166 Artikel in der Kategorie Events auf startwerk.ch.

Startup Weekend Bern:
Siegeridee ist ein modulares Möbelsystem

Am Berner Startup Weekend am vergangenen Wochenende im Stufenbau Ittingen arbeiteten rund 60 Teilnehmer zwölf Ideen für Startups aus. Sie wurden dabei von von erfahrenen Coaches begleitet. Die Gewinneridee ist aber ausnahmsweise keine Applikation, sondern das modulare Möbelsystem Pixl.

Teilnehmer am Startup Weekend Bern © Franziska Scheidegger

Teilnehmer am Startup Weekend Bern © Franziska Scheidegger

Das Startup Weekend Bern, das vom  Freitag, 15. November bis Sonntag, 17. November dauerte, war das letzte von einer Serie von Startup Weekends in der ganzen Schweiz. Das Konzept war wie auch in Zürich, St.Gallen oder Luzern gleich: Gründungswillige hatten zwei Tage Zeit, eine Geschäftsidee auszuarbeiten, erste Prototypen zu entwickeln und einen überzeugenden Pitch zu liefern. Die Siegeridee war in Bern aber kein App oder mobile Anwendung, sondern ein physisches Produkt: Pixl ist ein nachhaltiges und modulares Möbelsystem. Mit den flexiblen Elementen kann der Kunde selber seine individuellen Möbel kreieren und über eine Anwendung zusammenstellen. Die Idee von Stefan Miesch, Elena Paiuc, Julian Frey, Gabriel Frey, Corinna Rutschi und Thomas Heuberger basiert auf einem simplen Stecksystem von Klötzen, ähnlich dem Prinzip von Lego-Bausteinen.

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Startup Weekend Zürich:
Der Sieger auf dem Finanzplatz

Die Zürcher Ausgabe des Startup Weekends fand diesmal dort statt, wo auch sonst Jungunternehmer Ideen entwickeln: Im Impact HUB in den Viaduktbögen in Zürich West. DataNext war der Hautgewinner dieses Wochenendes.

Das Startup Weekend Zürich fand dieses Jahr bereits zum zweiten Mal statt; überhaupt sind derzeit in der ganzen Schweiz, von Basel über St. Gallen bis Bern (steht noch aus!), Startupweekends angesagt. Wir waren in Zürich dabei, wo der Gesamtsieger DataNext hiess: Ein Softwaretool soll künftig die Berechnungen und Zahlenjongliererei von Hedge Funds-Managern effizienter und eben auch transparenter machen.

Und zwar in einer Location, die bereits viel Startup-Geist besitzt:

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Startup Bus:
Die Tipps erfolgreicher Gründer

Die Schweizer Startups GetYourGuide, Uepaa! und 42matters verrieten den Buspreneuren ihre wertvollsten Tipps. Davon können auch andere Entrepreneure lernen.

Pascal Mathis

Pascal Mathis

Ende Oktober haben zwei Startup Busse auf ihrer Reise von Paris beziehungsweise London ans Pioneers Festival in Wien einen Boxenstopp bei Google in Zürich eingelegt. Dort haben die Buspreneure mit Jordi Montserrat vom IFJ ihre Ideen entwickelt, mit Nick Heller und Matt Glotzbach von Google über «New Business Development» und «Innovation at Google» diskutiert und von Nicolas Berg von Redalpine Venture Partners erfahren, was Risikokapitalgeber von ihnen erwarten. Am Schluss verrieten drei erfolgreiche Schweizer Startups den 50 Buspreneuren ihre wertvollsten Tipps für die Startphase. » weiterlesen

Startup Bus in Zürich:
Ein Startup in 1700 Kilometern

Bus fahren, Gleichgesinnte treffen und eine Firma gründen. So funktioniert der Startup Bus. Bericht vom Boxenstopp bei Google in Zürich.

startupbusAngefangen hat alles mit einem Witz. Behauptet Elias Bizannes. Als er plante, mit seinen Freunden im Bus von San Francisco zum Musik- und Filmfestival SXSW in Austin zu fahren, flachste er, er wolle unterwegs ein Startup gründen. Offenbar nahmen ihn die Leute ernst, einige Techblogs berichteten sogar darüber – und Bizannes konnte nicht mehr zurück. So ist der Startup Bus entstanden. Se non è vero, è ben trovato.

25 Programmierer, Designer und Marketer reisen in vier Tagen in einer Sternfahrt an ihr Ziel und entwickeln in vier bis sechs Teams Startup-Ideen, die sie unterwegs erfahrenen Gründern, Investoren und Business Angels vorstellen. » weiterlesen

Coteries:
Die Community zurückgewinnen

Das Start-up Coteries versucht mit einer App für Musiker, der Macht von Facebook und Co. entgegenzuwirken und will sie ermöchtigen, “die Kontrolle über die eigene Community zurückzugewinnen.”

CoteriesApps für Musiker? Keine wirklich neue Idee. Coteries aber bietet Künstlern die Möglichkeit an, über die App eine neue Einnahmequelle zu erschließen – und versucht damit selbst genügend Geld zu verdienen. Aber auch fernab der Einnahmequelle gab es einen entscheidenden Grund für die Entwickler, Coteries zu starten: Die große Marktmacht von Facebook, Twitter und Co. » weiterlesen

Gigerenzer an der TEDx Zürich:
Lernt, Risiken sachlich einzuschätzen!

