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Alle 182 Artikel von Gastautor auf startwerk.ch:

Gängige Arbeitsbekleidung für den eigenen Betrieb – eine Übersicht

In der Schweiz ereignen sich pro Jahr zwischen 260’000 bis 270’000 Berufsunfälle, wie eine Statistik der Eidgenossenschaft aussagt. Über die vergangenen fünf Jahre betrachtet ist diese Zahl relativ konstant geblieben. 2012 lag die Fallzahl bei circa 269’600 Unfällen, im Jahr darauf verzeichnete das Bundesamt für Statistik 268’900 Berufsunfälle. Besonders gravierend sind dabei das verarbeitende Gewerbe, die Bauwirtschaft und die Kfz-Instandhaltungswirtschaft betroffen.

Gastbeitrag von: IFJ Institut für Jungunternehmen

Mit einer Schutzbrille vor Funken beim Schleifen schützen - nur ein Beispiel für Schutzkleidung!

Mit einer Schutzbrille vor Funken beim Schleifen schützen – nur ein Beispiel für Schutzkleidung

In diesen Bereichen ist die Zahl der Berufsunfälle besonders hoch. So erreichten Bau- und verarbeitendes Gewerbe im Jahr 2013 einen Anteil von rund 36 Prozent am Gesamtunfallgeschehen am Arbeitsplatz. Eine Reduzierung der Unfallhäufigkeit lässt sich nur erreichen, wenn konsequent auf die Vermeidung von Unfallgefahren hingearbeitet wird. Neben dem betrieblichen Arbeitsschutz im Zusammenhang mit technischen Verbesserungen ist eine angemessene Berufsbekleidung zwingend notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

Besonders deutlich wird dieser Zusammenhang am Beispiel der Forstwirtschaft. Zu deren Kernaufgaben gehört die Pflege des Baumbestandes – und damit auch Baumfällarbeiten. Die Kettensäge ist deshalb eines der Werkzeuge, mit denen Beschäftigte in Forstbetrieben häufig zu tun haben. Unerfahrenheit oder Fehler haben hier schnell dramatische Folgen – wenn nicht mit einer entsprechenden Schutzkleidung gearbeitet wird. Schnittschutzhosen, Sicherheitsschuhe und Handschuhe sind als Arbeitsbekleidung für diese Berufsgruppe Pflicht.

Arbeitsbekleidung – die rechtlichen Rahmenbedingungen
In der Schweiz geniesst die Gesundheit der Arbeitnehmer für den Gesetzgeber einen hohen Stellenwert. Es gehört nach dem Arbeitsgesetz (ArG) zu den Aufgaben der Arbeitgeber „… zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer alle Massnahmen zu treffen …“. Artikel 6 des ArG mutet den Unternehmen hier technische Lösungen zu, bleibt in Detailfragen allerdings eher vage. Konkretere Vorgaben macht die 3. Verordnung zum Arbeitsgesetz (ArGV 3).

Sofern keine technische Lösung am Arbeitsplatz eine Gesundheitsgefährdung ausschliessen kann, sind Unternehmen nach der ArGV 3 verpflichtet, ihren Beschäftigten entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen. Wie diese aussieht, hängt letztlich von der Branche und den individuellen Rahmenbedingungen ab. Schutzkleidung kann die bereits eingangs genannte Schnittschutzhose sein aber auch Kleidung, die gegen den Kontakt mit Chemikalien schützt oder Ähnliches.

Parallel lässt sich ein rechtlicher Rahmen hinsichtlich der Schutzausrüstung auch aus der Verordnung über die Unfallverhütung (VUV; unter anderem siehe Artikel 5) ableiten. Die Pflicht zur Stellung einer entsprechenden Schutz-/Arbeitsbekleidung ist auch Gegenstand des Obligationsrechts und hier unter anderem über die Artikel 327 bzw. 327a OR erfasst. Allerdings kann ein Arbeitnehmer die Kostenerstattung/Stellung nur verlangen, wenn die Berufsbekleidung für die Erledigung der Aufgaben unbedingt notwendig ist. Die Messe Arbeitssicherheit Schweiz ist ein wichtiges Forum, um neueste Trends im Bereich Arbeitsschutz einer breiten Masse vorzustellen.

