Serious Games auch in der Schweiz immer wichtiger

“Spielen macht klug” titelte Der Spiegel vor einigen Tagen. Aber nicht nur die wichtigste Zeitschrift Deutschlands sieht bei Games auf Mobile Devices ein grosses Zukunftsfeld, sondern auf zahlreichen Newsportalen häufen sich Artikel zum Thema “Serious Games” sowie über die positive Wirkung von “Gamen”. Auch in der Schweiz wächst dieser Markt- nicht nur in Hinblick auf die User, sondern auch als Kommunikations- und Marketingtool für Firmen. Ein grosses Potenzial für Jungunternehmer und Startups.

Matthias Sala von Gbanga

Matthias Sala von Gbanga

Der Bereich Mobile Gaming könnte der klassischen Videospiel-Industrie bald den Rang ablaufen. Bis im Jahre 2017 wird ein weltweiter Umsatz von 100 Milliarden Dollar erwartet, wie das Onlineportal Gamesbeat berichtet. Das Portal stützt sich dabei auf einen Bericht der Spiel-Investmentbank Digi-Capital über mobile Spiele. Die Studie zeigt auf, das Mobile Gaming so schnell wachse, dass es den traditionellen Videospiel-Markt bei weitem überholen wird, so der Geschäftsführer  Tim Merel von Digi-Capital. Der Markt werde jährlich um 23,6 Prozent wachsen, die Gewinnmargen seien hoch. Dabei ist auch das Transaktionsvolumen von Investoren in Entwickler von Games um 14,8 Prozent gestiegen. » weiterlesen

9 Fragen an Christian Reiter von Bitspin, der an Google verkaufte:
“Ich bin noch zu jung, um meine Selbständigkeit aufzugeben”

Der Kauf des Schweizer Startups Bitspin vor einigen Tagen durch Google sorgte für Gesprächsstoff in der Szene. Bitspin-Mitgründer Christian Reiter könnte bereits jetzt bei Google im Silicon Valley sitzen – ein Traum von vielen. Stattdessen hat der 25-jährige sich beim Verkauf von seinen Geschäftspartnern getrennt und möchte nun etwas Eigenes auf die Beinen stellen. Über den Google-Deal darf Reiter im 9-Fragen-Interview mit Startwerk zwar nicht sprechen, dafür erzählt er uns über seine Zukunftspläne.

Christian Reiter

Christian Reiter

Wann habt ihr Bitspin gegründet?
Ich habe an der ETH wie meine Mitgründer Informatik studiert und wir haben schon während dem Studium Apps für Transportunternehmen zusammen entwickelt. Im Sommer 2013 haben wir Bitspin gegründet und mit dem Wecker-App Timely das erste Produkt auf den Markt gebracht. Spannend war zu sehen, dass auch die Premium-Version, die vier Franken kostete, gekauft wurde. Jetzt ist die App gratis. Bisher haben rund drei Millionen Menschen das Timely-App heruntergeladen.  » weiterlesen

Roland Tschudin vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum:
“So schützen Sie Ihre Ideen”

Ideen sind wertvoll – keine Frage. Besonders wenn ein Jungunternehmen eine neue Idee hat, sollte diese geschützt werden. In welchen Bereichen Ideen geschützt werden können und sollten, erläuterte Roland Tschudin vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum IGE im Rahmen der Startimpuls-Reihe in Luzern.

Roland Tschudin vom Institut für Geistiges Eigentum

Roland Tschudin vom Institut für Geistiges Eigentum

“Gute Ideen werden geklaut – von Piraten und anderen Mitläufern” – mit diesen Worten eröffnete Roland Tschudin, Senior Trainer beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum sein Referat über Ideenklau und Schutzrechte. Tschudin erwähnt den Artikel 5 im Bundesgesetzt gegen den unlauteren Wettbewerb, in dem steht: “Das marktreife Arbeitsergebnis eines anderen ohne angemessenen eigenen Aufwand durch technische Reproduktionsverfahren als solches übernimmt und verwertet.” Dabei zeigte Tschudin anhand einer Espressomaschine auf, welche Bereichen das Immaterialgüterrecht betrifft: Das Patent schützt die Technologie der Maschine, die Marke das Produkt, das Design die Form der Maschine und das Urheberrecht die Anleitung. » weiterlesen

Interview mit Doodle-Gründer Michael Näf und Paul E. Sevinç:
“Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude”

Bei Doodle ziehen sich die beiden Gründer Myke Näf und Paul E. Sevinç schrittweise zurück (Startwerk.ch berichtete). Im Interview mit Startwerk.ch erzählen sie von ihren Herausforderungen als Unternehmer, von der Mehrheitsbeteiligung des Medienkonzerns Tamedia und Pläne für die Zeit nach Doodle, das mittlerweile über 15 Millionen User weltweit hat.

