Alle 15 Artikel von auf startwerk.ch:

Startups setzen auf E-Book-Flatrates:
Die Hoffnung, in die Fußstapfen von Netflix und Spotify zu treten

Immer mehr deutsche und internationale Startups wollen beweisen, dass sich das Abomodell von Netflix und Spotify auch auf E-Books übertragen lässt. Dazu müssen sie nicht nur besser sein als der Wettbewerb, sondern auch zeigen, dass Bücherfreunde darin einen Mehrwert sehen. Auch in der Schweiz werden E-Books zunehmend ein Thema werden und bei den Leseratten auf zunehmendes Interesse stossen.

Trotz den zahlreichen Wettbewerber haben Netflix und Spotify sich mit ihren Streamingflatrates für Filme/Serien beziehungsweise Musik in ihren aktiven Märkten sowie im medialen Bewusstsein recht eindeutig als Platzhirschen etablieren können. Für Rivalen war die Situation schon deshalb schwieriger, weil sie erst auf der Bildfläche erschienen, als sich die zwei Pioniere in ihren Herkunftsländern bereits einen Namen gemacht hatten. Auch wenn der sogenannte “First Mover Advantage” gerne als Mythos bezeichnet wird, profitierten beide Anbieter von ihren frühzeitigen Erfahrungen mit Streamingdiensten auf Abobasis. Weiterlesen auf netzwertig.com

SpecificFeeds:
Ein Zürcher Startup möchte mit RSS-Feeds zaubern

Die Macher des Zürcher Startups SpecificFeeds finden, dass RSS noch zu beschränkte Funktionen bietet. Ihr kostenloser Service erlaubt das benutzerdefinierte Filtern einzelner Feeds, die dann per E-Mail ausgeliefert werden.

Gastbeitrag von Martin Wigert, Leitender Redakteur netzwertig.com

Für meisten Menschen, die im und mit dem Netz arbeiten und von Berufs wegen oder privat ein außerordentliches Informationsbedürfnis besitzen, sind RSS-Feeds nach wie vor das beste Werkzeug, um sich in regelmäßigen Abständen und mit möglichst geringem Zeitaufwand einen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen. Wobei “geringer Zeitaufwand” natürlich relativ zu verstehen ist: Dutzende oder gar Hunderte RSS-Feeds zu pflegen und zu scannen, erfordert mehr als ein paar Minuten täglich. Und eine Garantie, die für einen relevanten und entscheidenden Artikel zwischen all den lediglich die Geräuschkulisse verstärkenden Beiträgen zu finden, existiert nicht. Das kann nicht alles sein, dachte sich Nick Amann, und entschloss sich, mit zwei Mitstreitern ein Tool zu entwickeln, welches das gezielte Verwalten und Konsumieren von RSS-Feeds vereinfacht. SpecificFeeds in Zürich war geboren.» weiterlesen

Das E-Book unseres Schwesterblogs zum Jahresabschluss:
»netzwertig.com – Band II« – bis morgen kostenlos zum Herunterladen

Unser Schwesterblog netzwertig.com hat 50 der besten, charakteristischsten und wichtigsten Beiträge des Jahres in einem E-Book zusammengefasst. Bis morgen könnt Ihr es kostenfrei herunterladen!

Im vergangenen Jahr war es noch ein Experiment, jetzt macht es netzwertig.com zu einer Tradition: Das Dezember-E-Book mit einer Auswahl der besten, charakteristischsten und wichtigsten Beiträge der vergangenen zwölf Monate. Heute präsentieren wir Euch »netzwertig.com Band II – 50 weitere Betrachtungen zum digitalen Wandel«.

Wenn Ihr Euch beeilt, könnt Ihr das Buch sogar kostenfrei bekommen: Ab sofort und bis morgen gibt’s »netzwertig.com Band II« zum kostenfreien Download in den Formaten ePub, mobi und PDF . Danach steht das Werk für 3,75 Euro zum Download bereit.

Von daher unser Tipp: Folgt dem Downloadlink, gebt Eure E-Mail-Adresse an und sichert Euch das Buch am besten heute.

