Jeffrey Voegeli

Jeffrey Vögeli steht an der Universität St. Gallen im achten Semester des Studiengangs Law & Economics. Sein Interesse am Journalismus hat er durch die Mitarbeit beim Studierendenmagazin «prisma» entdeckt, welches er im Moment als Chefredaktor leitet. Mit einem Praktikum bei der Bilanz hat er einen ersten Schritt in die Richtung des professionellen Journalismus unternommen.

Bei der Bilanz war es auch, wo er sich durch eine Recherche für die Startup-Szene in der Schweiz zu interessieren begann.

Von der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtet, ist eine Kultur des Gründens und der Innovation entstanden. Bei Startwerk möchte Jeffrey seinen Beitrag leisten, damit diese Szene bekannter wird und hoffentlich noch mehr Leute den Mut finden, ihre Ideen umzusetzen.

 

Alle 85 Artikel von Jeffrey Voegeli auf startwerk.ch:

LaunchRock:
Virale Kundenbindung

Je mehr potentielle Kunden und Interessierte ein Startup schon vor der Porduktlancierung hat, desto besser. Mit Launchrock kann man der Mundpropaganda einen kleinen Schubs geben.

Wenn man schon weiss, was man ungefähr vorhat, das Produkt jedoch noch nicht fertig ist, dann sollte man eine “Launching Soon”-Page aufschalten. Die klassische Version einer solchen, kündigt das – weltverändernd gute – Produkt an und bittet den Besucher, seine Email zu hinterlassen, so dass er über die Entwicklung informiert werden kann.

Das Problem an dieser klassische Version ist, dass man zwar die Emailadressen der tatsächlichen Besucher sammeln kann, diese jedoch nicht unbedingt all ihren Freunden davon erzählen werden. Einige Startups, darunter loqize.me haben deshalb einen zusätzlichen Kniff in ihre “Launching-Soon”-Page eingebaut. Wer sich einschreibt erhält einen personalisierten Link, über welchen man weitere Personen dazu einladen kann, sich auf der Seite einzuschreiben. Nur wer mindestens drei Freunde dazuholt, wird schliesslich eingeladen. Zwar entgehen einem bei diesem Vorgehen vermutlich einige Emailadressen, dafür werden aber diejenigen potentiellen Kunden, die sich tatsächlich für das Produkt interessieren enger angebunden und man bekommt auch noch ihre Freunde mit an Bord.

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StartUp Weekend Zürich:
Anmeldungen willkommen, Erfolg möglich

Vom 29. April bis am 1. Mai 2011 findet das nächste StartUp Weekend Zürich statt. Teilnehmer können ihre Idee 48 Stunden lang entwickeln und danach von einer Jury beurteilen lassen.

Auf ein gutes Gelingen: Das Team von 2011

Nachdem das Konzept des StartUp Weekend Zürich im Frühling 2010 erfolgreich aufging, geht der Anlass nun mit einem neuen Team in die zweite Runde. Wer sich bis zum 27. April 2011 anmeldet, bekommt die Gelegenheit an der eigenen oder einer der präsentierten Ideen mitzutüfteln und das Resultat zum Schluss von einer Jury beurteilen zu lassen. Neben dem Design Thinking Trainer Simon Blake und Andreas Hürlimann, Managing Director von SpencerStuart, beurteilen auch die in der Schweizer Startup-Szene wohlbekannten Ulf Claesson und Jan Fülscher die Aussichten der erarbeiteten Ideen. Ein Teil der Jury und weitere Experten kümmern sich ausserdem während dem Weekend um die Gruppen und stehen den Teilnehmern mit ihrem Rat zur Seite. Zur Auflockerung und Inspiration gibt es am Samstag und Sonntag jeweils verschiedene Vorträge.

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StartBiz:
Schnell und einfach gründen

Der Online-Schalter für Unternehmensgründungen des SECO wurde überarbeitet und am 15. April 2011 unter dem Namen StartBiz neu lanciert.

