Jan Rothenberger

Jan Rothenberger hat an der Universität Zürich Germanistik, Management & Economics und Philosophie studiert. Die ersten redaktionellen Erfahrungen hat er bei der Zürichseezeitung, dem Winterthurer Landboten und bei verschiedenen universitären Magazinen gesammelt. Verbreitert hat er diese Erfahrungen mit Praktika im Verlagswesen und beim SF-Magazin 10vor10.

Seine Begeisterung für die Startup-Szene ist begründet auf seiner Neugier auf neue Ideen und den Respekt für ambitionierte Zielsetzungen. Unternehmerpersönlichkeiten bei der Gründung in die Karten schauen und in der Berichterstattung nah dran zu sein, über neue Technologien oder smarte Geschäftsmodelle zu schreiben, ist für Jan einer der spannendsten Jobs, die man sich im Journalismus vorstellen kann.

Jan möchte startwerk.ch als Diskussionsplattform der Schweizer Jungunternehmerszene sehen und zugleich dem Leser einen handfesten Mehrwert bieten.

Wer Anregungen oder Hinweise zu möglichen Startwerk-Themen mit uns teilen möchte oder Interesse am Verfassen von Gastautorentexten oder anderen Beiträgen hat, ist herzlich eingeladen, sich unter folgender Adresse an Jan zu wenden:

 

Alle 578 Artikel von Jan Rothenberger auf startwerk.ch:

«Half» statt «half-assed»:
Zwei Stolperfallen der Produktentwicklung

Zu viele Features oder die falschen: Warum Startups lieber ihr Produkt halbieren sollten als ihre Ambitionen.

halber_apfelDie Vision bewahren, nicht den Kern des Produkts aus den Augen verlieren und so weiter: Solche Grundsätze klingen inzwischen reichlich abgegriffen.

Sie halten sich aber so hartnäckig, weil immer wieder neue Jungunternehmen in ähnliche Fallen tappen. Kein Wunder, hört man sie immer wieder.

Falle Nummer 1: Zu viele Probleme lösen wollen.  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Skiioo punktet, Nanolive gewinnt, Startup-Wiki

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Nanolive holt sich Bioinnovation Prize 2013

Das EPFL-Spin-Off Nanolive hat den mit 10’000 Franken dotierten Bioinnovation-Preis gewonnen. Das Startup visualisiert das Innere von Zellen in 3D. » Nanolive wins the Bioinnovation Prize 2013

Skiioo punktet am ICT Investor’s Day

Am erstmals auch in Lausanne durchgeführten ICT Investor’s Day schwang das Westschweizer Startup Skiioo obenauf. Das Jungunternehmen möchte ein Treuesystem für Skipass-Nutzer etablieren. Mit einer Karte können Wintersportler «Schneemeilen» sammeln und Pistenpässe buchen. » Tout schuss pour skiioo.com

Cloudspeicher per Crowdfunding  » weiterlesen

BuddyBroker:
Belohnte Empfehlungen helfen
bei der Jobsuche

Das Webstartup BuddyBroker bringt Jobanzeigen mit einem Empfehlungssystem unter die Leute. Damit wollen die Gründer Unternehmen die Kraft sozialer Netzwerke zur Verfügung stellen.

hero-1«Social recruiting» ist so etwas wie das next big thing im HR-Bereich. Das Zürcher Startup BuddyBroker arbeitet daran, diese goldene Nuss zu knacken.

Dafür setzt es auf Daten aus sozialen Netzwerken. BuddyBroker holt sich Daten aus den verbundenen Profilen seiner Nutzer, um per Matching passende Stellen für sie auszusuchen. Das funktioniert in beide Richtungen: inserierenden Firmen werden nur geeignete Kandidaten für Stellen vorgeschlagen. Ziel sei, so Gründer Flurin Müller, den Suchaufwand für beide Seiten zu reduzieren.

Grob sind es zwei Kernideen, die die Gründer umtreiben. Zum einen wollen sie ein Ökosystem aufbauen, in dem Empfehlungen belohnt werden. Zum anderen soll es für Nutzer eine Art Karrierefenster geben, mit welchem sie personalisiert passende Jobs für sich und ihre Freunde finden – basierend auf Infos aus Xing- oder LinkedIn-Profilen.