Geben die Führung von Doodle ab: Michael Näf (r.) und Paul Sevinc

Geben die Führung von Doodle ab: Michael Näf (r.) und Paul Sevinc

Myke Näf (40) und Paul E. Sevinç (38), ihr zieht euch von eurem Unternehmen Doodle zurück. Was ist euer Fazit nach sieben Jahren Doodle?
Myke Näf: Das Fazit ist sehr erfreulich. Doodle ist erfolgreich unterwegs und wir übergeben eine Firma in gutem Zustand.

Paul E. Sevinç: Die Zeit bei Doodle war auch sehr erfüllend, wir hatten grosse Freude an der Arbeit.

Warum kommt jetzt dieser Schritt? Hat es mit der Mehrheitsübernahme durch Tamedia in diesem Jahr zu tun? Oder wollt ihr euch einfach neuen Projekten zuwenden?
Myke Näf: Es sind verschiedene Aspekte – einer ist sicher banal: Alle Projekte enden irgendwann. Der jetzige Zeitpunkt passt. Die Firma steht gut da, die Aufbauarbeit ist getan. Bei uns ist die Lust da, etwas Neues zu machen.

Paul E. Sevinç: Bei mir ist der Fächer breit, was ich nach meiner Zeit bei Doodle machen möchte. Jetzt, wo der Alltag dann etwas ruhiger wird, habe ich auch Zeit, intensiv zu überlegen, was ich mittelfristig machen möchte. Es gibt keinen Zwang, wieder ein Projekt mit Myke zu machen, reizvoll wäre es jedoch wieder. Bei mir liegt die Zukunft auf jeden Fall nach wie vor in der Informatik, insbesondere im Web. Vielleicht entwickle ich einen neuen Dienst, aber kann mir genauso gut eine Festanstellung bei einem spannenden Unternehmen vorstellen. Ich habe immer noch grosse Freude, selbst Software zu entwickeln.  » weiterlesen

Christoph Gebald von Climeworks:
“Die Kooperation mit Audi zeigt, dass unsere Technologie Zukunft hat”

Letzte Woche wurde bekannt, dass das Zürcher Startup Climeworks mit dem deutschen Automobilhersteller Audi eine Kooperation eingegangen ist, die noch weiter ausgebaut werden soll. Climeworks kann in Zukunft massgeblich zur CO2-neutralen Mobilität beitragen. Climeworks-Mitbegründer Christoph Gebald will aber trotz der erfolgreichen Zusammenarbeit weiterhin als unabhängiger Player sein Unternehmen voranbringen und arbeitet auch an Technologien ausserhalb der Automobilität.

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Das ETH-Spinoff Climeworks hat einen Prozess entwickelt, bei dem durch Wärme CO2 aus der Luft gesaugt werden kann – ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Auch, weil durch Partnerfirmen ein Synthese-Gas hergestellt werden kann, das als Basis für die Produktion von künstlichem Kerosin, Diesel oder Erdgas dient. CO2 ist nämlich nicht nur ein Schadstoff, sondern auch ein Rohstoff. Der deutsche Automobilhersteller Audi hat das Potenzial von Climeworks erkannt und die Zusammenarbeit mit dem Zürcher Startup nun weiter intensiviert. Ganz nach Audi´s Claim: “Vorsprung durch Technik”. Climeworks hat eine echte Alternative gegen den Klimawandel entwickelt, deren Potenzial im Autobau gross ist. Audi fördert Climeworks und hat beispielsweise ein eigenes Video gemacht, das die Technologie in Verbindung mit den Autos von Audi erklärt. Rund 80 Prozent der CO2-Moleküle in der Luft werden durch die Technologie von Climeworks herausgefiltert. » weiterlesen

9 Fragen an Mark Blum von Optotune:
“Wir haben das Startup Image rasch abgelegt”

Das Dietiker Unternehmen Optotune hat sich als Pionier einen Namen in der adaptiven Optik gemacht und bietet eine Reihe von optischen Geräten an. Das “Startup” behauptet sich nun schon sechs Jahre auf dem Markt – Gründer Mark Blum sagt im 9-Fragen-Interview: “Unsere Technologie funktioniert, die Märkte sind real und die Produktion läuft”. Wie sein Fazit nach den Jahren als Unternehmensgründer ist, erzählt er im Interview.

Mark Blum with lens (2832x4256)

Mark Blum with lens (2832x4256)

Wie lautet dein Fazit nach sechs Jahren Optotune?

