Jan Rothenberger

Jan Rothenberger hat an der Universität Zürich Germanistik, Management & Economics und Philosophie studiert. Die ersten redaktionellen Erfahrungen hat er bei der Zürichseezeitung, dem Winterthurer Landboten und bei verschiedenen universitären Magazinen gesammelt. Verbreitert hat er diese Erfahrungen mit Praktika im Verlagswesen und beim SF-Magazin 10vor10.

Seine Begeisterung für die Startup-Szene ist begründet auf seiner Neugier auf neue Ideen und den Respekt für ambitionierte Zielsetzungen. Unternehmerpersönlichkeiten bei der Gründung in die Karten schauen und in der Berichterstattung nah dran zu sein, über neue Technologien oder smarte Geschäftsmodelle zu schreiben, ist für Jan einer der spannendsten Jobs, die man sich im Journalismus vorstellen kann.

Jan möchte startwerk.ch als Diskussionsplattform der Schweizer Jungunternehmerszene sehen und zugleich dem Leser einen handfesten Mehrwert bieten.

Wer Anregungen oder Hinweise zu möglichen Startwerk-Themen mit uns teilen möchte oder Interesse am Verfassen von Gastautorentexten oder anderen Beiträgen hat, ist herzlich eingeladen, sich unter folgender Adresse an Jan zu wenden:

Jan ist via Kontaktseite zu erreichen.

 

Alle 622 Artikel von Jan Rothenberger auf startwerk.ch:

Startup-Wochenüberblick:
millipay mit Partner, Exit-Fixierung, Tipps zur Produktentwicklung

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

millipay gewinnt Verlagsgruppe

Das Zürcher Startup (unser Porträt) hat für seine Micropayment-Lösung einen Partner an Land gezogen. Ippen, grössenmässig auf Rang fünf der deutschen Zeitungsgruppen und vor allem mit Regionalmedien unterwegs, will künftig auf die Plattform setzen. Millipay soll Onlinemedien dabei helfen, ihre Inhalte besser zu monetarisieren. Das Startup bietet ein Bezahlsystem für Kleinstbeträge, zum Beispiel auf Artikelbasis.

Speakneon gelauncht  » weiterlesen

«Es ist für Startups heute weitaus einfacher»:
9 Fragen an Soeren von Varchmin
von Send2Scan

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal der Gründer eines Startups, das Produktfotografie neu denkt und rationalisiert.

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Zeigt Produkte von allen Seiten: Soeren von Varchmin

Send2Scan ist ein neuartiger, automatisierter Service im Bereich 360-Grad-Produktanimationen, 3D-Objekte und 2D-Produktfotografie für Onlineshop- und Websitebetreiber. Das zu fairen, niedrigen Festpreisen. Wir nutzen Channel-Partner wie Hostpoint zum Markteintritt und geben KMU mit unserem Angebot die Möglichkeit, ihre Produkte in vergleichbarer Bildqualität zu präsentieren wie die Grossen – Zalando, Amazon und Co.

Wie kam das Ganze ins Rollen?

Viele KMU wissen nicht, wo sie professionelle Produktfotografie zu fairen Preisen bekommen. Ebay und Amazon haben neue Richtlinien für ihre Reseller bei der Qualität der Produktfotografie; Produktpräsentation entwickelt sich in Richtung 360-Grad-Produktdarstellungen – ein interessanter Bereich für die nächsten Jahre. Die Autohersteller haben vorgemacht, wie man ein Objekt von innen und von aussen wunderbar darstellen kann. Wir bieten diese Art der Darstellung nun für jedermann zu kleinen Preisen. Der hohe Automationsgrad unserer Services macht es möglich. Ich sehe das jetzige Produkt Send2Scan als idealen Einstieg um später weitere interessante Produkte im Bereich 3D-Scanning und 3D-Printing anzubieten.

Du hast bereits Erfahrungen in Startups und als Investor gesammelt. Welche Fehler erspart dir das bei Send2Scan, die du als Anfänger vielleicht gemacht hättest?  » weiterlesen

smoothopia:
Essen bestellen per Smartphone

Das Webstartup Smoothopia will Restaurantbestellungen mit dem Handy ermöglichen.

smoothopiaHinter dem Projekt steht ein fünfköpfiges Team, darunter die zwei Gründer. Neben Fabio Cavelti ist Markus Gagliardi an Bord, der Partner beim Bezahlservice-Anbieter PayTec ist.

