Alle 163 Artikel von Gastautor auf startwerk.ch:
Internet und Landwirtschaft – so richtig will das nicht zusammenpassen. Zumindest bis anhin. Denn ändern will dies ein Zürcher Jungunternehmen.
von Tobias Gillen
«Making farming easier» hat sich das Startup Yield Pop auf die Fahnen geschrieben, mit dem Ziel, die Landwirtschaft besser zu vernetzen. «Wir haben immer wieder von Farmern gehört, dass mehr Technologie nur ein Teil der Lösung für den Ausbau der Landwirtschaft ist», sagt Matthew Perkins, einer der drei Gründer. «Bauern brauchen vielmehr bessere Informationen, wie sie die Technologien und Standards einsetzen können, die bereits da sind.» » weiterlesen
Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger
«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»
Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.
AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.
Nicht notwendig, aber vorteilhaft » weiterlesen
Unser Gastautor analysiert drei Optionen, in ein Startup einzusteigen und vergleicht Pro und Kontra.
Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Der richtige Weg
Ein Startup gründen – aber wie? Diese Frage stellt sich jeder Gründer am Anfang. Zumindest, wenn der Anstoss nicht von aussen kommt – manchmal entwickelt sich ein Startup ja aus dem Freundeskreis, einer Gruppe Kommilitonen oder unter Arbeitskollegen.
Und sonst? Vielleicht hat man das Studium schon lange hinter sich, im Freundeskreis steigt der Fokus auf Familienplanung und damit die Risikoaversion und startupfreudige Arbeitskollegen finden sich keine. Was tun, wenn alles in einem schreit: «Gründen – jetzt oder nie»? Dann hat man ein paar Optionen. Hier eine Analyse auf Basis meiner eigenen Erfahrungen: » weiterlesen
Praktisch jede Branche hat Ihre Messe und als Startup wird man von den Veranstaltern bald einmal umworben, Aussteller zu werden. Ob und wie man es tut, muss gut überlegt sein.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Einige sind klein und familiär, andere gross und weitaus bekannt: Messen und ähnliche Branchentreffe. In meist jährlichem Rhythmus treffen sich die Anbieter und Konsumenten der verschiedenen Branchen in den Hallen dieser Welt.
Da das Veranstalten von Messen selbst ein Business ist, wird auch ein Startup sehr bald mal angelockt, mit einem Stand vor Ort zu sein. Bei sorgfältiger Abwägung, Planung und Durchführung kann sich eine Präsenz durchaus lohnen.
Die Wahl der richtigen Messe
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Startups und Versicherungen – unser Gastautor erklärt, wie man eine AG oder GmbH versichert und dabei Geld sparen kann.
Gastbeitrag von Philippe Blank, bfox-Gründer und Versicherungsexperte
Jungunternehmer sind risikobereit. Mein erster und wichtigster Spartipp ist entsprechend einfach. Man soll nur das versichern, was die Existenz der Firma im Schadensfall gefährdet (z.B. Liquidität) oder die finanzielle Zukunft der Gründer ruinieren kann (z.B. Arbeitsunfähigkeit).
Spartipp 1: Versichere nur, was essentiell ist!
Der Versicherungsbedarf kann grob in drei Kategorien unterteilt werden:
1. Bei den Betriebsversicherungen ist die Betriebshaftpflicht quasi zwingend. Geht etwas im Unternehmen schief und eine Person fordert Schadenersatz, dann springt die Versicherung ein. Diese Versicherung ist sofort nach der Gründung abzuschliessen. » weiterlesen
Was ist die beste Entwicklungsplattform für Webstartups? Unser Gastautor findet diese Diskussion überflüssig.
Gastbeitrag von Reto Lämmler, RememberTheName
Techstartups identifizieren sich oft stark mit ihrer Entwicklungsplattform – Google App Engine, Amazon Elastic Beanstalk, Azure, Heroku oder einer anderen. Identifizieren ist sogar noch schwach ausgedrückt; man evangelisiert. In Diskussionen sieht man, dass wenig Toleranz für andere Plattformen vorhanden ist.
Es gibt mehr als genug gute Werkzeuge. Wieso schwören trotzdem viele Entwickler genau auf das, was sie benutzen und stempeln den Rest kategorisch als schlecht ab?
Zugehörigkeitsgefühl. Heute sieht man praktisch nur noch MacBooks unter Studenten und Entwicklern. Eines zu haben ist cool und man gehört dazu. Dasselbe Phänomen gilt auch bei der Entwicklungsplattform: Man will dabei sein und als modern angesehen werden. Man predigt die Vorteile seiner Lieblingsplattform und versucht, diese zu verbreiten – mit dem unbewussten Ziel, seinen eigenen Marktwert zu steigern. » weiterlesen
Das Klischee sagt, dass ein Startup-Gründer rund um die Uhr für seine Firma verfügbar sein muss. Unser Gastautor erklärt, weshalb er damit nicht einverstanden ist und wie er als Gründer loszulassen versucht.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Was quasi als One-Man-Show begonnen hat beschäftigt heute regelmässig zwölf Personen in verschiedener Funktion und Ausprägung. Nicht alle davon sind direkt bei uns angestellt, aber man kann doch sagen, dass Ticketpark auf dem besten Weg ist, eine wahre Organisation zu werden.
