Alle 139 Artikel von gastautor auf startwerk.ch:
Je nach gesuchtem Mitarbeiter lohnt eine andere Recruitingstrategie. Unser Gastautor rät auch zu ungewöhnlichen Methoden.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Paul Morgenthaler
Zu kaum einem Thema gehen die Meinungen bei Startup-Unternehmern so weit auseinander wie beim Recruiting.
Während für die einen die höchsten High Potentials gerade gut genug sind, machen sich andere auf die Suche nach dem „ungeschliffenen Rohdiamanten“, der „an seinen Aufgaben wachsen“ soll.
Überflieger oder Underdog – welche Strategie ist die richtige?
Sich diese Frage überhaupt zu stellen, ist bereits der erste Schritt zu einem effektiven Recruiting. Viel zu viele Startups gehen nämlich absolut unsystematisch an das Thema Mitarbeitergewinnung heran und überlassen es oft dem Zufall.
Denn der größte Fehler, den ein Startup begehen kann, ist „Hiring for convenience“ – also den nächstbesten Bewerber einzustellen, der gerade verfügbar ist – nur weil man gerade schnell jemand für eine bestimmte Aufgabe braucht. » weiterlesen
In seinem aktuellen Diary ruft Dominic Blaesi wieder einmal in Erinnerung, warum man Unternehmer sein sollte: Es ist noch besser als Achterbahnfahren.
Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost
Dominic Blaesi
“Wie ist es eigentlich so als Startup-Unternehmer?” Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Beispielsweise aus reiner Neugier von Leuten, die in einem Grosskonzern arbeiten und sich überhaupt nicht vorstellen können, selbständig zu sein oder aus konkretem Anlass von Personen, die eine Geschäftsidee haben und mit dem Gedanken spielen, diese zu realisieren oder von Studenten, deren Traum es ist, einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen.
“The Entrepreneurial Rollercoaster” ist ein cooler Kurzfilm von David Hauser, der die Antwort auf diese Frage pointiert zusammenfasst: das Leben eines Startup-Unternehmers gleicht einer Achterbahn!
Der Animationsfilm beginnt mit der Feststellung, dass Unternehmer – entgegen einer weit verbreiteten Meinung – nicht per se risikofreudig sind, sondern versuchen, Risiken immer wohlüberlegt einzugehen. “Wohlüberlegt” ist allerdings ein subjektiver Begriff und so wird bei der ersten Station der im Film dargestellten Achterbahn (“Uninformed Optimism”) klar, dass Entrepreneurs objektiv betrachtet vermutlich dennoch überdurchschnittliche Risiken eingehen, weil sie diese aufgrund ihres überschwänglichen Optimismus und beseelt vom Drang, die eigene Idee zu realisieren, tendenziell unterschätzen.
Je grösser und unbegründeter der anfängliche Optimismus, desto böser kann das Erwachen sein. Die meisten Gründer – so auch wir – werden nach einer ersten Anfangseuphorie mit der Realität konfrontiert.
» weiterlesen
In seinem Diary berichtet Marcus Kuhn diesen Monat von der Umsetzung des “Lean Startup Konzepts” bei connex.io
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Lean Startup ist der letzte Schrei in der US Startup Szene und so langsam schwappt das Konzept auch auf unsere Seite des Atlantiks über. Obwohl der Name es vermuten lassen würde, geht es bei Lean Startup nicht darum, eine möglichst kleine, schlanke Unternehmung aufzubauen, sondern darum, Ideen so schnell als möglich zu validieren um die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren.
Hierzu gibt es verschiedenste Ansätze und Leute mit einigem mehr Wissen die darüber geschrieben haben. So finden sich beispielsweise auf Eric Ries’s Blog oder Hiten Shah’s Twitter Account zusätzliche Informationen.
In diesem Post schreibe ich darüber wie wir uns bei connex.io daran gemacht haben, die Lean Startup Prozesse zu nutzen und wie wir sie stellenweise implementiert haben.
» weiterlesen
Um jemanden einzustellen reicht ein Handschlag. Doch ein unzureichender Arbeitsvertrag kann zu einem bösen Erwachen führen. Unser Rechtstipp zeigt die wichtigsten Punkte auf.
