Alle 10 Artikel zum Thema Risikokapital auf startwerk.ch:
Das Thema Tech-Bubble ist mit einigen Aufsehen erregenden Börsengängen und Startup-Finanzierungen in aller Munde. Warum Schweizer Jungunternehmen dagegen gefeit sind.
Um es vorab zu sagen: Nein, von der zuletzt vielbeschworenen, globalen Techblase ist in der Schweiz nichts zu spüren. Aber die Einschläge kommen näher. Spektakuläre Finanzierungsrunden beschränken sich nicht länger auf das Silicon Valley und werden auch in Europa und anderswo zum Alltag.
So haben allein in Deutschland seit Ende Mai das Gaming-Startup Wooga und der Airbnb-Klon Wimdu beide zweistellige Millionensummen eingesammelt. Besonders bei letzterem ist unklar, ob diese Summe irgendeinen Bezug zu den zukünftigen Erträgen hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Geld dazu dient, Wimdu künstlich anzufetten um dann bei einem Exit an US-Vorbild Airbnb mehr einzustreichen. » weiterlesen
Im Silicon Valley heisst es, grosse Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.
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George Zachary, CRV
Auf der Heimfahrt von einem
“Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten dreissig Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?
Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden:
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In seinem heutigen Startup-Diary erzählt Christoph Seitz von Investorenfeedback und wie Spontacts darauf reagiert hat. Ein Einblick in eine Odyssee:
Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts
Christoph Seitz
Es ist nicht ganz trivial, Geld für ein Internet-Startup zu finden. Wer kann voraussagen, ob eine Idee zündet oder nicht? Viele Faktoren wie Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Design, Marketingstrategie und Wettbewerbssituation entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Internet-Projekte lassen sich auch selten mit Patenten schützen. Deshalb bekommen High-Tech-Startups, z.B. im Bereich Biotech, oft den Vorzug. Ist es aber für Investoren nicht verlockend, eine “Wette” mit bescheidenem Einsatz zu platzieren, um die Sprengkraft einer Internet-Idee zu testen? Unsere Erfahrungen mit der Investorensuche haben uns darin bestärkt, die “Wette” statt die Grossinvestition zu suchen.
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“Keep the essential”: Das Zürcher Webstartup Memonic erhält eine Business-Angel-Finanzierung in der Höhe von 1 Million Franken.
Der Schweizer Evernote-Konkurrent
Memonic hat soeben eine Wachstumsfinanzierung erhalten, die sich sehen lassen kann. 1 Millionen Franken gehen als Business-Angel-Kapital an CEO Dorian Selz und sein Team.
Hinter dem Investment stehen die Berner Hasler-Stiftung, Hoepfner Bräu aus Karlsruhe, welche auch schon bei Procedural mitfinanziert hatte, und die Zürcher Kantonalbank.
Die Investition kommt zum richtigen Zeitpunkt für das 2009 gegründete Unternehmen, das nun schnell wachsen muss, will es sich seinen Marktanteil vor der Konkurrenz sichern. » weiterlesen
Die lesenswertesten Links der Woche: Das Gute an der Rezession, fehlendes Risikokapital, Jungunternehmertum in China, – und wie man sich am Arbeitsplatz wieder konzentrieren kann.
Gegen den Trend
Why a recession is the perfect time to start a business. Laut dem Grasshopper-Blog gibt es gute Gründe, jetzt zu gründen, auch psychologische: geringerer Erwartungsdruck etwa. Statt in verallgemeinernden Phrasen wie “der Wirtschaft geht es schlecht” lieber in Branchen und Geschäftsfeldern denken, denn es gibt immer antizyklische Industrien.
Schweizer Startup-Finanzierung schrumpft
Die Schweiz macht nichts aus ihren Ideen: Gemäss dem Geschäftsführer der SECA ist der Mangel an Risikokapital Gift für den Innovationsstandort Schweiz. So sei das Investitionsvolumen zwischen 2007 und 2009 um einen Drittel geschrumpft. Darum wünscht er sich ein Schweizer Pendant des European Investment Fonds.
Unterbrechungen abschaffen » weiterlesen
Investoren richtig ansprechen: Wie die Vorselektion eines Business-Angel-Netzwerks funktioniert sowie Tipps zur Bewerbung von einem Investment Manager.
Von Sven Eppert, Business-Angel-Netzwerk b-to-v
Wenn man sich als Unternehmer für das weitere Wachstum entschieden hat, externe Finanzierung von Risikokapitalgebern wie VCs oder Business-Angel-Netzwerken aufzunehmen, sollte man sich vorab mit deren Prozessen vertraut machen. Dieses vor allem deshalb, um selber mit realistischen inhaltlichen und zeitlichen Vorstellungen in den Beteiligungsprozess zu gehen.
