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Alle 139 Artikel von gastautor auf startwerk.ch:

Fehler, Erfolge, Widerstände:
Lessons learned von mySwissChocolate

Unser Gastautor schreibt über seine grössten Fehler, Erfolge, welche Steine die Konkurrenz seinem Startup in den Weg legt.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Sven Beichler
Sven Beichler
Wir waren ganz schön erleichtert: Beim Thema Tücken des Exportgeschäfts lautet die frohe Botschaft, dass sich die Schweiz mit Deutschland (pardon der EU) auf eine Verlängerung der bestehenden Übergangsregelung bis mindestens 2013 – voraussichtlich 2016 – geeinigt hat.

Dies nicht in allen Fällen, aber es ist trotzdem eine vorläufige Entwarnung für unser eigenes Geschäftsmodell (Details dazu gerne auf Anfrage, was hier den Rahmen sprengen würde.) Das heisst, wir können weiterhin unsere Schoggitafeln in die weite Welt exportieren.

Hier im Rückblick die Fehler, Widerstände und Erfolge der letzten 18 Monate.

Die Fehler » weiterlesen

Recht für Startups:
Effizientes Inkasso

Kunden, die nicht zahlen, sind der Albtraum jedes Unternehmens. Unser Gastautor verrät, wie Startups sich schützen können.

von Rechtsanwalt Martin Steiger

Martin Steiger
Martin Steiger
Liquiditätsplanung ist für Startup-Unternehmen überlebenswichtig. Sie nützt aber nichts, wenn die Vertragspartner – buchhalterisch als Debitoren bezeichnet – nicht fähig oder willig sind, ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Nachfolgend deshalb die wichtigsten Tipps, wie Startups in der Schweiz vermeiden können, Debitorenverluste oder zumindest Abschreibungen auf Debitoren verbuchen zu müssen.

1. Vorauszahlungen und Sicherheiten

Startups als Gläubiger scheuen sich häufig, eine Vorauszahlung zu verlangen oder sich andere Sicherheiten einräumen zu lassen. Sie spielen in der Folge «Bank» für ihre Vertragspartner und gehen übermässige Risiken ein. » weiterlesen

Marketing für Startups:
Telefonakquise vs. Adwords

Telefonakquise klingt nach letztem Jahrhundert, hält aber für B2B-Startups gegenüber Adwords einige Vorteile bereit. Unser Gastautor liefert fünf Tipps zum erfolgreichen Telefonieren.

Der Griff zum Hörer {flickr;http://www.flickr.com/photos/victor_nunez/103560346/}
Der Griff zum Hörer (Quelle: flickr)
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht: Adwords sind keine Lösung zum Hinstellen und Vergessen. Hinter einer erfolgreichen Kampagne steckt eine Menge Massarbeit. Landingpages wollen designt und angepasst werden, die gekauften Adwords müssen ständig nachjustiert werden.

Und wenn die Verkäufe schlicht und einfach ausbleiben, hat man kein Feedback dazu, warum das so ist. Falsche Suchbegriffe, schlechte Website – oder liegt’s doch am Produkt? » weiterlesen

Erst schauen, dann entwickeln:
Geschäftsideen unkompliziert testen

Geschäftsideen online testen – mit einfachen Tools lassen sich Startup-Ideen risikofrei im Voraus erproben.

von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback

Startup-Tagebuch: Bernhard Schindlholzer
Startup-Tagebuch: Bernhard Schindlholzer
Wer bereits mit der Idee gespielt hat, ein Unternehmen zu gründen, ist mit dieser Situation vertraut: In einem Heureka-Moment kommt einem eine Startupidee und ist man ist augenblicklich überzeugt, dass man eine Marktlücke schliessen kann.

Um mit einer Idee erfolgreich zu sein, reicht Überzeugung aber leider nicht. Stattdessen braucht man konkrete Fakten, die auf eine lukrative Umsetzung schliessen lassen. Darum lohnt es sich, die Idee zu testen. Das sollte so früh wie möglich passieren, damit man keine vergebliche Mühe in die Entwicklung eines Produktes steckt. » weiterlesen

Recht für Startups:
Die kommende Impressumspflicht

Web-Startups aufgepasst: Mit der kommenden Impressumspflicht brauchen alle Webangebote klare Angaben über den Anbieter und dazugehörige Kontaktadressen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Muss ich mich auf meiner Website zu erkennen geben und meine Identität transparent machen? Darum geht’s in der aktuellen Rechtsfrage:

Gibt es in der Schweiz, ähnlich wie in Deutschland, eine Impressumspflicht für Websites?