Von Martin Steiger, Rechtsanwalt
«Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes […]» – so der einschlägige Absatz 1 von Artikel 319 im schweizerischen Obligationenrecht (OR). Ein solcher Arbeitsvertrag kann grundsätzlich formlos abgeschlossen werden, das heisst beispielsweise mündlich oder schriftlich sowie online oder offline. Relevant für das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages ist gemäss den allgemeinen Bestimmungen des OR, dass die erforderlichen übereinstimmenden gegenseitigen Willensäusserungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausdrücklich oder stillschweigend in allen wesentlichen Punkten erfolgt sind. Wesentlich sind insbesondere die Bezeichnung der Vertragsparteien, der Vertragsbeginn, das Pflichtenheft des Arbeitnehmers, der Arbeitsort, die Arbeitszeit und der Lohn.
Empfehlenswert: Schriftlicher Arbeitsvertrag » weiterlesen
Ob als fixe Erweiterung des Teams oder zur kurzfristigen Wissenserweiterung: Es gibt immer Leute, die ins eigene Startup passen würden. Manuel Reinhard erklärt, wie man sie an Bord holt.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Manuel Reinhard
Ungeachtet dessen, wie gut das Team eines Startups ist, es werden immer wieder Situationen auftauchen, in welchen man die Grenzen des eigenen Know-Hows oder Erfahrungsschatzes erreicht. Vielleicht fehlt es den Gründern an grundsätzlichem Wissen in einem notwendigen Teilbereich oder man würde einfach gerne fokussierte Drittmeinungen von Experten beiziehen. Dies ist keine Schande, denn es ist durchaus als Stärke zu rechnen, sich der eigenen Schwächen bewusst zu sein. Und Schwächen hat jedes Gründerteam.
So natürlich auch wir. Um unser Wissen im Bereich Marketing, auszubauen, haben wir eine ausgewiesene Fachkraft aus der Branche als externen Berater an Bord geholt. Dass dies gelingen konnte, schreiben wir folgenden vier Vorgehensweisen zu:
1. Geh offen mit deiner Idee und deren Umsetzungsstand um
Wir haben uns angewöhnt, jede Möglichkeit zu nutzen, Personen, die Erfahrungen in unserem Geschäftsfeld oder mit unserem Kundenzweig haben, unser Projekt vorzustellen. Man weiss nie, wo ein Kontakt hergestellt werden kann, der später einmal hilfreich ist – sei es in der Kundenvermittlung oder auch als Fachperson innerhalb des eigenen Teams. Dabei bringt es auch nichts, Scheu vor Konkurrenten zu haben. Wenn das eigene Produkt gut ist, wird die Konkurrenz früher oder später sowieso aufmerksam.
» weiterlesen
Richtige gehandhabte Unternehmenskultur ist ein Führungsinstrument, gerade auch für Startups. Dazu gehört vor allem Konsequenz vonseiten der Gründer, meint unser Gastautor.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Gründer müssen sich beim Aufbau eines Unternehmens um so vieles gleichzeitig kümmern, dass Themen wie Kultur oft zweitrangig scheinen. Spricht man jedoch mit erfahrenen Unternehmern, hört man immer wieder, dass gerade die richtige Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
Heissluftrhetorik bringt nichts
Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass sich hinter dem Begriff „Unternehmenskultur“ keine wolkigen Sprüche verbergen, sondern dass Kultur ein Mittel ist, ihr Unternehmen nachhaltig effektiv zu führen. Wer eine Kultur hat, kann eine Ansammlung von Individuen in ein schlagkräftiges Team formen, das im Sinne des Unternehmens an einem Strang zieht.
Die Frage ist nicht, ob ein junges Unternehmen eine Kultur braucht, sondern welche Kultur die richtige ist und wie man sie als Gründer formen kann. » weiterlesen
Unser Rechtstipp widmet sich Startups und KMU als Arbeitgebern. Welche Bestimmungen müssen frischgebackene Unternehmer beachten und was für Fallstricke gibt es?
