Alle 45 Artikel zum Thema Zürich auf startwerk.ch:
Die Buchungsplattform GetYourGuide schnappt sich den Aktivitätenmarktplatz Gidsy und schluckt dessen komplettes Team.
Wie die beiden Startups melden, hat der Schweizer Touranbieter GetYourGuide das in Berlin ansässige Webstartup Gidsy übernommen. Gidsy startete 2011, gegründet von den Niederländern Edial Dekker und Floris Dekker sowie dem Österreicher Philipp Wassibauer. Gidsy positionierte sich als Marktplatz für Aktivitäten: Privatpersonen sollten über die Plattform anderen Privatpersonen alles von der Pubtour bis zum Yogakurs anbieten. Anders als GetYourGuide ohne touristischen Hintergrund – das Angebot richtete sich vor allem gegen urbane Langeweile.
Gidsy hatte den Hype auf seiner Seite und sich Anfang 2012 eine Finanzierung von 1,2 Millionen Dollar. Zu den Geldgebern gehörte neben verschiedenen VCs auch Promi Ashton Kutcher. Szenebeobachtern zufolge trat Gidsy, anders als GetYourGuide, aber auf der Stelle und konnte den geschickt aufgebauten Buzz nicht in Erträge verwandeln. Möglicherweise, weil eine schlagkräftige Verkaufsmannschaft fehlte, wie sie GetYourGuide in den letzten beiden Jahren aufgebaut hat. » weiterlesen
Sechs Web-Startups sind kürzlich bei den SBB eingezogen. Wie steht es um das Coworking-Experiment?
Anfang Jahr hatten die SBB zu einem Pitchevent geladen (wir berichteten), den Gewinnern winkte eine Kooperation mit dem Unternehmen. Die neue Abteilung SBB Digital wählte zunächst elf Startups aus 45 Bewerbern aus. Sechs davon machten das Rennen und ziehen zurzeit in neu eingerichtete Büroräume an der Zürcher Sihlpost: Shortcut, park it, Bringbee, MilliPay, Thingle und ein weiteres Startup, das nicht genannt werden möchte.
Die SBB scheinen es ernst zu meinen: Das neue Ziel des Bahnunternehmens, sich mit Jungunternehmern Innovation ins Haus zu holen, wird in die Tat umgesetzt. Als Teil davon sind die SBB dabei, mit Exponenten der Startupszene ins Gespräch zu kommen. Ihren Coworking Space möchten sie zu diesem Zweck für passende Events bereitstellen. So will das Unternehmen Präsenz markieren und weitere Startups für Kooperationen finden.
Druck für neue Ideen
Gerade erst hatten die SBB rückläufige Passagierzahlen gemeldet. Steigt damit der Bedarf, das Unternehmen mit Startup-Hilfe für die Zukunft fit zu machen? Manuel Gerres von SBB Digital meint, es werde sicher Aufmerksamkeit für das Innovationsvorhaben schaffen. «Es ist förderlich für neue Entwicklungen, wenn Druck von aussen da ist.» » weiterlesen
Das Zürcher Medtech-Startup Qvanteq hat eine Finanzierungsrunde mit privaten Investoren landen können. Mit dem Geld soll ein Produkt für Herzpatienten näher an die Marktreife gebracht werden.
Für Laien ist nicht einfach zu verstehen, woran Arik Zucker und seine Kollegen arbeiten – medizinische Stents nämlich. Ihr 2009 gegründetes Startup Qvanteq will neuartige Stents auf den Markt bringen, die die Behandlung von Herzpatienten verbessern sollen. Ein Stent ist eine Art kleines Röhrchen, das per Operation in Blutgefässe eingesetzt wird, um diese offen zu halten. Eingesetzt werden diese etwa, wenn Herzarterien sich krankhaft verengen.
Mit einer neu entwickelten Lösung will Qvanteq diese Behandlungsmethode verbessern. » weiterlesen
Das neue Zürcher Startup Paatle will ortsbasiertes Messaging populär machen.
