670 Artikel in der Kategorie News auf startwerk.ch.

Adaptricity möchte das Stromnetz intelligenter machen

Ein Spin-off der ETH Zürich möchte das Stromnetz intelligenter machen: Adaptricity möchte dabei den neuen Anforderungen des Stromversorgungssystems gerecht werden. Dieses zeichnet sich durch Dezentralität, erneuerbare Energien, Speichergeräte und automatisierte Regelungsverfahren aus.

Andreas Ulbig und Stephan Koch von Adaptrictiy

Andreas Ulbig und Stephan Koch von Adaptrictiy

Adaptricity will Stromsysteme intelligent machen – mit dem Ziel, durch eine Planungs- und Optimierungssoftware die Stromgewinnung und -verteilung für Netzbetreiber zu erleichtern. Das Potential für drängende Energiefragen hat auch die venture kick Jury erkannt und 10 000 Franken Startkapital dem Team um Stephan Koch in der ersten Runde zugesprochen. „Der Stromsektor entwickelt sich rasant durch erneuerbare Energien, Marktliberalisierung und die Verschmelzung von Energie- und Informationstechnologie. Adaptricity hilft Stromnetzbetreibern durch innovative Software, sich auf diese Entwicklungen einzustellen,“ erläutert Adaptricity-Gründer Stephan Koch. » weiterlesen

Shoppingportal Outfittery:
Gründerin zieht erste positive Bilanz über Start in der Schweiz – und erhält 13 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde

Schweizer Kunden schätzen Qualität und sind zuvorkommend, sagt Julia Bösch, Mitbegründerin des Online-Shopppingportals Outfittery aus Berlin. Seit September 2013 ist der “kuratierte Einkaufsbegleiter” für Herren auch im Schweizer Markt tätig. Bösch ist zufrieden mit der bisherigen Entwicklung, wie sie im Gespräch mit Startwerk sagt. Gestern berichtete TechCrunch zudem über eine weitere Finanzierungsrunde für Outfittery von 13 Millionen Euro. Mit dem Geld möchte das Berliner Startup ihre neuen Märkte – darunter auch die Schweiz – weiter beackern.

Julia Bösch von Outfittery

Julia Bösch von Outfittery

Für Outfittery läuft es zurzeit wie geschmiert: Mittlerweile kleidet das Berliner Startup nach eigenen Angaben über 100 000 Männer in Deutschland, der Schweiz und Österreich ein. Im Unternehmen arbeiten 100 Personen, davon viele Stilberaterinnen. Die Kundschaft von Outfittery sind nämlich Männer. Nun setzt das Gründerszene-Startup des Jahres 2012 seine Expansion fort und hat in einer Finanzierungsrunde weitere 13 Millionen Euro Kapital erhalten, wie das amerikanische Startup-Businessportal  TechCrunch gestern berichtete. Mit dem Kapital sollen die Märkte ausserhalb von Deutschland weiter ausgebaut werden – darunter Österreich und eben die Schweiz. Grund genug, mit Mitbegründerin Julia Bösch über ein erstes Fazit von ihren Erfahrungen im Schweizer Markt zu sprechen. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Qipp gewinnt Award, Lager für Jungunternehmer, Blumen-Abo

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

news

Qipp gewinnt Award

Das Basler Start-Up qipp hat vergangene Woche seinen digitalen Assistenten für Lieblingsdinge an der Lift Conference in Genf lanciert.  An diesem Schlüsselevent für digitale Technologien und Innovation hat Qipp sein neues Tool im Rahmen der AlpICT Venture Night vorgestellt und gleich den ersten Preis der internationalen Jury gewonnen. Die Experten bewerteten das globale Wachstumspotential, die Skalierbarkeit, die Team-Zusammensetzung und die Präsentation selbst. » weiterlesen

Zürcher Startup geht mit virtueller Videokonferenz-Lösung an den Start

Veeting.com hat seine Videokonferenz-Lösung in einer Beta-Version online gestellt. Das Startup bietet ein virtuelles Sitzungszimmer mit Audio- und Videokonferenzschaltung, Live-Präsentationen und sicherem Austausch von Dokumenten an. Die grösste Erneuerung an diesem Produkt ist, dass die Videochats gleich im Browser stattfinden können.

