Thema: Verantwortung

 

Alle 8 Artikel zum Thema Verantwortung auf startwerk.ch:

IT-Sicherheit:
12 Tipps für Startups

Die Meldungen über gehackte Firmenserver überschlagen sich zurzeit. Was können IT- und Webstartups tun, um ruhiger zu schlafen?

In einem Ingenieurbüro, in dem ich vor langer Zeit einmal gearbeitet habe, trat eines Montagmorgens der Ernstfall ein: Einbruch, Server inklusive Sicherungsbänder sowie verschiedene Rechner geklaut. Niemand hatte je daran gedacht, das Sicherungsbänder auch geklaut werden.

Insgesamt waren mehr als drei Monate an Daten verschwunden – Adressen von Kunden, ihre offiziellen Aufträge sowie die statischen Berechnungen einer Brücke, die bereits im Bau war. Nur mit einigen Investitionen und viel Überstunden konnten existenzbedrohende Kosten für das Unternehmen abgewendet werden. » weiterlesen

Wo die „hard factors“ aufhören:
Über den Wert von Werten

Vertrauen und Ehrlichkeit sind auch für Startups wichtige Werte, gerade bei der Wahl geeigneter Geschäftspartner. Wenn sie fehlen, führt das unweigerlich zu Problemen.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

In meinen bisherigen Artikeln habe ich von spezifischen, sachlichen Herausforderungen im Aufbau von Flaschenpost und unseren diesbezüglichen „lessons learned“ berichtet.

In diesem Post möchte ich ausnahmsweise einmal auf etwas „Emotionales“ zu sprechen kommen. Es geht um die Verletzung grundlegender Werthaltungen wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Fairness, mit der Renzo und ich in den vergangenen Monaten ein paar Mal konfrontiert waren.

Alle „Erlebnisse“ liefen nach demselben Muster ab: Ausgangspunkt waren auf Dienstleistungsvereinbarungen basierende Geschäftsbeziehungen zwischen Flaschenpost und externen Partnerfirmen. Im Laufe der Zusammenarbeit passierten auf Seiten der Partner Fehler oder es wurden vereinbarte Leistungen nicht erbracht, was schliesslich zu (zum Teil substanziellen) Mehrkosten führte. » weiterlesen

Das Solo-Startup:
Wieviel Team braucht man?

Ganz “solo” natürlich nicht, aber warum ein Gründer die Verantwortung tragen und das letzte Wort haben sollte: Ein Plädoyer gegen 50/50-Gründungen.

Soweit sind sich alle einig: Startups sind eine Teamsache. Für viele Investoren ist das richtige Gründerteam sogar ebenso wichtig wie Geschäftsmodell oder die Technologie. Der Grund leuchtet ein: Die Umsetzung und Vermarktung einer Geschäftsidee ist ein Job, der nie ganz planbar ist und stellt Anforderungen aus dem ganzen Spektrum unternehmerischer Fähigkeiten. Eine Gruppe kluger Köpfer kann schnell reagieren, adaptieren, oder sich sogar komplett neu ausrichten – sofern man das Produkt nach Markttests radikal anpassen muss.

Da scheint klar zu sein, dass jemand mit einer Geschäftsidee als erstes daran gehen sollte, sich talentierte Mitgründer an Bord zu holen. Nur teilweise richtig, meint Mark Suster in einem aktuellen Blogpost. » weiterlesen

Anders sein statt Lippenbekenntnissen:
Firmenkultur und Phrasen

“Bei uns steht der Kunde im Zentrum” – Aussagen zur Firmenkultur sind oft leere Platitüden. Woran erkennt man eine echte Kultur?

Die Frage nach der Firmenkultur löst meist reflexhaftes Gähnen aus. Kein Wunder, ist sie doch die Domäne der PR-Abteilungen und taucht – gerade bei grösseren Firmen – meist nur in der Repräsentation nach aussen und in Stellenangeboten auf. Sieht man sich im Web nach Firmenkultur-Beispielen um, findet man entweder Management-Ratgeber oder Mission Statements mit den immer gleichen Themen.

Für die meisten ist die Firmenkultur ein Aushängeschild, eine Art Beiwerk, das man sich leistet, weil es eben dazugehört. In der Mehrzahl der Unternehmen kommen darum bei der Nachfrage auch nur Platitüden heraus – Phrasen, die wenig aussagen und sich nicht in der Realität niederschlagen. Mehr als ein Lippenbekenntnis ist eine Kultur selten. » weiterlesen

Social Entrepreneurship IV/IV:
Schweizer Sozialunternehmer

Im vierten und letzten Teil unserer Serie zu Social Entrepreneurship fragen wir nach den “Changemakern“ in der Schweiz und danach wie Projekte gefördert werden?

Von Jan Rothenberger

In unseren startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Um inspirierende Beispiele von Sozialunternehmen zu finden, muss man nicht zwangsläufig nur in Schwellen- und Entwicklungsländern suchen. Eine Schweizer Erfolgsgeschichte ist die Stiftung Intégration pour tous (IPT). Sie fördert die Reintegration von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen in die Arbeitswelt. Dafür kooperiert sie mit öffentlichen Beratungsstellen, RAVs, Versicherungen und über 9000 Unternehmen in der ganzen Schweiz.
Die Organisation Equal Salary untersucht die Lohnstruktur von Firmen und zertifiziert diejenigen, in welchen hundertprozentige Lohngleichheit zwischen Mann und Frau nachweisbar ist. Damit schafft sie Transparenz, fördert Gleichberechtigung und betreibt Marketing für die entsprechenden Firmen.
Weitere, anders ausgerichtete Beispiele sind das bereits in diesem Blog vorgestellte Unternehmen Aiducation International. » weiterlesen

Social Entrepreneurship III/IV:
Weniger Geld, dafür mehr Sinn

Social Entrepreneurship ist im Kommen, auch und gerade in Zeiten der Finanzkrise. Warum ist diese Art des Unternehmertums jetzt besonders aktuell? Teil drei unserer vierteiligen Serie zu sozialem Unternehmertum.

Von Jan Rothenberger

In unseren startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Typisch für Social Entrepreneurs ist das „Yes we can“-Gefühl. Ihr Ziel ist das Lösen von sozialen Problemen und darüber hinaus das Anschieben eines Umdenkens in der Bevölkerung. Buchautor David Bornstein (Link zu Bornsteins Blog) sieht in ihnen sogar den Anfang eines globalen Bürgersektors, für den gesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Wirtschaften selbstverständlich geworden sind. » weiterlesen

NZZ:
Gute Zeiten
für Social Entrepreneurship

Im «Fokus der Wirtschaft» der heutigen NZZ schreibt Richard Bauer über das Geschäft mit der Wohltätigkeit. Im Artikel «Wenn Milliardäre zu Wohltätern werden» gibt es einen Abschnitt, der meine besondere Aufmerksamkeit geweckt hat.

Letzte Woche ging das Portrait über Aiducation International auf startwerk.ch online. Das Startup will kenianischen Kindern zu einer besseren Schulbildung verhelfen. Die Jungunternehmer mit sozialem Anliegen haben grosse Firmen und Venture Kick von ihrer Idee überzeugen können.

Verantwortungsbewusste Philanthropen

Im heutigen «Fokus der Wirtschaft» der NZZ-Print-Ausgabe erwähnt Redaktor Richard Bauer, eine Studie von JP Morgan, welche eine «ehrgeizige jüngere Spendergeneration» sich entwickeln sieht: » weiterlesen

Bauanleitung für Startups:
Projektmanager-Inflation

Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.

Von Dorian Selz, Nektoon

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.

Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.

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