Thema: Outsourcing

 

Alle 6 Artikel zum Thema Outsourcing auf startwerk.ch:

Make or Buy, Offshoring II:
Reporting, Spezifikation und Planung

Nach dem gestrigen Beitrag von Phil Reichen erzählt auch Marcus Kuhn von seinen Outsourcing-Erfahrungen. Schwerpunkt: Projektmanagement.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Ich selbst habe einen Abschluss in BWL und obwohl ich ein grosses Interesse und über die Jahre einiges an Kompetenz in technischen Dingen erworben habe, sind meine Programmierkenntnisse mehr schlecht als recht. Kurz gesagt: ein Projekt wie connex.io geht technisch weit über meine Kompetenz hinaus.

Zahlreichen potentiellen Startup-Gründern geht es da nicht anders. Sie haben eine Idee, die sie gerne realisieren möchten, aber es fehlt ihnen das nötige Handwerkszeug um dies selbst zu tun. Einige Unternehmen haben dieses Bedürfnis erkannt und in der flachen, globalen Internetwelt von heute ist es einfacher denn je, jemanden zu finden der das nötige Wissen besitzt. Plattformen wie oDesk oder eLance wirken als Marktplätze für Projekte und Arbeitskräfte (nicht nur Programmierer sind hier zu finden) und bieten ein gewisses Mass an Kontrolle und Sicherheit. » weiterlesen

Make or Buy, Offshoring:
Was Startups beim Outsourcing beachten sollten

Im Startup-Diary aus New York schreibt Phil Reichen über Pixables Erfahrungen mit Outsourcing. Fazit: Kostenersparnisse können zum Bumerang werden.

von Philip Reichen, Head of Products bei Pixable

Make or Buy? Out-oder Insourcing? Off-oder Nearshoring? Das sind Fragen, die sich heute nicht nur Grosskonzerne sondern auch Startups stellen. Nicht nur auf Startwerk ist das Thema Auslagern mit all seinen Facetten ein Dauerbrenner.

Praktisch jeder Tech-Blog enthält mehrere Artikel rund um das Thema. Universitäten versuchen sogar, angehenden Unternehmern in Vorlesungen beizubringen, was sie selber machen sollen und was sie besser auslagern.

Anhand des Beispiel Beispiels Pixable möchte ich erläutern, wie ein amerikanisches Webstartup – das die komplette Produktentwicklung von Tag eins an nach Nordindien ausgelagert hat – nicht nur überlebt, sondern sogar erste Erfolge feiert: Gerade vor kurzem wurden wir mit mehr als zwei Millionen Dollar in einer Series A von Highland Capital Partners gefunded. » weiterlesen

Web Monday 15:
SuisseID, Jobzippers und Ciklum

Der Web Monday 15, diesmal mit den Themen Outsourcing und E-Identität, ausserdem mit einem Porträt von Jobzippers.

Der Web Monday wurde dieses Mal vom Startzentrum in der Zürcher Binz beherbergt. Pro und Kontra für diesen Ort waren schnell klar: einerseits ein sehr netter Apéro auf der Dachterasse, anderseits ein Vortragsraum, dem es deutlich an Frischluftzufuhr fehlte.

Erstes Referent war der Projektleiter der SuisseID beim SECO. Auch wenn er nur die E-Identität im Blick hatte: Das Statement, dass die Schweizer ICT-Branche so gut organisiert sei wie ein Hühnerhaufen, sicherte Christian Weber erstmal die Aufmerksamkeit des Publikums. Sein zentraler Punkt: Die eindeutige Online-Identität werde kommen, und Standards seien längst überfällig. Die SuisseID, die mit Bundesgeldern aus dem dritten Konjunkturpaket entwickelt wurde, soll dies leisten und Signierung elektronischer Dokumente sowie die rechtsgültige Authentifizierung von Usern ermöglichen. » weiterlesen

Wer macht was:
Von Praktikanten
und virtuellen Geschäftsmodellen

Als kostenbewusstes Startup-Unternehmen kommt man schnell in ein Dilemma: was soll man auslagern, was soll man selber machen?

Von Marc Goertz, Gründer Allerlei Medien

Sich auf das konzentrieren, was man am besten kann, den Rest von den Experten erledigen lassen; das wäre sicher der professionellste und effizienteste Ansatz. Aber leider, so ist man geneigt zu glauben, auch der teuerste und wohl für viele Startups nicht zu finanzierende Weg. Also ist man versucht, so viel wie möglich selbst zu machen, womit so mancher Jungunternehmer zwangsweise zum Alleskönner mutiert und damit schnell in eine Falle tappt, die das folgende Bonmot treffend beschreibt:

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Papernow:
E-Publishing und soziales Netzwerk

Ein Schweizerisch-Indisches Startup will mit einer Onlineplattform für Printmedien die Verlagsbranche retten.

Florian und Abraham von Papernow
Florian und Abraham von Papernow

Papernow hat sich einiges vorgenommen. “Wir wollen Paid Content salonfähig machen” sagt Florian, CEO des jungen Unternehmens Touchweb, das hinter dem Startup steht. Die Gründer möchten das Internet zu einem besseren Vertriebskanal für die taumelnden Printverlage machen als bisher. Auf einer Online-Plattform will Papernow Inhalte von Printmedien aus aller Welt zusammen bringen und personalisierbar machen. Das Ziel ist ein Nachrichtenangebot, zugeschnitten auf den jeweiligen Leser, der sich auf einem persönliche Dashboard seine Wunschzeitung zusammenstellen kann.

Hinter Papernow stehen Florian Menevis und Abraham Daniel, der die Entwicklung der Plattform im indischen Bangalore leitet, wo ein 20-köpfiges Team für Programmierung der Plattform zuständig ist. » weiterlesen

Outsourcing 2.0:
Temporärkraft Internet

Jungfirmen haben meist mehr Arbeit, als die Teammitglieder bewältigen können. Für die Auslagerung einmaliger Spezialaufgaben und Fleissjobs wäre das Internet die ideale Plattform. Leider gibts kaum Vermittler.

Als ich vor zwei Jahren ein Zeitungs-Story über Plattformen zur Vergabe von Kleinaufträgen im Internet verfasste, war ich der festen Überzeugung, dass wir erst den Anfang einer völlig neuen Form des Outsourcings gesehen hatten. Schliesslich war im ersten Internetboom ständig die Rede von grossen B2B-Märkten und spezialisierten Vermittlingsplattformen – warum also sollte man nicht das gleiche auf der Ebene von Kleinaufgaben aufziehen können? Wie wäre es denn, wenn man als Startup “virtuelle Taglöhner” für all die repetitiven und zeitintensiven Aufgaben anstellen könnte, die erledigt werden müssen, aber die wirklich wichtigen Projekte ausbremsen?

Erstaunlicherweise sind zwei Jahre später noch immer nur wenige spezialisierte Plattformen dafür zu finden. Dabei war seit Jahren die Rede vom Abflug der neuen Kreativen Klasse (Richard Florida) (Affiliate-Link), vom “Ich-Netzwerk” und den Lebensunternehmern, die sich als digitale Boheme (Affiliate-Link) just jene Aufträge aus dem globalen Angebot picken, die ihnen ins Schema passen.

Davon können ja auch die Auftraggeber profitieren:

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