Alle 13 Artikel zum Thema Ratgeber auf startwerk.ch:
AG, GmbH, gründen mit oder ohne Sacheinlage – was für Kosten fallen da an? Unser Gastautor erklärt, womit man rechnen muss.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
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Wieviel Geld man für eine Firmengründung in die Hand nehmen muss, darum dreht sich unsere neueste Leserfrage:
«Gründung einer AG oder GmbH: was sind die Kosten, wie hoch ist der Aufwand, was sind die späteren Konsequenzen und gibt es für die Führung der AG teure Vorschriften, die viel Geld kosten, da man Experten benötigt?»
Die Kosten der Gründung einer Kapitalgesellschaft wie einer Aktiengesellschaft (AG) oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) lässt sich nicht pauschal benennen. Die Gründungskosten hängen von zahlreichen Faktoren ab. Beratung durch Fachpersonen und die Höhe des Aktien- beziehungsweise Stammkapitals können zu einer erheblichen Steigerung der Gründungskosten führen.
Die Kosten für die Gründung einer AG oder GmbH unterscheiden sich, abgesehen vom notwendigen Gründungskapital, nicht erheblich. Bei der Bargründung einer Kapitalgesellschaft mit Minimalkapital – 100’000 Franken für eine AG und 20’000 Franken für eine GmbH –, fallen insbesondere folgende Kosten an: » weiterlesen
Wer ein Startup gründet, wird getrieben vom Feuer für sein Produkt – die Buchhaltung kann da rasch zur mühsamen Bürokratie werden. Sie früh auszulagern spart darum eine Menge Nerven.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
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Eigentlich hätten wir es eher merken müssen. Schliesslich
sass ich im Publikum, als Memonic-Gründer Dorian Selz an der FOWA in London seine Präsentation «24 Hints to Build a Super Lean Startup» gegeben hat. Punkt 4 lautete: Besorg dir einen professionellen Buchhalter. Und zwar schon in einer frühen Phase des Startups, bevor es viel Geld kostet, das sonst entstehende Chaos wieder zu ordnen.
Nun, als wir unsere GmbH gründeten, hatten wir andere Prioritäten im Kopf. » weiterlesen
Zoll, Gebühren, Währungskrise: Unser Gastautor gibt einen Einblick in die Alltagsschwierigkeiten exportorientierter Unternehmen.
von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch
Hätten wir bei unseren ersten Ideen zu mySwissChocolate bereits um die Widrigkeiten des Schweizer Exportgeschäfts gewusst, wir hätten die Idee vielleicht gar nicht weiter verfolgt.
Zusammengenommen schaffen Schweizer Exportrestriktionen und die momentanen Währungsturbulenzen keine einfachen Bedingungen für exportorientierte Startups. Bei nahezu 40 Prozent Exportanteil (je nach Saison sogar gegen 50 Prozent) weht uns in dieser Zeit ein kalter Wind entgegen.
Das Zollthema
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Interessante Links mit Lesestoff fürs Wochenende, unter anderem: Recht und Crowdfunding, die Bilanz der Samwer-Brüder und vermeidbare Kontrollverluste.
Crowdfunding und das Gesetz
Wagniskapital aus dem Internet. Ein Jurist wirft für die NZZ einen Blick auf das Modell Crowdfunding in der Schweiz und zeigt, dass die rechtlichen Fragen komplexer sind als man denken würde.
Bootstrapping-Tipps
Learnings vom Soundcloud-Gründer. Eric Wahlforss ist CTO beim in Berlin gegründeten Webstartup Soundcloud, im Video erzählt der baumlange Skandinavier 4 hörenswerte Anekdoten aus seiner Anfangszeit. Einer der Tipps: “Schmeisst eine Party!”
3 Brüder, 25 Unternehmensverkäufe » weiterlesen
Die Links der Woche, unter anderem: Argumente gegen das Startup Genome Project, neuer Startup-Ratgeber in Ebook-Form und eine Anregung zum Hinterfragen des eigenen Businessplans.
Männerdomäne Startups
Von Gründerinnen und Rollenbildern. Kollege Martin Weigert von Netzwertig geht den Gründen nach, warum Jungunternehmerinnen in der Startlandschaft noch in der Minderzahl sind.
