Peter Sennhauser

 

Alle 118 Artikel von Peter Sennhauser auf startwerk.ch:

Content-Marketing via PR-Text:
Drei sind ein Trend

Auch Startups rüsten auf, was Medienarbeit und Content-Marketing angeht. Neuste Entwicklung: Pressemitteilungen, die wie objektive Artikel über einen Trend daherkommen und nebst dem eigenen Unternehmen auch gleich die ganze Konkurrenz in einem “Trend” darstellen.

sheetIn Journalistenkreisen ist es ein unter Wehklagen wiederholte Tatsache: Die “Gegenseite”, also Quellen und Objekte der Berichterstattung, rüstet seit Jahren medial auf. PR-Agenten sind in Heerscharen anzutreffen, Kommunikationsprofis wollen jedes Zitat gegenlesen und selbsternannte Medienrechts-Experten erklären dem Blogger, was er angeblich schreiben darf und was nicht.

Mal vom letzten Beispiel abgesehen, ist die Entwicklung so schlecht nicht: Das Wissen um Bedürfnisse und Ansprüche von Journalisten hat zugenommen, das tägliche Seilziehen darum, was in den Medien mit Breitenwirkung publiziert wird, ist professioneller geworden: Journalisten müssen besser recherchieren, um Insider-Wissen und Skandale aufzudecken; PR-Leute müssen überzeugender argumentieren und mehr echte Information preisgeben, um Journalisten dazu zu bringen, über ihren Gegenstand zu schreiben. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Geld für Coresystems, Bugbuster,
Biocartis, Qloudlab und 3dbAccess

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

news

300’000 Euro für Faveeo

Das Genfer Startup Faveeo, das intelligente Recherche aufgrund von Internetdaten entwickelt, hat eine Finanzierungsrunde über 300’000 Euro abgeschlossen. Das Produkt besteht in einer Monitoring-Platform namens “Web and social media discovery dashboard”.

KeyLemon-Technik erkennt Autolenker

Visteon, ein amerikanischer Hersteller von automotive Software, hat die Technologie des Startups KeyLemon aus Martigny lizenziert, um damit Gesichtserkennungs-Aufgaben in Autos zu realisieren. Denkbar sind Wegfahrsperren und Sekundenschlagwarnungen, aber auch automatische Einstellung des Wageninterieurs aufgrund des Aussehens der Person im Fahrersitz.

Coresystems schliesst Series-A-Finanzierung von 14 Millionen ab

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Venture Kick:
3db Access und Qloudlab
holen sich 130’000 Franken

Im dritten venture kick Finale des Jahres setzten sich die Startups Qloudlab und 3db Access knapp gegen ihre Mitstreiter durch. Die Gewinner werden von der Förderinitiative venture kick mit dem maximalen Betrag von 130’000 CHF unterstützt.

qloudlabQloudlab ist ein Spin-off der ETH Lausanne, das aus Smartphones Bluttestgeräte macht: Arthur Queval, Simon Chaplin und Maxime Ettori haben dazu einen wegwerfbaren Biofilm entwickelt, der in Berührung mit dem Bildschirm des Smartphones diese Tests ermöglicht. Die Romands arbeiten nun an der Fertigstellung des Prototypen für die Pilotstudien im 2014 und planen den Markteintritt mit einem Selbsttest für die Messung der Blutgerinnung 2016. Sie haben mit ihrem Geschäftsmodell die Jury des venture kick überzeugt und erhalten die volle Fördersumme von 130’000 Franken, ebenso wie der zweite Sieger 3db Access. » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Sequoia in Berlin, La Forge
in Lausanne, Startup Bus in Zürich

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

news

Sequoia investiert in 6Wunderkinder

Nicht die Höhe von 30 Millionen Dollar als Series B-Runde, sondern der Investor in die 6Wunderkinder in Berlin, Macher der Aufgabenliste Wunderlist, lässt aufhorchen: Sequoia ist einer der ganz grossen im Silicon Valley. Wenn die Meister aus Menlo Park Berlin entdecken, könnte das der Anfang einer wunderbaren Freundschaft sein.