Arbeitsbekleidung im Baugewerbe – worauf ist zu achten

Schutzwesten sorgen für die nötige Sicherheit

Schutzwesten sorgen für die nötige Sicherheit

Die Bauwirtschaft gehörte mit mehr als 52’000 Berufsunfällen im Jahr 2013 zu den Spitzenreitern im Unfallgeschehen des Bundesamts für Statistik. Gesundheitliche Risiken sind hier oft schon für den Laien erkennbar. Das Arbeiten mit Maschinen, schweren Lasten und teils in grosser Höhe führt per se zu einem Gefahrenpotenzial. Zudem wird in der Bauwirtschaft mit teils gesundheitsgefährdenden Stoffen gearbeitet. Und nicht immer lässt sich das erforderliche Höchstmass an Schutz auf technischem Wege erreichen. Eine umfassende Schutz- und Arbeitsbekleidung ist für die Beschäftigten der Baubetriebe daher meist Standard. Wie sieht die Arbeitsbekleidung im Detail aus?

Generell sind an dieser Stelle die verschiedenen Gewerbesegmente voneinander abzutrennen. Ein Stuckateur oder Maler stellt an die Arbeitsbekleidung andere Ansprüche als ein Zimmermann oder Maurer und Dachdecker. Die Bekleidung muss:
- vor berufsbedingten Gefahren schützen
- ein hohes Mass an Beweglichkeit erlauben und
- funktional sein.

Dies beinhaltet in der Bauwirtschaft beispielsweise lange Arbeitsschutzhosen aus einem derben Gewebe, Arbeitsschutzschuhe, Sicherheitshelm, Arbeitshandschuhe usw. Ebenfalls gebräuchlich kann das Tragen von Overalls in Installations- bzw. Innenausbauberufen sein. Generell ist im Baugewerbe an:
- Schutzschuhe (durchtrittsichere Sohle)
- Schutzhelm
- Schutzbrille
- Gehörschutz
- Hand- und Atemschutz
zu denken.

Arbeitsbekleidung hat viele Gesichter
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung ist nicht allein den Berufen der Bauwirtschaft vorbehalten. Auch in vielen anderen Berufen ist der Griff zu entsprechender Bekleidung nötig, wie sich auf www.engelbert-strauss.ch erkennen lässt. Beispielsweise sind die Verletzungsgefahren für Arbeitnehmer in Metzgereibetrieben durchaus hoch. Hier kommen oft besondere Schutzhandschuhe – gefertigt aus einem Metallgeflecht – zum Einsatz.

Diese Stahlhandschuhe schützen beim Zerlegen der Schlachttiere. Des Weiteren gehört zum Metzger im Allgemeinen auch die Latex-/Zerlegeschürze, eine Stechschutzschürze und ein Haarnetz/eine Schutzkappe. Ganz andere Anforderungen an die Arbeitsbekleidung haben beispielsweise Schreiner. Hier steht neben dem Schutzgedanken die Beweglichkeit mit im Mittelpunkt.

Aufgrund der teils hohen Staub- und Lärmbelastung sind Gehör- und Atemschutz im Allgemeinen wichtige Bestandteile der Arbeitsbekleidung in diesem Gewerbe. Mindestens genauso wichtig ist aber auch der Handschutz und die Verwendung von Schutzbrillen, da Schreiner und Tischlereibetriebe sehr oft mit abtragenden Maschinen arbeiten. Und es muss auch an Schutzschuhe gedacht werden, da Holzplatten und Balken schnell mehrere Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen.
Die bis hierhin genannten Berufe sind vor allem durch mechanische Gesundheitsgefahren gekennzeichnet. In der chemischen Industrie sind aber Säuren, Laugen und andere Flüssigkeiten für die Arbeitnehmer eine Gefahr. Deren Arbeitsbekleidung muss den besonderen Erfordernissen dieser Stoffgruppe gewachsen sein. Je nach Arbeitsplatz kommen in diesem Zusammenhang Schutzbrillen, Schutzhandschuhe mit PVC-Beschichtung oder Komplettanzüge mit säurefester Beschichtung zum Einsatz, die mit einem autonomen Beatmungssystem kombiniert werden können.

Schutz beim Schweissen - eine weitere wichtige Massnahme

Schutz beim Schweissen – eine weitere wichtige Massnahme

Arbeitsbekleidung kann Unfallfolgen erheblich mindern
Berufsunfälle sind in der Schweiz keine Seltenheit. Dass deren Zahl nicht steigt bzw. nur gering schwankt, verdeutlicht die Wirksamkeit der aktuellen Arbeitssicherheitsmassnahmen. Auf der anderen Seite ist nach Ursachen zu suchen, warum das Geschehen auf diesem Niveau stagniert und trotz technischer Weiterentwicklungen nicht sinkt.