In der Schweiz gibt es bislang keine generelle Impressumspflicht für Websites, wie man sie beispielsweise in Deutschland als Anbieterkennzeichnung kennt. Lediglich für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gilt eine ausdrückliche Impressumspflicht. Andere Publikationen – auch Websites – unterliegen bloss einer Auskunftspflicht auf Anfrage hin.

Für Unternehmen und Unternehmer, die im Handelsregister eingetragen sind, besteht eine gesetzliche Firmen- und Namensgebrauchspflicht, nicht aber eine Impressumspflicht. Im Recht des unlauteren Wettbewerbs sind irreführende Angaben untersagt, doch besteht keine Verpflichtung zu Angaben über die eigene Identität.

Auch ohne Impressumspflicht ist ein Impressum mit Angaben zur eigenen Identität für Website-Anbieter empfehlenswert. Transparente Kontaktadressen erlauben in vielen Fällen, Probleme im direkten Kontakt zu lösen anstatt kostspielig und zeitraubend den Rechtsweg beschreiten zu müssen. Für Websites, die sich an Benutzer in der Europäischen Union richten, ist ein Impressum üblicherweise heute bereits notwendig.

Schweizerische Impressumspflicht ab 2012

Im Frühjahr 2012 wird auch in der Schweiz eine Impressumspflicht für Websites eingeführt. » weiterlesen

Mit wenig Geld zum Produkt:
Niedrige Burn Rate
durch Bootstrapping

Connex.io-Gründer Marcus Kuhn erzählt, warum er wieder bootstrapped starten würde und wie sein Team mit 70’000 Franken für eineinhalb Jahre Entwicklung ausgekommen ist.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

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Startup-Diary: Marcus Kuhn
Startup-Diary: Marcus Kuhn
Die Zahlen sind deutlich, mit unter 70’000 Franken haben wir bei connex.io 18 Monate überstanden. Dabei hatten wir streckenweise bis zu fünf Leute, die am Projekt gearbeitet haben. Dies entspricht einer Burn Rate von unter  4’000 Franken pro Monat und wir sind stolz darauf.

Bootstrapping hat viele Vorteile aber natürlich auch Nachteile. Der grosse Vorteil: Sich als Unternehmer selbst zu bestimmen und einen Grossteil der Anteile am eigenen Unternehmen zu halten. Der grosse Nachteil: Die fehlende Unterstützung von Investoren, welche (bei Entscheidungen) mit Erfahrungswerten helfen und mit ihrem Geld die Entwicklung deutlich beschleunigen können. Der erste Nachteil kann durch aktives Networking zumindest gemildert werden, als Bootstrapper wird man jedoch immer über limitiertere Ressourcen als ein finanziertes Startup verfügen. » weiterlesen

Startup Week in Wien:
Gelungener Einstand für das europäische Startup-Festival

Vergangene Woche hat in Wien mit der Startup Week das erste europäische Startup-Festival stattgefunden. Ein Event, das man sich als europäischer Entwickler, Gründer oder Investor merken sollte.

von Markus Spath, Autor netzwertig.com

Als Medienpartner haben wir schon vor einigen Wochen über die Zielsetzung und den Ablauf berichtet.

Es spricht sehr für die Veranstalter, dass ich dem wenig hinzuzufügen habe. Die selbstgestellten Ansprüche wurden mehr oder weniger vollständig erfüllt.

Die ersten zwei Tage gehörten den 50 Startups, die sich in der Startup Challenge nach einem Coaching vor namhaften Investoren oder Inkubatoren wie Seedcamp, Wellington Partners, HackFwd oder Point Nine Capital präsentieren konnten. Die Startup Challenge fand leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit und Presse statt, die vollständige Liste der teilnehmenden Startups findet ihr hier. Mit Spocal (unser Bericht) war auch ein Schweizer Startup am Wettbewerb vertreten. » weiterlesen

Recht für Startups:
GmbH versus AG bei Finanzierungen

AGs und GmbHs haben beide Vor- und Nachteile, wenn es um die Zusammenarbeit von Startups mit Private-Equity-Investoren geht. Unser Gastautor verrät, welche Rechtsform sich besser eignet.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Die Grund-Kriterien bei der Entscheidung für die passende Rechtsform haben wir bereits behandelt. Fazit: Kapitalgesellschaften sind Trumpf.