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
Erfolgreiche Startups wachsen und brauchen früher oder später Mitarbeiter jenseits der Gründer. Knappe Finanzen und kurzfristige Planung verlangen dabei meistens eine grosse Flexibilität. Viele Startups sehen die scheinbar nahe liegende Lösung in der Beschäftigung von Freelancern oder freien Mitarbeitern. Ein Beispiel dafür ist folgende Frage eines Zürcher Jungunternehmens:
«Unklar für ist, wie man arbeitsrechtlich die Zusammenarbeit mit Freelancern am besten regelt. Was gilt es zu beachten bei Sozialabgaben, Minimumbeiträgen, Versicherungen und so weiter?»
Problem: Das schweizerische Recht kennt den Begriff des «Freelancers» oder «freien Mitarbeiters» nicht. Freie Mitarbeiter bewegen sich in einem mit rechtlichen Risiken behafteten Graubereich zwischen selbständiger und unselbständiger Arbeit. Startups können solche Risiken üblicherweise nicht tragen. Darum empfiehlt es sich, diesen Graubereich zu meiden. » weiterlesen
Im zweiten Teil seiner Marketing-Basics spricht unser Gastautor über Markendesign und gibt einen Überblick zu den wichtigsten Gestaltungsfragen.
von Thomas Kupferschmied, Marketing-Spezialist
Im ersten Beitrag zum Markenaufbau ging es es unter anderem um Grundkonzepte des Marketings, Namensfindung und die Entwicklung eines passenden Wunschimages. Der zweite Teil dreht sich um die Ausgestaltung eines Corporate Designs für alle Ihre Auftritte.
Erscheinungsbild
Beim Erscheinungsbild gilt die gleiche Leitfrage wie beim Image generell: Was soll es vermitteln? Während der Entwicklung des Logos werden gleichzeitig die visuellen Kommunikationselemente bestimmt. Welche Schrift passt zu Ihrem Unternehmen? Mit welcher Unternehmensfarbe wollen Sie emotionell kommunizieren? » weiterlesen
Eine Startup-Gründung durch ein existierendes Unternehmen hat eine Menge für sich. Es gilt dabei aber, ein paar Fallstricke zu vermeiden.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard
Arbeit soll vor allem Spass machen, ist die Geschäftsleitung der Berner Satzart AG überzeugt. Daher hat sie sich im Oktober 2009 ein eigenes Ideenlabor zugelegt, mit dem Ziel, neue Geschäftsfelder zu erobern. Daraus entstanden ist mein Startup Ticketpark GmbH.
Für den Geschäftsführer eines Startups, welches auf diese Weise lanciert wurde, scheinen zuerst einmal viele Sorgen wegzufallen: Anstatt zurück ins Hotel Mama ziehen zu müssen, kommt regelmässig der Lohn aus der Kasse der Mutterfirma. Die Infrastruktur ist vom Arbeitsplatz übers Sitzungszimmer bis hin zum Lager an Notizblöcken ist bereits vorhanden. Und sogar die Arbeitskräfte sind alle da: Layouter, Programmierer, Sekretärin.
Doch solche Unbesorgtheit bietet Gefahren. Wir haben zwar nicht alle Fettnäpfchen erwischt, die dieser Weg bereit hält. Aber aus dem einen oder anderen mussten auch wir unseren Schuh ziehen. Deshalb hier drei Tipps, die einer Firma helfen können, den Aufbau des eigenen Startups geschickt zu organisieren: » weiterlesen
Unser Gastautor vermittelt die wichtigsten Marketing-Basics und Tipps zu Namensfindung und Logogestaltung.
von Thomas Kupferschmied, Marketing-Spezialist
Viele Startups sind sich nicht bewusst, dass sie bei der Gründung eine Marke aufbauen. Genauso haben grosse Unternehmen als kleine Marken angefangen. Der Aufbau der Marke sollte kreativ, effektiv und konsequent sein. Doch wie erreicht man das?
Mit der Marke, die das Unternehmen repräsentiert, gehen Sie auf die Zielgruppe zu. Mit dem Logo (Markenzeichen) versuchen wir dem Betrachter eine Schublade im Kopf und im Herzen zu schaffen, in die er die Informationen über Ihr Unternehmen ablegen kann. Wann immer das Logo in Erscheinung tritt, werden die nötigen Informationen aus der Schublade (dem Unterbewusstsein) abgerufen.
Eine Marke muss belohnen » weiterlesen