Ein möglicher Ansatzpunkt kann der konsequente Einsatz passender Arbeitskleidung sein. Diese verhindert den eigentlichen Unfall zwar nicht – speziell, wenn der Faktor Mensch hier eine Rolle spielt. Allerdings kann eine optimal auf den Arbeitsplatz abgestimmte Bekleidung die Unfallfolgen mindern. Eine Tatsache, die am Ende allen Beteiligten zugutekommt. In besonderer Weise profitieren aber die Arbeitnehmer durch ein sinkendes Verletzungsrisiko vom Tragen entsprechender Berufsbekleidung. Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Angestellten entsprechend auszustatten oder die Kosten für die Anschaffung zu erstatten.

Bildquellen:
Abbildung 1: @Odwarific (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 2: @Tolea (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Abbildung 3: @PublicDomainPictures (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Startups:
Rechtssicherheit bei der Eröffnung eines Onlineshops

Viele Menschen träumen davon, sich selbstständig zu machen. Die Eröffnung eines Online-Shops ist dabei eine Methode, um den Traum der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Neue Softwarelösungen machen es heute einfach, einen Online-Shop zu betreiben und ermöglichen auch Menschen ohne umfassende IT-Kenntnisse, ihr Projekt umzusetzen. Dabei sollten einige rechtliche Punkte beachtet werden.

Gastbeitrag von: Maria Becker, freie Journalistin

Der gesamte Verkaufsprozess der Ware wird von diesen Programmen unterstützt. Doch was passiert, wenn der Kunde die Ware nicht erhält, die Ware beschädigt beim Kunden ankommt oder wenn der Käufer im europäischen Ausland lebt? Diese und viele weitere rechtliche Fragen sollten unbedingt im Vorfeld geklärt werden, damit es später nicht zu bösen Überraschungen und unvorhergesehen Kosten kommt. Da die Vorgaben für Online-Shops in der Schweiz nicht in allen Punkten mit den europäischen E-Commerce-Richtlinien übereinstimmen, ist die Sachlage für Shop-Betreiber und auch die Verbraucher in der Schweiz verwirrend. Jedoch ist es gerade für den deutschsprachigen Raum denkbar, einen einheitlichen Online-Shop aufzubauen, der die rechtlichen Besonderheiten, beispielsweise in Deutschland, direkt mitberücksichtigt. Auf diese Weise vergrößert sich der potentielle Kundenkreis und Shop-Betreiber sind rechtlich auf der sicheren Seite.

Der folgende Ratgeber verrät, worauf Betreiber eines Online-Shops in Punkto Rechtssicherheit achten müssen. » weiterlesen

Stets zu Diensten – der Bike Butler fährt per Rikscha seine Gäste durch Zürich

Der Zürcher Beat Menzi betreibt mit Bike Butler ein umweltfreundliches und augenfälliges Startup in Zürich: Er bietet mit seiner Flotte von inzwischen vier Rikschas emissionsfreie Stadtrundfahrten und Taxi-Dienste an – als Reisender kennt man diese Rikschas aus ausländischen Metropolen. Im Interview erklärt er sein Konzept.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Beat Menzi von Bike Butler

Beat Menzi von Bike Butler

Beat Menzi, wie sind Sie ins Unternehmertum gestartet?
Im Jahre 2012 startete ich alleine und mit einer einzigen Rikscha. Im ersten Jahr reichten die Einnahmen knapp zum Überleben, die Perspektiven waren aber sehr günstig. Ich investierte viel Zeit in die Zusammenarbeit mit Hotels, in unsere Internetpräsenz und leistete allgemeine Aufbauarbeit. Im Jahr darauf konnte ich bereits die ersten Früchte ernten. Es braucht Zeit, aber wir sind auf gutem Weg und haben inzwischen vier Rikschas. Man muss jedoch vorsichtig sein, dass man die Bilanz nicht nur wirtschaftlich zieht, sondern sich auch fragt, was man menschlich gewinnt und hier fällt die Bilanz äussert positiv aus. » weiterlesen

Venture Leaders:
Zehn Schweizer Startups fliegen
nach China

Zehn innovative Schweizer Startups fliegen mit venture leaders erstmals nach China – um dort allenfalls den chinesischen Markt zu erobern. Zusammen mit swissnex China haben die Gewinner die Möglichkeit, ihr Business in den chinesischen Wirtschaftsmetropolen Shanghai und Peking vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