Hier geht es zum Download des E-Books 

Wie im vergangenen Jahr veröffentliche netzwertig.com die Texte aus dem Buch abermals unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Schweiz (CC-BY-SA 3.0). Weiterlesen bei netzwertig.com

Austausch von Wissen und Erfahrungen:
Mehr Gründer sollten bloggen

Regelmässig bloggende Startup-Gründer aus Deutschland und der Schweiz sind eine Seltenheit. Das ist schade – für die Entrepreneure ebenso wie für die Branche!

shadow_image_110275Die Gründe dafür, wieso Menschen bloggen, sind unglaublich vielfältig. Nachteile dagegen muss man lange suchen. Sicher, persönliche Gedanken und Erfahrungen niederzuschreiben, kostet Zeit. Und wer sich ungeschickt ausdrückt oder vorschnell einen impulsiven Text publiziert, der kann sich mitunter Ärger einfangen. Davon abgesehen lässt sich wenig dagegen anführen, dass Personen mit interessanten Erlebnissen und Einsichten darüber in Blogform schreiben. Das gilt natürlich auch für Startup-Gründer. Doch speziell im deutschsprachigen Raum sind bloggende Entrepreneure eine Seltenheit. Dabei hätten sie so viel zu berichten.

Christian Reber, Gründer und CEO des Berliner Jungunternehmens 6Wunderkinder, will neue Wege gehen und hat in seinem privaten Blog christianreber.com eine Serie rund um Ratschläge und Tipps zum Starten eines eigenen Unternehmens begonnen. In mehreren Teilen will er angehenden Entrepreneuren anhand seiner eigenen Erkenntnisse und Best Practices dabei helfen, die kritische Anfangsphase eines Startups besser zu meistern, gängigen Fehlern aus dem Weg zu gehen und erfolgreich eine Firma mit einer wachsenden Mitarbeiterzahl zu führen. » weiterlesen bei netzwertig.com

Überstrapazierter Begriff:
Rettet den «Serial Entrepreneur»

Schon junge, unerfahrene Gründer bezeichnen sich heute als «Serial Entrepreneurs». Damit verliert der Begriff seinen einstigen Glanz und seine positiven Assoziationen.

serialentrGestern besuchte ich die Seedcamp Week Berlin, eine Veranstaltung des in London ansässigen Startup-Accelerators Seedcamp. 20 junge Technologiefirmen aus einer Vielzahl europäischer Länder präsentierten in jeweils drei Minuten ihre Geschäftsideen. Die Pitches waren dabei zumeist sehr solide und deutlich besser als das, was man auf manchen rein deutschen Events geboten bekommt. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass viele der präsenten Gründer nicht ganz unbeschriebene Bücher waren, was Erfahrungen in der Startup-Welt und im Bereich der Unternehmensgründungen angeht. Mindestens einer stellte sich auch gleich als “Serial Entrepreneur” vor.

Ich erinnere mich nicht mehr, wer genau, aber das spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist, dass ich in diesem Moment stutzig wurde. Denn das Label “Serienunternehmer” ist zumindest in meine Augen im heutigen Websektor isoliert betrachtet nicht mehr länger eine besondere Auszeichnung. Zu inflationär wird es verwendet, zu wenig sagt es über die tatsächliche Erfahrung einer Person und ihre Qualitäten als Gründer aus. » weiterlesen bei netzwertig.com

Startup-Videos:
Wann sie sich lohnen und
wie man sie macht

Spätestens der spektakuläre Erfolg des DollarShaveClub hat gezeigt, dass schon ein einzelnes Video einem Startup zum Durchbruch verhelfen kann. Doch junge Unternehmen sollten sich genau überlegen, wie sie am besten vorgehen.

Knapp zehn Millionen Mal wurde das Video von DollarShaveClub bis heute angeklickt, allein vier Millionen Menschen sahen es in den ersten vier Wochen. Der virale Streifen verhalf dem Startup mit seinem Subscription-Modell für Rasierklingen innerhalb kürzester Zeit zum Erfolg. Dabei lagen die Produktionskosten für das Video angeblich bei gerade einmal 4’500 Dollar. Ganz vom Himmel fiel dieser Erfolg trotzdem nicht: Einer der Gründer war nicht nur Schauspieler, sondern auch jahrelang als Leiter im Video-Marketing tätig.