Broker werden belohnt  » weiterlesen

Startup-Veranstaltungen im Juni:
Geldspartricks, Kurs zur Pressearbeit, Cloud-Computing

Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.

pencils_paper_isBusinessideen skizzieren

Wie man aus einer Idee ein Geschäftsmodell baut, vermittelt dieser eintägige Kurs anhand der Methode Business Model Canvas von Alexander Osterwalder.

8. Juni 2013, 9:00 – 16:45, Zürich, ETH
» Detailinformationen

22 Tipps und Tricks

Mehrfach-Gründer Dorian Selz erlaubt an diesem Anlass einen Blick in seine Trickkiste. Er verrät Tipps zum Geldsparen für Startups, sei es bei Marketing, Infrastruktur oder Tools.

10. Juni 2013, 18:30, Olten, Hotel Arte
» Detailinformationen

Open Cloud Day  » weiterlesen

Der Film The Startup Kids:
Unbekannte Stars

Kino für Gründer: Vergangene Woche zeigte der Zücher Hub den Dokfilm The Startup Kids. Zudem gab’s einen Fotowettbewerb.

thestartupkids-300x202Es klingt wie ein Widerspruch: Unbekannte Berühmheiten. Aber zu Leuten wie Zach Klein, Drew Houston oder Alexander Ljung passt der Ausdruck.

Sie sind Superstars in der Startupszene, Paradebeispiele für den archetypischen Traum des erfolgreichen Gründers, der mit einem Laptop und einer Idee startet, es zum Millionär bringt und mit einem weltbekannten Dienst das Internet nachhaltig prägt. Trotzdem: Kaum jemand kennt ihre Namen, vor allem kaum jemand ausserhalb der Startupszene.

The Startup Kids ist ein Dokumentarfilm, der diese Leute versammelt und zu Wort kommen lässt. Gedreht haben ihn die beiden Isländerinnen Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir. Eine konkrete Fragestellung haben sie beiden nicht. Denn The Startup Kids will nicht wirklich einer Sache auf den Grund gehen, es ist vielmehr eine unverkrampfte Suche nach so etwas wie dem «Startup-Groove».  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
Jede Menge Beta, PhytoArk eröffnet, Startupchancen in Indien

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Jede Menge Beta

Gleich zwei Startups gingen diese Woche in die Betaphase. Das Nachhaltigkeits-Startup eaternity sucht Tester, die den frisch entwickelten CO2-Rechner ausprobieren. Das Projekt möchte klimafreundliches Essen popularisieren; also Essen, dessen Herstellung möglichst wenig Treibhausgase produziert. Gleichzeitig macht auch yutongo erste Schritte an die Öffentlichkeit. Die Plattform für Ideencrowdsourcing will für die Betaphase erste Firmen und Innovatoren an Bord holen.

Lausanne prämiert Startups mit total 100’000 Franken

Der Westschweizer Kanton hat fünf lokale Unternehmen mit Innovationspreisen zwischen 10’000 und 50’000 Franken bedacht. Unter den Gewinnern sind die Techstartups Domosafety, Swissto12 und Tinynode. » Les Trophées PERL dévoilent les lauréats 2013

Swisscom schnappt sich App  » weiterlesen

«Ich liebe die Herausforderung»:
9 Fragen an Eva Kohli von Luva

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit der Gründerin eines Mode- und E-Commerce-Startups.

eva_kohli

Erfindet die Kapuze neu: Eva Kohli

Luva bedeutet Kapuze auf Schwedisch und ist ein Design-Label für Kapuzen als Accessoires.

Wie kam das Ganze ins Rollen?

Die Idee entstand aus einem Eigenbedarf. Selber trage ich gerne Kapuzen, jedoch wirkt mir der Kapuzenpulli zu jugendlich. So entwickelte ich die Kapuze mit Bolero, die auch in einen Schal umgewandelt werden kann. Nachdem ich für Freunde nähte und nach und nach neue Modelle entstanden, zum Beispiel Kapuzen mit Krawatte oder Hosenträgern, habe ich die Produkte im Herbst vor zwei Jahren auf den Markt gebracht.