Inspiriert durch den grossen Erfolg des venture leaders US-Programms, das seit 13 Jahren für zahlreiche Schweizer Startups ein Sprungbrett auf den globalen Markt ist, hat sich venturelab entschieden, neue Businesschancen mit den venture leaders China-Programm zu eröffnen. „Kein Unternehmer kann Asien noch ignorieren, besonders jetzt, wo China und weitere Länder ein starkes Wirtschaftswachstum verzeichnen. China ist ein sehr komplexer und herausfordernder Markt, es bietet in der Produktion und im Supply-Chain-Management Weltklasse-Know-how sowie einen wettbewerbsfähigen Pool von Talenten.”, sagt sich Pascal Marmier, CEO von swissnex China zum Start des Programms. » weiterlesen

YouTube:
Wie man als Startup den Videokanal einsetzen kann

Die École polytechnique fédérale de Lausanne EPFL schaltet regelmässig Videos von Erfindungen und Innovationen ihrer Studenten auf Youtube. Videos mit Robotern sind dabei besonders beliebt und haben auf Youtube über eine Million Hits. Doch auch sonst lässt sich Youtube für das Marketing von Startups einsetzen. Eine Anleitung gibt es hier auf Startwerk.

Seit einem Jahr gibt es YouTube Schweiz. YouTube.ch bietet einen Überblick über nationale Vorlieben und ermöglicht es, mit Schweizer Videoinhalten Kunden zu gewinnen. YouTube hat im Vergleich zu klassischen TV-Werbeformaten eine sehr grosse Reichweite. Es eignet sich aber weniger für Aktionen, die einen direkten Response erfordern. Der Aufbau einer Marke steht bei YouTube im Vordergrund. So haben in den vergangenen Jahren auch zahlreiche Werbeaktionen für Furore gesorgt und Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen beflügelt oder deren Image geprägt.

Evelyn Leu, Google Associate Industry Manager, erklärte beim Startimpuls-Spezialanlass bei Google, wie man die grösste Videoplattform der Welt wirkungsvoll als Marketingkanal nutzt und Kunden erreicht. Hier sind ihre Tipps: » weiterlesen

Recht für Startups:
Wieso sich Markenschutz lohnt

Wer ein Startup gründet, baut auch immer eine Marke auf. Weil eine Marke wertvoll ist, braucht es dafür auch den notwendigen Schutz. Was ist beim Markenschutz zu beachten und wo finden sich weitere Informationen dazu?

Von Martin Steiger, Rechtsanwalt

martinsteiger-200x200Wer ein Startup gründet, arbeitet immer auch am Aufbau einer Marke. Der sichtbare Teil dieser Marke kann und sollte geschützt werden – bei Startups beispielsweise die Bezeichnung der Dienstleistungen und Waren, die angeboten werden, das Logo oder der Slogan. Als Geistiges Eigentum trägt eine Marke zum Wert eines Startups bei, sorgt für Rechtssicherheit und erhöht die Bewertung durch Investoren. » weiterlesen

Startimpuls Nr. 1500 an der ETH:
Unternehmer Ruedi Noser lässt tief blicken

Mit Charme und Eloquenz, aber ohne PowerPoint, überzeugte Referent Ruedi Noser die anwesenden Gäste letzte Woche an der Startimpuls Veranstaltung an der ETH. Beim anschliessenden Apéro wurde auf den gelungenen Anlass – und Ruedi Nosers 53. Geburtstag angestossen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Bekannt ist Ruedi Noser in der Schweiz als Nationalrat. Der Politiker und Unternehmer gründete 1984 mit gerade mal 27 Jahren seine eigene Firma. Wie es dazu kam? Er präsentierte seine Business-Idee seinem damaligen Chef. Dieser befand jedoch, Noser sei noch zu jung. Noser kündigte und der Rest ist Geschichte: Noser ist heute Verwaltungsratspräsident der Noser Management AG und Hauptaktionär der Firmen der Noser Gruppe. Die Noser Gruppe hat über 500 Mitarbeitenden und gehört zu den grössten ICT-Firmen der Schweiz. 2003 wurde Noser zudem als Nationalrat der FDP ins Parlament gewählt. Und mit Noser Engineering AG macht er noch heute exakt dasselbe, was er damals in seinem Businessplan schrieb. » weiterlesen

Wie suche ich Investoren? Tipps von Pius Küng, Unternehmensberater

Immer mehr Menschen machen sich in der Schweiz selbständig. An Ideen fehlt es nicht aber am Gründungskapital. Was muss man also bei einer Finanzierung beachten und wie tritt man an eine Bank? Der Unternehmens-Coach und venture execution Referent Dr. Pius Küng aus St. Gallen gibt dazu die wichtigsten Antworten.