Die beiden knobelten Ende 2011 an Geschäftsideen herum und landeten am Schluss bei mobile ordering. Eineinhalb Jahre später haben sie ihre Idee realisiert. Smoothopia hat eine erste Testphase hinter sich und wurde gerade ohne viele Tamtam lanciert. Das Konzept: Elektronisches Bestellen im Restaurant. An dieser Idee tüfteln einige Startups. Der meistbeachtete Wettbewerber E la carte landete vor wenigen Wochen ein grösseres Investment. Das US-Startup bietet Restaurants Tablets inklusive Software an, über welche die Gäste ihr Essen ordern.

Speisekarte auf dem Handy

Smoothopia geht hier einen anderen Weg.  » weiterlesen

Speakneon:
Zwei Startups lancieren
Allzweck-Doodle

Koordination online verbessern: Ein zugängliches Tool für Web-Umfragen im Alltag und Geschäftseinsatz geht an den Start.

logo_speakneonEine Grillparty wollten sie organisieren, nur fanden Andreas Babe und Simon Spörri kein Tool, das ihnen die Organisation abnahm. Werkzeuge wie Doodle erledigen die Terminfindung, lassen aber anderes aussen vor: Zusatzfragen wie «Wo?», «Wer ist Vegetarier?» oder «Wer bringt was mit?» liessen sich damit kaum abdecken.

Vergangenes Jahr bastelten sie darum ein eigenes Onlinewerkzeug, das dies hinbekam. Das anfängliche Hobbyprojekt nahm schnell Fahrt auf. Seit einem Jahr hätten sie jeden zweiten Abend nebenbei an Speakneon gearbeitet, so Andreas. Die beiden sind bereits als Jungunternehmer unterwegs: Andreas bei der Web- und Designagentur MovePeople, Simon ist Mitgründer von timeto, das IT-Consulting anbietet.

Marktforschung und Freizeitplanung  » weiterlesen

Wandel der Startup-Kultur:
Fünf Dinge, die heute nicht
mehr gehen

Früher gang und gäbe, inzwischen längst überholt. Hier fünf Startup-Untugenden, die unserer Meinung nach abgeschafft gehören.

rotekarte_is-150x1501. Die Idee eines gerade grosszügig finanzierten US-Startups kopieren

Man sieht es immer wieder: Startups, die ihre Geschäftsidee von Techcrunch haben. Jedes in Übersee erfolgreiche Jungunternehmen provoziert im deutschsprachigen Raum sofort Kopien, die auf schnellen Erfolg im Windschatten des Originals spekulieren. Oft sogar in der Hoffnung, vom Vorbild gekauft zu werden, bevor ihnen das Geld ausgeht. Unabhängig davon, wie wenig innovativ das ist – heute landet man mit dieser Strategie unter ferner liefen, Bespiele finden sich etwa im E-Commerce.

Es lohnt es sich kaum, mit einem solchen Klon in den Ring zu steigen – ausser, man hat zufällig Millionen im Rücken. Egal, wie gut das Gründerteam ist, wenn man gleichzeitig mit einem Dutzend identischer Wettbewerber an den Start geht, wird es schwierig. Ganz abgesehen davon, dass viele kurzfristig hippe Themen schnell wieder in sich zusammenfallen. Und wer will schon einem schnell verblassenden Hype hinterher rennen?

2. «Wir sind ein Lean Startup» als Ausrede haben  » weiterlesen

Startup-Veranstaltungen im August:
Schlaueres Marketing, Messe-Rummel, Cleantech und Medtech

Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.

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Trotz Sommerloch – eine Reihe von Veranstaltungen wartet auch kommenden Monat auf interessierte Startupper. Unsere Tipps:

Cleantech-Treffen

Am ersten Berner Cleantech-Treffen steht die Solarenergie im Zentrum. Der Event, der von der Standortförderung organisiert wird, behandelt unter anderem die Energiezukunft der Schweiz und Chancen für Photovoltaik hierzulande.

13. August 2013, 13:30 – 18:00 Uhr, Bern, Hotel Bellevue

» Detailinformationen

Crashkurs geistiges Eigentum

Wie holt man sich rechtlichen Schutz? Diese Einführung bereitet vor auf juristische Grundfragen im Bereich Marken, Patente und Designs.  » weiterlesen

rqmicro:
Startup entwickelt Turbo-Bakteriendetektor

Bisher braucht es Geduld, um Nahrungsmittel oder Trinkwasser auf Keime zu untersuchen. Das Startup rqmicro verspricht hier schnellere Resultate.

rqm_logoIm Labor geht es oft um Detektivarbeit, zum Beispiel beim Aufspüren von Keimen in Trinkwasser oder Lebensmitteln.

