Alle 139 Artikel von gastautor auf startwerk.ch:
Das Team von flaschenpost.ch denkt heute kritisch über seine erste grosse Investitionsentscheidung – ein Rückblick auf das Gelernte.
von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch
Nachdem Renzo und ich (wie im letzten Startup-Diary erzählt) 2008 100% bei Flaschenpost einstiegen, war für uns klar, dass wir unsere Marktleistung noch einmal deutlich verbessern wollen. Dabei waren wir angetrieben von der Überzeugung, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen werden, wenn wir nur über das „perfekte Angebot“ verfügen. Unter Angebot verstanden wir damals vor allem unseren Webshop. (Diese Sichtweise stellte sich natürlich als viel zu eng heraus – doch darüber mehr in einem späteren Beitrag.)
Feature-Overload? » weiterlesen
Mit Joiz will ein Schweizer TV-Sender am 28. März 2011 crossmedial auf Sendung gehen. Joiz will Internet und TV verschmelzen und so junge Zuschauergenerationen anlocken.
von Pascal Howald, Developer und Geolocation-Experte bei unserem Verlag Blogwerk AG
Musik, Lifestyle, Gesellschaft und Games sind die Inhalte, mit denen sich Joiz beschäftigen will. Neuer ist die Art, wie Joiz das tun will. Als crossmedialer TV-Sender in HD-Qualität wollen die Macher die Fernsehwelt mit dem (mobilen) Web und den sozialen Medien verbinden. Facebook und Twitter sollen die Bewegtbilder als Backchannel begleiten und die Interaktion zwischen Joiz und den Zuschauern und unter den Zuschauern ermöglichen.
Interaktion und Swissness
Interaktive Kanäle sollen den Zuschauern in Echtzeit ermöglichen, das Programm mitzubestimmen. Anvisiert wird ein Publikum zwischen 15 und 29 Jahren, dass sich, so Joiz’ Rechnung, durch ein deutlich anderes Mediennutzungsverhalten auszeichne. Das Programm wird ausschliesslich in dem Studio in Zürich produziert und soll sich durch eine ausgeprägte Swissness von der Konkurrenz wie Viva oder MTV abheben. » weiterlesen
Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.
von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch
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Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.
Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:
Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.
Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.
Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen. » weiterlesen
Bootstrapping heisst, mit begrenzten Ressourcen ein Unternehmen hochzuziehen. Fünf konkrete Tipps aus dem Tagesgeschäft von connex.io.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
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Connex.io ist bis heute, abgesehen von unserem Venture Kick Preisgeld, komplett eigenfinanziert. Das heisst, dass wir mit unseren Ressourcen haushalten müssen. Unser Ziel ist ja, mit eigenen Mitteln bis zu einem nutzbaren Produkt zu gelangen und es schaut so aus, als wäre uns dies gelungen.
Wir sind der Meinung, dass unsere Schritte dahin einfach und einleuchtend waren, wir wollen sie hier trotzdem aber gern mit Euch teilen – vielleicht sind unsere Vorschläge als Anregung ein Hilfe.
1. Lebenskosten der Gründer
» weiterlesen
So simpel, dass es oft vergessen geht: Wer erfolgreich ein Unternehmen gründen und betreiben will, muss etwas besser machen als die Konkurrenz.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Paul Morgenthaler
Bei einer Veranstaltung zum Thema Unternehmertum wurde ich vor Kurzem von einem potenziellen Gründer gefragt, wie er «sichergehen» kann, dass seine Gründung ein Erfolg wird. Er wolle nämlich nur gründen, wenn seine Idee «garantiert» funktioniert!
Welcher Gründer hätte nicht gerne diese Sicherheit?
Entscheidend ist der richtige Markt
Obwohl es eine Erfolgsgarantie bei Gründungen nicht gibt: Die Auswahl des richtigen Marktes kann die Erfolgsaussichten von Gründungen dramatisch verbessern. So investieren viele VCs in Startups, deren Gründer-Teams aus ihrer Sicht zwar nicht optimal sind, die sich mit ihrer Idee aber in einem attraktiven Markt bewegen. Was so einen attraktiven Markt aber genau ausmacht, daran scheiden sich die Geister. » weiterlesen
Mehr aus dem Marking-Plan herausholen und Besucher auf die eigene Website bringen – ein Startup-Tagebuch zum Rühren der Werbetrommel.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Nach unserem letzten Startup-Diary bekam ich mehrfach den Input, dass ich weiter über unsere Marketing-Anstrengungen berichten solle. Während es dort darum ging, wie wir unseren Plan erstellt haben, dreht sich dieser Beitrag um die ersten Schritte der Umsetzung.
First things first: Um die Umsetzung überhaupt zu ermöglichen haben wir unser Team erweitert. Neben Michael ist Fabio zu unserem Unternehmen gestossen, was unser Team auf sechs Leute hat anwachsen lassen. Wer mehr über unser letztes Jahr und die Gründunggeschichte erfahren möchte, dem kann ich unseren dreiteiligen Post empfehlen, welchen wir über die Jahreswende auf dem connex.io-Blog veröffentlicht haben.
Wer sind unsere Kunden?
Nachdem wir unseren Marketing-Plan in groben Zügen formuliert hatten, war und ist es unser Ziel, möglichst viel über unsere potentiellen Kunden zu erfahren. » weiterlesen
Unternehmertum aus dem Hörsaal? Interview mit Christoph Müller zum Center for Entrepreneurial Excellence der Universität St. Gallen.