Seit sieben Jahren stellt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bereits einen Online Schalter zur Verfügung, der bei der Gründung eines kleinen Unternehmens Unterstützung bietet. Mit der Neulancierung unter dem Namen StartBiz wurde dieser nun erneuert und – wahrscheinlich – verbessert.

Laut Pressemitteilung des SECO ergab eine Studie der ZHAW, dass Gründer dank der Plattform bis zu fünfzig Prozent der sonst benötigten Zeit sparen.So gesehen ist diese Dienstleistung ein Segen für alle Gründer, die nicht über betriebswirtschaftliches oder juristisches Knowhow verfügen und ihrem jungen Unternehmen eine eingetragene Firma geben wollen. Zwar kommt man zur Gründung einer Kapitalgesellschaft (AG oder GmbH) weiterhin nicht um den Gang zum Notar herum, die Abklärung der notwendigen Vorbereitung übernimmt jedoch die Plattform.

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Sociental:
Mit Grossinvestment auf globalem Wachstumskurs

Die Stiftung von Rainer-Marc und Tatjana Frey hat mit einem Investment in Sociental die Basisfinanzierung der Plattform für drei Jahre sichergestellt.


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Die Spendenplattform Sociental hat einen dicken Fisch an Land gezogen: Über seine Frey Charitable Foundation (FCF) hat der Financier und UBS-Verwaltungsrat Rainer-Marc Frey in das Zürcher Startup investiert. Mit dem gespendeten Geld kann der Betrieb von Sociental für drei Jahre mit vier Mitarbeitern garantiert und so der globale Ausbau angegangen werden. Ausserdem bleibt auch noch ein “ordentliches Marketing- und Technologiebudget”, so Mitgründer Patrik Elsa. Ein fünfter Mitarbeiter wird ausserdem von PricewaterhouseCoopers finanziert. Der weitere Ausbau der Plattform, speziell derjenige des Marketing-Teams werde allerdings über Einkommen finanziert.

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James Dyson Award:
Erfinder gesucht

Bis am 2. August 2011 können sich Erfinder mit innovativen Lösungen für die Probleme dieser Welt um den James Dyson Award 2011 bewerben. Der Sieger erhält 1000 Pfund und Ideen via Atizo.

Der Schweizer Gewinner 2010: Der Reanimations-Automat REAX

Der Haken zuerst: Der James Dyson Award steht nur Studenten von Design oder Ingeneurswissenschaften und Personen, die ein solches Studium in den letzten vier Jahren gemacht haben offen. Scheinbar wird davon ausgegangen, dass nur kreative Lösungen findet, wer das finden von kreativen Lösungen studiert (hat).

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c-crowd:
Crowdfunding professionalisiert

Mit c-crowd ist die demokratische Art der Finanzierung endgültig in der Schweiz angekommen. Neben klassischem Crowdfunding bringt die Plattform auch Venture Capital zu Startups.


Der Serien-Unternehmer Marc P. Bernegger hat c-crowd zusmmen mit Philipp Steinberger und Oliver Rappold im April 2011 lanciert. c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.

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Investitionsentscheid:
Unternehmer, nicht Unternehmen

Der New Yorker Venture Capitalist Fred Wilson hat in einem Blogpost erklärt, weshalb man grossartige Unternehmer auch unterstützen sollte, wenn ihre Idee noch nicht ganz reif ist.

Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)Ob Airbnb “The Next Big Thing” ist oder nicht, soll hier dahingestellt bleiben. Für den Zweck dieses Posts ist vor allem interessant, was Business Angel Paul Graham und Venture Capitalist Fred Wilson darüber in ihren jeweiligen Blogs geschrieben haben.

