Thema: Startup-Tagebuch

 

Alle 38 Artikel zum Thema Startup-Tagebuch auf startwerk.ch:

Es geht auch ohne mich:
Vom Loslassen als Gründer

Das Klischee sagt, dass ein Startup-Gründer rund um die Uhr für seine Firma verfügbar sein muss. Unser Gastautor erklärt, weshalb er damit nicht einverstanden ist und wie er als Gründer loszulassen versucht.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel ReinhardWas quasi als One-Man-Show begonnen hat beschäftigt heute regelmässig zwölf Personen in verschiedener Funktion und Ausprägung. Nicht alle davon sind direkt bei uns angestellt, aber man kann doch sagen, dass Ticketpark auf dem besten Weg ist, eine wahre Organisation zu werden.

In diesem Prozess musste ich mir bewusst werden, dass es nicht möglich ist, stets alles unter Kontrolle zu haben. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ich als Einzelperson für die Firma austauschbar sein muss. Nur so die Firma zu einem dauerhaften Erfolg werden.

Dafür zwei simple Beispiele: » weiterlesen

Kein «one size fits all»:
Personalisierte Pitches bringen mehr


Im aktuellen Startup-Diary schreibt unser Gastautor über die Erkenntnis, dass jede Pitchgelegenheit Gold wert ist und die Erklärung des eigenen Startups stets zum Gegenüber passen sollte. Den einen, idealen Pitch gibt es nicht.

Gastbeitrag von Garry Spanz, Mitgründer Linksert

Wer ein Startup gegründet hat, weiss wovon ich spreche. Mit solche Fragen ist man immer wieder von verschiedenen Seiten konfrontiert. «Was ist das denn? Wie funktioniert das?» Oder: «Was tut ihr denn da eigentlich?»

Dies mag zwar manchmal lästig sein, ist aber eine einmalige Chance, sein Startup zu vermarkten und das Gegenüber von der eigenen Idee zu überzeugen – quasi ein ultimativer und kontinuierlicher Unternehmercheck.

Auch wenn meine internetlose Tante sicher nie eine Kundin unseres Affiliate-Marketing-Startups sein wird und sich die Clubbekanntschaft wohl kaum an jedes Detail unseres Gesprächs erinnern wird, ist es doch wichtig, einen klar formulierten Pitch griffbereit zu haben.

«Warum sich die Mühe machen?» mag sich der eine oder andere Leser Fragen. Dafür gibt es zwei gute Gründe: » weiterlesen

Fehler, Erfolge, Widerstände:
Lessons learned von mySwissChocolate

Unser Gastautor schreibt über seine grössten Fehler, Erfolge und welche Steine die Konkurrenz seinem Startup in den Weg legt.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Sven BeichlerWir waren ganz schön erleichtert: Beim Thema Tücken des Exportgeschäfts lautet die frohe Botschaft, dass sich die Schweiz mit Deutschland (pardon der EU) auf eine Verlängerung der bestehenden Übergangsregelung bis mindestens 2013 – voraussichtlich 2016 – geeinigt hat.

Dies nicht in allen Fällen, aber es ist trotzdem eine vorläufige Entwarnung für unser eigenes Geschäftsmodell (Details dazu gerne auf Anfrage, was hier den Rahmen sprengen würde.) Das heisst, wir können weiterhin unsere Schoggitafeln in die weite Welt exportieren.

Hier im Rückblick die Fehler, Widerstände und Erfolge der letzten 18 Monate.

Die Fehler » weiterlesen

Hürden der Finanzierung:
Der Sprung in die nächste Phase

«Kredit abgelehnt»: Unser Gastautor berichtet von den Schwierigkeiten, Finanzierung aufzutreiben und dem Identifizieren der eigenen Ziele.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

Startup-Tagebuch: Dominic Blaesi

Startup-Tagebuch: Dominic Blaesi

Wir schreiben das Jahr 2010. Flaschenpost ist seit knapp drei Jahren unterwegs. In dieser Zeit hat sich das Geschäft sehr erfreulich entwickelt – Status «promising».

