189 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

“Wir versinnbildlichen Firmenstrategien in Form von Geschichten und Metaphern”:
9 Fragen an Andri Hinnen von Zense

Regelmässig stellt sich ein Startupper unseren Fragen: Diesmal ist es Andri Hinnen von Zense. Mit verschiedenen Reframing- Instrumenten wie Sensemaking, Visualisierung und Storytelling erzählen sie Firmenstrategien und Kommunikation in lebhaften und einprägsamen Bildern und Filmen. Hinnen nennt das “Versinnlichung der Komplexität”.

Andri Hinnen von Zense

Andri Hinnen von Zense

Was ist die Idee hinter Zense?
Wir möchten unseren Kunden – Banken, Universitäten, Versicherungen, etc. helfen, sich von unnötiger Komplexität zu befreien und die wirklich relevanten Inhalte auf eine Art zu transportieren, dass sie von Mitarbeitern, Investoren oder Kunden leicht und auch gerne verstanden werden. Wir versuchen die trockene Power-Point-Kultur, die unsere Gesellschaft prägt und mich schon immer etwas angewidert hat, lustvoller und lustiger zu gestalten. Dies tun wir mittels Workshops, Events, Animationsfilmen oder Wimmelbildern. Dabei versuchen wir, unser theoretisches Wissen zu Storytelling und Visualisierung in die Praxis umzusetzen. Und eben: Wichtig ist uns, Spass an an den Inhalten zu generieren. » weiterlesen

“Viele organisieren Events nebenbei – wir helfen da”:
9 Fragen an Sven Wieland von Eventbutler

Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde: Diesmal Sven Wieland vom Onlineportal Eventbutler. Das Portal soll helfen, aussergewöhnliche Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Hochzeiten, Geburtstage, Seminare oder Tagungen effizient und nervenschonend zu organisieren.

Sven Wieland von Eventbutler

Sven Wieland von Eventbutler

Eventbutler ist seit einer Woche live. Ihr hattet bereits ein gutes Medienecho wie beispielsweise heute im Newsletter Ron Orp. Wieso gibt es Bedarf nach eurer Plattform?
Mein Geschäftspartner Sebastian Utz und ich haben schon beide für Firmen Weihnachtsessen oder Seminare organisiert. Dabei haben wir uns oft daran gestört, dass es trotz vieler Möglichkeiten immer noch kompliziert ist, passende Event-Angebote zu finden. Sei das in Bezug auf die Location, Fotograf, Essen oder auch Mobiliar oder weitere Eventdienstleistungen. Zahlreiche Firmen und Privatpersonen in der Schweiz organisieren jährlich tausende solcher Anlässe und jeder muss sich wieder von Neuem dieser Herausforderung stellen. Eventbulter soll das Leben vereinfachen und alles rund um Events zentral bereitstellen. » weiterlesen

Einsichten aus 14 Jahren Internet-Startup Erfahrung:
Themenfokus Communities

Adrian Bührer gehört in der Schweiz zu den Internet- Unternehmern der ersten Stunde: students.ch, spontacts.com, sharoo.com oder skim.com sind einige der Web-Startups, bei denen Adrian Bührer als Gründer, Investor oder Berater tätig sein durfte. Im Startwerk-Beitrag möchte er ein paar Erfahrungen aus dieser spannenden Arbeit weitergeben.

Gastbeitrag von Adrian Bührer

Adrian Bührer ist Internet-Unternehmer der ersten Stunde. Der Publizist und Betriebsökonom (Lic Phil / Uni Zürich) hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet und 2007 an den Axel Springer Konzern verkauft. Seither ist er Mit-Gründer oder Investor bei mehreren Start-ups. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät  er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online  Geschäftsmodelle. Bührer ist Juror und Coach bei Venture.ch, dem Businessplan Wettbewerb der ETH & McKinsey.

Adrian Bührer ist Publizist und Betriebsökonom und hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet, die er 2007 an den Axel Springer Konzern verkaufte. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online Geschäftsmodelle.