Da ist auf der einen Seite Fred Wilson von Union Square Ventures, der in einem Blogpost darüber geschrieben hat, wie sehr er es bereut, nicht in Airbnb investiert zu haben. Obwohl die Gründer sehr grosses Potential versprachen, sah das Team von Union Square Ventures das Bahnbrechende am Konzept der Luftmatratze in Privatwohnungen als alternative zu Hotelzimmern nicht. Folglich hat Wilson nicht investiert, auch wenn das Team durch innovative Methoden, Geld aufzutreiben aufgefallen war. Sie hatten nämlich am Parteitag der Demokraten (an welchem Obama als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde) Frühstücksflocken mit dem Konterfei von Obama und McCain verkauft. Die Obama O’s und Cap’n McCains wurden in nummerierten Schachteln zu vierzig Dollar das Stück verkauft. Das ging so gut, dass die Einnahmen genügten, um Airbnb am leben zu halten.

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Crowdfunding:
Ein Film über Unternehmertum

Was auch immer mehr Leute für das Unternehmertum begeistert sollte gefördert werden. Deshalb hält TechCrunch Europe “The Startup Kids” für unterstützenswert. Und wir auch.


Film-Unternehmerinnen: Vala und SesseljaSesselja Vilhjalmsdottir und Vala Halldorsdottir machen einen Film über Unternehmer in Europa und den USA. Dank einem Zuschuss von der EU konnten die beiden bereits die Interviews mit 70 Unternehmern gefilmt werden. Nun suchen sie über Kickstarter.com zusätzliche Finanzen um den Film fertigzustellen.

Mike Butcher hat auf TechCrunch bereits am 7. April dazu aufgerufen, das Projekt zu unterstützen. Die Sammlung läuft noch bis zum 7. Mai und “The Startup Kids” wurde bereits doppelt so viel Geld versprochen wie angepeilt.

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Wachstumskurs bei HouseTrip:
Neues Geld und neuer COO

Am 5. April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Index Ventures ein Investment von 2.7 Millionen in HouseTrip getätigt hat. Zudem kommen mit COO David Norris zwanzig Jahre Erfahrung an Bord.

Man glaubt an HouseTrip in der Szene. Das von Absolventen der École Hotelière de Lausanne gegründete Startup hat am 5. April die Website neu gelauncht und eine Venture Capital Spritze von 2.7 Millionen Dollar bekannt gegeben. Zudem haben die Westschweizer kürzlich einen neuen COO an Bord geholt. Als wäre das des Guten nicht genug, ist HouseTrip eines der Unternehmen in den Telegraph’s Start-Up 100.

Seit den letzten Berichten auf Startwerk im May und November 2009 hat sich einiges getan. Der Umsatz wuchs 2010 um das sechzehnfache.

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ZKB Pionierpreis:
Ehrung für YouRehab

Am 5. April 2011 wurde zum 21. Mal der ZKB-Pionierpreis verliehen. Gewinner von fast 100’000 Franken ist heuer das junge Unternehmen YouRehab.


Das Team von YouRehab  v.l.n.r. Kynan Eng, Oliver Ullmann, Edith Chevrier und Pawel PykRehabilitation von behinderten Gliedmassen mit Hilfe von Computerspielen: YouRehab hat mit dem YouGrabber® ein Tool geschaffen, welches sich den Spieltrieb des Menschen zunutze macht und damit den Erfolg der Bewegungsrehabilitation verbessert. Anstelle von herkömmlichen Bewegungsübungen sieht der Patient seine Bewegungen durch spezielle Handschuhe auf einen Bildschirm übertragen, wo er Karotten vor gefrässigen Hasen retten muss. Je nach Behinderungsgrad werden die Bewegungen dabei auch verstärkt.

Das Tool wird bereits mit Prototypen in verschiedenen Spitälern getestet. Laut der Website von YouRehab sind die Ergebnisse bisher positiv und auch die Akzeptanz und Zufriedenheit der Patienten sind hoch. Selbst das Schweizer Fernsehen hat in der Gesundheitssendung Puls schon einen Beitrag über den YouGrabber® gebracht. Ziel der Jungenunternehmer ist es, ihre Produkte – bald soll noch ein Tool für die unteren Extremitäten dazukommen – im Markt so zu etablieren, dass sie breit als Ergänzung zur klassischen Ergotherapie zum Einsatz kommen.

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