573 Artikel in der Kategorie News auf startwerk.ch.

Neu im Finale bei venture kick:
Upicto und ReHaptix

Zwei ETH-Spin-offs erhalten je 20’000 Franken Startgeld und rücken ins Finale von venture kick vor.

venturekick_logoDie beiden venture leader Fabian Nater und Marie-Christine Fluet haben die Jury von venture kick überzeugt. Sie erhalten einen Geldpreis von 20‘000 Franken und haben im Finale Chancen auf weitere 100’000 Franken Startkapital. Während Upicto sich mit einer Software im Bereich Überwachung positioniert, bietet ReHaptix ein Messgerät, mit welchem die Feinmotorik von Patienten mit neurologischen Erkrankungen gemessen werden kann.

Das schlaue Auge: Upicto  » weiterlesen

Venture challenge:
Ein Blick auf aktuelle Startup-Projekte

Die Gründerkurse der venture challenge helfen angehenden Startups beim Schleifen ihrer Idee. Ich habe mir angeschaut, was für Businesscases im aktuellen ETH-Kurs entstanden sind.

ethIch bin zu Besuch beim einem Kurs der venture challenge an der ETH Zürich. Es ist einer von mehreren Kursen, die jedes Semester parallel an verschieden Hochschulen stattfinden und vermitteln, wie man aus einer Idee ein Unternehmen baut. An der ETH ist der Kurs begehrt; heuer gingen 100 Bewerbungen für 25 Plätze ein.

«Es ist ein starker Kurs», sagt Philipp Winteler, der sich um die Organisation kümmert, das Niveau der Projekte sei sehr hoch. Heute ist der letzte Kursabend des Semesters. Auf dem Programm steht, worauf sich die Teilnehmer 13 Wochen lang vorbereitet haben: Einen runden und überzeugenden Businesscase zu präsentieren. Falls sie nervös sind, lassen sie sich nichts anmerken.  » weiterlesen

Neuer Early-Stage-Investor:
Swisscom lanciert Startup-Fonds

Das Telekomunternehmen will sich künftig an Startups schon der Frühphase beteiligen. Zehn Millionen Franken steckt die Swisscom dafür in einen neuen Fonds.

rocket_1In der Szene schon eine Weile erwartet, ist es nun offiziell: Der Schweizer Telko legt einen Fonds auf, der in Startups investiert. Angezielt sind frisch gegründete Jungunternehmen, die in ICT, Media oder Cleantech unterwegs sind und damit in Bereichen, die für die Swisscom interessant sind. Der Schritt kommt kurz nachdem das Unternehmen ein einheitliches Portal für Startups aufgesetzt hat, wo es seine KMU-Dienstleistungen nun zusammen mit einer Startup Challenge bewirbt.

Seed und Early Stage

Das Management des mit 10 Millionen Franken gefüllten Fonds übernimmt Swisscom Ventures. Die Abteilung beteiligt sich bereits seit 2005 an Jungunternehmen, hat aber bisher einen anderen Fokus.

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Startup-Wochenüberblick:
Rekord-Gründungsjahr, neue Startups, Crowdfunding unter der Lupe

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Brandneue Startup-Projekte

Gleich mehrere neue Startups landeten diese Woche auf unserem Radar. Mit Baybay lancieren Michel Rodriguez und Alexander Krafft ein Online-Tagebuch und eine Community-Plattform für frischgebackene Eltern. Armoire Au Revoir ist eine iPhone-App und Onlinebörse, über die Nutzer ihren übervollen Kleiderschrank entlasten und Stücke tauschen können. Hinter dem Projekt stehen die drei Studentinnen Melanie Gabriel, Sara Rodrigues Almeida und Larissa Ameti. TimeRepublik ist ein Web-Startup aus dem Tessin, das der Idee von Taskrabbit folgt. Nutzer können ihre Fähigkeiten ausschreiben und andere Nutzer für Aufgaben buchen. Das Modell hat dabei einen Clou: Statt Geld erhalten die Nutzer Credits, die sich wiederum für andere Jobs investieren lassen.

Couponplus startet Deal.ch  » weiterlesen

13,4 Millionen Dollar:
Urturn präsentiert App und erhält Finanzierung

Der Multimedia-Baukasten Urturn ergänzt seinen Dienst um eine App und gibt gleichzeitig ein massives Investment bekannt.

urturnIm März 2012 warf ich zum ersten Mal einen Blick auf den Dienst und liess mir die Idee der Plattform von Gründer Mathieu Fivaz erklären. Mein Eindruck damals fiel positiv aus. Das Startup hatte eine technisch überzeugende Plattform und erste Traction vorzuweisen. Ausserdem besetzt es eine interessante Nische in der Microblogging-Sphäre. Nun haben die Gründer auch VCs von sich überzeugt.

Eine Remix-Werkstatt  » weiterlesen

Flatfox:
Auktionsplattform für Mietwohnungen

Wer bietet mehr? Das Zürcher Jungunternehmen Flatfox will die Art ändern, wie Mietwohnungen inseriert werden.

flatfox_schriftDas Thema Wohnungsnot sorgt in der Stadt Zürich regelmässig für rote Köpfe. Das Angebot ist notorisch knapp und Besichtigungstermine sind oft überlaufen. Teil des Problems ist laut den Gründern des Startups Flatfox, dass viele Wohnungen gar nicht ausgeschrieben werden.