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Zattoo-Manager Jörg Meyer:
«Von den Umsätzen der illegalen TV-Apps kriegt kein Sender etwas ab»

Der TV-Dienst Zattoo erlebt laut Manager Jörg Meyer seinen zweiten Frühling. Speziell im deutschen Markt sieht das Zürcher Unternehmen noch großes Potenzial – trotz der komplexen Rechtslage.

2008 schrammte der Zürcher TV-Dienst Zattoo ”knapp am Abgrund vorbei“, als eine geplante Finanzierungsrunde nicht abgeschlossen werden konnte. Entlassungen und ein Eindampfen von ambitionierten Expansionsplänen waren die Folge. Doch sukzessive rappelte sich das Startup wieder auf, auch dank der Beteiligungen des Medienhauses Tamedia sowie der Schober-Gruppe.

Nach dem Break-Even 2012 rückt nun die Internationalisierung wieder verstärkt in den Fokus, erklärt Jörg Meyer, Vice President im Bereich Content and Consumer im Interview. In Deutschland sieht er noch viel Potenzial – auch wenn einige Hindernisse dem Erfolg im Wege stehen.

Wie läuft es bei Zattoo?

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Internationalisierung:
So erschliessen kleine Startups ausländische Märkte

Startups, denen die Internationalisierung gelingt, profitieren vielfach von diesem Schritt. Auch mit geringem Budget ist der Gang in ausländische Märkte möglich.

Gastbeitrag von Robert Brandl

Es liegt so nahe, aber oft doch so fern: ein Geschäftsmodell, das sich im deutschsprachigen Raum bewährt hat, in internationale Märkte zu tragen. Das gilt vor allem, wenn es sich um rein webbasierte Firmen handelt, die sich in klar definierten Nischen bewegen: Content-Websites oder Software-Apps zum Beispiel.

Klappt die Internationalisierung, so kann man gleich von mehreren Vorteilen profitieren:

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(Foto: stock.xchng/lusi)

Abgestellt:
Gescheiterte Onlinedienste sollten sich korrekt verabschieden

Im schnelllebigen Internet kommen Plattformen so schnell, wie sie gehen. Sobald ein Abschied ansteht, fehlen vielen Diensten die richtigen Worte.

Sackgasse {MSVG;http://www.flickr.com/photos/msvg/6370170341/sizes/m/in/photostream/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/}So schnell wie Webplattformen auftauchen, können sie auch wieder sterben. Mit dieser Tatsache und deren Folgen müssen nicht nur die User leben, sondern auch die Betreiber. Diese tun sich aber oft schwer damit, die User oder gar Kunden angemessen zu informieren.

Das bekannteste aktuelle Beispiel ist DailyBooth. Die Selbstportrait-Sharing-Plattform ist kein kleiner Fisch, sondern hat erst vor gut einem Jahr nochmals Investoren-Geld in der Höhe von sechs Millionen Dollar zugesprochen erhalten. Anfang der Woche landete bei den Usern überraschend die Nachricht in der Mailbox, dass der Dienst innerhalb weniger Wochen abgeschaltet werde. Die E-Mail kam unsorgfältig und in knappen Worten daher:

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Entrepreneur und Investor Frank Thelen:
«Das Lean Startup ist tot»

Apps sind der in Zukunft bedeutendste Distributionskanal für Onlineinhalte und Dienste, ist sich Entrepreneur und Investor Frank Thelen sicher. Dadurch verändern sich die Spielregeln für Startups. Produkte müssen perfekt sein – vom ersten Tag an.

«Das Lean Startup ist tot» – mit dieser provokativen Aussage hinterliess Entrepreneur Frank Thelen auf dem European Pirate Summit bei mir einen bleibenden Eindruck. Als früherer Geschäftsführer diverser Firmen, jetziger Co-Founder des intelligenten Dokumentenverwaltungsdienstes doo sowie Managing Director bei der Beteiligungsgesellschaft E42 (u.a. 6Wunderkinder, myTaxi, kaufDa) dürfte er wissen, wovon er spricht. Grund genug, um in einem Interview nachzuhaken und in Erfahrung zu bringen, wieso er das Lean-Startup-Konzept für nicht mehr zeitgemäss hält und welche Konsequenzen er sieht.

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(Foto: Flickr/betsyweber, CC BY 2.0)