Doch vielversprechend bedeutet noch lange nicht geschafft. Angesichts dieser Tatsache entschlossen sich Renzo und ich damals, eine Zwischenbilanz zu ziehen, unsere aktuelle Unternehmenssituation genau zu analysieren und einen Businessplan für die nächsten drei Jahre zu erstellen (bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir lediglich mit einer Sammlung von «back-of-the-envelope» Berechnungen gearbeitet).

Neben verschiedenen wertvollen Einsichten war die wichtigste Erkenntnis unserer Standortbestimmung, dass wir noch einmal finanzielle Mittel brauchen, um den Durchbruch schaffen zu können. » weiterlesen

MySwissChocolate:
E-Commerce-Startups und
die Tücken des Exportgeschäfts

Zoll, Gebühren, Währungskrise: Unser Gastautor gibt einen Einblick in die Alltagsschwierigkeiten exportorientierter Unternehmen.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Startup-Tagebuch: Sven Beichler

Startup-Tagebuch: Sven Beichler

Hätten wir bei unseren ersten Ideen zu mySwissChocolate bereits um die Widrigkeiten des Schweizer Exportgeschäfts gewusst, wir hätten die Idee vielleicht gar nicht weiter verfolgt.

Zusammengenommen schaffen Schweizer Exportrestriktionen und die momentanen Währungsturbulenzen keine einfachen Bedingungen für exportorientierte Startups. Bei nahezu 40 Prozent Exportanteil (je nach Saison sogar gegen 50 Prozent) weht uns in dieser Zeit ein kalter Wind entgegen.

Das Zollthema 

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Tools & Services für Startups:
Produktivität optimieren

Im aktuellen Startup-Tagebuch empfiehlt unser Gastautor vier Tools, die bei der Entwicklung seines Webstartups im täglichen Einsatz sind.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn, connex.io

Startup-Tagebuch: Marcus Kuhn, connex.io

Für uns als Startup ist es wichtig, Tools einzusetzen, welche uns helfen so produktiv wie möglich zu sein. Unsere Ressourcen sind limitiert und deshalb gibt es keinen Spielraum um Zeit zu verschwenden. Ich möchte hier meine Erfahrungen teilen um anderen die Suche nach den richtigen Tools zu erleichtern.

An dieser Stelle habe ich bereits zuvor einmal über die Hilfsmittel geschrieben, welche wir einsetzen um über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Einige der Tools, wie z.B. Dropbox oder Github sind bei uns nach wie vor im Einsatz, andere wurden abgelöst und neue sind hinzugekommen um neu entstandene Bedürfnisse abzudecken. Hier eine Übersicht unseres aktuellen Setups:
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Maximaler Ertrag vs. Moral:
Warum man seinen Werten
treu bleiben sollte

Wenn persönliche Werte und entgegengesetzte Kundenanliegen kollidieren – ein Plädoyer für mehr Mut zur Moral.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Ich habe mich sehr gefreut, den Artikel von Gastautor-Kollege Dominic Blaesi über den Wert von Werten zu lesen. Allzu oft kriege ich nämlich den Eindruck, dass im Geschäftsleben persönliche Werte zu Gunsten höherer Einnahmen eingetauscht werden. Nicht nur unter Erfolgsdruck stehende Startup-Gründer werden Opfer dieser Verlockung.

Noch gut im Erinnerung ist mir ein Radio-Interview vom Februar dieses Jahres, in welchem die Geschäftsführerin einer bekannten Schweizer Werbeagentur behauptete, noch nie mit einem Auftrag an die moralischen oder ethischen Grenzen ihrer Firma gestossen zu sein und sich auch keine konkreten Fälle vorstellen könne, bei welchen dies der Fall wäre. Dies mit einem Portfolio, welches mit Alkohol, Zigaretten und Kleinkrediten auch umstrittene Werbeinhalte enthält.