Welche der beiden Optionen GmbH und AG eignet sich aber nun besser für Startups, die Investoren anziehen möchten? Darum dreht sich die aktuelle Rechtsfrage:

«Ist es empfehlenswert, ein Startup-Unternehmen mit Blick auf Private-Equity Investoren als GmbH oder «kleine AG» zu gründen?»

Die Bezeichnung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) als «kleine Aktiengesellschaft» geht auf die Revision des GmbH-Rechts in der Schweiz per 1. Januar 2008 zurück. Mit dieser Revision hat sich die Rechtsform der schweizerischen GmbH in vielen Aspekten der Aktiengesellschaft (AG) angenähert oder die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen verweisen sogar direkt auf jene der AG. Im Ergebnis bietet die GmbH wesentlich flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten als früher und entspricht in vielen Aspekten der AG.

Für Startups erscheint die Gründung als GmbH häufig attraktiv, weil im Vergleich zur AG weniger Gründungskapital notwendig ist: » weiterlesen

Creative Reframing (2 von 2):
4 Suchstrategien für (Startup-)Ideen

Startups machen sich mit innovativen Ansätzen an die Lösung bestehender Probleme. Unser Gastautor verrät vier Methoden, die bei der Suche nach neuen Ideen helfen.

von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback.

In ersten Beitrag zum Konzept des Creative Reframing ging es um die versteckten Annahmen, auf denen etablierte Geschäftsmodelle basieren – und wie diese zu Denkblockaden führen, die Innovation verhindern. Um zu disruptiven Ideen zu kommen – der Grundlagen nachhaltig erfolgreicher Startups – lohnt es sich, diese gezielt zu hinterfragen und neu zu definieren.

Solche Annahmen verhalten sich ganz ähnlich wie optischen Täuschungen. Dieses Bild zum Beispiel zeigt eine Winterlandschaft und fünf Pferde, jedoch sehen viele Personen auf den ersten Blick nur die Winterlandschaft. Sehr häufig ist es so, dass die Personen, die die Winterlandschaft sehen, nicht in der Lage sind, die Pferde zu entdecken, und die Personen die die Pferde gesehen haben, haben Schwierigkeiten, nur mehr eine Winterlandschaft in diesem Bild zu sehen.

Die Kunst des “Creative Reframing” ist es, einen solchen Wechsel als Denkweise zu trainieren. Mit konkreten Methoden ist es möglich, diese “Kunst” in eine konkrete Aktivität zu verwandeln, die man jederzeit auch selbst anwenden kann. Zum Beispiel bei der Suche nach einer Startup-Idee. » weiterlesen

Erfolgsmeldungen von Startups:
Warum viele Gründer
an Schauspieler erinnern

Startup-Gründer berichten gerne über ihre Fortschritte und Erfolge – auch wenn es gar nicht gut läuft. Manchmal offenbaren sie sich im Nachhinein – wie Color-Gründer Bill Nguyen.

Foto: Flickr/vancouverfilmschool, CC-Lizenz
Foto: Flickr/vancouverfilmschool, CC-Lizenz
Gründer von Internet-Startups erinnern mich manchmal an Schauspieler. Ungeachtet der tatsächlichen Entwicklung ihres Projektes geben sie im Kontakt mit Außenstehenden (wie z.B. Tech-Bloggern) stets vor, dass alles nach Plan läuft und dass sämtliche wichtigen Kennzahlen nach oben zeigen.

Als Substitut für harte Fakten zu Mitgliederwachstum und Umsatz/Gewinn, die ungern kommuniziert werden, lassen sich Jungunternehmer mit gerade lancierten Webdiensten abgesehen von allgemeinen Erfolgsbekundigungen (“it’s awesome”) zumeist maximal nichtssagende Statistiken und relative Prozentwerte “entlocken”. Wobei sie natürlich selbst wissen, dass “monatliche Verdopplung der Userzahlen” oder “200 prozentige Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr” keine wirkliche Aussagekraft besitzt.

Wie es tatsächlich in der Gründer-Seele aussieht und inwieweit der Launch eines Dienstes die Erwartungen erfüllt hat, ist für externe Beobachter in der ersten Phase schwer zu erfahren.

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