Als erstes muss erwähnt werden: Firmen aufzubauen macht enorm Spass. Aus dem Nichts erschafft man Welten, Orte an denen sich Menschen treffen, austauschen, Dienstleistungen beziehen oder Inhalte konsumieren. Man erschafft Marken, erfindet neue Aktivitäten und Produkte und kann diesen auch eigene Namen geben. Man erschafft Regeln und Möglichkeiten und täglich darüber staunen, wie sich die Gemeinschaft verhält und entwickelt. Kurzum: Lebendige Start-Ups und Communities zu erschaffen ist eine sehr anspruchsvolle aber auch durch und durch befriedigende Aufgabe. » weiterlesen

Relish Guitars Switzerland:
Luzerner rocken mit einzigartiger Gitarre auf internationalem Parkett

Die Chancen stehen gut, dass Eric Clapton bald eine Gitarre von zwei Luzerner Jungunternehmern spielen wird. Sie heisst „Jane“ – entworfen haben sie Silvan Küng und Pirmin Giger von Relish Guitars. “Jane” besticht jedoch nicht nur durch ihren einzigartigen Klang, sondern auch durch ihr herausragendes Design. Die Jungunternehmer stehen mit “Relish Guitars” im Gespräch mit grossen Gitarrenbauern wie Fender. Ein Interview über die Zukunft ihres Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Mit relish guitars habt ihr eine neue E-Gitarre entwickelt. Wie entstand die Idee dazu?
Pirmin machte den ersten Prototyp in seinem Studium zum Industrial Designer. Wir investierten nun die letzten zwei Jahre um die Gitarre zur Marktreife zu bringen. Witzig ist auch, dass mir Pirmin vor zehn Jahren beigebracht hat, wie man Gitarre spielt und heute zeigt er mir, wie man eine baut. Pirmin und ich wussten schon zur Jugendzeit, dass wir Unternehmer werden wollen und ergänzen uns ideal: Marketing, Sales und Erfindergeist trifft auf handwerkliche Präzision. Daraus entstand schliesslich “relish guitars Switzerland. » weiterlesen

Florian Wieser von coUNDco:
Neun Arten von Geschichten für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups

Heute nutzen 70% der Schweizer Bevölkerung mobiles Internet. Damit Startups dieses Potential ausschöpfen können, ist Digitales Storytelling unabdingbar. Florian Wieser, Mitgründer der Agentur coUNDco AG und Digitalexperte erläuterte im Rahmen von Startimpuls die wichtigsten Storytypen für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Florian Wieser von coUNDco

Florian Wieser von coUNDco

Warum folgen Menschen einer Marke auf den sozialen Netzwerken? Es geht vor allem um die Geschichten, die das Herzstück von Social Business Prozessen sind. Florian Wieser von CoUNDco erklärte im Rahmen der Startimpuls-Vortragsreihe, dass sich Storys besonders gut teilen lassen, die wahnsinnig komisch, unfassbar und unglaublich emotional, unserer Weltsicht zustimmend, nachdenklich stimmend, ein Lächeln auf die Lippen zaubernd, dramatisch, peinlich und provokativ sind. Festmachen kann man dabei neun Story-Typen, wie Geschichten digital erzählt werden. » weiterlesen

Schweizer Naturfaser-Technologie ist begehrt:
9 Fragen an Cyrille Boinay von Bcomp

Das Fribourger Startup Bcomp entwickelt und verkauft Halbfabrikate aus Naturfaserverbundstoff. Grosse Skihersteller, aber auch Autohersteller interessieren sich dank den Eigenschaften und der Nachhaltigkeit für die Technologie von Bcomp.

Cyrille Boinay von Bcomp

Cyrille Boinay von Bcomp

Wie funktioniert die Technologie von Bcomp?
Bcomp verkauft hochwertige Halbfabrikate, die aus Naturfaserverbundwerkstoffen hergestellt sind. Flachsfasern sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil ihr Einsatz sehr mannigfaltig ist. Bcomp hat Technologien entwickelt, die den Einsatz von Flachsfasern steigern kann und das Anwendungsgebiet erweitert. Damit können einerseits Aluminium, Kohle- oder Glasfaserverbundstoffe ersetzt werden, anderseits gibt es eine Effizienzsteigerung in Bezug auf Gewicht, Festigkeit und Dämpfung. Wir spüren, dass diese Leistungsmerkmale immer mehr Hersteller von Ski oder Snowboards, Autos oder Musikanlagen überzeugt. » weiterlesen

Neue Lern-App:
9 Fragen an Matthias Meyer von Schoolinmypocket

Schoolinmypocket ist eine neue App fürs Lernen für Kinder. Die App hört und sieht die Aufgabe und sagt anschliessend das Resultat. Dieser interaktive Austausch soll Spass machen und die Lernlust bei Kinder wecken. Erfinder Matthias Meyer hat im 9-Fragen-Interview erklärt, warum Kinder spielerisch besser Rechnen lernen können.