Paatle ist ein «social message board», das an Orte in der physischen Welt andockt. Nutzer können an beliebigen Plätzen Nachrichten hinterlassen, die für andere Menschen am selben Ort sichtbar sind. Das erinnert auf den ersten Blick an das US-Startup Foursquare, bei dem sich Nutzer an vorher festgelegten Orten anmelden und dies kommentieren können.
Der Grundgedanke bei Paatle ist ähnlich; die Check-ins heissen bei Paatle schlicht Drop-ins. Anders als bei Foursquare muss aber nicht zwingend ein Ort vorab erfasst werden. Der Nutzer gibt eine beliebige Adresse ein und erstellt damit eine virtuelle Pinnwand für diesen Ort. Auf dieser kann er Nachrichten oder Fotos ablegen.
CEO und Gründer Peter Alfred-Adekeye entwickelt Paatle mit einem vierköpfigen Team, die Plattform ist seit einigen Wochen online.
Ein Dienst für alles
Paatle will als location-basierte Plattform alle Fliegen mit einer Klappe schlagen. » weiterlesen
Die News im Überblick: Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.
quitt.ch überzeugt Zeeder-Investoren
Daniel Mosers Webstartup quitt.ch hat eine Finanzierungsrunde bekannt gegeben, Höhe: 600’000 Franken. Es ist das erste Startup, bei dem die Investorenriege von Zeeder (u.a. Myke Näf) einsteigt. Neben Zeeder haben auch weitere Geldgeber investiert. Korrektur: Eine Reihe von Investoren, darunter Zeeder-Partner, treten als Geldgeber auf. Quitt.ch wird jedoch nicht von Zeeder gecoacht. » Erfolgreiche Finanzierung für quitt.ch
Geld für Domosafety » weiterlesen
Eineinhalb Jahre nach dem Start ist der Coworking-Space HUB Zürich zur festen Grösse in der Startup-Szene geworden. Neue Programme sollen nun dafür sorgen, dass auch die finanzielle Bilanz stimmt.

HUB Zürich (Bild: zvg)
Neue Ideen unter alten Bögen: Der Coworking-Space
HUB Zürich im Zürcher
Viadukt ist ein Forum für nachhaltig orientierte Startup-Gründer. Durchschnittlich 15-20 Leute werkeln hier täglich an wechselnden Arbeitplätzen an Geschäftsideen mit Mehrwert.
18 Monate nach der Eröffnung hat sich der HUB als Anlaufstelle für Jungunternehmer etabliert, die marktkompatible Antworten auf gesellschaftliche Fragen suchen. Rund 220 Mitglieder hat der Verein inzwischen, die zu verschiedenen
Tarifen im HUB Arbeitsplätze mieten. Neben dem Raumangebot offeriert der HUB auch Veranstaltungen zum gegenseitigen Austausch und Netzwerk-Hilfe.
Ein Flaggschiffprojekt dieses Treffpunkts sind die Fellowships: Gründer haben in einem Businessplan-Wettbewerb Gelegenheit, eine Art von Stipendium zu gewinnen, um ihre Ideen während eines Jahr umzusetzen. Preise sind eine Vollmitgliedschaft im HUB und ein gesponserter Geldbetrag. Bisherige Fellows sind Roman Gaus’ UrbanFarmers, Superar und Eaternity.
Auf dem Weg zum Break-Even
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Arbeitsbewilligungen und (ICT-)Startups: Hürden für Jungunternehmer sind erneut Anlass für Diskussionen in der Standortförderung.
Die Frage steht im Raum: Sorgen amtliche Hürden dafür, dass Startups keine Spezialisten aus dem Ausland anstellen können? In dieser Sache suchte man gestern vonseiten des Zürcher Amts von Wirtschaft und Arbeit (AWA), Sorgen zu zerstreuen. Arbeitsbewilligungen für Jungunternehmen waren das Thema einer Infoveranstaltung im kürzlich eröffneten BlueLion-Inkubator.