Veeting-Gründer Fabian Bernhard

Veeting-Gründer Fabian Bernhard

Veeting.com ist für vor allem für Geschäftskunden gedacht und legt deshalb Wert auf die Privatsphäre, weshalb der Service komplett auf Servern in der Schweiz betrieben wird. Der grosse Vorteil von Veeting.com ist, dass eine Videokonferenz in kurzer Zeit gestartet werden kann. Ein Teilnehmerlink wird dann ähnlich wie bei Doodle an die Gesprächsteilnehmer verschickt. Um einer Konferenz beizutreten, braucht man nur auf den Link zu klicken. “Videokonferenzen sollen so einfach werden wie Telefonieren”, sagt Mitgründer Philipp Baumann von Veeting.com. Das Installieren von Software oder Plug-ins falle dazu vollkommen weg, fügt er an. » weiterlesen

Rekordjahr 2013 für Venture Kick:
Startups haben bisher rund 2500 Arbeitsplätze geschaffen

Seit der Lancierung von venture kick im Jahr 2007 haben 298 Gründerprojekte an Schweizer Hochschulen insgesamt 11,5 Millionen Franken Startkapital erhalten und 2 433 Arbeitsplätze geschaffen. Die unterstützen Jungunternehmen haben wiederum Investitionen von 464 Millionen Franken erhalten. Darunter auch Europas grösstes Online-Ferienwohnungsportal HouseTrip, die mehrfach ausgezeichnete Notfall-App Uepaa! oder Climeworks, die seit Kurzem mit Audi zusammenarbeiten.

Innovative Ideen werden durch venture kick an professionelle Investoren und Partnern aus der Industrie herangetragen. Diese haben seit 2007 rund 464 Millionen Franken in diese Jungunternehmen gesteckt. Neun von den zehn besten Startups in der Top 100 der Schweiz haben ebenfalls vom venture kick Förderprogramm profitiert.  Im Durchschnitt verdoppeln die aktiven Startups von venture kick die Anzahl ihrer Arbeitsplätze alle zwei Jahre. Analysiert man den Geschäftsbericht 2013 von venture kick eröffnen sich interessante Zahlen: Von den unterstützen Projekten zwischen 2007 und 2009 sind auch heute noch 77 Prozent aktiv. Die Jungunternehmer, die in dieser Zeitspanne ein Startup mithilfe des Förderprogramms lanciert haben, schufen im Durchschnitt 17 Arbeitsplätze. Auch von den 160 Startups, die “nur” die Summe von 10 000 Franken erhalten haben, sind noch 131 aktiv. Prominentestes Beispiel: Housetrip. » weiterlesen

Zweite Finanzierungsrunde:
TrekkSoft hat nun Gesamtfinanzierung von 1,6 Millionen US-Dollar

Das Schweizer Startup TrekkSoft ist auf Erfolgskurs: Letzte Woche die Aufnahme des Angebots bei Tripadvisor, diese Woche nun eine zweite Finanzierungsrunde mit 800 000 US-Dollar von Schweizer Anlegern. TrekkSoft verfügt nun über eine Gesamtfinanzierung von 1,6 Millionen US-Dollar und kann sein Angebot bei Touren und Aktivitäten weiter ausbauen.

v.l.n.r: TrekkSoft Gründer Philippe Willi (COO), Jon Fauver (CEO), Valentin Binnendijk (CTO). Foto: Joschi Herczeg

v.l.n.r: TrekkSoft Gründer Philippe Willi (COO), Jon Fauver (CEO), Valentin Binnendijk (CTO). Foto: Joschi Herczeg

Die TrekkSoft AG aus Interlaken bietet einen Software-as-a-Service (SaaS) im Bereich Adventure-Reisen an. Das Unternehmen hat nun in einer zweiten Finanzierungsrunde Kapital in der Höhe von 800 000 Us-Dollar erhalten. Das Geld kommt von den gleichen Investoren, die bereits 2013 in TrekkSoft investiert haben. Namentlich sind das Redalpine Capital II, die Schwyzer Kantonalbank sowie eine Gruppe von unabhängigen Investoren. Darunter Armin Meier, Ex-CEO von Kuoni, Walter Güntensperger, CEO von Active Travel und Ex-CEO von Hotelplan sowie Adrian Locher, Gründer von DeinDeal.ch. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Mitgründer finden, wemakeit feiert zweijähriges Jubiläum, erfolgreiches Jahr

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes aus dieser Woche.

