Gastautor

 

Alle 176 Artikel von Gastautor auf startwerk.ch:

Startimpuls Nr. 1500 an der ETH:
Unternehmer Ruedi Noser lässt tief blicken

Mit Charme Eloquenz, aber ohne PowerPoint, überzeugte Referent Ruedi Noser die anwesenden Gäste letzte Woche an der Startimpuls Veranstaltung an der ETH. Beim anschliessenden Apéro wurde auf den gelungenen Anlass – und Ruedi Nosers 53. Geburtstag angestossen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Politiker und Unternehmer Ruedi Noser

Bekannt ist Ruedi Noser in der Schweiz als Nationalrat. Der Politiker und Unternehmer gründete 1984 mit gerade mal 27 Jahren seine eigene Firma. Wie es dazu kam? Er präsentierte seine Business-Idee seinem damaligen Chef. Dieser befand jedoch, Noser sei noch zu jung. Noser kündigte und der Rest ist Geschichte: Noser ist heute Verwaltungsratspräsident der Noser Management AG und Hauptaktionär der Firmen der Noser Gruppe. Die Noser Gruppe hat über 500 Mitarbeitenden und gehört zu den grössten ICT-Firmen der Schweiz. 2003 wurde Noser zudem als Nationalrat der FDP ins Parlament gewählt. Und mit Noser Engineering AG macht er noch heute exakt dasselbe, was er damals in seinem Businessplan schrieb. » weiterlesen

Wie suche ich Investoren? Tipps von Pius Küng, Unternehmensberater

Immer mehr Menschen machen sich in der Schweiz selbständig. An Ideen fehlt es nicht aber am Gründungskapital. Was muss man also bei einer Finanzierung beachten und wie tritt man an eine Bank? Der Unternehmens-Coach und venture execution Referent Dr. Pius Küng aus St. Gallen gibt dazu die wichtigsten Antworten.

Dr. Pius Küng, was sollten Startups generell beim Thema Finanzierung beachten?
«Dass eine der Hauptherausforderung von Startups nicht nur die Finanzierung der Investitionen beinhaltet, sondern auch die Finanzierung des Wachstum. 2/3 der Konkurse sind bedingt durch die fehlende Liquidität. Ein Wachstum muss geschickt finanziert werden.»

Reicht die Finanzierung über die Hausbank?
«Für traditionelle Geschäfte sind neben der Hausbank oft auch Familienmitglieder notwendig, welche bei der Finanzierung mithelfen, insbesondere dann, wenn keine geeigneten Sicherheiten gestellt werden können. Für innovative Geschäfte (Internet, Medikamente, medizinische Geräte etc.) ist es auch unabdingbar, dass man sich bezüglich Finanzierung an Venture Capitalits oder an Business Angels wendet, welche allerdings höchste Ansprüche an die Wertvermehrung haben (grundsätzlich wird eine Wertvermehrung mit Faktor 25 – 30 nach 5 – 6 Jahren erwartet). Mögliche Kontaktpartner sind z.B. der Red Alpine Fund oder der Business Angels Clubs» weiterlesen

So funktionieren Investoren – Tipps von Investor und Firmengründer Nicolas Berg

Die Investorensuche hat gar nicht wenig mit der Partnersuche zutun. Der gestandene Investor, Unternehmer und Redalpine-Trainer Nicolas Berg gab im Rahmen seines Startimpuls-Referates hilfreiche Tipps, wie Startups den passenden Investor suchen, finden und von sich überzeugen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Investor Nicolas Berg

Investor Nicolas Berg

Startups, die sich ihren Vorsprung sichern und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Exit erhöhen möchten, brauchen einen Investor. Und ein erfolgreicher Exit bedeutet, dass sich Ihr Startup mindestens mit dem Faktor 2,3 verkaufen lässt. Startups, welche ein langsameres Wachstum anstreben, können mit einer Kunden- oder Bankfinanzierung starten. Wer zudem Wert auf Unabhängigkeit legt, fährt mit der Selbstfinanzierung am besten. » weiterlesen

Einsichten aus 14 Jahren Internet-Startup Erfahrung:
Themenfokus Communities

Adrian Bührer gehört in der Schweiz zu den Internet- Unternehmern der ersten Stunde: students.ch, spontacts.com, sharoo.com oder skim.com sind einige der Web-Startups, bei denen Adrian Bührer als Gründer, Investor oder Berater tätig sein durfte. Im Startwerk-Beitrag möchte er ein paar Erfahrungen aus dieser spannenden Arbeit weitergeben.