Mode selbst zu vermarkten, statt einen grossen Vertriebspartner zu haben, scheint mir schwierig. Geht das für dich auf?  » weiterlesen

TestingTime:
Recrutingdienst für Online-Nutzertests

Build, measure, learn.. test? Das Webstartup TestingTime positioniert sich als Dienstleister für Benutzertests.

logo_testing_time

Nicht erst seit Lean Startup ist es zum Mantra geworden; «stell den Nutzer ins Zentrum» ist mittlerweile der wohl wichtigste Glaubenssatz für Startupgründer. Bei vielen bleibe er aber ein Lippenbekenntnis, meint Reto Lämmler. «Wenn es an die Umsetzung geht, macht man immer Abstriche.» Denn für benutzerzentriertes Entwickeln brauche es Tests – und die kämen aufgrund ihres Aufwands meist zu kurz.

Das im Hinterkopf hat Lämmler ein Startup lanciert, welches sich hier als Dienstleister positioniert. Es ist sein drittes eigenes Unternehmen. Der Ex-Doodler und Xcellery-Gründer hatte zuletzt vor einem Jahr zusammen mit André Huber die App RememberTheName lanciert. Diese hilft beim Networking, indem sie Nutzer ihr Namensgedächtnis trainieren und Kontakte aus sozialen Netzwerken auswendig lernen lässt. Eine Windows Phone App ist zur Zeit als private Beta verfügbar.

Die erste Herausforderung bei Benutzertests ist, dass zunächst einmal passende Leute gefunden werden müssen, die App oder Website ausprobieren. Darauf baut der Service von TestingTime: Das Startup organisiert Testnutzer. Der Auftraggeber bestimmt Kriterien und gewünschte Termine, TestingTime liefert die Tester. Bislang handelt es sich um moderierte Remote-Tests, die online stattfinden. Dabei sind Tester und Auftraggeber via Sprachchat in Kontakt. Die Gründer wollen nun herausfinden, ob auch Tests vor Ort ein Kundenbedürfnis sind.  » weiterlesen

Deal:
Swisscom kauft Tweasy

Swisscom holt sich das Westschweizer Startup Tweasy und will damit sein Angebot im Online-Marketing verstärken.

tweasyDer Telko hat für eine unbekannte Summe das Neuenburger Startup Tweasy gekauft. Bereit zuvor war Swisscom als Reseller aufgetreten und vertrieb die Tweasy-Applikation seit vergangenem Jahr über seinen Marktplatz für KMU-Dienste.

Das Startup von José de Bastos hat seine App im November 2012 auf den Markt gebracht. Die Idee: E-Marketing für KMU. Nutzer sollen damit Nachrichten lokaler Unternehmen abonnieren, diese können ihre Kunden per Push-Funktion mit Angeboten versorgen und Umfragen oder Wettbewerbe anzeigen (Erklärvideo).  » weiterlesen

«Da bin ich ganz der Punk»:
9 Fragen an Ferdinand Felder
von Phocone

Kurze Fragen, kurze Antworten: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal mit dem CEO eines Startups, das mit Lasern auf Gaswolken schiesst.

Ferdinand

Ferdinand Felder

Ferdinand, was ist die Idee hinter Phocone?
Phocone entwickelt und produziert neuartige Lasermodule. Diese erlauben die schnelle und präzise Messung von Gaskonzentrationen, insbesondere von brennbaren und toxischen Gasen.

Welche Anwendungen seht ihr für eure Technologie?

Unsere Hauptabnehmer sind im Bereich Öl-/Gas und der petrochemischen Industrie zu finden. Dies beinhaltet zum einen die Sicherheit bezüglich Lecks während der Förderung, dem Weitertransport, und bei ganz alltäglichen Produkten wie Haarspray. Andererseits ist die Qualitätssicherung während der Raffination zu Folgeprodukten wie zum Beispiel Plastik von grosser Bedeutung.

Da geht es meist um grosse, international tätige Firmen. Wie kommt man an so einen Konzern heran, um seine Technologie vorzuführen?  » weiterlesen