40’000 Wohnungswechsel gibt es in der Stadt Zürich jährlich. Die Jungunternehmer rechnen damit, dass bis zu 50 Prozent davon unter der Hand passieren. Die kühne Idee: Mit einer Prämie will das Startup dafür sorgen, dass dieser Schattenmarkt schrumpft und mehr Inserate im Internet landen.

Mieter und Makler  » weiterlesen

Ein Blick nach Osten:
Indien für Startup-Gründer

Heilige Kühe, Bollywood, Cricket? Ja, aber auch IT-Hotspots. Eine Roadshow wirbt für Indien als Destination für Startups und KMU.

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Was hält Indien für CH-Startups bereit?

Beim Silicon Valley ist der Fall klar: Kalifornien ist das Mass aller Dinge für die Internetbranche und gilt als Mekka für viele Techgründer. Kürzlich war ein Swissnex-Infoabend zum Thema gut besucht. Es ging darum, was die USA für Schweizer Startups bereithalten.

Gestern drehte sich alles um den Weg nach Osten. Während die USA ein scharfes Profil haben, ist der Fall bei Indien nicht so klar. Zwar sorgen die Wachstumsraten des Schwellenlands regelmässig für Aufsehen, trotzdem kennen Schweizer das Land zumeist als Urlaubsdestination. Aber der Subkontinent mit 1,2 Milliarden Einwohnern hat viele Gesichter.

Margrit Leuthold von Swissnex India empfahl Indien als Chance für Unternehmer. Gerade jetzt sei man in einem Zeitfenster, wo sich viel bewege. Zudem sind die Konditionen bei Swissnex India momentan offenbar günstig. Die Supportorganisation coacht kostenlos Jungunternehmer, die den Einstieg in Indien suchen und bietet Vernetzung und Arbeitsplätze in ihren Räumlichkeiten.

Von Lausanne nach Bangalore  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Skiioo punktet, Nanolive gewinnt, Startup-Wiki

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Nanolive holt sich Bioinnovation Prize 2013

Das EPFL-Spin-Off Nanolive hat den mit 10’000 Franken dotierten Bioinnovation-Preis gewonnen. Das Startup visualisiert das Innere von Zellen in 3D. » Nanolive wins the Bioinnovation Prize 2013

Skiioo punktet am ICT Investor’s Day

Am erstmals auch in Lausanne durchgeführten ICT Investor’s Day schwang das Westschweizer Startup Skiioo obenauf. Das Jungunternehmen möchte ein Treuesystem für Skipass-Nutzer etablieren. Mit einer Karte können Wintersportler «Schneemeilen» sammeln und Pistenpässe buchen. » Tout schuss pour skiioo.com

Cloudspeicher per Crowdfunding  » weiterlesen

Endrunde bei venture kick:
faceshift und TransCure Biosciences sichern sich 100’000 Franken

Im Finale von venture kick setzten sich die beiden Startups faceshift und TransCure Biosciences gegen ihre Mitstreiter durch.

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Die beiden Techstartups erhalten je ein Investment von 100’000 Franken von der Förderinitiative.

Einen Avatar für jeden? Das ist dank der an der ETH in Zürich entworfenen und an der EPFL umgesetzten Software von faceshift möglich. Was vor einigen Jahren noch als Utopie anmutete, ist heute Realität: Eine einfache Kamera mit Bewegungs- und Tiefensensor genügt, um mithilfe der Software von faceshift einen Avatar zu erzeugen, der Ausdruck oder Grimassen des Aufgenommenen in Echtzeit imitiert. Führende Studios in der Game- und Filmindustrie arbeiten bereits mit der innovativen Software.

Animationen in Echtzeit  » weiterlesen

Überstrapazierter Begriff:
Rettet den «Serial Entrepreneur»

Schon junge, unerfahrene Gründer bezeichnen sich heute als «Serial Entrepreneurs». Damit verliert der Begriff seinen einstigen Glanz und seine positiven Assoziationen.

serialentrGestern besuchte ich die Seedcamp Week Berlin, eine Veranstaltung des in London ansässigen Startup-Accelerators Seedcamp. 20 junge Technologiefirmen aus einer Vielzahl europäischer Länder präsentierten in jeweils drei Minuten ihre Geschäftsideen. Die Pitches waren dabei zumeist sehr solide und deutlich besser als das, was man auf manchen rein deutschen Events geboten bekommt. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass viele der präsenten Gründer nicht ganz unbeschriebene Bücher waren, was Erfahrungen in der Startup-Welt und im Bereich der Unternehmensgründungen angeht. Mindestens einer stellte sich auch gleich als “Serial Entrepreneur” vor.

Ich erinnere mich nicht mehr, wer genau, aber das spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist, dass ich in diesem Moment stutzig wurde. Denn das Label “Serienunternehmer” ist zumindest in meine Augen im heutigen Websektor isoliert betrachtet nicht mehr länger eine besondere Auszeichnung. Zu inflationär wird es verwendet, zu wenig sagt es über die tatsächliche Erfahrung einer Person und ihre Qualitäten als Gründer aus. » weiterlesen bei netzwertig.com