Ein rationaler Umgang mit Risiken wäre effizienter als ressourcenverschleissender Kampf gegen theoretische Gefahren. Der Psychologe Gerd Gigerenzer fordert deshalb eine Ausbildung zu mehr Risiko-Kompetenz.

gerd_gigerenzerDas englische Wort “Savvy” ist kaum wörtlich zu übersetzen und wenn, dann eigentlich nur mit einem Objekt: “Savvy” beschreibt , dass jemand in Bezug auf etwas anderes wissend, es kennend oder sich dessen bewusst ist. Gerd Gigerenzer fordert in seinem englischen Vortrag, den er am Dienstag in Zürich an der TEDx vor rund 600 Leuten hielt, mehr Bemühungen, die Menschen “risk savvy” zu machen: Sich des Risikos von Handlungen und Aktionen bewusst.

Interessanterweise meint der Wissenschaftler mit seinem Aufruf nicht etwa, dass wir uns der Risiken zu wenig bewusst wären. Er reklamiert viel mehr, dass die Menschheit insgesamt dazu tendiert, Risiken zu überschätzen, falsch zu bewerten oder ganz einfach nicht damit umgehen zu können. » weiterlesen

Wie Business Angels Startups sehen:
Exit als Ziel muss sein

Business Angels sind keine Engel oder Mäzene, sondern Investoren genau wie Venture Capitalists, mit einer klaren Zielsetzung auf einen Profit. Worauf Sie bei der Wahl der Investitionsobjekte achten, verriet Dr. Peter Pfister, Business Angel des Jahres 2009, an der Startupfair.

DSF7410Alles in allem war spürbar: Business Angels sind Investoren, die mit dem Herzen bei der Sache sind und nicht nur mit ihrem Geld. Sie unterscheiden sich von Venture Capitalists vor allem dadurch, dass sie weniger und ihr eigenes Geld einsetzen – und neben rein finanziellen vielleicht noch ein bisschen anders gelagerte Motivation hätten. Peter Pfister warnte die Gründer im Publikum anlässlich seines Referats an der Startupfair aber davor zu glauben, dass sie aus blosser Sympathie von einem Business Angel Geld erhalten würden: Die schönste Präsentation und der ausgeklügeltste Businessplan führten nicht zum Erfolg, wenn nicht grundlegende Fragen zum Risiko zufriedenstellend beantwortet werden könnten.

Bei der Einschätzung der Risiken eines Startups habe sich in jüngster Zeit eine Verschiebung ergeben. Die Finanzrisiken hätten an Gewicht gewonnen; die Produktrisiken würden generell überschätzt, und das Marktrisiko sei meistens das grösste und zugleich im Businessplan am schlechtesten abgehandelte Problem. » weiterlesen

TOP 100 Startups:
HouseTrip vor BioVersys und Abionic

Die Top 100 der Schweizer Startups sind gewählt. Der Löwenanteil unter ihnen kommt aus Zürich und dem Kanton Waadt. Die Zahl der Lifescience-Firmen nimmt ab; ein Drittel der Top 100 sind Erstlinge.

Top 100 Startups

Die Halle der Härterei auf dem Maag-Areal war bis auf den letzten Platz besetzt.

Qualität, Wissenschaftlicher Spürsinn und Innovationsgeist: Die drei erstplatzierten Startups der TOP 100 stehen für Schweizer Standort-Charakteristika wie ein Lexikoneintrag. HouseTrip, vielversprechender Konkurrent des internationalen Wohnungsvermittlungs-Phänomens Airbnb, sticht diesen mit seiner schon fast pedantischen Exaktheit aus:
Beat SchilligArnauf BertrandAbionic Nicolas DurandBioVersys
Stefan BarmettlerHohe Spannung in der Maag-HalleTop 100 StartupsNervöse Hände

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Startupfair – Startup-Battle:
CatchMyPain gewinnt die Schlacht

CatchMyPain will Menschen mit chronischen Schmerzen in der ganzen Welt helfen, gemeinsame Wege gegen die Erkrankung und die Symptome zu finden. Das Startup hat schon einige Preise gewonnen – und jetzt auch den ersten Startup-Battle in Zürich.

gewinnerDie Startupfair in der Zürcher Maag-Halle darf sich als Erfolg feiern lassen, und so geht es auch mindestens dreien der Startups, die sich an diesem ersten Anlass in einem Pitch-Wettbewerb namens “Startup-Battle” gemessen haben. Aus den beiden Halbfinals mit je fünf Teilnehmern gingen drei Finalisten mit je einem 90-Sekunden-Pitch und einer vierminütigen Fragesession durch die Jury hervor. » weiterlesen

Startupfair-Referat von Fredi Schmidli:
Durchbeissen war gestern

Fredi Schmidli rief an der Startupfair zur Umsetzung von Lean Startup statt dicker Businesspläne auf: Nachhaltige Geschäftskonzepte brauchten Dynamik, nicht Durchhaltewillen.

schmidliMut, Transparenz, Experimentierfreude und der Wille, Dinge rasch abzuschiessen oder anzupassen, das sind die neuen Eigenschaften, die ein Unternehmer braucht, wenn er ein Startup aufbauen will. Fredi Schmidli von Pragmatic Solutions liess in seinem Referat an der Startupfair in Zürich kaum ein gutes Haar an just dem, was viele Schweizer für ihre Tugend halten: Ausdauer, Hartnäckigkeit, Geduld und Analyse.

Der Konventionelle Gründungsansatz basiere auf Planung und Vorsicht, darauf, das beste Produkt herstellen zu wollen, statt rasch herauszufinden, wo der Markt ist und wie man ihn bedient: “Ich erlebe das vor allem mit Leuten von der ETH.” » weiterlesen