Studie mit falschen Ansätzen
Startup Genome Project Considered Harmful. Über die grosse Studie zur Startup-DNA haben wir vor wenigen Tagen berichtet. In einem fundierten Beitrag kritisiert nun Jason Cohen die Analyse – und zwingt die Macher zu einer Rechtfertigung. » weiterlesen
Je nach gesuchtem Mitarbeiter lohnt eine andere Recruitingstrategie. Unser Gastautor rät auch zu ungewöhnlichen Methoden.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Paul Morgenthaler
Zu kaum einem Thema gehen die Meinungen bei Startup-Unternehmern so weit auseinander wie beim Recruiting.
Während für die einen die höchsten High Potentials gerade gut genug sind, machen sich andere auf die Suche nach dem „ungeschliffenen Rohdiamanten“, der „an seinen Aufgaben wachsen“ soll.
Überflieger oder Underdog – welche Strategie ist die richtige?
Sich diese Frage überhaupt zu stellen, ist bereits der erste Schritt zu einem effektiven Recruiting. Viel zu viele Startups gehen nämlich absolut unsystematisch an das Thema Mitarbeitergewinnung heran und überlassen es oft dem Zufall.
Denn der größte Fehler, den ein Startup begehen kann, ist „Hiring for convenience“ – also den nächstbesten Bewerber einzustellen, der gerade verfügbar ist – nur weil man gerade schnell jemand für eine bestimmte Aufgabe braucht. » weiterlesen
Um jemanden einzustellen reicht ein Handschlag. Doch ein unzureichender Arbeitsvertrag kann zu einem bösen Erwachen führen. Unser Rechtstipp zeigt die wichtigsten Punkte auf.
Von Martin Steiger, Rechtsanwalt
«Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes […]» – so der einschlägige Absatz 1 von Artikel 319 im schweizerischen Obligationenrecht (OR). Ein solcher Arbeitsvertrag kann grundsätzlich formlos abgeschlossen werden, das heisst beispielsweise mündlich oder schriftlich sowie online oder offline. Relevant für das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages ist gemäss den allgemeinen Bestimmungen des OR, dass die erforderlichen übereinstimmenden gegenseitigen Willensäusserungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausdrücklich oder stillschweigend in allen wesentlichen Punkten erfolgt sind. Wesentlich sind insbesondere die Bezeichnung der Vertragsparteien, der Vertragsbeginn, das Pflichtenheft des Arbeitnehmers, der Arbeitsort, die Arbeitszeit und der Lohn.
Empfehlenswert: Schriftlicher Arbeitsvertrag » weiterlesen
Unser Rechtstipp widmet sich Startups und KMU als Arbeitgebern. Welche Bestimmungen müssen frischgebackene Unternehmer beachten und was für Fallstricke gibt es?
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt
Erfolgreiche Startups wachsen und brauchen früher oder später Mitarbeiter jenseits der Gründer. Knappe Finanzen und kurzfristige Planung verlangen dabei meistens eine grosse Flexibilität. Viele Startups sehen die scheinbar nahe liegende Lösung in der Beschäftigung von Freelancern oder freien Mitarbeitern. Ein Beispiel dafür ist folgende Frage eines Zürcher Jungunternehmens:
«Unklar für ist, wie man arbeitsrechtlich die Zusammenarbeit mit Freelancern am besten regelt. Was gilt es zu beachten bei Sozialabgaben, Minimumbeiträgen, Versicherungen und so weiter?»
Problem: Das schweizerische Recht kennt den Begriff des «Freelancers» oder «freien Mitarbeiters» nicht. Freie Mitarbeiter bewegen sich in einem mit rechtlichen Risiken behafteten Graubereich zwischen selbständiger und unselbständiger Arbeit. Startups können solche Risiken üblicherweise nicht tragen. Darum empfiehlt es sich, diesen Graubereich zu meiden. » weiterlesen
Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.
von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch
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Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.
Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:
Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.
Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.
Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen. » weiterlesen
Ein Crowdsourcing-Aufruf von uns in eigener Sache: Wir möchten mit Eurer Hilfe eine Startup-Adresskartei bauen.
Richtig gelesen – wir sammeln Adressen und hilfreiche Ressourcen für Startups, am besten mit Euren Tipps.
Der Hintergrund: Wir haben vor kurzem versucht, endlich mal ein bisschen Ordnung und Übersicht in den Dschungel der Schweizer Förderwettbewerbe zu bringen. Es gab und gibt zwar verschiedene Quellen und Verzeichnisse, keines davon ist aber vollständig und die meisten erstaunlich unübersichtlich. In diesem Beitrag haben wir darum alle uns bekannten Preise einmal zusammengeführt, geordnet und mit den wichtigsten Kriterien.
Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass Ihr solche Verzeichnisse schätzt. Darum haben wir uns entschlossen nachzulegen. » weiterlesen