Bieler Cooala krempelt alles um

Die Markenfan-App Cooala ist in der Version 2 im Appstore und hat mit der neuen version auch gleich das Businessmodell umgekrempelt: Die Monetarisierung soll nicht mehr über Marktforschungsdaten, sondern direkt über Umsatzbeteiligung an Verkaufen der auf der Plattform vertretenen Marken erreicht werden. In der Version 2 der App wählt der User laut Pressemitteilung “mit ein paar Klicks seine Lieblinge aus über 1500 Marken und erhält einen individuellen Newsstream: Wer Apple-begeistert ist, wird auf seinem cooala Angebote, Bilder, Neuigkeiten und Artikel rund um Macs, iPads & Co finden – nicht marketinglastig, sondern als Zusammenstellung aus den wichtigsten Blogs und Newsseiten.”

Boxenstop des Startup Bus in Zürich

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Energiewende:
Eine Chance für Startups

Die Veränderung politischer Zielvorgaben ist immer auch ein Markt für neue Unternehmen. Beispiel Energiewende: Startups helfen den Stromkunden beim Sparen, den Lieferanten beim Energiemanagement und Investoren beim Anlegen von Geld in erneuerbare Energie.

Kann Informatik uns helfen, nachhaltiger zu leben? Ist die Energiewende als politisches Ziel vielleicht besser zu erreichen dank ICT, oder ist sie vor allem eine Chance für Startups? An einem Event zu diesem Thema in der Umwelt-Arena Spreitenbach präsentierte i-net, die gemeinsame Innovationsförderung der Nordwestschweiz, vier Startups, die sich mit unserem Energieverbrauch auseinandersetzen.

Ben Energy: Begeistern für Energieeffizienz

Jan Marckhoff

Jan Marckhoff

Ben Energy ist Herstellerin einer Software, die als White-Label von Energielieferanten eingesetzt werden kann. Es geht darum, den Konsumenten ein Feedback über ihren Energieverbrauch und ihr verhalten zu liefern, und das zeitgemäss auf den Medien, die sie benutzen und in einer Form, die sie anspricht: » weiterlesen

BringBee:
Ideal-Partnerschaft mit bonacasa

Der Einkaufs-Mitbring-Vermittlungsdienst BringBee geht eine neue Partnerschaft mit der Sicherheits- und Concierge-Anbieterin bonacasa ein.

bringbee_logo-transparent Grade eben noch hat sich BringBee für ein grösseres Publikum geöffnet, indem der “Einkäufe-von-jemandem-der-sowieso-hinfährt-mibringen-lassen”-Dienst nicht mehr nur mit der IKEA in Spreitenbach funktioniert, sondern grundsätzlich offen ist. Da meldet Gründerin Stella Schieffer das nächste Leuchtturm-Projejekt: Die Solothurner bonacasa, Anbieterin von Concierge- und Sicherheitsdienstleistungen und Pionierin für altersgerechtes Wohnen, setzt BringBee auf die Liste ihrer Dienstleistungen. » weiterlesen

Swisscom Startup-Challenge:
Silicon Valley als Inspiration

Was hilft ein Kurztrip ins Silicon Valley einem Schweizer Startup? Die Gewinner der Swisscom Startup Challenge sind soeben aus der Bay Area zurückgekehrt. Wir haben einige Stimmen zum Nutzen der Reise erhalten:

swisscom-startup-challenge“Die Reise war eine grossartige Gelegenheit für das Tooxme-Team, Player aus dem Silicon Valley kennen zu lernen und neue Partnerschaften zu erschliessen”, sagt Olivier Perrotey, CEO von Tooxme. “Die Bay Area von San Francisco hat im bereich inovativer Transportsysteme einen gehörigen Innovationsschub erlebt und war deswegen für uns ein idealer Ort, um Marktforschung zu betreiben. Tooxme hat also mit dem Swisscom Challenge neue Perspektiven für die Entwicklung und Wachstum erhalten.”

