Thema: Sun

 

Alle 3 Artikel zum Thema Sun auf startwerk.ch:

Andreas von Bechtolsheim:
Von der deutschen Provinz an den Hightech-Nabel der Welt

Andreas von Bechtolsheim ist schon lange dabei im Silicon Valley. Der Sun-Mitbegründer und Google-Investor der ersten Stunde spricht im Interview mit Cicero über seine Laufbahn.

Von Lukas Meyer-Marsilius

Mit 17 entwickelte der am Bodensee aufgewachsene Andreas von Bechtolsheim seinen ersten Mikrocomputer, ehe er in München und Pittsburgh Informatik studierte und als Doktorand an die Stanford University wechselte. Anfang der 1980er gründete er mit Kommilitonen Sun Microsystems. 1998 lernte er über einen Freund und Stanford-Professor die Studenten Larry Page und Sergej Brin kennen, welche ihm nicht nur einen Prototypen einer neuartigen Suchmaschine präsentierten, sondern auch gleich ein Geschäftsmodell dazu.

“Da damals immer mehr und mehr Menschen Suchmaschinen zu benutzen begannen, dachte ich mir: Eine Million Links am Tag sind realistisch, das macht fünfzigtausend Dollar Einnahmen täglich. Also, die Jungs werden nicht pleitegehen.”

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Silicon-Valley-Association:
Reise ins gelobte IT-Land

Die Schweizer Silicon-Valley-Association organisiert jährliche Reisen ins Silizium-Tal. Wer 2009 mit will, muss sich sputen.

Spricht man mit jungen Unternehmern, die schon einmal das Silicon Valley besucht haben, hört man immer die gleiche Tendenz heraus: Eine Geschäftsreise, die, wenn sie auch nichts Konkretes ergeben hat, doch auf jeden Fall lohnend war. Eine Erfahrung ist sie offensichtlich, diese Reise ins gelobte Land der IT-Branche.

Nicht nur, weil man sich die geistigen Brutstätten der diversen Helden und geschäftlichen Vorbilder mal aus der Nähe ansehen oder vielleicht sogar einen Termin bei einem vermeintlichen oder echten Guru ausmachen kann. Nein, viele, die das Silicon Valley durchschritten haben, schätzen den Vibe, die Schwingungen, die sie aufgesogen haben.

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Wie findet man eigentlich
eine gute Geschäftsidee?

«Ich würde ja schon gern eine Firma gründen, aber ich finde einfach keine Geschäftsidee» – das hört man oft von potenziellen Jungunternehmern. Aber zum Trost: Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg hatten auch keine gute Idee.

Erfolgreiche Firmen fangen immer mit einer brillanten Idee an — das denken zumindest die meisten Leute. Geprägt ist diese Vorstellung vor allem durch eines: Glorifizierende Presseberichte, in denen der Werdegang erfolgreicher Unternehmer als logische Folge extrem intelligenter Entscheidungen dargestellt wird, ausgehend von einem fantastischen Geistesblitz.

Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man schnell: Dieses Idealbild hat mit der Realität wenig zu tun. Die meisten Unternehmen fangen mit einer relativ konfusen Vorstellung davon an, womit sie dereinst Geld verdienen wollen. Bill Gates wollte eigentlich nur nur irgendwas mit Software machen; über sein heutiges Quasi-Monopol ist er fast zufällig gestolpert. Apple hatte eigentlich vor, Bausätze für Hobbybastler zu produzieren. Dass die Leute lieber fertige Computer kaufen, fand man erst später heraus. Und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bediente sich zwecks Ideenfindung pragmatischerweise bei einem Projekt zweier Kommilitonen, die ihn bis heute deswegen verklagen. » weiterlesen