Thema: Patent

 

Alle 9 Artikel zum Thema Patent auf startwerk.ch:

Startup-Wochenüberblick:
Biocartis mit weiteren Millionen, Joinbox gibt auf, Gratis-WLAN

Die News im Überblick: Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.

Biocartis legt nach – und wie

Das Lausanne Medtech-Startup Biocartis, das vor einem Jahr rekordverdächtige 100 Millionen Dollar für seine Series C einsammelte, hat eine weitere Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Rund 45 Millionen Dollar erhalt das Unternehmen, Leadinvestor ist die belgische PMV. » Biocartis completes Series D Fund Raising

Joinbox gibt auf

Das Webstartup Joinbox (Porträt auf netzwertig.com) war dieses Jahr mit der Mission gestartet, einen «persönlichen Briefkasten des digitalen Zeitalters» zu etablieren. Jetzt hat der Dienst nach nur zehn Monaten Betriebszeit in einer E-Mail seine Einstellung bekannt gegeben.

Schweizer Kopie von WhatsApp  » weiterlesen

Schweizer Innovationspreis:
Dacuda wird geehrt

Heute wird Dacuda der Schweizer Innovationspreis überreicht. Eine gute Wahl: Scheinbar gibt es die Scan-Mäuse schon bald überall zu kaufen.


Die Ehrung von Dacuda mit dem Maus-Scanner zeigt, dass eine Idee nicht kompliziert sein muss, um gut zu sein. Die Verknüpfung zweier so alltäglicher Produkte scheint, hat man die Idee erst gehört, logisch. Trotzdem gibt es diese Kombination von Maus und Scanner bisher noch nirgends. Die Gründer von Dacuda – die sich im Venture Challenge Kurs kennen gelernt haben – erschaffen mit ihrem Knowhow ein Produkt, welches auch für den durchschnittlich begabten Verbraucher geeignet sein wird. Dank der ausgeklügelten Software wischt man einfach mit der Maus über das zu scannende Dokument, wie auch in diesem Portrait auf Startwerk beschrieben.

Auf den Markt kommen soll die Maus voraussichtlich im dritten Quartal 2011, wie mir Alexander Ilic, CTO und VR-Präsident von Dacuda schreibt. Leider darf aber der Lizenzpartner noch nicht bekanntgegeben werden.

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Geistiges Eigentum II/II:
Wann lohnt sich ein Patent?

Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum

Iphone-Vorgänger? Ein Apple-Patent von 1985

Iphone-Vorgänger? Ein Apple-Patent von 1985

Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?

Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.

Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen

Geistiges Eigentum I/II:
Die wichtigsten Fragen zum Patentrecht

Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum


Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?

Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen

Pinvent:
Innovation bündeln – und Altpapier

Design gegen Alltagsmühseligkeiten: Pinvent will mit “Streasy” dem Verschnüren von Altpapier den Schrecken nehmen.

Streasy soll Altpapier bündeln vereinfachen

Streasy soll Altpapier bündeln vereinfachen

Fuss fassen auf einem Feld, wo schon 150 Patente und zahllose Produkte angesiedelt sind? Christoph Wehrli und Dominic Meister liessen sich davon nicht abschrecken. Bekanntlich erleichert hierzulande kein Hilfsmittel das regelmässige Paketeschnüren zur Papiersammlung. Dabei beobachtet jeder Zeitungsleser täglich mit Sorge das Anwachsen der Papierfluten in seinem Zeitungsständer, in grimmer Erwartung des Kommenden. Dass in der Schweiz jährlich rund 100 Millionen Altpapierbündel von Hand geschnürt werden, spricht dafür, dass hier tatsächlich Bedarf für eine Lösung bestünde. » weiterlesen

Pearltec:
Styroporkügelchen für die Medizin

Mit Styroporkügelchen gefüllte Kissen können die Qualität einer Computertomografie oder einer Magnetresonanztomografie deutlich verbessern. Die Jungunternehmer des ETH-Spin-offs Pearltec AG wollen noch 2009 solche Kissen auf den Markt bringen.

Patrizia und Thomas mit dem CTI-Zertifikat.Die Idee ist bestechend einfach: Wenn ein Gegenstand, der fotografiert werden soll, ruhiger liegt, wird die Fotografie schärfer ausfallen. Das gilt in gewisser Weise auch für Patienten, die in einem Computertomografen oder Magnetresonanztomografen untersucht werden müssen. Liegen sie ruhiger, gibt es auf den erzeugten Bildern weniger so genannte Artefakte, das heisst Bildstörungen. Pearltec AG hat eine bestechend einfache und für den Patienten komfortable Lösung entwickelt, um die durch Bewegung des Patienten entstehende Artefakte zu minimieren. » weiterlesen

Amazon greift Amazee an:
Gigantin gegen Startup

Das Schweizer Startup Amazee kommt unter Beschuss des Buch- und Internethandels-Giganten Amazon. Jeff Bezos’ Anwälte reklamieren im Namen der Firma eine Markenverletzung.

Gregory und Dania Gerhardt von Amazee: Bereit zum Kampf gegen Internet-Riese Amazon (© PS)

Gregory und Dania Gerhardt von Amazee: Bereit zum Kampf gegen Internet-Riese Amazon (© PS)

“Es wäre nicht konsequent, klein beizugeben”, sagt Dania Gerhardt kämpferisch – und ein bisschen trotzig: Das Schweizer Startup Amazee wird es mit dem Internet-Giganten Amazon aufnehmen.

Nicht weil Dania und Ehemann und Co-Amazee-Gründer Gregory Gerhardt das wollen, sondern weil sie müssen: Die Handelsplattform Amazon hat beim amerikanischen Markenamt Widerspruch gegen die Eintragung von “Amazee” erhoben und verlangt die Löschung der Marke:

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Patente:
Meine Idee, meine Festung?

Wie wichtig sind Patente in der Gründerszene? Und wie gut schützen sie das geistige Eigentum der Erfinder?

Patentzeichnung (Ausschnitt)Mein Grossvater war ein technisch talentierter, aber auch ein etwas bitterer Mensch. Er begründete das immer wieder damit, dass er der Erfinder des Velo-Klappständers sei.

Ich war beim bloßen Gedanken daran beeindruckt: Der Seitenständer war vor dem Mountainbike-Zeitalter nicht nur an jedem Fahrrad, sondern auch an jedem Motorrad zu finden. Mein Großvater hatte diese geniale Erfindung gemacht? Er betonte sogar, er habe sie zum Patent angemeldet. Warum also die Verbitterung?

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Geschäftsidee:
Probleme lösen

Die besten Geschäftsideen haben Leute, die nicht über ein Geschäft, sondern über ein Problem nachdenken.

Krinner Schraubfundament

Krinner Schraubfundament

Wer weiß, wie mühsam es ist, für, sagen wir, einen Briefkasten oder eine Trocknerspinne im Garten ein Fundament zu legen, der erkennt sofort das Potential hinter Klaus’ Krinners Schraubfundamenten.

Dabei handelt es sich eigentlich einfach um überdimensionierte Dübel oder Hohlschrauben von bis zu 3.5 Metern Länge – aus Plastik oder Stahl:

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