Gastbeitrag von Adrian Bührer

Adrian Bührer ist Internet-Unternehmer der ersten Stunde. Der Publizist und Betriebsökonom (Lic Phil / Uni Zürich) hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet und 2007 an den Axel Springer Konzern verkauft. Seither ist er Mit-Gründer oder Investor bei mehreren Start-ups. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät  er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online  Geschäftsmodelle. Bührer ist Juror und Coach bei Venture.ch, dem Businessplan Wettbewerb der ETH & McKinsey.

Adrian Bührer ist Publizist und Betriebsökonom und hat mit 22 Jahren seine erste Firma gegründet, die er 2007 an den Axel Springer Konzern verkaufte. Mit seiner Firma (www.panaman.com) berät er Unternehmen wie z.B. die Migros, Banken oder Agenturen im Bereich neue Medien und Online Geschäftsmodelle.

Als erstes muss erwähnt werden: Firmen aufzubauen macht enorm Spass. Aus dem Nichts erschafft man Welten, Orte an denen sich Menschen treffen, austauschen, Dienstleistungen beziehen oder Inhalte konsumieren. Man erschafft Marken, erfindet neue Aktivitäten und Produkte und kann diesen auch eigene Namen geben. Man erschafft Regeln und Möglichkeiten und täglich darüber staunen, wie sich die Gemeinschaft verhält und entwickelt. Kurzum: Lebendige Start-Ups und Communities zu erschaffen ist eine sehr anspruchsvolle aber auch durch und durch befriedigende Aufgabe. » weiterlesen

Relish Guitars Switzerland:
Luzerner rocken mit einzigartiger Gitarre auf internationalem Parkett

Die Chancen stehen gut, dass Eric Clapton bald eine Gitarre von zwei Luzerner Jungunternehmern spielen wird. Sie heisst „Jane“ – entworfen haben sie Silvan Küng und Pirmin Giger von Relish Guitars. “Jane” besticht jedoch nicht nur durch ihren einzigartigen Klang, sondern auch durch ihr herausragendes Design. Die Jungunternehmer stehen mit “Relish Guitars” im Gespräch mit grossen Gitarrenbauern wie Fender. Ein Interview über die Zukunft ihres Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Die beiden Jungunternehmer Silvan Küng und Pirmin Giger

Mit relish guitars habt ihr eine neue E-Gitarre entwickelt. Wie entstand die Idee dazu?
Pirmin machte den ersten Prototyp in seinem Studium zum Industrial Designer. Wir investierten nun die letzten zwei Jahre um die Gitarre zur Marktreife zu bringen. Witzig ist auch, dass mir Pirmin vor zehn Jahren beigebracht hat, wie man Gitarre spielt und heute zeigt er mir, wie man eine baut. Pirmin und ich wussten schon zur Jugendzeit, dass wir Unternehmer werden wollen und ergänzen uns ideal: Marketing, Sales und Erfindergeist trifft auf handwerkliche Präzision. Daraus entstand schliesslich “relish guitars Switzerland. » weiterlesen

Florian Wieser von coUNDco:
Neun Arten von Geschichten für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups

Heute nutzen 70% der Schweizer Bevölkerung mobiles Internet. Damit Startups dieses Potential ausschöpfen können, ist Digitales Storytelling unabdingbar. Florian Wieser, Mitgründer der Agentur coUNDco AG und Digitalexperte erläuterte im Rahmen von Startimpuls die wichtigsten Storytypen für ein erfolgreiches Storytelling bei Startups.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Florian Wieser von coUNDco

Florian Wieser von coUNDco

Warum folgen Menschen einer Marke auf den sozialen Netzwerken? Es geht vor allem um die Geschichten, die das Herzstück von Social Business Prozessen sind. Florian Wieser von CoUNDco erklärte im Rahmen der Startimpuls-Vortragsreihe, dass sich Storys besonders gut teilen lassen, die wahnsinnig komisch, unfassbar und unglaublich emotional, unserer Weltsicht zustimmend, nachdenklich stimmend, ein Lächeln auf die Lippen zaubernd, dramatisch, peinlich und provokativ sind. Festmachen kann man dabei neun Story-Typen, wie Geschichten digital erzählt werden. » weiterlesen

Recht für Startups:
Wem gehören die Urheberrechte?

Im Alltag von Startups werden ständig urheberrechtlich geschützte Werke durch Arbeitnehmer geschaffen. Wem aber gehören die entsprechenden Urheberrechte?