Für ein Startup scheinen mir solche Aussagen unangebracht, ja geradezu tödlich für die Glaubwürdigkeit.  » weiterlesen

Wo die „hard factors“ aufhören:
Über den Wert von Werten

Vertrauen und Ehrlichkeit sind auch für Startups wichtige Werte, gerade bei der Wahl geeigneter Geschäftspartner. Wenn sie fehlen, führt das unweigerlich zu Problemen.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

Dominic Blaesis Startup-Tagebuch

Dominic Blaesis Startup-Tagebuch

In meinen bisherigen Artikeln habe ich von spezifischen, sachlichen Herausforderungen im Aufbau von Flaschenpost und unseren diesbezüglichen „lessons learned“ berichtet.

In diesem Post möchte ich ausnahmsweise einmal auf etwas „Emotionales“ zu sprechen kommen. Es geht um die Verletzung grundlegender Werthaltungen wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Fairness, mit der Renzo und ich in den vergangenen Monaten ein paar Mal konfrontiert waren.

Alle „Erlebnisse“ liefen nach demselben Muster ab: Ausgangspunkt waren auf Dienstleistungsvereinbarungen basierende Geschäftsbeziehungen zwischen Flaschenpost und externen Partnerfirmen. Im Laufe der Zusammenarbeit passierten auf Seiten der Partner Fehler oder es wurden vereinbarte Leistungen nicht erbracht, was schliesslich zu (zum Teil substanziellen) Mehrkosten führte. » weiterlesen

Swiss Startups in Übersee:
Coaching und Netzwerken in Boston

Unternehmer-Kontakte knüpfen und den US-Markt kennen lernen: Im aktuellen Startup-Diary zieht unser Gastautor ein positives Fazit der venture leaders.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Als Startuper ist man oft allein. Es gibt allerdings zahlreiche Programme, welche einem hilfreich zur Seite stehen. Eines davon sind die vom IFJ organisierte venture leaders.

Mit connex.io hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit 18 anderen Jungunternehmern zehn Tage in Boston zu verbringen. Fazit: Unser Aufenthalt in Boston hatte viele positive Effekte und ich kann ihn jedem Startup nur empfehlen. Hier ein kurzer Überblick dazu, was wir getan haben uns was es mir und connex.io gebracht hat.

Ich möchte keine Liste mit den verschiedenen Events, die wir besucht haben, niederschreiben. Lieber gebe ich einen allgemeinen Überblick, was wir erlebt haben. » weiterlesen

Sales und Marketing:
Als Startup im Verkaufsprozess überzeugen

Als Startup muss man, angesichts einer etablierten Konkurrenz, im Verkaufsgespräch besonders überzeugen können – drei Wege dazu.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Startup-Tagebuch: Manuel Reinhard

Wir sind überzeugt davon, das in unserem Bereich einfachste und benutzerfreundlichste Produkt entwickelt zu haben. Dies den potentiellen Kunden zu vermitteln, ist aber eine ganz andere Sache. Zwei Herausforderungen stehen vor allem im Vordergrund:

Ein Startup hat zu Beginn keine nennenswerten Referenzen vorzuweisen. Wenn wir einen grösseren potentiellen Kunden angehen, müssen wir dort erst das Vertrauen gewinnen, dass wir die Fähigkeiten und Möglichkeiten haben, das Auftragsvolumen auch abzuwickeln. Zudem sieht unser Produkt Lösungsansätze vor, die dem Zielpublikum bisher noch nicht in dieser Weise bekannt sind. Im Verkauf gilt es daher, diese greifbar zu machen.

Mit drei Mitteln ist es uns bisher gelungen, trotzdem erfolgreich akquirieren zu können.

1. Das Produkt greifbar machen » weiterlesen