Gründer Hans-Anton Keserue: «In vielen Fällen sucht man die Nadel im Heuhaufen.» Das Problem dabei: Bisher liessen sich Proben nur mittelbar auf Krankheitserreger untersuchen. Laboranten kultivieren Bakterien aus einer Probe vorgängig, um diese dann zu bestätigen.

Schneller Sicherheit bieten

Die traditionelle Methode kennt man aus dem Bio-Unterricht – die Probe in die Petrischale geben und warten, bis etwas wächst. Während sich manche Keime bereits nach 24 Stunden nachweisen lassen, verlangen andere viel Geduld. Bei Legionellenerregern, die manchmal im Trinkwasser vorkommen, dauert das Kultivieren zehn Tage. Das sorgt bei einem Ausbruch für grosse Unsicherheit bei der Identifizierung der Infektionsquelle: «Man ist lange im Blindflug unterwegs», so Keserue.  » weiterlesen

Startup-Wochenüberblick:
DomoSafety mit Investment, Whatsapp kriegt Konkurrenz, Chefwechsel

Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

935’000 Franken für DomoSafety

Nach einer Series im November 2012 hat Domosafety nun eine weitere Finanzierungsrunde eingefahren. Das Startup hat Sicherheitslösungen für Unfälle im eigenen Heim entwickelt. » DomoSafety closes second financing round

Mehr Schweizer Konkurrenz für Whatsapp

Nach Threema von Kasper Systems hat nun auch das Zürcher Unternehmen Qnective mit myenigma eine App mit verschlüsselter Nachrichtenübermittlung vorgestellt. Das Westschweizer Startup InZair hatte bereits vor zwei Jahren eine Alternative zum bekannten Messagingservice präsentiert, die allerdings nie abhob.

parku verliert COO  » weiterlesen

Was einem vorher niemand sagt:
Die ersten Nutzer sind harte Arbeit

Bei der Jagd nach den ersten Nutzern kann sich ein Startup weder auf Glück noch auf Launch-Publicity verlassen. Wie machten es Pinterest, Facebook & Co?

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Werben ist harte Arbeit

Die meisten Startups teilen diese Erfahrung: Die ersten Kunden kommen selten wegen des Rummels um den Launch, sondern dank Engagement und Handarbeit.

Dabei helfen: Gute Ideen und anders sein. Startup-Investor Paul Graham liefert einige Anekdoten zu Startups, die das richtig gemacht haben. Es sind die Startupgeschichten, die kaum erzählt werden – von der unglamourösen Arbeit hinter den Kulissen.  » weiterlesen

park it und parku:
Parkplatz-Apps im Duell

Einige Monate nach dem Launch kämpfen die beiden Park-Apps um die Schweizer Nutzer und setzen dafür auf Kooperationen. Eines der Startups plant bereits den Start in Deutschland.

Wettbewerb der Park-Apps

Es ist immer interessant, wenn Startups auf der Tagesordnung der Politik landen: Ein Indiz, dass man ihnen etwas zutraut.

Im aktuellen Fall geht es um die Park-Apps park it und parku. Die Idee: Parkplatzbesitzer vermieten ihre Plätze per App unter. Geschäfte oder Privatpersonen, die ihre Parkplätze nicht voll nutzen, können für diese eine Online-Parkuhr aufstellen. In Zürich stösst das Konzept aber nicht nur auf Gegenliebe. Der Zürcher Stadtrat und Gemeinderat Markus Knauss sind nicht gut auf die Park-Apps zu sprechen. Sie haben die Startups im Verdacht, sie sorgten für Mehrverkehr, was beide Jungunternehmen von sich weisen.

«Im Gegenteil, wir reduzieren den Suchverkehr», sagt Ertan Wittwer von parku, «man kurvt weniger lange auf Parkplatzsuche herum.» Auch Jasmin Samsudeen von park it sieht in der Leitung zum Parkplatz nur Vorteile. «Es geht darum, bestehende Parkplätze besser zu nutzen, statt Kapazitäten zu verschwenden.» Sie verstehe darum den Aufruhr nicht und ist sich sicher, dass die Bevölkerung den ökologischen Sinn der Apps sieht.  » weiterlesen