Dr. Pius Küng, was sollten Startups generell beim Thema Finanzierung beachten?
«Dass eine der Hauptherausforderung von Startups nicht nur die Finanzierung der Investitionen beinhaltet, sondern auch die Finanzierung des Wachstum. 2/3 der Konkurse sind bedingt durch die fehlende Liquidität. Ein Wachstum muss geschickt finanziert werden.»

Reicht die Finanzierung über die Hausbank?
«Für traditionelle Geschäfte sind neben der Hausbank oft auch Familienmitglieder notwendig, welche bei der Finanzierung mithelfen, insbesondere dann, wenn keine geeigneten Sicherheiten gestellt werden können. Für innovative Geschäfte (Internet, Medikamente, medizinische Geräte etc.) ist es auch unabdingbar, dass man sich bezüglich Finanzierung an Venture Capitalits oder an Business Angels wendet, welche allerdings höchste Ansprüche an die Wertvermehrung haben (grundsätzlich wird eine Wertvermehrung mit Faktor 25 – 30 nach 5 – 6 Jahren erwartet). Mögliche Kontaktpartner sind z.B. der Red Alpine Fund oder der Business Angels Clubs» weiterlesen

So funktionieren Investoren – Tipps von Investor und Firmengründer Nicolas Berg

Die Investorensuche hat gar nicht wenig mit der Partnersuche zutun. Der gestandene Investor, Unternehmer und Redalpine-Trainer Nicolas Berg gab im Rahmen seines Startimpuls-Referates hilfreiche Tipps, wie Startups den passenden Investor suchen, finden und von sich überzeugen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Investor Nicolas Berg

Investor Nicolas Berg

Startups, die sich ihren Vorsprung sichern und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Exit erhöhen möchten, brauchen einen Investor. Und ein erfolgreicher Exit bedeutet, dass sich Ihr Startup mindestens mit dem Faktor 2,3 verkaufen lässt. Startups, welche ein langsameres Wachstum anstreben, können mit einer Kunden- oder Bankfinanzierung starten. Wer zudem Wert auf Unabhängigkeit legt, fährt mit der Selbstfinanzierung am besten. » weiterlesen

Einsichten aus 14 Jahren Internet-Startup Erfahrung:
Themenfokus Communities

Adrian Bührer gehört in der Schweiz zu den Internet- Unternehmern der ersten Stunde: students.ch, spontacts.com, sharoo.com oder skim.com sind einige der Web-Startups, bei denen Adrian Bührer als Gründer, Investor oder Berater tätig sein durfte. Im Startwerk-Beitrag möchte er ein paar Erfahrungen aus dieser spannenden Arbeit weitergeben.

Gastbeitrag von Adrian Bührer

Adrian Bührer ist Internet-Unternehmer der ersten Stunde. Der Publizist und Betriebsökonom (Lic Phil / Uni Zürich) hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet und 2007 an den Axel Springer Konzern verkauft. Seither ist er Mit-Gründer oder Investor bei mehreren Start-ups. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät  er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online  Geschäftsmodelle. Bührer ist Juror und Coach bei Venture.ch, dem Businessplan Wettbewerb der ETH & McKinsey.

Adrian Bührer ist Publizist und Betriebsökonom und hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet, die er 2007 an den Axel Springer Konzern verkaufte. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online Geschäftsmodelle.

Als erstes muss erwähnt werden: Firmen aufzubauen macht enorm Spass. Aus dem Nichts erschafft man Welten, Orte an denen sich Menschen treffen, austauschen, Dienstleistungen beziehen oder Inhalte konsumieren. Man erschafft Marken, erfindet neue Aktivitäten und Produkte und kann diesen auch eigene Namen geben. Man erschafft Regeln und Möglichkeiten und täglich darüber staunen, wie sich die Gemeinschaft verhält und entwickelt. Kurzum: Lebendige Start-Ups und Communities zu erschaffen ist eine sehr anspruchsvolle aber auch durch und durch befriedigende Aufgabe. » weiterlesen