171 Artikel in der Kategorie People auf startwerk.ch.

9 Fragen an Remo Brunner von Dodiz:
“Jeder kann etwas lehren oder lernen”

Die Zürcher Vermittlungsplattform Dodiz vereint Wissen und bietet Lehrenden uns Lernenden eine Anlaufstelle für die Lust an mehr Wissen. Dodiz-Gründer und Ex-Werber Remo Brunner hat sich in 9 Fragen über die Herausforderung in seinem Startup auseinander gesetzt und erklärt, warum man über Mittag an einer Brownbag Sessions (Lunch und dazu einen Kurs) teilnehmen sollte.

Remo Brunner

Remo Brunner

Hat Dodiz das Potenzial, herkömmliche Lerninstitute abzulösen. So wie Airbnb immer mehr Hotelübernachtungen ablöst…?

Dodiz.com vermittelt Wissen, Können und Inspiration.Die Faszination eines Themas – beispielsweise Klettern – kann von Privaten an Private weitergegeben werden. Lehrende und Lernende sollen sich auf dieser Plattform finden. Im Falle von Klettern könnte man Knöpfe lernen, Tipps und Tricks für die Ausrüstung geben, von Touren erzählen oder die Organisation einer Himalaya-Besteigung aufzeigen. Lerninstitute als Institutionen verlieren meiner Meinung nach  an Bedeutung. Heute geht es um den Dozenten und sein Wissen, nicht um die Institution. Auf dodiz.com kann sich die Lehrperson profilieren. Wo will man heute 1:1 etwas über Politik ausserhalb der Universität erfahren? Irgendwo gibt es aber einen Politkcrack, der sein Wissen weitergeben kann. Dort knüpft Dodiz an – jeder Mensch kann lehren oder lernen!

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9 Fragen an Bernhard Brechbühl von Storyfilter:
“Ich glaube an das
Lean Startup-Modell”

Das Newsportal Storyfilter.com ist seit rund einem Monat online und hat in der Schweizer Medienszene bereits für Diskussionen gesorgt. Mit ausgewählten Geschichten und Videos aus aller Welt möchte Gründer und Ex-20-Minuten-Journalist Bernhard Brechbühl seine Community aufbauen. Welche Ziele Brechbühl mit Storyfilter erreichen will und was sein Fazit nach einem Monat ist, haben wir nachgefragt.

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Wie unterscheidet sich Storyfilter von herkömmlichen Newsportalen?

Unsere Redaktion nimmt den Usern Arbeit ab, indem sie hunderte von Newsquellen, Blogs und Social-Media-Kanälen nach starken Geschichten durchforstet. Wo sind die Storys, die eine “Wow”-Reaktion auslösen und verblüffend sind? Im Netz gibt es jeden Tag Perlen, die für Gesprächsstoff sorgen. Unsere redaktionelle Arbeit nennen wir Kuratieren. Wir spüren Geschichten auf, die noch nicht auf jedem Newsportal herumschwirren. Frische Inhalte, die User mit ihren Freunden teilen können. Unsere Auswahl von zirka sieben Geschichten liefern wir jeden Werktag per Newsletter und natürlich via Facebook und Twitter. » weiterlesen

Fairphones’ Bas Van Abel:
Unternehmertum als Aktivismus

Der Niederländer Bas van Abel hat Fairphone nicht gegründet, um ein Unternehmen aufzubauen, sondern um unsere Realitäte zu verändern. Van Abel sprach an einer Tagung zur Problematik der Konflikt-Rohstoffe in Bern.

abel“Was man nicht öffnen kann, das besitzt man nicht.” Der Satz ist ein Lieblingszitat des Niederländers Bas Van Abel. Und er dient dem CEO und Gründer von Fairphone als Einstiegsanekdote in die Geschichte seines Unternehmens: Als der Nintendo DS seines Sohnes kurz vor Abreise in die Ferien kaputt ging, versprach Van Abel, das Gerät zu flicken. Nur um dann festzustellen, dass es sich nicht öffnen liess – weil es eine spezifische Art von Schrauben aufweist, für die man eine besondere Art von Schraubenzieher braucht. Abel fragte sich, was Nintendo dazu veranlassen würde, ein Gerät nicht aufmachbar zu machen: Hatten die was zu verstecken?

Und er fragte sich, wie viele andere Geräte es noch gibt, die wir zwar kaufen, aber nicht öffnen können. » weiterlesen

Coteries:
Die Community zurückgewinnen

Das Start-up Coteries versucht mit einer App für Musiker, der Macht von Facebook und Co. entgegenzuwirken und will sie ermöchtigen, “die Kontrolle über die eigene Community zurückzugewinnen.”

CoteriesApps für Musiker? Keine wirklich neue Idee. Coteries aber bietet Künstlern die Möglichkeit an, über die App eine neue Einnahmequelle zu erschließen – und versucht damit selbst genügend Geld zu verdienen. Aber auch fernab der Einnahmequelle gab es einen entscheidenden Grund für die Entwickler, Coteries zu starten: Die große Marktmacht von Facebook, Twitter und Co. » weiterlesen

9 Fragen an Flurin Müller von Buddybroker:
“Wie ein Facebook-Feed für Stellen”

Heute stellen wir Flurin Müller, dessen Startup Buddybroker.com in einer aktuellen Finanzierungsrunde neues Kapital in der Höhe von 580’000 Franken erhalten hat, neun Fragen. Flurin hat sich auf dem Sprung nach Warschau, wo sein Entwicklerteam stationiert ist, Zeit genommen.


flurin_largeGratulation zur Finanzspritze! Wie investiert ihr das Geld?