In diesem Prozess musste ich mir bewusst werden, dass es nicht möglich ist, stets alles unter Kontrolle zu haben. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ich als Einzelperson für die Firma austauschbar sein muss. Nur so die Firma zu einem dauerhaften Erfolg werden.
Dafür zwei simple Beispiele: » weiterlesen
Startup-Gründung mit Freunden: Gute Kombination oder garantierter Ärger? Unsere Gastautoren haben es gewagt und wissen, wo die Risiken liegen.
Gastbeitrag von Garry Spanz und Benjamin Bremmer, Linksert
Freundschaften verbinden: Kulturen, Unternehmen, Gründer, Arbeitskollegen. Viele Unternehmen entstehen durch Freundschaften und umgekehrt. Die gemeinsam bewältigten Herausforderungen schweissen zusammen, die Erfolge lassen sich gemeinsam feiern, Verluste stellen die Stärke der Beziehung auf die Probe.
Die Vorteile einer gemeinsamen Unternehmensgründung mit Freunden liegen auf der Hand: Man kennt sich bereits untereinander, die einzelnen Stärken und Schwächen sind (vermeintlich) bekannt und die Suche nach einem «externen» Mitgründer entfällt, so dass man direkt loslegen kann. Häufig hat man bereits im Voraus gemeinsam eine gewisse Zeit über Möglichkeiten, Ideen und Potentiale nachgedacht, bevor es zur Gründung kommt – und ist zu Beginn entsprechend entschlossen und enthusiastisch.
Gründerteams, die verteilt arbeiten, haben einige Vorteile gegenüber traditionellen Unternehmen. Unser Gastautor sagt welche und verrät, was für Tools MountainDayz für die Teamkoordination einsetzt.
Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Tipps für verteilte Teams
Virtuelle Teams sind ein spannendes Thema für Startups, die sich der Philosophie «
global from day one» verschreiben. Im Fall von
MountainDayz ist es zumindest der Anspruch, «european from day one» zu sein. In doppelter Hinsicht: Zum einen ist unser Produkt international, zum anderen wollen wir nah an unseren Zielmärkten sein. Deshalb arbeiten wir als virtuelles Team. Das heisst, dass wir oft nicht im selben Büro sitzen. Wir treffen uns zwar regelmässig, greifen für die Kommunikation aber meist auf die Technik zurück.
Wer glaubt, das sei auf Dauer nicht möglich, irrt. Den Gegenbeweis treten etwa Fotolia oder WordPress an. Sie sind sowohl «global from day one» als auch Beispiele für erfolgreiche Startups, die sogar nach Wachstum noch virtuell funktionieren. Oleg Tscheltzoff, CEO und Mitgründer des Fotoarchivs Fotolia, erklärte auf der NOAH-Konferenz 2011 einem erstaunten Publikum, dass Fotolia zwar eine Büroadresse habe, er dort aber noch nie war und seine Mitarbeiter ausschließlich über Skype einstellt.
Dieser Einstellung folgt auch Matt Mullenweg, Gründer und «Head of Bug Creation» bei Automattic, dem Unternehmen hinter der Blogsoftware WordPress.
Kundennähe vs. Teamkohärenz » weiterlesen
Für Jungunternehmen ist es oft schwierig, qualifizierte und bezahlbare Mitarbeiter zu finden. Darum lohnt es sich, erfinderisch zu sein. Local.ch ist nicht mehr wirklich ein Startup, kann hier aber als Vorbild dienen.
Gastbeitrag von Philipp Keller, Leiter System Engineering bei local.ch

Gute Ideen helfen bei der Suche
Es ist schwierig, gute Engineers einzustellen. Sehr schwierig.
Joel Spolsky sagt es treffend: «Die besten Software-Entwickler, und überhaupt die besten Leute in jedem Fachgebiet, kommen ganz einfach nie auf dem Markt.»
Ich wurde im letzten Oktober Leiter der Abteilung System Engineering bei local, und eine meiner ersten Aufgaben bestand darin, einen erfahrenen System-Engineer anzustellen. Ich wusste, dass es schwierig werden würde. Von Anfang an war klar, dass Stellenanzeigen auf Job-Plattformen nicht ausreichen. Darum dachten wir uns das System Engineering Quiz aus. Das Quiz besteht aus fünf Stufen; die Teilnehmer müssen in jeder Stufe die URL des nächsten Teils finden. Am Ende wurde der Link zur eigentlichen Stellenbeschreibung sichtbar, wo man sich auch bewerben konnte.
Wo tummeln sich die Engineers? » weiterlesen