Optotune ist zu einem anerkannten Namen im Bereich „tunable optics“ geworden und wir dürfen viele namhafte Firmen zu unseren Kunden zählen. Unsere Technologie funktioniert, die Märkte sind real und die Produktion läuft. Nun geht es darum unsere Produkte an die jeweiligen Marktbedürfnisse anzupassen und die Produktverkäufe zu skalieren. Mit momentan 33 Mitarbeitenden sind wir zu einem tatkräftigen interdisziplinären Team gewachsen, das eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung bildet.  » weiterlesen

9 Fragen an Tomas Polach von Archilogic:
“Wir fördern die Kommunikation zwischen Laie und Planer, die gemeinsam und gleichzeitg an der Entwicklung von Raum, Haus und Stadt arbeiten”

Unser wöchentliches Interview dreht sich wieder um das Thema 3D: Diesmal aber nicht in Zusammenhang mit 3D-Druck, sondern für den Bau und die Planung von Immobilienobjekten. Die ETH-Architekten Tomas Polach, Pascal Babey, Kaspar Helfrich und Frederic Schwarz haben ein Modell entwickelt, bei dem ein Bauprojekt von künftigen Bewohner aktiv mit gestaltet werden kann. Tomas Polach hat uns sein Startup in  9 Fragen erläutert.

Das Team von Archilogic

Das Team von Archilogic

Was bietet Archilogic an?

Wir entwickeln innovative Kommunikationslösungen für das Stakeholder Management bei grossen Bauprojekten. Auf unserer 3D-Plattform Archi.vu wird ein Bauwerk räumlich zu erleben sein. Künftige Bewohner können in einem vom Architekten festgelegten Rahmen direkt Vorschläge anbringen, Räume und Materialien editieren und sich somit ‘live’ am Planungsprozess beteiligen.  » weiterlesen

9 Fragen an Matthias Baldinger von Additively:
“Wir möchten einen Beitrag leisten, dass 3D-Druck mehr von Firmen genutzt wird”

Der 3D-Druck wird unsere Welt in den nächsten Jahren entscheidend prägen – vor allem für Firmen eröffnen sich im Prototypen-Bau und in der Herstellung von Kleinserien neue Möglichkeiten. Matthias Baldinger und Fabian Rahm möchten auf ihrer Plattform Additively Dienstleister für 3D-Druck mit professionellen Käufern zusammenbringen, wie Baldinger in den 9 Fragen erklärt.

Matthias Baldinger, was bietet Additively.com an?

Wir bieten Lösungen für Unternehmen an, die 3D gedruckte Teile und Produkte benötigen. Das ist aber nicht in erster Linie die Art von Heim-3D-Druck, der jetzt in den Medien oft erwähnt wird. Es handelt sich hier um professionellen 3D Druck, den wir auch als additive Fertigung bezeichnen.  » weiterlesen

9 Fragen an Andreas Guggenbühl und Michael Berli vom Zürcher Startup Selfnation:
“Welche Frau wünscht sich nicht die perfekte Jeans?”

Selfnation möchte Frauen vom Frust befreien, nie die passende Jeans zu finden. Dank ausgeklügelten Algorithmen für ein 3D-Modell und Schnittmuster können Selfnation die perfekt sitzenden Jeans herstellen. Die Macher Andreas Guggenbühl und Michael Berli sind fasziniert von der Fashionwelt, haben aber an der ETH studiert, um die neuartige Technologie zu entwickeln. Selfnation vereint damit Ingenieurkunst aus Zürich und Design aus Berlin – ihre Jeans  finden bereits Anklang bei Dutzenden von Frauen.

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Michael Berli (l.) und Andreas Guggenbühl

Wie schafft Selfnation, dass die Jeans genau passen?

Selfnation bietet perfekt passende massgeschneiderte Jeans für Frauen online an. Dafür haben wir zwei neue Technologien entwickelt: Ein 3D-Modell für Jeans und ein rasch zu entwickelndes Schnittmuster. Frauen ziehen zwischen 15 und 20 Paar Jeans an, bis sie sich für ein Paar entscheiden können. Diesen Frust kennt jede Frau. Wir lösen dieses Problem, indem unsere Kundinnen sieben Masse ihres Unterkörpers erfassen lassen und dann auf dem 3D-Modell sehen, wie die Jeans sitzt. Mit einem Algorithmus wird ein passendes Schnittmuster berechnet. Anschliessend werden die Jeans in Deutschland in traditioneller Schneiderkunst hergestellt und innert zehn Tagen nach Hause geliefert.  » weiterlesen