Denn gerade – aber nicht nur – in der Informatik schlägt der Fachkräftemangel durch. Startups brauchen Talente. Wenn diese weder in der Schweiz noch in der EU verfügbar sind, müssen Gründer auf Drittstaaten zurückgreifen. Hier lauern jedoch eine Menge gesetzlicher Auflagen. Die Initiative Open the Gates versucht derzeit, auf das Problem aufmerksam zu machen (wir berichteten).
Kontingente nicht entscheidend
Knackpunkt ist das Ausländergesetz. Ungeachtet der Standortziele, etwa im Bereich der ICT (eZürich), sorgt Bundesrecht für Hindernisse bei der Startup-Förderung. So ist die Anzahl der möglichen Arbeitsbewilligungen limitiert und (Jung-)Unternehmen müssen ihre Gesuche umfangreich begründen. Dazu gehört auch der Nachweis, sich erfolglos anderweitig um Kandidaten bemüht zu haben. » weiterlesen
Die ONE-Veranstalter möchten Jungunternehmer für ihre neu lancierte Messe an Bord holen. Startups winken vergünstigte Messeauftritte.
Am 9. und 10. Mai 2012 öffnen in der Messe Zürich die topsoft und die neu lancierte ONE ihre Tore. Die Ausrichtung der neuen Messe fokussiert aufs “Web business”: E-Commerce, Social Media und Online-Marketing. Hier werden zahlreiche interessante Jungfirmen unterwegs sein und – messetypisch – sicherlich eine Menge Visitenkarten die Besitzer wechseln. An der parallel stattfindenden ONE-Konferenz werden gleichzeitig Fachthemen vertieft. Hier erwarten 100 Speakerslots und fünf parallele Sessions zu Web-, Business- und Technologiethemen das Publikum.
Warum ist das relevant für Startups? Wer im B2B-Bereich unterwegs ist, kann an einer Messe Erfahrungen sammeln und an seinem Pitch feilen. Vom Lucky Punch, der die Standgebühren auf einen Schlag wieder herausholt bis zum Kontakt, der sich vielleicht Monate später bezahlt macht: Messen stehen für direkte Kundenansprache und intensives Networking. » weiterlesen
Am Zürcher Startup Weekend wurden fünf von 15 Geschäftsideen ausgezeichnet, darunter: ein fahrbarer Untersatz für Skis.
Ein Ideenmarathon für angehende Gründer: Die Idee des Startup Weekends: innert 48 Stunden ein Geschäftsmodell aus dem Boden stampfen. Für die dritte Auflage des Events in Zürich wurde am Prinzip nicht gerüttelt. Die Teilnehmer hatten zwei Tage Zeit, ihre Ideen pitch-reif zu machen.
Am Freitagabend konnten die Kandidaten eigene Geschäftsideen vorstellen, anschliessend wurden Teams rund um die vielversprechendsten Konzepte gebildet. 45 Ideen waren eingereicht worden, am Freitagabend kamen zehn spontane Vorschläge aus dem Publikum dazu. 15 Teams formierten sich und bearbeiteten während knapp zwei Tagen ihre Projekte. Den Rahmen bildeten Workshops zu den Methoden wie Business Model Canvas und Design Thinking, eine Einführung in die Unternehmens-Finanzierung und immer wieder: Pitch-Training. Dazwischen standen Coaches zur Verfügung, um bei der Ausarbeitung der Ideen unter die Arme zu greifen. Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr wurde es dann ernst.
Startup Weekend Zürich 2012
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Das Startup PolyPort hat die zweite Runde von venture kick erfolgreich absolviert und möchte nun richtig durchstarten – los gehts mit Zürich.
Bei PolyPort werden Nutzer künftig auf einer Art Online-Marktplatz ihre Transportwünsche eintragen können. Dabei kann das Transportobjekt sehr individuell sein: Egal ob ein alter Fernseher ins Fachgeschäft soll oder ein Sofa zur neuen Wohnung.
Ein wichtiger Usecase sind denn auch Nutzer von Kleinanzeigen-Plattformen oder Online-Auktionen, die sperrige Gegenstände von A nach B bringen möchten. » weiterlesen