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Matthias Meyer mit der App Schoolinmypocket

Was bietet Schoolinmypocket?
Mit schoolinmypocket üben Kinder gezielt und spielerisch Kopfrechnen. Das gibt ihm Sicherheit und wir leisten einen Beitrag zur Chancengleichheit. Jedes Kind kann individuell üben und es wird vom System begleitet und unterstützt. Eltern und Lehrer erhalten dank der Auswertung die Möglichkeit zu sehen, wo sie etwas erklären müssen und wie sich das Kind entwickelt. » weiterlesen

Geschäftsfelder der Zukunft:
Mobile Games und Serious Games auch in der Schweiz immer wichtiger

“Spielen macht klug” titelte Der Spiegel vor einigen Tagen. Aber nicht nur die wichtigste Zeitschrift Deutschlands sieht bei Games auf Mobile Devices ein grosses Zukunftsfeld, sondern auf zahlreichen Newsportalen häufen sich Artikel zum Thema “Serious Games” sowie über die positive Wirkung von “Gamen”. Auch in der Schweiz wächst dieser Markt- nicht nur in Hinblick auf die User, sondern auch als Kommunikations- und Marketingtool für Firmen. Ein grosses Potenzial für Jungunternehmer und Startups.

Matthias Sala von Gbanga

Matthias Sala von Gbanga

Der Bereich Mobile Gaming könnte der klassischen Videospiel-Industrie bald den Rang ablaufen. Bis im Jahre 2017 wird ein weltweiter Umsatz von 100 Milliarden Dollar erwartet, wie das Onlineportal Gamesbeat berichtet. Das Portal stützt sich dabei auf einen Bericht der Spiel-Investmentbank Digi-Capital über mobile Spiele. Die Studie zeigt auf, das Mobile Gaming so schnell wachse, dass es den traditionellen Videospiel-Markt bei weitem überholen wird, so der Geschäftsführer  Tim Merel von Digi-Capital. Der Markt werde jährlich um 23,6 Prozent wachsen, die Gewinnmargen seien hoch. Dabei ist auch das Transaktionsvolumen von Investoren in Entwickler von Games um 14,8 Prozent gestiegen. » weiterlesen

9 Fragen an Christian Reiter von Bitspin, der an Google verkaufte:
“Ich bin noch zu jung, um meine Selbständigkeit aufzugeben”

Der Kauf des Schweizer Startups Bitspin vor einigen Tagen durch Google sorgte für Gesprächsstoff in der Szene. Bitspin-Mitgründer Christian Reiter könnte bereits jetzt bei Google im Silicon Valley sitzen – ein Traum von vielen. Stattdessen hat der 25-jährige sich beim Verkauf von seinen Geschäftspartnern getrennt und möchte nun etwas Eigenes auf die Beinen stellen. Über den Google-Deal darf Reiter im 9-Fragen-Interview mit Startwerk zwar nicht sprechen, dafür erzählt er uns über seine Zukunftspläne.

Christian Reiter

Christian Reiter

Wann habt ihr Bitspin gegründet?
Ich habe an der ETH wie meine Mitgründer Informatik studiert und wir haben schon während dem Studium Apps für Transportunternehmen zusammen entwickelt. Im Sommer 2013 haben wir Bitspin gegründet und mit dem Wecker-App Timely das erste Produkt auf den Markt gebracht. Spannend war zu sehen, dass auch die Premium-Version, die vier Franken kostete, gekauft wurde. Jetzt ist die App gratis. Bisher haben rund drei Millionen Menschen das Timely-App heruntergeladen.  » weiterlesen

Roland Tschudin vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum:
“So schützen Sie Ihre Ideen”

Ideen sind wertvoll – keine Frage. Besonders wenn ein Jungunternehmen eine neue Idee hat, sollte diese geschützt werden. In welchen Bereichen Ideen geschützt werden können und sollten, erläuterte Roland Tschudin vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum IGE im Rahmen der Startimpuls-Reihe in Luzern.

Roland Tschudin vom Institut für Geistiges Eigentum

Roland Tschudin vom Institut für Geistiges Eigentum

“Gute Ideen werden geklaut – von Piraten und anderen Mitläufern” – mit diesen Worten eröffnete Roland Tschudin, Senior Trainer beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum sein Referat über Ideenklau und Schutzrechte. Tschudin erwähnt den Artikel 5 im Bundesgesetzt gegen den unlauteren Wettbewerb, in dem steht: “Das marktreife Arbeitsergebnis eines anderen ohne angemessenen eigenen Aufwand durch technische Reproduktionsverfahren als solches übernimmt und verwertet.” Dabei zeigte Tschudin anhand einer Espressomaschine auf, welche Bereichen das Immaterialgüterrecht betrifft: Das Patent schützt die Technologie der Maschine, die Marke das Produkt, das Design die Form der Maschine und das Urheberrecht die Anleitung. » weiterlesen