Das Interview führte Dariush Daftarian
Die St. Galler HSG steht bisweilen im Verdacht, eine abgehobene Kaderschmiede für Investmentbanken und Unternehmensberater sein. Die Ostschweizer Universität zielt jedoch auch auf die Förderung von Unternehmertum.
Seit 2009 zeigt die Uni dies an ihrem KMU-Institut mit einem neu lancierten Center for Entrepreneurial Excellence (CEE-HSG).
Worum geht es bei den Kursen?
Kern der Tätigkeit des CEE-HSG ist ja die Zusatzausbildung Entrepreneurship. Der erste Kurs, der vor rund eineinhalb Jahren begonnen hat, umfasst nach wie vor rund 50 Studierende. Immer mehr der Teilnehmenden lancieren auch eigene Projekte und beginnen zu gründen. Dabei ist in allen Veranstaltungen ein aktives Mitdenken der Studierenden spürbar.
Der zweite Kurs ist vergangenen Sommer gestartet und wurde bis anhin wie der erste Kurs durch die Alumni und Sponsoren co-finanziert. Per Ende des Herbstsemesters 2010 umfasst der zweite Kurs rund 30-35 von ursprünglich 60 Teilnehmenden – sie müssen ab dem kommenden Semester mit rund 1000 Franken einen Beitrag an die Unkosten des Kurses leisten. Wie sich das auf die Teilnehmerzahl auswirken wird, bleibt noch offen, ich bin aber zuversichtlich. Alles in allem ist, wie Sie sehen, noch einiges an Bewegung im Kurs.
Wie wird die Zusatzausbildung Entrepreneurship finanziert?
Die Teilnehmenden des zweiten Kurses tragen einen Teil des Kurses selbst. Ab dem Frühjahr 2011 wird der Zertifikatskurs an der Executive School selbsttragend sein und das offene Kursprogramm für die Studierenden wird eine Mischfinanzierung aus Sponsorenmittel, universitären Ressourcen und allenfalls Eigenbeiträgen sein. » weiterlesen
Vollzeit oder Nebenjob? Dominic Blaesi blickt zurück auf die Entscheidung, seinen Job zu kündigen und zu 100% für sein Startup zu arbeiten.
von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch
Flaschenpost ist damals aus der Diplomarbeit meines Geschäftspartners Renzo Schweri entstanden. Renzo hat sich damals mit der Frage beschäftigt, inwiefern Qualitätsweine als Finanzanlage etwas taugen. Das Resultat: Wein sollte man trinken und nicht für Investitionszwecke halten.
Neben diesem Ergebnis sind wir aber auch zum Schluss gekommen, dass das Weinsuchen- und bestellen viel komplizierter ist, als es eigentlich sein könnte: Einen bestimmten Wein zu finden kann mit einem erheblichen Suchaufwand verbunden sein. Will man dann noch Wein bei verschiedenen Händlern bestellen, so muss man mehrere Bestellungen vornehmen und bezahlt am Ende erst noch mehrmals Transportgebühren – von der verpassten Möglichkeit eines kumulierten Mengenrabatts ganz abgesehen. » weiterlesen
Der Release rückt näher und eine Going-to-Market Strategie muss her. Marcus Kuhn verrät im Startup-Tagebuch seine Überlegungen zum Marketing.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Um Nezami, einen persischen Poeten zu zitieren: „Im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten.“ Das stimmt auch für connex.io. Technisch sind wir mittlerweile an einem Punkt angelangt wo wir uns nach draussen wagen können – das heisst aber auch, dass wir uns nun langsam an die Vermarktung unseres Produktes machen müssen.
Auch wenn wir das natürlich konstant im Hinterkopf hatten – mit dem bevorstehenden Release unserer Beta bekommt das Marketing eine neue Bedeutung und Dringlichkeit.
Uns ist der Zugang zu teuren Marktdaten und Werbemitteln leider versagt. Wie die meisten Startups versuchen wir das mit kreativer Arbeit und Eigenleistung zu kompensieren. Vieles kann bereits mit einem Computer und einem Internetzugang erreicht werden. In diesem Post wollen wir kurz skizzieren, wie wir bei der Erarbeitung unserer Going-to-Market Strategie vorgehen. » weiterlesen
Ein Startup kann sich nicht viele Fehlversuche leisten. Deshalb ist das richtige Timing viel wichtiger als für eine gestandene Firma.
Von Christoph Seitz, Mitgründer Spontacts
Es geht darum, mit dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Neben der Markteinführung spielt das Timing auch beim Start in die Selbständigkeit, bei der Firmengründung und bei der Technologiewahl eine wichtige Rolle.
Wann mache ich mich selbständig?
In der Schweiz besteht grundsätzlich kein Anreiz, sich selbständig zu machen. Wieso soll man sich vom warmen, gut bezahlten Büroplatz in die Kälte wagen? Der Schritt will wohl überlegt sein. Die Phase des Überlegens darf aber nicht zu lange dauern. Wer weiss, vielleicht sieht das Leben in einem Jahr ja völlig anders aus? Vielleicht ist der Traum vom Selbstständigsein dann gar nicht mehr möglich? Hier gilt der Grundsatz: » weiterlesen