Wir werden die finanziellen Mittel dafür einsetzen, das Produkt weiter zu verbessern und das Wachstum gehörig voranzutreiben. BuddyBroker ist zwar bereits online, aber wir sind noch nicht in der Phase, wo wir aktiv dafür werben. Das möchten wir schon bald ändern – auch dafür brauchen wir Kapital.

Wie habt ihr eure Investoren gefunden?
Gewisse Personen sind via BuddyBroker zu uns gestossen, andere wiederum haben wir aus unserem privaten Umfeld akquiriert. Es sind Business Angels und Privatpersonen, keine institutionellen Anleger. » weiterlesen

“Eine Nische, die vielleicht nicht offen bleibt”:
9 Fragen an Thomas Wieser
von Old Fashion Services GmbH

Old Fashion Services GmbH ist ein Importeur amerikanischer Marken-Kleidung – und ein Nebenjob für die Studenten, welche das Geschäft in der Nische auf die Beine gestellt haben. Gründer Thomas Wieser stellt sich unseren Fragen.

Thomas Wieser, Old Fashion Services GmbH

Thomas Wieser, Old Fashion Services GmbH

Euer Name scheint Programm: Ich habe weder eine Website noch eine Telefonnummer im Web gefunden.

Online sind wir unter dem Begriff “Old Fashion St. Gallen” für unser Geschäft mit Privatkunden präsent und betreiben eine Facebook-Seite . Neben dem Import amerikanischer Kleidung für den Laden und damit unsere eigenen Privatkunden beliefern wir aber auch andere Shops.

Kann man heute als Startup jenseits der New Economy überhaupt noch überleben?
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“Professionelle Produkte, die es im Detailhandel nicht gibt”:
9 Fragen an Andrew Tresch von Shampoo.ch

Shampoo.ch ist ein Online-Shop für Haarpflegemittel. Gründer Andrew Tresch will mit Kundenservice überzeugen. Er hat sich den Fragen von startwerk.ch gestellt.

Andrew TreschHaben Sie Shampoo.ch wirklich unmittelbar nachdem Studium gegründet? Wie kam es dazu?

Ich habe die shampoo.ch GmbH sogar bereits als Student im 2. Jahr meines Wirtschaftsstudiums an der Universität Zürich gegründet. » weiterlesen

Dave Goldbergs Tipps:
“Ideen rasch killen”

Serienunternehmer Dave Goldberg liefert fünf Tipps für Gründer, die zu Kontroversen Anlass geben könnten.

Dave Goldberg

Dave Goldberg, CEO SurveyMonkey

Dave Goldbergs Ratschläge: Geld beschaffen, wenn man es (noch) nicht braucht, lieber einen Investor an Bord holen, der weniger Geld, dafür mehr Know How mitbringt, Ideen rasch ausprobieren und ebenso rasch killen. » weiterlesen

“Der Kunde wächst mit dem Abo in neue Themen”:
9 Fragen an Lukas Speiser von Lovebox.ch

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal der Gründer eines Versanddienstes für Liebesspielzeug-Überraschungsboxen.

Lukas Speiser, Gründer und CEO von Lovebox

Lukas Speiser, Gründer und CEO von Lovebox

Lovebox.ch bietet Liebesspielzeug im Abo: Jeden Monat eine Box voller Dinge, welche erotische Fantasien anregen und Paaren vergnügen bereiten sollen. Der Gründer Lukas Speiser hat sich unseren Fragen gestellt.

Per Internet gibt es Socken im Abo, Kochutensilien, Bastelideen – braucht es jetzt wirklich auch noch Liebesspielzeug?

Ein erfülltest Sexualleben ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Beziehung. » weiterlesen

«Es ist für Startups heute weitaus einfacher»:
9 Fragen an Soeren von Varchmin
von Send2Scan

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal der Gründer eines Startups, das Produktfotografie neu denkt und rationalisiert.

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Zeigt Produkte von allen Seiten: Soeren von Varchmin

Send2Scan ist ein neuartiger, automatisierter Service im Bereich 360-Grad-Produktanimationen, 3D-Objekte und 2D-Produktfotografie für Onlineshop- und Websitebetreiber. Das zu fairen, niedrigen Festpreisen. Wir nutzen Channel-Partner wie Hostpoint zum Markteintritt und geben KMU mit unserem Angebot die Möglichkeit, ihre Produkte in vergleichbarer Bildqualität zu präsentieren wie die Grossen – Zalando, Amazon und Co.

Wie kam das Ganze ins Rollen?

Viele KMU wissen nicht, wo sie professionelle Produktfotografie zu fairen Preisen bekommen. Ebay und Amazon haben neue Richtlinien für ihre Reseller bei der Qualität der Produktfotografie; Produktpräsentation entwickelt sich in Richtung 360-Grad-Produktdarstellungen – ein interessanter Bereich für die nächsten Jahre. Die Autohersteller haben vorgemacht, wie man ein Objekt von innen und von aussen wunderbar darstellen kann. Wir bieten diese Art der Darstellung nun für jedermann zu kleinen Preisen. Der hohe Automationsgrad unserer Services macht es möglich. Ich sehe das jetzige Produkt Send2Scan als idealen Einstieg um später weitere interessante Produkte im Bereich 3D-Scanning und 3D-Printing anzubieten.

Du hast bereits Erfahrungen in Startups und als Investor gesammelt. Welche Fehler erspart dir das bei Send2Scan, die du als Anfänger vielleicht gemacht hättest?  » weiterlesen