Von Martin Steiger, Rechtsanwalt

martinsteiger-200x200Grafiken für die Website, journalistische Artikel, Quelltexte von Software und andere geistige Schöpfungen mit individuellem Charakter sind in Startups alltäglich. Solche geistigen Schöpfungen sind in der Schweiz urheberrechtlich geschützt. Geschaffen werden sie in Startups mehrheitlich von Arbeitnehmern mit entsprechenden Arbeitsverträgen. Bei Kapitalgesellschaften wie der Aktiengesellschaft (AG) oder der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zählen üblicherweise auch die Gründer zu den Arbeitnehmern.

Urheberrecht im Arbeitsverhältnis

Das Urheberrecht an einer Schöpfung entsteht sofort bei der Schaffung eines Werks. Urheber ist der Schöpfer eines Werks, das heisst im Arbeitsverhältnis der jeweilige Arbeitnehmer. Möglich ist auch die Urheberschaft durch mehrere Arbeitnehmer gemeinsam. Der Schöpfer verfügt grundsätzlich über die Urheberrechte an seinen Werken. So kann er unter anderem über die Nutzung seiner Werke entscheiden und hat ein Recht darauf, namentlich als Urheber genannt zu werden. » weiterlesen

Startup und Konzerne:
Keine Furcht vor Goliath

Startups scheuen normalerweise die Nähe zu Grossen Firmen oder Konzernen – es sei denn, sie sehen eine Möglichkeit für den Exit. Dabeikönnen beide in einer Partnerschaft von Vorteilen des andern und den Unterschieen der Firmenkultur profitieren.

Von Manuel Gerres

Manuel GerresWenn sich Startups und Konzerne annähern sollen, treffen zwei Unternehmensarten aufeinander, die gänzlich anders funktionieren. Startups mit verhältnismässig kleinen Teams, grosser operativer Beweglichkeit und dem notwendigen Mut, schnell Fehler zu machen, diese umgehend korrigieren zu können oder sogar Geschäftsmodelle zu wechseln, wenn der Markt dies verlangt.

Konzerne bilden auf Grund ihrer Grösse behäbigere Prozesstrukturen, die zum Grossteil auch nötig sind, um die Vielzahl an Einheiten, Gremien und Mitarbeitern zu organisieren. » weiterlesen

Captain Plant:
Zeit für den klimafreundlicher Burger

Im hart umkämpften Gastromarkt starten drei Idealisten mit grossem Ziel: Eine vegane Fast-Food-Kette mit Franchising-System. Der Weg dahin ist lang, die Hürden gross. Wir haben mit dem CEO über die geplante Burgerrevolution gesprochen.

von Meret Boxler

Vegiburger

Ein Vegiburger von Captain Plant – Mizrahi Photography

Captain Plant hat silberblaue Haut und grasgrüne Haare, ist ein Superheld mit übermenschlichen Kräften und kann fliegen. Jedenfalls der aus der von Ted Turner erfundenen Zeichentrickserie aus den USA (1990-1996), in der Jugendliche zu umweltfreundlicherem Verhalten angeregt werden sollten. Genau davon sind auch die drei Köpfe hinter “Captain Plant” angeregt: Wie bringen wir die moderne Burgerkultur unter einen Hut mit Nachhaltigkeit? Die Antwort scheint einfach: Mit Vegi-Burgern. » weiterlesen

Die GmbH ist im Aufwind

Im ersten Halbjahr 2013 wurden in der Schweiz 20‘258 Firmen neu im Handelsregister eingetragen, was einer Zunahme von einem Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. In den ersten sechs Monaten wurden 5 % mehr GmbH gegründet, Einzelfirmen und AG zu je 3 % weniger.

Mehr GmbH Neueintragungen im 2013In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 20‘258 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen. Dies ist 1 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das meldet das Institut für Jungunternehmen.

Die drei mit Abstand häufigsten Rechtsformen bei den weit über 20’000 Neueintragungen von Firmen im Schweizer Handelsregister im ersten Halbjahr 2013 sind die Einzelfirma, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und Aktiengesellschaft (AG). Zusammen machen sie mit total 18‘183 Neueintragungen 90 % aller Neueintragungen aus. Gegenüber 2012 wurden 5 % bzw. 334 mehr GmbH eingetragen. In dieser Zeitspanne gingen die Neueinträge bei den Einzelfirmen und AG um jeweils 3 % zurück:
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