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Mit cofoundme Mitgründer finden

Startups werden heute gerne von Teams gegründet, die sich in ihren Kompetenzen ergänzen. Die Suche nach den passenden Mitgliedern gestaltet sich aber nicht immer ganz einfach – einfach mit Freunden zusammen ein Business aufzuziehen ist auch nicht immer die beste Lösung. Der Young Entrepreneurs Club an der HSG hat das neue Tool cofoundme lanciert – damit können Jungunternehmer Mitgründer finden und sich über die Plattform zusammenschliessen. Die Plattform steht Studierenden der ETH Zürich und der Universität St. Gallen offen. » weiterlesen

Internet der Dinge:
Qipp lanciert digitalen Assistenten für Lieblingsdinge

Qipp verbindet Menschen digital mit den Dingen, die sie mögen. Mit der App kann man ein Online-Portfolio seiner Besitztümer anlegen – und sie mit spezifischen Produktinformationen anreichern. Dazu soll Qipp auch ein Kanal für die Hersteller sein, ihre Kunden auf neue Funktionen hinzuweisen. Die App wird heute lanciert.

Qipp Applikation

Qipp Applikation

Das Internet der Dinge wird einer der nächsten grossen Technologietrends werden. Auch im Freizeitbereich. Jeder hat ein Fahrrad oder eine Digitalkamera. Diese Dinge benötigen aber Know-how und Pflege, und sollten auf dem neusten Stand gehalten werden. Zur Lift Conference in Genf lancieren die beiden Gründer Stefan Zanetti und Elgar Fleisch die App Qipp [sprich „kwipp“] . Die Webapplikation unterstützt Menschen bei der Organisation ihrer Lieblingsdinge, ihren Wert zu erhalten, sie mit anderen Menschen zu teilen und neue Features dazu zu lernen.  Das “Internet der Dinge”-Startup entstand als ETH Spin-off von Stefan Zanetti, Manfred Bausch und Claudio Büttler und ihrem  Team in Basel und Freiburg in Breisgau. » weiterlesen

Realmatch360:
Neues Big Data-Startup liefert Nachfragedaten im Immobilienmarkt

Durch die Analyse von Suchaufträgen der wichtigsten Schweizer Immobilienportale möchte Realmatch360 Planern, Entwicklern und Investoren aktuelle und präzise Daten zur Immobiliennachfrage liefern – die Plattform zur Immobiliennachfrage geht heute live.

Die Immobilienbranche investiert pro Jahr über 40 Milliarden Franken in Wohnobjekte. Einen ungefähren Aufschluss über die Nachfrage von potenziellen Abnehmern liefern dabei Immobilienreports von Banken, Analysen von Medien oder von Immobiliendienstleistern. Diese sind jedoch zeitverzögert und erscheinen nur periodisch. Die Nachfrage wird dabei meist nur anhand von Neubautätigkeiten und Leerbeständen errechnet. Das neue Portal Realmatch360 möchte Realtime-Daten über die Nachfrage nach Immobilien erzeugen und Planern, Investoren und Gemeindeverwaltungen zur Verfügung stellen. Die Daten schöpft Realmatch360 aus den wichtigsten Schweizer Immobilienportalen wie Homegate, Immoscout24, newhome oder wgzimmer.ch. Das Onlineportal geht heute im Zuge der Fondsmesse “Immo14″ live. » weiterlesen

Erstes Venture Kick Finale im 2014:
130 000 Franken für Startups im Bereich Energiegewinnung und ästhetische Medizin

Die beiden Startups OsmoBlue und PB&B – entstanden aus der EPFL, der ETH Lausanne, – gewannen je 130‘000 Franken Startkapital im ersten venture kick Finale 2014. OsmoBlue erforscht eine zukunftsfähige Energielösungen für Industrieunternehmen, um Wärmeabfall in Elektrizität umzuwandeln. PB&B bringt Schönheitsbehandlungen hervor, bei denen es kein Skalpell bedarf.

Energieeffizienz gehören zu den zentralen Herausforderungen von Industrieunternehmen. Elodie Dahan, eine Mikrotechnik-Ingenieurin und die Chemikerin Anna Laromaine sind die Köpfe hinter OsmoBlue und erforschen eine innovative Lösung zu dem weltweiten Energieproblem. Sie arbeiten an einer zukunftsfähigen Möglichkeit für Industrieunternehmen, ihren Wärmeabfall in Strom umzuwandeln. » weiterlesen