Sieben Tage dürften reichen, um wesentliche Kontakte zu schliessen und vor allem, “um den amerikanischen Markt besser zu verstehen”, wie es Gregory Barbezat von Skiioo beschreibt: “Vor allem durch die Treffen mit den Verantwortlichen der lokalen Ski-Resorts in Vail und Squaw Valley” (jawohl, einige wenige Fahrstunden von San Francisco entfernt, in der Sierra Nevada). “Es waren hervorragende B2B-Kontakte, die uns erlauben, unser Geschäftsmodell zu verbessern und wesentliche verbindungen für die Zukunft von Skiioo zu knüpfen.” Seine Schlussfolgerung: “Dieser Typ von Reise ist für ein Startup ein echtes Beschleunigungsmittel – auch dadurch, dass wir die verschiedenen Interessen eines solch grossen Markts besser verstanden haben.” » weiterlesen

Startwerk-Wochenüberblick:
Mittel für Arktis und Faction,
Gründungsrekord und Watson

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

news

Ski-Hersteller-Kollektive Faction holt sich weitere 3 Millionen

Unter der Führung der Londoner Octopus haben Investoren in den Skihersteller Faction aus Verbier weitere 3 Millionen Franken investiert. Zusammen mit dem Betrag der Runde von vor einem Jahr ergeben sich damit 6 Millionen für den Skihersteller.

Wanner einziger Investor von Newsmagazin Watson

Nachdem sich Swisscom und Ringier angeblich aus dem Projekt des ehemaligen 20minuten-online-Chefs Hansi Vogt, dem Online-Newsmagazon Watson, zurückgezogen haben sollen, bleibt als Hauptinvestor nur der Aargauer Verleger Peter Wanner. Das Startup aus Zürich wird mit Spannung erwartet. Es solle irgendwo zwischen 20Minuten und Newsnetz liegen.

ETH-Spinoff Arktis erhält 2,9 Millionen Dollar

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Fairphones’ Bas Van Abel:
Unternehmertum als Aktivismus

Der Niederländer Bas van Abel hat Fairphone nicht gegründet, um ein Unternehmen aufzubauen, sondern um unsere Realitäte zu verändern. Van Abel sprach an einer Tagung zur Problematik der Konflikt-Rohstoffe in Bern.

abel“Was man nicht öffnen kann, das besitzt man nicht.” Der Satz ist ein Lieblingszitat des Niederländers Bas Van Abel. Und er dient dem CEO und Gründer von Fairphone als Einstiegsanekdote in die Geschichte seines Unternehmens: Als der Nintendo DS seines Sohnes kurz vor Abreise in die Ferien kaputt ging, versprach Van Abel, das Gerät zu flicken. Nur um dann festzustellen, dass es sich nicht öffnen liess – weil es eine spezifische Art von Schrauben aufweist, für die man eine besondere Art von Schraubenzieher braucht. Abel fragte sich, was Nintendo dazu veranlassen würde, ein Gerät nicht aufmachbar zu machen: Hatten die was zu verstecken?

Und er fragte sich, wie viele andere Geräte es noch gibt, die wir zwar kaufen, aber nicht öffnen können. » weiterlesen

Auto-Kaufbegleiter:
Marktlücke gefunden, Lösung angepasst

Fabio und Fabian wollten einen Marktplatz für freie Autokauf-Experten eröffnen, die Gebrauchswagen-Käufer auf Abruf beraten. Einige Monate in den Start der Website hinein wissen Sie: Das Angebot der Beratung entspricht einem Bedürfnis, aber ihr Ansatz entspricht diesem zu wenig.

logoBisher haben sie nicht viel falsch gemacht, auch wenn Ihr Webangebot “www.auto-kaufbegleiter.ch” in den ersten Monaten noch keinen Käufer mit einem Experten zusammengebracht hat: Fabian Schneider und Fabio Blasi, 27 und 28 jahre alt, sind einem Bedürfnis der Konsumenten auf der Spur und wollen ihm ein Angebot gegenüberstellen: Wer einen Gebrauchtwagen kauft, ist in der Beurteilung der “Ware” auf sich allein gestellt und hat in den wenigsten Fällen die Sachkenntnis, die garantiert verhindert, dass er oder sie sich eine Rostlaube mit absehbaren Problemketten andrehen lässt.

Um jenen zu helfen, die nicht in der Familie auf einen gelernten Automechaniker zurückgreifen können, der bei der Einschätzung des Fahrzeugs helfen kann, haben Fabio und Fabian – beide voll Berufstätige Informatiker – zunächst die noviga GmbH gegründet und mit dieser das Angebot “auto-Kaufbegleiter.ch” lanciert. » weiterlesen