Der Bewerbungsprozess ist der erste, aber auch wichtigste Prozessschritt. Darum hier einige Hinweise für die Optimierung der eigenen Bewerbung.
Denn nur etwa 5-7 Prozent aller eingehenden Finanzierungsanfragen kommen überhaupt in den nächsten Schritt der näheren Beteiligungsprüfung, dem Screening. Umso wichtiger sind richtige Adressierung und der Inhalt einer Bewerbung. » weiterlesen
Nicolas Berg ist Gründer von acht Startups und hat in 16 investiert, darunter Xing. Wir fragen nach, worauf man bei der Investorensuche achten sollte.
Herr Berg, Sie haben mehrere Unternehmen selbst gegründet, andere finanziert und mit aufgebaut. Bei welchem haben Sie am meisten gelernt und warum?
Aus Fehlern lernt man als Unternehmer wie als Sportler oft mehr als bei Erfolgen, das heisst, ich habe beim Startup-Betreuer Venturix, der 2000 mit zu viel Euphorie und zu hohen Kosten gestartet wurde am meisten gelernt bis zum Scheitern 2001. Bei Erfolgen wie Borsalino oder XING Schweiz habe ich eher eine gute Motivation abgeholt als viel gelernt.
Wenn Sie in ein Startup investieren, inwiefern nehmen Sie Einfluss auf operative Fragen? » weiterlesen
Die Ökonomie lehrt: Unternehmer und Kapitalgeber haben das gleiche Ziel, ein florierendes Unternehmen. Doch ist das so? Inwiefern ziehen sie wirklich am gleichen Strick?
Nur etwa jedes vierte Startup in der Schweiz schafft es, an Venture-Kapital zu kommen. Natürlich zielt nicht auch jedes Startup auf eine solche Finanzierung, und Wachstum setzt nicht zwingend viel Kapital voraus. Dass die Investorensuche aber trotzdem ein so schwieriger und aufwändiger Prozess ist, liegt oft an unterschiedlichen Prioritäten von Gründern und Geldgebern. Zwar wollen beide den Unternehmswert steigern, aber darüber hinaus sorgen unterschiedliche Ziele und ein andere Denkweise oft für Konflikte.
Kapital gegen Unternehmer
Die Januarausgabe der Brandeins hat den Themenschwerpunkt Selbständigkeit und widmet sich in einem Interview dem Interessenkonflikt zwischen Gründern und Investoren. » weiterlesen
Das Risiko einer Firmengründung ist nicht ohne weiteres abzuschätzen. Aber einige Erfahrungen und Statistische Werte helfen, übertriebene Befürchtungen zu überwinden.
Im ersten Posting über Faustregeln zum Unternehmerrisiko haben wir die Erfolgsquote, den Einfluss der gewählten Branche und die Chance auf Risikokapital beleuchtet. Hier betrachten wir die Aussichten auf einen Börsengang und den “Exit”. Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass das unternehmerische Risiko bei einer Neugründung tatsächlich hoch ist, aber die Erfolgsquote wohl höher ist als allgemein angenommen.
Auf dem Weg zum Ziel erweist sich so mancher vermeintliche Felsbrocken als Kieselstein – und umgekehrt. Wie also stehen die Chancen auf einen Börsengang:
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“90% der Startups gehen bankrott” – diese oft gehörte Aussage schreckt so manchen potentiellen Jungunternehmer ab. Dabei ist sie falsch. Das Risiko eines Unternehmers ist hoch, aber nicht ganz so leicht zu fassen.
Eins ist wohl jedem Firmengründer klar: Die Chance, dass ein Unternehmen nicht zum Erfolg wird, besteht immer. Natürlich sind Jungunternehmer selbstbewusst genug, um davon auszugehen, dass gerade sie zu den Gewinnern gehören werden.
Trotzdem schadet es für eine realistische Einschätzung nicht, ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko zu kennen. Denn je nach aktueller Situation in einem Startup hat man manchmal das enthusiastische Gefühl, dass man jetzt dann gleich die ganze Welt erobern wird, oder versinkt zu anderen Zeiten in tiefster Trübsal, weil einfach gar nichts klappen will. Beides ist gefährlich. Da hilft es manchmal, sich an greifbare Statistiken zu halten.
Darum präsentieren wir ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko. Diese Zahlen sind zusammengezogen aus verschiedenen internationalen Studien zum Unternehmertum:
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